Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 152778
Eingetragen
19.8.1980
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Entwurf, die Entwicklung, die Verkaufsförderung und der Vertrieb von Datenverarbeitungsprogrammen (Software), Datenverarbeitungsgeräten und ähnlichen Erzeugnissen sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Martin Gerhard Becker
seit 16.8.2021
Geschäftsführer
Dirk Axel Schwindling
seit 16.8.2021
Geschäftsführer
Michael Schildhauer
seit 6.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AWEK AG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AWEK microdata GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0
II. Sachanlagen 3.441,10 4
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 112.318,00 57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.786.949,47 1.771
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 441,58 1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.577,00 1
D. Aktive latente Steuern 73.694,15 87
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.984.421,30 1.921

Passiva

A. Eigenkapital 1.839.729,54 810
I. Gezeichnetes Kapital 26.075,89 26
II. Gewinnvortrag 783.753,42 154
III. Jahresüberschuss 1.029.900,23 630
B. Rückstellungen 624.150,69 750
C. Verbindlichkeiten 512.155,93 357
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.385,14 4
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.984.421,30 1.921

ANHANG zum Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft AWEK microdata GmbH ist seit dem 06. August 2018 unter der Registernummer HRB 152778 beim Amtsgericht Hamburg (vorher: Registernummer HRB 3755 RE beim Amtsgericht Lübeck) eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.

Im Anhang wird von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

II. Angabe von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Vor dem Hintergrund der Integration der Gesellschaft in die Konzernstruktur der GK Software SE wird ab dem Geschäftsjahr 2013 das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB nicht mehr angewandt.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis 800,00 EUR werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nominalwert, ggf. zum niedrigeren Wertansatz gemäß § 253 Abs. 4 HGB. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % der Netto-Kundenforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive/passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen/Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Betrachtungsweise. Es handelt sich hierbei um die Pensionsrückstellungen. Die Bewertung erfolgte mit dem Unternehmenssteuersatz von 32,625 %. Steuerliche Verlustvorträge wurden aufgrund ihrer unsicheren Verlustverrechnung nicht berücksichtigt. Das Saldierungswahlrecht sowie das Wahlrecht zum Ansatz eines aktiven Überhangs wurde in Anspruch genommen.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 412 TEUR (Vorjahr: 428 TEUR), der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, bewertet und mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen in Höhe von 732 TEUR (Vorjahr: 1.058 TEUR) saldiert.

Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) wurden mit den Anwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr: 36 TEUR) saldiert und unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit dem einer Restlaufzeit von 15 Jahre entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen Methode "projected unit credit method" gebildet. Hierbei wurden folgende Annahmen der Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzins von 2,71 % der letzten 10 Jahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde

Biometrische Wahrscheinlichkeiten auf der Grundlage der "Richttafeln von 2018G" der HEUBECK AG

Bei den Pensionsrückstellungen handelt es sich um laufende Verpflichtungen. Aufgrund der vertraglichen Gestaltungen wurden Rententrends ggf. mit 1,5 % berücksichtigt.

Der Verpflichtungsumfang nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2019 insgesamt 779 TEUR. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf 48 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von 1.068 TEUR (im Vorjahr: 1.095 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 605 TEUR (im Vorjahr: 100 TEUR) auf Cash-Pooling.

Das noch nicht auf Euro umgestellte Stammkapital der Gesellschaft beträgt 51.000,00 DM.

Zum Bilanzstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 122 TEUR (Vorjahr: 167 TEUR), die auf den Unterschiedsbetrag im Pensionsgutachten (48 TEUR) nach § 253 Abs. 6 HGB sowie auf die Aktivierung von latenten Steuern (74 TEUR) nach § 268 Abs. 8 HGB entfallen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR) enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 302 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug 29 (Vorjahr: 26).

Gesetzliche Vertreter

 

Michael Schildhauer, Leiter Projektmanagement der AWEK-Gruppe, Hamburg

 

Harald Göbel, Senior Vice-President der GK Software SE, Schöneck

 

Thilo Freund, Vice-President Customer Services der GK Software SE, Schöneck

Konzernabschluss

Die GK Software SE, Schöneck/Vogtl., als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Hamburg, den 30. März 2020

Michael Schildhauer, Geschäftsführer

Thilo Freund, Geschäftsführer

Harald Göbel, Geschäftsführer

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