Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 185429
Eingetragen
27.3.2017
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieReparatur und Instandhaltung von Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Entwicklung von Hard- und Software sowie Beratung auf dem Gebiet der Telekommunikationstechnologie

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sze Man Lui
seit 30.10.2023
Geschäftsführer
Hasan Palandöken
seit 20.9.2023
Prokura
Hoi Cheung
seit 23.1.2020
Geschäftsführer
Yu Wai Chang
seit 23.1.2020
Geschäftsführer
Ka Hung Tong
seit 27.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VTech Communications LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VTech Communications Limited
United Kingdom
144.578 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

snom technology GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021

Bilanz zum 31. März 2021

Aktiva

31.3.2021 31.3.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 581.929,10 457.204,28
2. Geleistete Anzahlungen 115.497,00 697.426,10 0,00 457.204,28
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.570,17 6.919,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.419,22 227.686,84
3. Anlagen im Bau 36.997,83 239.987,22 41.446,07 276.052,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 36.158,25 37.502,25
973.571,57 770.759,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 10.506.192,63 15.292.596,54
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.506.192,63 598,32 15.293.194,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.386.451,34 3.290.157,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.694.373,88 2.863.329,94
3. Sonstige Vermögensgegenstände 104.341,16 8.185.166,38 981.536,73 7.135.024,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.772.841,43 1.871.386,37
20.464.200,44 24.299.605,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 392.970,84 278.042,21
21.830.742,85 25.348.406,99

Passiva

31.3.2021 31.3.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 144.578,00 144.578,00
II. Kapitalrücklage 9.455.058,88 9.455.058,88
III. Gewinnvortag (i. Vj. Verlustvortrag) 345.647,85 -633.747,55
IV. Jahresüberschuss 526.982,55 979.395,40
10.472.267,28 9.945.284,73
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 892.047,22 564.246,13
2. Sonstige Rückstellungen 1.225.439,82 968.922,59
2.117.487,04 1.533.168,72
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.135,15 1.212,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 531.660,70 333.973,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.665.259,23 13.346.098,83
4. Sonstige Verbindlichkeiten 41.933,45 188.668,28
- davon aus Steuern EUR 35.794,49 (i. Vj. EUR 153.665,63) -
- im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.138,96 (i. Vj. EUR 35.002,65) -
9.240.988,53 13.869.953,54
21.830.742,85 25.348.406,99

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2020 bis 31. März 2021

1.4.2020 - 31.3.2021 1.4.2019 - 31.3.2020
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.426.173,18 31.695.877,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.561.732,03 2.912.127,89
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren -19.865.889,38 -21.932.124,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -608.484,94 -20.474.374,32 -336.915,69 -22.269.039,92
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.228.182,80 -4.812.207,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung -1.051.829,73 -6.280.012,53 -1.000.344,26 -5.812.551,30
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -228.375,11 -427.812,10
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.903.796,64 -4.550.234,42
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 296,78 0,00
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -1.943,08
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -55.111,07 -54.939,19
- davon an verbundene Unternehmen EUR 54.944,26 (i. Vj. EUR 54.343,31) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -493.355,14 -464.600,19
11. Ergebnis nach Steuern 553.177,18 1.026.885,02
12. Sonstige Steuern -26.194,63 -47.489,62
13. Jahresüberschuss 526.982,55 979.395,40

Anhang für das Geschäftsjahr 2020/21

(01.04.2020 - 31.03.2021)

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die snom technology GmbH hat ihren Sitz in Berlin und wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Registernummer HRB 185429 geführt.

Die Gesellschaft hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß §§ 325 ff. HGB offenzulegen.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 13 Jahren.

Die Anschaffungskosten enthalten Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden in analoger Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw., soweit erforderlich, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren sind unter Beachtung des strengen Niederwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bzw., soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen.

Die Forderungen in fremder Währung sind mit dem Briefkurs des Einbuchungstages bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Die Fremdwährungsguthaben sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet worden.

Die Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle ungewissen Verbindlichkeiten, drohenden Verluste und mögliche Risiken, deren Höhe und/oder tatsächlicher Eintritt ungewiss sind, mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag. Soweit die Rückstellungen eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben, werden sie nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Geldkurs des Einbuchungstages bzw. dem höheren Stichtagskurs umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet, sofern sich diese in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden, soweit vorhanden, verrechnet. Für den Aktivüberhang der latenten Steuern wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Für die Berechnung wird ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt.

2. Vorräte

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Abschreibungen auf Vorratsbestände in Höhe von T€ 222 (i.Vj. T€ 7) vorgenommen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Umsatzsteuer-Vorauszahlungen.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital zum 31. März 2021 beträgt € 144.578,00.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

31.03.2021 31.03.2020
Gewinnvortrag (i.Vj. Verlustvortrag) aus dem Vorjahr 345.647,85 -633.747,55
Jahresüberschuss 526.982,55 979.395,40
Bilanzgewinn 872.630,40 345.647,85

5. Rückstellungen

Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von T€ 892 und betreffen in Höhe von T€ 319 die Ertragsteuern 2021, mit T€ 443 die Ertragsteuern 2020 und in Höhe von T€ 130 die Ertragsteuern 2011 - 2014.

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (T€ 519), für Boni- und Provisionsansprüche (T€ 232), für ausstehenden Urlaub (T€ 106), für sonstige Personalkosten (T€ 179), für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 65), für Gewährleistungen (T€ 71), für Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 19) sowie für Archivierungskosten (T€ 12).

6. Verbindlichkeiten

In T€ Gesamt Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2 2 0 0
(i.Vj) (1) (1) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 532 532 0 0
(i.Vj.) (334) (334) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.665 7.665 1.000 0
(i.Vj) (13.346) (12.346) (1.000) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 42 42 0 0
(i.Vj.) (189) (189) (0) (0)
Gesamt 9.241 8.241 1.000 0
(i.Vj.) (13.870) (12.870) (1.000) (0)

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, sind nicht vorhanden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (T€ 7.565, i.Vj. T€ 12.250), Darlehen (T€ 1.000; i.Vj. T€ 1.000) und Zinsverbindlichkeiten (T€ 100, i.Vj. T€ 96).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 82 (i.Vj. T€ 44) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 64 (i.Vj. T€ 160), davon T€ 25 aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 144 (i.Vj. T€ 18) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 53 (i.Vj. T€ 45).

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 493 betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Sieenthalten in Höhe von T€ 149 (i.Vj. T€ 0) periodenfremde Posten.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.386 bis zum 31. März 2026, davon aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 215 und aus Mietverträgen in Höhe von T€ 1.171.

VI. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

2020/21 2019/20
Vollzeit 61,00 55,58
Teilzeit 12,49 8,55
FTE 73,49 64,13

Im Berichtszeitraum betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (FTE) 73,49.

2. Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Gernot Sagl Dipl.-Kaufmann
Herr Yu Wai Chang Company Secretary und Group Chief Compliance Officer, VTech Holdings Ltd., Hongkong
Herr Hoi Cheung President of Telecommunication Products, VTech Holdings Ltd., Hongkong
Frau Ka Hung Tong CFO Group, VTech Telecommunications Ltd., Hongkong
Herr Chi Keung Wong CFO Telecommunication Products, VTech Telecommunications Ltd., Hongkong

Da nur Herr Sagl Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf deren Angabe verzichtet.

3. Anteilsbesitz zum 31.03.2021

Name Sitz Beteiligungsquote Eigen-kapital Jahres-ergebnis
% T€ T€
snom technology Ltd. Taiwan, Taipei City 100 -925 7
Snom Solutions GmbH Berlin 100 25 0

Zwischen der snom technology GmbH als herrschende Gesellschaft und der Snom Solutions GmbH als beherrschte Gesellschaft wurde mit Datum vom 10.02.2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister der beherrschten Gesellschaft erfolgte am 05.03.2020.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der snom technology GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres 2020/21 i. H. v. € 526.982,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VTech Holdings Ltd., Hamilton, Bermuda, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist auf der Internetseite der VTech Holdings Ltd. zum Download erhältlich (https://www.vtech.com/en/investors/financial-reports/).

6. Nachtragsbericht

Zu den Auswirkungen der Corona-Virus Pandemie sowie des Krieges zwischen Russland und der Ukraine verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht in dem Abschnitt "Risiko-/Chancenbericht".

Es haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung ereignet.

 

Berlin, den 3. November 2022

snom technology GmbH

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021

Anschaffungskosten
1.4.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.3.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 1.755.374,64 201.066,30 360.571,97 46.800,00 1.642.668,97
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 115.497,00 0,00 0,00 115.497,00
1.755.374,64 316.563,30 360.571,97 46.800,00 1.758.165,97
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 48.584,47 0,00 0,00 0,00 48.584,47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 786.649,21 73.879,74 100.198,31 0,00 760.330,64
3. Anlagen im Bau 41.446,07 66.734,40 24.382,64 -46.800,00 36.997,83
876.679,75 140.614,14 124.580,95 -46.800,00 845.912,94
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 37.502,25 0,00 1.344,00 0,00 36.158,25
2.669.556,64 457.177,44 486.496,92 0,00 2.640.237,16
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2020 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchungen 31.3.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 1.298.170,36 123.140,81 360.571,30 0,00 1.060.739,87
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.298.170,36 123.140,81 360.571,30 0,00 1.060.739,87
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 41.664,72 2.349,58 0,00 0,00 44.014,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 558.962,37 102.884,72 99.935,67 0,00 561.911,42
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
600.627,09 105.234,30 99.935,67 0,00 605.925,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.898.797,45 228.375,11 460.506,97 0,00 1.666.665,59
Restbuchwerte
31.3.2021 31.3.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 581.929,10 457.204,28
2. Geleistete Anzahlungen 115.497,00 0,00
697.426,10 457.204,28
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.570,17 6.919,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.419,22 227.686,84
3. Anlagen im Bau 36.997,83 41.446,07
239.987,22 276.052,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 36.158,25 37.502,25
973.571,57 770.759,19

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis 31.03.2021

1. Einführung

Das Geschäftsjahr 2020/21 war geprägt von der Coronavirus-Epidemie. Die direkten Auswirkungen auf den Umsatz der snom technology GmbH blieben jedoch gering im Vergleich zu vielen anderen Branchen und Mitbewerbern. Dem Umsatzrückgang von ca. 10 % in 2020/21 folgte im Wirtschaftsjahr 2021/22 ein Rekordumsatz von über 30 Mio €.

1.1 Geschäftsmodell

snom hält den Hauptsitz in Berlin, von wo der größte Teil des operativen und strategischen Geschäfts getätigt und zusammen mit der Geschäftsführung aus Hongkong entschieden wird. Die Entwicklung von Hard- und Softwarekomponenten, die Qualitätssicherung, Produktdesign sowie die Logistiksteuerung und die Organisation von lokalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten werden von der snom technology GmbH in Deutschland vorgenommen und für die internationale Ausrichtung eng mit den Mitarbeitern im Mutterkonzern abgestimmt.

IP-Endgeräte, DECT Lösungen, Konferenzlösungen, Broadcasting sowie Headsets und Zubehör bilden weiterhin das Kerngeschäft, wobei die in starkem Umbruch befindlichen wirtschaftlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden sollen. Gemeinsam mit der VTech-Gruppe wird an neuen Lösungen gearbeitet, um den Veränderungen im technologischen Umfeld Rechnung zu tragen.

Das Produkt- und Serviceangebot der snom technology GmbH hat den Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie in zunehmendem Maße auf Telekommunikationskonzerne und Telefonie-Serviceprovider, bei denen die Anzahl der Kunden stetig ansteigt. Snom-Produkte werden weltweit über Distributoren vertrieben, wobei der größte Umsatz- und Marktanteil in Europa liegt. Zu den vier europäischen Niederlassungen in Italien, Frankreich, UK und Spanien zuzüglich eines neuen Vertriebsmitarbeiters in Österreich arbeiten freie Mitarbeiter in GUS, den Niederlanden und in Südafrika, um die Organisation von lokalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten zu steuern sowie den Kundensupport in der jeweiligen Muttersprache zu unterstützen.

Zum Ende des Geschäftsjahres zum 31.03.2021 beschäftigte snom weltweit 79 (Vorjahr: 72) hochqualifizierte Mitarbeiter.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat im Kalenderjahr 2020 eine Rezession mit einem Minus von 3,5 % erlebt, wobei die Wachstumsrate im Vorjahr noch bei knapp 3,0 % lag. 1 Auch im Kernmarkt Deutschland hat sich das Wachstum abgeschwächt. Das BIP in Deutschland sank 2020 um 5 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei der Anstieg im Jahr 2019 noch 0,6 % betrug. 2

1 https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunktur-iwf-weltwirtschaft-erholt-sich-schneller-als-erwartet-von-corona/26852708.htmlhttps://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_020_811.html

Die aktuelle Konjunkturprognose des Sachverständigenrats aus dem März 2022 liest sich wie folgt: In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2021 um 2,9 % und im Euro-Raum um 5,3 % gewachsen. Für das Jahr 2022 wird mit einem Anstieg des BIP in Deutschland um 1,8 % und im Euro-Raum um 2,9 % gerechnet. 3 Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. 3

3 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Konjunkturprognosen/2022/KJ2022_Gesamtausgabe.pdf

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind die Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung und Ertragslage

Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA).

Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis 31.03.2021 coronabedingt mit einem Umsatz von T€ 28.426 (Vorjahr: T€ 31.696) und einem Jahresüberschuss von T€ 527 (Vorjahr: T€ 979) abgeschlossen. Das EBITDA lag in 2021 bei T€ 1.330 (Vorjahr: T€ 1.974). Der Rückgang des EBITDA lässt sich vor allem auf die negative Umsatzentwicklung durch Auftragsverschiebungen und Stornierungen im Kundenbereich bei gleichzeitig gestiegenen Personalkosten zurückführen. Einsparungen wurden im Bereich der Marketingausgaben und bei den Reisetätigkeiten erzielt, da durch die Corona Pandemie ein Großteil der geplanten Events abgesagt wurde und auch die Geschäftsreisen fast vollständig zum Erliegen kamen.

Das Unternehmen musste im Berichtszeitraum über alle Vertriebsregionen einen Umsatzrückgang (vor Erlösschmälerungen) von 10,4 % auf T€ 26.770 (Vorjahr: T€ 29.874) im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen, wobei ein in Italien moderater Umsatzverlust von 2 % deutlicheren Umsatzeinbußen in fast allen weiteren Regionen gegenüberstand: DACH (-10 %), Frankreich (-24 %), Großbritannien (-20 %), Nordics (-37 %), Iberia (-25 %), Afrika (-48 %) und Russland (-10 %). Lediglich in den Clustern Benelux (+23 %) und Polen (+120 %) konnte man trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Umsatzwachstum verzeichnen. Die Umsatzerlöse enthalten zusätzlich Konzerninnenumsätze in Höhe von T€ 4.010 (Vorjahr: T€ 3.426), die im Wesentlichen aus konzerninternen Vereinbarungen zwischen der VTech Telecommunications Ltd., Hongkong, und snom resultieren. Für Produktions- und Vertriebszwecke bezieht VTech eine exklusive Lizenz zur alleinigen Nutzung, Fortentwicklung und Vermarktung der immateriellen Wirtschaftsgüter von snom. Dazu gehören technisches Know-how und die Marke "Snom".

Ein weiterer deutlicher Anstieg im Bereich der Erlösschmälerungen um beinahe 40 % auf T€ 2.354 (Vorjahr: T€ 1.604) lässt sich auf das neu initiierte Distributionsbonusprogramm zurückführen, das parallel zu dem in der Vergangenheit eingeführten Partnerprogramm die Verlässlichkeit und Loyalität des Distributionsnetzwerks stärken soll.

Auf die einzelnen Märkte betrachtet erzielte snom im Jahr 2020/21 46 % der Umsätze in der Region DACH (Vorjahr: 46 %). In den weiteren EU-Kernvertriebsregionen konnten in Italien 18 % (Vorjahr: 17 %), Frankreich 11 % (Vorjahr: 13 %), UK 5 % (Vorjahr: 5 %), Nordics 1 % (Vorjahr: 2 %), Benelux 5 % (Vorjahr: 4 %) und Iberia 4 % (Vorjahr: 5 %) der Umsätze realisiert werden. Der verbleibende Anteil von 10 % (Vorjahr: 8 %) verteilt sich auf Ost- und Südosteuropa, Afrika, den Mittleren Osten sowie Russland und die GUS Staaten. Es lässt sich daraus ableiten, dass die Regionen, in denen auch verstärkt mit lokalen Vertriebsmitarbeitern kooperiert wird, bereits spürbar an Bedeutung gewonnen haben.

Bezogen auf die einzelnen Produktgruppen, erzielte snom mit den VOIP Deskphone-Geräten 57 % des Umsatzes (Vorjahr: 60 %). Der Anteil der DECT-Produkte auf den Gesamtumsatz bezogen, stieg jedoch weiter im Vergleich zu 2019/20 von 34 % auf 37 % und bei den weiteren Produktlinien (Konferenztelefone, Headsets, PA1 und Accessoires) von 5 % auf 6 %. Bei der Entwicklung der verkauften Stückzahlen gab es einen Rückgang von 12 % bei den VOIP Deskphone-Geräten und einen leichten Zuwachs bei den Mengen der verkauften DECT Geräte (+6 %) sowie eine mengenmäßig starke Steigerung bei den weiteren Produktlinien vor allem wegen der während der Pandemie erhöhten Nachfrage nach Headsets. Da die durchschnittlichen Verkaufspreise bei dieser Produktkategorie im Vergleich zu den Deskphone- und DECT-Geräten viel niedriger angesetzt sind, konnte dieser Zuwachs den Rückgang in der Umsatzentwicklung in Summe nicht kompensieren.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 650 auf T€ 3.562 hängt vor allem mit den konzerninternen Weiterbelastungen zusätzlicher Boniprogramme (Distributionsprogramme) zusammen.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen) ist für das aktuelle Geschäftsjahr 2020/21 auf 72,0 % leicht gestiegen (Vorjahr: 70,3 %) und erklärt sich direkt durch die Anpassung der internen Wareneinkaufspreise des VTech Konzerns, die durch die Schwankungen der weltweiten Rohstoffpreise beeinflusst werden. Außerdem haben sich die gewährten Kundenrabatte erhöht.

Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2020/21 in Höhe von T€ 6.280 (Vorjahr: T€ 5.813) ist um weitere T€ 467 gestiegen. Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2020/21 73,49 Vollzeitkräfte beschäftigt. Im Vorjahr waren es im Durchschnitt 64,13 Vollzeitkräfte. Damit wurde auch dem Umstand Rechnung getragen, dass trotz der wirtschaftlich unsicheren Rahmenbedingungen am Wachstumskurs von snom festgehalten werden soll. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen) erhöhte sich auf 22,1 % (Vorjahr: 18,3 %).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2020/21 um T€ 199 auf T€ 228.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um T€ 646 auf T€ 3.904 (Vorjahr: T€ 4.550). Wesentliche Einsparungen ergaben sich vor allem im Marketingbereich (T€ 467) sowie bei den Reise- und Bewirtungskosten (T€ 258). Demgegenüber standen leichte Erhöhungen im Bereich der Reparatur und Instandhaltungskosten (T€ 55) sowie bei den Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 74).

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Ende des Geschäftsjahres T€ 21.831 (Vorjahr: T€ 25.348) und das ausgewiesene Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses nun T€ 10.472 (Vorjahr: T€ 9.945). Die Eigenkapitalquote verbessert sich insbesondere aufgrund des geringeren Fremdkapitals von 39,2 % auf 48,0 % zum 31.03.2021.

Das Nettoumlaufvermögen (Vorräte und Forderungen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) hat sich auf T€ 8.333 (Vorjahr: T€ 8.025) erhöht und hängt weiterhin hauptsächlich von der Steuerung der Lagerkapazitäten im Zusammenhang mit den zu erwartenden kurzfristigen Umsatzerwartungen ab. Das working capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) hat sich von T€ 9.909 im Vorjahr auf T€ 10.118 erhöht.

Zum Stichtag 31.03.2021 gab es einen Rückgang der Warenvorräte von T€ 15.293 im Vorjahr auf T€ 10.506, was sich auf die Optimierung der Bestell- und Lieferkapazitäten zurückführen lässt.

Die Kundenforderungen sind mit T€ 3.386 (Vorjahr: T€ 3.290) leicht über dem Niveau vom Vorjahr, wobei in diesem Jahr, wie in den Jahren zuvor, ein Großteil dieser Forderungen bereits innerhalb weniger Wochen nach Bilanzstichtag gemäß den Zahlungsbedingungen ausgeglichen wurde. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich stichtagsbedingt von T€ 2.863 auf T€ 4.694.

Der Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen um T€ 877 auf T€ 104 resultiert im Wesentlichen aus geringeren Vorsteuererstattungsansprüchen.

Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.03.2021 T€ 1.773 (Vorjahr: T€ 1.871). Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 386 resultiert neben dem positiven Periodenergebnis insbesondere aus dem deutlichen Rückgang der Vorräte sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (inklusive verbundene Unternehmen). Gegenläufig wird der laufende Cashflow durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (inklusive verbundene Unternehmen) beeinflusst. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -433 und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -51.

Die Steuerrückstellungen steigen auf T€ 892 (Vorjahr: T€ 564). Die Erhöhung bei den sonstigen Rückstellungen von T€ 969 auf T€ 1.225 hängt im Wesentlichen mit dem Anstieg der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Warenlieferungen zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich stichtagsbedingt von T€ 13.346 im Vorjahr auf T€ 8.665.

Personal

Am Ende des Berichtszeitraumes 31.03.2021 betrug die Anzahl der Mitarbeiter weltweit 79 (Vorjahr: 72). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (FTE) im Geschäftsjahr 2020/2021 betrug 73 (Vorjahr: 64).

2.2 Eigentümerstruktur und Geschäftsführung

Eigentümerstruktur

Zum Bilanzstichtag ist die VTech Communications Ltd., Abingdon, Oxfordshire, UK, alleinige Gesellschafterin.

Geschäftsführung

Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2018/19 wurde zum 1. April 2019 der Vorstandsvorsitzende von VTech Chi Hoi Tong von Herrn Hoi Cheung auf Konzernebene abgelöst und schließlich mit Datum vom 23.01.2020 im Handelsregister als Geschäftsführer der snom technology GmbH zusammen mit Herrn Yu Wai Chang angemeldet. Die Geschäftsführung besteht gemeinsam mit Herrn Gernot Sagl, Frau Ka Hung Tong und Herrn Chi Keung Wong.

3. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Neuentwicklung von Produkten und die Erweiterung des Produktportfolios sowie aktualisierte Anpassungen des Designs der einzelnen Produktgruppen wurde bereits seit der Übernahme von VTech in den Mittelpunkt gestellt. Die im Geschäftsjahr 2019/20 neu entwickelten DECT Varianten (M70, M80 und M90) konnten sich zusammen mit der neuen Multizellen Basestation M900 im Rahmen der "DECT-Revolution" bereits im ersten Jahr erfolgreich im Markt etablieren. In den Geschäftsjahren 2020/21 und 2021/22 hat sich die positive Umsatzentwicklung fortgesetzt.

Da sich durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die verstärkte Tendenz zu Homeoffice und Videotelefonie in der Arbeitswelt weiter beschleunigen wird, liegt aktuell der Fokus darauf, diesen Änderungen schnellstmöglich gerecht zu werden. Zusammen mit dem Konzern wurde an Video- und Headsetlösungen gearbeitet, die nach einigen Verzögerungen mit dem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 auf den Markt gebracht werden sollen.

4. Risiko- und Chancenbericht

Nach unserer Einschätzung haben sich die Gesamtrisikolage sowie die jeweils dazugehörigen Einzelrisiken im Geschäftsjahr 2020/21 gegenüber dem Vorjahr trotz der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus nicht wesentlich verändert. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung birgt für snom und die gesamte Telekommunikationsbranche sowohl Risiken als auch Chancen.

snom hat sich in dem Projektgeschäft über Großkunden mit neuen Produkten und vertriebsintensiven Projekten sowie einer aggressiveren Preispolitik an den internationalen Wettbewerb angepasst und kann sich zunehmend mit Unterstützung des finanzstarken Eigentümers für zukünftig geplante Wachstumsszenarien rüsten.

Es besteht weiterhin das Risiko, dass es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber auch durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges zu Störungen der Lieferkette und damit zusammenhängenden Lieferverzögerungen sowie Auftragsverschiebungen und Stornierungen im Kundenbereich kommen kann. Es besteht das Risiko, dass Rohstoffe sich verteuern und nicht zeitgerecht geliefert werden können. Ebenso steigt die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfälle von Kunden. Wir schätzen die Bedeutung dieser Risiken mit negativen Auswirkungen auf Umsatz, EBITDA und Liquidität für uns als mittel ein.

Die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, der im Februar 2022 begonnen wurde, auf unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten in Russland, stellen ein weiteres Risiko für das Unternehmen dar, dessen Bedeutung für Umsatz und EBITDA wir derzeit ebenfalls als mittel einschätzen.

Die starke Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges könnten dazu führen, dass sich auch die klein- und mittelständischen Unternehmen mit Investitionen in Telekommunikationsanlagen und Endgeräte zurückhalten. Die Bedeutung dieses Risikos mit negativen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse, das EBITDA und die Liquidität schätzen wir als mittel ein.

In Bezug auf die Verdrängung durch neue Technologien wird konzernintern in enger Zusammenarbeit mit der snom technology GmbH an technologischen Innovationen gearbeitet, um sich an den zu erwartenden zunehmenden Anteil an Homeoffice Arbeitsplätzen bestmöglich anzupassen. Wir schätzen dieses Risiko mit negativen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das EBITDA als mittel ein.

Durch die einhergehende Marktkonsolidierung konnte man in einzelnen lokalen Märkten die erschwerten Bedingungen für einen möglichen Markteintritt erkennen; weiterhin bleibt die daraus resultierende Gefahr für snom relativ gering.

Die Eingliederung in den VTech-Konzern ermöglicht es, in einem stark wettbewerbsorientierten Markt durch Produkt- und Preisanpassungen konkurrenzfähig zu bleiben. Die Chancen, das Geschäft wieder signifikant steigern zu können und auch Marktanteile vom Wettbewerb zurückzugewinnen, liegen in den Möglichkeiten, mit neuen Produkten und einem komplettierten und erweiterten Produktsortiment aufzuwarten. Wir schätzen die Bedeutung dieser Chance mit positiven Auswirkungen auf die Umsatzerlöse, das EBITDA und die Liquidität als mittel ein.

Eine bereits initiierte und weiterführende wesentliche Aufstockung der Kapazität im Software- und InterOp-Bereich soll die technologische Weiterentwicklung beschleunigen und zu einem gesteigerten Kundennutzen führen. Mit dem kostenlosen Secure Redirection and Provisioning Service (SRAPS) bieten wir unseren Resellern die Möglichkeit, die Endgeräte zentral über die Cloud zu administrieren.

Verstärkte Maßnahmen im Bereich Marketing und Vertrieb sollen zur intensiven Kundengenerierung und Kundenbindung beitragen. Die "snom Masterclass" unterstützt dabei, gemeinsam mit den besten Kunden neue Produktideen und Features zu entwickeln.

Die genannten Risiken und Chancen können Einfluss auf die betriebswirtschaftlichen Ereignisse des Unternehmens haben. Durch die solide finanzielle Grundlage des ausländischen Eigentümers, die relativ krisenresistente Telekommunikationsbranche sowie die aktuell weltweit spürbaren sozioökonomischen Änderungen in der Gesellschaft mit zunehmendem Anteil von Homeoffice VOIP-Telkolösungen sehen wir uns aber für die kommenden Jahre positiven, chancenreichen Herausforderungen gegenüber.

5. Prognosebericht

Für das folgende Geschäftsjahr (01.04.2021 bis 31.03.2022) wurde ein Wachstum der Verkaufserlöse um 17 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. So konnten wir nicht nur den Vorjahresumsatz deutlich übertreffen, sondern für das gesamte Geschäftsjahr einen Umsatz (ohne Konzerninnenumsätze) von über 30 Millionen Euro verzeichnen, ein Rekordergebnis in der Geschichte der snom technology. Als Hauptgründe für diesen positiven Trend sehen wir die, nach dem Einbruch aufgrund der COVID-19 Pandemie, zwischenzeitlich wieder in Schwung gekommene wirtschaftliche Entwicklung sowie die für snom relativ stabile Situation in Bezug auf die Lieferfähigkeit. Das EBITDA für das Geschäftsjahr 2021/22 ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/21 voraussichtlich aufgrund höherer einmaliger IT-Kosten nur leicht gestiegen.

Im Geschäftsjahr 2022/23 zeichnet sich für die snom technology GmbH weiter eine positive Entwicklung ab. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 2022/23 liegen wir beim Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres und mit über 40% über den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/21. Für das gesamte Geschäftsjahr 2022/23 erwarten wir Umsatzerlöse in ungefähr gleicher Höhe wie im Vorjahr. Das EBITDA wird im Geschäftsjahr 2022/23 deutlich höher als im Geschäftsjahr 2021/22 erwartet. Die Hauptgründe dafür sehen wir trotz globaler Lieferengpässe in der vergleichsweisen anhaltenden positiven Lieferbereitschaft sowie der Anpassung des Produktportfolios an die Bedürfnisse der Kunden im Rahmen der Umstellung auf eine immer stärker ausgeprägte Homeoffice Entwicklung.

Im Februar 2022 startete Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine mit starken Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Gemäß der aktuellen Konjunkturprognose des Sachverständigenrats aus dem März 2022 ist die deutsche Wirtschaft 2021 um 2,9 % gewachsen. Für die Jahre 2022 und 2023 werden für den Euro Raum ebenfalls Wachstumsraten von 2,9 % erwartet. Dabei unterstellt der Sachverständigenrat, dass es weiter bei hohen Energiepreisen bleibt, die russischen Energielieferungen aber nicht vollständig gestoppt werden. Durch die Entwicklung der Arbeitsumgebung zu immer mehr Homeoffice und den konzernintern geplanten weiteren Entwicklungen im Produktportfolio sehen wir in Summe mehr Chancen als Risiken auf weiteren Umsatzzuwachs.

 

Berlin, den 3. November 2022

snom technology GmbH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die snom technology GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der snom technology GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der snom technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 4. November 2022

KPMG AG
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Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer

Stief, Wirtschaftsprüfer

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