PCT Performance Chemicals GmbH

Blumenstraße 23, 71106 Magstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 781865
Eingetragen
12.12.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: 1. Die Produktion und der Vertrieb von Additiven und Chemikalien aller Art für die Bauindustrie sowie der Handel von Chemikalien und Baustoffen aller Art. 2. Gegenstand des Unternehmens ist außerdem die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere das Halten und Verwalten von Immobilien und die damit verbundenen Geschäfte, z.B. Vermietung und Verpachtungen, sowie von Beteiligungen, jeweils im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung für Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katja Eckardt
seit 19.12.2024
Prokura
Ralf Thomas Waiblinger
seit 15.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

95.00% identifiziert5.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
54.00%
41.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
5.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ralf Waiblinger
71735 Eberdingen
13.500 €
54.00%
Heinz Leistner
86657 Bissingen
10.250 €
41.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PCT Performance Chemicals GmbH

Magstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die PCT ist Technologie- und Marktführer im Bereich zementärer Sonderestrich- und Schnellestrichsysteme.

Die Kernkompetenz der PCT ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Hochleistungs-Bauchemie, zur Verbesserung der Eigenschaften von Zementestrichen.

Wegen der Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit unseres Business verweisen wir zur Darstellung des Geschäftsmodells der PCT Performance Chemicals GmbH auf unsere Website www.pct-chemie.de.

2. Forschung und Entwicklung

Für die Erforschung neuer und die permanente Weiterentwicklung bestehender Produkte werden bei PCT durchschnittlich fünf Mitarbeitern eingesetzt.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturellen Entwicklungen blieben 2023 hinter den hohen Erwartungen zurück. Die Corona-Pandemie und die durch den Ukraine-Krieg anhaltend hohe Inflation sorgten für eine angespannte Stimmung in der deutschen Wirtschaft.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang mit -0,2 % niedriger, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor.

Die inländische Verwendung von Investitionen sank insgesamt im 4. Quartal 2023 preisbereinigt im Vorjahresvergleich um 1,1%. Insbesondere die Bauinvestitionen schrumpften gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 2,2 %. Einfluss darauf hatte vor allem die schlechte Witterung in den Monaten November und Dezember 2023. Der Preisdruck in der Baubranche nahm hingegen weiter ab.

Die privaten Konsumausgaben erholten sich im Laufe des Jahres 2023, nachdem sie im Winterhalbjahr 2022/2023 stark zurückgegangen waren. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus.

Die deutsche Bundesregierung sicherte der Ukraine weiterhin ihre völlige Solidarität zu und unterstützt die Ukraine finanziell und seit dem Frühjahr 2023 auch mit der Lieferung von schweren Waffen.

In Deutschland bestimmte vor allem die Energiewende-Politik die Wirtschaft. Im April 2023 gingen die letzten deutschen Atomkraft Meiler vom Netz.

Die Ampel-Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP zeigte sich in vielen politischen Fragen oft uneins. Die Umfragewerte der Ampel-Koalition befinden sich seit Sommer 2023 auf einem Rekordtief.

Im Herbst 2023 wurde zudem ein weiterer Krisenherd neu entfacht. Die Terrororganisation Hamas überfiel am 7. Oktober zahlreiche jüdische Siedlungen in der Nähe des Gaza-Streifens, Israel antwortete mit einem Gegenangriff.

Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren konnte einem Thema weniger Beachtung geschenkt werden: Dem Corona-Virus. Zwar ist der Erreger immer noch aktiv und die Corona-Erkrankungen nahmen in den Herbstmonaten 2023 erneut zu, dennoch bestimmt der Virus nicht mehr das gesellschaftliche Leben.

Nach der Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 abgekühlt. Während Spanien und Italien noch einen Anstieg von 0,6 % beziehungsweise 0,2 % im Vergleich zum 3. Quartal 2023 verzeichneten, stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in Frankreich und auch im Euroraum insgesamt (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit +0,8 % im Vergleich zum Vorquartal und +3,1 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Deutschland liegt im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigten mit -0,2 % deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %).

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen.

Die hohen Steigerungsraten der Baupreise sind vor allem auf massive Preisveränderungen bei Baumaterialien und Energie zurückzuführen, wo sich ab 2020 zuerst der Bruch der Lieferketten und dann der Krieg in der Ukraine auswirkten. Zudem gab es zwischenzeitlich Probleme bei der Materialversorgung, was die Kosten ebenfalls in die Höhe trieb. Die Baufirmen haben also auch ihre höheren Einkaufspreise und Kosten an die Auftraggeber weitergereicht.

2023 wurde der sowohl absolut als auch der prozentual stärkste Genehmigungsrückgang von Baugenehmigungen seit 1991 verzeichnet.

Der Wohnungsneubau hat vor allem unter den gestiegenen Zinsen, zulegenden Baumaterial und somit Baupreisen, den gesunkenen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und dem nahezu kompletten Wegfall der staatlichen Neubauförderung gelitten.

2023 trug das Baugewerbe 6,2 % zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 11,8 % nahezu doppelt so hoch. Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag bei 5,8 %. Damit behauptete sich das Baugewerbe 2023 sowohl bei der Produktion als auch bei der Beschäftigung noch vor wichtigen deutschen Industriebereichen wie dem Maschinenbau oder der Chemischen Industrie. Die Bauwirtschaft bleibt - trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche - eine Schlüsselbranche für Deutschland.

Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent, obwohl der Bedarf an Bauleistungen nach wie vor hoch ist. Insbesondere im Wohnungsbau spiegelt sich die Krise wider. Für 2024 wird ein Umsatzrückgang von 12 Prozent prognostiziert, nachdem bereits 2023 ein Rückgang von 12 Prozent verzeichnet wurde. Die Stimmung in der Branche ist entsprechend gedrückt, wie eine Umfrage des DIHK Anfang 2024 zeigt.

Trotz dieser Herausforderungen zeigen sich die Unternehmen optimistisch, da Wohnungen dringend benötigt werden. Die politische Relevanz der Situation wird deutlich, da der Wohnungsmarkt in den kommenden Monaten und im Bundestagswahlkampf 2025 eine zentrale Rolle spielen wird.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Für das Geschäftsjahr 2023 lagen die Erwartungen der Geschäftsführung, bezüglich Rohergebnis und Vorsteuerergebnis, in einer moderaten Weiterentwicklung bezogen auf das Vorjahr 2022.

2.1. Ertragslage

Das Rohergebnis verbesserte sich absolut um 1.095,5 TEUR (7,3%). Das Vorsteuerergebnis liegt 211,3 TEUR (9,0%) über dem Vorjahresergebnis.

Die Personalkosten haben sich um 380,1 TEUR bzw. 6,6% auf 6.113,1 TEUR erhöht. Die Mitarbeiteranzahl ist dabei leicht um ca. 1,2 % angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 6.933,6 TEUR nach 6.390,0 TEUR im Vorjahr wobei die Kostensteigerungen vor allem die Bereiche Kfz-Kosten, Werbe- und Reisekosten (hier die alle zwei Jahre stattfindende Kundenveranstaltung Pakad mit 306,7 T-EUR) sowie die Kosten der Warenabgabe betreffen während außerordentliche Kosten nicht zu verzeichnen sind.

2.2. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 84 Mitarbeiter (Vorjahr: 83) bei der PCT Performance Chemicals GmbH angestellt.

2.3. Vermögens- und Finanzlage

Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Gesamtvermögen der PCT Performance Chemicals GmbH 16.009,7 TEUR (Vorjahr: 15.936,8 TEUR).

Die Erhöhung um 72,9 TEUR verteilt sich im Wesentlichen auf das gestiegene Anlagevermögen (+56,0 TEUR) und gestiegenem Bankguthaben (+413,1 TEUR), die Positionen Vorratsvermögen (-151,6 TEUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-56,4 TEUR) und Forderungen gegen Gesellschafter (-173,3 TEUR) sind hingegen gesunken.

Das Eigenkapital beträgt 10.634,7 TEUR (Vorjahr: 9.276,4TEUR). Die Eigenkapitalquote verbessert sich mit 66,4%, nach 58,2% im Vorjahreszeitraum.

Neben gesunkenen Rückstellungen (-80,7 TEUR) haben sich die Verbindlichkeiten um starke 1.195,8 TEUR reduziert.

Die PCT hat in 2023 für insgesamt 505,6 TEUR in das Anlagevermögen investiert. Neben Investitionen in die betriebseigenen Grundstücke (57,7 TEUR) handelt es sich mit 76 TEUR um Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und mit 371,9 TEUR im Wesentlichen um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Maschinenpark, Fuhrpark und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Struktur des kurz- und langfristigen Vermögens und der Verbindlichkeiten halten wir, aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich, unverändert für solide.

Die Finanzlage sehen wir nach wie vor als stabil an. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt 2.294,7 TEUR (Vorjahr: 2.093,8 TEUR).

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war in 2023 zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder eingeschränkt. Zahlungen erfolgten zu jeder Zeit aus vorhandenen Bankguthaben.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt unter Heranziehung der Kennzahlen Jahresergebnis, Personalkosten- und Fremdkostenquote sowie auf Basis der vorhandenen Liquidität. Das detaillierte Controlling, über das die Gesellschaft verfügt, ermöglicht es, Risiken früh zu erkennen.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg.

Ihre Leistungen ihrer Fähigkeiten und ihr engagierter Einsatz führen zu nachhaltigen Erträgen und damit auch zur Sicherung und zum Ausbau der Arbeitsplätze.

Gerade in der Bauchemie-Branche sind Fachkräfte, gesucht. Die gestiegene Mitarbeiterzahl zeigt den nicht finanziellen Leistungsindikator bei der PCT Performance Chemicals GmbH.

5. Gesamtaussage

Die Unternehmensziele für das Jahr 2023 wurden hinsichtlich der Entwicklung des Rohergebnisses bei weitem übertroffen. Hinsichtlich der Vorsteuerrendite genoss die Suche und Einstellung von neuen Mitarbeitern eine höhere Priorität als das Erreichen der temporären Ertragsziele. Insofern halten wir das Ergebnis für gut, bietet es uns doch mittelfristig die Chance zu noch mehr Wachstum in Umsatz und Rendite.

Auch eine Eigenkapitalsquote von 66,4 % beurteilen wir unverändert mit gut.

Das langfristig gebundene Vermögen ist nach wie vor vollständig mit Eigenkapital finanziert.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel und kurzfristig verfügbare Vermögenswerte gedeckt.

Die weitere Ergebnisentwicklung wird kritisch gesehen, weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Wachstum aktuell nicht zulassen.

Das Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb vereinbarter Ziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen bzw. die Zahlungsziele der Kunden zu verkürzen.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Baubranche steht vor großen Herausforderungen, geprägt von steigenden Kosten, Materialknappheit, und geopolitischen Spannungen. Aktuell haben wir noch eine recht gute Auftragslage und wir gehen davon aus, dass sich das Preisgefüge in unserer Branche in absehbarer Zeit (ca. 12-18 Monate) wieder normalisiert. Dann wird die Nachfrage nach (bezahlbaren) Immobilien wieder steigen, mit entsprechenden Wachstumschancen für die PCT.

IV. Prognosebericht

Die soliden Bilanzstrukturen unseres Unternehmens bieten uns die Chance, Ertragsdellen im laufenden Wirtschaftsjahr 2024 und im folgenden Geschäftsjahr gut zu meistern.

Die unverändert als gut zu bezeichnende Auftragslage und die solide finanzielle Ausstattung des Unternehmens, lassen Stand heute, darauf schließen, dass bezüglich Rohergebnis und Vorsteuerergebnis mindestens das Niveau des Jahres 2023 erreicht werden kann.

Die Gesellschaft wird auch künftig in der Lage sein, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.843.351,29 6.787.366,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 114.553,25 78.454,25
II. Sachanlagen 6.728.798,04 6.708.912,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.303.304,23 5.395.755,23
2. technische Anlagen und Maschinen 811.602,00 770.342,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 569.354,00 461.681,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.537,81 81.134,45
B. Umlaufvermögen 9.047.581,35 9.041.384,40
I. Vorräte 1.256.098,60 1.407.658,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.692.818,74 4.948.180,31
1. Forderungen gegen Gesellschafter 298.985,96 472.306,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.222,66 37.844,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.355.610,12 4.438.030,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.098.664,01 2.685.545,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 118.773,90 108.084,69
Aktiva 16.009.706,54 15.936.836,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.634.713,94 9.276.438,60
I. ausgegebenes Kapital 23.750,00 23.750,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. eigene Anteile -1.250,00 -1.250,00
II. Gewinnrücklagen -148.750,00 -148.750,00
III. Bilanzgewinn 10.759.713,94 9.401.438,60
davon Gewinnvortrag 9.401.438,60 9.011.427,91
B. Rückstellungen 1.314.753,17 1.395.462,00
C. Verbindlichkeiten 4.056.942,78 5.252.735,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.541.642,71 3.451.902,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 658.000,08 925.505,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.883.642,63 2.526.396,21
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.977,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.977,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,20 0,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,20 0,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.515.299,87 1.798.855,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.515.299,87 1.798.855,79
D. Passive latente Steuern 3.296,65 12.200,00
Passiva 16.009.706,54 15.936.836,02

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.091.709,75 14.996.205,18
2. Personalaufwand 6.113.069,54 5.732.995,97
a) Löhne und Gehälter 5.118.486,87 4.791.794,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 994.582,67 941.201,62
davon für Altersversorgung 23.661,37 17.515,08
3. Abschreibungen 436.426,48 443.767,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.426,48 443.767,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.933.605,90 6.389.984,52
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 22.209,38 118.582,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.457,09 7.623,85
davon aus verbundenen Unternehmen 690,15 683,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.533,93 45.221,92
davon an verbundene Unternehmen 0,20
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 700.774,37 697.744,23
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 8.903,35
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.600,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.904.756,62 1.694.115,18
9. sonstige Steuern 46.481,28 44.104,49
10. Jahresüberschuss 1.858.275,34 1.650.010,69
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.401.438,60 9.011.427,91
12. Ausschüttung 500.000,00 1.260.000,00
13. Bilanzgewinn 10.759.713,94 9.401.438,60

Anhang

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: PCT Performance Chemicals GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Magstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 781865

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, linear vorgenommen.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 800,00 wurde von dem steuerlichen Wahlrecht der Sofortabschreibung auch im Handelsrecht Gebrauch gemacht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten auschließlich die noch nicht veranlagten Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2022 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern ergeben sich aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz infolge steuerlich höheren Abschreibungen. Die passiven latenten Steuern werden mit 30 % auf die Bewertungsunterschiede gebildet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

PCT Performance Chemicals GmbH, Magstadt

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.621,95 99.034,60 343.104,55 39.935,60 111.552,00 52.453,00
2. geleistete Anzahlungen 26.001,25 -23.000,00 0,00 3.001,25 26.001,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 381.623,20 76.034,60 343.104,55 39.935,60 114.553,25 78.454,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.803.281,35 57.714,70 557.691,82 150.165,70 5.303.304,23 5.395.755,23
2. technische Anlagen und Maschinen 1.198.328,27 125.886,84 496.327,61 84.624,84 811.602,00 770.342,00
-16.285,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.569.459,77 282.598,34 1.174.218,68 161.700,34 569.354,00 461.681,00
-108.485,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 81.134,45 -36.596,64 0,00 44.537,81 81.134,45
Summe Sachanlagen 8.652.203,84 429.603,24 2.228.238,11 396.490,88 6.728.798,04 6.708.912,68
-124.770,93
Summe Anlagevermögen 9.033.827,04 505.637,84 2.571.342,66 436.426,48 6.843.351,29 6.787.366,93
-124.770,93

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Wie im Vorjahr sind sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen sind verzinsliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 38.222,66 (Vorjahr: EUR 37.844,21) enthalten.

Angaben zu Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von EUR 298.985,96 (Vorjahr: EUR 472.306,05).

Angaben zum gezeichneten Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt. Die Gesellschaft hält eigene Anteile in Höhe von EUR 1.250,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel:

Rückstellungsspiegel auf den 31.12.2023

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Rückstellungen Stand 01.01.2023
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung
EUR
Verbrauch
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Steuerrückstellungen
095500 Steuerrückstellungen 3.535,00 87.129,78 0,00 0,00 90.664,78
095600 Gewerbesteuerrückstellung § 4 (5b) EStG 320.862,00 0,00 0,00 29.952,40 290.909,60
096030 Körperschaftsteuerrückstellung 36.665,00 590,84 0,00 36.665,00 590,84
361.062,00 87.720,62 0,00 66.617,40 382.165,22
sonstige Rückstellungen
096500 Rückstellungen für Personalkosten 148.500,00 285.659,75 0,00 131.303,80 302.855,95
096600 Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 19.500,00 0,00 0,00 0,00 19.500,00
097000 Sonstige Rückstellungen 726.400,00 406.480,00 657.848,00 0,00 475.032,00
097400 Rückstellungen f. Gewährleistungen 100.000,00 0,00 5.000,00 0,00 95.000,00
097700 Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 40.000,00 40.200,00 7.824,95 32.175,05 40.200,00
1.034.462,00 732.339,75 670.672,95 163.478,85 932.587,95
Summe 1.395.462,00 820.060,37 670.672,95 230.096,25 1.314.753,17

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben

- eine Restlaufzeit bis 1 Jahr : EUR 2.173.300,15 (Vorjahr: EUR 2.726.339,01)

- eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre : EUR .1.883.642,63 (Vorjahr: EUR 2.193.621,28)

- eine Restlaufzeit über 5 Jahre : EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 332.774,93)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.530.269,12 durch Grundpfandrechte und Raumsicherungsübereignung besichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,20 (Vorjahr: EUR 0,20), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 153.848,82 (Vorjahr: EUR 275.325,74) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 21.930,20 (Vorjahr: EUR 44.345,36) enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 2.657.763,48 (Vorjahr: EUR 1.478.678,72) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Davon sind EUR 1.228.185,97 (Vorjahr: EUR 826.756,23) innerhalb eines Jahres und EUR 1.429.577,51 (Vorjahr: EUR 651.922,49) nach Ablauf von fünf Jahren fällig.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.858.275,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 6.460,76 (Vorjahr: EUR 33.229,64) enthalten. Die Erträge werden unter dem Posten "Übrige sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen. Sie beinhalten im Wesentlichen Gutschriften auf Kosten der Vorjahre.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 56.781,77 (Vorjahr: EUR 40.583,22) enthalten. Die Aufwendungen werden unter dem Posten "Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Kostennachbelastungen für Vorjahre.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 84 Mitarbeiter (Vorjahr 83).

Geschäftsführung

Die Geschäfte des Unternehmens wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr von Herrn Ralf Waiblinger, Chemiker geführt.

Gesamtbezüge von Geschäftsführungsmitgliedern

Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführungsmitglieder wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Ralf Waiblinger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PCT Performance Chemicals GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PCT Performance Chemicals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PCT Performance Chemicals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 30. September 2024

SHP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Hohlweck, Wirtschaftsprüfer

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