Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 5004
Vorher
Energienetze Braunschweig GmbH
Eingetragen
2.2.2000
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Gegenstand
Das Betreiben und Unterhalten von Infrastrukturnetzen für die Ver- und Entsorgung jedweder Art sowie die Vornahme aller damit verbundenen Aufgaben einschließlich Serviceleistungen. Ferner sind vorratswirtschaftliche Tätigkeiten sowie sonstige technische und kaufmännische Dienste Unternehmensgegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Gasten
seit 19.6.2023
Geschäftsführer
Sabine Momberg
seit 13.6.2013
Prokura
Frank Wöldeke
seit 16.7.2010
Prokura
Kai-Uwe Rothe
seit 14.12.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Braunschweiger Versorgungs-Aktiengesellschaft & Co. KG
Germany
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Braunschweiger Netz GmbH

Braunschweig

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Braunschweiger Netz GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Braunschweiger Netz GmbH, Braunschweig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Braunschweiger Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der

Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und andere Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie für die Tätigkeit Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Hannover, 8. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eickhoff, Wirtschaftsprüfer

Thrum, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 823.513,00 1.275
2. Anlagen im Bau 1.341.924,65 883
2.165.437,65 2.158
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.019.219,65 7.110
2. Technische Anlagen und Maschinen 145.828.490,67 137.288
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.240.986,80 3.243
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.925.695,31 3.803
164.014.392,43 151.444
166.179.830,08 153.602
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.104.537,99 1.739
2. Unfertige Leistungen 3.099.370,17 3.592
5.203.908,16 5.331
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.610.493,70 13.996
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.748,08 99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.917.291,63 257
18.536.533,41 14.352
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 32.791,99 53
23.773.233,56 19.736
189.953.063,64 173.338

Passiva

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 270.000,00 270
II. Kapitalrücklage 40.622.856,81 40.623
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.050.000,00 1.050
IV. Jahresüberschuss 0,00 0
41.942.856,81 41.943
B. Empfangene Ertragszuschüsse 26.407.716,92 26.328
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 430.057,00 441
2. Steuerrückstellungen 92.000,00 46
3. Sonstige Rückstellungen 28.923.762,28 24.236
29.445.819,28 24.723
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.250
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.343.851,42 10.085
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.882.931,27 61.525
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.929.887,94 5.484
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vj. TEUR 1.560)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 330.090,47 (Vj. TEUR 353)
92.156.670,63 80.344
189.953.063,64 173.338

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

EUR EUR 2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 181.309.066,17 156.094
2. Erhöhung/Minderung des Bestands an unfertigen Leistungen -492.653,14 271
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.873.654,13 3.993
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.163.841,04 1.964
188.853.908,20 162.322
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 56.140.383,65 32.883
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 40.248.544,86 41.332
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 29.136.693,71 26.969
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.219.782,93 7.241
davon für Altersversorgung EUR 1.564.043,63 (Vj. TEUR 1.904)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.608.808,86 8.487
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.540.800,02 36.067
177.895.014,03 152.979
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 345.983,20 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.105.901,04 1.818
-1.759.917,84 -1.818
11. Ergebnis nach Steuern 9.198.976,33 7.525
12. Sonstige Steuern 99.592,35 84
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -9.099.383,98 -7.441
14. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss 2023 der Braunschweiger Netz GmbH, Braunschweig, (BS|NETZ) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Braunschweiger Netz GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Braunschweig unter HRB 5004.

Im Interesse der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter (250 - 1.000 €) werden in einem Sammelposten zusammengefasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bilanziert. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten auch fertigungsbezogene Abschreibungen enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Soweit es notwendig ist, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Pensionen sind versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten ("Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, AON-Standard) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt worden. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen (2,0 % p.a.) wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,83 % p.a.; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung bei einem vorgegebenen Zinsdurchschnitt von 10 Jahren (430 T€) zu einem Zinsdurchschnitt von 7 Jahren (435 T€) beträgt 5 T€.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Für die Bewertung wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag zugrunde gelegt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern sind auf Ebene der Gesellschaft nicht zu berücksichtigen, da die BS|NETZ Organgesellschaft im Rahmen der Organschaft mit der Braunschweiger Versorgungs-Aktiengesellschaft & Co. KG, Braunschweig, ist.

Konzernzugehörigkeit

Die Veolia Environnement S.A., Paris/Frankreich, stellt als Mutterunternehmen der Braunschweiger VersorgungsAktiengesellschaft & Co. KG, Braunschweig (BS|ENERGY), einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim dortigen Handelsregister eingereicht. Eine übersetzte Version wird in Deutschland offengelegt. Die Braunschweiger Versorgungs-Aktiengesellschaft & Co. KG, Braunschweig, bildet den kleinsten Konsolidierungskreis für die BS|NETZ. Der Jahresabschluss der BS|ENERGY wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 16.610 T€ (Vj. 13.996 T€) beinhalten überwiegend die Forderungen aus der Netznutzung für Strom.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von 270 T€ wird von der BS|ENERGY gehalten.

4. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet das gezeichnete Kapital von 25 T€ der verschmolzenen BS|ENERGY Netz GmbH, Braunschweig, gemäß Verschmelzungsvertrag vom 28. Juni 2010 sowie insbesondere die Kapitalerhöhung aufgrund der Ausgliederung der Strom- und Gasnetze in Höhe von 40.594 T€ gem. Ausgliederungsvertrag vom 2. Dezember 2020.

5. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen bestehen ausschließlich aus anderen Gewinnrücklagen i.S.d. § 272 Abs. 3 Satz 2 HGB.

6. Rückstellungen

Stand am 31.12.2023
T€
Stand am 31.12.2022
T€
Rückstellungen für Pensionen 431 441
Steuerrückstellungen 92 46
Übrige Rückstellungen 18.151 16.807
Periodenübergreifende Saldierung/Regulierungskonto 10.300 6.891
Rückbauverpflichtung des Leitungsnetzes 472 538
Rückstellungen 29.446 24.723

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten im Wesentlichen eine arbeitsvertragliche Einzelzusage. Die sonstigen Rückstellungen enthalten solche für ausstehende Eingangsrechnungen, Urlaubs- und Zeitguthabenverpflichtungen. Ebenfalls sind Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Jubiläumszahlungen und Verpflichtungen aus Zielvereinbarungen berücksichtigt.

Die Arbeitnehmer sind nach Maßgabe des § 4 des Versorgungs-Tarifvertrags für Arbeitnehmer des Bundes, der Länder und kommunaler Verwaltungen und Betriebe bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) versichert. Die Mitgliedschaft in der VBL kann bei Vorliegen von Deckungslücken eine mittelbare Pensionsverpflichtung gem. Artikel 28 EGHGB bedingen. Eine Angabe über das Bestehen bzw. die Höhe der Unterdeckung ist z. Z. nicht möglich, da hierzu erforderliche Angaben der VBL nicht vorliegen. Der VBL-Umlagesatz beträgt seit dem 1. Januar 2023 insgesamt 7,30 %, aufgeteilt in eine Arbeitgeberumlage in Höhe von 5,49 % und einen Arbeitnehmerbeitrag in Höhe von 1,81 %.

Weiterhin wird eine zusätzliche Umlage als Besitzstand von 9 % für den Personenkreis erhoben, dessen Entgelte am 31. Dezember 2001 und am 1. Januar 2002 die Entgelte der Vergütungsgruppe I BAT übersteigen. Nach der Ablösung des BAT durch den TVÖD wird die zusätzliche Umlage auf das Entgelt erhoben, das den Betrag aus der Entgeltgruppe 15 Stufe 6 TVÖD/VKA multipliziert mit dem Faktor 1,133 übersteigt.

Teile der Arbeitgeberumlage sind vom Arbeitgeber pauschal zu versteuern.

Die Summe der umlagepflichtigen Entgelte im Geschäftsjahr 2023 beträgt 26.345.622,15 €.

7. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Sicherheitseinbehalte in Höhe von 573 T€ enthalten. Die Besicherung der Verbindlichkeiten erfolgt durch Sicherheitseinbehalte, Barsicherheiten sowie Globalbürgschaften.

Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Summe 31.12.2023
T€
Stand am 31.12.2022
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 3.250
(Vj. 3.250) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 3.250)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.154 18.190 0 28.344 10.085
(Vj. 1.642) (Vj. 8.439) (Vj. 4) (Vj. 10.085)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 15.610 45.273 60.883 61.525
(Vj. -12.706) (Vj. 28.278) (Vj. 45.953) (VJ. 61.525)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.930 0 0 2.930 5.484
(Vj. 5.484) (Vj. 0) (Vj. 00) (Vj. 5.484)
Verbindlichkeiten 13.064 33.820 45.273 92.157 80.344

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 60.883 T€ (Vj. 61.525 T€) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 60.859 T€ (Vj. 61.525 T€). Darin enthalten ist ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 86.431 T€ (Vj. 81.301T€). Die Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung wurden für die Strom- und Gasverteilung am 27. Dezember 2023 durch eine Abschlagzahlung von 8.900 T€ beglichen. Der noch offene Betrag von 199 T€ ist den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Gegenläufig wirken hier Forderungen aus der Netznutzung für Strom und Gas in Höhe von 15.466 T€ (Vj. 5.988 T€).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

2023
T€
2022
T€
Netznutzung Strom 82.031 73.645
Sonstige Umsatzerlöse 29.142 30.882
Netznutzung Gas 44.495 28.641
Netzdienstleistungen 13.771 11.590
Betriebsführungsentgelt 11.870 11.336
Umsatzerlöse 181.309 156.094

Für den Betrieb und die Unterhaltung des im Eigentum der BS|ENERGY stehenden Versorgungsnetzes für Wasser und der Informations- und Steuerungstechnik sowie der Fernwärmeversorgungsanlagen erhält die Gesellschaft von der BS|ENERGY ein vertraglich fixiertes Betriebsführungsentgelt für die zu erbringenden Leistungen. Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen an den bestehenden Netzen werden als Netzdienstleistungen gesondert abgerechnet.

Die Umsatzerlöse aus Netznutzung Strom enthalten neben den Netznutzungsentgelten die Konzessionsabgabe in Höhe von 8.427 T€ (Vj. 8.430 T€) sowie die Abgabe nach KWKG von 3.656 T€ (Vj. 3.906 T€). Des Weiteren ist hier die Offshore-Umlage von 6.041 T€ (Vj. 4.312 T€), die Umlage für abschaltbare Lasten in Höhe von 0 T€ (Vj. 32 T€) und die § 19 Strom NEV-Umlage in Höhe von 3.088 T€ (Vj. 3.263 T€) berücksichtigt.

In den Umsatzerlösen aus Netznutzung Gas sind Konzessionsabgaben in Höhe von 780 T€ (Vj. 647 T€) enthalten. In den Umsatzerlösen sind 176 T€ (Vj. -545 T€) Vorjahreserlöse aus der Korrektur der Verbrauchsabgrenzung enthalten.

Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten Dienstleistungen und Abrechnungen nach dem EEG und dem KWKG mit dem Übertragungsnetzbetreiber. Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten auch die erwirtschafteten Erlöse der Öffentlichen Beleuchtung in Höhe von 4.754 T€ (Vj. 4.139 T€).

9. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen

Die zum Bilanzstichtag noch nicht abrechnungsfähigen Netz- und sonstigen Dienstleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 493 T€ reduziert.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge beinhalten Personal- und sonstige Kostenerstattungen sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 3.017 T€ (Vj. 1.433 T€).

11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge .

Die Erträge beinhalten im Wesentlichen die Zinsen aus Cash Pool in Höhe von 342 T€ (Vj. 0 T€), davon gegen Gesellschafter 342 T€ (Vj. 0 T€).

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) enthalten. Die Zinsaufwendungen an Gesellschafter beinhalten vollumfänglich die Zinsen für das gewährte Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2.093 T€ (Vj. 1.805 T€).

13. Sonstige Angaben

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2023 2022
Gewerbliche Mitarbeiter 166 165
Angestellte 248 231
414 396
Ruhende Arbeitsverhältnisse 3 4
Gesamt 417 400

Die Gesellschaft beschäftigt darüber hinaus 54 Auszubildende im gewerblichen sowie 26 Auszubildende im kaufmännischen Bereich.

Haftungsverhältnisse

Gem. § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen ihrer Organschaft bestehende Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Organschaft wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 251 S. 1 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht.

Abschlussprüferhonorar

Im Berichtsjahr sind 49T€ für Abschlussprüfungsleistungen angefallen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 9.099 T€ ab. Dieser wird gemäß

Ergebnisabführungsvertrag vom 5. September 2007 in der Fassung vom 10. Dezember 2013 an die BS|ENERGY abgeführt.

Geschäfte mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen

Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen oder mit Unternehmen derselben Aktionäre darzustellen. Die BS|NETZ hat im Geschäftsjahr 2023 wesentliche Geschäfte aufgrund folgender Verträge mit Unternehmen im Sinne dieser Vorschrift durchgeführt:

Betriebsführungsvertrag über die Trinkwasserversorgungsanlagen, die Informations- und Steuerungstechnik sowie der Fernwärmeversorgungsanlagen mit Wirkung zum 1. Januar 2020 mit der Braunschweiger Versorgungs-AG Co. KG. Gegenstand des Vertrags ist die technische Betriebsführung der im Eigentum der BS|ENERGY stehenden Trinkwasserversorgungsanlagen sowie der Informations- und Steuerungstechnik sowie der Fernwärmeversorgungsanlagen. Die Erlöse aus der Betriebsführung betrugen im Berichtsjahr 11.870 T€ (Vj. 11.336 T€).

Geschäftsbesorgungsverträge für das Stromverteilnetz, Gasverteilnetz sowie für die Trinkwasserversorgungsanlagen, die Informations- und Steuerungstechnik sowie sonstige Aktivitäten der Netzgesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2020 mit der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG. Gegenstand des Vertrages ist die Verpflichtung des Auftragnehmers, kaufmännische Dienstleistungen im vertraglichen Rahmen zu erbringen. Die Aufwendungen im Berichtsjahr betrugen hierfür 22.047 T€ (Vj. 21.880 T€).

Aus der Netznutzung durch die Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG erwirtschaftete die

Gesellschaft Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von 67.726 T€ (Vj. 61.720 T€).

Vertreter der Gesellschafterin in der Gesellschafterversammlung im Geschäftsjahr 2023

Jens-Uwe Freitag

Braunschweig

Vorstandsvorsitzender der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG

Matthias Henze

Dessau-Roßlau

Vorstand der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG

Vertreter im Wirtschaftsausschuss der Gesellschaft

Abdulkadir Ayan

Salzgitter

Vorsitzender des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Bernd Heidenbluth

Salzgitter

Mitglied des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Andre Lohmann

Rötgesbüttel

Mitglied des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Holger Meinecke

Vechelde

Mitglied des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Sven Scholze

Braunschweig

Mitglied des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Christoph Königsmann

Dannenbüttel

Mitglied des Betriebsrats der Braunschweiger Netz GmbH

Geschäftsführung

Kai-Uwe Rothe

Dipl. Ing.

Braunschweig

Klaus Winter bis 30.06.2023

Betriebswirt

Braunschweig

Jan Gasten ab 01.06.2023

Dipl. Kfm.

Braunschweig

Die Bezüge der Geschäftsführung betragen 411 T€ für das Geschäftsjahr 2023.

 

Braunschweig, 25.03.2024

Braunschweiger Netz GmbH

Die Geschäftsführung

Kai-Uwe Rothe

Jan Gasten

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
Anlagengruppe STAND 01.01.2023
ZUGÄNGE
ABGÄNGE
UMBUCHUNGEN
STAND 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.621.304,76 284.057,80 - - 10.905.362,56
Anlagen im Bau 882.611,14 412.166,86 - 47.146,65 1.341.924,65
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.701.621,62 245.224,29 - 58.000,00 38.004.845,91
Technische Anlagen und Maschinen 423.784.638,67 11.246.629,48 - 1.195.113,97 2.961.059,57 436.797.213,75
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.863.814,58 689.790,83 - 256.524,82 124.191,77 15.421.272,36
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.802.961,99 7.322.720,25 - 9.588,94 3.190.397,99 7.925.695,31
BSINETZ GESAMT 491.656.952,76 20.200.589,51 - 1.461.227,73 - 510.396.314,54
Kumulierte Abschreibungen
Anlagengruppe STAND 01.01.2023
ZUGÄNGE
ABGÄNGE
UMBUCHUNGEN
STAND 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.345.718,47 736.131,09 - - 10.081.849,56
Anlagen im Bau - - - - -
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.591.606,14 394.020,12 - - 30.985.626,26
Technische Anlagen und Maschinen 286.496.876,00 5.695.756,67 1.195.113,97 - 28.795,62 290.968.723,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.621.206,78 782.900,98 252.617,82 28.795,62 12.180.285,56
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - -
BSINETZ GESAMT 338.055.407,39 7.608.808,86 1.447.731,79 - 344.216.484,46
Anlagengruppe Restbuchwert 31.12.2023
Restbuchwert 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 823.513,00 1.275.586,29
Anlagen im Bau 1.341.924,65 882.611,14
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.019.219,65 7.110.015,48
Technische Anlagen und Maschinen 145.828.490,67 137.287.762,67
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.240.986,80 3.242.607,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.925.695,31 3.802.961,99
BSINETZ GESAMT 166.179.830,08 153.601.545,37

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Braunschweiger Netz GmbH (BS|NETZ) ist Strom- und Gasverteilernetzbetreiber in Braunschweig. Sonstige Aktivitäten umfassen den Betrieb und die Unterhaltung des im Eigentum der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG (BS|ENERGY) stehenden Versorgungsnetzes für Wasser und Informations- und Steuerungstechnik und der Fernwärmeversorgungsanlagen, die Betriebsführung der öffentlichen Beleuchtung, Netzdienstleistungen und übrige Dienstleistungen. Des Weiteren ist die BS|NETZ grundzuständiger Messstellenbetreiber gem. Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Das Leistungsspektrum wird durch Planung, Bau und Instandhaltung von Kundenanlagen ergänzt.

2. Forschung und Entwicklung

Zwischen der BS|NETZ und der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig besteht ein Kooperationsrahmenvertrag zu Forschungs- und Entwicklungszwecken. Schwerpunkt von Forschung und Entwicklung im Netzbetrieb sind die Themengebiete "Netzbelastung durch Einflüsse der Wärme-, Mobilitäts- und Energiewende" sowie "Intelligente Messsysteme".

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 laut Daten des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % geschrumpft.

Für das Jahr 2024 rechnen die Fachleute des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung allenfalls mit einem geringen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,7 %.

Konservativer schätzen die Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Jahr 2024 ein und gehen von einem Rückgang des BIP um 0,5%-Punkte aus.

Die Inflationsrate des Jahres 2023 liegt nach Daten des Statistischen Bundesamtes mit 5, 9 % unter dem Vorjahreswert von 6,9 %, jedoch noch deutlich über dem von der Europäische Zentralbank (EZB) angestrebten Mittelwert von 2 %.

Für 2024 geht die Deutsche Bundesbank von einem starken Rückgang der Inflation auf 2,7 % aus. Jedoch bestehen weiterhin Unsicherheiten, die von verschiedenen Institutionen unterschiedlich bewertet werden.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für Deutschland 2024 von einer Inflation von 3,5 % aus und auch der IWF sieht die Inflation 2024 bei 3,0 %.

Zur Bekämpfung der ansteigenden Inflation ist die EZB schon seit 2022 dazu übergegangen, die historisch niedrigen Leitzinsen kurzfristig massiv anzuheben. Im Jahr 2023 fanden bis September 2023 sechs Anhebungen der Zinssätze statt (vier Anhebungen in 2022). Zuletzt, mit sinkenden Tendenzen in der Inflation, wurde jedoch von weiteren Zinsanhebungen abgesehen und der Leitzins konstant bei 4,5 % gehalten.

Das Jahr 2023 war weiter gezeichnet durch kriegerische Auseinandersetzungen, nicht nur in der Ukraine, sondern zum Ende des Jahres hin im Nahen Osten mit mehreren Krisenherden. Auch politisch stehen sich die westlichen Industriestaaten und die wirtschaftlich aufstrebenden Länder in Asien und Lateinamerika zunehmend kritisch gegenüber. Dies hat Auswirkungen auf den internationalen Waren- und Rohstoffhandel, was sich in längeren Lieferzeiten und teils massiv steigenden Preisen bemerkbar macht.

Als Eigentümer und Betreiber kritischer Infrastruktur sowie als Mitgestalter der Energiewende stellen wir uns auch im Jahr 2024 erneut den bestehenden Herausforderungen und wesentlichen Änderungen, die dieses Jahr auf unser Unternehmen und die Verbraucher zukommen.

Während wir im Jahr 2023 im Gasbereich schon in die 4. Regulierungsperiode gestartet sind, ist dies für Strom im Jahr 2024 der Fall. Hinzu kommt aus dem Bereich der Regulatorik eine Überarbeitung der Preisobergrenzen im modernen Messwesen, deren Ergebnisse im ersten Halbjahr 2024 erwartet werden.

Die Themen Wärmewende, Zukunft der Gasnetze, Lastentwicklung und Steuerbarkeit von Stromverteilnetzen werden die Branche weiterhin intensiv beschäftigen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2023 war geprägt von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten. Ursächlich für diese Entwicklung waren die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise und die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die hohe Inflation führte zu einer restriktiven Geldpolitik mit in 2023 stetig steigenden Zinsen. Als Konsequenz sind die Investitionskosten in die Strom- und Gasnetze stark gestiegen. Der im Jahr 2023 aktuelle Regulierungsrahmen lässt einen Rückfluss dieser Zinskosten nicht zu.

Die Energiepreise befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Bundesregierung steuert im Jahr 2023 mit Strom- und Gaspreisbremsen dagegen. Die Preisbremsen enden zum 31. Dezember 2023.

Daneben erlebte Deutschland im Jahr 2023 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Die Durchschnittstemperatur wird voraussichtlich bei 10,6 Grad Celsius liegen und damit etwas höher als 2022 mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,5 Grad Celsius.

Die Umsatzerlöse in der Gasverteilung liegen daher deutlich unter den durch die Anreizregulierung genehmigten Beträgen für das Jahr 2023. In der Stromverteilung wurden die durch die Anreizregulierung genehmigten Beträge für das Jahr 2023 überschritten.

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von den Tätigkeiten als Strom- und Gasverteilernetzbetreiber. Die Tätigkeiten für den Betrieb des Versorgungsnetzes Wasser, der Betrieb der Fernwärmeversorgungsanlagen sowie der Betrieb der öffentlichen Beleuchtungsanlagen gewinnen bei BS|NETZ an Bedeutung. Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage als gut bezeichnet werden.

2.1 Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern stellt sich mit 9.199 TEUR im Jahr 2023 nach 7.525 TEUR in 2022 höher dar.

Das Jahresüberschuss 2023 wurde in Höhe von 9.099 TEUR von BS|ENERGY im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags übernommen.

Die Stromverteilung trägt infolge des Erreichens der genehmigten Erlösobergrenze gegenüber dem Unterschreiten im Jahr 2022 und durch periodenfremde Effekte positiv zur Ergebnisentwicklung bei.

Die Gasverteilung trägt infolge geringer Absatzmengen, wie auch im Jahr 2022, nicht zu einer Ergebnisverbesserung bei.

Eine nach dem Krisenjahr 2022 im Jahr 2023 verstärkte Investitionstätigkeit führte zum verstärkten Einsatz des Personals für die Erstellung von Anlagegütern.

Des Weiteren entwickelte sich das Drittgeschäft weiterhin positiv.

Das Ergebnis nach Steuern von 9,2 Mio. EUR im Jahr 2023 liegt mit rd. 0,1 Mio. EUR unter dem prognostizierten Ergebnis des Wirtschaftsplans. Die Abweichungen resultieren aus den genannten Effekten.

Absatzentwicklung (Netznutzungen)

Die Netznutzung in der Stromversorgung im Stadtnetz Braunschweig von 1.079,9 GWh bedeutet eine Senkung um 12,9 GWh gegenüber dem Vorjahr und liegt um ca. 29,8 GWh über der Absatzplanung 2023. Die Netznutzung in der Gasversorgung von 1.171,4 GWh lag um 82 GWh unter dem Vorjahr und ebenfalls deutlich unter dem Normaljahr.

Umsatzentwicklung

BS|NETZ erwirtschaftete einen Umsatz von 181,3 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse aus Netznutzung Strom betrugen rd. 82,0 Mio. EUR, aus Netznutzung Gas rd. 44,5 Mio. EUR, aus Betriebsführungsentgelten rd. 11,9 Mio. EUR, aus Netzdienstleistungen rd. 13,8 Mio. EUR und aus sonstigen Erlösen rd. 29,1 Mio. EUR.

Der Umsatz stieg somit gegenüber dem Vorjahr um 25,2 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultiert mit 15,8 Mio. EUR aus den Umsatzerlösen Netznutzung Gas. Die Umsatzerlöse aus Netznutzung Strom stiegen um 8,4 Mio. EUR, die Erlöse aus Netzdienstleistungen stiegen um 2,2 Mio. EUR. Die Erlöse aus Betriebsführungsentgelten stiegen um 0,5 Mio. EUR, die sonstigen Umsatzerlöse sanken um 1,7 Mio. EUR.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse Netznutzung Gas ist im Wesentlichen begründet durch gestiegene Abrechnungen der Mehr- und Mindermengen und durch eine höhere Erlösobergrenze.

Die Erhöhung der Umsatzerlöse aus Netznutzung Strom sind im Wesentlichen begründet durch gestiegene Abrechnungen der Mehr- und Mindermengen und durch eine höhere Erlösobergrenze.

Die Erlöse aus Netzdienstleistungen stiegen nach Zurückhaltung in dem Krisenjahr 2022 infolge Gasknappheit, Ukrainekrieg und Inflation an.

Im Bereich der sonstigen Umsatzerlöse verringern sich im Wesentlichen die Erlöse nach dem EEG.

2.2 Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit ist durch einen Ergebnisabführungsvertrag zwischen BS|ENERGY und BS|NETZ sowie durch einen Cash-Pooling Vertrag mit BS|ENERGY gesichert. Zu Finanzierung der langfristigen Investitionen hat die BS|NETZ im Jahr 2023 zusätzlich Gesellschafterdarlehen in Höhe von 12,2 Mio. EUR aufgenommen.

Der Ergebnisabführungsvertrag wurde zur Herstellung der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft abgeschlossen. Die Investitionen in Höhe von 20.201 TEUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betreffen in erster Linie Investitionen in das Strom- und Gasnetz. Die Investitionen in die Verteilnetze Wasser und Fernwärme werden vom Netzeigentümer BS|ENERGY beauftragt und aktiviert.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der BS|NETZ beträgt 190,0 Mio. EUR. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Anlagevermögen in Höhe von 166,2 Mio. EUR, um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe 16,6 Mio. EUR sowie um Vorräte in Höhe von 5,2 Mio. EUR.

Die Rückstellungen belaufen sich auf 29,4 Mio. EUR und enthalten insbesondere Aufwendungen für Verpflichtungen aus dem Regulierungskonto in Höhe von 10,3 Mio. EUR, für Rückbaumaßnahmen nach dem Konzessionsvertrag in Höhe von 0,5 Mio. EUR und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten neben einem Darlehen in Höhe von 86,4 Mio. EUR weitere Beträge mit Forderungscharakter in Höhe von 25,6 Mio. EUR. Sonstige Verbindlichkeiten betragen 2,9 Mio. EUR, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28,3 Mio. EUR.

Die empfangenen Ertragszuschüsse betragen 26,4 Mio. EUR.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei BS|NETZ wird für die interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahl EBIT herangezogen. Das EBIT ist mit 10.859 TEUR im Vergleich zum Vorjahr um 1.600 TEUR gestiegen. Grund für die Erhöhung sind die unter Ertragslage die beschriebenen Sachverhalte.

III. Prognosebericht

Für das Wirtschaftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse in Höhe von 198,5 Mio. EUR erwartet. BS|NETZ wird unter Berücksichtigung der Planwerte voraussichtlich einen Jahresüberschuss von 7,9 Mio. EUR im Wirtschaftsjahr 2024 ausweisen, der nach dem Ergebnisabführungsvertrag von BS|ENERGY übernommen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Von BS|NETZ werden kontinuierlich potentielle Risiken strukturiert identifiziert, bewertet, analysiert und Maßnahmen zur Risikosteuerung festgelegt. Im Rahmen einer jährlichen Risikoinventarisierung findet zusätzlich eine vollständige Prüfung der gesamten Risikolandschaft statt. Die Überprüfung und Überwachung der Risiken erfolgt einhergehend mit einer festgelegten Monitoringstruktur. Risikogrundsätze, Prozessorganisation und Risikomessungs- sowie Überwachungsmechanismen umfassen alle Geschäftsbereiche von BS|NETZ. Die Methoden, Systeme und Tools zur Risikofrüherkennung sind auf der operativen Ebene in die laufenden Prozesse eingebunden. Festgelegte Maßnahmen zur Steuerung identifizierter Risiken werden fortlaufend überwacht. Die Unternehmensleitung wird regelmäßig über den Status informiert.

Durch Lieferanten- und Kundenanalysen sowie Bonitätsprüfungen werden Risiken reduziert. Zusätzlich werden durch einen direkten Lieferanten- und Kundenkontakt und eine regelmäßige Vertragsüberwachung die Verlustrisiken minimiert. BS|NETZ hat sich auf mögliche Vertragsstörungen eingestellt und verschiedene Maßnahmen bzw. Verfahren zur Absicherung bei Zahlungsverzug oder Ausfällen eingeführt.

Im Zusammenhang mit der Energiepreissituation wurden verstärkt zusätzlich operative Überwachungen der Zahlungsflüsse der Lieferanten durchgeführt.

Am 8. November 2022 hat die Bundesnetzagentur die "Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen" (KANU) beschlossen.

Kern der Festlegung ist die optionale Verkürzung der Abschreibungsdauern für Anlagengüter im Gasnetz zur Kalkulation der Netzentgelte, sofern diese ab dem Jahr 2023 aktiviert werden. Unter Berücksichtigung des gesellschaftlich angestrebten und durch die Bundesregierung angekündigten Ausstiegs aus der Nutzung fossiler Energieträger bis 2045 wird es nun möglich sein, die Abschreibungsdauern für die betreffenden Neuanlagen im Gasnetz so zu wählen, dass die Investitionen bis zum Jahr 2045 komplett über die Netzentgelte an die Netzbetreiber zurückfließen. BS|NETZ hat gegen die Festlegung Beschwerde eingereicht, weil die verkürzten Abschreibungsdauern nur für Investitionen ab 2023 gelten sollen.

Anfang 2024 kündigte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, an, die Regelung der verkürzten Abschreibungsdauern auch auf Bestandsnetze auszuweiten. Die entsprechende Festlegung soll im Jahr 2024 getroffen werden.

2. Chancenbericht

Durch das Projekt Smart Meter Rollout ist angestrebt, mittelfristig die Zählerdatenerfassung über alle Sparten vollständig zu digitalisieren. Hierzu werden zunächst im Bereich Strom, später auch in den anderen Medien, die Zähler auf digitale Messtechnik umgerüstet. Wir werden den schnellen Zugang zu Self-Service-Portalen zu Hausanschlüssen, Messwesen und Inbetriebnahmen (z.B. PV-Anlagen) schaffen.

Der Digitalisierungsdruck auf die Unternehmen wird sich weiter erhöhen und zeigt, dass bei einer wachsenden Vernetzung von IT-Systemen und technischen Anlagen eine hohe Datenqualität, standardisierte Schnittstellen und sichere Kommunikationswege entscheidend sind, um die Prozesseffizienz zu steigern.

Ziel wird es weiterhin sein, das Drittgeschäft der BS|NETZ weiterhin auszubauen.

Gesamtaussage

Die Energiewende findet im Verteilnetz statt. Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung und die Selbstständigkeit prägen das Verständnis eines neuen und modernen Netzbetreibers. Damit die Netzbetreiber ihren Beitrag zur Energiewende leisten können, sind auf der einen Seite ein verlässlicher Regulierungs- und Ordnungsrahmen und auf der anderen Seite hohe Investitionssummen erforderlich.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns durch unser Risikomanagement für die Bewältigung der künftigen Aufgaben gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Braunschweig, 25.03.2024

BS|NETZ

Geschäftsführung

Kai-Uwe Rothe

Jan Gasten

Tätigkeitsabschlüsse i. S. d. § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss

Angaben nach § 6b EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Kontentrennung in der internen Rechnungslegung

Als selbständiger Netzbetreiber sind wir gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG verpflichtet zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung für die interne Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für die im Folgenden definierten Unternehmenstätigkeiten zu führen.

Bei der BSINETZ ist dementsprechend zu trennen zwischen den Bereichen Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung, grundzuständiger Messstellenbetrieb und sonstigen Aktivitäten.

Die Trennung wird im Rahmen des Tätigkeitsabschlusses dargelegt.

Definition der Unternehmenstätigkeiten

Elektrizitätsverteilung

Elektrizitätsverteilung ist gem. § 3 Nr. 37 EnWG definiert als Transport von Elektrizität mit hoher, mittlerer oder niederer Spannung über Elektrizitätsverteilernetze, um die Versorgung von Kunden zu ermöglichen, jedoch nicht die Belieferung der Kunden selbst.

Gasverteilung

Die Gasverteilung ist gem. § 3 Nr. 37 EnWG definiert als Transport von Gas über örtliche oder regionale Leitungsnetze, um die Versorgung von Kunden zu ermöglichen, jedoch nicht die Belieferung der Kunden selbst.

Grundzuständiger Messstellenbetrieb

Der grundzuständige Messstellenbetreiber hat gemäß MsbG die Wahrnehmung der Grundzuständigkeit für intelligente und moderne Messeinrichtungen wahrzunehmen.

Sonstige Aktivitäten

Sonstige Aktivitäten umfassen den Betrieb und die Unterhaltung des im Eigentum der Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG (BS|ENERGY) stehenden Versorgungsnetzes für Wasser, der Informations- und Steuerungstechnik sowie der Fernwärmeversorgungsanlagen, die Betriebsführung der öffentlichen Beleuchtung, die Netzdienstleistungen und übrige Dienstleistungen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Jahresabschlusses werden für die Tätigkeitsabschlüsse gem. § 6b EnWG analog angewandt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Aufwendungen und Erträge auf der Grundlage von Kostenstellen und Kostenträgern zugeordnet. In den Fällen, in denen eine Zuordnung unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordert hätte, wurden Schlüssel verwendet, die eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten ermöglichen.

Aufgrund der Organisationsstruktur der BSINETZ werden auf Basis von Einzelkonten die wesentlichen Aktiv- und Passivposten den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. In den Fällen, wo dies nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zuordnung grundsätzlich nach festgelegten Schlüsseln.

Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt als zugeordnetes Eigenkapital, aufbauend auf einer zum Anlagevermögen analogen Aufteilung unter Berücksichtigung der Zuordnung des Bilanzgewinns gemäß der Ergebnisverteilung in der Gewinn- und Verlustrechnung des Tätigkeitsabschlusses.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß der Aufteilung des Personalaufwandes auf die Bereiche aufgeteilt.

Die Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung wurden für die Strom- und Gasverteilung am 27. Dezember 2023 durch eine Abschlagzahlung von 8.900 TEUR beglichen. Der noch offene Betrag von 199 TEUR ist den sonstigen Aktivitäten zugeordnet.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Braunschweiger Netz GmbH

AKTIVA

31.12.2023 Stromnetz
EUR
31.12.2023 Gasnetz
EUR
31.12.2023 Messstellenbetrieb Strom
EUR
31.12.2023 Sonstige Aktivitäten
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.575,35 45.134,67 65.304,08 511.498,90
2. Anlagen im Bau 671.380,46 403.056,39 18.073,22 249.414,57
872.955,81 448.191,07 83.377,31 760.913,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.704.958,64 1.328.112,77 102.373,53 1.883.774,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.034.712,41 59.504.415,26 4.289.363,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.369.390,47 586.501,92 18.630,35 1.266.464,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.261.191,20 662.671,29 0,00 1.832,82
94.370.252,72 62.081.701,24 4.410.366,88 3.152.071,60
Anlagevermögen gesamt 95.243.208,53 62.529.892,30 4.493.744,18 3.912.985,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.094.359,75 526.134,50 21.045,38 462.998,36
2. Unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 3.099.370,17
1.094.359,75 526.134,50 21.045,38 3.562.368,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.816.355,72 3.255.752,76 905.069,23 1.633.316,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 8.748,08
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.104.933,37 408.648,55 5.968,48 397.741,23
11.921.289,08 3.664.401,31 911.037,71 2.039.805,31
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 17.170,56 8.169,84 173,27 7.278,33
Umlaufvermögen gesamt 13.032.819,39 4.198.705,65 932.256,36 5.609.452,16
108.276.027,92 66.728.597,95 5.426.000,54 9.522.437,23

PASSIVA

31.12.2023 Stromnetz
EUR
31.12.2023 Gasnetz
EUR
31.12.2023 Messstellenbetrieb
EUR
31.12.2023 Sonstige Aktivitäten
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 22.979.785,48 18.965.502,94 2.046.613,67 -2.049.045,28
B. Empfangene Ertragszuschüsse 18.563.110,92 7.844.606,00 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pension 175.993,80 93.299,63 8.888,39 151.875,18
2. Steuerrückstellungen 90.000,00 2.000,00 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 20.237.888,14 4.981.597,72 110.694,52 3.593.581,90
20.503.881,93 5.076.897,35 119.582,91 3.745.457,08
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.977.110,48 175.625,96 5.927,24 185.187,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.310.022,13 33.761.247,00 2.404.444,79 7.407.217,35
3. Sonstige Verbindlichkeiten 942.116,98 904.718,69 849.431,93 233.620,33
46.229.249,59 34.841.591,65 3.259.803,96 7.826.025,43
108.276.027,92 66.728.597,95 5.426.000,54 9.522.437,23
31.12.2023 Umgliederung
EUR
31.12.2023 Gesamt Unbundling
EUR
31.12.2023 HGB
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 823.513,00 823.513,00
2. Anlagen im Bau 0,00 1.341.924,65 1.341.924,65
0,00 2.165.437,65 2.165.437,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.019.219,65 7.019.219,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 145.828.490,67 145.828.490,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.240.986,80 3.240.986,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.925.695,31 7.925.695,31
0,00 164.014.392,43 164.014.392,43
Anlagevermögen gesamt 0,00 166.179.830,08 166.179.830,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 2.104.537,99 2.104.537,99
2. Unfertige Leistungen 0,00 3.099.370,17 3.099.370,17
0,00 5.203.908,16 5.203.908,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 16.610.493,70 16.610.493,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 8.748,08 8.748,08
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 1.917.291,63 1.917.291,63
0,00 18.536.533,41 18.536.533,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 32.791,99 32.791,99
Umlaufvermögen gesamt 0,00 23.773.233,56 23.773.233,56
0,00 189.953.063,64 189.953.063,64

PASSIVA

31.12.2023 Gesamt Unbundling
EUR
31.12.2023 HGB
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 41.942.856,81 41.942.856,81
B. Empfangene Ertragszuschüsse 26.407.716,92 26.407.716,92
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pension 430.057,00 430.057,00
2. Steuerrückstellungen 92.000,00 92.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 28.923.762,28 28.923.762,28
29.445.819,28 29.445.819,28
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.343.851,42 28.343.851,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.882.931,27 60.882.931,27
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.929.887,94 2.929.887,94
92.156.670,63 92.156.670,63
189.953.063,64 189.953.063,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Stromnetz
EUR
2023 GMSB Strom
EUR
2023 Gasnetz
EUR
2023 Sonstige Aktivitäten
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 94.937.140,38 958.010,16 45.171.573,84 40.242.341,80 181.309.066,17
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00 -492.653,14 -492.653,14
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.325.039,32 392.577,23 1.102.411,28 53.626,30 4.873.654,13
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.736.764,35 51.157,58 842.056,33 533.862,77 3.163.841,04
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 36.191.065,40 181.728,66 15.164.667,48 4.602.922,11 56.140.383,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.272.498,17 3.388,96 9.798.893,04 13.173.764,69 40.248.544,86
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.954.718,62 600.321,36 6.321.600,37 10.260.053,36 29.136.693,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.923.575,21 151.091,98 1.565.832,78 2.579.282,95 7.219.782,93
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.132.520,79 541.635,34 2.339.127,17 595.525,55 7.608.808,86
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 24.749.783,42 266.473,71 7.794.965,93 4.729.576,96 37.540.800,02
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 181.057,43 0,00 114.209,40 50.716,37 345.983,20
10 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.196.873,21 74.150,45 749.079,62 85.797,76 2.105.901,04
11 . Ergebnis nach Steuern 1.758.966,64 -417.045,50 3.496.084,47 4.360.970,72 9.198.976,33
12 . Sonstige Steuern 95.708,33 29,04 2.100,20 1.754,78 99.592,35
13 . Aufwand aus Gewinnabführung -1.663.258,31 417.074,54 -3.493.984,27 -4.359.215,94 -9.099.383,98
14 . Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15 Bilanzgewinn 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 Stromnetz
EUR
31.12.2022 Gasnetz
EUR
31.12.2022 Messstellenbetrieb Strom
EUR
31.12.2022 Sonstige Aktivitäten
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 433.333,18 107.265,93 131.672,05 603.315,13
2. Anlagen im Bau 383.170,85 295.334,73 20.366,39 183.739,17
816.504,03 402.600,66 152.038,44 787.054,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.688.151,70 1.326.903,51 108.722,30 1.986.237,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 75.513.139,31 58.253.043,97 3.474.117,20 47.462,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.356.532,06 571.577,02 18.400,45 1.296.098,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.157.500,17 642.802,61 0,00 2.659,21
83.715.323,24 60.794.327,10 3.601.239,95 3.332.457,65
Anlagevermögen gesamt 84.531.827,27 61.196.927,76 3.753.278,39 4.119.511,95
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 945.491,58 347.021,69 6.036,58 440.655,96
2. Unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 3.592.023,31
945.491,58 347.021,69 6.036,58 4.032.679,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.205.209,42 3.670.212,95 221.136,57 3.899.593,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 99.119,69
3. Sonstige Vermögensgegenstände 155.829,02 44.667,83 665,11 56.274,90
6.361.038,44 3.714.880,78 221.801,68 4.054.988,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 28.563,14 10.483,47 182,36 13.312,14
Umlaufvermögen gesamt 7.335.093,16 4.072.385,94 228.020,62 8.100.979,62
91.866.920,43 65.269.313,70 3.981.299,01 12.220.491,57

PASSIVA

31.12.2022 Stromnetz
EUR
31.12.2022 Gasnetz
EUR
31.12.2022 Messstellenbetrieb Strom
EUR
31.12.2022 Sonstige Aktivitäten
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 13.005.495,70 22.335.002,27 2.154.159,44 4.448.199,40
B. Empfangene Ertragszuschüsse 17.993.170,77 8.334.876,83 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 168.113,10 96.896,67 8.306,81 167.536,42
2. Steuerrückstellungen 45.000,00 1.000,00 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 13.671.605,69 7.163.566,69 114.352,19 3.286.932,76
13.884.718,80 7.261.463,36 122.659,00 3.454.469,18
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.249.414,55 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.525.771,54 542.422,33 248,62 16.919,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.447.954,55 22.189.767,37 1.425.359,69 1.461.693,08
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.009.809,07 1.356.366,99 278.872,25 2.839.210,29
46.983.535,16 27.337.971,24 1.704.480,56 4.317.822,99
91.866.920,43 65.269.313,70 3.981.299,01 12.220.491,57
31.12.2022 Umgliederung
EUR
31.12.2022 Gesamt Unbundling
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.275.586,29
2. Anlagen im Bau 0,00 882.611,14
0,00 2.158.197,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.110.015,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 137.287.762,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.242.607,80
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.802.961,99
0,00 151.443.347,94
Anlagevermögen gesamt 0,00 153.601.545,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 1.739.205,81
2. Unfertige Leistungen 0,00 3.592.023,31
0,00 5.331.229,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 13.996.152,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 99.119,69
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 257.436,86
0,00 14.352.709,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 52.541,12
Umlaufvermögen gesamt 0,00 19.736.479,34
0,00 173.338.024,71

PASSIVA

31.12.2022 Umgliederung
EUR
31.12.2022 Gesamt Unbundling
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 0,00 41.942.856,81
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 26.328.047,60
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 440.853,00
2. Steuerrückstellungen 46.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 0,00 24.236.457,34
0,00 24.723.310,33
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.249.414,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 10.085.362,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 61.524.774,69
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 5.484.258,60
0,00 80.343.809,96
0,00 173.338.024,70

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 Stromnetz
EUR
2022 Gasnetz
EUR
2022 Messstellenbetrieb Strom
EUR
1. Umsatzerlöse 84.857.899,41 31.145.208,12 541.783,03
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.168.357,75 1.173.040,15 468.512,03
4. Sonstige betriebliche Erträge 692.798,81 574.299,31 30.760,36
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.429.260,72 1.987.807,65 12.427,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.471.905,39 8.428.820,88 306.746,65
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.321.088,42 5.929.269,65 505.398,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.724.467,48 1.589.900,29 139.208,96
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.975.865,03 2.884.896,55 641.837,61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.778.739,14 8.070.701,40 73.863,79
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.063.491,24 609.945,79 28.134,25
10. Ergebnis nach Steuern 954.238,55 3.391.205,37 -666.562,11
11 Sonstige Steuern 80.823,57 1.966,89 15,21
12 Aufwendungen aus Gewinnabführung (-) / Erträge aus Verlustübernahme (+) -873.414,98 -3.389.238,48 666.577,32
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
2022 Sonstige Aktivitäten
EUR
2022 Gesamt Unbundling
EUR
1. Umsatzerlöse 39.548.886,76 156.093.777,32
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 271.394,13 271.394,13
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 183.504,42 3.993.414,35
4. Sonstige betriebliche Erträge 665.958,29 1.963.816,77
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.454.011,25 32.883.507,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.124.271,34 41.331.744,26
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.213.235,54 26.968.991,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.787.569,89 7.241.146,62
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 984.231,89 8.486.831,08
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.144.149,07 36.067.453,40
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.153,86 1.817.725,14
10. Ergebnis nach Steuern 3.846.120,76 7.525.002,57
11 Sonstige Steuern 1.159,22 83.964,89
12 Aufwendungen aus Gewinnabführung (-) / Erträge aus Verlustübernahme (+) -3.844.961,54 -7.441.037,68
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

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