Somentec
Software GmbH
Schwäbisch Hall
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.318.404,40 |
1.181.511,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.016.943,40 |
978.171,50 |
| II.
Sachanlagen |
301.461,00 |
203.340,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.995.558,05 |
2.145.137,09 |
| I.
Vorräte |
227.493,44 |
170.346,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.045.628,47 |
1.162.146,02 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
5.900,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
722.436,14 |
812.645,07 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
42.382,50 |
57.922,71 |
| D.
Aktive latente Steuern |
0,00 |
10.000,00 |
| Aktiva |
4.356.344,95 |
3.394.571,30 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.207.824,01 |
2.078.250,89 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
108.000,00 |
108.000,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
120.000,00 |
120.000,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-12.000,00 |
-12.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.950.043,41 |
1.950.043,41 |
| III.
Gewinnvortrag |
20.207,48 |
-26.541,03 |
| IV.
Jahresüberschuss |
129.573,12 |
46.748,51 |
| B.
Rückstellungen |
790.357,26 |
993.467,93 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.302.871,90 |
276.393,58 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.302.871,90 |
276.393,58 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.291,78 |
46.458,90 |
| E.
Passive latente Steuern |
46.000,00 |
|
| Passiva |
4.356.344,95 |
3.394.571,30 |
Anhang FÜR
DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Allgemeine Angaben
Die Somentec Software GmbH hat ihren Sitz in
Schwäbisch Hall und ist unter der Nummer HRB 746856 im
Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Vorgaben des
Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft nach den
Vorschriften für große Kapitalgesellschaften des
Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den ergänzenden
Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung (GuV) findet das Gesamtkostenverfahren
Anwendung.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Anlagevermögen
Die entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände sind mit den
Anschaffungskosten angesetzt und werden über eine
voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren (Software) bzw.
5 Jahren (ERP-Software) planmäßig linear
abgeschrieben. Soweit dauernde Wertminderungen vorliegen,
werden außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte beinhalten
Entwicklungskosten für selbsterstellte
Softwareprodukte. Die Bewertung erfolgt auf der Basis
projektbezogener Fertigungseinzel- und Gemeinkosten sowie
angemessener Teile der Verwaltungskosten und der
betrieblichen Altersversorgung. Zinsen für
Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten
einbezogen. Im Geschäftsjahr wurden für
Softwareprodukte angefallenen Entwicklungskosten in
Höhe von 1.260 Tsd. EUR (andere aktivierte
Eigenleistungen) aktiviert. Nach der Produktfreigabe werden
diese planmäßig über eine Nutzungsdauer von
6 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen
abzüglich planmäßiger und
außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.
Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen
AfA-Tabellen.
Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear
unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer. Unterjährig erworbene
Anlagegegenstände werden zeitanteilig (pro rata
temporis) abgeschrieben. Anschaffungs- oder
Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen
Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer
selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr
der Anschaffung sofort abgeschrieben, wenn die
Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen
darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, 250,00 EUR nicht
übersteigen.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind
und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert
um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, 250,00 EUR,
aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, wurden bis zum
Ende des Geschäftsjahres 2020 in einen Sammelposten
eingestellt, der linear über einen Zeitraum von 5
Jahren abgeschrieben wird. Seit dem Geschäftsjahr 2021
werden geringwertige Vermögensgegenstände mit
Anschaffungskosten bis 800,00 EUR im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben.
Umlaufvermögen
Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu
Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen
Niederstwertprinzips. Die Bewertung erfolgt auf der Basis
projektbezogener Fertigungseinzel- und Gemeinkosten sowie
angemessener Teile der Verwaltungskosten und der
betrieblichen Altersversorgung. Zinsen für
Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten
einbezogen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter
Berücksichtigung erforderlicher Wertberichtigungen,
die sich am tatsächlichen Ausfallrisiko orientieren,
bilanziert.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nominalwert angesetzt.
Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der
Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit
sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem
Tag darstellen. Entsprechend werden auf der Passivseite
Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen
Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag unter
offener Absetzung des Nennwerts der erworbenen eigenen
Anteile angesetzt.
Rückstellungen
Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind
die Rückstellungen mit dem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen, die
eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen,
sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit den von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten
fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssätzen
der vergangenen sieben Geschäftsjahre
gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung
(RückAbzinsV) abgezinst worden.
Pensionsrückstellungen werden auf Basis
versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem
modifizierten Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der
Richttafeln (Sterbetafeln) 2018 G nach Prof. Dr.
Klaus Heubeck und der Berücksichtigung eines
Zinssatzes von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) gemäß
RückAbzinsV sowie einer Rentendynamik in Höhe von
1,90 % (Vorjahr: 1,90 %) gebildet.
Der handelsrechtliche Rechnungszins ergibt sich nach
Maßgabe des in der
Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgegebenen
Verfahrens bei einer durchschnittlichen mittleren
Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszins für die
Bewertung der Pensionsverpflichtung beruht gemäß
§ 253 Abs. 3 HGB auf dem durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt
12 Tsd. EUR.
Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des
BilMoG hat sich zum 1. Juli 2010 eine Unterdotierung der
Pensionsverpflichtung in Höhe von 203 Tsd. EUR
ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach
Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wird der Unterschiedsbetrag
über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im
Geschäftsjahr erfolgte entsprechend eine
Zuführung in Höhe von 14 Tsd. EUR, die unter den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Aufwand nach Art. 67
Abs. 1 EGHGB) ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2023
betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in
der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen 14 Tsd.
EUR.
Den Pensionsverpflichtungen stehen zur Absicherung
zweckexklusive, verpfändete und
insolvenzgeschützte
Rückdeckungsversicherungsverträge gegenüber.
Im Rahmen der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 erfolgte die
Bewertung der Rückdeckungs-versicherungen unter
Annahme des Passivprimats (kongruente Bewertung).
Die Pensionsverpflichtungen und das
Deckungsvermögen sowie die zugehörigen
Aufwendungen und Erträge werden nach § 246 Abs. 2
Satz 2 saldiert ausgewiesen.
Bei den Rückstellungen wird allen erkennbaren
Risiken ausreichend Rechnung getragen.
Die Effekte aus Änderungen der
Abzinsungszinssätze werden im Finanzergebnis
ausgewiesen.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Latente Steuern
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem
unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,724% (15,825%
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie
13,9% durchschnittliche Gewerbesteuer).
Die Gesellschaft saldiert die sich ergebenen
Steuerbelastungen und Steuerentlastungen. Es wird von dem
Wahlrecht Gebrauch gemacht, dass ein sich ergebener
Überhang an aktiven latenten Steuern ebenfalls
aktiviert wird.
Aktive latente Steuern in Höhe von 566 Tsd. EUR
resultieren aus den unterschiedlichen handelsrechtlichen
und steuerrechtlichen Ansätzen der
Pensionsrückstellungen und der
Urlaubsrückstellungen sowie den in den folgenden
fünf Jahren geschätzten nutzbaren
Verlustvorträgen.
Passive latente Steuern in Höhe von 612 Tsd. EUR
resultieren aus den unterschiedlichen handelsrechtlichen
und steuerrechtlichen Ansätzen der selbst geschaffenen
immateriellen Vermögensgegenstände sowie des
Deckungsvermögens.
Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden
saldiert, so dass ein Passivüberhang von 46 Tsd EUR
(Vorjahr Aktivüberhang von 10 Tsd. EUR) ausgewiesen
wurde.
Die Veränderung der latenten Steuersalden ist
wie folgt:
In Tsd. EUR
|
Stand zum 1.1.2023
|
Veränderung
|
Stand zum 31.12.2023
|
Aktive latente Steuern
|
334
|
232
|
566
|
Passive latente Steuern
|
-324
|
-288
|
-612
|
Saldo
|
10
|
-56
|
-46
|
Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der
Bilanz
1.
AnlagevermögenDie Entwicklung des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der
Anlage zum Anhang dargestellt.
2.
Forderungen und sonstige
VermögensgegenständeBis auf sonstige
Vermögensgegenstände in Höhe von 42 Tsd. EUR
(Vorjahr 44 Tsd. EUR ) sind sämtliche
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
innerhalb eines Jahres fällig.In den Forderungen gegen
verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen
Gesellschafter in Höhe von 128 Tsd. EUR (Vorjahr 153
Tsd. EUR) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene
Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und
Leistungsverkehr.
3.
Guthaben bei KreditinstitutenDie Guthaben bei
Kreditinstituten betreffen im Wesentlichen Guthaben auf
Kontokorrentkonten.
4.
EigenkapitalDas im Handelsregister eingetragene
Stammkapital beträgt 120 Tsd. EUR. Mit Wirkung zum
26.10.2011 hat die Gesellschaft 10% ihrer eigenen Anteile
erworben. Diese werden gemäß § 272 Abs. 1a
HGB offen abgesetzt.
5.
RückstellungenGemäß § 246 Abs.
2 Satz 2 HGB wird die Rückdeckungsversicherung
für Pensionsrückstellungen, die dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen ist und
ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen dient, mit diesen
Verpflichtungen verrechnet. Die fortgeführten
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 327
Tsd. EUR (Vorjahr 664 Tsd. EUR). Der beizulegende Zeitwert
des Deckungsvermögens nach kongruenter Bewertung unter
Annahme des Passivprimats beläuft sich auf 381 Tsd.
EUR (Vorjahr 792 Tsd. EUR), der Erfüllungsbetrag der
verrechneten Schulden beträgt 789 Tsd. EUR (Vorjahr
1.572 Tsd. EUR). Der Zinsaufwand aus der Bewertung der
Pensionsverpflichtungen beträgt 14 Tsd. EUR (Vorjahr
Tsd. EUR 27). Der Aufwand aus der Bewertung der
saldierungsfähigen Vermögenswerte beläuft
sich auf 13 Tsd. EUR (Vorjahr Ertrag in Höhe von 129
Tsd. EUR). Der sich ergebene Aufwand nach Verrechnung von
27 Tsd. EUR (Vorjahr Ertrag 101 Tsd. EUR) ist im Posten
"Zinsen und ähnliche Aufwendungen" (Vorjahr "Zinsen
und ähnliche Erträge") enthalten.Im
Geschäftsjahr wurde eine Auszahlung an einen
Versorgungsberechtigten zur Abgeltung der künftigen
Versorgungsbezüge vorgenommen. Die aus der Ausbuchung
der entsprechenden Versorgungsverpflichtungen und des
Deckungsvermögens resultierenden Erträge in
Höhe von 131 Tsd. EUR und Aufwendungen in Höhe
von 66 Tsd. EUR wurden verrechnet in Höhe von 65 Tsd.
EUR unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge"
ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie
folgt:
in Tsd. EUR
|
|
Stand 31.12.2023
|
Stand 31.12.2022
|
Rückstellungen
für Urlaubsansprüche
|
|
140
|
124
|
Rückstellungen
für ausstehende Rechnungen
|
|
183
|
24
|
Rückstellungen
für Tantiemen und variable Vergütungen
|
|
22
|
29
|
Sonstige
(Jahresabschluss etc.)
|
|
37
|
37
|
|
|
382
|
213
|
6.
VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten
sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 746 Tsd. EUR (Vorjahr 43 Tsd.
EUR) bestehen vollständig gegenüber
Gesellschaftern und resultieren in Höhe von 46 Tsd.
EUR (Vorjahr 43 Tsd. EUR) aus Lieferungen und Leistungen
und in Höhe von 700 Tsd. EUR (Vorjahr 0 Tsd. EUR) aus
kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 196 Tsd. EUR
(Vj. 162 Tsd. EUR) aus Steuern.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
7.
Umsatzerlöse
in Tsd. EUR
|
|
Stand 31.12.2023
|
Stand 31.12.2022
|
XAP-Dienstleistungen
|
|
5.960
|
5.466
|
XAP-Softwarepflege
|
|
1.285
|
1.294
|
Erlöse XAP-Lizenzen
|
|
862
|
925
|
Erlöse Schulungen
und Seminare
|
|
22
|
68
|
Erlöse Sonstige
|
|
130
|
191
|
Summe
|
|
8.259
|
7.945
|
Die Umsatzerlöse werden zu rund 82% im Inland
erzielt (Vorjahr 82%).
8.
Sonstige betriebliche ErträgeNicht
regelmäßig anfallende Erträge betreffen
Erträge aus dem Umweltbonus für
förderfähige Elektrofahrzeuge in Höhe von 8
Tsd. EUR (Vorjahr 17 Tsd. EUR).Weiterhin sind im
Geschäftsjahr 65 Tsd. EUR an Erträgen aus der
Ausbuchung von Pensionsrückstellungen und des
Deckungsvermögens enthalten. Die Ausbuchung konnte
aufgrund einer Auszahlung an einen Versorgungsberechtigten
zur Abgeltung der künftigen Versorgungsbezüge
vorgenommen werden.
Wesentliche periodenfremde Erträge sind wie im
Vorjahr nicht enthalten.
9.
PersonalaufwandWährend des Geschäftsjahres
2023 waren durchschnittlich 85 (Vorjahr: 87) Mitarbeiter
beschäftigt. Die Gesellschaft beschäftigt
ausschließlich Angestellte.Die sozialen Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung enthalten Aufwendungen für
Altersversorgung in Höhe von 26 Tsd. EUR (Vorjahr 78
Tsd. EUR).
10.
Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen
betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine wesentlichen
periodenfremden Aufwendungen.In den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB in
Höhe von 14 Tsd. EUR enthalten.
11.
FinanzergebnisDie Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung
von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 14 Tsd. EUR
sowie Aufwendungen aus dem saldierungsfähigen
Deckungsvermögen in Höhe von 13 Tsd. EUR. Somit
ergibt sich insgesamt ein Aufwand von 26 Tsd. EUR aus der
Bewertung der Pensionsrückstellung. Im Vorjahr
führte die Verrechnung der Zinsaufwendungen aus der
Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 27
Tsd. EUR mit den Erträgen aus dem
saldierungsfähigen Deckungsvermögen in Höhe
von 129 Tsd. EUR insgesamt zu einem Ertrag von 101 Tsd.
EUR, der in den sonstigen Zinsen und ähnlichen
Erträgen enthalten war.
Weiterhin enthalten die Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe
von 21 Tsd. EUR (Vorjahr 0 Tsd. EUR).
12.
Steuern vom Einkommen und vom ErtragIn den Steuern
vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen für
laufende Ertragsteuer in Höhe von 0 Tsd. EUR (Vorjahr
0 Tsd. EUR) enthalten sowie periodenfremde Erträge aus
dem Verlustrücktrag der Körperschaftsteuer in
Höhe von 0 Tsd. EUR (Vorjahr 22 Tsd. EUR). Der Aufwand
aus latenten Steuern beträgt 56 Tsd. EUR (Vorjahr 46
Tsd. EUR).
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von
979 Tsd. EUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen
469 Tsd. EUR). Diese gliedern sich wie folgt:
in Tsd. EUR
|
|
RLZ bis 1 Jahr
|
RLZ > 1Jahr
|
RLZ > 5 Jahre
|
Miet-, Pacht- und
Leasingverträge
|
|
490
|
489
|
0
|
- davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
|
245
|
224
|
0
|
Vorteile des Abschlusses von Miet- und
Leasingverträgen sind u.a. die
Liquiditätsverschonung, die Bilanzneutralität und
die transparente Kalkulationsgrundlage. Risiken ergeben
sich u. U. aus insgesamt höheren Kosten, der
Laufzeitbindung und damit Bestehen eines Fixkostenblocks.
Bezüge für aktive Mitglieder der
Geschäftsführung
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe
von 10 Tsd. EUR betrifft in voller Höhe
Abschlussprüfungsleistungen.
Konzernabschluss
Die Somentec Software GmbH ist ein Tochterunternehmen
der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Schwäbisch
Hall, die wiederum ein Tochterunternehmen der SHB
Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft mbB,
Schwäbisch Hall, ist. Die SHB Schwäbisch Haller
Beteiligungsgesellschaft mbH stellt als Mutterunternehmen
einen Konzernabschluss für den größten und
kleinsten Konsolidierungskreis auf, der beim Betreiber des
Bundesanzeigers zur Veröffentlichung eingereicht wird.
Organe der Gesellschaft
Sprecher der Geschäftsführung ist Herr
Ronald Pfitzer, Murrhardt, Geschäftsführer der
Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Als weitere
Geschäftsführer der Somentec Software GmbH sind
Herr Christian Hartlieb, Reichenberg, und Herr Olaf Polak,
Kelkheim, (bis 31.01.2023) bestellt. Der Beruf entspricht
der Tätigkeit als Geschäftsführer der
Gesellschaft.
Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§
253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB)
Insgesamt ist zum 31.12.2023 ein Betrag von 2.025
Tsd. EUR ausschüttungsgesperrt und setzt sich wie
folgt zusammen:
- Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB:
12 Tsd. EUR
- Betrag gem. § 268 Abs. 8 HGB für
selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
sowie der Bewertung des Deckungsvermögens zum
beizulegenden Zeitwert abzüglich der darauf gebildeten
passiven latenten Steuern: 1.447 Tsd. EUR
- Überhang der aktiven latenten Steuern
zuzüglich der passiven latenten Steuern aus selbst
geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens sowie der Bewertung des
Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert: 566 Tsd.
EUR
Gewinnverwendungsvorschlag
Der Jahresüberschuss von 130 Tsd. EUR wird
vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Schwäbisch Hall, den 5.
Juni 2024
gez.
Ronald Pfitzer
|
(Sprecher der
Geschäftsführung)
|
Christian Hartlieb
|
(Geschäftsführer)
|
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024
festgestellt.
|