CentrO Europe (No. 2) Ltd. Niederlassung Deutschland
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Dipl.-Ing. Wilhelmus seit 30.9.2014 | Geschäftsführer |
Bernd Dipl.-Ing. Dr. Feyerabend seit 20.9.2013 | Geschäftsführer |
Volker Dipl.-Kfm. Magga seit 6.6.2013 | Prokura |
Ulrich Dipl.-Ing. Wölfer seit 6.6.2013 | Geschäftsführer |
Bruno Bittis seit 6.6.2013 | Prokura |
Stefan Dipl.-Ing. Klug seit 6.6.2013 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mfi Development GmbHEssenJahresabschluss zum 31.12.2013Lagebericht1. Die Lage auf dem Markt für Einzelhandelsimmobilien in Deutschland Ausweislich der Pressemitteilung vom 13.01.2014 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie setzt die deutsche Wirtschaft ihren moderaten Wachstumskurs fort. Die gesamtwirtschaftliche Leistung dürfte sich nach den vorliegenden Indikatoren im Jahresschlussquartal weiter erhöht haben. Das Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr 2013 wird aber aufgrund des schwachen vergangenen Winterhalbjahrs nur wenig über dem des Vorjahres liegen. Das Wachstum wurde dabei von der Binnenkonjunktur getragen. Die Beschäftigung erreichte im abgelaufenen Jahr ein neues Rekordniveau. Das weltwirtschaftliche Umfeld hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres merklich aufgehellt. Die Verunsicherung durch die Finanzkrise und die Euroschuldenkrise hat sich zurückgebildet. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt als stabil erwiesen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr - siehe Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 15.01.2014. Der private Konsum wird in der aktuellen Aufschwungphase ein wichtiges Standbein der Konjunktur bleiben. Zur guten Stimmung im Einzelhandel trägt die anhaltende Kauflaune der Haushalte bei. Die Einzahlhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Jahr 2013 nach vorläufigen Ergebnissen des Statischen Bundesamtes (Destatis) gemäß Pressemitteilung vom 31.01.2014 nominal 1,4% und real 0,1 % mehr um als im Jahr 2012. Damit wurden im vierten Jahr in Folge nominale und reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielt. Die Einzelhändler sind daher insgesamt zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Lage und blicken in der Mehrheit zuversichtlich in die Zukunft. Der robuste Arbeitsmarkt, verbraucherfreundliche Preise (Dezember: +1,4 %) und positive Konjunkturerwartungen schaffen ein konsumförderndes Umfeld. Das von der GfK prognostizierte Konsumklima stieg zuletzt auf den höchsten Wert seit 2007. Die Sparneigung erreichte angesichts niedriger Anlagezinsen ein neues Allzeit-Tief. Dem aktuellen "Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2014" von Ernst & Young zufolge war 2013 durch ein weiterhin steigendes Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt gekennzeichnet. Insbesondere großvolumige Transaktionen im letzten Quartal des Jahres (Mrd. EUR 16,9) sorgten für ein herausragendes Jahresendergebnis. Der Ruf des sicheren Hafens bleibt Deutschland erhalten, insbesondere die Nachfrage nach erstklassigen Anlagen übertraf unverändert das Angebot. Rund 100 Unternehmen, die in den vergangenen Jahren am deutschen Immobilienmarkt tätig waren, haben ihre Markteinschätzungen abgegeben, darunter Banken, Versicherungen, Immobilienfonds und börsennotierte Immobiliengesellschaften. Dem Trendbarometer zufolge wurde in 2013 ein Transaktionsvolumen für Wohn- und Gewerbeimmobilien von ca. Mrd. EUR 44 erreicht - dies entspricht einer Steigerung um 23 % gegenüber dem Vorjahr (2012: Mrd. EUR 36). Für 2014 geht man von einem Volumen zwischen Mrd. EUR 42 und Mrd. EUR 47 aus. Ein weiterer Hinweis darauf, dass das Transaktionsvolumen konstant hoch bleiben könnte, findet sich in den attraktiven Finanzierungskosten und der Stabilität Deutschlands. Für Einzelhandelsimmobilien in Premiumlagen wird dabei mit einer stabilen Preisentwicklung gerechnet. Darüber hinaus ist das Vertrauen in den deutschen Immobilienmarkt so groß, dass Anleger nicht mehr nur auf sogenannte Core-Immobilien setzen, sondern dass der Anteil an risikoreicheren Immobilieninvestments steigen wird. Im Bereich der Gewerbeimmobilien mehren sich die Anzeichen, dass auch da die Risikobereitschaft wächst und spekulative gewerbliche Projektentwicklungen wieder eine größere Rolle spielen werden. Der Boom am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt setzte sich auch im Jahr 2013 weiter fort. Das Transaktionsvolumen mit mehr als Mrd. EUR 30 stellt das beste Ergebnis am Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien seit 2007 dar: Basis dafür sind die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und das gleichzeitig niedrige Zinsniveau - siehe Pressemitteilung vom 07.01.2014, Savills Frankfurt. Das Transaktionsvolumen bei Einzelhandelsimmobilien lag dagegen mit rund 8,7 Mrd. EUR in etwa auf dem Vorjahresniveau. Laut CBRE-Pressemitteilung vom 06.01.2014 zählen deutsche Handelsimmobilien unverändert bei nationalen und vor allem bei internationalen Investoren - wie die Beteiligung des französischen Versicherers CNP Assurances an dem von TIAA-Cref gehaltenen Shopping-Center-Portfolio - dank des sehr robusten Einzelhandels und einem zuletzt deutlich verbesserten Konsumklima zu den beliebtesten Investmentprodukten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Internet, demografischer Veränderungen, unterschiedlichster Lebens- und Familienformen, immer mehr Senioren und Singlehaushalten erhöht sich der Druck auf den klassischen stationären Handel, sich zügig attraktiv für die Zukunft zu positionieren. Daher kommt es durch das Ausscheiden nicht mehr zeitgemäßer Handelsformate zu einer Evolution bzw. Bereinigung im Mieterbesatz, der die Lust des Konsumenten auf Neues zeigt. Als Gewinner dieser Entwicklung entpuppt sich immer öfter das Shopping-Center: Es erfüllt in zunehmendem Maße die Rolle als moderne Interpretation des seit Jahrhunderten beliebten Marktplatzes, der die Stadtmitte repräsentierte und eine starke Identifikation der Bürger ermöglichte, darüber hinaus auch als sozialer Treffpunkt fungierte und Unterhaltung und Information bot, da ein solcher Ort der Identifikation leider in vielen Städten nicht mehr zu finden ist - siehe EHI Shopping-Center Report 2013, Grußwort Stefan Jung, Vorsitzender des Vorstandes German Council of Shopping Centers. Damit im Zusammenhang steht das unverändert wichtige Thema der Revitalisierung (häufig gleichbedeutend mit Refurbishment oder Umstrukturierung): "In die Jahre gekommene Shopping-Center, die nicht modernisiert werden, stellen nicht nur Risiken für die künftige Entwicklung der Städte und Kommunen dar, sondern auch für den Einzelhandel und die Weiterentwicklung der Immobilie." - siehe EHI Shopping-Center Report 2013, Seite 23. Die mfi management für immobilien AG, Essen, (kurz: mfi AG) hat sich als Mutternehmen der mfi Gruppe im Kampf um die Marktanteile gut aufgestellt, mit nachhaltigen innerstädtischen Centern mit einzigartiger Architektur und der Möglichkeit zum Erlebnisshopping. Daneben ist die mfi AG auch im Sektor Neue Medien durch das umfassende digitale Angebot bestens auf die immer weiter steigende Zahl der Internetnutzer in Deutschland eingestellt: 2013 nutzen rund 85 % aller Haushalte in Deutschland eine Breitbandverbindung - siehe http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/ 64042_38548.aspx. Mit dem von der mfi gemeinsam mit Dienstleistern entwickelten Medienmarketingkonzept Arcaden Shopping 2.0 eröffnet man allen Usern eine neue - interaktive - Dimension, um das Arcaden Shopping noch attraktiver und erlebnisreicher zu gestalten. Man lädt die User über alle relevanten, digitalen Kanäle zum Erlebnis-Shopping ein. Die Mietpartner haben dadurch signifikante Vorteile, denn sie können ihre Angebote und Leistungen über ein intuitiv zu bedienendes Portal in Echtzeit publik machen - sei es auf der Arcaden-Website, im Newsletter, über die Arcaden-App oder in den angesagten Social Networks. So wird die mfi im Verbund mit dem Partner Unibail-Rodamco mit ihren professionell gemanagten Shopping Centern auch in Zukunft zu den Gewinnern im Einzelhandel gehören und ihren Platz unter den drei Top-Betreibergesellschaften von Shopping-Centern des Jahres festigen. 2. Eckpunkte der Unternehmensstrategie Das Jahr 2013 war maßgeblich davon geprägt, die Vorteile und Effekte aus der Zusammenarbeit mit Unibail-Rodamco zu realisieren. Die mfi AG hat als Mutterunternehmen der mfi Gruppe diese Umstellung stark unterstützt, da hierdurch die Ertragsaussichten der Tochtergesellschaften wesentlich beeinflusst werden. Die Strategie der Gruppe ruht dabei auf drei Säulen: - Wachstum im eigenen Portfolio dominanter Shoppingcenter in Deutschland. Durch Projektentwicklungen sowie Erwerb und Revitalisierung bestehender Center werden wir den Bestand im Eigentum ausbauen. Hierzu trägt zunächst die Fertigstellung der Höfe am Brühl, Leipzig im September 2012, des II. Bauabschnitts der Pasing Arcaden, München im Februar 2013, sowie des Palais Vest (vormals: Recklinghausen Arcaden) und der Mönchengladbach Arcaden in 2014 bzw. 2015 bei. - Die Kreation der attraktivsten Shoppingcenter mit dem besten Kundenerlebnis in Deutschland. Durch Übernahme des marketinggetriebenen Unibail-Rodamco Prozesses in der Gestaltung des Kundenerlebnisses hat mfi große Fortschritte gemacht. Ausgangspunkt ist die Positionierung eines Shoppingcenters mit einem unverwechselbaren Profil (z.B. "Home of 5 Senses" in Mönchengladbach), das auf die Demographie und Wettbewerbssituation des jeweiligen Umfelds zugeschnitten ist. Durch die konsequente Gestaltung eines Markenauftrittes, der Innenarchitektur und des Mietermix entsteht ein einzigartiges Kundenerlebnis. Hier werden auch die Unibail-Rodamco Produktinitiativen wie 4star-Service (Pasing Arcaden, München als Pilotprojekt) und Dining Experience sowie digitale Kundenbindungskonzepte (App, Facebook, Club, Website) integriert. - Die beste Management-Leistung für die Shoppingcenter dritter Eigentümer. mfi baut auf langjährige Kundenbeziehungen im Betrieb von 20 Shoppingcentern für Dritteigentümer. Die Fortschritte in der Professionalität aus der Partnerschaft mit Unibail-Rodamco machen wir auch unseren Drittkunden zugänglich. 3. Geschäftsverlauf und Lage Durch die Strategievorgaben der neuen Anteilseigner der mfi-Gruppe hat sich deren Geschäftsfeld von der Entwicklung und dem Verkauf der Immobilien hin zur Entwicklung und dem langfristigen Halten der Immobilien weiterentwickelt. Vor diesem Hintergrund wurde aus betriebswirtschaftlichen und unternehmenspolitischen Gründen die bereits bestehende Trennung der Geschäfts- und Verantwortungsbereiche deutlicher zur Geltung gebracht. Die mfi AG wurde mit steuerlicher Wirkung zum 31. Dezember 2012 zu einer Finanz-Holdingumgebildet, bei der alle Beteiligungen des mfi-Konzerns unmittelbar oder mittelbar zusammenlaufen. Um Synergieeffekte auch weiterhin zu nutzen, erbringt die mfi AG gegenüber allen Konzerngesellschaften zentrale Dienste wie Rechnungswesen, Steuern, Controlling, Personalwesen, Organisation, IT, Finanzen, Gesellschaftsmanagement sowie Unternehmenskommunikation. Die leistungserstellenden Teilbetriebe "Development" und "Shopping Center Management" werden zur deutlichen Profilierung und Marktpräsenz voneinander getrennt als Tochtergesellschaften der mfi Deutschland GmbH, Essen, fortgeführt. Der Geschäftsbereich "Development" wurde mit steuerlicher Wirkung zum 31. Dezember 2012 in die mfi Development GmbH ausgegliedert. Er hat die Aufgabe, Grundstücke, die für eine Projektentwicklung geeignet sind, zu identifizieren und entweder durch Optionsverträge oder Kaufverträge zugunsten von Projektgesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG zu sichern. Danach ist es die Aufgabe, für diese Grundstücke ein Nutzungskonzept zu entwickeln und ein entsprechendes Baurecht mit der Kommune zu verhandeln. Nach Schaffung des Baurechts hat der Geschäftsbereich Development einen Bauantrag vorzubereiten und zu stellen. Nach Erteilung der Baugenehmigung folgt dann die endgültige Realisierung (Bau) des Projekts. Alle in diesem Zusammenhang begleitenden notwendigen Aufgaben gehören zu dem Bereich Development, d.h. die Verhandlung und der Abschluss aller dazu notwendigen Verträge, namentlich die Verträge mit Grundstückseigentümern, Architekten, Bauunternehmen, Gutachtern sowie städtebauliche Verträge etc. Daneben ist auch die Standort- und Kaufkraftanalyse sowie die Beauftragung von entsprechenden Gutachtern Aufgabe des Geschäftsbereichs Development. Die nach Ausgliederung der Teilbetriebe "Development" und "Shopping Center Management" bei der mfi AG verbliebenen personellen und sachlichen Ressourcen können auch von der mfi Shopping Center Management GmbH, Esen, und der mfi Development GmbH in Anspruch genommen werden. Im Rahmen einer dazu geschlossenen Konzernumlagevereinbarung verpflichtet sich die mfi AG zentrale Dienstleistungen zu erbringen. Ergänzend wurde in diesem Zusammenhang ein Gewinnabführungsvertrag mit dem Mehrheitsgesellschafter mfi Deutschland GmbH, Essen, geschlossen. Vor diesem Hintergrund sind die Vorjahresangaben nicht vergleichbar. Wir verweisen auf unsere weiter gehenden Angaben zu dem Effekt der Teilbetriebsausgliederung im Anhang. 3.1 Ertragslage Der sich im Geschäftsjahr ohne Berücksichtigung des Gewinnabführungsvertrags mit der mfi Deutschland GmbH ergebene Jahresfehlbetrag beläuft sich auf EUR 0,5 Mio. Das Ergebnis stellt sich wie folgt dar:
Die betrieblichen Leistungen bestehen im Wesentlichen aus TEUR 10.919 Erhöhungen des Bestands an in Ausführung befindlichen Projekten sowie TEUR 26.763 im Geschäftsjahr erwirtschafteten Umsatzerlösen. Letztere setzen sich zum Großteil aus Generalplanungsleistungen (TEUR 15.097) sowie Projektentwicklungsleistungen (TEUR 5.368) zusammen. Die betrieblichen Aufwendungen unterteilen sich im Wesentlichen in TEUR 33.087 für den, mit den Umsatzerlösen in Verbindung stehenden Materialaufwand, in TEUR 6.906 für Personalaufwendungen sowie TEUR 1.078 für sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Prognose aus dem Vorjahr wurde wegen der Verschiebung der Eröffnung der Projekte Palais Vest (vormals: Recklinghausen Arcaden) und Mönchengladbach Arcaden um jeweils ein halbes Jahr nicht erreicht. Wenn man diesen Sondereffekt, der der nochmaligen deutlichen Verbesserung der bereits schon hohen Qualität der Center (4-Star, Iconic shop fronts) geschuldet ist, nicht berücksichtigt, wurde ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. 3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber 2012 um EUR 50,7 Mio. auf EUR 50,8 Mio. erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aus der Teilbetriebsübernahme des Bereiches Development zum 01. Januar 2013. Die Entwicklung der aus der Teilbetriebsausgliederung übernommenen wesentlichen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
Der Anstieg des Eigenkapitals im Jahr 2013 stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote ist insbesondere aufgrund der Teilbetriebsausgliederung und der damit einhergehenden starken Zunahme des Nettoumlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr (97,2 %) auf 3,8 % gesunken. Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft stellt sich anhand einer zusammengefassten Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds setzt sich im Geschäftsjahr ausschließlich aus liquiden Mitteln, d.h. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, zusammen. 3.3 Kennzahlen Für die Gesellschaft wesentliche Leistungsindikatoren werden anhand nachstehender Kennzahlen dargestellt. Die Kennzahlen berücksichtigen den Jahresfehlbetrag vor der Verlustübernahme aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der mfi Deutschland GmbH, Essen.
4. Finanzsituation Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die Muttergesellschaft mfi AG in Form von Kapitalerhöhungen und Darlehensgewährungen. Die Gruppe finanziert sich im Wesentlichen durch unterjährige Vorauszahlungen und vereinbarten Kreditlinien mit Banken. Innerhalb der Gruppe ist die Finanzierung der Entwicklungsprojekte von wesentlicher Bedeutung. Die mfi AG unterstützt die Tochtergesellschaften hierbei regelmäßig durch die Übernahme von Haftungserklärungen. Zur Finanzierung von Projektentwicklungen und Bestandsobjekten ist eine Kombination aus Fremdkapital und Eigenkapital notwendig. Der notwendige Anteil von Eigenkapital verbleibt wie in den letzten Jahren auf hohem Niveau, wobei der notwendige Anteil bei Projektentwicklungen höher ist als bei Bestandsobjekten. Die bilanzielle Eigenkapitalbasis der mfi AG wurde 2013 weiter gestärkt und erhöhte sich auf TEUR 385.968. Der Weg zu einem vollintegrierten Shoppingcenter-Konzern wurde auch in 2013 (u.a. durch die Eröffnung des zweiten Bauabschnittes der Pasing Arcaden in München und die Übernahme des Managements für das Forum Steglitz in Berlin) erfolgreich fortgesetzt. Die Anforderungen an das Finanzierungsmanagement insbesondere für die Finanzierung von Projektentwicklungen bleiben in einem wieder verbesserten Finanzierungsumfeld hoch. Da die mfi AG durch das auf TEUR 385.968 gestiegene bilanzielle Eigenkapital in der Lage war und ist, die gestiegenen Eigenkapitalanforderungen der Refinanzierungspartner zu erfüllen, konnten in 2013 alle notwendigen Anpassungen der laufenden Finanzierungen umgesetzt werden. Durch den weiteren Aufbau eines Bestandsportfolios wird die mfi AG in Zukunft zu einem noch stärkeren Partner der Immobilienfinanzierungsinstitute werden. Für das Jahr 2014 und auch die nächsten Jahre gehen wir davon aus, dass sich die Zinslandschaft nicht gravierend ändern wird. 5. Risiko- und Chancenbericht 5.1 Risikomanagement Das Risikoprofil der mfi Development GmbH ist wesentlich von der Entwicklung der mfi Gruppe abhängig, die wiederum von der Entwicklung der Tochtergesellschaften des mfi Konzerns geprägt ist. Die Projektentwicklung von hochwertigen Shopping Centern, ein Kerngeschäft der mfi Gruppe, ermöglicht auf der einen Seite hohe Ertragschancen. Andererseits gehen damit aber auch Projektrisiken einher. Entscheidend für die mfi Gruppe ist nicht die Frage, ob Risiken eingegangen werden, sondern in welchem Umfang und wie diese beherrscht und Chancen gesichert werden können. Hierzu ist es erforderlich, diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten. Dabei ist für unternehmerische Entscheidungen immer die Summe aller Einzelrisiken, bereinigt um konzerninterne Risikobeziehungen, im Verhältnis zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten mfi-Gruppe relevant. Um Projektrisiken zu beherrschen sind bei der mfi AG ein Objekt-, ein Projekt- und ein Finanzcontrolling installiert. Im Projekt- und Objektcontrolling werden mit Hilfe standardisierter Instrumente die einzelnen Objekte und Projekte systematisch erfasst, bewertet, gesteuert und überwacht. Durch diesen kontinuierlichen Prozess ist gewährleistet, dass Einzelrisiken frühzeitig erkannt werden. Im Finanzcontrolling werden dann die finanziellen Auswirkungen dieser Einzelrisiken systematisch im Rahmen der vierteljährlichen Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr und im Rahmen des Planungsprozesses bezüglich der zukünftigen Entwicklung der mfi AG bewertet und zusammengefasst abgebildet. Darüber hinaus werden situationsbedingt zusätzliche Einzelanalysen durchgeführt (z.B. Szenarioberechnungen, Worst-Case-Betrachtungen, Chancenanalysen). Im Rahmen des Finanzcontrollings wird die Liquidität des Unternehmens, aber auch die der relevanten Betriebs- und Projektgesellschaften, ständig überprüft und an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Insgesamt wird dem Management der mfi Gruppe durch das Controlling eine effiziente Informationsbasis zur Verfügung gestellt um wirtschaftliche Entscheidungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikosituation zu treffen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems bestätigt. 5.2 Besondere Risiken und Chancen Projektrisiken und Chancen Die Eröffnung für den zweiten Abschnitt der Pasing Arcaden ist am 19. Februar 2013 erfolgt. Die Höfe am Brühl wurden planmäßig im Herbst 2012 eröffnet. Die Umstrukturierung des Ruhrparks in Bochum läuft weiter planmäßig. Sollten sich die im Jahre 2014 geplanten Projekte/Umstrukturierungen nicht oder ggf. nur mit erheblichen Zeitverzögerungen realisieren lassen, so sind entsprechende Wertkorrekturen bzw. Verschiebungen in der Ertrags- und Liquiditätsplanung vorzunehmen. Assetmanagementrisiken und Chancen Durch den Aufbau eines eigenen Portfolios an Shopping Centern, insbesondere mit dem Halten von selbst entwickelten und dem Erwerb bestehender Shopping Center, erweitert die mfi ihre Geschäftsfelder und schafft ein weiteres Standbein, wobei mit den Mieterträgen aus den Bestandsobjekten nachhaltig stetige Erlöse generiert werden und sich weitere Chancen über Bewertungsgewinne bei Optimierung der Immobilien ergeben. Das Geschäftsjahr 2013 war geprägt durch das intensive und nachhaltige Generieren stetiger Erlöse und dem Nutzen darüber entsprechende Bewertungsgewinne zu erzielen. Liquiditätsrisiken Durch die weiter vorne beschriebene, starke Eigenkapitalbasis werden Liquiditätsrisiken minimiert. Des Weiteren stehen der mfi AG / mfi Deutschland GmbH derzeit Betriebsmittellinien und Avallinien (bei verschiedenen Kreditinstituten) von TEUR 45.000 zur Verfügung. Damit ist der Gesellschafter gut gerüstet, bei kurz- bzw. mittelfristige Schwankungen auf der Einnahme- bzw. Kostenseite entsprechende Mittel bereitzustellen. Liquiditätsengpässe könnten sich in der Gruppe allenfalls dadurch ergeben, wenn zur Wahrnehmung von Projektchancen kurzfristige Akquisitionen vorgenommen werden, und der damit verbundene Kapitalbedarf in der Liquiditätsplanung der Gruppe nicht enthalten war. Hier ist jedoch davon auszugehen, dass ein solcher Bedarf durch eine weitere Stärkung der Eigenkapitalbasis der mfi AG in Abstimmung mit unseren Gesellschaftern gedeckt werden wird. Refinanzierungsrisiken Für laufende Entwicklungsprojekte der mfi, die sich in der Bauphase befinden, sind sowohl die Bauzwischen- als auch die Bestandsfinanzierung sichergestellt. Für das Objekt Höfe am Brühl in Leipzig wurde im Sommer 2013 die Bestandsfinanzierung abgeschlossen. Zinsänderungsrisiken Für alle laufenden Entwicklungsprojekte der mfi, die sich in der Bauphase befinden, ist die Bestandsfinanzierung bereits vereinbart. Zum überwiegenden Teil sind hierbei die entsprechenden Zinssätze bereits fixiert. In 2014 steht die Prolongation der Bauzwischenfinanzierung für das Projekt Osnabrück Arcaden an. Ein Zinsänderungsrisiko könnte sich somit nur aus den laufenden Entwicklungsprojekt-Finanzierungen, die auf Euribor-Basis abgerechnet werden, und aus einer bereits vereinbarten festverzinslichen Bestandsfinanzierung, bei welcher der Zinssatz noch nicht fixiert ist, ergeben. Die Zinssätze für die Entwicklungsprojekt-Finanzierungen liegen derzeit deutlich unter den in den Planungen angenommenen Zinssätzen, so dass hier ausreichend Spielraum für steigende Zinsen vorhanden ist. Auch die noch ausstehende Fixierung des Zinssatzes für die bereits vereinbarte Bestandsfinanzierung ist aktuell weder vor dem Hintergrund aktueller Zinssätze und Forwardaufschläge noch auf Basis aktueller Zinsprognosen vorteilhaft. mfi überwacht kontinuierlich die Entwicklungen an den Zinsmärkten, um Zinsänderungsrisiken so weit wie möglich zu vermeiden. Auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wirken die vorgenannten wesentlichen Chancen und Risiken ein. Die Gesellschaft verdeutlicht deren unterschiedliche Bedeutung, indem deren Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens analysiert werden. Insgesamt bewegen sich die Chancen- und Risiken auf dem erwarteten Level. 6. Voraussichtliche Entwicklung Ausweislich des Jahreswirtschaftsbericht 2014 erwartet die Bundesregierung für 2014 eine jahresdurchschnittliche Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 %. Dabei basiert diese Einschätzung auf der zentralen Annahme, dass der Finanzsektor stabil bleibt und im Euroraum keine negativen Entwicklungen zu verzeichnen sein werden, die eine deutliche Zunahme der Verunsicherung der Marktteilnehmer zur Folge hätte. Diese positiven Wirtschaftsaussichten, die sehr guten Arbeitsmarktdaten und weiter steigende Mieten in erstklassigen Handelslagen machen Deutschland weltweit zu einem der stabilsten und gefragtesten Anlagehäfen für Immobilieninvestoren - vgl. CBRE Deutschland Investment, MarketView, Q4 2013. BNP Paribas sieht gerade Einzelhandelsimmobilien als Profiteur einer steigenden Kaufkraft sowie einer stabilen Beschäftigungssituation - siehe Pressemitteilung vom 05. Februar 2014, BNP Paribas "Retailmarkt Deutschland: Luxussegment gibt weiter Gas". Ergänzend ist auf die gute Eigenkapitalausstattung vieler Anleger sowie der aus heutiger Sicht nicht erkennbarer Anzeichen für eine kurzfristige deutliche Änderung des Zinsniveaus hinzuweisen - vgl. Pressemitteilung vom 20. Januar 2014, BNP Paribas "Deutliche Zunahme des Transaktionsvolumens". Zu beachten ist darüber hinaus, dass die mangelnde Verfügbarkeit von Core-Objekten Investoren veranlasst, ihr Risikoprofil aufzuweichen. Sie evaluieren auch Objekte, die nicht alle Investitionskriterien erfüllen. Diese zunehmende Risikobereitschaft ist bereits heute im Marktumfeld deutlich erkennbar. Einzelne Unsicherheitsfaktoren bei der Lage oder im Objekt selbst finden im Chancen-Risiko-Profil stärkere Gewichtung. Da viele Shopping-Center keine reine Einzelhandelsnutzung aufweisen, Mietverträge unterschiedliche Laufzeiten ausweisen oder andere Unwägbarkeiten bei diesen Objekten vorhanden sind, profitiert der Shopping-Center-Bereich von dieser Marktlage in besonderem Maße. Dies beflügelt auch den weiteren Ausbau des Anteils internationaler Kapitalanleger an Immobilientransaktionen in Deutschland, insbesondere in Form von Club Deals/Joint Ventures: Neben der unverändert wichtigen Rolle des Kapitals internationaler Staats- und Pensionsfonds ist der Joint Venture Partner mit lokaler Expertise entscheidend. Bedingt durch die sehr strengen Anforderungen der internationalen Kapitalgeber qualifizieren sich jedoch nur Akteure aus der Markführerschaft als geeignete Partner - siehe JLL "Shopping Center Investment Markt 2. Hj. 2013". Für die Perspektiven des Einzelhandels sind aber nicht nur die vorgenannten harten Faktoren, sondern auch Stimmungen und Erwartungen prägend: Einer der wichtigsten Indikatoren ist dabei das Konsumklima, da sich hierin das Verbrauchervertrauen widerspiegelt, das die zukünftigen Einzelhandelsumsätze ganz besonders beeinflusst. Seit dem Erreichen des Tiefstands im Dezember 2012 mit 5,6 Indexpunkten hat sich der GfK-Konsumklimaindex in 2013 permanent verbessert und weist im Januar 2014 einen Indexstand von 7,6 auf - siehe BNP Paribas, "Retailmarkt Deutschland 2014". Auch eine Umfrage zur Konsumentenstimmung seitens Ernst & Young im Dezember 2013 kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrzahl der Verbraucher in Deutschland mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden ist und mehr als jeder Vierte (27 Prozent) eine Verbesserung seiner wirtschaftlichen Lage in 2014 erwartet - Ernst & Young "Verbraucher in Deutschland: Aktuelle wirtschaftliche Lage und Ausblick 2014". Unterstützung finden diese Trendaussagen in den wichtigsten Indikatoren der deutschen Wirtschaft: Der ifo-Geschäftsklimaindex, der die Einschätzung der deutschen Unternehmen widerspiegelt, verzeichnet seit seinem Einbruch im April 2012 ein nahezu permanentes Wachstum. Hervorzuheben ist insbesondere, dass die zukünftigen Erwartungen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Frühjahr 2011 gestiegen sind - vgl. Presseinformation vom 24. Februar 2014, ifo-Institut "ifo Geschäftsklimaindex ein weiteres Mal gestiegen". Der ZEW-Index, der die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Finanzmarktexperten repräsentiert, ist ebenfalls in Folge der aufwärtsgerichteten Grundstimmung gestiegen, auch wenn im Februar 2014 ein Rückgang auf hohem Niveau zu vermelden war. Gleichwohl sollte der Rückgang der Konjunkturerwartungen nicht überbewertet werden, da die Finanzmarktexperten mehrheitlich optimistisch bleiben - siehe Pressemitteilung vom 18. Februar 2014, ZEW "ZEW-Konjunkturerwartungen - Rückgang auf hohem Niveau". Mit diesen spürbaren Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den deutschen Einzelhandel dürfte auch eine weiterhin hohe Nachfrage nach Einzelhandelsflächen gewährleistet sein, die eine mindestens stabile, wenn nicht leicht anziehende Mietpreisentwicklung stützen wird. Dies wird auch zukünftig gerade internationale Player bestärken, entweder sich erstmals dem deutschen Markt zuzuwenden oder ihre Positionierung in Deutschland zu festigen. Diese starken Flächennachfrage und stabile Mieten bieten den Investmentmärkten wiederrum großartige Chancen: Retail-Investments werden deshalb auch 2014 erneut eine Schwerpunkt vieler nationaler und internationaler Investoren stehen - siehe BNP Paribas, "Retailmarkt Deutschland 2014". Von dieser Nachfrage profitiert die mfi AG insbesondere mit Blick auf den angestrebten Ausbau des Centermanagements. Dieser Ausbau des Centermanagements soll unter anderem auch dadurch erreicht werden, dass verstärkt das Management von Shopping Centern übernommen wird, die nicht von der mfi entwickelt wurden. Auch die Revitalisierung bestehender Shopping Center soll in den nächsten Jahren als wichtiges Geschäftsfeld mit dazu beitragen, anschließend auch das Management dieser Objekte zu übernehmen. Ein treibender Faktor ist dabei die Beobachtung, dass Shop-Flächen als Marketing-Tool und Markeninszenierung für viele Labels immer wichtiger werden. Als Konsequenz ist ein immer aufwendigerer Ladenausbau mit sehr hochwertiger Flächengestaltung zu erkennen. Auch sind viele Retailer der Auffassung, den Kunden durch ein interessantes Ladenbaukonzept ein Einkaufserlebnis zu verschaffen, das parallel zum stärker werdenden Onlinehandel seine Existenzberechtigung für die Endverbraucher behält - siehe BNP Paribas, "Retailmarkt Deutschland 2014". Gleichzeitig wachsen Online- und stationärer Handel immer weiter in einer Multi- bzw. Omni-Channel-Strategie zusammen, denn viele Online- und Versandhändler haben erkannt, dass Kunden Produkte gerne auch in einem ansprechenden Verkaufsambiente präsentiert haben möchten - im April 2014 wird der Online-Modehändler Zalando seinen zweiten stationären Ladenstandort in Deutschland eröffnen - und stationäre Retailer integrieren ihre Online-Shops in die Verkaufsstrategie. Damit einher geht eine deutlich größere Konzeptvielfalt in den Shopping-Centers, aber auch eine erhöhte Bedeutung für die Konzepte, die richtige Lage und das richtige Einzelhandelsumfeld für die jeweilige Marke zu finden - siehe CBRE "Vermietungsmarkt Einzelhandel Deutschland 2014". Die Gestaltung des Kundenerlebnisses rückt somit zunehmend in den Fokus. Durch die Übernahme des marketinggetriebenen Unibail-Rodamco Prozesses ist die mfi in der Lage ein Shopping-Center mit einem einzigartigen Profil zu positionieren, dass Demographie und Wettbewerbssituation in vollen Umfang Rechnung trägt. Natürlich stellen dabei die Unibail-Rodamco Produktinitiativen wie 4star-Service und Dining Experience sowie digitale Kundenbindungskonzepte die zentralen Elemente bei der Schaffung der attraktivsten Shopping-Center mit den besten Kundenerlebnissen in Deutschland dar. Der Aufbau des eigenen Shopping Center Portfolios über Beteiligungen an Projekten, das Halten von selbst entwickelten Shopping-Centern sowie den Erwerb und die Revitalisierung bestehender Shopping-Center wird weiter fortgesetzt. Unter Berücksichtigung der strategischen Ziele der Gesellschaft wird in der mittelfristigen Unternehmensplanung ein kontinuierliches Ansteigen der betrieblichen Leistung prognostiziert. Dabei wird unterstellt, dass die laufenden Projekte positiv abgeschlossen und neue Projekte gestartet werden können. Schwankungen der einzelnen Jahresergebnisse werden aufgrund der nicht exakt vorhersehbaren Projektrealisierungszeiträume und Projektrisiken auch weiterhin nicht auszuschließen sein. Allerdings wird mit dem geplanten deutlichen Ertragswachstum aus dem Centermanagement und dem zukünftig zunehmenden Erträgen aus dem eigenen Portfolio mittelfristig die Volatilität der Erträge signifikant abnehmen. Auf Grund der dargestellten Entwicklungsziele und der zusätzlich in den Bestand und in das Centermanagement übernommenen bzw. zu übernehmenden Objekte wird für 2014 ein im Vergleich zum Berichtsjahr leicht positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung prognostiziert. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die mfi beabsichtigt Ihren Firmensitz im Sommer 2015 nach Düsseldorf zu verlagern. Die entsprechenden Verträge sind bereits unterzeichnet.
Essen, den 27. März 2014 mfi Development GmbH Geschäftsführung Klaus-Martin Callhoff Dr. Bernd Feyerabend Stefan Klug Ulrich Wölfer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte grundsätzlich entsprechend den Regelungen des § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB und den Regelungen des § 275 Abs. 2 HGB sowie in Anlehnung an die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses der Wohnungsunternehmen. Um den unternehmensspezifischen Besonderheiten der Gesellschaft Rechnung zu tragen und zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sowie in Anlehnung an die gemäß § 330 HGB bei Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen sind die nachstehenden Postenbezeichnungen entsprechend den Regelungen des § 265 Abs. 6 HGB verwendet worden: - In Ausführung befindliche Projekte - Erhöhung des Bestands an in Ausführung befindlichen Projekten - Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Im Rahmen der Umstrukturierung der mfi-Gruppe wurde der Teilbetrieb Development rückwirkend zum 01. Januar 2013 in zwei Schritten von der mfi management für immobilien AG, Essen, auf die Gesellschaft übertragen. Hierfür wurde der Teilbetrieb zunächst in die mfi Deutschland GmbH, Essen (in Folgenden kurz: mfi Deutschland), eingelegt, die den Teilbetrieb wiederum in die mfi Development GmbH, Essen (im Folgenden kurz: mfi Development GmbH), eingelegt hat. Die Gesellschaft ist durch diese Transaktion so wesentlich beeinflusst worden, dass der vorliegende Jahresabschluss nur beschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Durch die Teilbetriebsausgliederung (TB-Ausgliederung) wurden im Wesentlichen die folgenden Bilanzwerte auf die Gesellschaft übertragen:
Insgesamt wurde ein Nettovermögen zu Buchwerten von TEUR 1.319 übertragen. Das Stammkapital wurde in diesem Zusammenhang um TEUR 100 erhöht, die verbleibenden TEUR 1.219 wurden in der Kapitalrücklage erfasst. Darüber hinaus war 2012 ein Rumpfgeschäftsjahr, welches sich vom 13. November 2012 bis zum 31. Dezember 2012 erstreckte. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung zum Abschlussstichtag erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. In Ausführung befindliche Projekte sind unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips zu ihren Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf in Ausführung befindliche Projekte werden zu Nettowerten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 499 resultieren aus dem im Geschäftjahr abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der mfi Deutschland GmbH, Essen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist eine kurzfristige Darlehensforderung in Höhe von TEUR 10.000 enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Im Geschäftsjahr wurde das Eigenkapital der Gesellschaft durch die Gesellschafterin mfi Deutschland GmbH, Essen, im Rahmen der Übertragung des Teilbetriebs Development im Wege einer Sacheinlage erhöht. Die Sacheinlage erfolgte dabei gegen neues Stammkapital in Höhe von TEUR 100 - der überschießende Betrag in Höhe von TEUR 1.219 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Zudem erfolgte eine Einzahlung in Höhe von TEUR 500 in die Kapitalrücklage. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten zum Abschlussstichtag im Wesentlichen die folgenden Einzelposten:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Angabe der Vorjahreswerte erfolgt jeweils in Klammern.
Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten zum Abschlussstichtag im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 97 und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 20. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag hat die Gesellschaft folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Zudem ist die Gesellschaft verpflichtet, im Rahmen eines Konzernumlagevertrags jährliche Zahlungen an die mfi AG zu leisten, die in ihrer Höhe von den Aufwendungen der mfi AG für zentrale Dienstleistungen abhängen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren und verlängert sich anschließend um jeweils ein Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von sechs Monaten zum Kalenderjahr gekündigt wird. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich in 2013 wie folgt:
Erträge aus Verlustübernahme Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 2013 mit der mfi Deutschland GmbH, Essen, ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der im Geschäftsjahr zu einem Ertrag aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 499 führt. V. Sonstige Angaben Gegenüber der Gesellschafterin mfi management für immobilien AG, Essen (Organträger), besteht ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis. Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft von folgenden Geschäftsführern wahrgenommen: - Herrn Ulrich Wölfer, Mettmann, Chief Development Officer (ab 08. Mai 2013) - Herrn Klaus-Martin Callhoff, Dinslaken, Bereichsleiter Sourcing (ab 08. Mai 2013) - Herrn Stefan Klug, Köln, Bereichsleiter Projektmanagement (ab 08. Mai 2013) - Herrn Dr. Bernd Feyerabend, Mülheim an der Ruhr, Bereichsleiter Construction (ab 09. Juli 2013) - Herrn Peter W. Landgraf, Schwabenheim, Generalbevollmächtigter mfi management für immoblien AG, Essen (bis 18. Dezember 2013) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung der mfi Development GmbH, Essen, betrugen für das Geschäftsjahr 2013 TEUR 643. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 69. Alle Mitarbeiter sind als Angestellte beschäftigt. Konzernverhältnis Die mfi management für immobilien AG, Essen stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der mfi management für immobilien AG, Essen, einbezogen wird.
Essen, 27. März 2014 mfi Development GmbH Geschäftsführung Ulrich Wölfer Klaus-Martin Callhoff Stefan Klug Dr. Bernd Feyerabend BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mfi Development GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus-wirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 28. März 2014 Ernst
& Young GmbH
Rukes, Wirtschaftsprüfer Dr. Berentzen, Wirtschaftsprüfer Anlagespiegel
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