ET Global Exhibit Germany GmbHLiquidiert
60486 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Trierweiler seit 11.5.2020 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Everest Capital Holding GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018KONZERNBILANZ zum 31.12.2018AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine AngabenDie Everest Capital Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main - im Folgenden auch Everest, Muttergesellschaft oder Mutterunternehmen genannt - ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (Reg. Nr. B 11 02 89). Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Konsolidierungskreis und Entstehung des KonzernsMit Kaufvertrag vom 18.12.2017 wurde die Everest Capital Holding GmbH (vormals UNA 332. Equity Management GmbH) als Vorratsgesellschaft erworben. Die Everest Capital Holding GmbH hat wiederum mit Wirkung vom 18.12.2017 100 % der Geschäftsanteile an der E3 Capital Holding GmbH vom ehemaligen Gesellschafter, Patrick O. Soschinski, erworben. Zum Stichtag 31.12.2017 hatte der Konzern noch keine operativen Tätigkeiten. Es wurde die größenabhängige Befreiung nach § 293 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Der Konzernabschluss wurde erstmalig zum 31.12.2018 aufgestellt. Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes, die gesondert dem Anhang (Anlage 2 zum Konzernanhang) beigefügt ist. III. KonsolidierungsgrundsätzeKonsolidierungsstichtag Die Abschlussstichtage der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind mit dem des Mutterunternehmens identisch. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Aus der Erstkonsolidierung entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 231, welcher im Rahmen der Erstkonsolidierung ergebniswirksam aufgelöst wurde sowie ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 13.848 welcher linear über 10 Jahre abgeschrieben wird. Auf wesentliche Konsolidierungsmaßnahmen werden latente Steuern abgegrenzt. Ein sich aus der Saldierung aktiver und passiver Abgrenzungen ergebender Posten wird in der Konzernbilanz gesondert ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 31,92 % vorgenommen. Konsolidierung von Schulden sowie Erträgen und Aufwendungen, Eliminierung von Zwischengewinnen Bei der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Gesellschaften aufgerechnet. Die daraus resultierenden Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam berücksichtigt. Zur Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Erträge und Aufwendungen aus Transaktionen zwischen den einbezogenen Tochterunternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen und Erträgen verrechnet. Dabei auftretende Währungsdifferenzen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung als sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen dargestellt. Zwischengewinne aus konzerninternen Leistungsbeziehungen, wie dem Erwerb von Anlagevermögen oder Vorräten, werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert und mit den ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen. IV. WährungsumrechnungDie Posten der Bilanz werden grundsätzlich zu den am Konzernbilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkursen umgerechnet, nicht jedoch die Eigenkapitalpositionen, die - mit Ausnahme des laufenden Jahresergebnisses (s. unten) - mit den historischen Kursen umgerechnet werden. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Aufwendungen und Erträge zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Auch das Jahresergebnis wird zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet, sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapital. Entstehende Währungsumrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital ausgewiesen. V. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Dabei wurden die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln auch von den Tochtergesellschaften beachtet. Sofern ausländische Tochtergesellschaften ihre Abschlüsse nach abweichenden Landesvorschriften erstellen, werden diese, mit Ausnahme unwesentlicher Fälle, für die Erstellung des Konzernabschlusses angepasst. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen inkl. aktivierter Eigenleistungen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und, falls erforderlich, außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen sowohl notwendige Einzel- als auch Gemeinkosten. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellkosten einbezogen. Die Wahlrechtbestandteile des § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurden nicht als Herstellungskosten angesetzt. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an der betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam abgeschrieben. Daneben wurde ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 gebildet und im Jahr der Bildung und den vier Folgejahren mit je 1/5 abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zum Nennwert. Die sonstigen Ausleihungen enthalten Mieterdarlehen mit Daueranlagecharakter, die in Höhe der gezahlten Beträge bewertet werden und bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt werden. Die Genossenschaftsanteile werden innerhalb der Finanzanlagen zu Anschaffungskosten angesetzt. Innerhalb des Vorratsvermögens erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurden mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die in den unfertigen Leistungen enthaltenen, im Bau befindlichen Messestände wurden jeweils mit den Anschaffungskosten des Materials und den durch die Be- und Verarbeitung entstandenen Lohnkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie für zu erwartende Rechnungskürzung wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Umrechnungskurs des Entstehungsmonats erfasst. Kursdifferenzen werden beim Eingang der Valutaforderungen berücksichtigt. Zum Abschlussstichtag erfolgt die Umrechnung gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden gutachterlich unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2018 veröffentlichte Zinssatz von 3,21% verwendet. Als Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Zukünftige Anpassungen der Versorgungsleistungen werden durch einen Rententrend von 2,0% p.a. berücksichtigt. Die Differenz der Erfüllungsbeträge zwischen dem 10-Jahres-Zins (Ermittlung des Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 2 HGB alte Fassung) und dem 7-Jahres-Zins beträgt EUR 49.053 und ist ausschüttungsgesperrt. Die Rückdeckungsversicherung wird mit dem Rückkaufswert angesetzt und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. VI. Erläuterungen zur KonzernbilanzImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 ist aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage 1 zum Konzernanhang) ersichtlich. Im Rahmen der Neubewertung wurden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt Markenrechte der Marken "Expotechnik", "ET Global", "Reception +", "Electra" sowie "Bluepool" in Höhe von TEUR 22.135 sowie Werte für Kundenbeziehungen in Höhe von 26.084 (vor latenten Steuern) aktiviert. Die Marken werden planmäßig linear zwischen 10 und 15 Jahren abgeschrieben und haben zum Bilanzstichtag einen Restbuchwert von TEUR 20.978. Die Kundenbeziehungen werden planmäßig linear zwischen 2 und 7 Jahre abgeschrieben und haben zum Bilanzstichtag einen Restbuchwert von TEUR 23.391. Ferner wurde im Rahmen der Neubewertung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt im Berichtsjahr insgesamt stille Reserven auf das Messematerial in Höhe von TEUR 396 und Gebäuden in Höhe von TEUR 2.107 sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 18, (vor latenten Steuern) aufgedeckt. Die stillen Reserven werden über eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 10 Jahren auf Messematerial und 25 Jahren auf Gebäuden abgeschrieben. Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen enthalten im Wesentlichen Mieterdarlehen mit Daueranlagecharakter in Höhe von TEUR 4.771 sowie gezahlte Kautionen in Höhe von TEUR 411. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 13.190 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Seit 2013 betreibt die ET Global GmbH, Frankfurt am Main, Factoring. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden um die verkauften Forderungen vermindert ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3.635 beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Steuerüberzahlungen in Höhe von TEUR 1.808 sowie Forderungen aus berechneten Baukostenzuschüssen gegen den Vermieter in Höhe von TEUR 663. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen die Abgrenzung der Zusatzkosten für das Logistikzentrum Taunusstein-Orlen in Höhe von TEUR 29, Vorauszahlungen für Wartungen, Versicherungen und anderen Aufwendungen in Höhe von TEUR 534 sowie abgegrenzte Kosten in Höhe von TEUR 3.398, welche im Rahmen der Finanzierung im Berichtsjahr verauslagt wurden. Eigenkapital Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2018 TEUR -10.729. Hierin enthalten sind Verlustvorträge in Höhe von TEUR 2.143, welche sich aus dem Vorjahresergebnis des Tochterunternehmens E3 Capital Holding GmbH ergaben. Die im Berichtsjahr zugeführte Kapitalrücklage resultiert aus der Einlage von Geschäftsanteilen des ehemaligen Gesellschafters, Patrick O. Soschinski, an der ET Global Group in den Everest Konzern. Auf den Eigenkapitalspiegel wird verwiesen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung resultiert aus der Tochtergesellschaft ET Global GmbH, Frankfurt am Main (ehemals Expotechnik Heinz Soschinski GmbH, Taunusstein) Die Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Dabei wird die Übergangsvorschrift gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB angewandt, die eine Verteilung des durch die Neuregelungen des BilMoG verursachten Erhöhungsbetrags der Pensionsrückstellung über 15 Jahre vorsieht. Der am 31. Dezember 2018 noch bestehende, bis zum 31. Dezember 2024 zu verteilende Betrag beläuft sich auf TEUR 42. Im Geschäftsjahr 2018 wurden TEUR 7 als Aufwendungen nach Art 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Der Erfüllungsbetrag der verbleibenden Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 528. Der Rückkaufswert der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf TEUR 258 und wird auf Grund der Vorschriften § 246 Abs. 2 Satz HGB mit dem Rückstellungsbetrag saldiert ausgewiesen. Die mit den Erträgen saldierten Aufwendungen aus der Rückdeckungsversicherung belaufen sich auf TEUR 11. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.172 wurden im Wesentlichen für Personalkosten wie Boni, Erfolgsbeteiligungen, Überstunden sowie Abfindungszahlungen (sog. service gratuity) (TEUR 1.755), für offene Rechnungen (TEUR 3.583) sowie Rückstellungen für Abschlusskosten (TEUR 285) gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr handelt es sich um einen Geldmarktkredit sowie kurzfristige Kreditlinien. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend die im Berichtsjahr erfolgte Umfinanzierung der gesamten Everest Gruppe über einen Europäischen Debt Fund in Höhe von TEUR 78.890, welcher eine Laufzeit von über 7 Jahren hat, ausstehende Kaufpreiszahlungen in Höhe von TEUR 10.247, Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 399 sowie ein gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 von nahestanden Personen. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern i. H. v. TEUR 11.727 resultieren im Wesentlichen aus der Aufdeckung von stillen Reserven (TEUR 24) auf Messematerial sowie auf die Aktivierung der Markenrechte und Kundenbeziehungen (TEUR 12.707) im Rahmen der Erstkonsolidierung. Die Auflösung im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 985 erfolgt über die Nutzungsdauern der zugrundeliegenden Vermögensgegenstände. Die zukünftige höhere Steuerbelastung wurde mit einem Steuersatz von 31,92 % berücksichtigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende wesentliche sonstige künftige finanzielle Verpflichtungen:
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus mietweiser Gestellung von Messeständen und Messemobiliar, der Erbringung von Lager- und Logistikdienstleistungen für Messematerial in Kundeneigentum, Verkaufserlöse für System-Messestandmaterial sowie Erlöse aus sonstigen Lieferungen. Sie werden vermindert um Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.188 beinhalten Erträge aus Währungskursgewinnen i. H. v. TEUR 318. Weiterhin enthält die Position Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.081. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Kosten für bezogene Waren sowie zugekaufte Dienstleistungen. Sie beinhalten direkt zurechenbare Material- und Fertigungseinzelkosten. Abschreibungen Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betragen TEUR 10.787. Hinsichtlich der auf die einzelnen Positionen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen entfallenden Abschreibungsbeträge wird auf den Konzern-Anlagespiegel verwiesen. In diesen Beträgen sind Abschreibungen auf die im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven auf Sachanlagen (TEUR 102) sowie Abschreibungen auf die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierte Marke, Kundenbeziehungen und Goodwill in Höhe von TEUR 4.977 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere die Aufwendungen für Raum- und Gebäudemieten sowie dazugehörige Nebenkosten des Geschäftsjahres, Rechts- und Beratungskosten, Aufwendungen für den Fuhrpark sowie Werbeaufwendungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus der Verzinsung von Bankguthaben. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung von Verbindlichkeiten im Rahmen der Finanzierung der Gruppe. In den Zinsaufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen aus der Aufzinsung für Pensionen i. H. v. TEUR 19 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i. H. v. TEUR 1.084 setzen sich aus Steuererträgen für das Jahresergebnis bzw. Erstattungen aus Vorjahren in Höhe von TEUR 99 und aus latenten Steuererträgen i. H. v. TEUR 985 zusammen. Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen Die E3 Capital Holding GmbH hat mit Vertrag vom 2. Januar 2018 einen Dienstleistungsvertrag über die Stellung eines Geschäftsführers mit der POS GmbH & Co. KG, deren Gesellschafter Patrick O. Soschinski ist, abgeschlossen. Ab dem 28. Dezember 2018 wurde der Everest Capital Holding GmbH ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 von der POS GmbH & Co. KG, deren Gesellschafter Patrick O. Soschinski ist, gewährt. VIII. NachtragsberichtMit Vertrag vom 6. Mai 2019 hat die E3 Capital Holding GmbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Everest Capital Holding GmbH, 100% Geschäftsanteile an der Keck GmbH mit Sitz in Weil der Stadt erworben. IX. Sonstige AngabenDas berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers betrug für
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:
Die Everest Capital Holding GmbH, Frankfurt am Main, stellt als oberste Muttergesellschaft einen Konzernabschluss für den größten Kreis von diversen Unternehmen, welche aus Anlage 2 zum Konzernanhang ersichtlich sind, auf. Dieser befreiende Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des HGB aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Everest Capital Holding GmbH erklärte im Berichtsjahr die Einstandspflicht gegenüber ihren Tochterunternehmen und nimmt die Befreiungserleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB für diese Tochterunternehmen in Anspruch. Wir verweisen hierzu auf die Anteilsbesitzliste. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 vertreten durch ihren Geschäftsführer:
Die Mitglieder der Geschäftsführung haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft bezogen.
Frankfurt, den 30.08.2019 Patrick O. Soschinski Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
AnteilsbesitzlisteEverest Capital Holding GmbH, Frankfurt am Main
1) Die gekennzeichneten deutschen Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft beziehungsweise Personengesellschaft machen von den Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB beziehungsweise § 264b HGB Gebrauch. Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018Everest Capital Holding GmbH, Frankfurt am MainI. Geschäft und RahmenbedingungenGeschäft und Organisation Die Everest Capital Holding GmbH ("Everest") hält 100% der Anteile an der E3 Capital Holding GmbH. Die von der E3 Capital Holding gehaltenen Gesellschaften bilden die E3 Group. Die Everest stellt für das Geschäftsjahr 2018 erstmalig einen Konzernabschluss auf und weist daher keine Vorjahrvergleichs-zahlen aus. Die E3 Group ist eine sektorfokussierte Plattform für Unternehmen aus den Bereichen Exhibitions, Events und Environments. Im Bereich Live Marketing Solutions bietet sie ein breites Spektrum an Consulting- und Execution-Brands, die für Bluechip Kunden und führende mittelständische Unternehmen Kreativleistung in Bezug auf Kommunikation, Digitalisierung und Realisierung erbringen. Zur E3 Group gehören unter anderem die Angebotsmarken ET GLOBAL, bluepool, EXCITE, BIGBLUE, Electra Solutions, Reception Plus und SCF Corporate Services. Die E3 Group ist global aufgestellt und mit 15 Standorten in den Wirtschaftsregionen AMERICAS, EMEA und APAC vertreten. Der Hauptsitz der Gruppe ist in Frankfurt am Main, die globale Leitung liegt bei CEO Patrick O. Soschinski. Die Portfoliounternehmen betreiben derzeit weltweit insgesamt 15 Offices für den Kundendialog und die Projektsteuerung direkt vor Ort, 6 Hubs mit Schwerpunktaufgaben im Bereich Consulting und Execution mit Projektplanung und Querschnittsfunktionen sowie Logistikzentren mit einer Gesamtfläche von ca. 150.000 m 2. Schwerpunkt der Tätigkeit der E3 Group ist die Entwicklung und Realisierung von 3-dimensionalen Markeninszenierungen für die Bereiche Messen, Events und permanente Installationen wie Showrooms und Foyers (Environments). Unser Portfolio umfasst neben dem Systembau auch individual gefertigte Messestände. Um langfristig erfolgreich zu sein, verfügen wir über flexible Messebausysteme, eine diversifizierte Kundenbasis, eine globale Aufstellung mit regionaler Flexibilität sowie eine unternehmerisch geprägte Managementstruktur. Mit Innovationen und gezielten Ergänzungen unseres Produktportfolios positionieren wir uns als Universal-Anbieter, der seinen Kunden zuverlässig Messestände in Premium-Qualität vermietet sowie ihre Innovationsprozesse aktiv begleitet und auf diese Weise messbaren Mehrwert für sie generiert. So stärken wir die Kundenbindung, unterscheiden uns von unseren Wettbewerbern und streben auch in wettbewerbsintensiven Marktphasen bzw. Segmenten danach, adäquate Margen zu generieren. Die E3 Capital Holding hat in 2018 die Anteile an der ET GLOBAL Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main (vormals Expotechnik International Holding GmbH & Co. KG, Taunusstein), erworben. Der Gesellschafter der E3 Capital Holding war mit seinem Bruder zusammen ebenfalls Gesellschafter der ET GLOBAL Holding GmbH & Co. KG. Der ET GLOBAL Holding GmbH & Co. KG sind die ET GLOBAL GmbH, Frankfurt am Main, die Expotechnik USA GbR, Frankfurt am Main, die Expotechnik America Inc., Suwanee/Georgia, die ET GLOBAL Custom GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, und die Expotechnik Pacific Holding Pte. Ltd., Singapur, als 100%-ige Töchter direkt zugeordnet. Die übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden indirekt über die Zwischenholdings Expotechnik USA GbR, Frankfurt am Main, die Expotechnik America Inc., Suwanee/Georgia, sowie die Expotechnik Pacific Holding Pte. Ltd., Singapur, gehalten. Im März 2018 brachte der Gesellschafter die Reception+ GmbH, Frankfurt am Main, in die E3 Gruppe ein. Als führender Anbieter von Premium-Leistungen für Empfangsdienste und Outsourcing-Leistungen für Unternehmen stellt Reception+ GmbH überall dort ihre Leistungen zur Verfügung, wo ein Unternehmen nach außen hin repräsentiert werden soll. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunde bzw. Gast eine hohe professionelle und persönliche Qualität zu bieten, ist Anspruch und Verpflichtung zugleich. So wird entsprechendes Personal regelmäßig entsprechend ausgebildet und sehr individuell auf die Unternehmen und seine Werte eingestellt. Dafür wurde eigens die Reception Plus Academy gegründet. Das Portfolio an Dienstleistungen ist in den letzten Jahren mit dem zunehmenden Bedarf des Marktes gewachsen. Neben dem Premium-Anspruch ist hohe Flexibilität ein weiterer wichtiger Wert und Nutzen - entsprechende Mitarbeiter werden langfristig oder auch zur Überbrückung zur Verfügung gestellt. Weiterhin wurde im Februar 2018 die Electra Group, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, erworben. Electra ist führend in der Ausstellungs- und Eventmarketing-Branche im Mittleren Osten. Seit 1998 hat sich das Unternehmen zu einer starken Kraft im Bereich Messe, Corporate Events und in der Schaffung bleibender Markenräume entwickelt. Der Dienstleister bietet und organisiert integrierte Marketing-Angebote - und schafft Erlebnisräume, in denen Menschen sich begegnen. Die Electra Group besteht aus fünf Unternehmen, die in und um Dubai Markeninszenierungen für namhafte Agenturen und andere Kunden umsetzen. Im August 2018 erfolgte die Akquisition der bluepool GmbH, Leinfelden-Echterdingen ("bluepool"). Einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands, der Raum Stuttgart, bietet bluepool einen hervorragenden Ausgangspunkt für eine hochwertige und international ausgerichtete Kundenstruktur. Jährlich über 1200 Projekte in 60 Ländern werden hierbei ganzheitlich geplant und umgesetzt - mit einem Leistungsspektrum von der Beratung, über Konzeption & Design bis hin zur Projektierung und der gesamten logistischen Abwicklung. Diese umfangreichen Inhouse-Leistungen mit einem 120 Mitarbeiter starken Team werden über den sogenannten Servicepool noch um erfahrene zusätzliche Dienstleistungen zum Beispiel aus den Bereichen Catering oder Programmierung ergänzt. Besonders im Bereich von B2C-Messen und -Events ist heute die präzise Ausrichtung einer Marke und ihrer Ziele entscheidend und muss sich wirksam mit anderen Marketingmaßnahmen ergänzen. Mit dem "Prinzip Begeisterung" setzt die neu gegründete Excite GmbH Projekte für ihre Kunden deshalb immer so auf, dass sehr persönliche und eng verzahnte Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches und der Beratung entstehen können. Von der ersten gemeinsamen Analyse, über die Planung, die Umsetzung bis hin zur Nachbetrachtung. Dafür steht ein 30-köpfiges Team an 2 Standorten zur Verfügung, welches Kunden mit einem jeweils festen Team in ganz Europa betreut. In Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen ET GLOBAL sind aber ebenso auch weltweite Auftritte sicher planbar. Im weiteren Jahresverlauf wurden die Bereiche Einkauf, Finanzen, Lagerhaltung, Personal und IT aus den bestehenden deutschen Gesellschaften der E3 Group in die SCF Corporate Services überführt. SCF entwickelt und standardisiert Prozesse und Tools für die gesamte Unternehmensgruppe, um individuell ausgerichtete Dienstleistungen effizient und kostengünstig zu erbringen. Mit 85 Mitarbeitern stellt das Unternehmen für die Schwesterunternehmen der E3 Group in den Bereichen Einkauf, Finanzen, Lagerhaltung, Personal und IT spezifische Dienstleistungen zur Verfügung. Damit vernetzt SCF das Portfolio intelligent, koordiniert dessen Bedarf und setzt Themenstellungen in den genannten Bereichen um. Für Angebotsmarken wie die ET GLOBAL, Bluepool, Electra oder Excite entsteht damit die Möglichkeit, sich uneingeschränkt auf hochqualifizierte Beratung und Umsetzung zu konzentrieren. Die E3 Group hat mit Vertrag vom März 2019 zum Mai 2019 die Keck GmbH, Weil der Stadt, nebst Tochtergesellschaften erworben, und setzt damit ihren Wachstumskurs auch in 2019 fort. Steuerungsgröße Sämtliche Gesellschaften innerhalb des Everest Konzerns werden auf Basis der Leistungsindikatoren Umsatz sowie um Einmaleffekte bereinigtes EBITDA gesteuert. Das EBITDA stellt auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ab. Investitionsstrategie Wir streben an, unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen mit dem Fokus auf attraktiven Wachstumschancen in profitablen Märkten zu steigern. Für unsere Investitionspolitik gelten dabei die folgenden Leitlinien:
Finanzierungsstrategie Die Finanzierungspolitik der E3 Group ist langfristig und auf Wachstum angelegt. Eckpfeiler ist ein starker Partner, der den Expansionskurs der E3 Group mit Fremdfinanzierung stützt. Das Wachstum der Konzerngesellschaften wird aus dem operativen Geschäft und über gezielte Finanzierungsmaßnahmen ermöglicht. Es ist unser Ziel, neben einem positiven Ergebnisbeitrag auch einen positiven operativen Cashflow zu erwirtschaften. Vertriebsstrategie Die E3 Group erbringt Dienstleistungen weltweit an mehrere hundert Kunden in über 30 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Führende Unternehmen der jeweiligen Abnehmerbranchen wie z.B. Abbott, Astra Zeneca, Bosch Rexroth, Chanel, Daimler, Deutsche Lufthansa, Fraunhofer Institut, Hermés, Krones, John Deere, Phoenix Contact, Rational, SEW-Eurodrive oder Siemens zählen zu unserem festen Kundenstamm. In sämtlichen Vertriebsregionen verfügen wir über langjährige Kundenbeziehungen. Unseren Vertrieb steuern wir in unseren operativen Gesellschaften weltweit, wobei die Möglichkeit für aktiveres Crossselling weiter gestärkt und die Vorteile des Unternehmensverbundes ausgeschöpft werden soll. Diese globale Präsenz bauen wir kontinuierlich aus, um weiter an Marktnähe zu gewinnen und strategische Potenziale besser evaluieren zu können. In einigen Ländern, in denen wir bisher keine eigene Gesellschaft unterhalten, arbeiten wir mit lokalen Vertriebspartnern zusammen. Um die Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen, haben wir regionale Marketing- und Vertriebsstrukturen etabliert. Dies ermöglicht eine stärkere Kundennähe und schnellere, flexiblere Reaktionsfähigkeit. Um die größtmögliche Nähe zu den Kunden und deren individuelle Betreuung zu gewährleisten, leiten unsere Business Units ihre Vertriebsorganisation eigenverantwortlich. Unsere Tochtergesellschaften in fünf Ländern bieten uns einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Unsere Kunden werden, soweit möglich, jeweils von den regionalen Standorten aus beliefert. Dies verschafft ihnen sowohl Zeit- als auch Kostenvorteile. II. Geschäftsverlauf und Lage des KonzernsAngewiesen auf die Marketing- und Kommunikationsbudgets der Aussteller, ist die Messebranche stark abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2018 ist mit 3,6% moderat ausgefallen. Der Internationale Währungsfonds geht in seiner Prognose vom Januar 2019 davon aus, dass die Weltwirtschaft 2019 um 3,3% wachsen wird; im Jahr 2017 betrug das Wachstum 3,8%. Für Deutschland wird ein Wachstum in Höhe von 0,8% in 2019 und 1,4 % für 2020 prognostiziert. Für die USA wird das Wirtschaftswachstum auf 2,3% (2019) und 1,9% (2020) geschätzt. Etwas nach unten revidiert wurde Chinas Wachstumsprognose, und zwar auf 6,3% für 2019 und 6,1% für 2020. Das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Arabischen Emirate wird für 2019 mit 3,7%, für 2020 mit 3,6% prognostiziert. Allgemein zeigt der AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft e.V.) - MesseTrend 2019, dass unter den ersten zehn Instrumenten, die für ausstellende Unternehmen wichtig oder sehr wichtig sind, vier persönliche Kontaktmedien sind: So halten 83 % der befragten Aussteller Messen neben dem Außendienst mit 76 % für wichtig, 35 % das Instrument Event und 28% die Präsentation auf Kongressen, die insbesondere in den USA stark mit den Messen verwoben sind. Die Bedeutung von Messen hat sich in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt kaum verändert. Führendes Instrument - quasi als Basiskommunikation - bleibt die eigene Website, die 90 % der Unternehmen für sehr wichtig oder wichtig halten. Die Anzahl der Messebeteiligungen deutscher Aussteller im Inland wird sich in den Jahren 2018/2019 kaum verändern. In diesem Zeitraum wollen 29% der befragten Unternehmen mehr in Messebeteiligungen investieren, 56% wollen ihre Ausgaben konstant halten. Der Anteil des Messebudgets am Gesamtkommunikationsbudget liegt bei den befragten Unternehmen mit 47% deutlich über den bisherigen Prognosen und weiterhin auf Rekordniveau. Die Zahl der Aussteller auf dem Messeplatz Deutschland hat sich in 2018 um gut 10% erhöht und liegt auf einem 5-Jahres-Hoch. Der Wert der durchschnittlichen Messebeteiligungen der befragten Unternehmen liegt bei 5,4 und damit in etwa auf dem Vorjahresniveau. Der mit Abstand größte Teil, nämlich 65% aller Befragten, wird den Umfang seiner Beteiligungen auf deutschen Messen beibehalten. 83% der Unternehmen werden demnach in den Jahren 2018/2019 auf gleich vielen oder mehr deutschen Messen präsent sein. Im Vergleich zu den vergangenen Untersuchungen ergeben sich damit keine signifikanten Veränderungen. Die Beteiligung deutscher Aussteller auf Messen im Ausland hat sich in den vergangenen 20 Jahren von 12%, die auch auf ausländischen Messen aktiv sind, auf 24% verdoppelt. Der Erwerb der Electra trägt auch dieser Entwicklung Rechnung. Größere Unternehmen sind verstärkt auf Auslandsmessen aktiv, was der Präsenz in diesen Auslandsmärkten sowie größeren Marketingbudgets zuzuschreiben ist. So stellten Unternehmen mit mehr als 50 Mio. EUR Jahresumsatz in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt fast elfmal auf Auslandsmessen aus, wogegen es bei kleineren Unternehmen 1,8 Beteiligungen waren. III. Erläuterungsteil1. Ertragslage Im Berichtsjahr erwirtschaftete der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 94.849. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 53.193 von in Deutschland, TEUR 12.780 von in den USA, TEUR 25.178 von in den Vereinigten Arabischen Emiraten und TEUR 3.698 von im Pazifischen Raum domizilierten Unternehmen erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich insbesondere aus Währungsgewinnen in Höhe von TEUR 318 sowie Erträgen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.081 zusammen. Der Materialaufwand von insgesamt von TEUR 51.380 beinhaltet den Projekten direkt zurechenbare Material- und Fertigungskosten für bezogene Waren sowie zugekaufte Dienstleistungen. Die konzernweiten Personalaufwendungen betrugen in 2018 TEUR 26.069. Die Mitarbeiteranzahl zum Bilanzstichtag betrug 834 Mitarbeiter, wovon sich 433 in einem Anstellungsverhältnis und 401 Mitarbeiter in einem gewerblichen Beschäftigungsverhältnis befanden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 16.734 beinhalten im Wesentlichen Raum- und Gebäudemieten sowie dazugehörige Nebenkosten, Rechts- und Beratungskosten des Geschäftsjahres, Aufwendungen für den Fuhrpark sowie Werbungskosten der Gruppe. Das EBITDA im Geschäftsjahr beläuft sich somit auf TEUR 5.136. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 10.793 und beinhalten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von TEUR 7.138, die überwiegend aus den aufgedeckten stillen Reserven der Unternehmenserwerbe resultieren. Das Finanzergebnis 2018 beläuft sich auf TEUR -6.670. Es setzt sich im Wesentlichen aus Zinserträgen in Höhe von TEUR 14 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR -6.689 zusammen. Der Konzern erwirtschaftete daher einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 11.516. Das Ergebnis wurde unter anderem durch Einmalaufwendungen in Höhe von TEUR 4.990 im Zusammenhang mit der Gründung bzw. Neustrukturierung der Unternehmensgruppe, der Refinanzierung und auch damit verbundenen Ablösung der alten Finanzierung, sowie infolge der im Laufe des Jahres erfolgten Akquisitionen belastet. Die Einmaleffekte werden durch den Kreditvertrag mit dem Hauptfinanzierer definiert und umfassen alle einmaligen, sich nicht wiederholenden Sachverhalte im Zusammenhang mit der Reorganisation von Aktivitäten innerhalb des Konzerns, wie z.B. Aufwendungen für Beratung oder Personalaufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung von Aktivitäten. Steuerungsgröße für den Konzern ist das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA. Dieses beträgt in 2018 TEUR 10.126. 2. Finanzlage
Der Finanzmittelfonds beinhaltet fast ausschließlich Bankguthaben. Die Everest Gruppe verfügt zum Aufstellungszeitpunkt (30. August 2019) über offene Kreditlinien bei der erworbenen Keck GmbH in Höhe von TEUR 365. Das Eigenkapital im Konzern zum 31. Dezember 2018 ist negativ und beträgt TEUR -10.729. Wir verweisen auf den Chancen und Risikobericht. Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag setzten sich aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.845, erhalten Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.961, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.106, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 478 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 92.969 zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehensverbindlichkeiten mit einer Laufzeit von 7 Jahren in Höhe von TEUR 78.890 gegenüber einem Europäischen Debt Fund sowie kurzfristige Kaufpreisverbindlichkeiten aus Anteilserwerben an die Altgesellschafter in Höhe von TEUR 10.247 enthalten. Im Berichtsjahr wurde das in 2017 von der ET Global Holding GmbH & Co. KG (ehemals Expotechnik International Holding GmbH & Co. KG) aufgenommene Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 17.500 sowie aufgenommene Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 5.000 vorzeitig abgelöst. Die bereits bestehenden KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 344 mit Restlaufzeiten 30. September 2019 blieben ebenso wie ein Factoring für die Hauptgesellschaft ET Global GmbH (ehemals Expotechnik Heinz Soschinski GmbH) unverändert. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug im Berichtsjahr TEUR 126.944, daraus resultiert eine Anlagenquote von 65,21%. Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 82.780 beinhaltet Zugänge aus Konsolidierungskreisveränderungen in Höhe von TEUR 86.649. Die Zugänge enthalten insbesondere im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 13.848 (bzw. Restbuchwert zum Bilanzstichtag von TEUR 12.691) und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 50.109 (bzw. Restbuchwert zum Bilanzstichtag von TEUR 44.769). Das Umlaufvermögen setzt sich insbesondere aus den Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 13.190) sowie dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 7.593) zusammen. Die Vorräte in Höhe von TEUR 5.010 beinhalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe TEUR 503, in Bau befindliche Messestände in Höhe von TEUR 4.149, sowie geleistet Anzahlungen in Höhe von TEUR 358. Das Eigenkapital ist auf Grund des erwirtschafteten Konzernjahresfehlbetrags in Höhe TEUR 11.516 und dem Verlustvortrag aus 2017 in Höhe von TEUR 2.143 mit TEUR 10.729 negativ. Daher ergibt sich auch eine Eigenkapitalquote von -8,45%. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.858 setzten sich überwiegend aus den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.172 zusammen, welche Rückstellungen für offene Rechnungen, Personalkosten sowie Abschluss- und Prüfkosten enthalten. Die in der Bilanz unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 78.890 wurden für die ordnungsgemäße Darstellung der Kapitalflussrechnung in den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit berücksichtigt. 4. Gesamtaussage Zusammenfassend ist festzustellen, dass die neu geformte E3-Unternehmensgruppe einen wesentlichen Schritt zur Etablierung einer sektorfokussierten Plattform für die Bereiche Exhibitions, Events und Environments gemacht hat. Die im Rahmen der Gründung und Etablierung der Unternehmensgruppe getätigten Einmalaufwendungen haben das Ergebnis der E3 Group erwartungsgemäß erheblich belastet. Die Gesellschaft weist auch infolge hoher laufender Abschreibungen aus immateriellen Vermögensgegenständen und dem negativen Finanzergebnis einen Konzernjahresfehlbetrag aus, der zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 10.729 führte. IV. PrognoseberichtDie E3 Group hat sowohl kurz- als auch langfristige Planungsrechnungen aufgestellt. Danach soll im Jahr 2019 bei einem Umsatz von rd. EUR 137,6 Mio. ein um Einmaleffekte bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 18,6 Mio. erzielt werden. Die gesetzten Ziele halten wir auf Grund der im ersten Halbjahr erzielten Umsatzerlöse und EBITDAs und den erwarteten Umsätzen in den folgenden Quartalen für realistisch. Diese Prognosen basieren auf Hochrechnungen und Erfahrungswerten. Die Hochrechnung der Umsatzerlöse erfolgt in regelmäßigen Abständen anhand der bereits abgeschlossenen und der noch offenen vertraglichen Vereinbarungen bzw. auf Basis der monatlichen Reportings der Tochtergesellschaften. Mit Datum vom 28. März 2019 hat die E3 Capital Holding GmbH zum 6. Mai 2019 100% der Anteile der Keck GmbH erworben. V. Chancen und RisikoberichtDie Gesellschaften der E3 Group sind aufgrund der anhaltenden Strukturänderungen innerhalb der Live-Communication-Branche (Individualisierung und Verstärkung der Preissensibilität sowie zunehmender Wettbewerb der Zulieferer aus dem Ausland, die preislich unterbieten), der zunehmenden Internationalisierung der Gruppe sowie der konjunkturellen und politischen Gegebenheiten in den einzelnen regionalen Märkten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Risiko verbunden sind. Die erfolgreiche und planmäßige Integration der Erwerbe in die E3 Group und die Realisierung der Synergien ist dabei entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Beurteilung und zum richtigen Umgang mit diesen Risiken werden regelmäßige Management-Meetings abgehalten. Es lassen sich die folgenden Risikokategorien unterscheiden: Allgemeine Marktrisiken Die E3 Group ist vor allem Marktrisiken auf der Absatzseite ausgesetzt. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit der Konjunkturentwicklung in einzelnen Märkten ist mit einer erkennbaren Volatilität der Märkte zu rechnen. Unternehmen könnten im nächsten Jahr zurückhaltender und vorsichtiger bei ihren Marketingausgaben sein. So ist bei einer Verschlechterung der Wirtschaftslage damit zu rechnen, dass viele Unternehmen "auf Sicht fahren" und nur noch kurzfristig ihre Marketing-Investments tätigen, was das Schließen von langfristig angelegten Rahmenverträgen erschwert. Allerdings haben hier erfahrungsgemäß die Messen aufgrund der langen Vorlaufzeiten und Bindungsfristen einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Marketinginstrumenten, deren Buchungen auch kurzfristig ausgesetzt werden können. Sollte es zu Budgetkürzungen kommen, ist damit zu rechnen, dass eher bei den "teuren" und "flexibel einsetzbaren" Instrumenten (wie TV und Print) gespart wird, als bei den Messeauftritten. Hier profitieren wir vor allem von dem aktuellen Paradigmenwechsel im Marketing. So gehen seit mehreren Jahren immer mehr Unternehmen dazu über, ihre Marketingbudgets von der traditionellen "above-the-line" Kommunikation (klassische Werbung) hin zur "below-the-line" Kommunikation umzugliedern (Messen, Events, Internet). Die Bündelung der Entscheidungsgewalt in der Einkaufsabteilung der Kunden hat rigidere Kostenpolitik bei der Auftragsvergabe zur Folge, wodurch die Positionierung Expotechnik's als Premiumanbieter unter Druck gerät. Der interne Kostendruck wird ungebrochen an die Lieferanten weitergegeben und schmälert somit die mögliche Marge. Dennoch legen sich Unternehmen mittels Ausschreibung auf wenige "preferred partner" fest. Aufgrund der hohen Marktbedeutung bestehen für die Marken der E3 Group gute Chancen, als Rahmenvertragspartner gelistet zu werden und ganze Auftragspakete zu erhalten. Trotz der Tendenz, mit festen Realisierungspartnern zusammen zu arbeiten, darf nicht vernachlässigt werden, dass nach wie vor das Einzelprojektgeschäft die Branche dominiert. Betriebsrisiken Die E3 Gruppe schützt ihr Eigentum durch zahlreiche Maßnahmen. Dazu gehört vor allem die Begrenzung von Schadens- und Haftungsrisiken, die durch entsprechende Haftpflichtversicherungen sowie Geschäfts- und Sachversicherungen realisiert wird. Dem Risiko einer ungeplanten Betriebsunterbrechung begegnen wir präventiv durch Brandschutz- und andere sicherheitstechnische Maßnahmen sowie durch einen adäquaten Versicherungsschutz im Schadensfall. Risiken der Umstrukturierung und Integration Die neu geformte E3 Group setzt sich aus der Übernahme verschiedener bislang eigenständiger Unternehmen zusammen. Die erfolgreiche Integration dieser Unternehmen auf eine einheitliche Plattform und Geschäftsprozesse innerhalb der planten Zeitraums erfordert erhebliche Anstrengungen. Diese Herausforderungen betreffen die Einführung von neuen IT-Lösungen bzw. die Überführung auf eine einheitliche IT-Lösung und die damit zusammenhängende Anpassung von Geschäftsprozessen, den Aufbau und die Allokation von personellen und finanziellen Kapazitäten. Damit zusammenhängend ist auch die Hebung von Synergien für eine höhere Ertragskraft und ausgeweitetes Umsatzvolumen eingeplant. Zeitliche Verzögerungen oder das nicht Gelingen der Integration bzw. das nicht erreichen von geplanten Synergiezielen kann sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ auswirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Rahmen des operativen Geschäftes sind wir in geringem Maße Zinsrisiken ausgesetzt. Weiterhin bestehen in begrenztem Umfang Währungsrisiken durch die Internationalität der E3 Group. Die Finanzierung der Gesellschaft ist im hohen Maße von Fremdfinanzierung abhängig, die zu einem hohen Finanzierungsaufwand führt. Die Gesellschaft muss mittelfristig ausreichend positive Cashflows aus der operativen Tätigkeit erzielen bzw. zum Fälligkeitszeitpunkt der Fremdfinanzierung über eine ausreichende Refinanzierung bzw. alternative Finanzierungsmöglichkeiten verfügen. Weiterhin sieht die Finanzierungsvereinbarung die jährliche Einhaltung von Finanzkennzahlen vor. Eine Nichteinhaltung dieser Finanzkennzahlen kann zu einer Erhöhung des zukünftigen Zinssatzes führen. Rechtliche Risiken Soweit verschiedene Gerichtsverfahren gegen Unternehmen der E3 Group anhängig sind, handelt es sich bei diesen Verfahren nach unserer Ansicht um routinemäßige und in Zusammenhang mit dem Geschäft des Konzerns stehende Rechtsstreitigkeiten, aus denen keine wesentlichen Risiken erwachsen. Politische Risiken Wie bei jedem global wirtschaftenden Unternehmen unterliegt die Tätigkeit der E3 Group auch politischen Risiken und damit deren Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage. Akute Risiken bestehen nach unserer Einschätzung derzeit nicht. Chancen Für die E3 Group ergeben sich neben den Risiken im Markt auch Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Mit den zum Konzern gehörenden Marken ET GLOBAL, Excite und bluepool können Kunden zielgruppenspezifischer adressiert werden, ohne die Marken zu verwässern. Während unter der Marke ET GLOBAL auch Beratungskompetenz und Design neben der Realisierung eine bedeutende Rolle spielen, konzentriert sich Excite auf die schnelle und kompetente Ausführung von Konzepten. Dieser Markenzuschnitt soll im Verlauf der nächsten Jahre weiter geschärft werden. Potenziale bietet auch die Erschließung des arabischen Marktes durch den Erwerb der Electra. So konnten bereits in 2018 erste Projekte in Gemeinschaftsarbeit realisiert werden. Die Expo 2020 in Dubai bietet hier darüber hinaus ein zusätzliches Potenzial. Aufgrund der starken Marktstellung der E3 Group insbesondere in Deutschland erwartet die Unternehmensführung in den kommenden Jahren ein Wachstum. Der Markt signalisiert weiterhin, dass das Bestreben der Kunden, einen Dienstleister für alle Anforderungen der Repräsentation zu beauftragen, zunimmt. Mit der Stärkung der Beratungskompetenz sowie ständigen Produktweiterentwicklungen und der flexiblen Ausrichtung der Produktpalette ist die E3 Group bestens auf diesen Wandel der Marktnachfrage vorbereitet und kann den ganzheitlichen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Allgemein zeigt der AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft e.V.) - Messe Trend 2019 ein nahezu unverändertes Niveau an Messebeteiligungen. Aufgrund der eingangs erwähnten Trends im Markt hat die E3 Group für 2019 neben der intensiven Betreuung der Bestandskunden auch den Aufbau von Kundenbeziehungen zu Unternehmen im Fokus, die sich im mittelgroßen bis großen Umsatzbereich bewegen. Die E3 Group verfolgt die Strategie, dass ein Kunde nicht mehr als 5% des Gesamtumsatzes ausmachen soll, um die Abhängigkeit von Kunden zu reduzieren. So ist im Falle eines Wegfalls eines Großkunden kein existenzielles Risiko gegeben. Gesamtaussage Aus heutiger Sicht sind für die E3 Group keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 einen deutlichen Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 11.516 erzielt und weist zum 31. Dezember 2018 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 10.729 aus. Im Jahresabschluss weist die Gesellschaft ein positives Eigenkapital aus. Die Gesellschaft verfügt nach Einschätzung des gesetzlichen Vertreters basierend auf der aktuellen Planung über ausreichende Liquidität und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Planungen sehen eine deutliche Verbesserung der Profitabilität vor, welche stark abhängig von der Realisierung zukünftiger Synergieeffekte ist. Die Ausgabenbereitschaft der Unternehmen für dreidimensionale Markeninszenierungen stellt weiterhin einen großen Einflussfaktor auf die Geschäftstätigkeit dar. Nach wie vor müssen weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, die Aufträge termingerecht und in einwandfreier Qualität umzusetzen. Die E3 Group analysiert die Risiken und Chancen im Markt kontinuierlich, um darauf frühzeitig reagieren zu können. Durch die Unternehmenskäufe gestaltet die Unternehmensgruppe den Markt mit und kann so proaktiv neue zukunftsträchtige Wachstumsfelder für die Unternehmen der E3 Group beschreiten. Mit der seit Mai 2019 zum Konzern gehörenden Keck Group hat der Konzern seine starke Position in Deutschland weiter ausgebaut und ist zusätzlich in Kanada vertreten. In Bezug auf die zuvor dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse unter Umständen wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Frankfurt am Main, den 30. August 2019 gez. Patrick O. Soschinski Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Everest Capital Holding GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Everest Capital Holding GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Everest Capital Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. September 2019 KPMG
AG
Pürsün, Wirtschaftsprüfer Badziura, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
46 nahegelegene Organisationen
Ataccama Data Platform GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
ET GLOBAL GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Radisson Hotel Hamburg Airport GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Bridgestone Real Estate Germany GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
E3 World GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Radisson Red Hotel Cologne GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Radisson Hotel Karlsruhe GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
ET GLOBAL Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Park Inn by Radisson Frankfurt-Airport GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
SCF Production GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Radisson Düsseldorf Media Harbour Hotel GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Radisson Hotel Stuttgart GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Radisson Hotel Hannover GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Excite Europe GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Bridgestone Europe NV/SA, Niederlassung Deutschland
Selbe AdresseHerstellung und Runderneuerung von Bereifungen
Electra Europe GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Park Inn by Radisson Stuttgart GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Radisson Hotels Deutschland GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Morgan Philips Professional Recruitment GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Werkules GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Radisson Hotel Wiesbaden GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
ET GLOBAL Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdressePark Inn by Radisson Nürnberg GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
PWR Innovia GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Radisson Hotel Berlin GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
SCF Corporate Services GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Radisson Hotel Frankfurt am Main GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Radisson Hotel Köln GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
WSHB GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Schlafender Hase GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Rieker Planungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Sage Management & Services GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Reception+ GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Sage GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
ADASTRA GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
euNetworks GmbH
Selbe AdresseLeitungsgebundene Telekommunikation
SIX Financial Information Deutschland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
MORGAN PHILIPS Deutschland GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Everest Capital Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
BEST SOFTWARE (Germany) GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Edelman GmbH
Selbe AdressePublic-Relations-Beratung
MISUMI Europa GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Sage CRM Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen