RWB Partners GmbHLiquidiert

82041 Oberhaching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 196243
Vorher
RWB Akademie GmbHRWB RenditeWert Vertrieb GmbH
Eingetragen
2.1.2012
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Beratung im Bereich von Finanzierungen und Versicherungen sowie Vertrieb von Finanzprodukten, Unternehmensbeteiligungen und Versicherungen, soweit hierfür nicht eine Zulassung nach § 32 des Kreditwesengesetzes erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nico Auel
seit 15.7.2019
Geschäftsführer
Norman Lemke
seit 2.1.2012
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RWB Partners GmbH

Oberhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Lagebericht

1.

Grundlagen der Gesellschaft

Die RWB Partners GmbH, Oberhaching ("Gesellschaft", "RWB Partners"), übernimmt innerhalb der MPE-Unternehmensgruppe die Vertriebstätigkeit der von der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG, Oberhaching ("KVG"), konzipierten Beteiligungsangebote.

Vor diesem Hintergrund ist die Gesellschaft in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung mittelbar von der Gesamtsituation der internationalen Private-Equity-Branche sowie dem Platzierungserfolg der MPE- Unternehmensgruppe insgesamt beeinflusst.

2.

Wirtschaftsbericht

Die Gesellschaft wird über finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren gesteuert.

Auf die maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren Eigenkapitalquote, Gewinn- und Verlustrechnung (insbesondere Jahresüberschuss) und Liquidität 2. Grades wird nachfolgend eingegangen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Zufriedenheit der Anleger, einschließlich der Versicherungsnehmer bei dem mit einem externen Partner entwickelten und angebotenen Produkt, sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Beide Indikatoren können wesentliche Auswirkungen auf die Unternehmensgrundlagen haben und mittelbar auch finanzielle Auswirkungen entfalten. Eine Kennzahlendefinition findet hier jedoch nicht vollumfänglich statt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Kalenderjahr 2022 war geprägt von der Spätphase der Corona-Pandemie sowie den wirtschaftlichen und sozioökonomischen Folgen des Angriffs Russlands auf die Ukraine. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland, dem wichtigsten Vertriebsmarkt für die von der KVG verwalteten Fonds, in 2020 eingebrochen war, war das Jahr 2021 von Erholung geprägt.1 Durch das Aufkommen neuer Herausforderungen, wie den durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Anstieg von Energie- und Nahrungsmittelpreisen sowie den sprunghaften Anstieg der Inflationsraten sowie der Leitzinsen, wurde der Erholungseffekt in 2022 eingebremst.2 So wuchs die deutsche Wirtschaft in 2022, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, um 1,8 %.3 Auch für die Weltwirtschaft - relevant wegen der globalen Investitionen der verwalteten Fonds - wird für 2022 ein Wachstum von 3,4 % prognostiziert.4

Nachdem zwei Jahre in Folge der zuvor seit 2017 anhaltende Aufwärtstrend für den Gesamtmarkt der geschlossenen Fonds und Vermögensanlagen zurückgegangen war, erreichte das prospektierte Eigenkapitalvolumen im Geschäftsjahr 2022 den höchsten Stand seit 2017. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag das prospektierte Eigenkapitalvolumen geschlossener Publikums-AIF mit 1.255 Mio. Euro über der Milliardenschwelle und sogar über dem Rekord-Hoch von 2019. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Neuangebot großvolumiger Fonds. Von den insgesamt 21 Publikums-AIF (Vj. 24), die durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Jahr 2022 zum Vertrieb zugelassen wurden, gab es vier AIF mit einem prospektierten Eigenkapital über 100 Mio. Euro. Gemäß den Erhebungen sind weiterhin die Immobilienanlagen dominant, gefolgt von der Anlageklasse Private Equity.5

1 https://www.imf.org/external/pubs/ft/ar/2021/eng/downloads/imf-annual-report-2021-de.pdf

2 https://www.imf.org/external/pubs/ft/ar/2022/downloads/imf-annual-report-2022-german.pdf

3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

5 Scope Analysis GmbH, Angebotsvolumen und Platzierungszahlen 2022 Geschlossene Publikums-AIF, 16. Februar 2023

Da andere im Bereich "Private Equity Dachfonds für Privatanleger" tätige Kapitalverwaltungsgesellschaften zuweilen auch Fonds anderer Assetklassen anbieten, ist die Wettbewerbsposition der KVG und damit auch der Berichtsgesellschaft in ihrem Markt aus diesen und anderen bisher einsehbaren Zahlen allein nicht klar ableitbar.6

Das Platzierungsvolumen der von der KVG verwalteten AIF konnte gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Diese erfreuliche Entwicklung führt die Geschäftsleitung im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurück. Private Equity ist - wie auch bereits in früheren Krisen - während der Corona-Pandemie und erneut seit dem sprunghaften Anstieg der Inflationsraten als lukrative Anlageklasse vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.7 In zahlreichen von anerkannten Verlagen verfassten Artikeln wurde über die Gesellschaft selbst und die Möglichkeit für Privatanleger, über die von ihr verwalteten und in Platzierung befindlichen Publikums-AIF bereits mit geringen Anlagesummen in Private Equity zu investieren, berichtet. Der damit einhergehende zunehmende Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit sowie die zunehmende Unsicherheit gegenüber Anlagen an den volatilen Aktienmärkten hatten positive Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung.8 Bestärkt wurde dies zudem durch die erfolgreiche Ausweitung des Vertriebsnetzwerks der RWB Partners GmbH, Oberhaching, die zahlreichen positiven Unternehmensmitteilungen zu den von der KVG verwalteten AIF sowie den Schließungseffekt zum Platzierungsende des AIF RWB Direct Return 4 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Oberhaching, dessen Platzierungsziel deutlich übertroffen wurde.9

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen von Beteiligungen i. H. v. TEUR 554 (Vj. TEUR 554) geprägt. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen i. H. v. TEUR 6.550 (Vj. TEUR 6.083). Der Liquiditätsbestand betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.514 (Vj. TEUR 1.366). Die Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 694 (Vj. TEUR 979), hiervon bestanden TEUR 594 (Vj. TEUR 763) aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 51 (Vj. TEU 44) gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus gruppeninternen Verrechnungen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Den Verbindlichkeiten steht ein Eigenkapital einschließlich des Bilanzgewinns i. H. v. TEUR 6.807 (Vj. TEUR 5.921) gegenüber, was zu einer Eigenkapitalquote von 78,6 % (Vj. 73,5 %) führt.

Ertragslage

In ihrer operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft als Vertriebsgesellschaft auf Dauer auf eine hohe Marktakzeptanz der angebotenen Produkte, die richtigen Marktdurchdringungsstrategien und eine auskömmliche Vergütung dieser Tätigkeit durch die KVG angewiesen.

Die Umsatzerlöse betrugen TEUR 13.070 (Vj. TEUR 12.048). Davon resultieren Erlöse in Höhe von TEUR 8.368 (Vj. TEUR 7.475) aus Vertriebsübernahme und in Höhe von TEUR 4.703 (Vj. TEUR 4.574) aus Kontinuitätsprovision.

Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen insgesamt i. H. v. TEUR 7.570 (Vj. TEUR 7.975) an und betreffen insbesondere die Provisionen für externe Vertriebspartner. Weitere wesentliche Aufwandspositionen waren der Personalaufwand (TEUR 3.130, Vj. TEUR 3.140) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 1.319 (Vj. TEUR 1.197).

6 kapital-markt intern Verlag GmbH, k-mi-Platzierungszahlen 2022: Vehikel und AIF-Anbieter, in: kapital-markt intern, Ausgabe 05/2023. Jahrgang vom 3. Februar 2023

7 Handelsblatt GmbH, Die Rendite von morgen, in: Handelsblatt Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung, Ausgabe Nr. 102/2020 vom 28. Mai 2020, S. 34-35

8 https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/alternative-anlagen-35-prozent-ueberrendite-in-krisenzeiten-wie-anleger-bei-private-equity-einsteigen-koennen/28300518.html

9 https://www.rwb-ag.de/news/rwb-direct-return-4-schliesst-deutlich-ueber-geplantem-zielvolumen/

Die Gesellschaft konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 886 (Vj. TEUR - 116) abschließen.

Finanzlage

Den kurzfristigen Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 694 (Vj. TEUR 979) stehen Bankguthaben sowie kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in einer Gesamthöhe von TEUR 8.064 (Vj. TEUR 7.449) gegenüber. Die Liquidität 2. Grades liegt mit über 1.162,9 % (Vj. 761,2 %) in einem für die Gesellschaft sehr komfortablen Bereich.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr stets sichergestellt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Sowohl Anzahl als auch Streitwert der Rechtsstreitigkeiten der MPE-Unternehmensgruppe waren gegenüber den Vorjahren rückläufig. Ebenso sind noch keine Rechtsstreitigkeiten in Bezug auf Kooperationen mit den Drittanbietern eingegangen. Auch die sich aus im Geschäftsjahr eingegangen Beschwerden im Verhältnis zur Anlegeranzahl ergebende Beschwerdequote befindet sich mit einem Wert von unter einem Prozent auf erfreulich niedrigem Niveau. Die Zustimmungsquoten auf den jährlichen Gesellschafterversammlungen lassen im Durchschnitt weiterhin auf eine grundlegende Zufriedenheit der Anleger mit den Leistungen und Fondsprodukten der KVG schließen.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Entwicklung spricht für eine grundsätzliche Zufriedenheit der Mitarbeiter, was ebenfalls für eine gesunde Basis für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens spricht.

Personalentwicklung

Die Gesellschaft hat im Berichtzeitraum neben den Geschäftsführern Norman Lemke und Nico Auel durchschnittlich 25 Arbeitnehmer (Vj. 24) beschäftigt. Der Personalaufwand beträgt TEUR 3.130 (Vj. TEUR 3.140).

3.

Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Risikobericht

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist auch weiterhin eng an die Akzeptanz der Anlageklasse Private Equity und der Unternehmensgruppe selbst gebunden. Diese Akzeptanz sollte im gegenwärtigen Marktumfeld deutlich steigen, da das Interesse an Renditen, die sich aus unternehmerischer Aktivität in der Realwirtschaft erzielen lassen, erwartungsgemäß weiter zunehmen wird, da der Sachwertcharakter und der lange Anlagehorizont krisenbeständiger sind als Anlagen in börsennotierte Unternehmen. Hierbei ist jedoch insbesondere die Akzeptanz der Anlageklasse Private Equity sowie der Anlageform geschlossener Fonds im Wesentlichen von externen Faktoren abhängig, auf die die Geschäftsführung keinen unmittelbaren Einfluss hat.

Zudem könnte eine zunehmende wirtschaftliche Eintrübung aus dem Ukraine-Krieg und den damit ceteris paribus verbundenen wirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen sowie der durch den sprunghaften Anstieg der Inflationsraten eingeleiteten Zinswende der Notenbanken resultieren. Damit könnte die erwachsende Sorge einer negativen Entwicklung des Arbeitsmarktes einhergehen, wodurch Risiken im Sinne des Ausbleibens bzw. der zeitlichen Verzögerung von Einnahmen insbesondere aus der Neuplatzierung entstehen können. Begründet in den über Jahre hinweg stabilen und nachhaltigen Verwaltungsvergütungen aus den von der KVG verwalteten und als geschlossene Fonds konzipierten Produkten, führen Schwankungen der Neuplatzierung bei einer Dauer von wenigen Jahren jedoch zu keiner akuten Beeinträchtigung der finanziellen Lage der MPE-Unternehmensgruppe.

Die Reputation externer Produktpartner ist von der Geschäftsführung nicht wesentlich beeinflussbar. Reputationsrisiken, insbesondere durch Berichte über unseriöse Wettbewerber oder hohe Regulierungskosten könnten den Platzierungserfolg des gemeinsamen Produktes abnehmen lassen und damit weitere Einnahmequellen der Gesellschaft langfristig deutlich zurückgehen lassen. Ebenso sind Entscheidungen des externen Geschäftspartners denkbar, die Erträge aus der mit ihm etablierten Zusammenarbeit erodieren oder entfallen lassen könnten. Der mit der strategischen Neuausrichtung einhergehende Rückzug aus der Produktlinie Public Capital Markets wirkt dabei zugleich risikomindernd.

Durch seine ständige Überwachung der Geschäftsentwicklung gewährleistet die Geschäftsführung, dass er Risiken, die Einfluss auf den Bestand des Unternehmens haben können, frühzeitig erkennt. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Chancenbericht

Die Gesellschaft hat durch laufende Einnahmen eine gewisse Stabilität gegenüber einer möglicherweise schwachen Neuplatzierung eines einzelnen Jahres. Dies betrifft insbesondere die von der KVG für das Privatkundensegment verwalteten Publikumsfonds. Diese Basis kann sich durch neu eingeworbenes Kapital und die Erfüllung von Ratenzahlungspflichten, die Anleger in den vergangenen Jahren eingegangen sind, ebenso erhöhen wie durch Wertsteigerungen, die die jeweiligen Berechnungsgrundlagen erhöhen. Hinzu kommt die Möglichkeit erfolgsabhängiger Vergütungen, wenn auf Anlegerebene vorab definierte Anlageerfolge eintreten. Der künftige Platzierungserfolg sowie die Vereinnahmung von erfolgsabhängigen Vergütungen, die von dem Erzielen von Mindestanlageerfolgen und damit Wertsteigerungen abhängen, lassen sich jedoch nicht sicher prognostizieren (Einfluss exogener Ereignisse etc.).

Bereits in vorangegangen Krisen, wie beispielsweise den Finanzkrisen in 2001 und 2008, hat die Anlageklasse Private Equity mit die besten Renditen erzielt und auch aus den aktuellen Marktherausforderungen ergeben sich erneut große Chancen.10 In Zeiten exogener Schocks und Friktionen wie beispielsweise hoher Inflationsraten, schützen - im Gegensatz zu Anlagen in börsennotieren Unternehmen an den Aktienmärkten - insbesondere der langfristige Anlagehorizont, die langfristige Kapitalbindung, die geringe Fungibilität und der Sachwertecharakter von Private Equity Investitionen vor größeren Verwerfungen. Die Einführung der Gaspreisbremse in Deutschland bzw. von Energiepreisobergrenzen in anderen Ländern sowie die Zinserhöhungen durch die Zentralbanken als Reaktion auf den Anstieg der Inflationsraten ebnen den Weg zu einer Dämpfung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, woraus die Chance zur Erholung der Gesamtwirtschaft erwächst und ceteris paribus der allgemeinen Unternehmenssituation. Hieraus entsteht die Chance auf Wertaufholungen bzw. -steigerungen, die sich mittelbar positiv auf die Entwicklung der Portfolien der AIF auswirkt. Zudem könnten insbesondere in von den im Rahmen der Corona-Pandemie aufgetretenen Lieferketten-Problemen betroffenen bzw. sogar teilweise dadurch veränderten Branchen tätige Unternehmen für das Erreichen ihrer an die neuen Umweltbedingungen ausgerichteten strategischen Ziele einen erhöhten Finanzierungsbedarf aufweisen. Hieraus entsteht die Chance auf günstige Einstandspreise und Zugang zu neuen Unternehmensakquisitionen, verbunden mit einem hohen Renditepotential. Die daraus resultierenden Effekte würden sich positiv auf die von der KVG verwalteten AIF auswirken und ceteris paribus mittelbar einen positiven Ergebnisbeitrag bei der KVG und der Gesellschaft leisten.

Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine horizontal verlaufende Entwicklung des Gesamtmarktes im Bereich der Sachwertanlagen, im Wesentlichen begründet in dem insbesondere durch die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Konflikts hervorgerufenen sprunghaft angestiegenen und seit Wiedervereinigung höchsten Inflationsniveau in Deutschland sowie dem Überwinden der Lieferketten-Probleme und der Entwicklung hin zu einer neuen Normalität. Auf mittlere Frist erwartet die Gesellschaft eine positive Entwicklung, nachdem die Anlageklasse Private Equity im Rahmen der Corona-Pandemie zunehmend in den Fokus öffentlicher Medien gerückt ist sowie unterstützend durch die aktuell beobachtbare hohe Volatilität an den Aktienmärkten und der potentiellen Hinwendung der Anleger zu Investitionsmöglichkeiten, die erwartungsgemäß vor übermäßigen Volatilitäts- und Inflationsrisiken schützen, sowie die erwartete verstärkte Hinwendung zu Alternative Investments im institutionellen Bereich zur angestrebten Renditeoptimierung.

10 https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/alternative-anlagen-35-prozent-ueberrendite-in-krisenzeiten-wie-anleger-bei-private-equity-einsteigen-koennen/28300518.html

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist auch weiterhin eng an die Akzeptanz des Anlagevehikels "geschlossener Publikums-AIF", der Anlageklasse Private Equity und der Unternehmensgruppe selbst gebunden. Die Geschäftsführung erwartet eine Steigerung dieser Akzeptanz, nachdem die Wahrnehmung der Anlageklasse Private Equity in der Gesellschaft durch die intensive Berichterstattung seit der Corona-Pandemie zugenommen hat sowie die weiterhin auch auf politischer Ebene diskutierten Schwierigkeiten im Immobiliensektor andauern. Dies gilt erst recht, nachdem sich Anbieter von Immobilien-AIF in der gegenwärtigen Marktlage bei der Strukturierung von Produkten mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil hohen Hürden wie Mietpreisbegrenzungen sowie weiter gestiegener Assetpreise und Finanzierungskosten gegenübersehen.11

11 Scope Analysis GmbH, Angebotsvolumen und Platzierungszahlen 2022 Geschlossene Publikums-AIF, 16. Februar 2023

Im laufenden Geschäftsjahr wurde die fünfte Generation der Direct Return Fonds emittiert. In Bezug auf die aus der weiteren Zinserhöhung, als Reaktion auf das sprunghaft angestiegene Inflationsniveau sowie aus dem Ukraine-Konflikt erwachsenden wirtschaftlichen Auswirkungen, besteht noch erhebliche Ungewissheit, wodurch die Prognose zur Platzierungsleistung erschwert wird. In Gesamtbetrachtung erwartet die Geschäftsführung derzeit und auf Basis der bisherigen Erkenntnisse ein Neuplatzierungsvolumen für das Geschäftsjahr 2023 in etwa auf Vorjahresniveau, was der Erreichung der ursprünglich angestrebten Wachstumsziele in etwa entsprechen würde.

Für das Geschäftsjahr 2023 rechnet die Gesellschaft insgesamt mit einer weiterhin stabilen Vermögenslage und einer weiterhin komfortablen Liquiditätslage, die sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 weitgehend unverändert darstellen sollte. Damit einhergehend sollte die Liquidität 2. Grades im laufenden Geschäftsjahr in etwa wieder im Bereich des aktuellen Werts liegen. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geht die Gesellschaft, bedingt durch den Aufbau weiterer personeller Kapazitäten, von einem leichten Rückgang aus. In Gesamtwürdigung rechnet die Gesellschaft wieder mit einem leicht positiven Ergebnis, welches jedoch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen dürfte. Die Eigenkapitalquote sollte im Vergleich zum Berichtsjahr in etwa konstant bleiben. Diese Einschätzung erfolgt jedoch unter dem Vorbehalt zukünftiger negativer gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen aus dem Ukraine-Konflikt sowie den Maßnahmen der Zentralbanken im Rahmen der Geldpolitik.

 

Oberhaching, den 31. März 2023

gez. Norman Lemke

gez. Nico Auel

Bilanz

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.512,00 23.639,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 554.201,00 554.204,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.146.702,74 2.045.881,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.026.211,24 3.785.522,09
3. Sonstige Vermögensgegenstände 377.218,88 251.455,97
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.513.766,59 1.366.053,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.255,22 27.292,10
SUMME Aktiva 8.655.872,67 8.054.052,37

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 499.438,02 499.438,02
III. Bilanzgewinn 6.207.263,40 5.321.315,80
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 264.137,00 438.243,14
2. Sonstige Rückstellungen 891.447,92 716.532,46
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 594.313,51 763.107,95
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 51.366,82 44.260,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 4.178,76
4. Sonstige Verbindlichkeiten 47.906,00 166.975,98
SUMME Passiva 8.655.872,67 8.054.052,37

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2022 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 13.070.335,82 12.048.392,27
2. Sonstige betriebliche Erträge
a. Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 13.097,00 0,00
b. übrige sonstige betriebliche Erträge 118.601,62 75.980,41
3. Summe Erlöse 13.202.034,44 12.124.372,68
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.569.764,51 -7.974.469,70
5. Rohergebnis 5.632.269,93 4.149.902,98
6. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.770.891,75 -2.769.056,50
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -358.986,07 -371.048,99
7. Abschreibungen
a. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -13.745,00 -16.524,27
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a. Miete und Raumkosten -254.547,10 -310.399,81
b. Versicherungen, Beiträge, Abgaben -8.344,05 -3.598,12
c. Fahrzeugkosten (außer Steuer) -122.715,47 -130.041,33
d. Werbung und Reisekosten -405.286,86 -261.965,29
e. Verschiedene betriebliche Kosten -183.293,06 -302.291,01
f. Kosten der Warenabgabe -336.176,90 -183.458,40
g. Reparatur und Instandhaltung -8.852,51 -4.812,15
h. Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 -13,00
9. Zwischensumme 1.169.431,16 -203.305,89
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 8.159,13
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.404,37 3.231,11
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -346,52 15.578,44
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -284.526,15 61.268,52
14. Ergebnis nach Steuern 886.962,86 -115.068,69
15. Sonstige Steuern -1.015,26 -1.201,00
16. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 885.947,60 -116.269,69
17. Gewinn- /Verlustvortrag aus dem Vorjahr 5.321.315,80 5.437.585,49
18. Bilanzgewinn 6.207.263,40 5.321.315,80

Anhang

1.

Allgemeine Angaben

Die RWB Partners GmbH mit Sitz in Oberhaching ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 196243.

Der Jahresabschluss der RWB Partners GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt. Darüber hinaus waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz ist nach der Bestimmung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach der Bestimmung des § 275 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

2.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und pro rata temporis planmäßig linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu den ursprünglichen Anschaffungskosten aktiviert ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden nach dem strengen Niederstwertprinzip und mit dem Nennwert angesetzt und bewertet.

Liquide Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um bestehende und erkennbare Risiken abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2022 ergibt sich aus der beigefügten Anlage zum Anhang.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € 3.754.004,02 (Vj.: € 3.440.916,20) auf Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Vertriebspartner in Höhe von € 29.115,07 (Vj.: € 65.167,29) sowie Steuerforderungen in Höhe von € 301.466,55 (Vj.: € 153.152,59).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022 31.12.2021
Provisionen Dezember 2022 195.891,89 € 209.328,65 €
Provisionen externe Vertriebe 531.153,16 € 413.380,81 €
Rückstellungen Personal 128.500,00 € 65.200,00 €
Rückstellungen für JA-Erstellung und Prüfung 23.180,62 € 15.900,00 €
Rückstellungen für Zinsen § 233a AO 12.723,00€ 12.723,00€
Sonstige Rückstellungen gesamt 891.448,67 € 716.532,46 €

Alle Rückstellungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Eine Abzinsung erfolgte nicht.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 594.313,51 (Vj.: € 763.107,95) entfallen € 3.747,97(Vj.: € 0,00) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Umsatzerlöse in Höhe von € 13.070.335,82 (Vj.: € 12.048.392,27) setzen sich in Höhe von € 8.367.717,16(Vj.: € 7.474.608,10) aus Erlösen aus Vertriebsübernahme und in Höhe von€ 4.702.618,66(Vj.: € 4.573.784,17) aus Kontinuitätsprovision zusammen. Sämtliche Umsätze entstanden im Inland.

Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

2022 2021
Provisionen an externe Vertriebe 7.515.928,51 € 7.190.635,70 €
Dienstleistungsaufwand verbundene Unternehmen 53.836,00 € 783.834,00 €
Provisionsaufwendungen gesamt 7.569.764,51 € 7.974.469,70 €

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfielen € 1.821,79 (Vj.: € 2.615,57) auf verbundene Unternehmen.

Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von insgesamt € 284.526,15(Vj.: € - 61.268,52) entfielen € 284.767,36(Vj. € 0,00) auf das laufende Jahr und € - 180,21(Vj.: € -61.268,52) auf Vorjahre.

5. Sonstige Angaben

Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden keine nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen.

Zur Geschäftsführung der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestimmt:

Herr Norman Lemke, Vorstand der Munich Private Equity AG

Herr Nico Auel, Geschäftsführer der RWB Partners GmbH

Die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB ist unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise unterblieben.

Die Gesellschaft hat mit Mietvertrag vom 19.01.2022 ab 01.02.2023 565,53 qm Räume im Keltenring 5, 82041 Oberhaching zu einer Jahresgesamtmiete inklusive Tiefgarage und Mietnebenkosten in Höhe von EUR 112.400,28 angemietet. Der Mietzins erhöht sich jährlich gegenüber dem letzten Stand der Kaltmiete zum 01.02. eines Jahres um 1,85 %. Der Mietvertrag wurde bis zum 31.01.2028 fest abgeschlossen mit der Option um fünf Jahre den Mietvertrag zu verlängern.

Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtsjahr neben den Geschäftsführern im Durchschnitt 25 Arbeitnehmer (Vj.: 24 Arbeitnehmer).

Oberste Muttergesellschaft ist die CapitalConcept Anlagen Holding GmbH, Oberhaching. Muttergesellschaft ist die Munich Private Equity AG, Oberhaching. Ein Konzernabschluss wird nicht aufgestellt.

Die Gesellschaft hat für die Tochtergesellschaft CAMPUS Institut für Personalentwicklung und Finanzwirtschaft AG, Oberhaching, eine Patronatserklärung abgegeben. Darüber hinaus wurde der Rangrücktritt für die bestehenden Darlehen erklärt. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird unter Würdigung der aktuellen Finanzlage der Tochtergesellschaft als gering eingeschätzt.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 6.207.263,40 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anteilsbesitzliste

Name der Gesellschaft Sitz Kapitalanteil
in %
Währung Eigenkapital 31.12.2021 Jahresergebnis 31.12.2021
CAMPUS Institut für Personalentwicklung und Finanzwirtschaft AG Oberhaching 91,48 0,00 -65.626,26

 

Oberhaching, den 31. März 2023

gez. Norman Lemke

gez. Nico Auel

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 128.588,86 0,00 0,00 128.588,86
128.588,86 0,00 0,00 128.588,86
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.479,41 14.618,00 0,00 538.097,41
523.479,41 14.618,00 0,00 538.097,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 375.857,65 0,00 0,00 375.857,65
2. Beteiligungen 4.194.703,00 0,00 3,00 4.194.700,00
4.570.560,65 0,00 3,00 4.570.557,65
5.222.628,92 14.618,00 3,00 5.237.243,92
Kumulierte Zuschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 128.584,86 0,00 0,00 128.584,86
128.584,86 0,00 0,00 128.584,86
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 499.840,41 13.745,00 0,00 513.585,41
499.840,41 13.745,00 0,00 513.585,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 400.855,65 0,00 0,00 400.855,65
2. Beteiligungen 3.640.499,00 0,00 0,00 3.640.499,00
4.041.354,65 0,00 0,00 4.041.354,65
4.669.779,92 13.745,00 0,00 4.683.524,92
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
4,00 4,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.512,00 23.639,00
24.512,00 23.639,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 554.201,00 554.204,00
554.202,00 554.205,00
578.718,00 577.848,00

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 31.08.2023 festgestellt.

Bestätigung- bzw. Versagungsvermerk

an die RWB Partners GmbH, Oberhaching

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RWB Partners GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RWB Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. August 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schobel, Wirtschaftsprüfer

gez. Völkel, Wirtschaftsprüfer

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