IMMO ESOP GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Christian Peter Lanio seit 3.3.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
fischerAppelt AGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Konzerns I. Geschäftsmodell des Konzerns Die Agenturgruppe ("fischerAppelt" oder "Konzern") deckt mit spezialisierten Agenturen für die Disziplinen Public Relations, Werbung, Bewegtbild, Digital, Unternehmensberatung, Design, Performance und Event das komplette Kompetenzspektrum für integrierte Kommunikation ab. Viele unserer Kunden schätzen sowohl den hohen Spezialisierungsgrad der Gruppenunternehmen als auch die starke Vernetzung der Einzeldisziplinen. Damit einher geht die stark integrierte Arbeitsweise der Mitarbeitenden unserer Agentur. Unser erklärtes Ziel ist es, den bestmöglichen Kommunikationserfolg für unsere Geschäftspartner zu realisieren und dabei mögliche Reibungsverluste zu minimieren. Die Fähigkeit, Kunden in den verschiedenen Bereichen interdisziplinär zu beraten, passende Inhalte zu entwickeln und diese über ein breites Spektrum an Kommunikationskanälen effizient auszusteuern, ist seit Jahren die Kernkompetenz und unseres Erachtens ein Alleinstellungsmerkmal der Agenturgruppe im Markt. fischerAppelt umfasste im Geschäftsjahr 2023 folgende elf rechtlich selbstständige Einheiten:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Honorarumsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) heran. Die in der Branche übliche Kennziffer des Honorarumsatzes errechnet sich durch Abzug des Materialaufwands (Fremdleistungen) von den Umsatzerlösen unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung. II. Niederlassungsbericht Der Konzern unterhält neben den Hauptsitzen der rechtlichen Einheiten Hamburg, Stuttgart und Nürnberg Niederlassungen in Berlin, München, Frankfurt und Köln. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) aller Wirtschaftsbereiche war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2023 um -0,3 % niedriger als im Vorjahr. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um +0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Die Entwicklung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Auf der Entstehungsseite des BIP konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Ebenfalls konnten die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0% sowie im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) um -2,0 % zurück. Im Baugewerbe (+0,2 %) machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Auf der Verwendungsseite des BIP sanken die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2023 preisbereinigt um -1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei +5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Das Gesamtvolumen der kommerziellen Kommunikation in Deutschland wuchs im Jahr 2023 - entgegen dem BIP - laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) um +1,5 % auf rund EUR 48,8 Mrd. Es war der dritte Anstieg in Folge nach der deutlichen Erholung 2021 von +5,5 % und dem Wachstum von +1,6 % in 2022. Mit seinem aktuellen Marktvolumen liegt der Werbemarkt in Deutschland nun wieder über dem Vor-Coronawert von EUR 48,3 Mrd. Insgesamt trug die Werbewirtschaft wie im Vorjahr 1,2 % zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bei. In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen im Agenturgeschäft massiv verändert. Alte Geschäftsfelder und Erlösquellen sind auf dem Rückzug, neue Aufgaben sind hinzugekommen. Wie in den Vorjahren entwickelte sich das Geschäft der Agenturen aber besser als die Gesamtkonjunktur. Die Umsätze der im Gesamtverband Kommunikationsagenturen organisierten Agenturen sind laut einer Studie des GWA im Jahr 2023 um durchschnittlich +3,3 % gestiegen. Damit entwickelten sich die Umsätze der GWA-Agenturen 2023 besser als noch im Vorjahr und lagen deutlich über dem Schnitt der letzten sechs Jahre. Diese Zuwächse wurden von 62 % der befragten Agenturen realisiert, jedoch verzeichneten 35 % der Agenturen Umsatzeinbußen. Die konjunkturelle Entwicklung ist derzeit das größte Wachstumshemmnis der Branche. Der Fachkräftemangel bremst bei 63 % der GWA-Agenturen die Entwicklung und ist damit weniger akut als noch im Vorjahr. Die Rendite der Agenturen stagnierte mit 8,2 % auf dem Niveau des Vorjahres. Für die 50 größten inhabergeführten Agenturen verzeichnet das von den Fachorganen Werben & Verkaufen, HORIZONT sowie dem GWA gemeinschaftlich erhobene Branchenranking sogar ein durchschnittliches Honorarumsatzwachstum von +5,7 %. Allerdings verlief die Branchenentwicklung heterogen. So mussten 13 von 50 Agenturen Umsatzeinbußen hinnehmen. Im Jahr 2022 lag diese Quote noch bei 7 zu 50. Einschränkend muss zudem ergänzt werden, dass sich an der Rangliste mehrheitlich Agenturen beteiligen, die auf ein tendenziell gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Grundsätzlich hatten es Agenturen in 2023 eher schwer: Weil die Verbraucher ihr Geld zusammenhielten, haben werbungtreibende Unternehmen ihre Budgets zusammengestrichen; Projekte wurden auf unbestimmte Zeit verschoben oder gleich ganz gestoppt. II. Geschäftsverlauf Nachdem die beiden ersten Quartale 2023 im Vorjahreszeitraumvergleich deutlich positiv verlaufen waren, verzeichnete die Agenturgruppe in der zweiten Jahreshälfte einen deutlichen Honorarrückgang. Dies lag insbesondere daran, dass Industriekunden Budgets eingespart oder Projekte ins Jahr 2024 verschoben haben. Branchen wie Automotive reagierten auf die gesamtwirtschaftliche Lage mit einem entsprechenden zurückhaltenden Beauftragungsverhalten für ihre Kommunikations- und Marketingaktivitäten. Die Bereiche PR und Social Media bei unseren Marken- und Retail-Kunden wurden hingegen verstärkt nachgefragt. Auch die Pharma-Branche sowie unsere Kunden mit digitalen Geschäftsmodellen waren nicht im gleichen Maße von der aktuellen wirtschaftlichen Situation betroffen. Gerade aus diesen Bereichen konnten wir neue Kunden gewinnen. Insgesamt waren wir bei integrierten Content-Mandaten branchenübergreifend erfolgreich. Insgesamt konnte aufgrund der vorstehend beschriebenen Effekte das im Prognosebericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 avisierte prozentual mittlere einstellige Honorarwachstum nicht erreicht werden. Die für 2023 erwartete EBIT-Marge im prozentual höheren einstelligen Bereich wurde hingegen realisiert. Wie geplant, kam es zu einem einmalig stärkeren EBIT-Rückgang, weil das intensiv betriebene Kostenmanagement den Honorarrückgang nur teilweise kompensieren konnte. Die seit der Corona-Pandemie in vielen Bereichen beschleunigte Digitalisierung hat neue Spielfelder für Kunden eröffnet, die bisher kommunikativ wenig aktiv waren. Wir konnten auch im Geschäftsjahr 2023 von dieser Entwicklung profitieren, weil die Agenturgruppe eine weitreichende digitale Aufstellung hat. Zudem ist fischerAppelt in der Lage, hochwertige Inhalte zu liefern, die große Online-Communities und Branded-Entertainment-Angebote bedienen. Unser Geschäft hat sich auch in einem herausfordernden Umfeld als grundsätzlich widerstandsfähig erwiesen. Trotz unsicherer wirtschaftlicher Zeiten können wir unseren Mitarbeitenden, unseren Kunden und auch den Aktionären Stabilität bieten. Es waren wieder einmal die Stärken unserer Einzeldisziplinen sowie das Zusammenwirken unserer Spezialisten, die das Jahr 2023 geprägt haben. Wir konnten für unsere Kundenprojekte jeweils das richtige Kompetenz-Setup bieten und unsere Kunden bedarfsorientiert mit maßgeschneiderten Teams betreuen. Mit unserer strategischen Unternehmensberatung fischerAppelt, advisors GmbH unterstützen wir Unternehmen und Organisationen dabei, sich mithilfe einer starken Marke langfristig vom Wettbewerb zu differenzieren sowie mit der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen bei ihren Kunden zu punkten. Wir helfen unseren Kunden, durch strategische Kommunikation ihre Unternehmensziele und -maßnahmen in der Innen- als auch Außenwahrnehmung verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Mit ihrem Leistungsportfolio war die fischerAppelt, advisors GmbH in 2023 gut für die Bedürfnisse des Marktes aufgestellt und ein wesentlicher Faktor bei der Bearbeitung großer integrierter Kundenprojekte durch die Gruppe. Bei der fischerAppelt, relations GmbH wurden im Jahr 2023 insbesondere die Bereiche Health Care- und Markenkommunikation sowie Social Media-Kampagnen stark von unseren Kunden nachgefragt. Mit der SQUAD-Einheit verbinden wir unsere jahrzehntelange Erfahrung im Beziehungsmanagement zwischen Marken und Menschen mit der Dynamik und Innovationskraft von Influencer Marketing. Bei Social Media Campaigning und Consultancy setzen wir auf Branchenkenntnis, technisches Know-how und Deep Data, um Botschaften und Produkte von Marken und Unternehmen glaubhaft und nachhaltig zu inszenieren. Unsere kreativen Leitideen sind strategisch entwickelt und münden stets in messbare Performances. Wie im Vorjahr waren wir laut Pfeffer-Ranking auch 2023 die größte PR- und Kommunikationsagenturgruppe in Deutschland. Aufgrund des schwierigen Werbeumfeld in 2023 nahmen im Vorjahresvergleich sowohl Honorarumsatz als auch das EBIT bei den Gesellschaften Philipp und Keuntje agency GmbH (vormals fischerAppelt, play GmbH), Philipp und Keuntje GmbH sowie Philipp und Keuntje Berlin GmbH unter dem Markendach PUK erheblich ab. Dennoch haben sich die Gesellschaften der PUK neben Arbeiten in der Markenführung insbesondere mit ihren vielfach ausgezeichneten gesellschaftsrelevanten Kampagnen hervorgetan und so maßgeblich zu den sehr guten Platzierungen der Gruppe in den Kreativrankings der Branchenmedien beigetragen. Die Online-Kreativagentur Fork Unstable Media GmbH setzte in 2023 wie in den Vorjahren in den Bereichen Digital Branding, Design, E-Commerce und Online-Marketing deutliche Akzente für die gesamte Agenturgruppe. Die fischerAppelt, live marketing GmbH bietet ihren Kunden Lösungen an, bei denen neben den persönlichen Zusammentreffen, vermehrt digitale, als auch hybride Events im Mittelpunkt stehen. Die Kombination unterschiedlicher Elemente ermöglicht es, emotionale Erlebnisse zu kreieren und Informationen aktiv zu vermitteln. Unser Eventbusiness hat sich - nach den Einschränkungen für die Veranstaltungsbranche in der Pandemiezeit - seit 2022 deutlich erholt, insbesondere aufgrund des wieder stark anziehenden Businesses in den für uns relevanten ausländischen Märkten. Die fischerAppelt, performance GmbH setzte ihren Erfolgskurs aus dem Vorjahr fort und ist mit ihrem Leistungsportfolio, das die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten zur Traffic- und Conversions-Generierung sowie zur Realisierung crossmedialer Attributionslösungen abbildet, ein wesentlicher Bestandteil der Gruppe. Die Designagentur Die Krieger des Lichts GmbH konnte in 2023 mit ihrer Kompetenz in den Bereichen Ideenentwicklung, Collaboration und Service Design die nutzerzentrierte Innovationsentwicklung für ihre Kunden vorantreiben. Die LIGALUX GmbH, unsere Spezialisten für Corporate Design und Branding, entwickeln Designlösungen, die den Markenwert steigern, indem die Identitäten von Unternehmen und Marken visuell auf den Punkt gebracht werden. Neben den Arbeiten für eigene Kunden, setzte LIGALUX mit den Schwestergesellschaften im Jahr 2023 diverse integrierte Kundenprojekte um. Im Jahr 2023 konnte die fischerAppelt-Gruppe bei fast allen renommierten nationalen und internationalen Wettbewerben 194 Preise und Auszeichnungen gewinnen. So wurden die Unternehmen der Gruppe sowie die Arbeiten für unsere Kunden unter anderem mit Gold bei dem ADC Deutschland, den Clio Awards, dem Deutschen Digital Award den Eurobest Awards, den Galaxy Awards, den New York Festivals, dem MAX Award sowie dem PR Report Award ausgezeichnet. Als Agenturgruppe schafften wir es in die TOP 5 der kreativsten Kommunikationsdienstleister Deutschlands des HORIZONT- und W&V-Kreativrankings. Zudem gelang der Gruppe der Sprung in die TOP 3 des BVDW- Kreativrankings, dem Ranking der besten digitalen Agenturen in Deutschland. Durchschnittlich beschäftigte die Agenturgruppe in 2023 552 (Vorjahr: 539) Mitarbeitende. Die Ermittlung der Mitarbeitendenzahl erfolgte wie im Vorjahr auf Basis gewichteter Vollzeit-Arbeitskräfte. III. Lage des Konzerns Basierend auf der nachfolgend erläuterten Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage halten wir die wirtschaftliche Lage des Konzerns auch vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen insgesamt für positiv. 1. Ertragslage Die Ertragslage des Konzerns stellt sich wie folgt dar:
Der Konzern-Honorarumsatz verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 - bei heterogener Entwicklung der einzelnen Beteiligungsgesellschaften - moderat um -6,4 % auf TEUR 59.777. Die Basis des Honorarumsatzes war dabei unverändert das Geschäft mit inländischen Industriekunden, wobei in nahezu allen Geschäftsfeldern Rückgänge im Honorarumsatz zu verzeichnen waren. Größere Wachstumsraten gab es dagegen bei den öffentlichen Auftraggebern, Verbänden und Non-Profit-Organisationen. Der Personalaufwand erhöhte sich mit +1,9 % leicht auf TEUR 42.022, insbesondere als Folge von Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen. Der leichte Rückgang der sonstigen Betriebsaufwendungen um -3,8 % auf TEUR 13.191 resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der Raumkosten. Insbesondere aufgrund der gesunkenen Honorarumsätze und der gestiegenen Personalaufwendungen verringerte sich das EBIT im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf TEUR 4.043 (-49,9 %). Nach Abzug von Zinsen und Ertragssteuern errechnet sich ein im Vorjahresvergleich um -52,9 % stark gesunkener Konzernjahresüberschuss von TEUR 2.406. 2. Finanzlage Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende verkürzt dargestellte Kapitalflussrechnung Aufschluss:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich um TEUR 7.723 auf TEUR 9.178. Die Zunahme resultiert überwiegend aus der im Vorjahresvergleich stark verminderten Liquiditätsbindung durch den Abbau des Working Capital um TEUR 13.269, vor allem durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig reduzierte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch eine Verringerung des aus der operativen, ergebiswirksamen Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Cashflow um TEUR 5.246. fischerAppelt erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -1.814 (Vorjahr: TEUR -1.900). Dieser erfasst neben den Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 1.353 (Vorjahr: TEUR 1.492) vor allem mit TEUR 597 (Vorjahr: TEUR 413) Auszahlungen aus dem Ankauf von Minderheitsanteilen. Der Konzern weist überwiegend infolge der weiteren Tilgung von Finanzkrediten (TEUR -1.154; Vorjahr: TEUR -1.101) sowie der Gewinnausschüttungen an Gesellschafter der fischerAppelt AG (TEUR -2.400; Vorjahr: TEUR -2.400) einen negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.403 (Vorjahr: TEUR 3.916) aus. Der zu Beginn des Geschäftsjahres vorhandene Bestand an Zahlungsmitteln von TEUR 3.420 erhöhte sich aufgrund der oben beschriebenen Zahlungsmittelveränderungen insgesamt um TEUR 2.961 auf TEUR 6.381. Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Agenturgruppe stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zur Konzernbilanz des Vorjahres um TEUR -6.165 auf TEUR 35.616 zurückgegangen. Die Abnahme des langfristig gebundenen Vermögens um TEUR 481 auf TEUR 5.160 resultiert mit TEUR 1.829 aus planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen. Gegenläufig erfolgten insbesondere Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.353. Der branchenbedingt hohe Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme liegt mit 85,5 % leicht unter dem Vorjahresniveau (86,5 %). Wie im Vorjahr werden im kurzfristigen Bereich vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 18.420 (Vorjahr: TEUR 23.608) ausgewiesen. Ursächlich hierfür sind insbesondere die im Vorjahresvergleich geringeren Umsatzerlöse im vierten Quartal. Der Bestand unfertiger Leistungen hat sich hingegen um TEUR -971 auf TEUR 1.662 verringert. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten wie im Vorjahr insbesondere Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 1.843 (Vorjahr: TEUR 1.846) sowie Darlehensansprüche an die fischerAppelt Marketing W.L.L., Doha, Qatar, in Höhe von TEUR 1.051 (Vorjahr: TEUR 3.307). Bezüglich des Anstiegs der liquiden Mittel um TEUR 2.961 auf TEUR 6.381 verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Finanzlage. Auf der Passivseite liegt das Eigenkapital mit TEUR 18.234 um TEUR -1.830 unter dem Vorjahresniveau. Dem erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss in Höhe TEUR 2.406 standen insbesondere Gewinnausschüttungen von insgesamt TEUR 2.400 gegenüber. Darüber hinaus verminderte sich das Eigenkapital im Zusammenhang mit dem Erwerb weiterer Geschäftsanteile an Tochtergesellschaften um TEUR 529 sowie durch Gewinnausschüttungen an Minderheitsgesellschafter um TEUR 1.307. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei einer verminderten Bilanzsumme moderat auf 51,2 % (Vorjahr: 48,0 %). Das Fremdkapital verringerte sich deutlich um TEUR -4.335 auf TEUR 17.382. Die Veränderung resultiert aus den gesunkenen Steuerrückstellungen (TEUR -1.102) und sonstigen Rückstellungen (TEUR -1.231) sowie den planmäßigen Tilgungen der Bankverbindlichkeiten (TEUR -1.005). Demgegenüber stand eine Steigerung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 492). Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen resultiert vor allem aus reduzierten Personalrückstellungen. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Konzerns I. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen In ihrer Frühjahrsprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung sowie zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft langsam erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Insgesamt wird in der Frühjahrsprojektion für dieses Jahr mit einer Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von +0,3 % gerechnet. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet für Deutschland 2024 ein etwas niedrigeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von +0,2 %. Nach Einschätzung sowohl der Bundesregierung als auch des Sachverständigenrates dürften sich im Jahresdurchschnitt die Verbraucherpreise nach einer Rate von +5,9 % im vorangegangenen Jahr deutlich auf +2,4 % im laufenden Jahr verringern. Auswirkungen auf die Kommunikations- und Werbebranche Die JOM-Agenturgruppe prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wachstum von +1,2 % im deutschen Werbemarkt. Begründet wird dies mit einer verbesserten konjunkturellen Lage und einem verbesserten Konsumklima. Dentsu teilt die optimistische Aussicht und erwartet ebenfalls ein positives Wachstum von +1,8 %. Die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land wird hierbei als potenzieller Wachstumsfaktor betrachtet. Auf der anderen Seite führt eine weiterhin anspruchsvolle gesamtwirtschaftliche Situation, die in vielen Unternehmen eher zu Kostenreduktionen als zu steigenden Marketingbudgets führt, zu dämpfenden Einflüssen. Die ZAW-Trendanalyse aus dem Frühjahr 2024 hingegen zeigt eine weiter besorgte Einschätzung der konjunkturellen und werbewirtschaftlichen Erwartungen. So sei ein weiteres Wachstum des Werbemarktes im Jahr 2024 möglich, bedürfe aber deutlich verbesserter Rahmenbedingungen. Die Mehrheit der ZAW-Mitglieder befürchtet eine Stagnation oder gar einen Rückgang der Werbekonjunktur: 42 % erwarten für das Gesamtjahr 2024 eine schwarze Null, 18 % erwarten eine schlechtere Entwicklung und 39 % sehen Chancen für eine verglichen mit 2023 positive Entwicklung. Ausblick auf die Entwicklung von fischerAppelt Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch fischerAppelt externen Einflüssen, auf die wir selbst keinen Einfluss haben. Veränderungen in der tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf unser Wachstum auswirken. Die Aussagen über unsere Zukunft beruhen somit auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Konzernlageberichts bekannt und verfügbar waren. fischerAppelt erstellt seine Prognosen auf Basis unserer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns entsprechend beeinflussen. Die wirtschaftliche Lage wird in diesem Jahr weiter herausfordernd bleiben. Wir beobachten und analysieren daher weiter intensiv die Entwicklungen und deren Relevanz für unser Geschäft. Trotz aller geopolitischen und ökonomischen Herausforderungen blicken wir positiv auf die zukünftige Entwicklung der fischerAppelt-Gruppe. Die ersten sechs Monate des Jahres sind mit einem prozentual mittleren einstelligen Honorarrückgang - auf Basis eines sehr starken ersten Halbjahres 2023 - erwartungsgemäß verlaufen. Auf Grundlage der jetzt schon stärkeren Beauftragung für die zweite Jahreshälfte gehen wir zum aktuellen Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 jedoch von einem Honorarwachstum im prozentual mittleren einstelligen Bereich aus. Darüber hinaus erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein moderat steigendes EBIT sowie eine EBIT-Marge im prozentual höheren einstelligen Bereich. Bei der Bewältigung der herausfordernden aktuellen Situation baut fischerAppelt weiter auf seine bilanzielle Stärke. Die Gruppe ist so in der Lage, jetzt und zukünftig notwendige Ausgaben und Investitionen zu tätigen. Mit unserer klaren Aufstellung und der Fähigkeit, unsere Leistungen integriert am Markt anzubieten, werden wir uns weiter gut positionieren. Dazu gehört, dass wir unser Leistungsportfolio organisch ausbauen und dass wir zusätzlich beabsichtigen, unsere erfolgreiche M&A-Strategie fortzusetzen. Unser operativer Cashflow, die hohe Eigenkapitalquote und unsere hohe Bonität verschaffen uns den notwendigen Spielraum. Die tatsächliche Entwicklung kann darüber hinaus ebenso von den im Risikobericht dargestellten Risiken beeinflusst werden. II. Risikobericht Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung von fischerAppelt stehen in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den operativ tätigen Konzerngesellschaften. In Bezug auf die Geschäftsfelder und -entwicklung von fischerAppelt werden die allgemeinen Risiken der Konjunktur der Kommunikations- und Werbewirtschaft in den für uns relevanten Märkten betrachtet. Ein Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine zu beobachtenden Folgen wie die hohen Zins- und Preissteigerungen hatten auch in 2023 erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft, die Konjunktur in Deutschland und somit auch auf unsere Geschäftsentwicklung im Konzern. Diese externen Einflussfaktoren führen zu Unsicherheit der Wirtschaftsteilnehmer und Budgetkürzungen in einigen Fällen, allerdings sind die Effekte nicht abschließend abschätzbar. fischerAppelt betreut keine Kunden in den Krisengebieten. Allerdings arbeiten wir in geringem Umfang mit Unternehmen aus der Ukraine zusammen, die in einzelnen Projekten als Dienstleister genutzt werden, primär im Bereich der Programmierung. Diese Leistungsbeziehungen werden durch den Krieg nachhaltig gestört, können aber durch andere Dienstleister kompensiert werden. Branchentypisch bestehen Risiken aus der Bedeutung einzelner Kunden für die Ertragslage des Konzerns. Die Agenturgruppe hat allerdings im Vergleich zum Wettbewerb vor allem langfristige Kundenbeziehungen und verfügt über ein breites Kundenportfolio. Dennoch sehen wir, dass neben der normalen Fluktuation unsere Kundenbasis auch durch Alignment, Gesetzesinitiativen oder Fusionen laufend in Frage gestellt werden kann. Den hiermit verbundenen Planungs- und Geschäftsrisiken begegnen wir mit unseren Bemühungen nach einer sinnvollen Verbreiterung unseres Leistungsportfolios und der Festigung der bestehenden Kundenbeziehungen durch kreative und frische Ideen. Im Dienstleistungsgeschäft ist qualifiziertes Personal der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. Durch den Wegfall von Schlüsselpersonal oder dadurch, dass für Wachstum nötiges Personal nicht ausreichend besetzt werden kann, resultiert ein unmittelbares, wirtschaftliches Risiko. Grundsätzlich ist die Kommunikations- und Werbebranche von einer relativ hohen Fluktuation geprägt. In Verbindung mit dem fortgeführten Wachstumskurs der Gruppe wird sich für fischerAppelt der Wettbewerb um Talente sicherlich noch verschärfen. Auf Top-Führungsebene weist fischerAppelt eine vergleichsweise geringe Fluktuation auf. Auf Ebene der Mitarbeitenden wird mittels aktiver Personalpolitik, attraktiver Weiterbildungsmaßnahmen sowie einem leistungsorientierten Entlohnungsmodell erreicht, die Talente weit über Branchendurchschnitt lange an die Gruppe zu binden. Darüber hinaus können Interessenkonflikte zwischen Bestands- und potenziellen Neukunden die Akquise neuer Budgets behindern. Unabhängig von der Qualität unserer Dienstleistungen könnten solche Wettbewerbsbeschränkungen für konkurrierende Produkte oder Wettbewerber das weitere Wachstum der Gruppe erschweren. Wir begegnen diesem Risiko durch die systematische Verfolgung unserer Strategie von eigenständigen spezialisierten Agenturen innerhalb der Gruppe. Rechtliche Rahmenbedingungen üben einen gewissen Einfluss auf die Kommunikations- und Werbebranche aus, beispielsweise im Bereich der Persönlichkeits- oder Nutzungsrechte. Zur Vermeidung bzw. Minderung etwaiger Risiken betreibt die Agenturgruppe hier einen systematischen Schutz ihrer Interessen. Wir schätzen diese Risiken gering bis mittel ein. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit allen bestehenden Risiken angemessen umgehen. Die oben dargestellten Risiken würden sich bei Eintritt auf den Honorarumsatz und das EBIT auswirken. Eine zeitnahe und umfassende Berichterstattung wesentlicher aktueller Informationen an den Vorstand, gerade auch über die Gruppenunternehmen und Geschäftsfelder, ist jederzeit gewährleistet. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Agenturgruppe gefährden könnten, sind nicht erkennbar. III. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bilanzierten Finanzinstrumenten zählen neben den Finanzanlagen die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten. Bei der Finanzierungstätigkeit kommt uns zugute, dass unsere Hausbanken uns eine gute Bonität attestiert haben. Der Konzern hat keine Währungsrisiken. Ausfallrisiken bestehen im branchenüblichen Umfang ausschließlich im Bereich der Forderungen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und unserer Kundenstruktur sind erhöhte Risiken hier jedoch nicht zu erkennen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend mittels Lieferantenkrediten, erhaltenen Anzahlungen, sonstigen Rückstellungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten. Zum Ausgleich von saisonalen Liquiditätsschwankungen stehen zudem ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, die bei Bedarf auch ausgeweitet werden können. Ein Liquiditätsrisiko dahingehend, dass der Konzern seinen kurzfristigen oder künftigen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur unter geänderten Bedingungen nachkommen kann, sehen wir nicht. Wir schätzen die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten insgesamt als gering ein. IV. Chancenbericht Mit unserem Modell der integrierten Kommunikation über alle Kanäle, das vor allem auf die Effizienz und Ergebnisorientierung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen abstellt, versprechen wir uns bei Kunden zu punkten, die sehr ergebnisorientiert denken. Die sich weiter entwickelnde Konvergenz von Online und Offline führt zu einer nachhaltigen Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal und fortgesetzten Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen in Vertrieb und Marketing. Dies sind grundsätzlich gute Rahmenbedingungen und wachsende Marktchancen für die Agenturgruppe. Mit unserem breiten Leistungsspektrum kann die Wertschöpfungskette entlang der Bedürfnisse der Kunden ganzheitlich erschlossen werden. Insgesamt versucht der Vorstand auch zukünftig, eine weiterhin profitable Geschäftsentwicklung sicherzustellen. Der russische Angriff auf die Ukraine bleibt für fischerAppelt Risiko und Chance zugleich. Kurz- und mittelfristig hat die Krise unmittelbar Einfluss auf die Konjunktur und damit auf die Geschäftsentwicklung unserer Kunden, die als Folge der wirtschaftlichen Entwicklungen möglicherweise negativ betroffen sind. Andererseits führen die Krisen der letzten Jahre zu einem gesteigerten Bedarf nach einem effizienten Einsatz der Kommunikations- und Werbebudgets sowie zu einem Digitalisierungsschub, von dem fischerAppelt als Dienstleister profitieren kann. Es ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung am Markt für Kommunikations-, Werbe- und Beratungsleistungen durch die Krisen zusätzlich beschleunigt wird. fischerAppelt sieht sich hier gut aufgestellt. Die Grenzen zwischen klassischem und digitalem Marketing sind heute fließend und die Kunden-Prioritäten verschieben sich dabei weiter in Richtung Daten-Knowhow sowie digitale User Cases. Mit ausgezeichneter Strategieberatung, die stets die Basis für erfolgreiches Arbeiten ist, mit ausgezeichneter Kreation und mit zielgenauer Kommunikation und technologischer Kompetenz helfen wir Kommunikations- und Marketingentscheidern Maßnahmen zu entwickeln, die Unternehmen und Produkte erfolgreich machen und Konsumenten begeistern. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer bilanziellen Stärke, unserer breiten inhaltlichen Aufstellung, unseren qualifizierten Mitarbeitenden, unserer breiten Kundenbasis, unseren bewährten Prozessen und unserer Innovationskraft für die Zukunft gut aufgestellt sind. Auf dieser Basis sowie durch ein vorausschauendes und schnell und adäquat auf Veränderungen reagierendes Management sehen wir uns für die aktuellen Herausforderung gut gerüstet. Die strategische Weiterentwicklung der Gruppe - dahin, das am tiefsten integrierte Produkt für Marketingkommunikation im Markt anzubieten - wird weiterhin konsequent vorangetrieben.
Hamburg, den 27. August 2024 fischerAppelt AG Andreas Fischer-Appelt Bernhard Fischer-Appelt Ralf Holterhoff Eugenia Lagemann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die fischerAppelt AG, Hamburg, (Amtsgericht Hamburg, HRB 77749) ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des AktG erstellt. Die Gliederung der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB dargestellt. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die fischerAppelt AG, Hamburg, sowie unverändert zum Vorjahr zehn inländische Tochterunternehmen einbezogen. Das ausländische Tochterunternehmen fischerAppelt Kommunikation GmbH, Wien, Österreich, an dem die fischerAppelt AG, Hamburg, zu 100 % beteiligt ist, wurde wie in den Vorjahren nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bilds der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die fischerAppelt Kommunikation GmbH, Wien, weist in dem vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 99 aus. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte sie einen Jahresüberschuss von TEUR 7. Das ausländische Tochterunternehmen fischerAppelt, Inc, New York, USA, (100 %-Beteiligung) wurde ebenfalls wie im Vorjahr nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bilds der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die fischerAppelt, Inc, New York, USA, weist in dem vorliegenden vorläufigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ein positives Eigenkapital von TUSD 39 aus. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte sie einen Jahresfehlbetrag von TUSD -24. Im Einzelnen sind neben der fischerAppelt AG, Hamburg, folgende Tochterunternehmen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 im Wege der Vollkonsolidierung berücksichtigt worden:
Mit Kaufverträgen vom 14. Dezember 2023 hat die fischerAppelt AG weitere 18,5 % der Geschäftsanteile an der bereits vollkonsolidierten Philipp und Keuntje GmbH, Hamburg, erworben. C. Konsolidierungsgrundsätze Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 (Altfälle) wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt. Die Folgekonsolidierung erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften. Aus den einzelnen Erstkonsolidierungen ergaben sich folgende Auswirkungen: Die Anteile an sechs Tochtergesellschaften (einschließlich der Anteile von zwei mittlerweile auf vollkonsolidierte Tochtergesellschaften verschmolzenen Gesellschaften) wurden vor dem 1. Januar 2007 erworben bzw. gegründet. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde entsprechend § 301 Abs. 2 Alt. 2 HGB i.d.F. des Transparenz- und Publizitätsgesetzes (TransPublG) vom 19. Juli 2002 mit dem 1. Januar 2007 der Zeitpunkt gewählt, zu dem diese Tochterunternehmen erstmals in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Die Geschäftsanteile an zwei Tochterunternehmen wurden in 2007 bzw. in 2008 erworben. Für diese im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen wurde entsprechend § 301 Abs. 2 1. Alt. HGB i.d.F. des TransPubIG als Erstkonsolidierungszeitpunkt der jeweilige Erwerbszeitpunkt gewählt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurden von einem Minderheitsgesellschafter weitere Geschäftsanteile erworben. Nach Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen, dem Minderheitsgesellschafter zustehenden Eigenkapital ergab sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 111. Die über die Neubewertungsmethode erfolgte Kaufpreisallokation führte zu einer Identifizierung eines entsprechenden Geschäfts- oder Firmenwerts. Im Geschäftsjahr 2014 wurden von zwei Minderheitsgesellschaftern weitere Geschäftsanteile mit Wirkung zum 1. Januar 2013 bzw. 1. Januar 2014 erworben. Nach Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen, dem jeweiligen Minderheitsgesellschafter zustehenden Eigenkapital ergab sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 436. Die über die Neubewertungsmethode erfolgte Kaufpreisallokation führte zu einer Identifizierung entsprechender Geschäfts- oder Firmenwerte. Aus der Kapitalkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2015 gegründeten play creative content GmbH, Berlin, (in 2016 verschmolzen auf die nunmehr firmierende PUK agency) ergaben sich keine Unterschiedsbeträge. Aus der Kapitalkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2017 gegründeten fA performance ergaben sich keine Unterschiedsbeträge. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2017 erworbenen Geschäftsanteile an der DKdL wurden für die bisher nicht bilanzierte Marke "Die Krieger des Lichts" ein Wert in Höhe von TEUR 310 sowie daraus resultierende latente Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 93 identifiziert, die entsprechend ihrer Nutzungsdauer über acht Jahre abgeschrieben bzw. aufgelöst werden. Der aus der Kapitalkonsolidierung der fischerAppelt AG zustehende verbliebene aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 683 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2019 erworbenen Geschäftsanteile an der PUK (70,0 %) wurden für die bisher nicht bilanzierte Marke "Phillip und Keuntje" ein Wert in Höhe von TEUR 2.094 sowie daraus resultierende latente Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 628 identifiziert, die entsprechend ihrer Nutzungsdauer über acht Jahre abgeschrieben bzw. aufgelöst werden. Unter Berücksichtigung einer inkongruenten Verwendungsabrede über den Gewinnvortrag der PUK zum 31. März 2019 wurde der aus der Kapitalkonsolidierung der fischerAppelt AG zustehende verbliebene aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.724 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Mit Wirkung zum 17. November 2021 hat die fischerAppelt AG weitere 6,5 % der Geschäftsanteile an der PUK von einem Minderheitsgesellschafter erworben (zwischenzeitlich 76,5 %). Der Erwerb wurde als Kapitalvorgang bilanziert und die Anschaffungskosten (TEUR 445) erfolgsneutral mit den anteiligen, nicht beherrschenden Anteilen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalverrechnung wurde nach Korrektur in 2022 um TEUR 2 unter Berücksichtigung der vertraglich weiterhin bestehenden inkongruenten Verwendungsabrede in Höhe von TEUR 215 mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 hat die fischerAppelt AG die verbliebenen 30,0 % der Geschäftsanteile an der DKdL von einem Minderheitsgesellschafter erworben. Der Erwerb wurde als Kapitalvorgang bilanziert und die Anschaffungskosten (TEUR 349) erfolgsneutral mit den anteiligen, nicht beherrschenden Anteilen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalverrechnung wurde in Höhe von TEUR 282 mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Mit Anteilskaufverträgen vom 14. Dezember 2023 hat die fischerAppelt AG weitere 18,5 % der Geschäftsanteile an der PUK von zwei Minderheitsgesellschaftern erworben (nunmehr 95,0 %). Der Erwerb wurde als Kapitalvorgang bilanziert und die Anschaffungskosten (TEUR 529) erfolgsneutral mit den anteiligen, nicht beherrschenden Anteilen (TEUR 485) verrechnet. Der Unterschiedsbetrag aus dieser Kapitalverrechnung in Höhe von TEUR 44 verminderte die anderen Gewinnrücklagen. Insgesamt resultierten aus den Kapitalkonsolidierungen aktivische Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 5.616 (Vj. TEUR 5.616), die im Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 unter den historischen Anschaffungskosten der Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen wurden. Ein aus der Kapitalkonsolidierung technisch bedingter passivischer Unterschiedsbetrag von TEUR 1.570 wurde zum 31. Dezember 2010 den anderen Gewinnrücklagen zugewiesen. Der Posten resultierte aus Gewinnthesaurierungen nach dem Erwerb der Geschäftsanteile, jedoch vor erfolgter Erstkonsolidierung. Für die Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus der Kapitalkonsolidierung resultieren, wurde als Beginn der Geschäfts- oder Firmenwertabschreibung der Monat der Erstkonsolidierung festgelegt. Die planmäßige Abschreibung der bis zum Geschäftsjahr 2016 aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgte aufgrund des erwarteten Amortisationszeitraums über eine Nutzungsdauer von vier Jahren. Zum 31. Dezember 2023 sind diese Geschäfts- oder Firmenwerte vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen der in den Geschäftsjahren 2017 und 2019 aus der Kapitalkonsolidierung der DKdL sowie der PUK resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgten aufgrund des jeweils erwarteten Amortisationszeitraums über eine Nutzungsdauer von jeweils acht Jahren. Der Ausgleichsposten Nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich an dem im Rahmen der Erstkonsolidierung neu bewerteten Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung von Ergebnisbestandanteilen aufgrund vertraglicher Zurechnungsregelungen sowie einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung erfolgte auf der Grundlage der beim Mutterunternehmen angewandten Grundsätze. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften gegenseitig aufgerechnet. Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung ergaben sich im Berichtsjahr nicht. Eine Drittschuldenkonsolidierung wurde wie im Vorjahr bei Umsatzsteuererstattungsansprüchen und -zahlungsverpflichtungen sowie bei den anrechenbaren Kapitalertragsteuern (einschl. Solidaritätszuschlag) und Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, die aus der konzerninternen Gewinnausschüttung resultieren, vorgenommen. Darüber hinaus erfolgte keine Drittschuldenkonsolidierung. Im Zuge der Erstellung einer vollkonsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Umsatzerlöse der verbundenen Unternehmen mit den Aufwendungen für Materialeinsatz, Zinsen und anderen konzerninternen Erträgen mit den korrespondierenden Aufwendungen der Leistungsempfänger verrechnet. Im Rahmen dieser Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte aus der Eliminierung von konzerninternen Beteiligungserträgen im Geschäftsjahr 2023 ein Aufwandseffekt von insgesamt TEUR 5.479. Für Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen findet grundsätzlich, soweit wesentlich, eine Zwischenergebniseliminierung statt. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Zwischenergebniseliminierungen erforderlich. Mangels Wesentlichkeit waren auf temporäre Differenzen aufgrund von Bilanzierungs- oder Bewertungsmaßnahmen keine latenten Steuern zu bilden. Die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 361) resultieren aus den Kapitalkonsolidierungen der DKdL sowie der PUK und wurden auf die im Rahmen der Kaufpreisallokation identifizierten Marken gebildet. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse werden in Euro aufgestellt. Währungsumrechnungen sind daher nicht erforderlich. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Grundsätzliches Die Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Bilanz Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, die Geschäfts- oder Firmenwerte und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich über die individuell ermittelte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden seit dem Geschäftsjahr 2021 nach § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 800,00, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. In Vorjahren wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Regel wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von grundsätzlich 1 % des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestands gebildet. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Pensionsrückstellungen aufgrund von Altersversorgungszusagen, deren Umfang sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bemisst, werden mit dem Zeitwert des Versicherungsanspruchs angesetzt. Im Finanzanlagevermögen befindet sich eine kongruente Rückdeckungsversicherung, die als wertpapiergebundene Versorgungszusage anzusehen ist. Die Rückdeckungsversicherung ist dem Zugriff aller Gläubiger entzogen und dient ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus den der Pensionsrückstellung zugrunde liegenden Altersversorgungsverpflichtungen. Die Pensionsrückstellung wurde daher mit dem Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 219 saldiert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt im Konzern auf Basis der landesspezifischen Ertragssteuersätze. Für einbezogene Unternehmen in Deutschland kommt ein kombinierter Ertragsteuersatz von rund 30,0 % zur Anwendung. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer (Hebesatzannahme: 450 %) und den Solidaritätszuschlag. E. Erläuterungen zum Konzernabschluss 1. Entwicklung des Konzernanlagevermögens Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist gesondert im Anhang als Anlage 4 dargestellt und bildet einen integralen Bestandteil des Konzernanhangs. 2. Geschäfts- oder Firmenwerte Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus den Kapitalkonsolidierungen der DKdL sowie der PUK. Diese werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von acht Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden wie im Vorjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 426 vorgenommen. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 424) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 24) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 39 (Vj. TEUR 30) Umsatzsteuererstattungsansprüche, die rechtlich erst im Folgejahr entstehen und dementsprechend auch erst im Folgejahr abzugsfähig sind. 5. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 51.000,00 und ist in 51.000 Inhaberstückaktien zu einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt. Die Zunahme der anderen Gewinnrücklagen um resultiert in Höhe von TEUR 754 aus Einstellungen im Rahmen der Ergebnisverwendung des Bilanzgewinns 2022. Darüber hinaus haben sich die anderen Gewinnrücklagen um TEUR 44 durch die erfolgsneutrale Kapitalverrechnung des Unterschiedsbetrags im Zusammenhang mit dem Erwerb weiterer Geschäftsanteile an dem Tochterunternehmen PUK vermindert. Der Vorstand schlägt als Gewinnverwendung bei der Muttergesellschaft eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.400 vor. Die nicht beherrschenden Anteile erfassen einschließlich des Konzernjahresergebnis den Teil des Eigenkapitals eines in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmens, der Gesellschaftern eines Tochterunternehmens zuzurechnen ist, die keinen beherrschenden Einfluss auf dieses Tochterunternehmen ausüben können (andere Gesellschafter). 6. Verbindlichkeiten Die Restkaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende geografische Märkte sowie auf folgende kundenorientierte, risikoadäquate Geschäftsfelder:
8. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende periodenfremde Aufwendungen und Erträge:
Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge erfassen im Wesentlichen mit TEUR 151 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 9. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 399 (Vj. TEUR 421) enthalten. 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Im Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 10) Erträge aus der Abzinsung enthalten. 11. Latente Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfassen wie im Vorjahr einen latenten Ertrag in Höhe von TEUR 90. 12. Nicht beherrschende Anteile Die nicht beherrschenden Anteile betreffen wie im Vorjahr den anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Anteil an dem jeweiligen Jahresergebnis (GuV-Posten) bzw. Eigenkapital (Bilanz-Posten) der einbezogenen Konzerngesellschaften. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Konzernjahresergebnis ausgewiesene Posten "Nicht beherrschende Anteile" erfasst den auf die anderen Gesellschafter entfallende Teil des Konzernjahresergebnisses. 13. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die gesondert dargestellte Konzernkapitalflussrechnung entspricht den Regelungen des DRS 21 und ist als Anlage 5 beigefügt. Der Finanzmittelfonds erfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit etwaige jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nicht der Disposition der liquiden Mittel, sondern der Finanzierung des Konzerns dienen, werden ihre Zahlungsströme nicht dem Finanzmittelfonds, sondern dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. 14. Erläuterungen zur Konzerneigenkapitalrechnung Der gesondert dargestellte Konzerneigenkapitalspiegel entspricht den Regelungen des DRS 22 und ist als Anlage 6 beigefügt. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 steht der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 5.272 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Gesetzliche Ausschüttungssperren bestehen nicht. F. Sonstige Angaben 1. Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen Die Geschäftsführer der folgenden Gesellschaften wurden von den Gesellschaftern ermächtigt, Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch zu nehmen:
2. Abschlussprüferhonorar des Konzernabschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2023 wurden als Honorare des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses TEUR 144 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 8 für sonstige Bestätigungsleistungen aufwandswirksam erfasst. 3. Personal Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 595 (Vj. 582) kaufmännische Angestellte i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB (berechnet nach Köpfen). Auf Basis gewichteter Vollzeit-Arbeitskräfte beschäftigte der Konzern in 2023 durchschnittlich 552 (Vj. 539) Mitarbeiter. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Konzern bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 10.413, davon TEUR 9.468 aus Mietverträgen sowie TEUR 945 aus Leasingvereinbarungen für Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeuge. 5. Organe des Mutterunternehmens Zum Vorstand sind bzw. waren bestellt:
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Vorstands TEUR 1.393. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Aufsichtsrats TEUR 50. 6. Nachtragsbericht Im Juli 2024 konnte eine Mehrheitsbeteiligung an einer Agentur für Sportmarketing erworben werden, deren Tätigkeit wir als komplementäres Wachstumsfeld betrachten. Im Übrigen haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, nicht ereignet.
Hamburg, 27. August 2024 fischerAppelt AG Andreas Fischer-Appelt Bernhard Fischer-Appelt Ralf Holterhoff Eugenia Lagemann Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die fischerAppelt AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der fischerAppelt AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der fischerAppelt AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 27. August 2024 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Jürgen Richter, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 fischerAppelt AG, HamburgDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der fischerAppelt AG, Hamburg, wurde am 27. August 2024 gebilligt. Verwendung des BilanzgewinnsAuf der Hauptversammlung am 27. August 2024 wurde beschlossen, von dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens, der fischerAppelt AG, in Höhe von EUR 5.272.331,99 einen Betrag in Höhe von EUR 2.400.000,00 auszuschütten und einen Betrag in Höhe von EUR 2.872.331,99 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Bericht des Aufsichtsratsder fischerAppelt AGDer Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands kontinuierlich und eingehend über die Lage und Geschäftsentwicklung der fischerAppelt AG und ihrer Tochtergesellschaften informiert. Er ist im Berichtsjahr zu insgesamt vier Sitzungen zusammengetreten. In den Sitzungen wurde mit dem Vorstand die laufende wirtschaftliche Entwicklung eingehend erörtert und analysiert und einzelne Geschäftsvorgänge, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, geprüft, beraten und entschieden. Daneben stand der Aufsichtsrat dem Vorstand auch außerhalb der Sitzungen in persönlichen Gesprächen beratend zur Seite. Die Beratungen erstreckten sich sowohl auf die wirtschaftliche Lage der fischerAppelt AG und deren Tochtergesellschaften als auch auf die aktuelle und längerfristige Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder. Der Jahres- und Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der fischerAppelt AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Hamburg, geprüft worden. Der Prüfungsbericht wurde dem Aufsichtsrat vorgelegt und den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands durch den für die Durchführung der Prüfungen verantwortlichen Wirtschaftsprüfer persönlich erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Bericht eingehend geprüft, er schließt sich den Ergebnissen der Abschlussprüfungen an und billigt den Jahres- und Konzernabschluss der fischerAppelt AG. Damit sind diese festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der fischerAppelt AG und deren Tochtergesellschaften für ihren Einsatz und ihre Erfolge im vergangenen Geschäftsjahr.
Hamburg, den 27. August 2024 Vorsitzender |
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Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer Dienstleistungen
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verlegen von Computerspielen
Graugießereien
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Veredlung von Holzwaren
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Druck- und Medienvorstufe
Public-Relations-Beratung
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen