TUI AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Artur Gerber seit 16.9.2025 | Geschäftsführer |
Myriam Frauenrath seit 2.11.2015 | Prokura |
Bernd Mäser seit 10.7.2015 | Geschäftsführer |
Gerd Klemens August Büning seit 21.2.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TUI AG mit Sitz in Hannover und Berlin | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Robinson Club GmbHHannoverJahresabschluss zum 30. September 2011 und Lagebericht 2010/ 2011Lagebericht1. Gesellschaft und RahmenbedingungenUnverändert bestätigt ROBINSON im Geschäftsjahr 2010/11 die Position des deutschen Qualitäts- und Marktführers im Premiumsegment für Cluburlaub. Die 100%ige Einbindung in den TUI Konzern und somit in die Wertschöpfungskette der World of TUI prägt die Rahmenbedingungen der Gesellschaft. Aus dieser Konstellation definieren sich auch das Geschäftsmodell und die Ergebnislogik des Unternehmens. Die Erneuerung der Exklusivitätsvereinbarung mit dem Reiseveranstalter TUI Deutschland GmbH ist die konsequente Fortführung dieser Strategie. Diese neue Vereinbarung sowie die darin vereinbarten Wachstumsziele haben einen unmittelbar positiven Einfluss auf das geplante Ergebnis der Gruppe. Das Berichtsjahr umfasst den Zeitraum Oktober 2010 bis September 2011. ROBINSON führte im Berichtsjahr wie im Vorjahr 24 Betriebe in elf Ländern mit unveränderter Bettenkapazität. Neben den üblichen durch die Lage von Ferienterminen und Feiertagen bedingten Verschiebungen von Öffnungszeiten beeinflusste im Berichtsjahr insbesondere die geplante zeitweise Schließung des ROBINSON Club Jandia Playa zur Durchführung von Renovierungsarbeiten die im Markt angebotene Kapazität. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2010/11 war in der Wintersaison noch durch die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Die Sommersaison 2011 hingegen entwickelte sich insbesondere in der zweiten Saisonhälfte in den meisten Regionen wieder positiver. Ausnahme von dieser positiven Entwicklung waren die durch die aktuelle politische Situation in den Maghreb Ländern bedingten schweren Einbußen in den Clubs in Ägypten und auch Marokko sowie die durch den extrem starken Schweizer Franken betroffenen Clubs in der Schweiz. In Summe über alle Clubs konnten gegenüber dem Vorjahr rund 4% mehr Übernachtungen und darüber hinaus eine um rund € 2,50 pro Gast/Tag höhere Durchschnittsrate erzielt werden. Somit konnten daraus resultierend die Umsatzerlöse der Gruppe um 6,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. 2. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich um 21,9% auf € 114,2 Mio erhöht. Der Buchwert des Anlagevermögens, welches fast ausschließlich aus Finanzanlagevermögen besteht, erhöhte sich dabei um € 29,3 Mio auf € 82,3 Mio., was wiederum fast ausschließlich auf Zuschreibungen zu den Finanzanlagen beruhte. Das Umlaufvermögen hat sich vornehmlich durch die Bildung einer Einzelwertberichtigung auf Forderungen an ein verbundenes Unternehmen um € 8,8 Mio auf € 31,8 Mio verringert. Das Eigenkapital betrug unverändert € 30,7 Mio und damit 26,9% der Bilanzsumme (Vorjahr 32,7%). Nach dem formellen Bilanzbild sind die langfristigen Aktiva zu 38,1% durch Eigenkapital und langfristige Rückstellungen finanziert (Vorjahr 58,8%). 3. FinanzlageDie Finanzlage der Gesellschaft wird durch das TUI-Cash-Pooling geprägt, welches zunächst die Cash-Pool-Aktivitäten innerhalb der ROBINSON Gruppe und darüber hinaus die Cash-Pool-Aktivitäten von ROBINSON gegenüber der TUI AG umfasst. Letztendlich erfolgt die vollständige Refinanzierung der Gesellschaft über die Alleingesellschafterin, die zu diesem Zwecke für das Geschäftsjahr 2011/12 ein Kreditlimit von € 58,0 Mio vorsieht. 4. ErtragslageAuch die Ertragslage der Robinson Club GmbH ist vor allem durch die gehaltenen Beteiligungen und die in diesem Jahr damit verbundenen Zuschreibungen gekennzeichnet. Die Zuschreibungen sind auch in der Erneuerung der Exklusivitätsvereinbarung mit dem Reiseveranstalter TUI Deutschland GmbH begründet, da die darin vereinbarten Wachstumsziele einen unmittelbar positiven Einfluss auf das geplante Ergebnis der Gruppe haben. Das betriebliche Ergebnis (aus Umsatzerlösen, Personalaufwendungen, betrieblichen Erträgen und betrieblichen Aufwendungen) lag bei € 20,6 Mio (Vorjahr € -2,2 Mio); wobei Zuschreibungen auf Beteiligungen in diesem Geschäftsjahr mit € 27,7 Mio enthalten sind (im Vorjahr € 0,3 Mio). Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen - die nicht in das Betriebsergebnis einbezogen werden - waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen (im Vorjahr € 28,4 Mio). Das aufgrund des hohen Fremdfinanzierungsgrades (Cash-Pool TUI AG) grundsätzlich negative Zinsergebnis betrug € -0,5 Mio nach € -1,7 Mio im Vorjahr. Von einem verbundenen Unternehmen und von einer Beteiligungsgesellschaft wurden Dividenden vereinnahmt. Unter Berücksichtigung der Steuern - fast ausschließlich von ausländischen Leistungsempfängern einbehaltene Quellensteuern - ergab sich ein positives Jahresergebnis in Höhe von € 23,0 Mio, welches aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die TUI AG abgeführt wurde (im Vorjahr wurde ein negatives Ergebnis von € 32,9 Mio von TUI AG übernommen). 5. RisikoberichtRisiken ergeben sich für ROBINSON vor allem im Zusammenhang mit nicht zufrieden stellenden Auslastungen der Clubs. Die Risiken können unmittelbar zu niedrigeren Umsatzerlösen aus Management Fees und mittelbar zu einem weiteren Druck auf die Finanzinvestitionen der Gesellschaft führen. Darüber hinaus besteht in Einzelfällen das Erfüllungsrisiko vertraglicher Pacht- oder Garantiezusagen. Aus bestehenden langfristigen Pachtvorauszahlungen bzw. kurzfristigen Ausleihungen können Risiken bzgl. der Werthaltigkeit der Forderungen resultieren. Das Risiko der Werthaltigkeit von Forderungen kann außerdem auch ausländische Tochtergesellschaft betreffen, die zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet sind oder deren geplanter Cashflow nicht ausreicht, die von ROBINSON bereitgestellten liquiden Mittel zurückzuführen. Auch wenn sich derzeit eine leichte Erholung bei den aktuellen Buchungseingängen abzeichnet, können die Auswirkungen der anhaltenden Schuldenkrise auf die Belegung der Clubs nicht abschließend beurteilt werden. Dabei ist nicht allein der Blick auf die deutsche Wirtschaft von Bedeutung, sondern maßgeblich auch die der europäischen Nachbarländer sowie die Zukunft des Euro. Diese wird nicht nur die Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen beeinflussen, sondern auch die Entwicklung in den zum Teil hochverschuldeten europäischen Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien, in denen ROBINSON heute Clubanlagen betreibt. Der Spielraum für Finanzierungen - sei es direkt über die TUI AG oder indirekt über ausländische Tochtergesellschaften und lokale Banken - kann weiterhin als eingeschränkt bezeichnet werden. Liquidität wird von dem Bankensektor weiterhin nur restriktiv bereitgestellt. Gemäß den Vorgaben der TUI AG ist ein Risikofrüherkennungssystem für die Robinson Club GmbH und die Gesellschaften der ROBINSON Gruppe eingerichtet. 6. PrognoseberichtDie aktuellen Buchungstrends für die Wintersaison 2011/12 entwickeln sich gegen den negativen Trend im Veranstaltermarkt mit +3% leicht positiv. Der erste Eindruck zum Buchungsstand Sommer 2012 (bislang ca. 15% Auslastung) ist eine deutlich zweistellige Entwicklung der Übernachtungen nach Vereinfachung des Preissystems und Umstellung auf einheitliche Frühbucherermässigungen. Der Veranstaltermarkt liegt demgegenüber im mittleren einstelligen Buchungsrückstand im Vergleich zum Vorjahr. Für die Sommersaison 2012 sind die Eröffnungen von zwei Clubs in Griechenland und eines Clubs in Österreich geplant, während gleichzeitig ein bestehender Club in Griechenland aufgegeben wird. Durch die anhaltende Stärke des Schweizer Franken werden zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation zwei der drei Betriebe in der Schweiz nur in der Wintersaison 2011/12 geöffnet. Die aktuelle politische Situation in den Maghreb Ländern wird weiterhin als unsicher eingestuft. Auch wenn sich die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Konsumneigung im Hauptquellmarkt Deutschland derzeit positiv entwickelt, bleibt die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung abzuwarten. Bilanz(zur Offenlegung bestimmt)Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung(zur Offenlegung bestimmt)
Anhang(zur Offenlegung bestimmt)Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Mit Inkrafttreten (BilMoG) am 29. Mai 2009 haben sich wesentliche Änderungen der handelsrechtlichen Abschlussvorschriften ergeben, die in vollem Umfang seit dem Geschäftsjahr 2010/11 angewendet werden. Die Robinson Club GmbH wendet das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) bereits seit demGeschäftsjahr 2009/10 vollständig an. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. "Davon-Angaben" zur Bilanz und zur Gewinn und Verlustrechnung sind im Anhang aufgeführt. Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Gliederung des Vorjahres sind im Geschäftsjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Domains werden nicht planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Seit Januar 2008 werden auch Neuzugänge bei den anderen abnutzbaren Sachanlagen ausschließlich linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde, welche 3 Jahre für Software und 3 oder 10 Jahre für das übrige Sachanlagevermögen betragen. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150 bis € 1.000 erfolgt die Bildung geschäftsjahresbezogener Sammelposten nach dem Steuerrecht (§6 Abs. 2a EStG), die über 5 Jahre planmäßig abgeschrieben werden. In den Vorjahren zugegangene andere abnutzbare Sachanlagen werden degressiv abgeschrieben, wobei planmäßig von der degressiven auf die lineare Methode übergegangen wird, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2007 kommt dabei der steuerlich zulässige Höchstsatz von 30 %, davor von 20 % zur Anwendung. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie die übrigen Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den besonderen Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert. Stehen sich währungs-, betrags- und fristenkongruente Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten gegenüber, werden diese in einen Bewertungszusammenhang gebracht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode") auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2005 G", den sog. Generationstafeln, von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen und Annahmen angemessen berücksichtigt. Dabei wird für den überwiegenden Teil der Verpflichtungen von jährlichen Erhöhungen um 2,5 % bei den Entgelten und 2,17 % bei den Renten ausgegangen; bei den Anwartschaften wird ein alters- und geschlechtsabhängiger Fluktuationsabschlag vorgenommen. Der Abzinsungssatz für die Verpflichtungen beläuft sich zum 30.9.2011 auf 5,13 %. Es handelt es sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine vereinfacht angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und sind im Übrigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Ve r bindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. 2. Anteilsbesitz
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In diesem Posten sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 29.622 (im Vorjahr T€ 38.262) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 556 (im Vorjahr T€ 76) enthalten. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen an verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 4.550 auf Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr T€ 9.757) und in Höhe von T€ 25.072 auf sonstige Forderungen (im Vorjahr T€ 28.505). Die Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen wie im Vorjahr auch sämtlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 4. Eigenkapital Das Stammkapital von TDM 10.050 (umgerechnet T€ 5.138) wird vollständig von der TUI AG, Berlin und Hannover, gehalten. Die Kapitalrücklage ist in Vorjahren nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet worden. Der Gewinn des Geschäftsjahres ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin abgeführt worden. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 79.364 (im Vorjahr T€ 59.478) auf verbundene Unternehmen, davon T€ 76.253 (im Vorjahr T€ 54.987) gegenüber der Gesellschafterin. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern von T€ 118 (im Vorjahr T€ 94) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 31 (im Vorjahr T€ 26). Von den Verbindlichkeiten sind T€ 60.070 (im Vorjahr T€ 38.827) innerhalb eines Jahres und T€ 14.415 (im Vorjahr T€ 13.895) zwischen einem und fünf Jahren fällig; T€ 5.534 (im Vorjahr T€ 7.301) haben eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. 6. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem Erträge aus Zuschreibungen zu Finanzanlagen, aus der Auflösung von Wertberichtigungen, der Weiterberechnung von Waren, Clubeinrichtungen und Werbekosten an Clubs. Erträge aus Kursgewinnen sind mit T€ 297 Vorjahr T€ 1.167) enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 36.711 (Vorjahr T€ 431) enthalten und betreffen vor allem Zuschreibungen zu Finanzanlagen sowie die Auflösung von Wertberichtigungen. 7. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Gehälter in Höhe von T€ 6.552 (im Vorjahr T€ 5.876), soziale Abgaben in Höhe von T€ 1.031 (im Vorjahr T€ 966) sowie Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 309 (im Vorjahr T€ 259) enthalten. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betragen T€ 573. Die Rückstellungen für Pensionszusagen an ehemalige Geschäftsführer betrugen am 30. September 2011 T€ 350 (im Vorjahr T€ 353). 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen, Werbekosten, weiterberechnete Waren und Clubeinrichtungen, Honorare, Reise- und Bewirtungsaufwendungen sowie Flüge für Clubangestellte. Kursverluste sind mit T€ 243 (im Vorjahr T€ 705) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen. 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betrafen im Vorjahr Abschreibungen auf Anteile an fünf verbundenen Unternehmen, Anteile an einem Gemeinschaftsunternehmen und einer Gesellschaft, mit der ein Beteiligungsverhältnis besteht. 10. Finanzergebnis
11. Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Steuerumlagen des Organträgers in Höhe von T€ 198 (im Vorjahr T€ 0) enthalten. 12. Haftungsverhältnisse Außer den unter der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnissen aus Bürgschaften und Patronatserklärungen hat Robinson im Geschäftsjahr eine Ergebnisgarantie im Zusammenhang mit einem Hotelbetriebsführungsvertrag abgegeben. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften, der Patronatserklärungen und der Ergebnisgarantie wird unter Berücksichtigung der aktuellen 3-Jahresplanung bzw. der daraus abgeleiteten Cashflowplanung als "sehr gering" eingeschätzt. 13. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht. Nach § 285 Nr. 3a HGB sind Miet- und Leasingverpflichtungen (T€ 2.249, im Vorjahr T€ 2.579), sowie Verpflichtungen aus abgeschlossenen Beratungs- und Dienstleistungsrahmenverträgen (T€ 211, im Vorjahr T€ 205) zu nennen. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen insgesamt T€ 2.092 (im Vorjahr T€ 2.382) auf verbundene Unternehmen. Sonstige AngabenGeschäftsführer waren im Berichtsjahr: Dr. Ingo Burmester, Hemmingen (seit 01.01.2011), Geschäftsführer Operations, Marketing, Vertrieb Max-Peter Droll, Hannover, Kaufmännischer Geschäftsführer. Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 117 Angestellte beschäftigt (Vorjahr 114). Alleinige Gesellschafterin der Robinson Club GmbH, Hannover, ist die TUI AG, Berlin und Hannover. Mit der TUI AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist in den nach § 315a HGB aufgestellten Konzernabschluss der TUI AG, Berlin und Hannover, einbezogen. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der TUI AG werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Sie sind im Internet unter "www.ebanz.de" sowie unter "www.unternehmensregister.de" unter den Stichworten TUI AG/TUI Aktiengesellschaft erhältlich. Ferner werden sie unter "www.tui-group.com/de" veröffentlicht . Damit ist die Robinson Club GmbH gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes befreit .
Hannover, den 23. Dezember 2011 Dr. Ingo Burmester Max-Peter Droll Entwicklung des Anlagevermögens
BescheinigungBei dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang - wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 9. Januar 2012 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Robinson Club GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hannover, den 9. Januar 2012 PricewaterhouseCoopers
Sven Rosorius, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Berger, Wirtschaftsprüfer |
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