WRB Media GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Klitzke seit 10.9.2020 | Geschäftsführer |
Bastian Nicolas Böckenhüser seit 22.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wagner Kurzreisen GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wagner Kurzreisen GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wagner Kurzreisen GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wagner Kurzreisen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen er-füllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen in Abschnitt III. des Anhangs sowie in Abschnitt 1.2 und Abschnitt 5 des Lagerberichts aufmerksam, in welchem die Gesellschaft ausführt, dass mit dem Mutterunternehmen, der Travelcircus GmbH, ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Vor dem Hintergrund möchten wir darauf hinweisen, dass die Werthaltigkeit der Verbundforderungen gegen die Muttergesellschaft davon abhängig ist, dass sich die Ertragslage der Travelcircus GmbH wie in der Prognoserechnung der Geschäftsführung geplant entwickelt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 30. Dezember 2024 Nexia
GmbH
Dr. Grabs, Wirtschaftsprüfer Wenzing, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den entsprechenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften im Sinne des §§ 264 ff. HGB angewandt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB wurde verzichtet. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Angaben zum Anteilsbesitz Es werden zehn Genossenschaftsanteile der Berliner Volksbank eG, Berlin im Wert von EUR 520 gehalten. Vorräte Die Vorräte von TEUR 1.327 (Vorjahr: TEUR 2.100) beinhalten erworbene Eventtickets für Veranstaltung im nächsten Geschäftsjahr sowie geleistete Anzahlungen auf Veranstaltungen im Folgejahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 536 (Vorjahr: TEUR 1.246) stellen im wesentliche geleistete Kautionszahlungen an touristische Partner (TEUR 448) dar. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 7.258 (Vorjahr: TEUR 5.090) und stellen vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Hiervon entfallen TEUR 7.246 (Vorjahr: TEUR 5.080) auf den Gesellschafter Travelcircus GmbH. In den Forderungen gegen den Gesellschafter Travelcircus GmbH zeigt sich die integrierte Steuerung der Travelcircus Gruppe, in der Liquidität und Unternehmensentwicklung unternehmensübergreifend gemanagt wird. Rechnungsabgrenzungsposten Es wurden Jahresbeiträge für reiseveranstalterspezifische Versicherungen (Kundengeldabsicherung durch den DRSF (Deutscher Reisesicherungsfonds GmbH, Berlin) anteilig auf das Folgejahr abgegrenzt. Des Weiteren wurden bei Reisebuchung gewährte Rabatte und Nachlässe aktiviert, deren Reiseantritt erst im Folgejahr liegt. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen sonstige Rückstellungen und entfallen im Wesentlichen auf Aufwendungen für ausstehende, vor allem touristische Vorleistungen betreffende, Rechnungen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.826 (Vorjahr: TEUR 1.062) und stellen im wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit dem Gesellschafter Travelcircus GmbH dar. TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 0) entfallen auf weitere verbundene Unternehmen und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten Alle weiteren ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Dies sind vor allem erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen i.H.v. TEUR 6.573 (Vorjahr: TEUR 7.040) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 1.083 (Vorjahr: TEUR 670). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Erträge aus der Stornierung von Reisen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. V. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Wagner Kurzreisen GmbH hat 2018 mit ihrer Muttergesellschaft Travelcircus GmbH einen Betriebspachtvertrag, einen Fulfillmentvertrag sowie einen Vermittlervertrag abgeschlossen. Alle Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft. Konzernabschluss Aufgrund der größenabhängigen Befreiung des § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist die Muttergesellschaft der Wagner Kurzreisen GmbH, die Travelcircus GmbH, von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abgeführt. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 13. November 2024 Bastian Nicolas Böckenhüser Kai Klitzke Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Unternehmensportrait Die Wagner Kurzreisen GmbH ist ein 2015 gegründeter Reiseveranstalter und spezialisiert auf erlebnisorientierte Kurzreisen. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Travelcircus GmbH. In der Travelcircus Gruppe ist Travelcircus die Vertriebsgesellschaft und verantwortlich für alle Geschäftsprozesse, während Wagner Kurzreisen primär die Aufgaben und Pflichten eines Reiseveranstalters wahrnimmt. Die Travelcircus Gruppe bietet ein breites Portfolio an Reisen an, bei denen ein Erlebnis im Mittelpunkt steht: ein Theater- oder Musicalbesuch, eine Ausstellung, ein Freizeitparkbesuch, ein Konzert oder auch nur eine Wellness- oder Gourmetauszeit. Der Vertrieb dieser Reisen erfolgt ausschließlich online, in der Regel über die eigene Webseite travelcircus.de. Travelcircus tritt dabei als Reisemittler bzw. Online-Reisebüro auf und ist nicht selbst Leistungsträger, Wagner Kurzreisen als Reiseveranstalter. Die Reisen werden über lokale Webseiten vor allem an Kunden in Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien vertrieben. Tochtergesellschaften von Travelcircus sind darüber hinaus in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Polen aktiv. 1.2 Organisation und Struktur der Firmengruppe Wagner Kurzreisen GmbH wird von zwei Geschäftsführern geleitet, die gleichzeitig auch Geschäftsführer der Travelcircus sind. Die Gesellschaft hat keine Mitarbeiter; alle Unternehmensfunktionen sind über einen Geschäftsbesorgungsvertrag an Mitarbeiter der Muttergesellschaft Travelcircus ausgelagert. Darüber hinaus wurde mit Travelcircus ein Vermittlungsvertrag für den Verkauf von Reisen abgeschlossen. Travelcircus GmbH besitzt zum Geschäftsjahresende eine Reihe von weiteren Tochtergesellschaften, mit denen auch Wagner Kurzreisen eng zusammenarbeitet:
Mit der Travelcircus GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine umsatzsteuerliche Organschaft. 1.3 Forschung und Entwicklung Wagner Kurzreisen betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. 1.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind der vermittelte Buchungsumsatz (neu eingebuchte Reisepreise einer Periode) sowie der Reiseumsatz (realisierte / abgereiste Summe aller Reisepreise einer Periode), die als Hauptreiber Umsatz und Ergebnis der Wagner Kurzreisen bestimmen. Darüber hinaus wird das Ergebnis vor Ergebnisabführung als zentraler Leistungsindikator herangezogen. Nach der starken Corona-Erholungsphase in 2022 konnten die neu vermittelten Umsätze in diesem Jahr nur noch um 9 % wachsen: dagegen war das Wachstum bei realisierten Umsätzen mit 26 % deutlich höher, da das Vorjahr 2022 bei Abreisen noch letzte Schwächen aus den Coronazeiten zeigte. Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung konnte sich durch das bessere Verhältnis von Reisevertrieb (= Vertriebsaufwand) zu realisierten Reisen (= Margen) deutlich verbessern.
1.5 Risikomanagement Das Risikomanagement beruht auf einer Reihe von wöchentlichen Reportings der Muttergesellschaft Travelcircus, die ein frühzeitiges Erkennen von Risiken in Bezug auf die Leistungsindikatoren ermöglichen. Zusätzlich werden im Rahmen der Gruppen-Monatsberichterstattung an den Travelcircus Beirat umfangreiche Checklisten geführt, die regelmäßige Prüf- und Abstimmaktivitäten dokumentieren. Dies betrifft insbesondere die Abstimmung von Haupt- und Nebenbüchern, Bankkonten und Debitoren- und Kreditorenkonten. Aufgrund bisher unbedeutender Volumina war eine Absicherung von Währungs- oder Zinsschwankungen nicht notwendig. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat sich die wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgeschwächt; statt eines Wachstums endete 2023 laut Statistischem Bundesamt > mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts um 0,3 %. Verbunden mit der hohen Inflation in 2023 führte dies zu einem Rückgang des privaten Konsums, der um 0,8 % nachgab. Gestiegene Energiepreise und der weiter anhaltende Krieg in der Ukraine trugen zu einer gedämpften Konsumstimmung bei. Vollkommen gegensätzlich entwickelte sich der Reisemarkt in Deutschland. Laut dem Deutschen Reiseverband DRV stiegen die Reiseausgaben in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26,8 % und lagen damit erstmals wieder über dem Vor-Coronajahr 2019. Diese Entwicklung beruhte vor allem auf Nachholeffekten bei Flugreisen, die in 2022 noch deutlich unter dem Vor-Coronaniveau lagen und diesen Rückstand in 2023 größtenteils aufgeholt haben. Auffällig ist hierbei, dass sich laut FVW die Umsatz- und Gäste-/Mengenentwicklung vollkommen entkoppelt haben: während im Bereich der 46 größten deutschen Reiseveranstalter die Umsätze gegenüber 2022 um 23 % gestiegen sind, stieg die Gästezahl nur um 6 %; gegenüber 2019 liegt die Zahl der Reisenden immer noch um 21 % zurück. Ein Großteil des Umsatzwachstum beruht demnach auf Inflationseffekten. So sagt Werner Sühlberg, Mitglied im DRV-Marktforschungsausschuss: "Die organisierte Reise hat sich wieder erholt, aber 15 bis 20 % ihrer Kunden verloren.". Der für Wagner Kurzreisen und die Travelcircus-Gruppe besonders relevante Markt für Kurzurlaube (2-4 Tage) hat sich dagegen in 2023 negativ entwickelt: laut DRV ging die Zahl von 76,8 Mio. auf 74,1 Mio. Reisen zurück, ein Rückgang von 3,5 %. Davon entfallen rund 77 % auf Reisen innerhalb Deutschlands . Es zeigt sich, dass das leichte Mengenwachstum bei den jährlichen Haupturlauben und die Preiserhöhungen in diesem Bereich das Kundenbudget für Zweit-/Drittreisen reduzieren. Für 2024 wird mit weiterem, wenn auch abgeflachtem, leicht zweistelligem Umsatzwachstum gerechnet; dies ergab sich aus den Einschätzungen der Veranstalter, die sich am jährlichen FVW Reisedossier beteiligt haben . 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Geschäftsverlauf In 2023 konnten die sehr guten Umsatzzahlen aus 2022 weiter gesteigert werden. Während im Kurzreisemarkt ein leichter Umsatzrückgang von 3,5 % zu verzeichnen war, konnte Wagner Kurzreisen seine Verkäufe um 9 % steigern, die realisierten / gereisten Umsätze sogar um 26 %. Wachstumsbringer waren dabei unter anderem Konzertreisen und exklusive Eigenevents wie eine Nacht im Disneyland Paris. Durch die Auslagerung aller Standardprozesse an die Muttergesellschaft Travelcircus über einen Geschäftsbesorgungsvertrag sowie die Abwicklung des Vertriebs ebenfalls über die Muttergesellschaft konnte das Wachstum sehr effizient umgesetzt werden. Die Vergütung dieser Leistungen erfolgt über prozentuale Verrechnung auf die vermittelten Umsätze. Wichtigster Zielmarkt ist weiterhin Deutschland mit rund 71 % aller Buchungsumsätze, gefolgt von Frankreich mit 21 %. Zum Jahresende 2023 lag der Vorausbuchungsbestand gemessen in Reisepreisen bei 7.087 TEUR (Vorjahr: 7.854 TEUR). Die durchschnittliche Vorausbuchungsfrist, bzw. der Zeitraum zwischen Buchung und Reise, betrug 76 Tage (Vorjahr: 80 Tage). 2.2.2 Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen deutlich auf 30.656 TEUR (Vorjahr: 24.398 TEUR). Hierbei handelt es sich größtenteils um Erlöse aus dem Verkauf von Pauschalreisen, zu einem kleineren Teil auch um Verkäufe von Hotelpaketen. Die Pauschalreisen von Wagner Kurzreisen sind in der Regel Pakete aus Erlebnissen (Theater- und Musicalbesuche, Konzerte, Freizeitparks, Thermen, Ausstellungen) und Übernachtungsleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 668 TEUR (Vorjahr: 710 TEUR) beinhalten vor allem Erlöse aus stornierten Reisen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die größten Aufwandsposten sind touristische Vorleistungen von 23.955 TEUR (Vorjahr: 18.990 TEUR) sowie Aufwendungen für Geschäftsbesorgung, Betriebspacht und Vermittlungsprovisionen durch die Muttergesellschaft Travelcircus von 5.143 TEUR (Vorjahr: 4.702 TEUR). Das Ergebnis vor Ergebnisabführung hat sich im Wesentlichen aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse (von 24.398 TEUR auf 30.656 TEUR) sich auf 1.814 TEUR verbessert (Vorjahr: 1.062 TEUR). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird wie im Vorjahr ein Jahresüberschuss von 0 EUR ausgewiesen. Damit konnte die Umsatzrentabilität auf 5,9 % gesteigert werden (Vorjahr: 4,4 %). Hauptgrund für diese Steigerung ist, dass die realisierten, auf den Reisezeitpunkt bezogenen Umsätze in 2023 deutlich stärker gestiegen sind als das Volumen der neu gebuchten Reisen, die Treiber der Vertriebs- und Gemeinkosten sind. 2.2.3 Vermögenslage Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft Travelcircus GmbH beträgt das Eigenkapital wie im Vorjahr 25 TEUR, dem Wert des gezeichneten Kapitals. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 0,24 % (Vorjahr: 0,25 %). Die Gesellschaft verfügt über kein relevantes Anlagevermögen. Auf der Aktivseite werden Vorräte von 1.328 TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 2.100 TEUR). Dies umfasst vor allem vor Reisebeginn des Kunden erworbene Eintrittskarten. Diese wurden zum Teil später als im Vorjahr eingekauft, teils von den Partnern auch erst später in Rechnung gestellt. Die Forderungen bestehen vor allem aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 7.258 TEUR (Vorjahr: 5.090 TEUR), v.a. die Travelcircus GmbH, von 7.246 TEUR (Vorjahr: 5.080 TEUR). Dem stehen auf der Passivseite Verbindlichkeiten gegenüber der Travelcircus GmbH aus dem Ergebnisabführungsvertrag von 1.814 TEUR gegenüber (Vorjahr: 1.062 TEUR). Der Kassenbestand und das Bankguthaben werden mit 863 TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 1.409 TEUR), der Rückgang beruht vor allem auf höheren Forderungen gegen die Muttergesellschaft Travelcircus, was zu einer Liquiditätsverschiebung zwischen den beiden, über einen Cashpool verbundenen, Unternehmen führt. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit 536 TEUR (Vorjahr: 1.246 TEUR) beinhalten vor allem an touristische Partner geleistete Kautionen. Wichtigster Posten der Passiva sind die erhaltenen Anzahlungen von Kunden für zukünftige Reisen in Höhe von 6.573 TEUR (Vorjahr: 7.040 TEUR). Die Rückstellungen belaufen sich auf 852 TEUR (Vorjahr: 1.310 TEUR). Diese umfassen vor allem Rückstellungen für touristische Vorleistungen. Der Rückgang beruht auf einem früheren Eingang von Partnerrechnungen, so dass weniger Rechnungen im Folgejahr gebucht werden mussten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 1.083 TEUR (Vorjahr: 670 TEUR). Die Erhöhung resultiert aus dem gewachsenen Umsatzvolumen und einem im Februar 2024 durchgeführten Großevent mit Disneyland Paris, für das schon Verbindlichkeiten gegenüber dem Partner bestanden. Aufgrund der gestiegenen Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft Travelcircus sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 1.826 TEUR gestiegen (Vorjahr: 1.062 TEUR). 2.2.4 Finanzlage Zum Ende des Geschäftsjahres betrug der Zahlungsmittelbestand 863 TEUR (Vorjahr: 1.409 TEUR), ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus bestanden Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 5.432 TEUR (Vorjahr: 4.018 TEUR). Hauptgrund für den Rückgang des Zahlungsmittelbestands sind damit die höheren gruppeninternen Forderungen. Die Veränderung der Zahlungsmittel ergibt sich aus folgender Kapitalflussrechnung:
Die Zahlungsmittel stellen alle frei verfügbaren Bankkonten und Barmittel dar. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ergibt sich vor allem aus An- und Restzahlungen der Kunden sowie Zahlungen an die touristischen und sonstigen Geschäftspartner. Der Rückgang des Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beruht auf dem stärkeren Wachstum realisierter Reisen versus gebuchter Reisen, da gebuchte Reisen zu Zahlungseingängen führen, realisierte Reisen zu Zahlungen an Geschäftspartner. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit bildet Zinserträge ab. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit weist die Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Travelcircus GmbH aus. 2.2.5 Personalbereich Die Wagner Kurzreisen GmbH beschäftigt keine Mitarbeiter. 2.2.6 Zusammenfassende Wertung Im Geschäftsjahr 2023 ist der Reiseverkauf nach dem starken post-Corona Wachstum des Vorjahres weiter gewachsen. Trotz negativer externer Faktoren wie hoher Inflationsrate und dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine hielt die Lust auf Erlebnisreisen an, und Wagner Kurzreisen erzielt mit einem ausgebauten Produktportfolio ein über Branchenschnitt liegendes Wachstum. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft 2023 ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Ertragslage hat sich sowohl in absoluten Werten im Ergebnis nach Steuern verbessert, als auch in der Umsatzrentabilität, die auf 5,9 % gestiegen ist. Die Finanzlage hat sich aufgrund hoher Ausleihungen an die Muttergesellschaft Travelcircus verschlechtert. Innerhalb des konstant bleibenden Vermögens gab es hierdurch eine Verschiebung im Vermögen hin zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 3 Chancen und Risikobericht Wagner Kurzreisen als Reiseunternehmen unterliegt einerseits den Chancen und Risiken der Reisebranche, muss aber auch individuelle, unternehmensspezifische Chancen und Risiken beobachten und abwägen. Für Reiseunternehmen sind die wichtigsten Risikobereiche das Konsumrisiko, Länderrisiko und (Einkaufs-)Kostenrisiko. Der Erfolg der Reisebranche hängt stark am Konsumverhalten und Ausgabefreude der Konsumenten. Im für Wagner Kurzreisen wichtigsten Kundenmarkt Deutschland sank in 2023 laut Statistischem Bundesamt der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % . Dies wird vor allem auf die hohe Inflation und damit sinkender realer Einkommen begründet. Für 2024 zeigt sich eine deutliche Senkung der Inflation, was sich positiv auf die Konsumneigung und auch auf die Reisebranche auswirken sollte. Länderrisiken stellen sich aktuell in einem anderen Licht dar als in der Vergangenheit. Einerseits führen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten dazu, dass Kunden mehr Fokus auf vermeintlich sichere Reiseländer legen werden. Durch die stark gestiegenen Energiepreise wird Reisen in entferntere Länder deutlich teurer, was eine Chance für die Kurz- und Mittelstrecke bedeutet. Beide Effekte dürften sich positiv auf das Destinationsportfolio von Wagner Kurzreisen auswirken, das hauptsächlich mittel- und westeuropäische Destinationen umfasst. Zusätzlich sind die Hauptdestinationen von Wagner Kurzreisen auch deutlich unterdurchschnittlich von Risiken wie Naturkatastrophen, terroristischen Anschlägen oder politischer Instabilität betroffen. Größtes Risiko für Wagner Kurzreisen ist das Kostenrisiko für Vorleistungen. Viele touristische Leistungsträger wie Hotels, Spas oder Freizeitparks versuchen, durch Preiserhöhungen einen Ausgleich für Verluste der letzten Jahre, für die steigenden Energiepreise und für inflationsbedingte Kostensteigerungen zu finden. Für 2023 kommunizierte die Zeitschrift Gastgewerbe einen Anstieg der Zimmerraten in Deutschland von 6 %, international von 11 % . Dieser Trend dürfte sich in 2024 fortsetzen. Hier wird es zentrale Aufgabe von Wagner Kurzreisen sein, weiterhin aus Kundensicht gut bepreiste Produkte zu finden und zu vermarkten. Neben den generellen Branchenrisiken gibt es das spezielle Risikoprofil der Wagner Kurzreisen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass das Produktportfolio von Wagner Kurzreisen weniger und geringere Risiken trägt als der Durchschnitt der Branche. Das liegt zum einen an der Ausrichtung der Reisen von Wagner Kurzreisen, die mit dem Fokus auf Mitteleuropa auf sehr sichere, politisch stabile Destinationen zielt. Zum anderen ist die Einkaufs- und Produktstrategie von Wagner Kurzreisen auch überdurchschnittlich risikoavers: Es wird fast vollständig ohne Kontingentrisiken eingekauft, so dass keine aufwändige Steuerung von Risken und Kontingenten notwendig ist. Es wird zu über 95 % in EUR eingekauft, so dass keine wesentlichen Währungsrisiken auftreten. Die meisten Verträge führen erst zu Zahlungsflüssen nach der Reise der Kunden, so dass auch Ausfallrisiken von Partnern als nur gering einzuschätzen sind. Kundenseitig ist das Zahlungsausfallrisiko als gering einzuschätzen, da die Kunden den Reisepreis vor Anreise leisten müssen. Ausfälle waren hier in der Vergangenheit vor allem bei Zahlungen per SEPA Lastschrift zu verzeichnen, die mit dem Inkassopartner PairFinance verfolgt werden. Als Reaktion hierauf und unter Berücksichtigung der immer geringer werdenden Relevanz von Lastschriften wurde dieses Zahlungsmittel Mitte 2023 eingestellt. Das Kurzreisegeschäft ist, verglichen mit vielen anderen Reiseunternehmen, relativ gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt, ohne große Konzentration in der Sommersaison; hierdurch ist das Liquiditätsrisiko deutlich geringer als bei Wettbewerbern. Den Geschäftsrisiken wird hauptsächlich mit einem ausgefeilten Reporting begegnet. Über ein tägliches Reporting von Buchungs- und Anreisekennzahlen sollen Veränderungen im Kundenverhalten rechtzeitig erkannt werden. Beim Auftreten von krisenhaften Situationen ist es ein großer Vorteil, dass die Muttergesellschaft Travelcircus über ein eigenes, eingespieltes Service Center verfügt, das Kunden unterstützen und beraten kann. Dies hat insbesondere in Coronazeiten geholfen, Risiken (= Reisestornierungen) in Chancen (= Um- und Neubuchungen) umzuwandeln. Die Planung für 2024 weist in keinem Monat Risiken für die Zahlungsfähigkeit aus, es stehen stets ausreichende Liquiditätsbestände zur Verfügung. 4 Nachtragsbericht Zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf den Anhang. 5 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 hat die Geschäftsleitung beschlossen, zu Lasten des Wachstums das Unternehmen in Richtung Profitabilität zu entwickeln. Ziel ist es, für das Gesamtjahr 2024 in der Travelcircus Gruppe nur noch einen geringen Verlust auszuweisen und in den Folgejahren stetig Gewinne zu erzielen. Hierzu wird Wagner Kurzreisen als wichtigste Gesellschaft in der Gruppe einen großen Beitrag leisten. Im Rahmen dieser Strategie wird der Umsatz in 2024 voraussichtlich leicht zurückgehen, weil in der Unternehmensgruppe vor allem Marketingkosten und Gehälter einem Sparprogramm unterzogen werden.
Durch die Geschäftsbesorgungsverträge werden sich die Vertriebs- und Gemeinkosten parallel zur Umsatzentwicklung bewegen. Parallel hierzu wird an einer Optimierung der Margenstruktur durch Optimierung von Einkaufskosten und einer Verbesserung der Kalkulation gearbeitet, so dass sich das Ergebnis vor Gewinnabführung weiter verbessern sollte. Im Einklang mit der angestrebten Profitabilitätssteigerung unterstützt das Tochterunternehmen die Liquiditätsversorgung des Mutterunternehmens, wobei ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen beiden Gesellschaften besteht. Die Werthaltigkeit der Forderungen des Tochterunternehmens gegenüber der Mutter ist dabei an die positive Entwicklung der Ertragslage gemäß den Planungen gebunden. Für 2025 wird dann wieder ein Wachstum sowohl bei vermittelten als auch bei realisierten Reiseumsätzen erwartet, dann aber bei einer verbesserten Margen- und Kostenstruktur. 6 Quellenverzeichnis Q01 - Statistisches Bundeamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 Q02 - DRV - Der deutsche Reisemarkt, Zahlen und Fakten 2023 sowie Zahlen und Fakten 2022 Q03 - FVW Dossier 2023, FVW/Traveltalk 4/2024, Seite 22 ff Q04 - GastgewerbeMagazin, Onlinebeitrag "Analyse zeigt Hotelbuchungstrends und Top Buchungskanäle für Hotels in Deutschland" vom 07.02.2024 Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 13. November 2024 Bastian Nicolas Böckenhüser Kai Klitzke |
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Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen
Unternehmensberatung
Bauträger für Wohngebäude
Reparatur und Instandhaltung von Telekommunikationsgeräten
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Geld- und Wertdienste
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen