OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH

Prager Straße 3, 01069 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19940
Eingetragen
2.8.2001
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
private Arbeitsvermittlung, Personalvermittlung, gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung nach dem Gestz zur Regelung der Gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz -AÜG) vom 7.8.1972, Personalberatung, Durchführung von Schulungen, Training, Incentive-Maßnahmen sowie die Übernahme von Werkverträgen. Mit der Übernahme von Werkverträgen sind jedoch keine handwerklichen Tätigkeiten verbunden. Handwerkliche Tätigkeiten werden von der Gesellschaft nicht ausgeführt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Demmel
seit 25.3.2021
Geschäftsführer
Michael Wade
seit 24.9.2018
Prokura
Egon Kreuzer
seit 24.9.2018
Prokura
Frank Schröder
seit 24.9.2018
Prokura
Horst Zellner
seit 24.9.2018
Prokura
Verena Schaudig
seit 24.9.2018
Prokura
Esther Klose
seit 2.8.2011
Prokura
Geschäftsführer
Esther Braun
seit 27.7.2007
Prokura
Franz Zellner
seit 27.7.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

"OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH"

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH

Dresden

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.152,00 7.602,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.433.776,97 2.362.178,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.936,76 585.354,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 509.408,68 481.273,22
2.956.122,41 3.428.806,11
II. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 23.394,45 22.852,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 454.894,58 824.565,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.154,34 7.911,00
3.457.717,78 4.291.737,57

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 362.811,54 362.811,54
387.811,54 387.811,54
B. Einlagen stiller Gesellschafter 300.000,00 300.000,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 35.709,43 83.219,88
2. sonstige Rückstellungen 544.885,00 495.018,94
580.594,43 578.238,82
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.842,51 38.266,39
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 19.842,51-Vorjahr: € 38.266,39)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 388.438,93 992.593,31
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 388.438,93 - Vorjahr: € 992.593,31)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.781.030,37 1.994.827,51
(davon aus Steuern: € 946.350,86 - Vorjahr: € 1.089.958,54)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 93.763,33 - Vorjahr: € 87.032,24)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.781.030,37 - Vorjahr: € 1.994.827,51)
2.189.311,81 3.025.687,21
3.457.717,78 4.291.737,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH

Dresden

2023 2022
1. Umsatzerlöse 20.499.078,90 20.378.680,27
2. sonstige betriebliche Erträge 316.272,49 237.238,33
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.979.656,00 -14.627.351,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.344.197,51 -3.260.168,06
(- davon für Altersversorgung € 7.296,96 - Vorjahr: € 7.333,68) -18.323.853,51 -17.887.519,76
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -16.296,26 -7.796,69
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.694.510,72 -1.628.324,58
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 830,05 1.592,49
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -347,13 -1.375,21
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -178.570,83 -249.832,82
9. Ergebnis nach Steuern 602.602,99 842.662,03
10. sonstige Steuern -3.515,55 -4.048,45
11. auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -599.087,44 -838.613,58
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss der OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH wurde nach den Vorschriften §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Registereintragung

Firma: OPPM-OFFICE Professional Personalmanagement GmbH Dresden
Sitz: Dresden
Registergericht: Amtsgericht Dresden
Registernummer: HRB 19940

Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern). Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit € 12.936,76 (Vj. € 12.704,91) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten

Stand 31.12.2023
Rückstellung Personalkosten 490.735,00 €
Rückstellung für Archivkosten 38.500,00 €
Rückstellung für Prüfungs-, Steuerberatungskosten 15.000,00 €
Rückstellung Veröffentlichung 650,00 €
544.885,00 €

Die Personalkostenrückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Urlaubsrückstände und Zeitguthaben.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 178.387,01 (Vj. € 153.979,73), davon gegenüber Gesellschaftern € 169.855,86 (Vj. € 145.123,58), enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 210.051,92 (Vj. € 838.613,58), davon gegenüber Gesellschaftern € 210.051,92 (Vj. € 838.613,58), enthalten.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ergebnisabführungsvertrag

Die Gesellschaft (Organgesellschaft) hat mit Wirkung zum 01.01.2020 einen Ergebnisabführungsvertrag mit ihrem Alleingesellschafter, der OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, Nürnberg, (Organträger) geschlossen. Danach ist die Organgesellschaft verpflichtet, ihren gesamten Gewinn analog § 301 AktG in der jeweils gültigen Fassung an den Organträger abzuführen. Der Organträger ist gegenüber der Organgesellschaft analog der Vorschrift des § 302 AktG in der jeweils gültigen Fassung zur Verlustübernahme verpflichtet. Der Vertrag ist bis zum 31.12.2024 fest geschlossen. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann der Vertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden.

IV. Angaben zu Haftungsverhältnissen und nicht bilanzierten Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse und sonstigen finanzielle Verpflichtungen

Es bestand bisher ein Schuldbeitritt unter gesamtschuldnerischer Haftung für ein Darlehen der UniCredit Bank AG an die Muttergesellschaft, OPPM Holding GmbH, Köln, über € 5.750.000,00.

Wegen dem Erwerb aller Gesellschaftsanteile der LFH GmbH durch die OPPM Holding GmbH wurde dieses Darlehen am 29.09.2023 um € 3.031.000,00 aufgestockt.

Die gesamtschuldnerische Haftung des bisherigen Darlehens, valutierend mit € 4.469.000,00 am 29.09.2023 wurde auf das gesamte Darlehen in Höhe von € 7.500.000,00 (zum 31.12.2023 valutierend mit € 7.260.000) für alle Konzerngesellschaften ausgedehnt.

Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Muttergesellschaft ist mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung nicht zu rechnen.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt € 783.688,47. Dem liegen folgende Verpflichtungen zu Grunde:

Mietverpflichtungen

Niederlassung Mietobjekt derzeitige Jahresmiete Restmietverpflichtung Restlaufzeit
Berlin Büroflächen 43.515,96 € 152.305,86 € 30.06.2027
Dessau Büroflächen 12.133,32 € 6.066,66 € ges. Kdg. 6 Mte
Dresden Büroflächen 46.417,20 € 23.208,60 € 30.06.2024
Eisenach Büroflächen 16.378,44 € 9.554,09 € 31.07.2024
Erfurt Büroflächen 41.694,00 € 156.352,50 € 30.09.2027
Leipzig Büroflächen 58.079,40 € 261.357,30 € 30.06.2028
Merseburg Büroflächen 20.793,60 € 20.793,60 € 31.12.2024
Riesa Büroflächen 10.848,00 € 5.424,00 € ges. Kdg. 6 Mte
Mietverpflichtungen gesamt 249.859,92 € 635.062,61 €

Leasingverpflichtungen

Für PKW wurden insgesamt 22 Leasingverträge abgeschlossen. Die gesamten Leasingraten pro Kalenderjahr belaufen sich derzeit auf € 101.439,96. Die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten; längstens jedoch bis Dezember 2027. Folgende Leasingverpflichtungen aus der Anmietung von Personenkraftwagen bestehen im Einzelnen:

Fahrzeug Leasingrate Leasing- Verpflichtung p.a. Restleasingverpflichtung
N-OP 6022 341,82 € 4.101,84 € 1.162,19 €
N-OP 6023 250,00 € 3.000,00 € 933,33 €
N-OP 6024 404,71 € 4.856,52 € 1.902,14 €
N-OP 6027 317,80 € 3.813,60 € 2.605,96 €
N-OP 6028 231,25 € 2.775,00 € 1.950,21 €
N-OP 6029 538,11 € 6.457,32 € 5.399,04 €
N-OP 6030 769,31 € 9.231,72 € 8.077,76 €
N-OP 3034 550,00 € 6.600,00 € 6.288,33 €
N-OP 6035 363,53 € 4.362,36 € 4.156,36 €
N-OP 6036 325,02 € 3.900,24 € 4.095,25 €
N-OP 6037 385,92 € 4.631,04 € 5.094,14 €
N-OP 6031 233,25 € 2.799,00 € 3.537,63 €
N-OP 6033 269,00 € 3.228,00 € 4.079,83 €
N-OP 6038 183,00 € 2.196,00 € 2.775,50 €
N-OP 6041 444,00 5.328,00 € 9.486,80 €
N-OP 6042 357,00 4.284,00 € 7.711,20 €
N-OP 6045 638,08 7.656,96 € 14.229,18 €
N-OP 6046 467,00 5.604,00 € 10.414,10 €
N-OP 6049 234,10 2.809,20 € 8.638,29 €
N-OP 6067 227,25 2.727,00 € 6.900,83 €
N-OP 6009 349,25 4.191,00 € 11.734,80 €
N-OP 6052 573,93 6.887,16 € 27.452,99 €
Leasing gesamt 8.453,33 € 101.439,96 € 148.625,86 €

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter: Stammpersonal (VAK i) 47
Gewerbliche Arbeitnehmer (VAK e) 462
509

(VAK i = vertragliche Vollarbeitskräfte intern)

(VAK e = tarifliche Vollarbeitskräfte extern)

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Frau Eleni Tsimpi, genannt Helena Zellner, Kauffrau, alleinvertretungsberechtigt;

Herr André Demmel, geprüfter Personalfachkaufmann, alleinvertretungsberechtigt.

Unter Hinweis auf § 286 IV HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans verzichtet.

 

Dresden, den 20.08.2024

OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, mit Sitz in Dresden

Eleni Tsimpi, genannt Helena Zellner, Geschäftsführerin

André Demmel, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL 31.12.2023

OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH

Dresden

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Position Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.629,16 15.846,26 0,00 316.475,42
Sachanlagen 300.629,16 15.846,26 0,00 316.475,42
Anlagevermögen Gesamt 300.629,16 15.846,26 0,00 316.475,42
Abschreibungen
Position Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.027,16 16.296,26 0,00 309.323,42
Sachanlagen 293.027,16 16.296,26 0,00 309.323,42
Anlagevermögen Gesamt 293.027,16 16.296,26 0,00 309.323,42
Buchwert
Position Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.152,00 7.602,00
Sachanlagen 7.152,00 7.602,00
Anlagevermögen Gesamt 7.152,00 7.602,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH mit Sitz in Dresden (OFFICE Personal GmbH Dresden) ist ein Unternehmen der OFFICE Personal - Gruppe. Die OFFICE Personal GmbH Dresden unterhält Geschäftsstellen in Berlin, Dessau, Dresden, Eisenach, Erfurt, Leipzig, Merseburg und Riesa.

Wesentlicher Gegenstand der Gesellschaft ist die private Arbeitsvermittlung, Personalvermittlung, sowie die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung nach dem Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - AÜG) vom 7.8.1972. Dabei ist der Kundenstamm breit gefächert und auf viele Branchen verteilt. Schwerpunkte sind der gewerbliche Bereich (Handwerk/Industrie) einschließlich Logistik/Airport. Dabei ist es uns gelungen, uns regional zu behaupten.

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Kernaussage: Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin in einer Schwächephase.

Das Bruttoinlandsprodukt fiel im 4. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,5 %. Das Beschäftigungswachstum ist nach den Zuwächsen der vergangenen Jahre nahezu zum Erliegen gekommen. Im Winter 2023/24 haben die andauernden Streiks und der weiterhin erhöhte Krankenstand (Jannsen, 2022; Michelsen und Junker, 2024), aber auch eine allgemein schwache Nachfrage die Konjunktur belastet. Es gibt allerdings Anzeichen, dass sich die Entwicklung dreht und das Wachstum der deutschen Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 anzieht. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche BIP im Jahr 2024 um 0,2 % und im Jahr 2025 um 0,9 % wächst. So dürften die Zugewinne beim realen Arbeitseinkommen zu steigenden privaten Konsumausgaben führen und die in diesem Jahr sich verbessernden Finanzierungsbedingungen im Jahr 2025 die Bauinvestitionen stützen. Die Erholung dürfte aber ausschließlich von der inländischen Verwendung getragen sein, da die Exporte sich gedämpft entwickeln. Die Inflation dürfte von 5,9 % im Jahr 2023 auf 2,4 % im Jahr 2024 und auf 2,1 % im Jahr 2025 zurückgehen. Die Kerninflation beträgt 3,0 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025.

Quelle: Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 15.05.24, Seite 35 RZ 31

Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin weitgehend resilient gegenüber der wirtschaftlichen Schwächephase. Die Erwerbstätigkeit ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal um 0,1 % gestiegen, das Wachstum schwächt sich aber zunehmend ab. Maßgeblich für den Zuwachs ist der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Im 4. Quartal 2023 stieg die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozentpunkte auf 5,8 %. Die konjunkturell bedingte Kurzarbeit ist im Februar 2024 leicht auf 0,6 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten angestiegen, befindet sich angesichts der wirtschaftlichen Lage aber weiterhin auf einem moderaten Niveau.

Quelle Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 15.05.24, Seite 48 RZ 50

2. Branchendarstellung

Der nachfolgende auszugsweise wiedergegebene Bericht der Bundesagentur für Arbeit wurde im Juli 2024 veröffentlicht:

Das Wichtigste in Kürze:

Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und kann daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt sein.

Nach einer langen Wachstumsphase setzte im Jahr 2018 durch die einsetzende Abschwächung der konjunkturellen Dynamik ein Beschäftigungsrückgang in der Zeitarbeit ein, der sich mit Ausbruch der Corona-Pandemie verstärkte.

Ab Herbst 2021 - nach einer kurzen Zeit des Beschäftigungsaufbaus - schmolzen die Vorjahresabstände Monat für Monat. Seit Ende 2022 unterschreiten die Werte kontinuierlich das Vorjahresniveau und lagen damit zuletzt auf dem Niveau des 1. Corona-Jahres.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 796.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung lag bei 2,0 Prozent.

Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer arbeiten häufiger in Tätigkeiten, die mit einem niedrigen Anforderungsniveau verbunden sind: Deutlich mehr als jeder Zweite übt eine Helfertätigkeit aus.

Die Mehrzahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit ist männlich und jünger. Personen ohne Berufsabschluss sind anteilig deutlich häufiger vertreten als bei den Beschäftigten insgesamt. Auch der Ausländeranteil ist höher. Zeitarbeit bietet damit neben jungen Menschen auch Geringqualifizierten und Ausländern eine Einstiegsmöglichkeit in den Arbeitsmarkt.

Die Beschäftigung in der Zeitarbeit weist eine überdurchschnittliche hohe Dynamik auf. In der gleitenden Jahressumme bis März 2024 waren 10 Prozent der in Arbeitslosigkeit zugegangenen Personen vorher in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt, bei den Beschäftigungsaufnahmen aus Arbeitslosigkeit hatte die Zeitarbeitsbranche einen Anteil von 12 Prozent.

9 von 10 Arbeitslosen, die aus Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben, sind nach 12 Monaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt, teilweise auch in anderen Branchen.

Nachdem die Stellenzugänge coronabedingt deutlich eingebrochen waren, nahm der Kräftebedarf der Branche im Laufe des Jahres 2021 zwar vorerst wieder zu, sank im weiteren Verlauf jedoch deutlich und lag zuletzt auf einem historisch niedrigen Stand.

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt - Entwicklungen in der Zeitarbeit, Nürnberg, Juli 2024

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 3.457.717,78 Euro (Vj. 4.291.737,57 Euro) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 % verringert

Das Sachanlagevermögen über 7.152,00 Euro (Vj. 7.602,00 Euro) umfasst ca. 0,2 % des Gesamtvermögens von 3.457.717,78 Euro (Vj. 0,2 % von 4.291.737,57 Euro). Die getätigten Investitionen sind - wie im Vorjahr - gering.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 2.433.776,97 Euro und machen 70,4 % der Bilanzsumme aus (Vj. 2.362.178,89 Euro 55,0 %).

Die liquiden Mittel belaufen sich auf 454.894,58 Euro (Vj. 824.565,91 Euro). Der Wertpapierbestand des Umlaufvermögens beträgt 23.394,45 Euro (Vj. 22.852,55 Euro) und dient als Sicherheit gegenüber der Commerzbank für gewährte Mietbürgschaften.

Das Ergebnis vor Gewinnabführungen beträgt 599.087,44 Euro (Vj. 838.613,58 Euro) und wurde vollständig auf Grundlage der Vereinbarung über die Stille Beteiligung sowie des zum 01.01.2020 gültigen Ergebnisabführungsvertrags dem Organträger, der OPPM- OFFICE Professional Personalmanagement GmbH Nürnberg, zugeführt. Das Eigenkapital mit 387.811,54 Euro (Vj. 387.811,54 Euro) hat sich somit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, die Eigenkapitalquote ist jedoch aufgrund der verringerten Bilanzsumme von 9,0 % auf 11,2 % gestiegen.

Das kurzfristige Fremdkapital beträgt 2.769.906,24 Euro (Vj. 3.603.926,03 Euro) und ist wie folgt strukturiert:

2023 2022
Anteil Rückstellungen 20,96% 16,05%
Anteil Lieferanten 0,72% 1,06%
Anteil Andere 78,32% 82,89%
100,00% 100,00%

Die Vermögenslage der Gesellschaft kann als befriedigend bezeichnet werden.

b) Finanzlage

Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein negativer Cash Flow von rd. -353.000,00 Euro erzielt (Vj. positiv mit rd. 167.000,00). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ist mit rd. -16.000 Euro ebenfalls negativ (Vj. rd. -5.000,00 Euro). Die Unterdeckung von rd. - 369.000,00 Euro wurde dem Finanzmittelfonds entnommen (Vj. Zuführung von rd. 162.000,00 Euro).

Den flüssigen Mitteln und Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von insgesamt 3.435.000,00 Euro (Vj. 4.276.000,00 Euro) standen 2.770.000,00 Euro kurzfristiges Fremdkapital (Vj. 3.604.000,00 Euro) gegenüber. Die Finanzlage kann somit bei einer fristengerechten Finanzierung und einem Liquiditätsgrad 2 von über 100 % als zufriedenstellend eingestuft werden. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachzukommen.

Das bestehende umfassende innerbetriebliche Forderungsmanagement gekoppelt an zeitnahe Aktionen bei Zahlungsrückständen sichert uns die Zahlungsfähigkeit sowie den wirtschaftlichen Erfolg.

c) Ertragslage

Während wir in unserer Planung für 2023 noch von einer Umsatzsteigerung auf 21,6 Mio. Euro (Vj. 20,9 Mio. Euro) ausgegangen sind, haben sich die Umsatzerlöse nur auf 20.499.078,90 Euro gegenüber dem Vorjahr (20.378.680,27 Euro) um 0,59 % (120.398,63 Euro) erhöht.

Die Umsatzerlöse 2023 verteilen sich auf die Geschäftsstellen wie folgt:

Niederlassung Erlöse Verteilung in % Verteilung in % Vj.
% %
Berlin 2.308.691,15 € 11,26% 13,40%
Dessau 861.285,72 € 4,21% 5,09%
Dresden 2.457.684,31 € 12,00% 10,74%
Eisenach 907.187,96 € 4,43% 4,38%
Erfurt 4.352.086,01 € 21,23% 18,18%
Leipzig 5.131.183,27 € 25,03% 26,63%
Merseburg 3.271.315,63 € 15,96% 16,31%
Riesa 1.209.644,85 € 5,90% 5,29%
20.499.078,90 € 100,02% 100,02%

Insbesondere durch den überproportionalen Anstieg der Personalquote von 87,8 % im Vorjahr auf 89,4 % hat sich das Ergebnis vor Gewinnabführungen von 838.613,58 Euro im Jahr 2022 auf 599.087,44 Euro im Jahr 2023 vermindert. Unter Einbezug der Einlage des still Beteiligten beträgt die Eigenkapitalrentabilität 87,1 % (Vj. 121,9 %), die Umsatzrentabilität beläuft sich auf 2,9 % (Vj. 4,1 %).

d) Erklärung zur Unternehmensführung (§289f Abs.4 HGB)

Das Management der OPPM GmbH Dresden bestand in 2022 aus 10 Mitgliedern (Geschäftsführung, Niederlassungsleitung) und setzt sich aus 50,0 % (5) Männern und 50,0% (5) Frauen zusammen. Das Ziel des Unternehmens ist es, auch in Zukunft diese ausgewogene Quote insgesamt zu halten.

Position Männer Frauen
Geschäftsführung 1 50% 1 50%
Niederlassungsleitung 4 50% 4 50%

III. Prognosebericht

Kernaussage: Mittelfristiges Wachstum weiterhin gedämpft

Der Sachverständigenrat schätzt das Potenzialwachstum im Jahr 2024 auf 0,5 % und im Jahr 2025 auf 0,4 %. In den Folgejahren bis 2029 dürfte das Potenzialwachstum jeweils bei etwa 0,3 % bis 0,4 % verharren. Damit haben sich die Wachstumsaussichten bis zum Ende der Dekade im Vergleich zur Herbstschätzung 2023 kaum verändert.

Quelle Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 15.05.24, Seite 53 RZ 58

Für das Geschäftsjahr 2024 der OPPM-OFFICE Professional Personalmanagement GmbH Dresden gehen wir von einer steigenden Umsatzentwicklung aus.

Bei geplanten Umsätzen von rd. 22.200.000,00 Euro (Ist Umsatz 2023: 20.499.078,90 Euro) erwarten wir insbesondere durch eine stabile Personalquote ein verbessertes Jahresergebnis.

Gemäß dem aktuellen Stand unserer betriebswirtschaftlichen Auswertung zum 30.04.2024 weisen wir bei einem Umsatz von 6.592.868,20 Euro (Vj. 6.210.755,62 Euro) Personalkosten in Höhe von 5.648.404,04 Euro (Vj. 5.450.662,58 Euro) und Betriebskosten in Höhe von 559.561,69 € (Vj. 547.652,15 Euro) einen EBITDA in Höhe von 384.752,85 Euro (Vj 212.440,89 Euro) aus.

Ausgehend vom Umsatz für den Zeitraum Januar bis April 2024 beträgt die Personalquote 85,7 % (Vj. 87,8 %) und die Quote der Betriebskosten 8,5% (Vj. 8,8%) bei einem EBITDA von 5,8% (Vj. 3,4%)

IV. Chancen- und Risikobericht

Zur Identifizierung konkreter Risiken ist ein umfassendes internes Qualitätsmanagement einschließlich Aus- und Fortbildungsprogrammen installiert. Regelmäßige Review- Meetings werden abgehalten. Dies ermöglicht uns, auf negative Veränderungen zeitnah zu reagieren.

Das Risikomanagement der OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH Gruppe ist eine Führungsaufgabe. Die drohenden Risiken für das Unternehmen werden ständig identifiziert, analysiert und bewertet. Diese regelmäßige Risikoanalyse erfolgt durch die einzelnen Fachbereiche der Verwaltung unter Führung der Geschäftsleitung.

Die Instrumente zur Vermeidung der Unternehmensrisiken sind im Einzelnen:

Wöchentliche Überwachung der Beschäftigungsparameter durch die Erstellung von Einsatzlisten im Hinblick auf die Gesamtbeschäftigung, den produktiven Stunden, dem Krankenstand und den weiteren unproduktiven Einflüssen.

Monatliche Zusammenkunft der Personalsachbearbeiter unter Führung von Fachkräften zur Überprüfung der erfolgten Lohnabrechnungen der Leiharbeitnehmer im Hinblick auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, des jeweils gültigen Tarifvertrages, der sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen sowie der Steuergesetze.

Monatliche Erstellung von betriebswirtschaftlichen Auswertungen mit Darstellung der Ergebnisse bis zum 20. des Folgemonats. Vornahme von Ergebnisvergleichen anhand von Kennzahlen und Vorjahren. Die monatliche Ergebnismitteilung erfolgt bis zur unteren Führungsebene.

Wöchentliche Überwachung der Forderungen durch eine Mitarbeiterin der Rechtsabteilung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Führungskräften und der Abteilung Steuern und Finanzen.

Regelmäßige Durchführung von Audits und Zertifizierungen im Hinblick auf die Erfüllung des Qualitätsmanagements.

Überwachung der Arbeitssicherheit durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Überwachung der Einhaltung des Datenschutzes in Zusammenarbeit mit der IT- Abteilung.

Durchführung von Mitarbeiterschulungen bei Eintritt in das Unternehmen und darüber hinaus in regelmäßigen Abständen je nach Tätigkeitsbereich.

Übergeordnete Überwachung aller Unternehmensvorgänge durch eine eigene Controlling Abteilung.

Nach den zusammengefassten Einzelrisiken des bestehenden Risiko-Management- Systems und der derzeitigen operativen Entwicklung gibt es keine konkreten bestandsgefährdenden Risiken oder Sachverhalte.

Potentielle Risiken ergeben sich lediglich aus den gesetzlichen und tarifvertraglichen Verpflichtungen, wie die Begrenzung der Überlassungsdauer von 18 Monaten sowie die Bestimmungen zum Equal Pay.

Konkrete Risiken, welche die geplanten Umsatz- und Ertragsziele gefährden, könnten sich aber indirekt aus dem Ukraine-Krieg sowie hohen Energiepreisen, bedingt durch den Wechsel zu umweltfreundlichen Energieträgern, ergeben. Auch die Zinswende und inflationäre Tendenzen stellen ein Risiko für die geplanten Umsatz- und Ertragsziele dar.

Grundsätzlich könnte auch der Fachkräftemangel die Umsatzentwicklung beeinträchtigen. Vor dem Hintergrund unkalkulierbarer Einflüsse des Ukraine-Krieges und den Veränderungen der genannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, stimmen uns die im Jahr 2023 erzielten Ergebnisse jedoch verhalten optimistisch.

Chancen sehen wir jedoch in der weiteren Digitalisierung unserer Prozesse Neben Einsparungspotential im Kostenbereich erwarten wir Vorteile in der Anwerbung von Mitarbeitern und im Servicebereich für unsere Kunden.

V. Gesamtaussage

Trotz der Auswirkungen von internationalen und nationalen Krisen in den letzten Jahren, ausgehend von der Corona-Krise über den Ukraine-Krieg bis hin zur derzeitigen Wachstumsschwäche der Deutschen Wirtschaft, konnte die OPPM-OFFICE Professional Personalmanagement Gruppe stets zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

Der zunehmende Mangel an Arbeitskräften national und insbesondere in der Zeitarbeit hat jedoch das Potential, die Ertragsfähigkeit in unserem Unternehmen dauerhaft einzuschränken.

Die Verstärkung der Rekrutierungsanstrengungen im Konzern, sowie nationale Anstrengungen im Hinblick auf die Ausbildung und dem Zuzug von Fachkräften sind unabdingbar.

Vor diesem Hintergrund sehen wir die weitere Entwicklung unserer Geschäftslage verhalten optimistisch.

 

Nürnberg, 20.08.2024

OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, mit Sitz in Dresden

Frau Eleni Tsimpi, genannt Helena Zellner, Geschäftsführerin

André Demmel, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar-über hinaus haben wir den Lagebericht der OPPM Office Professional Personalmanagement GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landshut, 20.08.2024

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