NaturStromTrading GmbH
Parsevalstraße 11, 40468 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kirsten Dr. jur. Röing genannt Nölke seit 14.4.2021 | Geschäftsführer |
Oliver Hummel seit 28.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NaturStromTrading GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, S. 1 HGB). Der Jahresabschluss wurde gemäß den Regelungen der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend sind die einschlägigen Vorschiften des GmbHG zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Buchführung und Jahresabschluss der Gesellschaft lauten auf Euro. Die Erfassung und Verarbeitung der Geschäftsvorfälle erfolgte im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages mittels des Softwaresystems DATEV Kanzlei Rechnungswesen pro. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Soweit diese immateriellen Vermögensgegenstände handelsübliche Standard-Software beinhalten, werden diese planmäßig über drei Jahre abgeschrieben. Sofern der beizulegende Wert von immateriellen Vermögensgegenständen zum Bilanzstichtag auf Grund einer dauernden Wertminderung unter dem Buchwert liegt, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen und gegebenenfalls die Restnutzungsdauer angepasst. Zugänge während des Geschäftsjahres werden grundsätzlich pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen in Analogie zu § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 mit 20 %, abgeschrieben. Die Forderungen umfassen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit notwendig, wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit den Verbindlichkeiten gegenüber demselben verbundenen Unternehmen saldiert dargestellt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen und ungewisse Verbindlichkeiten erfassen alle erkennbaren Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1, S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2, S. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1, S. 2 HGB). 3. Erläuterungen zu den Bilanzpositionen Aktiva Anlagevermögen
Die Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Anschaffung einer Software für Betreiberabrechnungen. Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der vorgenommenen Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023NaturStromTrading GmbH, Düsseldorf
Umlaufvermögen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus dem Stromverkauf und der Direktvermarktung für Dezember 2023. Die fälligen Forderungen waren bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses größtenteils bezahlt. Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich im Sinne der Zugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz gem. § 265 Abs. 3 HGB wie folgt zusammen:
Die übrigen sonstigen Forderungen enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Abrechnungen PPA und Ansprüche aus der Abrechnung für Redispatch 2.0 2023. Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen sämtlich jeweils im Bereich eines Jahres.
Die Bankguthaben betreffen ausschließlich den lfd. Giroverkehr. Das Guthaben auf dem Konto 802 bei der GLS Bank wurde zur Sicherung einer Avalkreditlinie verpfändet. Passiva
Das Stammkapital wird zu 100 % von der natur strom AG gehalten und ist in voller Höhe einbezahlt.
Die Rückstellungen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Betreiberabrechnungen in der Direktvermarktung und Abrechnungen aufgrund Redispatch 2.0. Die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten wurden anhand der eingeholten Angebote gebildet. Darüber hinaus wurde eine Rückstellung für Aufbewahrungspflichten gebildet. Der langfristige Teil dieser Rückstellung wurde abgezinst. Ansonsten ist die Fristigkeit der Rückstellungen innerhalb eines Jahres, so dass keine Abzinsung vorzunehmen ist.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Geschäftsverkehr mit Stromlieferanten, Betreibern von EE- Anlagen und Dienstleistern im letzten Quartal 2023. Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber debitorischen Konten. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung waren die fälligen Verbindlichkeiten überwiegend bezahlt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber den nachstehend genannten Gesellschaften.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben gemäß § 265 Abs. 3 HGB eine Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz wie folgt:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag setzen sich wie folgt zusammen:
Die Erhöhung der Position Kreditorische Debitoren resultiert aus einer Verbindlichkeit aus Spotmarktabrechnung Dezember 2023. Sie ist zum Zeitpunkt der Berichterstellung bezahlt.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Der Rückgang der Leistung resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahr insgesamt niedrigeren Börsenpreisen für Strom. Die Erlöse aus der Direktvermarktung resultieren aus dem direkten Verkauf des von Anlagenbetreibern angekauften Stroms im Rahmen des sog. Marktprämienmodells über die Börse. Die Vermarktung erfolgt unter Einschaltung von spezialisierten Dienstleistungsunternehmen. Die Erlöse PPA/ Erlöse PPA nicht steuerbar resultieren aus dem direkten Verkauf des von Anlagenbetreibern im Rahmen langfristiger Stromlieferverträge (PPA) angekauften Stroms. Die Erlöse Marktprämie nicht steuerbar resultieren aus der Abrechnung der EEG-Anlagenbetreiber über diverse Netzbetreiber im Rahmen des sog. Marktprämienmodells. Die Erlöse Energiewirtschaftliche Dienstleistung nicht steuerbar betreffen das Entgelt aus PPA- Dienstleistung an die NSH. Die übrigen Erlöse betreffen die Vermietung von sog. Bonusboxen an Anlagenbetreiber und Erlöse aus Weiterbelastungen.
Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Herkunftsnachweise. Die Sonstigen Erträge im Vorjahr betrafen den Weiterverkauf von Herkunftsnachweisen.
Der Rückgang der Materialaufwendungen resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahr insgesamt niedrigeren Börsenpreisen für Strom. Der Stromeinkauf zum Regelsteuersatz 19% USt. und RCV erfolgt im Wesentlichen nach dem Marktprämienmodell für EEG-Anlagenbetreiber deutscher Erzeuger und wird im sog. Gutschriftsverfahren abgerechnet. Der Stromeinkauf PPA/PPA nicht steuerbar resultiert aus dem direkten Kauf von Energie von Anlagenbetreibern im Rahmen langfristiger Stromlieferverträge (PPA). Die Aufwendungen für Fremdleistungen und Energiewirtschaftliche Dienstleistungen NSH betreffen die Inanspruchnahme von Leistungen für die Abwicklung des Marktprämienmodells in den verschiedenen Bilanzkreisen durch die NSH und Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Bonusboxen durch die NvO.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betrafen die planmäßige Abschreibung des Abrechnungssystems Wilken.
Die Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen die Gebühren für Herkunftsnachweise, die Kostenumlagen der NSH und kaufmännische Dienstleistungen durch die ecoeco AG. Die Vertriebskosten enthalten die Provisionen für die Vermittlung von Stromlieferverträgen. Die Kosten wurden vertragsgemäß an die NSH weiterbelastet. Die Betriebskosten enthalten die Wartungskosten für das Abrechnungssystem.
5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Arbeitnehmer. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit der natAG, NSX und NSH gegenüber der Commerzbank Düsseldorf für gemeinschaftliche Kreditlinien in Höhe von Euro 3.000.000,00 sowie Avallinien in Höhe von Euro 23.500.000,00. Die NSA und CEY haben eine Mithaft übernommen. Die Avallinien sind zum Stichtag insgesamt in Höhe von Euro 5.868.149,21 durch die NSH, NSX und NST in Anspruch genommen. Die Kreditlinien sind zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Weiter haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der natAG, NSX, NSH und CEY gegenüber der Landesbank Baden-Württemberg LBBW Düsseldorf für gemeinschaftliche Kreditlinien in Höhe von Euro 16.000.000,00 sowie Avallinien in Höhe von Euro 33.000.000,00. Die Avallinien sind zum Stichtag insgesamt in Höhe von Euro 31.258.550,00 durch die natAG, CEY, NSH und NSX in Anspruch genommen. Die Kreditlinien sind zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Zudem haftet die Gesellschaft zusammen mit der natAG, NSX, CEY und NSH gegenüber der GLS-Bank Bochum für gemeinschaftliche, kombinierte Kredit- und Avallinien in Höhe von Euro 6.000.000,00, sowie reine Avallinien von Euro 15.000.000,00. Diese können auch durch die aufgeführten Gesellschaften in Anspruch genommen werden. Die reinen Avallinien wurden insgesamt in Höhe von Euro 3.009.900,00 durch Avale von NSX und NST in Anspruch genommen. Die kombinierten Kreditlinien sind zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Des Weiteren haftet die Gesellschaft zusammen mit der natAG, NSX, NSH und CEY gegenüber der DZ Bank AG Frankfurt am Main für gemeinschaftliche, kombinierte Kredit- und Avallinien in Höhe von Euro 3.000.000,00, sowie reine Avallinien von Euro 7.000.000,00. Die beiden Linien können ebenfalls durch die aufgeführten Gesellschaften in Anspruch genommen werden. Die reine Avallinien wurden vollständig durch Avale der NSH in Anspruch genommen. Die kombinierten Kreditlinien sind zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der natAG, NSX, CEY und NSH gegenüber der R+V Versicherung Wiesbaden für eine gemeinschaftliche und Avallinie in Höhe von Euro 8.000.000,00. Die Linie ist zum Stichtag insgesamt in Höhe von Euro 500.000,00 durch Avale der NST in Anspruch genommen. Inanspruchnahmen sind weder vor noch nach dem Bilanzstichtag erfolgt und aus der Vergangenheit auch nicht bekannt. Auf der Grundlage der erwarteten Geschäftsentwicklung und der erstellten Liquiditätspläne für die betroffenen Gesellschaften wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bestanden am Abschlussstichtag nicht. Konzernverhältnisse - Angaben nach § 285 Nr.14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der natur strom AG, Düsseldorf einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Handelsregister und Sitz Die Gesellschaft ist unter der Firma NaturStromTrading GmbH beim Registergericht Düsseldorf mit der Handelsregisternummer HRB 66675 registriert. Der Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf, die Geschäftsanschrift lautet 40468 Düsseldorf, Parsevalstraße 11. 6. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer im Berichtsjahr 2023 waren: Herr Dipl.-Kfm. Oliver Hummel, Düsseldorf Frau Dr. jur. Kirsten Nölke, Düsseldorf Im Geschäftsjahr wurden keine Bezüge an die Geschäftsführung gezahlt. 7. Honorare des Abschlussprüfers Auf die Angabe des im Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss der natur strom AG, Düsseldorf, enthalten sind. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.140.216,54 auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Berichterstattung gemäß § 6 b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Geschäfte größeren Umfangs außerhalb der Energieversorgungstätigkeit gemäß § 6 b Abs. 2 EnWG durchgeführt. Dabei handelt es sich um die Inanspruchnahme energiewirtschaftlicher Dienstleistungen sowie die Inanspruchnahme und Gewährung konzerninterner Kontokorrentkredite, Zinsen und Kostenumlagen gemäß nachstehender Tabelle:
10. Offenlegung Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Düsseldorf, den 31.03.2024 Oliver Hummel, Geschäftsführer Dr. Kirsten Nölke, Geschäftsführerin Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der NaturStromTrading GmbH1. Grundlagen zur Gesellschaft Die NaturStromTrading GmbH (NST) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der natur strom AG. Sie ist dem Geschäftsfeld Energiebelieferung des Konzerns zugeordnet. Dieser setzt sich aus der NST sowie ihren vier auf Endkundenbelieferung fokussierten Schwestergesellschaften NaturStromHandel GmbH (NSH), NaturStrom XL GmbH (NSX), Change! Energy GmbH (CEY) und naturstrom vor Ort (NvO) zusammen. Die NST ist im Energiegroßhandel aktiv und vermarktet aktuell Strom aus EEG-Kraftwerken nach dem sogenannten Marktprämienmodell oder der sonstigen Direktvermarktung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen ohne EEG-Vergütung, vornehmlich ausgeförderte Windenergieanlagen. Die Arbeiten der NST werden im Zuge eines Dienstleistungsvertrages zum Großteil von der Schwestergesellschaft NSH übernommen, da die NST über kein eigenes Personal verfügt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 brachte positive Entwicklungen für die Energiebranche und die Energiewende auf mehreren Ebenen mit sich. Die Energiepreiskrise, die die Branche und das gesamte Land im Jahr zuvor fest im Griff hatte, verlor schnell ihren Schrecken. Bereits im Januar setzte eine deutliche Entspannung der Großhandelspreise für Strom und Gas ein, die sich sukzessive auch in spürbar sinkenden Neukundin:innentarifen niederschlug. Währenddessen machte der Zubau der Erneuerbaren deutliche Fortschritte und auch ihr Anteil an der Stromversorgung erreichte neue Rekorde. Der durchschnittliche Großhandelspreis am Kurzfristmarkt der Strombörse lag im vergangenen Jahr bei 95,18 Euro pro MWh. Damit betrug er weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes von 235,45 Euro/MWh und sank auf das Niveau von 2021. Der Mechanismus zur Abschöpfung sogenannter Zufallserlöse der Anlagenbetreiber, um den die Bundespolitik Ende 2022 noch heftig gerungen hatte, wurde angesichts des schnell und deutlich sinkenden Preisniveaus spätestens ab dem Frühling bedeutungslos. Noch signifikanter war der Preisrutsch beim Erdgas: Die durchschnittlichen Preise am Großhandelsmarkt sanken von 124 Euro pro MWh im Jahr 2022 auf Quartalsschnitte zwischen 33 bis 54 Euro pro MWh. Der Stromverbrauch in Deutschland betrug im Berichtsjahr 517,3 Mrd. kWh und somit rund vier Prozent weniger als im Vorjahr (540,2 Mrd. kWh). Der Primärenergieverbrauch sank 2023 sogar noch deutlicher um rund acht Prozent auf 2.997 Terawattstunden (TWh). Neben dem seit vielen Jahren anhaltenden strukturellen Rückgang waren 2023 als kurzfristige Effekte besonders Produktionsrückgänge in der Industrie aufgrund der zunächst noch hohen Energiepreise und der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage sowie Witterungseffekte für die Reduzierung verantwortlich. Infolge des gesunkenen Energieverbrauchs, einer deutlich verringerten Kohleverstromung und der guten Entwicklung der Erneuerbaren Energien fielen Deutschlands Treibhausgasemission 2023 auf 673 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalente und damit auf den tiefsten Stand seit 70 Jahren. Das entspricht einem Rückgang um 73 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalente gegenüber 2022. Zu diesen erfreulichen Entwicklungen konnten auch die Erneuerbaren Energien beitragen. Ihr Anteil an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland lag 2023 bei 56,0 Prozent und somit 7,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Ihr Anteil am Stromverbrauch, also der Netzlast, betrug 55,0 Prozent (Vorjahr: 48,4 Prozent). Für diese Rekorde waren der starke Zubau im Jahresverlauf sowie günstige Wetterbedingungen verantwortlich. So ist die Einspeisung durch Onshore-Windenergieanlagen deutlich um 18,0 Prozent auf 119,2 TWh gestiegen. Bei der Wasserkraft betrug das Plus aufgrund der erhöhten Niederschlagsmenge 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Mit 1.764 Sonnenstunden im bundesweiten Schnitt war 2023 auch für die Photovoltaik ein durchaus gutes Jahr, auch wenn es nicht an den Rekord von 2022 herankam. Unter dem Strich glichen sich die niedrigere Sonnenscheindauer und der Zubau aus, die Erzeugung blieb mit einem marginalen Minus von 0,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres. Nicht nur die Stromproduktion der Erneuerbaren entwickelte sich positiv, sondern auch ihr weiterer Ausbau. Ein wahres Boom-Jahr war 2023 für die Photovoltaik: Anlagen mit rund 14.000 MW Leistung gingen neu ans Netz, sodass das im Vorhinein als ambitioniert eingeschätzte politische Ziel von 9.000 MW weit übertroffen und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 mit 7.600 MW geradezu pulverisiert wurde. Auch der Ausbau der Windenergie an Land zog an, wenn auch noch nicht im nötigen Tempo. 745 neue Anlagen mit insgesamt 3.567 MW Leistung wurden errichtet - ein Plus von 48,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 2.405 MW. Anlagen mit rund 7.500 MW wurden zudem neu genehmigt, was eine solide Basis für den künftigen Zubau bedeutet. Der Endkund:innenmarkt für Strom und Gas erfuhr im Jahresverlauf eine deutliche Belebung. Schnell sinkende Preise für Neukund:innen bei zugleich anhaltend hohen Preisen für Bestandskund:innen machten einen Wechsel wieder attraktiv. Insgesamt sanken die durchschnittlichen Arbeitspreise für Haushaltskund:innen nach Erhebungen der Vergleichsplattform Verivox zwischen Januar und Dezember 2023 um rund 21 Prozent von 48,20 Cent pro kWh auf 38,09 Cent pro kWh. Während der durchschnittliche Preis für Neukund:innentarife bei 29 Cent pro kWh lag, verharrten die Bestandskund:innentarife auf einem hohen Niveau von durchschnittlich 46 Cent pro kWh im Jahresmittel. Die gesetzlichen Energiepreisbremsen verloren vor diesem Hintergrund zumindest bei den Neukund:innentarifen schnell ihre Relevanz. In energiepolitischer Hinsicht profitierten die Erneuerbaren von den verbesserten Weichenstellungen durch das EEG 2023. Auch das Windenergieflächenbedarfsgesetz, das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende und die Novelle des Raumordnungsgesetzes setzten positive Impulse. Nachhaltig negativ auf die öffentliche Wahrnehmung der sektorenübergreifenden Energiewende wirkte sich indes der missglückte Gesetzgebungsprozess rund um das Gebäudeenergiegesetz aus - obwohl die letztlich beschlossene Fassung nicht als überambitioniert gelten kann. Das Solarpaket mit zahlreichen von der Branche begrüßten Einzelmaßnahmen zur weiteren Forcierung des Photovoltaik-Ausbaus fiel derweil der Haushaltskrise im November zum Opfer, seine Verabschiedung schiebt sich ins Jahr 2024.
Abb. 1: Entwicklung der EEG-Direktvermarktung nach Marktprämie in Deutschland Quelle: www.netztransparenz.de 2.2. Geschäftsverlauf Im Großhandelsgeschäft vermarktete die NST mit 1.593 Mio. kWh rund 8 % weniger Ökostrom als im Vorjahr (1.735 Mio. kWh). Die Menge setzt sich zusammen aus Direktvermarktung 1.251 Mio. kWh (Vj. 1.371 Mio. kWh) und PPA (Power Purchase Agreement) - Vermarktung 342 Mio. kWh (Vj. 364 Mio. kWh). Zum Jahresende lag die vermarktete Leistung mit 1.463 MW etwas niedriger als im Vorjahr (Vj. 1.586 MW). Durch die Strategie des Geschäftsfeldes Energieerzeugung der natAG, den Bau von neuen Photovoltaikanlagen zu forcieren, wuchs deren Anteil im Portfolio, aber auch neue Windenergieanlagen konnten unter Vertrag genommen werden. Der Umsatz des Großhandelsgeschäfts sank von 365 Mio. auf 210 Mio. Euro, was an den im Vergleich zum Vorjahr wieder gesunkenen Börsenstrompreisen lag.
Vermarktungsportfolio der NST im Dezember 2023 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Die Geschäftsführung beurteilt die Ertragslage 2023 insgesamt als zufriedenstellend. Die nachstehende Tabelle fasst die Entwicklung der zentralen Kennzahlen in einer für die Darstellung der Ertragslage modifizierten Form der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschlusses 2023 zusammen.
Tab. 2: Ertragslage der NaturStromTrading GmbH Der deutliche Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ist begründet durch die im Vergleich zum Vorjahr wieder gesunkenen Strompreise an den Großhandelsmärkten. Diese wirken sich in gleichem Maße sinkend auf Umsatz und Materialaufwand aus. Die Erlöse resultieren aus dem direkten Verkauf des von Anlagenbetreibern angekauften Stroms im Rahmen des sog. Marktprämienmodells und aus der Vermarktung von PPA- Anlagen. Im Portfolio befinden sich Altanlagen (Ü20), die keine EEG-Vergütung mehr erhalten, zunehmend aber auch Neuanlagen, die den erzeugten Strom direkt an die NST verkaufen. Insgesamt sank die Absatzmenge der NST 2023 leicht gegenüber dem Vorjahr (1.593 Mio. kWh/Vj 1.735 Mio. kWh). Das Rohergebnis der NST ist absolut betrachtet gegenüber dem Vorjahr um TEUR 992 gestiegen. Die Materialquote ist üblicherweise sehr hoch, sie konnte von 99,7 % im Vorjahr auf 98,9 %reduziert werden. Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr höheren Margen konnte das Betriebsergebnis um TEUR 938 auf 1,77 Mio. Euro gesteigert werden. Die NST verfügt über kein eigenes Personal und kauft einen Großteil der entsprechenden Tätigkeiten bei der NSH als Dienstleistung ein. Neben dieser Hauptdienstleistung der NSH schlagen bei der NST noch Personalkostenumlagen der natur strom AG für die Geschäftsführung, Rechtsberatung und Verwaltung sowie Buchführungskosten der ecoeco AG zu Buche. Die allgemeinen Verwaltungskosten liegen unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 203; Vj. TEUR 333), ursächlich hierfür sind i.W. geringere Kosten für die HKNR- Gebühren des Umweltbundesamtes. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich mit TEUR 1 auf dem Niveau des Vorjahres(TEUR 1) 2.3.2 Finanzlage Die zur Analyse der Finanzlage für das Geschäftsjahr 2023 erstellte und in nachfolgender Tabelle dargestellte Kapitalflussrechnung zeigt in Anlehnung an DRS 21 die Zahlungsströme getrennt nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Als Saldo der Cash-Flow-Rechnung ergibt sich die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes, der die flüssigen Mittel enthält. Die Geschäftsführung beurteilt die Finanzlage insgesamt als gut. Liquiditätsrisiken werden nicht gesehen. Die wichtigen Bilanzposten entwickeln sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt:
Tab. 3: Cashflow der NaturStromTrading GmbH Die wesentlichen Einflussgrößen auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhevon 1,26 Mio. Euro (Vj. TEUR 141) sind das Jahresergebnis, die Abnahme der Rückstellungen, diewesentliche Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten aufgrund der wieder niedrigeren Preise im Vergleich zum Vorjahr, sowie die Zu- bzw. Abnahme der Posten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, beispielsweise die Zunahme von Sonstigen Vermögensgegenständen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrifft die Auszahlung für immaterielles Anlagevermögen im Vorjahr. Damit ergibt sich insgesamt eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 1,26 Mio. Euro. Die Liquidität war auch im Berichtsjahr gesichert, der Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres beträgt 2,37 Mio. Euro. Der Finanzmittelfond beinhaltet Kassenbestände und sofort verfügbare Bankguthaben. 2.3.3 Vermögenslage Die Gesellschaft verfügt über ein zufriedenstellendes nominelles Eigenkapital.Aufgrund des Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses 2023 erhöht sich das Eigenkapital aufTEUR 3.590. Aufgrund der deutlich geringeren Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote auf12,5 % (Vj. 5,1 %) erhöht. Das Gesamtvermögen 2023 hat sich, bedingt durch den deutlichen Abbau der Forderungen und Verbindlichkeiten, gegenüber dem Vorjahr gemindert, wie die folgende Tabelle zeigt:
Tab. 4: Entwicklung Gesamtvermögen der NaturStromTrading GmbH Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 28,8 Mio. Euro (Vj. 47,8 Mio. Euro). Aufder Aktivseite stellt sich das Gesamtvermögen handelstypisch als kurzfristiges Vermögen dar. DieBilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 Mio. Euro reduziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt um 20,2 Mio. Eurogegenüber dem Vorjahr abgenommen, bedingt durch die gesunkenen Energiepreise. Dieliquiden Mittel liegen mit 2,4 Mio. EUR über dem Vorjahr (Vj.: 1,1 Mio. Euro).Das kurzfristige Fremdkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 25,2 Mio. Euro nach45,4 Mio. Euro im Vorjahr. Am Gesamtkapital ist das ein Anteil von 87,5 % nach 94,9 %im Vorjahr. Die Reduzierung resultiert insbesondere aus der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie der Abnahme der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen um insgesamt 21,0 Mio. Euro. 2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die NST zieht für die interne Unternehmenssteuerung u.a. die Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite wird mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Die Umsatzrendite liegt mit 0,5 % über dem Niveau des Vorjahres (0,1 %). Der Cash-Flow entwickelte sich wie in Punkt 2.3.2. dargestellt. Zusammengefasst beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der NST als zufriedenstellend. 2.3.5 Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Die NST verfolgt im Rahmen ihrer geschäftlichen Möglichkeiten gemäß der Ausrichtung der natur strom-Gruppe eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, insbesondere ist ihr Hauptgeschäft, der Handel mit regenerativ erzeugtem Strom, eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete wirtschaftliche Aktivität. Die darüber hinaus gehenden Maßnahmen besonders im Bereich der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit werden von den Mitarbeiter:innen des Dienstleisters NSH entwickelt und kontinuierlich verbessert. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Beschreibung des Risikomanagements Das Risikomanagement von natur strom zielt auf die Erkennung, Analyse und Bewertung der unternehmerischen Risiken sowie die Steuerung geeigneter Maßnahmen, um den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Im Rahmen der Erstellung der Quartalsberichte an den Aufsichtsrat berichten die Fachabteilungen hierzu regelmäßig an den Vorstand. Darüber hinaus werden die Risiken aus dem Energiehandel, der Beschaffung und der Belieferung in regelmäßigen übergreifenden Meetings behandelt. Entwicklungen werden anschließend im Kreis des Vorstands von natur strom diskutiert und die Entscheidungen abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist die methodische Aufbereitung des Risikomanagements im mengen- und prozessgetriebenen Geschäftsfeld Energiebelieferung inklusive des flankierenden Energiehandels, für das es ein ausführliches Risikohandbuch gibt. Besonders wichtig waren im Geschäftsjahr 2023 darüber hinaus die abteilungsübergreifenden Meetings, die sowohl regelmäßig als auch anlassbezogen stattfanden und in denen die besonderen Herausforderungen des Geschäftsjahres, u. a. durch die sinkenden Strom- und Gas-Einkaufspreise, intensiv mit dem Vorstand besprochen und beraten wurden. Neue Beschlüsse wurden ins Risikohandbuch aufgenommen, das inklusive Vorgehensweisen und Zuständigkeiten systematisch fortgeschrieben wurde. Ebenfalls zu nennen sind die Maßnahmen zur Steuerung der IT-Security-Risiken. Hier können drei Handlungsfelder unterschieden werden: die Umsetzung der Anforderungen aus der KRITIS-Verordnung, unter die der Betrieb der Windkraftanlagen fällt; die Maßnahmen für die Verbesserung der IT-Security der eigenen IT-Systeme und IT-Infrastruktur und die Absicherung, dass die IT-Dienstleister angemessene eigene Maßnahmen umsetzen. Die Steuerung aller Maßnahmen wird mit einem externen IT-Security-Berater abgestimmt, der neu unter Vertrag genommen wurde. Um Ertrags- und Finanzrisiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, helfen der Geschäftsleitung eine detaillierte Planung, entsprechende Plan-Abweichungsanalysen sowie ein wöchentliches Liquiditätscontrolling und ein detailliertes Berichtswesen im Rahmen von quartalsweisen Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA). Diese Instrumente des Controllings werden vom Vorstand der natAG auch genutzt, um den Aufsichtsrat über die jeweils aktuelle Geschäfts- und Risikosituation zu informieren. 3.2 Einzelrisiken 3.2.1 Gesetzliche Risiken und Chancen Gesetzgeberische Entscheidungen sind für die NST von hoher Relevanz, denn das EEG ist in den letzten Jahren vielfach überarbeitet worden. Regulatorische Maßnahmen durch die Bundesnetzagentur bieten für ein stark gleichartiges Geschäft eher Chancen als Risiken, da die Marktprozesse in der Regel erleichtert werden, was mittelfristig zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Liefergesellschaften führt, wenn die regulatorischen Vorgaben schnell und gut umgesetzt werden. Chancen ergeben sich weiterhin durch die verstärkte Nutzung ausgeförderter Erneuerbare-Energien-Anlagen, die nach ihrem EEG-Förderzeitraum ihren Strom frei vermarkten müssen. Auch Neuanlagen, insbesondere Freifeld-PV-Anlagen, werden frei vermarktet. natur strom hat sich hier frühzeitig positioniert und bereits seit 2020 entsprechende Abnahmeverträge geschlossen, die nicht nur das Handelsvolumen der NST vergrößern, sondern die auch das Ökostromangebot im Belieferungsgeschäft noch nachhaltiger und damit attraktiver machen. Eine Chance bietet in dem Zusammenhang die schon 2022 erfolgte Reform der Stromkennzeichnung, die die Strombeschaffung von Energieversorgungsunternehmen transparenter macht und damit die Attraktivität reiner Ökostromversorger erhöht. 3.2.2 Operative Risiken und Chancen Im neuen Marktsegment der langfristigen Lieferverträge - sogenannter PPAs - insbesondere mit Großkund:innen ergeben sich für die NST zusammen mit der Schwestergesellschaft NSX aktuell aufgrund der relativ geringen Preise an den Terminmärkten kaum Chancen, da die Verträge keine kurzfristigen Kostenvorteile für die Kund:innen bieten. Sollte die Nachfrage aber wieder steigen, kann die NST zusammen mit der NSX interessante Komplettangebote zur Belieferung inklusive PPA-Teilmengen anbieten. Das in der NST organisierte Großhandelsgeschäft spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle in der Beschaffung der Energiemengen für die Handelsgesellschaften, so in der Direktvermarktung ausgeförderter EEG-Anlagen bzw. förderfreier Neuanlagen. 3.2.3 Strategische Risiken und Chancen Das in der NST organisierte Großhandelsgeschäft ist bislang als inhaltliche Ergänzung der sonstigen Geschäftsbereiche aufgebaut worden, mit der zunehmenden Direktvermarktung bisheriger EEG-Anlagen ergeben sich in diesem Bereich weiterhin Wachstumschancen. Die NST stellt dabei innerhalb der natur strom Gruppe die Schnittstelle zwischen den Betreibergesellschaften und den Handelsgesellschaften dar. Dadurch können die Handelsgesellschaften sich etwas unabhängiger von den Börsenpreisen und extremen Schwankungen machen. Auch langjährige Abnahmeverträge mit Freiflächen PV und Winderzeugungsanlagen werden als Teil der Beschaffung über die NST abgewickelt. Die Weiterentwicklung von PPA-basierten Stromprodukten für Großkunden wurde durch die Strompreisbremse und das sinkende Preisniveau ausgebremst. PPA werden aktuell weitgehend nur von Großkonzernen abgeschlossen, in deren großen Gesamt-Portfolien sie lediglich als Beimischung dienen, so dass die Risiken abgefedert werden können. Hierin zeigt sich wieder einmal eine Benachteiligung des Wettbewerbs zu Lasten kleinerer, zumeist regional oder besonders innovativ ausgerichteter Marktteilnehmer. Mittel- und langfristig könnten aus dieser Entwicklung auch Nachteile für die Entwicklung von natur strom erwachsen sowie für die Zielsetzung von natur strom, die bürgernahe Energiewende zu gestalten. Im Jahr 2023 konnte eine weitere Konzentration bei den Marktteilnehmern beobachtet werden. natur strom steht mit Ausnahme von SüdWestStrom, einem Zusammenschluss von Stadtwerken, aktuell kein Großhändler für Strom und Gas mehr zur Verfügung, der nicht in einen großen international agierenden Energiekonzern eingebunden ist. Die NST nimmt eine dienstleistende Rolle für die NSX und die konzerneigenenBetreibergesellschaften ein und hat damit, insbesondere durch den Know-how-Vorteil, einewichtige strategische Funktion. 3.2.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Die NST muss für die Absicherung der Direktvermarktungsverträge den Anlagenbetreibern Bankbürgschaften stellen. Ende 2023 hatte die NST Bürgschaften in Höhe von 2,5 Mio. Euro (Vj. 2,3 Mio. Euro) gestellt. Es wird als unwahrscheinlich angesehen, dass die NST diesbezüglich in Haftung genommen wird,insbesondere, da die gelieferten Strommengen ein hohes Gut darstellen. Weitere finanzielleVerpflichtungen mit wesentlichen Auswirkungen auf die derzeitige Vermögens-, Finanz- undErtragslage der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung nicht. Der NST stand dabei inklusive des oben genannten, bereits in Anspruch genommenen Betragesinsgesamt ein reiner Avalrahmen von Banken in Höhe von 86,5 Mio. Euro (Vj. 38,5 Mio. Euro) zur Verfügung. Auch ihre Schwestergesellschaften NSH, NSX und CEY sowie die natur strom AG könnendiese Beträge teilweise in Anspruch nehmen. Dabei trifft die Unternehmen eine gesamtschuldnerische Mithaftung im Falle, dass eine der anderen Gesellschaften ihren Verpflichtungen aus den Bürgschaften nicht mehr nachkommen könnte. Das Risiko für die NST ist als gering anzusehen, da alle beteiligten Unternehmen der natur strom Gruppe angehören und denselben auf Vorsicht ausgerichteten Managementleitlinien unterliegen. 3.2.5 Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln sowie einem konzerninternen Kontokorrent. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein umfassendes Finanzmanagement. 3.3 Internes Kontrollsystem (IKS) Es besteht ein Kontrollsystem über alle Hierarchiestufen hinweg. Zu den Grundlagen des IKS innerhalb der Aufbau- und Ablauforganisation gehören das Vier-Augen-Prinzip, die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen sowie klare Handlungsvorgaben über Organisations- und Arbeitsanweisungen. 3.4 Gesamtaussage Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung keine Einflussfaktoren, die aktuell und im Prognosezeitraum bis zum 31. Dezember 2024 den Bestand der NaturStromTrading GmbH in Frage stellen würden. Die Geschäftsführung hält die vorhandenen Risiken auch aufgrund des bestehenden Risikomanagements in Summe für beherrschbar. 4. Prognosebericht 4.1. Künftige Branchenentwicklung Impulse könnten von der EU-Strommarktreform ausgehen, die u. a. eine Stärkung von PPAs, Präzisierungen zum Energy Sharing und die perspektivische Einführung von Differenzverträgen (CfDs) vorsieht. Im Dezember 2023 erzielten Rat und Parlament eine grundsätzliche Einigung. Da die finalen Beschlüsse erst noch in nationale Gesetze überführt werden müssen, sind konkrete Auswirkungen für das laufende Jahr schwer abzusehen und - zumindest was gravierende Änderungen anbelangt - eher unwahrscheinlich. 4.2. Voraussichtliche Unternehmensentwicklung Für den in der NST organisierten Großhandel erwartet das Unternehmen in den kommenden Monaten ein weiterhin leichtes Wachstum. Die Beschaffung von Ökostrom aus ausgeförderten Windenergieanlagen soll weiter gepflegt werden. Auch ist damit zu rechnen, dass bei erfolgreicher Errichtung neuer Ökostromanlagen durch die Gesellschaften in der naturstrom- Gruppe Strommengen aus diesen Anlagen von der NST aufgenommen werden. Die Geschäftsleitung beobachtet weiterhin, inwieweit sich zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten durch die Belieferung von Großkunden mit PPA aus eigenen Anlagen erschließen lassen - entweder für den Direktverbrauch im Unternehmen oder für den Betrieb von Elektrolyseuren zur Produktion von grünem Wasserstoff. 4.3 Voraussichtliche Ergebnisentwicklung Konzern Die Geschäftsführung rechnet mit einem Ergebnis von ungefähr TEUR 500 vor Steuern im Jahr 2024.
Düsseldorf, den 31.03.2024 Oliver Hummel, Geschäftsführer Dr. Kirsten Nölke, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NaturStromTrading GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NaturStromTrading GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NaturStromTrading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist , und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 7. Juni 2024 dhpg
GmbH
Paul Berger, Wirtschaftsprüfer Adrian Jugmichel, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss 2023 wurde am 05.06.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
22 nahegelegene Organisationen
NatCon Grünes Wohnen GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGreen Moves Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Green Moves GmbH & Co. KG
Selbe AdresseRockwell Automation GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
NaturStromHandel GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
NaturStrom XL GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
apoDirect GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Rockwell Automation Holdings GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
NaturStromQuelle NRW GmbH & Co. KG
Selbe Adressenaturstrom AG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
CoCoNet AG
81mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen