HörGut GmbHLiquidiert

44227 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 23653
Vorher
Comfort Hearing Germany GmbHHearing Comfort Germany GmbH
Eingetragen
20.12.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
der Betrieb von Hörgeräte-Akustikfachgeschäften, insbesondere der Handel und die Herstellung von Hörgeräten und artverwandten Artikeln sowie die damit zusammenhängende Beratung und Wartung sowie der Erwerb, das Halten und die Veräußerungen von Beteiligungen an anderen Unternehmen jeglicher Rechtsform im In- und Ausland, die Verwaltung, Koordination und Kontrolle dieser Beteiligungen sowie die Erbringung von Dienstleistungen für diese Beteiligungsgesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Schmidlechner
seit 15.3.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
Knüppel GmbHAufgelöst
100.00%
Kurz GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HörGut GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.03.2017

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017

I. Grundlagen, Geschäftsmodell

1. Organisation und rechtliche Struktur

Die HörGut GmbH (HörGut) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG (GEERS KG). Zusammen bilden die beiden Gesellschaften die GEERS-Gruppe in Deutschland, die insgesamt 579 (Vorjahr 576) Hörgeräte-Shops unter dem Markennamen "GEERS" unterhält. Die GEERS-Gruppe ist mit ihren Fachgeschäften in allen deutschen Bundesländern vertreten. Die GEERS KG ist seit dem Geschäftsjahr 2015 eine 100%-ige Tochtergesellschaft der AudioNova International B.V. Rotterdam/Niederlande (AudioNova).

AudioNova wurde im Geschäftsjahr 2016 an die Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz (Sonova) verkauft und erstmalig im September 2016 vollständig in den konsolidierten Abschluss aufgenommen. Bei der Sonova Holding AG handelt es sich um den weltweit führenden Anbieter von Hörlösungen. Mit dem Zusammenschluss von AudioNova und Sonova entsteht eines der größten Retail-Servicenetzwerke für Hörgeräte in Europa.

Die GEERS-Gruppe in Deutschland beschäftigt sich hauptsächlich mit der Beratung, Anpassung und dem Verkauf von Hörsystemen. Ergänzt wird das Tätigkeitsfeld um den Einzelhandel mit Zubehörartikeln, die Handwerkstätigkeiten sowie die Fertigung von Ohrschalen für Hörsysteme.

Die HörGut ist mit insgesamt 121 Fachgeschäften (Vorjahr 121 Fachgeschäfte) hauptsächlich in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen vertreten (ca. 80% der Umsatzerlöse).

Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Januar 2017 wurde das Geschäftsjahresende der Gesellschaft geändert. Das Geschäftsjahr beginnt nunmehr am 1. April und endet am 31. März des darauf folgenden Jahres. Die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2017 bildet ein Rumpfgeschäftsjahr. Da das Rumpfgeschäftsjahr nur drei Monate umfasst, ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen, insbesondere in der Gewinn- und Verlustrechnung, eingeschränkt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt selbst keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Produktinnovationen werden überwiegend durch die Lieferanten der Hörgeräte bestimmt. Während digitale Hörgeräte inzwischen zum Standard gehören, wird vor allem in die technische und optische Verbesserung der Geräte investiert (so genannte "offene Versorgung" und Entwicklung immer kleinerer Geräte).

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2016 geprägt durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,8 % höher als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Hörgerätebranche ist eine konjunkturunabhängige Branche, die von der demographischen Entwicklung profitiert. Es wird für die gesamte Branche im Kalenderjahr 2016 mit einem Umsatzwachstum i.H.v. ca. 6 % gerechnet. Für das Kalenderjahr 2017 erwartet man ein stabiles Umsatzwachstum. (Quelle: VR Branchen special / Bericht Nr. 56 / Mai 2017).

Krankenkassen

Im 1. Quartal 2017 wurde der elektronische Datenaustausch weiter voran getrieben. Mittlerweile sind 90% der Betriebs-Krankenkassen am elektronischen Datenaustausch beteiligt. Zusätzlich wurde die AOK Nord West - eine der größten AOK´n - mit angebunden.

Weitere Vertragsanpassungen, die Einfluss auf den Unternehmenserfolg hatten, waren:

zum 01.01.2017 ist die neue Medizinprodukte-Betreiberverordnung in Kraft getreten. Diese besagt, dass Kostenträger nun auch als "Betreiber" anzusehen sind und die Pflichten, die sich daraus ergeben wahrzunehmen haben. Allerdings haben die Kostenträger die Möglichkeit diese Pflichten an Dritte weiterzugeben. Die BG Handel und Warenlogistik sowie die BG Holz und Metall machen aktuell Gebrauch von diesem Recht.

Zum 17.02.2017 erfolgte eine Anpassung der Hilfsmittel-Richtlinien. Diese fordert nun eine zusätzliche Messung im Freifeld ohne Hörsystem unter Verwendung eines Störgeräusches.

HNO-Ärzte

Die Ergänzungen a und b zum § 299 StGB "Korruption im Gesundheitswesen" und der § 128 SGB V bestimmen nach wie vor unsere Handlungen im Bereich HNO-Ärzte. Im weitesten Sinne wird mit den Paragraphen die bereits in der Berufsordnung für Ärzte hinterlegten Vorteilsgewährungen zwischen Ärzten und Leistungserbringen strafrechtliche und berufsrechtliche Relevanz verliehen. Nach wie vor stellen die HNO-Ärzte einen wichtigen Faktor in der Hörgeräteversorgung dar.

Die HNO-Ärzte bezogenen Tätigkeiten durch das Unternehmen wurden wie im Vorjahr fortgesetzt.

2. Geschäftsverlauf

a) Allgemein

Der Hörgeräte-Markt ist weiterhin relativ stark reglementiert, mit Krankenkassen, die in Ihren Verträgen hohe Ansprüche an aufzahlungsfreie Geräte stellen, was die Beratung zu aufzahlungspflichtigen Hörgeräten erschwert. Die Festbetragserhöhung führte bei Teilen der Kunden dazu, dass eine Akzeptanz von Aufzahlungen nicht mehr gegeben ist.

Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind nur eingeschränkt vergleichbar, da das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 nur drei Monate umfasst. Im Zuge dessen wird in der folgenden Analyse ein Vergleich der Werte des Rumpfgeschäftsjahres 2017 mit einem Viertel der Werte des Geschäftsjahres 2016 vollzogen. Alle Vorjahres-Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung sind daher, sofern nicht anders vermerkt, eine rechnerische Größe von 25 % der Werte des Geschäftsjahres 2016.

b) Ergebnis

Der Umsatz der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2017 ist im Vergleich zum Quartalsdurchschnitt des Vorjahrs um 15,72% gesunken. Dieser Umsatzrückgang resultiert hauptsächlich aus einem Absatzrückgang in Höhe von 19,2% basierend auf einem niedrigeren Auftragsbestand zu Beginn des Rumpfgeschäftsjahres sowie schwachen Auftragseingängen, was in der Tendenz typisch für das erste Quartal eines Kalenderjahres ist. Im Vergleich zum Umsatz des ersten Quartals 2016 macht der Rückgang etwa 12,4 % aus. Der Durchschnittsumsatz (Umsatz je verkauftem Hörgerät) ist im selben Zeittraum um 4,3% gestiegen.

Resultierend aus dem Umsatzrückgang bei etwa gleichem prozentualen Rückgang der Materialaufwendungen und ansonsten konstanter Kostenentwicklung ist das EBIT der Gesellschaft um T€ 1.236 auf T€ 1.714 (Vorjahr T€ 2.950) gesunken.

c) Personal

Im Rumpfgeschäftsjahr 2017 ist die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 349 auf 335 Mitarbeiter gesunken. Dieser Rückgang resultiert überwiegend aus der Veränderung der Anzahl an Auszubildenden, die im Berichtsjahr um 11 Mitarbeiter auf 62 Mitarbeiter gesunken ist (Vorjahr 73 Auszubildende).

Die Gesellschaft nutzt auch im Rumpfgeschäftsjahr 2017 das Instrument der Mitarbeiterbefragung, um ein Feedback von den Mitarbeitern zu erhalten mit dem Ziel, die Mitarbeitermotivation zu steigern sowie Verbesserungspotentiale zu erkennen.

d) Beschaffung

Die Einkaufspreise für Waren sind im Wesentlichen im Rumpfgeschäftsjahr 2017 unverändert geblieben.

e) Investitionen

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich auf T€ 21 (2016 T€ 949). Dieser Rückgang resultiert daraus, dass 2016 größere Investitionen, insbesondere der Austausch von Ladeneinrichtungen sowie Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattungen im Rahmen eines Umzugs oder Modernisierung, erfolgt sind.

Gebäude werden gemietet und der Fuhrpark geleast.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Das immaterielle Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Geschäfts- und Firmenwerte. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden, entsprechend der durchschnittlichen Kundenbindung, unverändert über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Reduzierung dieser Bilanzposition um T€ 184 auf T€ 3.343 resultiert aus der planmäßigen Abschreibung im Berichtsjahr.

Die Finanzanlagen beinhalten Ausleihungen an die Alleingesellschafterin GEERS KG in Höhe von T€ 36.641 (Vorjahr T€ 43.673), die der langfristigen Finanzierung der Gesellschafterin dienen. Die starke Reduktion resultiert im Wesentlichen aus der Verrechnung der Gewinnabführung aus dem Geschäftsjahr 2016 in Höhe von T€ 11.556. Gegenläufig wirkt die Abrechnung der Krankenkassenforderung durch die GEERS KG. Die Zahlungseingänge durch die Krankenkassen bleiben bei der GEERS KG, während eine Überführung an die HörGut GmbH nicht vollzogen wird.

Der Anstieg bei den Vorräten von T€ 1.359 auf T€ 1.504 ist durch den vorerwähnten schwachen Absatz im ersten Quartal zu erklären.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 3.990 (Vorjahr T€ 6.842) stark gesunken. Der hohe Forderungsbestand im Vorjahr resultierte daraus, dass zum Ende des vierten Quartals die Verkaufszahlen regelmäßig im Vergleich zu den Vormonaten stark ansteigen und der Ausgleich der Forderungen gegen die Krankenkassen erst nach ca. zwei Monaten erfolgt. Dieser Abbau des Forderungsbestandes ist erfolgt, und zugleich sind wegen der relativ geringen Umsätze im Rumpfgeschäftsjahr 2017 weniger neue Forderungen hinzugekommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Rumpfgeschäftsjahr 2017 um T€ 3 auf T€ 106 (Vorjahr T€ 103) leicht gestiegen.

Das Eigenkapital beträgt zum 31. März 2017 aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages unverändert zum Vorjahr T€ 28.908. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von ca. 59 % (Vorjahr ca.49 %), wobei die relative Erhöhung mit der Reduktion der Bilanzsumme begründet ist.

Die Rückstellungen für Steuerverpflichtungen in Höhe von T€ 253 (Vorjahr T€ 388) resultieren aus Steuernachzahlungen für die Geschäftsjahre 2011-2014 und sind aufgrund von erfolgten Zahlungen um T€ 135 gesunken. Weitere Steuerrückstellungen waren aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG nicht zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen, die sich von T€ 2.818 auf T€ 2.942 erhöht haben, betreffen im Wesentlichen Nachbetreuungskosten, ausstehende Eingangsrechnungen, personalbezogene Rückstellungen (z.B. ausstehende Urlaubsansprüche, Boni/Tantieme und arbeitsrechtliche Risiken) sowie Rückstellungen für Schließungen und Rückbauverpflichtungen. Insgesamt sind die sonstigen Rückstellungen um T€ 124 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Urlaubsrückstellung um T€ 142 und der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen um T€ 31. Die Bonusrückstellungen sind hingegen um T€ 64 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.911 (Vorjahr T€ 11.686) bestehen gegenüber der Alleingesellschafterin GEERS KG und resultieren nahezu ausschließlich aus der Ergebnisabführung für das Rumpfgeschäftsjahr 2017 sowie gegenüber Warenlieferanten, die zur Sonova Gruppe gehören, in Höhe von T€ 144. Der Rückgang repräsentiert den Ausgleich der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016, die überwiegend die Ergebnisabführung an die GEERS KG betrafen, durch Verrechnung mit den Ausleihungen des Finanzanlagevermögens.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 113 (Vorjahr T€ 97) resultieren wie im Vorjahr nahezu ausschließlich aus Lohnsteuerverbindlichkeiten für den Monat März 2017 in Höhe von T€ 112 (Vorjahr T€ 92).

Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich hauptsächlich um so genannte - von den Krankenkassen erhaltene - "Reparaturpauschalen" sowie Erlöse aus dem Versicherungsprodukt Schutzbrief, welche über die Laufzeit von fünf bzw. sechs Jahren abgegrenzt werden. Die Reduktion der passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 134 ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Absatz zurückzuführen. Die Höhe der passiven Rechnungsabgrenzungsposten für die Schutzbriefe ist nahezu unverändert.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigenkapital bzw. den operativen Cashflow in Höhe von T€ 2.880 (2016 T€ 16.714).

Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit ist aufgrund von stark gesunkenen Investitionen im Bestand der Fachgeschäfte von T€ -952 um T€ 923 auf T€ -29 gestiegen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -2.743 (Vorjahr T€ -15.417) resultiert vornehmlich aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag.

Die auf Bankkonten und in Barkassen der Shops gehaltenen flüssigen Mittel belaufen sich am Jahresende auf T€ 507 (Vorjahr T€ 399).

Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres jederzeit gewährleistet.

c) Ertragslage

Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind nur eingeschränkt vergleichbar, da das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 nur drei Monate umfasst. Im Zuge dessen wird in der folgenden Analyse ein Vergleich der Werte des Rumpfgeschäftsjahres 2017 mit einem Viertel der Werte des Geschäftsjahres 2016 vollzogen. Die Vorjahres-Angaben sind daher eine rechnerische Größe von 25 % der Werte des Geschäftsjahres 2016, sofern nicht etwas anderes vermerkt ist.

Die Umsatzerlöse sind auf T€ 8.760 stark gesunken (Vorjahr T€ 10.394). Trotz einer beständigen Intensivierung von Vertriebs- und Marketingaktionen, um den Absatz zu steigern, sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wobei der Durchschnittsumsatz leicht gestiegen ist.

Die Materialaufwandsquote von 14,3 % ist im Vergleich zum Vorjahr mit 15,3 % nahezu konstant.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit T€ 19 (Vorjahr T €22) um T€ 3 gesunken.

Die Personalkosten sind um T€ 216 auf T€ 2.901 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung der Urlaubsrückstellung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Rumpfgeschäftsjahr 2017 um T€ 187 von T€ 2.820 auf T€ 2.633 gesunken. Diese Reduktion resultiert hauptsächlich aus der Reduktion der weiterbelasteten Verwaltungsaufwendungen der Alleingesellschafterin GEERS KG von T€ 769 auf T€ 411. Die Weiterbelastung ist umsatzabhängig und parallel zum Umsatz gesunken. Mieten einschließlich sonstiger Raumkosten in Höhe von T€ 766 (Vorjahr T€ 763) haben sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich geändert. Die Werbe- und Marketingkosten in Höhe von T€ 905 (Vorjahr T€ 804) sind gestiegen, resultierend aus dem Versuch den Absatz zu erhöhen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Berichtsjahr auf T€ 14 (Vorjahr T€ 23) gesunken und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 12.

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft wegen des Gewinnabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG, nach dem der Jahresüberschuss der Gesellschaft in voller Höhe für Zwecke der Steuerberechnung dem Organträger zugerechnet wird, sind im Rumpfgeschäftsjahr 2017 keine Steueraufwendungen erfasst. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.767 wurde vollständig an die Alleingesellschafterin abgeführt. Im Vorjahr ergab sich ein Gewinn von T€ 2.889 (für ein Viertel des Geschäftsjahres 2016). Der gesamte Gewinn des Geschäftsjahres 2016 belief sich auf T€ 11.557 und wurde vollständig an die Alleingesellschafterin abgeführt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

a) Künftige Ausrichtung der Gesellschaft

Die HörGut ist innerhalb der GEERS-Gruppe darauf ausgerichtet, mit den bestehenden Fachgeschäften im Umsatz und Ergebnis zu wachsen.

b) Konjunktur- und Branchenausblick

Für das Jahr 2017 wird ein Wirtschaftswachstum in Deutschland in Höhe von 1,8 % erwartet (Quelle: Deutsche Bundesbank, Dezember 2016).

Für die Hörgerätebranche wird erwartet, dass sich der Absatz und Umsatz im Jahr 2017 stabil entwickeln.

Es ist davon auszugehen, dass der Absatz an verkauften Hörtechniken und Dienstleistungen sich weiter erhöht. Dieses Wachstum ist dabei auf die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland sowie den technischen Fortschritt zurückzuführen.

Die Gesellschaft rechnet für die Branche zukünftig damit, dass der Verkauf von Hörtechniken über alternative Vertriebswege an Bedeutung gewinnen wird. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den verkürzten Versorgungsweg sowie die verstärkte Nutzung des Internets.

Des Weiteren zeichnet sich ab, dass die Hörgeräte-Hersteller versuchen, im Einzelhandel über direktem oder indirektem Weg in den Markt einzugreifen.

c) Erwartete Ertragslage

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2017/18 ein moderates Absatzwachstum.

In Verbindung mit dem Verkauf von AudioNova an Sonova erwarten wir eine Überarbeitung der Produktpalette, hin zu qualitativ höherwertigen Produkten und damit einhergehend einen höheren Wareneinsatz. Des Weiteren werden die operativen Kosten resultierend aus einem höheren Schulungsbedarf stark steigen. Die Kostenerhöhungen werden einen großen Teil des Umsatzwachstums kompensieren, so dass wir ein EBIT auf Höhe des Vorjahres erwarten.

Investitionen in das Sachanlagevermögen werden sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl wird im Geschäftsjahr 2017/18 konstant bleiben.

2. Chancen der künftigen Entwicklung

Demographische Entwicklung

Chancen bestehen in der demographischen Entwicklung sowie höheren Akzeptanz von Hörsystemen durch innovative Produkte.

Aufgrund der demographischen Entwicklung kann das Marktpotential höher ausfallen und sich damit der Verkauf von Hörtechniken über Plan entwickeln.

Beschaffung

Weitere Chancen bestehen vor allem im Einkaufsbereich, da wir im Konzernverbund mit Sonova, dem weltweit führenden Anbieter von Hörlösungen, qualitativ höherwertige Produkte erworben werden können.

3. Risikobericht

a) Darstellung des Risikomanagementsystems

Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der HörGut sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Das Risikomanagementsystem umfasst dabei zunächst die Budgetplanung für das beginnende Geschäftsjahr. In der Planung werden die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes berücksichtigt. Im Rahmen der Erstellung der Monatsberichte werden die Soll/Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäfts- und Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Aufgrund der gut strukturierten Geschäftsprozesse ist eine kontinuierliche Überwachung der Risiken durch die Geschäftsleitung gewährleistet.

b) Risiken

Durchschnittspreis

Das Risiko besteht, dass durch Nachverhandlungen der Verträge mit den Krankenkassen die Vertragspreise nach unten angepasst werden und dadurch der Durchschnittspreis sinkt.

Hierbei handelt es sich um ein hohes Risiko für die Gesellschaft. Um der Reduktion des Durchschnittspreises entgegenzuwirken, erfolgen in regelmäßigen Abständen Verkaufs- und Beratungsschulungen der Fachgeschäftsmitarbeiter, um unseren Kunden die Vorteile einer höherwertigen Hörtechnik zu verdeutlichen. Weiterhin wird stetig an der Kostenstruktur gearbeitet und die Nutzung von alternativen Vertriebswegen abgewogen. Diese Maßnahmen sind Versicherungen gegen das Risiko sinkender Vertragspreise.

Personal

Die Hörgerätebranche ist durch einen Personalmangel im Bereich der Hörgeräteakustikmeister geprägt. Entsprechend könnten Engpässe bei der Besetzung offener Stellen in bestehenden Filialen auftreten. Hierbei handelt es sich vor dem Hintergrund der geplanten weiteren Expansion um ein mittleres Risiko. Um das Risiko soweit wie möglich zu reduzieren entwickelt GEERS seine Mitarbeiter aktiv weiter und grenzt sich positiv vom Wettbewerb als Arbeitgeber ab, um Mitarbeitende langfristig zu binden und neue Mitarbeiter dazu zu gewinnen.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2017 war die Anzahl der Auszubildenden in der GEERS-Gruppe zwar leicht rückläufig, wurde aber insgesamt weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten. Des Weiteren werden Mitarbeiter bei der Fortbildung zum Meistertitel von der GEERS-Gruppe unterstützt.

Weitere weniger bedeutsame Risiken

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen aufgrund der Kundenstruktur keine wesentlichen Preis- und Ausfallrisiken auf. Unser Forderungsbestand wird laufend kritisch analysiert und entsprechend alte bzw. überfällige Forderungen konsequent ausgebucht oder wertberichtigt. Dem generellen Ausfallrisiko unserer Forderungen wirken wir verstärkt durch ein konsequentes Mahnwesen entgegen. Aufgrund der Struktur unserer Forderungen (viele relativ kleine Forderungen) und unseren Erfahrungen in der Vergangenheit (nur geringe Forderungsausfälle) sehen wir hier jedoch insgesamt nur ein nachrangiges Risiko.

Das Preisänderungsrisiko sehen wir ebenfalls als gering an, da durch die festgeschriebenen Erstattungsbeträge der Krankenkassen eine relative Stabilität der Absatzpreise gegeben ist. Wir rechnen hier auch mittelfristig nicht mit signifikanten Reduzierungen. Das Liquiditätsrisiko schätzen wir vor dem Hintergrund unserer Finanzmittelausstattung sowie des positiven Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit als sehr gering ein.

Den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen aus heutiger Sicht und nach unseren Erkenntnissen nicht vor.

 

Dortmund, den 9. August 2017

HörGut GmbH

Ulrich Koch Geschäftsführer

Martijn Storm Geschäftsführer

Bilanz zum 31. März 2017

(Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017)

Aktiva

31.03.2017
31.12.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 17.885,73 10.852,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.343.126,95 3.527.491,42
  3.361.012,68 3.538.344,38
II. Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 1.128.168,20 1.185.423,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 343.940,22 368.466,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 408.103,36 431.140,47
  1.880.211,78 1.985.030,77
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 36.640.881,44 43.672.517,72
2. Beteiligungen 650.869,00 650.869,00
  37.291.750,44 44.323.386,72
  42.532.974,90 49.846.761,87
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Unfertige Leistungen 294.900,00 214.200,00
2. Waren 1.208.862,17 1.145.233,49
  1.503.762,17 1.359.433,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.989.952,78 6.841.753,59
2. Sonstige Vermögensgegenstände 106.044,09 102.984,83
  4.095.996,87 6.944.738,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 507.222,24 399.194,92
  6.106.981,28 8.703.366,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 416.117,81 389.653,22
  49.056.073,99 58.939.781,92

Passiva

   
  31.03.2017
31.12.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 28.697.920,88 28.697.920,88
III. Gewinnrücklagen    
Andere Rücklagen 135.294,33 135.294,33
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
  28.908.215,21 28.908.215,21
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 252.669,00 388.282,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.941.590,58 2.817.822,94
  3.194.259,58 3.206.104,94
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 725.927,74 704.377,65
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.911.220,51 11.686.065,61
3. Sonstige Verbindlichkeiten 112.944,21 97.270,16
(davon aus Steuern € 112.015,06; Vorjahr € 91.695,15)    
  2.750.092,46 12.487.713,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.203.506,74 14.337.748,35
  49.056.073,99 58.939.781,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2017

(Rumpfgeschäftsjahr)

1.1. bis 31.03.2017
2016
1. Umsatzerlöse 8.760.082,62 41.574.541,70
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 80.700,00 -161.475,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 19.174,11 89.623,41
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren -1.189.349,09 -5.628.501,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -112.473,05 -716.437,75
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -2.427.432,90 -8.907.633,16
b) Soziale Abgaben -473.234,26 -1.830.376,79
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -310.701,45 -1.339.313,22
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.633.138,68 -11.281.941,31
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 93.813,18
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 67.983,07 248.166,65
(davon aus verbundenen Unternehmen € 67.983,07; Vorjahr € 248.166,65)    
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 790,11
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.126,64 -93.747,23
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 12.486,11; Vorjahr € 39.994,12)    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,12 -442.259,06
13. Ergebnis nach Ertragsteuern 1.767.483,61 11.605.249,80
14. Sonstige Steuern -83,91 -48.707,72
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.767.399,70 -11.556.542,08
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017

Allgemeine Erläuterungen

1. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Sitz der Gesellschaft ist Dortmund. Sie wird im Handelsregister Dortmund unter der Registernummer HR B 23653 geführt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Januar 2017 wurde das Geschäftsjahresende der Gesellschaft geändert. Das Geschäftsjahr beginnt nunmehr am 1. April und endet am 31. März des darauf folgenden Jahres. Die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2017 bildet ein Rumpfgeschäftsjahr. Da das Rumpfgeschäftsjahr nur drei Monate umfasst, ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen, insbesondere in der Gewinn- und Verlustrechnung, eingeschränkt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 268 bis 274 HGB) aufgestellt.

Gegenstände des Sachanlagevermögens und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode zeitanteilig ermittelt. Erworbene Firmenwerte werden entsprechend der durchschnittlichen Kundenbindung unverändert über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Mietereinbauten, Ladeneinrichtungen und technische Anlagen (insbesondere Messgeräte) werden über einen Zeitraum von 8 Jahren und Pkws über einen Zeitraum von 6 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu jeweils € 410 werden handelsrechtlich entsprechend den steuerlichen Regelungen seit 2010 im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nominalwert bilanziert. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Als unfertige Leistungen werden die Personalkosten aktiviert, die bei der individuellen Anpassung derjenigen Hörgeräte angefallen sind, die zum Stichtag noch "auf Probe" im Besitz von Kunden sind und noch nicht fakturiert worden sind. Die Bewertung zu Herstellungskosten erfolgt mittels standardisierter Personalstundensätze.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend der Altersstruktur Wertberichtigungen für überfällige Forderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Auszahlungen angesetzt, soweit diese Aufwand für einen bestimmten Zeitraum des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und voll eingezahlt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Einnahmen angesetzt, soweit diese Erträge für einen bestimmten Zeitraum der folgenden Geschäftsjahre darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern würden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft steht in einem steuerlichen Organschaftsverhältnis mit der Alleingesellschafterin GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG als Organträgerin. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Organträgerin erfasst.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer separaten Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Angaben zum Anteilsbesitz stellen sich wie folgt dar:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile
%
Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
Roman Wagner Hörgeräteakustik GmbH, Schweich * 37,6 253 220
Roman Wagner Hörgeräte GmbH, Saarburg * 37,0 257 123

* Die Angaben betreffen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe gegen die Alleingesellschafterin GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG, Dortmund.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 75.

Die anderen Gewinnrücklagen betreffen vollumfänglich den Betrag, um den die nach Anwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 abgezinste langfristige Rückstellung für Nachbetreuungskosten niedriger war als der Ansatz nach altem Recht, und der entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde.

4. Steuerrückstellungen

Die Rückstellungen für Steuerverpflichtungen in Höhe von T€ 253 (Vorjahr T€ 388) betreffen vollumfänglich die vorangegangenen Geschäftsjahre 2011-2014. Für die Geschäftsjahre ab 2015 waren Steuerrückstellungen aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG nicht zu bilden.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

31.03 .2017
T€
31.12.2016
T€
Nachbetreuungskosten 2.372 2.380
Sonstige Personalrückstellungen (Urlaub / Abfindungen) 243 88
Ausstehende Eingangsrechnungen 84 85
Bonus und Tantieme 9 73
Jahresabschluss, Rechts- und Beratungskosten 51 37
Sonstige 183 155
  2. 942 2.818

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Laufzeit von unter einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich die Alleingesellschafterin GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG. Sie resultieren nahezu ausschließlich aus der Ergebnisabführung.

7. Passive Rechnungsabgrenzung

Die vereinnahmten Reparatur- und Servicepauschalen werden wie in den Vorjahren passivisch über fünf bis sechs Jahre abgegrenzt. Von den ausgewiesenen Pauschalen zum 31. März 2017 in Höhe von T€ 14.204 (Vorjahr T€ 14.338) sind T€ 4.462 (Vorjahr T€ 4.452) kurzfristig, T€ 9.500 (Vorjahr T€ 9.622) haben eine Laufzeit von ein bis fünf Jahren und T€ 242 (Vorjahr T€ 264) haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind nur eingeschränkt vergleichbar, da das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 nur drei Monate umfasst. Im Zuge dessen wird in der folgenden Analyse ein Vergleich der Werte des Rumpfgeschäftsjahres 2017 mit einem Viertel der Werte des Geschäftsjahres 2016 vollzogen.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen ausschließlich auf das Inland. Sie haben sich in den einzelnen Produktgruppen wie folgt entwickelt:

2017
T€
2016 *
T€
Veränderung
T€
Hörtechnik 7.393 8.942 -1.549
Reparatur und Service 1.332 1.419 -87
Sonstige 35 33 2
  8.760 10.394 -1.634

* rechnerische Werte: ein Viertel der Werte des Geschäftsjahres 2016

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Mieten und Raumkosten, Umlagen von Personalkosten, Reisekosten und Werbekosten.

3. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die hierunter ausgewiesenen Erträge betreffen vollumfänglich die Ausleihungen an die Alleingesellschafterin GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 waren aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG nicht zu bilden. Danach wird der Jahresüberschuss in voller Höhe für Zwecke der Steuerberechnung dem Organträger zugerechnet.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte

Die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 3.806 (Vorjahr T€ 3.921) mit folgenden Fristigkeiten:

T€
Fällig innerhalb 1 Jahr 1.700
Fällig 1- 5 Jahre 2.087
Fällig nach mehr als 5 Jahren 19
  3.806

Hierbei handelt es sich um Mietverträge für die einzelnen Shops. Eine Anmietung ist dem Erwerb vorzuziehen, um im Falle der Aufgabe dieser Shops nicht das Verwertungsrisiko der jeweiligen Immobilie tragen zu müssen. Risiken sind in der Vertragsbindung zu sehen, sofern der Weiterbetrieb eines Shops wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll wäre.

Neben den vorgenannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Risiken aus diesen sonstigen finanziellen Verpflichtungen und außerbilanziellen Geschäften sind zurzeit nicht erkennbar.

2. Arbeitnehmerzahl

Im Jahresdurchschnitt waren 335 (Vorjahr 349) Arbeitnehmer, davon 62 Auszubildende (Vorjahr 73) beschäftigt.

3. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 sowie bis zum heutigen Zeitpunkt durch die folgenden Herren ausgeübt:

Herr Ulrich Koch, CEO, Frankfurt am Main

Herr Martijn Storm, CFO, Steyl/Niederlande

4. Bezüge der Geschäftsführung

Im Berichtsjahr hat kein Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft bezogen.

5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft im Wesentlichen Geschäftsbeziehungen zur Alleingesellschafterin GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG, Dortmund, die als nahe stehendes Unternehmen gilt.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Geschäftsart mit Gesellschafter
in T€
mit übrigen verbundenen Unternehmen
in T€
Pachtertrag 15 0
Zinsertrag aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 68 0
Bezug von Dienstleistungen 2.582 0
Aufwand aus Ergebnisabführung 1.767 0
Begebene Finanzierung / Rückzahlungen (-) -896 0
Wareneinkäufe 0 249

6. G esamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 76 (Vorjahr T€ 146) und ergibt sich aus T€ 34 (Vorjahr T€ 38) für Abschlussprüfungsleistungen sowie T€ 42 (Vorjahr T€ 108) für Steuerberatungsleistungen.

7. Konzernzugehörigkeit

Unser Mutterunternehmen ist die GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG, deren Anteile wiederum von der AudioNova International B.V., Rotterdam/Niederlande, gehalten werden.

Sämtliche Anteile an der AudioNova International B.V. werden von der Sonova Holding AG; Stäfa/Schweiz (Sonova) gehalten. Sonova stellt nun als oberste Konzerngesellschaft einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. In diesen Konzernabschluss wird unsere Gesellschaft mit all ihren Tochtergesellschaften einbezogen. Der Konzernabschluss der Sonova Holding AG wird von unserer Muttergesellschaft GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG beim Amtsgericht Dortmund im Handelsregister, Abteilung A Nr. 8262, hinterlegt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht werden. Dieser Konzernabschluss wird nach den in das EU-Recht übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

8. Ergebnisverwendung

Im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages ist der sich ansonsten ergebende Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.767 (Vorjahr T€ 11.557) an die GEERS Hörakustik GmbH & Co. KG abgeführt worden.

9. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Dortmund, den 9. August 2017

HörGut GmbH

Ulrich Koch, Geschäftsführer

Martijn Storm, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2017

Anschaffungskosten
01.01.2017
Zugänge
Abgänge
31.03.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 851.341,85 8.000,00 0,00 859.341,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.936.081,57 0,00 0,00 12.936.081,57
  13.787.423,42 8.000,00 0,00 13.795.423,42
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 4.890.567,16 17.653,72 0,00 4.908.220,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.660.377,29 2.897,04 0,00 1.663.274,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.045.422,53 0,00 0,00 4.045.422,53
  10.596.366,98 20.550,76 0,00 10.616.917,74
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 43.672.517,72 0,00 7.031.636,28 36.640.881,44
2. Beteiligungen 650.869,00 0,00 0,00 650.869,00
  44.323.386,72 0,00 7.031.636,28 37.291.750,44
  68.707.177,12 28.550,76 7.031.636,28 61.704.091,60
Abschreibungen
01.01.2017
Zugänge
Abgänge
31.03.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 840.488,89 967,23 0,00 841.456,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.408.590,15 184.364,47 0,00 9.592.954,62
  10.249.079,04 185.331,70 0,00 10.434.410,74
II. Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 3.705.143,80 74.908,88 0,00 3.780.052,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.291.910,35 27.423,76 0,00 1.319.334,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.614.282,06 23.037,11 0,00 3.637.319,17
  8.611.336,21 125.369,75 0,00 8.736.705,96
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  18.860.415,25 310.701,45 0,00 19.171.116,70
Nettobuchwerte
31.03.2017
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 17.885,73 10.852,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.343.126,95 3.527.491,42
  3.361.012,68 3.538.344,38
II. Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 1.128.168,20 1.185.423,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 343.940,22 368.466,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 408.103,36 431.140,47
  1.880.211,78 1.985.030,77
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 36.640.881,44 43.672.517,72
2. Beteiligungen 650.869,00 650.869,00
  37.291.750,44 44.323.386,72
  42.532.974,90 49.846.761,87

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HörGut GmbH, Dortmund, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 9. August 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Siegfried von Parzotka-Lipinski, Wirtschaftsprüfer

ppa. Cornelius Dubielzig, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.03.2017 wurde am 03.11.2017 festgestellt.

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