Milliken Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
John Denis Crotty seit 21.9.2022 | Geschäftsführer |
David Norbert Smart seit 2.9.2020 | Geschäftsführer |
Simon James Oram seit 5.12.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Milliken & Company | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Borchers GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht über das Geschäftsjahr 2017Borchers GmbH, LangenfeldGeschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Borchers GmbH ist eine 100%ige Tochter der Borchers Holdings (Germany) GmbH. Bis zum 12. Januar 2017 war die Borchers GmbH (vormals OMG Borchers GmbH) in den Konzern der Vectra USA eingebunden und wurde durch Verkauf der Borchers Gruppe am 13. Januar 2017 an den Fonds "The Resolute Fund III" verwaltet durch "The Jordan Company" USA diesem angeschlossen. Am 23. Januar 2017 erfolgte die Umfirmierung auf Borchers GmbH. Die Borchers GmbH hält 100% der Anteile an der Tochtergesellschaft Borchers sas mit Sitz in Castres / Frankreich. Die Gesellschaft ist ein Handelsunternehmen. Die Produktpalette umfasst Additive wie Rheologische Additive, Verlaufshilfsmittel, Entschäumer, Netz- und Dispergieradditive, Katalysatoren, Antioxidantien und Trockenstoffe für den Einsatz in der Farben- und Lackindustrie, in Druckfarben und Verbundwerkstoffen. Der Verkaufserfolg der technischen Lösungen erfordert ein hohes Maß an technischer Expertise und Service. Durch die besondere Wirkungsweise der Produkte können Formulierer Systeme entwickeln, mit denen sie sich im Markt vom Wettbewerb differenzieren. Aufgrund der Geschäftsstruktur werden 77% Handelsprodukte vom eigenen Tochterunternehmen Borchers sas, 1% von Borchers Konzernunternehmen und 22% von sonstigen Lieferanten bezogen. Absatz- und Umsatzentwicklung der GesellschaftDie Umsatzerlöse der Borchers GmbH sind im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5.173 T€ (11,5%) auf 50.356 T€ gestiegen. Alle Produktguppen, inklusive der Carboxylate, konnten Wachstumsraten in 2017 aufzeigen. Detailliert betrachtet wird deutlich, dass diverse Produktgruppen erhebliche Wachstumsraten verzeichnen konnten, die dem Markttrend voraus waren, wie die hochleistungsfähigen Netz- und Dispergiermittel, ausgerichtet auf die OEM Automobilindustrie und den allgemeinen industriellen Markt, des Weiteren die Produktpalette von Borchi ® OXY -Coat, die als leistungsstarke Alternative zu den Cobalt Carboxylaten entwickelt wurden. Insgesamt konnte das Unternehmen die allgemeinen Marktwachstumsraten deutlich übertreffen, indem es sich auf hochqualitative Anwendungen im Nischenbereich des Farben- und Lackmarkts konzentrierte. Das Unternehmen wuchs deutlich in allen wichtigen geografischen Märkten, darunter Nordamerika, Asien und Europa. Innerhalb des europäischen Sektors wuchsen das Vereinigte Königreich und Italien mit über 30%, Deutschland, der stärkste Markt, wuchs mit 21%. Unter den anderen führenden europäischen Farben- und Lackmärkten sank nur Frankreich leicht. Insgesamt hat sich der Carboxylatbedarf stabilisiert und Borchers vermochte hier Marktanteile zu übernehmen, und dieses Segment um 9% zu steigern. Nach wie vor verzeichnen wir den Wechsel von lösemittelhaltigen zu wasserbasierten Beschichtungen, wovon Borchers GmbH profitiert, da wir ein Sortiment dieser zukunftsträchtigen wasseremulgierbaren Carboxylaten anbieten. Die Nachfrage nach Kobalt basierten Carboxylaten steigerte sich quer durch unser Katalysatorensegment. Die Verkäufe der einzigartigen Borchi ® OXY -Coat Technologie, verwendet in Farb-, Lack- und Verbundwerkstoffprodukten, als Alternative zu Kobalt-Carboxylaten, zeigte weiterhin Umsatzzuwächse in allen geographischen Regionen. In der amerikanischen Region steigerte sich Nordamerika um 32%, was hauptsächlich von Borchi ® OXY -Coat und leistungsstarken Dispergiermittel angetrieben wird. Der Direktvertrieb in Lateinamerika ging um 7% zurück, da einige Verkäufe über den nordamerikanischen Vertriebskanal Borchers stattfanden. Die afrikanische Region stieg um 33%, hauptsächlich aufgrund der höheren Nachfrage in Südafrika. Insgesamt zeigte der asiatische Markt ein Umsatzwachstum von ca. 12% und ein Absatzwachstum von 7%. Ursächlich hierfür ist weiterhin die Einführung der neuen VOC Richtlinie (flüchtige organische Bestandteile) durch die chinesischen Behörden mit dem Ziel die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Dieser Weg wird vom chinesischen Markt fortgesetzt und ist weiterhin ursächlich für die Verschiebung weg von den traditionellen lösemittelhaltigen Beschichtungen, hin zu den mehr hochtechnologischen, wasserbasierten Beschichtungen. Die Produktlinie von Borchers GmbH fokussiert hauptsächlich die wasserbasierten Formulierungen und diese sind als solche spezialisiert auf das neue Wachstumssystem im chinesischen Markt. Ergebnisentwicklung der GesellschaftDas Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit konnte von 6.284 T€ auf 10.209 T€ verbessert werden. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, zunächst auf das Wachstum und den Produktmix unseres Additivgeschäftes, welches sich mehr in Richtung höherwertige Technologien und Produkte bewegt, was zu einer positiven Auswirkung von 2.699 T€ des Bruttoergebnisses vom Umsatz führte. Das Bruttoergebnis vom Umsatz verbesserte sich um 2.699 T€ auf 18.520 T€ in 2017. Die Bruttogewinnmarge hat sich zum Vorjahr insbesondere aufgrund des Produktmixes leicht verbessert und liegt bei 37% in 2017. In 2017 konnte man die vollen Auswirkungen bezüglich der Maßnahmen auf die betriebliche Effizienz ableiten, die in 2016 umgesetzt wurden. Dies hatte den größten Anteil an der Verbesserung des Ergebnisses zur Folge. Der in 2013 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag mit der OMG Germany Subsidiary Holding GmbH ist durch Kündigung vom 13.01.2017 mit sofortiger Wirkung, aufgrund des Verkaufes der gesamten Beteiligung von OMG Germany Subsidiary Holding GmbH an die Borchers Holdings (Germany) GmbH, beendet worden. Ursächlich hierfür ist der Verkauf des Mutterunternehmens an "The Jordan Company". In 2017 wurde bisher noch kein Ergebnisabführungsvertrag mit der neuen Mutterfirma geschlossen, aus diesem Grunde wurden Steuern vom Einkommen und Ertrag gezahlt und zurückgestellt. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 7.155 T€. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden mit 3.053 T€ ermittelt. Bilanz und LiquiditätsbetrachtungDie Bilanzsumme der Borchers GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um 2.189 T€ bzw. 9,4% auf 25.426 T€ angestiegen. Entsprechend dem Anstieg des Umsatzes erhöhten sich die Forderungen im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 im Wesentlichen proportional. Die bereits in 2016 optimierten Bestände sind daher in 2017 zur Sicherstellung einer optimalen Versorgung unserer Kunden angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit verbundenen Unternehmen blieben im Vergleich zum Vorjahr und zum Umsatz stabil. Der Unterschied resultiert aus einer Gutschrift über Forschungs- und Entwicklungskosten in 2016. Die sonstigen Forderungen mit verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Darlehen mit den verbundenen Unternehmen um 5,6 M€ erhöht. Ein Darlehen über 4.356 T€ wurde in USD aufgesetzt, hierdurch entstanden dem Unternehmen 442 T€ unrealisierte Verluste aus Fremdwährungsdifferenzen. Die sonstigen Rückstellungen sind von 1.238 T€ auf 436 T€ gesunken, was im Wesentlichen auf die abgeschlossenen Maßnahmen der betrieblichen Effizienz zurückzuführen ist sowie die Auflösung einer nicht in Anspruch genommenen Rückstellung. Das Eigenkapital der Borchers GmbH ist um 7.155 T€ auf 18.730 T€ am Ende des Geschäftsjahres 2017 angestiegen, da in 2017 weder eine Gewinnausschüttung noch -abführung stattfand. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von ca. 73,66%, was eine solide Kapitalstruktur des Unternehmens widerspiegelt. Kapitalertragsteuer über 2,9 M€ und die verbliebene Gewinnabführung aus 2016 über 1,7 M€ an die OMG Germany Subsidiary Holding GmbH (zu diesem Zeitpunkt kein verbundenes Unternehmen mehr) wurden in 2017 beglichen und erklärt die geringeren Verbindlichkeiten in 2017. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Forschung und EntwicklungDie technischen Mitarbeiter der Borchers GmbH übernehmen die zentrale Forschungsarbeit für den Bereich Coatings. Die Forschungs- und Entwicklungskosten enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für kundenbezogene Entwicklungen mit bestehenden Produkten sowie für Basisforschung für Innovationen, die an Marktbedürfnisse angepasst sind. Um diesen Bedürfnissen besser gerecht zu werden, arbeitet Borchers in enger Partnerschaft mit seinen Kunden, Branchenkollegen und Forschungsinstituten an der Zielsetzung und Entwicklung von Systemen und Lösungen, die den marktspezifischen Kundenanforderungen besser entsprechen. Ausblick und zukünftige EntwicklungDie Borchers GmbH konzentriert sich auf die Entwicklung und das Wachstum des Additivgeschäfts und managed gleichzeitig die aufgrund nicht beeinflussbarer, gesetzlicher Vorschriften rückläufige Carboxylat-Produktpalette. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, in Märkten und Regionen zu wachsen, in denen es bisher keine starke Marktpräsenz gab. Erfreulicherweise erzielte bereits in den letzten Jahren die Additiv Produktpalette ein solides Wachstum in den regionalen Märkten und innerhalb Europas. Eine Fortführung des Wachstums wird für die nächsten Jahre erwartet. Die Borchi ® OXY -Coat Technologie als Kobaltersatz verzeichnete in den vergangenen Jahren ein Wachstum auch in Bezug auf die Verbesserung der Wirksamkeit der Systeme. Für 2018 erwarten wir eine weitere positive Umsatzentwicklung für diese Technologie neben weiteren innovativen Produktentwicklungen. Für 2018 betragen unsere Umsatzplanzahlen insgesamt 49.906 T€, was geringfügig unter den Umsatzzahlen von 2017 liegt, wegen erwarteter Auswirkungen aufgrund von Produktstreichungen und zusätzlicher Aufwendungen für Substanzregistrierungen im Zuge der europäischen Chemikalienverordnung REACH mit einer Frist zum 31. Mai 2018, die wir erwarten mit dem globalen Umsatzwachstum in 2018 auszugleichen. Die Entwicklung des Ergebnisses sehen wir nahezu unverändert bzw. mit einer leichten positiven Entwicklung. Die im Jahresabschluss 2016 prognostizierte positive Entwicklung des Umsatzes konnte in 2017 realisiert und sogar übertroffen werden, was vor allem der guten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung im Farben- und Lackmarkt zuzuschreiben ist sowie der steigenden Nachfrage nach hochqualitativen und leistungsstarken Produkten. Chancen und RisikenChancenWeltweit steht der Ausbau des Additivgeschäfts im Fokus und mit Hilfe unserer technischen Expertise auch im Hinblick auf hochqualitative Anwendungen im Nischenbereich des Farben- und Lackmarkts. Leistungswirtschaftliche Chancen ergeben sich auch aus dem operativen Geschäft in Bezug auf Kostenmanagement und Effizienzsteigerung. RisikenMarktrisiken, beispielsweise Wettbewerb, Umsätze mit Großkunden, Materialpreisentwicklung, Personalrisiken oder Veränderungen von gesetzlichen Regularien oder auch finanzielle Risiken wie Währungsrisiken, Zinsrisiken und Rechtsstreitigkeiten werden konzernweit beobachtet und ausgewertet, so dass unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden können. RisikomanagementNach unserer Einschätzung haben wir der gegenwärtigen Risikosituation durch den Abschluss von Versicherungen und durch bilanzielle Vorsorgemaßnahmen ausreichend Rechnung getragen. Das Unternehmen erarbeitete umfangreiche Prozesse und Kontrollmechanismen, um allgemeine Geschäftsrisiken zu erkennen und diesen entgegenzuwirken mit einem effektiven Kreditmanagement, die Überwachung der Vorräte, Planung und Budgetierung und Kostenanalysen. Zum Beispiel hat die Borchers GmbH ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem eingeführt und wendet dieses im Geltungsbereich Anwendungstechnik und Vertrieb von Additiven für Farben, Lacke und Druckfarben an. Durch ein Audit, dokumentiert in einem Bericht, wurde der Nachweis erbracht, dass das Managementsystem die Forderung der Regelwerke ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 erfüllt. Es finden in regelmäßigen Abständen Energieaudits, Arbeits- und Umweltschutzaudits und interne Audits statt. Hier werden Abweichungen, Risiken und Verbesserungspotentiale aufgedeckt. Die Mitarbeiter werden regelmäßig in verschiedenen wichtigen Bereichen geschult, um potenzielle Risiken zu erkennen, in Verbindung mit einem definierten Reporting-Prozess sowie regulatorischen Anforderungen und Änderungen. Im Falle eines Umwelt- oder technischen Risikos ist das Unternehmen mit einem Wiederanlaufplan, dem sogenannten Disaster-Recovery-Plan vorbereitet. Des Weiteren besitzt die Gesellschaft ein System zur vorbeugenden Unfallverhütung, um mögliche Gefahrenquellen aufzudecken und zu vermeiden. Besondere und wesentliche Risiken außerhalb des geschäftsüblichen Rahmens sind für die künftige Entwicklung nicht zu erwarten. Der Fortbestand des Unternehmens ist aus heutiger Sicht nicht gefährdet.
Langenfeld, 31.März 2018 Devlin Riley Simon Oram Bilanz zum 31. Dezember 2017der Borchers GmbH, LangenfeldAKTIVA
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. -31.12.2017der Borchers GmbH, Langenfeld
Anhang zum 31. Dezember 2017der Borchers GmbH LangenfeldAllgemeinDer Jahresabschluss der Borchers GmbH wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Sitz der Borchers GmbH ist Langenfeld. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 46269 im Register des Amtsgerichtes Düsseldorf eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt und um die Position Forschungskosten erweitert. Am 13.01.2017 hat die OMG Germany Subsidiary Holding GmbH sämtliche, an der Gesellschaft gehaltene Geschäftsanteile an die Borchers Holdings (Germany) GmbH verkauft. Die Borchers Holdings (Germany) GmbH gehört zum Fonds The Resolute Fund III verwaltet von The Jordan Company, New York, USA. Die Umfirmierung der OMG Borchers GmbH auf Borchers GmbH ist am 23.01.2017 im Handelsregister eingetragen worden. Der am 06.11.2013 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag mit der OMG Germany Subsidiary Holding GmbH ist durch Kündigung vom 13.01.2017 aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung beendet worden. Die entsprechenden Eintragungen im Handelsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf erfolgten am 23.01.2017, bzw. 30.01.2017. Die Borchers GmbH ist i.S.v. § 271 Abs. 2 HGB ein verbundenes Unternehmen der Borchers Group Limited (Delaware) und wird in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 einbezogen. Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen und Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 4 und 5 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davonvermerke sind ebenfalls im Anhang gemacht worden. Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von 151 € bis 1.000 € werden jährlich in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Höhe des Sammelpostens ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von 150 € werden nicht aktiviert, sondern direkt im Betriebsaufwand verbucht. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Unter den Vorräten sind die Handelswaren grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten bilanziert. Die Berechnung erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,68% (Vj. 4,01%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der Berechnung liegen eine Einkommensdynamik von 2,75% bzw. 3,0% sowie eine Rentendynamik von 1,0% bis 2,1% zugrunde. Für die Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Austrittshäufigkeiten verwendet. Da in 2017 keine steuerliche Organschaft mehr besteht, werden Steuerrückstellungen für die berechneten betrieblichen Steuerschulden und Steuernachforderungen an Ertragsteuern, d.h. Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer gebildet. Die Passivierung erfolgt in der Höhe, in der eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit fristadäquaten Zinssätzen diskontiert, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Zum 31.12.2017 beträgt der Zinssatz für die Berechnung der Jubiläumsrückstellungen bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 2,80%. Für die Diskontierung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB verwendet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Berechnung von latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB werden die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, von der Gesellschaft ermittelt. Eine sich daraus ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung wird aufgrund des Ausweiswahlrechtes zwar ermittelt, aber nicht in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. In 2017 hat sich eine insgesamt aktive latente Steuer ergeben. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem relevanten Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen und hier im Anhang ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. In den immateriellen Vermögensgegenständen ist eine Lizenzvereinbarung mit einem aktuellen Restbuchwert von € 199.733,70, welche aufgrund einer im Geschäftsjahr 2012 erfolgten Neueinschätzung der Nutzungsdauer seitdem über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben wird, enthalten. Die Gesellschaft hält einen Anteil von 100% an der Borchers sas, Castres/Frankreich. Diese erzielte im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 einen Jahresüberschuss von 1.107 T€ bei einem Eigenkapital von 2.414 T€. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte keine Dividendenausschüttung durch die Borchers sas. VorräteBei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Handelswaren. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten solche gegen die Tochtergesellschaft Borchers sas in Höhe von 2.276 T€ (Vj. 2.600 T€), die aus zwei kurzfristigen Darlehen bestehen. Des Weiteren bestehen mit dem verbundenen Unternehmen Borchers Americas Inc. zwei in 2017 neu vergebene kurzfristige Darlehen, eins in Euro über 2.027 T€ und eins in USD über 3.913 T€. Durch die Bewertung am Stichtag sind in dem USD Darlehen 442 T€ Fremdwährungsverluste enthalten. Des Weiteren handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich gegen Borchers Americas Inc. und Borchers sas France in Höhe von 164 T€ (Vj. 420 T€) sowie eine Kostenerstattung aus dem Vorjahr in Höhe von 824 T€. EigenkapitalDas im Gesellschaftsvertrag festgelegte und im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt in € 2.046.000. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenIn den Pensionsrückstellungen werden Verpflichtungen aus laufenden Renten sowie aus Anwartschaften ausgewiesen. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bei einem Rechnungszins von 3,68% (Vj. 4,01%). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB ist in Höhe von 594.022 € ermittelt worden. Für diesen ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrag der Pensionsverpflichtung wurde der Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 2,80% verwendet. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für personalbezogene Verpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jahresabschlusskosten sowie für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter in 2016 über 1.656 T€ bestand aufgrund einer Ergebnisabführungsvereinbarung mit der OMG Germany Subsidiary Holding GmbH, wobei 9.500.000 € in 2016 vorab abgeführt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber übrigen verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen auf Grund von Lieferungen und Leistungen sowie im Vorjahr aufgrund von Kostenerstattungen. Sonstige Verbindlichkeiten
Restlaufzeiten der VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich nach Fälligkeiten wie folgt aufteilen: aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe der voraussichtlichen Zahlungen
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt auf:
ForschungskostenDie Forschungskosten werden in der GuV separat ausgewiesen, da es sich um eine wesentliche Leistung unserer Technik handelt. Sie enthalten Aufwendungen für kundenbezogene Weiterentwicklungen von Rezepturen und bestehenden Produkten sowie Basisforschung im Hinblick auf bestehende und zu erwartende Gesetzesänderungen. Sonstige betriebliche Erträge und AufwendungenSonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge enthalten folgende Wechselkurseffekte:
Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts, sie resultiert jedoch im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bereichen Pensionsrückstellungen und Fremdwährungsbewertungen mit der Fristigkeit unter einem Jahr. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,43% zugrunde gelegt. Sonstige AngabenPeriodenfremde ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in folgender Höhe enthalten:
Materialaufwand
Personalaufwand
MitarbeiterDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:
AusschüttungssperreGrundsätzlich ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre in Höhe von 594.022 € aus dem Unterschiedsbetrag i.S.v. §253 Abs.6 HGB. Da ausreichend verfügbare Rücklagen bestehen, kann der Bilanzgewinn grundsätzlich in voller Höhe ausgeschüttet werden. GeschäftsführungGeschäftsführer sind: Herr Devlin Riley, MBA, Westlake, Ohio/USA Herr Simon Oram, MBA, Wilburton, U.K. Herr James Voss, MBA, Clayton, MO/USA (bis 13.01.2017) Herr Devlin Riley ist hauptberuflich als President und Chief Executive Officer (CEO) für die Borchers Gruppe bei der Borchers Americas Inc., Westlake/ Ohio tätig. Herr Simon Oram ist hauptberuflich als Vice President und General Manager Borchers Additives für die Borchers Gruppe bei der Borchers Coatings U.K. tätig. Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Borchers GmbH erhalten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenIm laufenden Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 31T€. Andere Leistungen des Abschlussprüfers sind nicht entstanden. HaftungsverhältnisseAb dem 13. Januar 2017 haben sich durch den Verkauf folgende Haftungsverhältnisse ergeben. Alle Vermögensgegenstände der übergeordneten Konzerngesellschaft in Großbritannien wurden zu Gunsten der BMO Harris Bank N.A. als Sicherheit für Darlehen verpfändet. Durch den 100%-igen Besitzanteil ist auch die Gesellschaft indirekt durch die Verpfändung mit allen Vermögensgegenständen betroffen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Sicherungsübereignung der Vermögensgegenstände wird als gering eingeschätzt, aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der letztendlichen Investorengesellschaft, die Fondsgesellschaft "The Resolute Fund III", verwaltet von The Jordan Company, New York, USA. Konzernverhältnisse und Befreiung nach § 292 HGBDie Borchers GmbH und ihr Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Borchers Group Limited (Delaware)USA einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts durch die Gesellschaft unterbleibt, weil sie als Tochterunternehmen der Borchers Group Limited (Delaware) USA von der Befreiung gemäß § 292 HGB i.V.m. der KonBefrV Gebrauch macht. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Borchers Group Limited (Delaware) USA werden zusammen mit dem Bestätigungsvermerk von der Muttergesellschaft Borchers Holdings (Germany) GmbH in deutscher Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der befreiende Konzernabschluss der Borchers Group Limited (Delaware) USA wird entsprechend den in den USA allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (US-GAAP) aufgestellt. Wesentliche Unterschiede zum deutschen Recht bestehen hinsichtlich der folgenden im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden: Der US-amerikanische Rechnungslegungsgrundsatz "Goodwill and Other Intangible Assets" schreibt keine planmäßige Amortisation des Geschäfts- und Firmenwertes, sondern nur bei Vorliegen einer Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vor, aber es erlaubt einem "private company" anschließend den Goodwill linear über einen Zeitraum von zehn Jahren abzuschreiben, oder weniger, wenn das Unternehmen aufzeigt, dass eine andere Nutzungsdauer besser geeignet ist. Nach dem HGB gilt der Geschäfts- und Firmenwert als Vermögensgegenstand, der grundsätzlich planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Bei der Bilanzierungsgliederung werden abweichend von den Gliederungsvorschriften des HGB kurz- und langfristige Bilanzposten nach dem Fristigkeitskonzept unterteilt. Die Vorräte werden abweichend vom strengen Niederstwertprinzip nach HGB gemäß dem modifizierten Niederstwertprinzip ("lower of cost or market") bewertet. Danach sind die Vorräte grundsätzlich zu dem im Vergleich zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten niedrigeren Wiederbeschaffungskosten anzusetzen. Der Ansatz zu Wiederbeschaffungskosten wird jedoch insoweit begrenzt, als diese weder den Nettorealisationspreis übersteigen noch den um eine übliche Gewinnmarge gekürzte Nettorealisationspreis unterschreiten dürfen. Eine Wertaufholung ist unzulässig. Pensionsverpflichtungen werden mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("projected unit credit method") bewertet. Nach deutschem Recht ist kein spezifisches Bewertungsverfahren vorgeschrieben, jedoch ist nach HGB auch das Anwartschaftsbarwertverfahren zugelassen und verwendet worden. Es werden unterschiedliche Zinssätze bei den Pensionen im Vergleich zwischen HGB und US GAAP verwendet. Ungewisse Verbindlichkeiten werden nur als Rückstellung berücksichtigt, wenn sie wahrscheinlich sind. Sofern eine Inanspruchnahme lediglich möglich ist, erfolgt die Angabe als Eventualverbindlichkeit im Anhang. Restrukturierungsrückstellungen dürfen nur gebildet werden, wenn vor dem Bilanzstichtag ein verbindlicher formeller detaillierter Restrukturierungsplan aufgestellt und bekannt gemacht wurde. Nach HGB kann der Ansatz einer Rückstellung aufgrund des Vorsichtsprinzips bereits bei einer geringeren Wahrscheinlichkeit oder, bei einer Restrukturierungsrückstellung, bereits zu einem früheren Zeitpunkt geboten sein. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 13.774.312 € (bestehend aus dem Gewinnvortrag i.H.v. 6.619.535 € und den Jahresüberschuss i.H.v. 7.154.777 €) auf neue Rechnung vorzutragen. NachtragsberichtEs sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Langenfeld, den 31.03.2018 Devlin Riley Simon Oram Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.01. -31.12.2017der Borchers GmbH, Langenfeld
Entwicklung der Abschreibung auf das Anlagevermögen für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2017der Borchers GmbH, Langenfeld
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Borchers GmbHPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Borchers GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Borchers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 28. Mai 2018 Ernst
& Young GmbH
Schlüter, Wirtschaftsprüfer Fassbender, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussAls alleinige Gesellschafterin der Borchers GmbH, Langenfeld fassen wir hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzliche oder satzungsmäßige Form- und Fristanforderungen folgende Gesellschafterbeschlüsse: 1. Die Geschäftsführung der Borchers GmbH, Langenfeld, hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 eine Handelsbilanz aufgestellt. 2. Die Bilanzsumme beträgt EUR 25.425.957. Die Bilanz weist in Übereinstimmung mit der Gewinn- und Verlustrechnung einen Jahresüberschuss von EUR 7.154.777 aus. 3. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 7.154.777 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechung und der Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 werden hiermit festgestellt. Sie sind als Anlage beigefügt. 5. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 Entlastung erteilt. 6. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 wird die Ernst & Young GmbH, Stuttgart, Zweigniederlassung Köln, gewählt.
Langenfeld, den 28. Mai 2018 Borchers Holdings (Germany) GmbH Devlin Riley |
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