Alpine Electronics GmbHLiquidiert

Ohmstraße 4, 85716 Unterschleißheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 152703
Vorher
ALPINE ELECTRONICS GMBH
Eingetragen
19.6.1990
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Entwicklung, Vertrieb, An- und Verkauf, Marketing von und Service für Software und Hardware für die Mobilitäts- und Unterhaltungsindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Wilfried Baumann
seit 24.6.2020
Geschäftsführer
Toru Tanaka
seit 24.6.2020
Prokura
Takeshi Ochiai
seit 24.6.2020
Prokura
Yasushi Motokawa
seit 31.7.2019
Geschäftsführer
Alberto Aramberri
seit 7.5.2008
Prokura
Bernd Düe
seit 30.8.2004
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alpine Electronics GmbH

Unterschleißheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019

Zur Einreichung zum Bundesanzeiger Jahresabschluss und Lagebericht

31. März 2019

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Alpine Electronics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alpine Electronics GmbH, Unterschleißheim (vormals: München), - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alpine Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 6. Dezember 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Neugebauer, Wirtschaftsprüfer

Räpple, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2019

Aktiva

Angepasste
31.03.2019 Vorjahreszahlen 31.03.2018
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.312,00   167.390,12 69.821,00  
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.212.215,00   1.113.490,69 580.646,00  
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.204,11   10.204,11 10.204,11  
    1.360.731,11 1.291.084,92   660.671,11
B. Umlaufvermögen          
I. Vorräte          
Waren   30.647.982,28 32.865.926,01   32.844.853,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 101.271.685,89   71.298.995,35 70.673.744,20  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.378.737,42   39.054.156,13 35.726.291,26  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.680.165,85 195.330.589,16 7.422.441,06 7.323.181,82 113.723.217,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   54.572.073,90 46.660.501,11   45.495.603,48
    280.550.645,34 197.302.019,66   192.063.673,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten   435.868,91 160.102,11   40.652,48
    282.347.245,36 198.753.206,69   192.764.997,57

Passiva

     
      Angepasste    
  31.03.2019 Vorjahreszahlen 31.03.2018
    EUR EUR   EUR
A. Eigenkapital          
I. Gezeichnetes Kapital   4.000.000,00 4.000.000,00   4.000.000,00
II. Kapitalrücklage   28.590.335,05 28.590.335,05   26.590.335,05
III. Andere Gewinnrücklagen   403.861,10 403.861,10   403.861,10
IV. Gewinnvortrag   10.017.417,47 11.442.287,64   9.355.167,51
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   6.885.298,38 -186.870,17   966.065,49
    49.896.912,00 44.249.613,62   41.315.429,15
B. Rückstellungen          
1. Steuerrückstellungen   1.821.292,07 734.853,45   477.715,57
2. Sonstige Rückstellungen   57.151.031,33 35.776.258,46   34.898.456,99
    58.972.323,40 36.511.111,91   35.376.172,56
C. Verbindlichkeiten          
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.771.607,13 1.302.392,93   901.581,78
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   171.341.082,43 115.632.995,34   114.994.124,74
3. Sonstige Verbindlichkeiten   365.320,40 1.057.092,89   177.689,34
-- davon aus Steuern EUR 313.214,22 (i. Vj. EUR 172.048,45, angepasst EUR 200.709,54)--          
- davon aus Sozialversicherung EUR 28.422,39 (i.Vj. EUR 0,00)          
    173.478.009,96 117.992.481,16   116.073.395,86
    282.347.245,36 198.753.206,69   192.764.997,57

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2018 bis 31. März 2019

2018/19 Angepasste Vorjahreszahlen 2017/18
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 858.665.136,55   696.825.628,04   679.900.156,88  
2. Sonstige betriebliche Erträge 24.612.167,33   26.707.760,57   26.684.718,12  
    883.277.303,88   723.533.388,61   706.584.875,00
3. Materialaufwand            
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -794.419.632,30   -650.921.125,20   -648.576.240,34  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -771.834,53 -795.191.466,83 -961.853,61 -651.882.978,81 -961.853,61 -649.538.093,95
4. Personalaufwand            
a) Löhne und Gehälter   -18.261.930,34 -19.123.109,35   -10.803.123,45  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   -3.000.354,32 -2.761.534,94 -21.884.644,29 -1.608.169,80 -12.411.293,25
- davon für Altersversorgung EUR 39.533,92 (i. Vj. EUR 21.309,23)            
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -563.636,97   -564.213,16   -290.274,77
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -55.618.588,14   -48.044.524,52   -42.344.131,55
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   16.253,48   146.622,51   146.583,94
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -88.942,52   -39.787,92   -39.787,92
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -3.496.199,99   -1.299.798,32   -997.697,74
10. Ergebnis nach Steuern   7.072.438,25   -35.935,90   1.110.179,76
11. Sonstige Steuern   -187.139,87   -150.934,27   -144.114,27
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   6.885.298,38   -186.870,17   966.065,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019

I. Angewandte Aufstellungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31.03.2019 wird gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG/AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einzelne davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

Um die Auswirkung durch die Verschmelzungen mit Alpine Electronics R & D Europe GmbH und Alpine Electronics de Esparia S.A. zum 01.04.2018 klar darzustellen, wurden die Vorjahreszahlen in Anlehnung an IDW RS HFA 39 i.V.m. IDW RS HFA 44 zusätzlich separat dargestellt.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Alpine Electronics GmbH mit Sitz in Unterschleißheim (vormals: München) im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 152703 eingetragen. Die Satzung wurde in Hinblick auf den Sitz der Gesellschaft, den Gegenstand der Gesellschaft, die Abtretung von Geschäftsanteilen, den Bekanntmachungen sowie den Schlussbestimmungen am 13. Dezember 2018 geändert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert.

Bei allen beweglichen Anlagegütern wird die Abschreibung pro-rata temporis berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten in Höhe von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, welcher über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten) bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Verkaufswert bewertet. Darüber hinaus führt die Gesellschaft eine Gängigkeitsbewertung für den Warenbestand durch und wertet den nicht gängigen Warenbestand ab.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/ oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Durch das geringe Ausfallrisiko der Automobilhersteller ist eine Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos durch eine Pauschalwertberichtigung nicht erforderlich.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, die vor dem Bilanzstichtag gezahlt wurden.

Passiva

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen ab und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend der Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Während des Geschäftsjahres erfolgt die Fremdwährungsumrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung zum Wechselkurs des jeweiligen Transaktionstages. Zum Bilanzstichtag werden kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Die im Anhang angegebenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen.

Für die Ermittlung latenter Steuern, aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Differenzen auf die latente Steuern zu bilden sind.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft ist mit 0,26% an Alpine Italia S.p.A, mit Sitz in Trezzano Italien beteiligt. Das Eigenkapital beträgt zum 31.03.2019 EUR 1.485.064, der Jahresfehlbetrag EUR 245.884.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 72.379 (Vorjahr TEUR 35.726; angepasst: TEUR 39.054) resultieren im Wesentlichen aus Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 7.175 (Vorjahr TEUR 2.096; angepasst: TEUR 3.574) und Cash-Pooling in Höhe von TEUR 65.204 (Vorjahr TEUR 33.619; angepasst: TEUR 35.469). In den Kostenweiterbelastungen sind Forderungen in Höhe von TEUR 3.330 (Vorjahr TEUR 684; angepasst: TEUR 1.897) gegen die Alleingesellschafterin Alpine Electronics Inc., Tokio/Japan enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen überwiegend aus Steuerforderungen in Höhe von TEUR 21.628 (Vorjahr TEUR 7.178 angepasst: TEUR 7.272), im Wesentlichen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis, aus Ausschüttungen an die Muttergesellschaft sowie aus den Verschmelzungen mit Alpine Electronics R & D Europe GmbH (AOEUR) und Alpine Electronics de Espana S.A. (AOSP).

Gewinnvortrag zum 31.03.2018 in EUR 9.355.167,51
Jahresüberschuss FY 17/18 966.065,49
Dividende FY 17/18 -1.238.000,00
Übernahme Gewinnvortrag AOEUR 332.774,22
Übernahme Gewinnvortrag AOSP 1.754.345,91
Übernahme Jahresüberschuss AOEUR 519.573,48
Übernahme Jahresüberschuss AOSP -1.672.509,14
Gewinnvortrag zum 01.04.2019 10.017.417,47
Entwicklung der Kapitalrücklage in EUR
Kapitalrücklage zum 31.03.2018 26.590.335,05
Übernahme der Kapitalrücklage der AOEUR 1.475.000,00
Übernahme des gezeichneten Kapitals der AOEUR 25.000,00
Übernahme des gezeichneten Kapitals der AOSP 500.000,00
Kapitalrücklage zum 31.03.2019 28.590.335,05

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Preisreduzierungsabkommen mit OEM-Kunden TEUR 22.542 (Vorjahr TEUR 13.812; angepasst: TEUR 13.812) gebildet. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für Garantie- und Kulanzaufwendungen TEUR 31.706 (Vorjahr TEUR 18.404; angepasst: TEUR 18.415 sowie Personalrückstellungen TEUR 1.172 (Vorjahr TEUR 610; angepasst: TEUR 1.197) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Warenlieferungen in Höhe von TEUR 170.191 (Vorjahr TEUR 113.743; angepasst: TEUR 114.382), sowie sonstigen Leistungen TEUR 1.150 (Vorjahr TEUR 1.251; angepasst: TEUR 1.251). In den Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr TEUR 368; angepasst: TEUR 399) gegenüber der Alleingesellschafterin Alpine Electronics Inc., Tokio/Japan.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Tätigkeitsbereiche

2018/2019 angepasst 2017/2018
TEUR TEUR TEUR
Car Audio 72.715 62.061 58.910
Informations-/Kommunikationsausrüstung 785.950 634.765 620.990
Gesamt 858.665 696.826 679.900

Geographisch bestimmte Märkte

2018/2019 angepasst 2017/2018
TEUR TEUR TEUR
EUROPA 832.560 665.804 662.652
ASIEN 16.320 16.817 3.043
NORDAMERIKA 9.760 11.635 11.635
Sonstige (RSA, etc.) 25 2.570 2.570
Gesamt 858.665 696.826 679.900

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 23.644 (Vorjahr TEUR 23.210; angepasst TEUR 23.215) sowie periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellung in Höhe von TEUR 744 (Vorjahr TEUR 3.089; angepasst TEUR 3.089).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 23.903 (Vorjahr TEUR 24.959; angepasst TEUR 24.970).

4. Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge gem. § 233a AO für betriebliche Steuern in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 41; angepasst: TEUR 41) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 5; angepasst: TEUR 5) enthalten.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vorn Einkommen und vorn Ertrag beinhalten periodenfremde inländische Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr TEUR 238; angepasst: TEUR 197).

VI. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Im Durchschnitt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 210 Mitarbeiter als Angestellte beschäftigt (Vorjahr 125). Die Mitarbeiter zum Jahresende sind im Vertrieb (49; Vj: 48), in der Forschung und Entwicklung sowie dem Qualitätsmanagement (153; Vj: 75) und in der Logistik / Administration (8; Vj: 3) tätig.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus laufenden Miet- und Leasing-verträgen in Höhe von TEUR 2.707 fällig innerhalb eines Jahres. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.996 bestehen TEUR 4.670 gegenüber dem verbundenen Unternehmen Alpine Electronics (Europe) GmbH. Es handelt sich ausschließlich um Operating Leasing Verträgen mit Laufzeiten bis zu Dezember 2028.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 198. Es setzt sich wie folgt zusammen:

Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 141
Steuerberatungsleistungen TEUR 57
  TEUR 198

4. Nachtragsbericht

Shinji Inoue wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 11.07.2019 als Geschäftsführer mit Wirkung 30.06.2019 abbestellt. Yasushi Motokawa wurde am selben Tag zum Geschäftsführer mit Wirkung 01.07.2019 bestellt. Die Eintragung ins Handelsregister ist erfolgt.

Die Muttergesellschaft hat im Oktober 2019 bekanntgegeben, dass die Verschmelzung der Gesellschaft mit dem verbundenen Unternehmen ALPS Europe GmbH im nächsten Geschäftsjahr angestrebt wird.

Nach Beendigung des Geschäftsjahres ergaben sich keine weiteren Vorgänge von wesentlicher Bedeutung.

5. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern sind bestellt die Herren

Shinji Inoue, Geschäftsführer, Iwaki, Japan (bis 30. Juni 2019)
Toshinori Kobayashi, Geschäftsführer, Stuttgart (bis 30. April 2018)
Yasuhiro Ikeuchi, Geschäftsführer, Chigasaki, Japan (seit 01. Mai 2018)
Yasushi Motokawa, Geschäftsführer, Iwaki, Japan (seit 01. Juli 2019)

Es erhalten nur die in Deutschland ansässigen Geschäftsführer Bezüge von unserer Gesellschaft, weshalb die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen wird.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin ist die Alpine Electronics Inc., Tokio/Japan. Die Gesellschafterin stellt für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der Alpine Electronics GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird in Japan veröffentlicht und ist am Sitz der Gesellschafterin erhältlich.

 

Unterschleißheim, den 06. Dezember 2019

Alpine Electronics GmbH

Yasushi Motokawa

Yasuhiro Ikeuchi

Anlagenspiegel zum 31. März 2019

Historische Anschaffungskosten
1.4.2018 Zugänge Zugänge aus Verschmelzungen Abgänge Umbuchungen 31.03.2019
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 463.252,81 43.659,37 935.835,25 27.951,90 0,00 1.414.795,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 463.252,81 43.659,37 935.835,25 27.951,90 0,00 1.414.795,53
II. Sachanlagen            
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.360.524,02 558.744,65 3.399.674,08 537.521,54 -8.387,74 6.773.033,47
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
Summe Sachanlagen 3.360.524,02 598.744,65 3.399.674,08 537.521,54 -8.387,74 6.813.033,47
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.204,11 1.412.411,00 0,00 1.412.411,00 0,00 10.204,11
Summe Finanzanlagen 10.204,11 1.412.411,00 0,00 1.412.411,00 0,00 10.204,11
Summe 3.833.980,94 2.054.815,02 4.335.509,33 1.977.884,44 -8.387,74 8.238.033,11
Kumulierte Abschreibungen (Wertberichtigungen)
1.4.2018 Zugänge Zugänge aus Verschmelzungen
EUR EUR EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 393.431,81 72.737,49 838.266,13
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 393.431,81 72.737,49 838.266,13
II. Sachanlagen      
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.779.878,02 490.899,48 2.866.829,39
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.779.878,02 490.899,48 2.866.829,39
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe 3.173.309,83 563.636,97 3.705.095,52
Kumulierte Abschreibungen (Wertberichtigungen)
Abgänge Umbuchungen 31.03.2019
EUR EUR EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.951,90 0,00 1.276.483,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.951,90 0,00 1.276.483,53
II. Sachanlagen      
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.788,42 0,00 5.600.818,47
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 536.788,42 0,00 5.600.818,47
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe 564.740,32 0,00 6.877.302,00
Nettobuchwerte
31.03.2019 31.03.2018
EUR EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.312,00 69.821,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 138.312,00 69.821,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.172.215,00 580.646,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.212.215,00 580.646,00
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.204,11 10.204,11
Summe Finanzanlagen 10.204,11 10.204,11
Summe 1.360.731,11 660.671,11

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019

A. Grundlagen der Gesellschaft

I. Geschäftstätigkeit der Alpine Electronics GmbH

Die Geschäftstätigkeit der Alpine Electronics GmbH als reine Vertriebsgesellschaft ist geprägt durch das OEM-Geschäft mit Fahrzeug-, Audio-, Display- sowie Navigationssystemen für Personenkraftwagen. Im After- Market- Bereich werden vor allem Einzelhandelsketten beliefert.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung 01.04.2018 die Schwestergesellschaft Alpine Electronics R & D Europe GmbH, Stuttgart, (kurz: AOEUR) durch Aufnahme verschmolzen. Die R & D Aktivitäten der AOEUR werden weiter als Geschäftsbereich der Gesellschaft fortgeführt. Aufgrund der Verschmelzung hat sich der Gegenstand des Unternehmens erweiterte und erstreckt sich neben den oben genannten Vertriebstätigkeiten nun auch auf die Entwicklung, das Marketing und den Service für Software und Hardware für die Mobilitäts- und Unterhaltungsindustrie.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung 01.04.2018 die Schwestergesellschaft Alpine Electronics de Espana S.A. (kurz: AOSP) durch Aufnahme verschmolzen. Die Geschäftsaktivitäten in Spanien werden als Teil der Brand Business als ausländische Betriebsstätte fortgeführt. Die Gesellschaft wird aufgelöst.

Ferner hat die Gesellschaft die Anteile an der Schwestergesellschaft Alpine Electronics France S.A.R.L. erworben und die Aktivitäten als Teil der Brand Business als ausländische Betriebsstätte fortgeführt. Die Gesellschaft wurde aufgelöst.

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Alpine Electronics Inc., Tokio/ Japan.

II. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden bis dato nicht von der Gesellschaft selbst, sondern von der japanischen Muttergesellschaft bzw. in deren Auftrag von der AOEUR, wahrgenommen. Als Vertriebsgesellschaft partizipierte die Gesellschaft an deren Forschungsergebnissen. Aufgrund der oben erwähnten Verschmelzung durch Aufnahme der AOEIR wurden die Aktivitäten, die von der AOEUR ausgeübt wurden, innerhalb der Gesellschaft ausgeführt, mit dem bisherigen Ziel, Produkte mit hoher Qualität zu planen und zu entwickeln, die für den europäischen Markt angemessen sind und die Wettbewerbsfähigkeit für weitere Jahre zu gewährleisten.

III. Steuerungssystem

Die Leistungsfähigkeit der Alpine Electronics GmbH lässt sich in finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsfaktoren ausdrücken. Zentrale Ziele der betriebswirtschaftlichen Steuerung sind ein nachhaltiges Wachstum, Wertsteigerung für die Kapitalgeber, die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie letztlich die unternehmerische Eigenständigkeit.

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Basis für die Steuerung der Alpine Electronics GmbH sind die jährliche Budgetplanung sowie die mittelfristige 5-Jahres-Planung. Daran ausgerichtet werden die kurzfristigen operativen Entscheidungen getroffen, sowie die mittel- und langfristigen strategischen Ausrichtungen entschieden. Im Vordergrund stehen hierbei Absatzzahlen, Produktprogramme und Auslastungen der Ressourcen. Zusätzlich werden Investitionen in Innovationen sowie deren Umsetzung in Produkte betrachtet.

Diese verbindlichen Zahlen werden entsprechend der Umsatzerlöse bzw. der Kostenverursachung auf die Kostenstellen und Profitcenter herunter gebrochen und als Zielvorgabe vereinbart. Das Budget wird monatlich im Führungskreis nachgehalten und bei Abweichungen mit Gegenmaßnahmen belegt.

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Alpine Electronics GmbH sind die Kennziffern Earnings before Taxes (EBT) auf Basis des HGB Ergebnisses und die Umsatzerlöse als Ausdruck des Absatzerfolges.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Besonders wichtig im Geschäft der Vertriebsorganisation sind ebenfalls die Beobachtungen und Ausrichtungen an nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Im Vordergrund steht für die Alpine Electronics GmbH die Kundenzufriedenheit der Automobilhersteller als Basis aller zukünftigen Nominierungen für Produkte. Diese setzt sich aus regelmäßigen Abfragen bei den Kunden sowie aus OEM-Berichten zusammen.

Darüber hinaus nimmt die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter, gemessen durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen in einem Zufriedenheitsindex, einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft ein.

Übergreifend ist für den langfristigen Erfolg der Alpine Electronics GmbH eine nachhaltige Entwicklung entscheidend. Neben Umweltbelangen unternimmt die Gesellschaft vielfältige Maßnahmen im sozialen Bereich als Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Betrachtung

Die Weltwirtschaft wuchs 2018 mit 3,7% ähnlich wie im Vorjahr. Trotz der politischen Unsicherheiten war in allen Regionen eine unterschiedlich starke konjunkturelle Belebung zu beobachten. Während sich in Europa und China die Dynamik verlangsamt hat, wuchs die Wirtschaftsleistung in den USA deutlich kräftiger als 2017 und stützte somit das weltweite BIP-Wachstum.

In der Eurozone setzte sich das Wachstum zwar fort- mit rund 1,9% lag der Anstieg jedoch unter der Vorjahresrate. Mit Deutschland (+1,5%), Frankreich (+1,6%), Italien (+1,0%) und Spanien (+2,5%) konnten wichtige Volkswirtschaften der Eurozone erneut zulegen.

Die japanische Wirtschaft sank die Wachstumsrate für 2018 auf nunmehr 0,8% deutlich. Wesentlicher Grund waren auch hier die globalen Unsicherheiten aber auch Naturereignisse (Erdbeben, heftige Taifunsaison).

II. Entwicklung der Automobilindustrie

Im Jahr 2018 setzte sich auf den internationalen Automobilmärkten der positive Trend der Vorjahre nicht fort. Die Zulassungszahlen sanken für PKW und leichte Nutzfahrzeuge weltweit um 2,2%. In China (23,1 Mio. Einheiten / -6,3%) waren die Zulassungszahlen seit langer Zeit erstmals rückläufig. In den USA (17,3 Mio. Einheiten / +0,3%) und Japan (5,1 Mio. Einheiten / +0,7%) stagnierten die Märkte nahezu.

Die europäischen Automobilmärkte lagen 2018 in der Gesamtbetrachtung auf Vorjahresniveau (15,6 Mio. Einheiten / 0,0%). Dennoch zeigte sich beim Blick auf die einzelnen Märkte ein uneinheitliches Bild bei den Zulassungen.

Während Spanien (1,3 Mio. Einheiten /+7,0%) und Frankreich (2,2 Mio. Einheiten /+3,0%) in 2018 erneut zulegten, verzeichneten die Neuzulassungen in Italien (1,9 Mio. Einheiten / -3,3%) und Deutschland (3,4 Mio. Einheiten / -0,3%) ein Minus.

(Quelle: Publikation des IWF und des VDA, www.imf.org, www.vda.de; BMW Geschäftsbericht 2018, www.bmwgroup.com)

III. Geschäftsverlauf

Aufgrund der Verschmelzung der AOEUR und der AOSP auf die Gesellschaft ist der Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur bedingt aussagekräftig. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen wurden neben den Vorjahreszahlen im Folgenden daher auch die Angepassten Vorjahreszahlen mit angegeben. Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief, entsprechend der Prognosen der Geschäftsleitung, deutlich positiver als im Vorjahr. Die Umsätze stiegen aus Basis der angepassten Vorjahreszahlen um Mio. EUR 161,8,0 auf Mio. EUR 858,7 (auf Basis der nicht angepassten Vorjahreszahlen ergibt sich ein Anstieg von Mio. EUR 178,8). Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 6,9 erwirtschaftet.

Aus Kundensicht stellt sich der Umsatz wie folgt dar:

2018/2019 2017/2018 Angepasst
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
OEM 831,0 669,7 669,7
Brand Business (ehemals: After Market) 14,4 10,2 13,7
Entwicklungsvergütungen 13,3 0,0 13,4
  858,7 679,9 696,8

Entsprechend der Vorjahresprognose stiegen die Umsätze im OEM-Bereich (24,1%). Der Umsatz im Brand Business-Bereich erhöhte sich um 41,2%, auch bedingt durch die Integration von Frankreich und Spanien. Erstmalig werden die Vergütungen aus den Entwicklungsleistungen der ehemaligen AOEUR im Ergebnis inkludiert. Diese halten sich auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

IV. Ertragslage im Geschäftsjahr 2018/2019

Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Gesellschaft im Zeitraum vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 eine erwartete Jahresumsatzerhöhung von Mio. EUR 679,9 (angepasst: Mio. EUR 696,8) auf Mio. EUR 858,7. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus mehreren Produktwechseln, insbesondere im Bereich Navigationssystems und Displays von der Gesellschaft belieferten OEM-Kunden. Die Rohgewinnmarge (Quotient aus Rohgewinn und Umsatzerlösen) stieg im gleichen Zeitraum um 2,9%-Punkte (angepasst: 0,9% Punkt) auf 7,4%. Ursächlich hierfür waren niedrigeren Kosten im Materialaufwand im OEM-Bereich.

Absolut ist der Rohgewinn (Rohgewinn = Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) aufgrund des höheren Umsatzes um Mio. EUR 33,1 (angepasst: Mio. EUR 18,5) auf Mio. EUR 63,5 gestiegen.

Im Geschäftsjahr konnte durch den deutlich gestiegenen Umsatz eine Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 2,1 im Vorjahr (angepasst: Mio. EUR 1,3) auf Mio. EUR 10,6 verzeichnet werden. Nachdem die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 26,3% (angepasst: 23,2%) gestiegen sind (s. hierzu auch III. Geschäftsverlauf), haben sich die Materialaufwendungen um 22,4% (angepasst: 22,0%) bzw. Mio. EUR 145,0 (angepasst: Mio. EUR 142,6) auf Mio. EUR 795,2 und damit leicht unterproportional entwickelt. Dagegen haben sich die Personalaufwendungen mit Mio. EUR 21,3 (Vorjahr: Mio. EUR 12,4; angepasst: Mio. EUR 21,9) um 71,3% erhöht bzw. auf Basis der angepassten Vorjahreszahlen um 2,8% verringert. Dies begründet sich vor allem durch die Verschmelzung der AOEUR (Mio. EUR 7,7) sowie der Integration der ausländischen Betriebsstätten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die im Geschäftsjahr angefallenen Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von Mio. EUR 23,6 (Vorjahr Mio. EUR 23,2). Die Auflösung von Rückstellungen (Mio. EUR 0,7) ist deutlich geringer zum Vorjahr (Mio. EUR 3,1) wie auch die Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (Mio. EUR 0; Vorjahr: Mio. EUR 0,3) . Aus diesen Gründen haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge von Mio. EUR 26,7 im Vorjahr um Mio. EUR 2,1 auf Mio. EUR 24,6 in diesem Jahr etwas verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Berichtsjahr ebenfalls die Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von Mio. EUR 23,9 (angepasst Mio. EUR 25,0) und damit auf vergleichbarer Höhe zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen exklusive der Aufwendungen aus Kursdifferenzen entwickelten sich stark nach oben, von Mio. EUR 17,4 im Vorjahr auf Mio. EUR 31,7 (angepasst Mio. EUR 22,9). Verursacht wird dies insbesondere durch die Verschmelzung mit AOEUR (Mio. EUR 5,1) und gestiegenen Aufwendungen für Gewährleistungen im OEM-Bereich.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 6,9 (Vorjahr Jahresüberschuss Mio. EUR 1,0; angepasst: Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR -0,2) ab.

Erwartungsgemäß wurde ein positives EBT nach IFRS erzielt. Das EBT nach IFRS ist mit Mio. EUR 10,4 (Vorjahr Mio. EUR 2,0) niedriger als das vergleichbare HGB Ergebnis vor Steuern (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit), was im Wesentlichen auf die abweichende Behandlung von Leasingfahrzeugen zurückzuführen ist.

V. Vermögens- und Finanzlage zum 31. März 2019

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 46,5% (angepasst: 42,1%) auf Mio. EUR 282,3 gestiegen. Die Vermögensstruktur setzt sich zu 99,5% aus kurzfristig gebundenem Vermögen, insbesondere Vorräten. Forderungen und liquiden Mitteln, sowie zu 0,5% aus längerfristig gebundenem Anlagevermögen zusammen.

Der Bestand an Vorratsvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. EUR 32,8 auf Mio. EUR 30,6 reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sind zum Stichtag im Geschäftsjahr 2018/2019 um Mio. EUR 30,6 (angepasst: Mio. EUR 30,0) auf Mio. EUR 101,3 gestiegen.

Die Alpine Electronics GmbH erhöhte den Tagesgeldbestand um insgesamt Mio. EUR 45,5 im Vorjahr (angepasst: Mio. EUR 46,7) auf Mio. EUR 54,6.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 36,7 (angepasst: Mio. EUR 33,3) deutlich erhöht, was fast ausschließlich aus der Zunahme der Cash-Pool-Forderungen gegenüber der Alpine Electronics (Europe) GmbH resultiert.

Die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 14,4 (angepasst: Mio. EUR 14,3) ist vor allem durch die Erhöhung der Forderungen gegenüber ungarischen Steuerbehörden.

Die Kapitalseite weist eine Eigenkapitalquote von 17,7% und eine Fremdkapitalquote von 82,3% auf. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,8%-Punkte verringert (angepasst: Verringerung um 4,6%).

Die sonstigen Rückstellungen mussten insbesondere aufgrund der Rückstellungsbildungen für Gewährleistungen um Mio. EUR 22,3 (angepasst Mio. EUR 21,4) auf Mio. EUR 57,2 erhöht werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen von Mio. EUR 115,0 im Vorjahr (angepasst: Mio. EUR 115,6) auf Mio. EUR 171,3 im Berichtsjahr an, dabei hauptsächlich gegenüber Alpine Electronics (Europe) GmbH.

Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Vermögens- und Finanzielle Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr positiv entwickelt hat.

VI. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Kundenzufriedenheitsindex wurde auf einem hohen Niveau gehalten. Die deutsche Fachzeitschrift "Tuning" hat von der Verleihung des begehrten "Theo Award Tuning Award 2018" berichtet, der basierend auf einer Kundenumfrage zum neunten Mal an Alpine Electronics GmbH verliehen wurde.

Als interner nichtfinanzieller Leistungsindikator steht die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter an oberster Stelle. Die Mitarbeiterzufriedenheit konnte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017/18 auf ähnlichem Niveau gehalten werden. Der Zufriedenheitsindex in der Mitarbeiterbefragung 2018 fiel leicht auf 2,16.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Die Muttergesellschaft hat bekannt gegeben, dass die Verschmelzung aller europäischen Gesellschaften der ALPINE Gruppe in Europe mit ALPS im Geschäftsjahr 2020/21 angestrebt ist. Hierdurch werden erhebliche Synergien durch eine Lean Organisation und engere Zusammenarbeit erhofft. Derzeit wird das Potential untersucht.

Die Alpine Electronics GmbH wird sich auch in Zukunft, als selbständig Firma im Geschäftsjahr 19/20 und auch später als Geschäftsbereich im Konzernverbund darum bemühen, die hervorragenden Geschäftsbeziehungen zu ausgewählten OEM-Kunden aufrechtzuerhalten und die Verkaufszahlen im Einzelhandel durch die Einführung neuer innovativer Produkte zumindest stabil zu halten. Darüber hinaus ist es ein weiteres Ziel, das Image als Hersteller von hochwertigen Car- Hi-Fi- und Car- Navigations- Produkten zu dem eines Anbieters integrierter multimedialer Lösungen im Automobilbereich auszubauen.

Die Alpine Electronics GmbH rechnet im OEM- Bereich mit einer Umsatzentwicklung deutlich (29%) über dem Vorjahresumsatz. Es wird erwartet, dass die Bruttomarge trotzdem etwa auf dem Niveau vom Berichtsjahr bleibt. Ursache hierfür sieht das Unternehmen in mehreren Produktwechseln, insbesondere im Bereich Navigationssysteme und Displays bei mehreren deutschen OEM- Kunden.

Im Brand-Business-Bereich beinhaltet das Budget für das Geschäftsjahr 2019/2020 einen zweistelligen Umsatzrückgang gegenüber dem realisierten Umsatz des Vorjahres.

Ferner erwartet das Unternehmen Entwicklungsvergütungen um ca. 30% mehr als Vorjahr.

Die Anstrengungen der Alpine Electronics GmbH, weiterhin die Fixkosten zu optimieren sowie den Umsatz deutlich zu steigern, werden es der Gesellschaft ermöglichen im Geschäftsjahr 2019/2020 ein positives HGB EBT-Ergebnis von rund Mio. EUR 10,2 zu erwirtschaften.

Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das darüberhinausgehende Geschäftsjahr sind aktuell mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Diese resultieren im Wesentlichen daraus, dass die Prognosen abhängig von der Finanzstabilisierung in Europa und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Asien sind. Aufgrund der Erfahrungen der Branchenentwicklung aus den Vorjahren, geht die Alpine Electronics GmbH von einer stabilen Umsatz- und EBT-Ergebnisentwicklung aus.

II. Erläuterungen zu den Chancen- und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft verfügt über ein System zur Risikoidentifizierung, -steuerung und -überwachung. Durch das bestehende Planungs-, Berichts- und Controllingsystem werden Abweichungen von der geplanten Entwicklung frühzeitig erkannt und notwendige Korrekturmaßnahmen ergriffen. Dabei werden in monatlichen Abständen die Ist- Daten dem jährlichen Wirtschaftsplan gegenübergestellt. Die Geschäftsführung ist durch eine laufende Berichterstattung in den Prozess eingebunden.

Alpine Electronics GmbH sichert einen nachhaltigen Geschäftserfolg somit durch eine frühzeitige Betrachtung möglicher Chancen und Risiken. Die vorausschauende Steuerung der Risiken ist Basis der operativen Arbeit. Eine regelmäßige Überprüfung findet hierbei in den operativen Steuerungsgremien während der internen Revision sowie bei der Compliance-Regelüberprüfung statt.

Produkt- und Vertriebschancen und -risiken

Folgende Sachverhalte könnten bei der Gesellschaft zu Risiken in der zukünftigen Entwicklung führen:

Abhängigkeit in Deutschland von wenigen Großabnehmern im OEM-Geschäft/ Allgemeine Geschäftsentwicklung insbesondere im Premium Automobilbereich
Negative Auswirkungen aus der Währungsrelation zwischen japanischem Yen und Euro/zwischen amerikanischem Dollar und Euro
Qualifiziertes technisches Personal vorzuhalten, um den Bedürfnissen der OEM-Kunden ausreichend gerecht zu werden
Verlagerung der R& D Aktivitäten zu einer anderen Konzerngesellschaft
Risiken durch Umwelteinflüsse und unvorhersehbare Ereignisse

Chancen der zukünftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft darin, durch neue und innovative Produkte weitere Großkunden (vor allem Automobilhersteller) zu akquirieren bzw. die Geschäftsbeziehungen mit den bereits vorhandenen Kunden auszubauen und damit die Kundenbasis und Produktpalette zu verbreitern.

Des Weiteren sieht die Gesellschaft eine Chance aus der umgesetzten Verschmelzung zwischen der Gesellschaft und der Alpine Electronics R & D Europe GmbH. Hier sind Synergien aus der engeren Zusammenarbeit zwischen R & D und der Engineering Division bei der Produktentwicklung eingetreten und weiter zu erwarten.

Finanzielle Chancen und Risiken

Die Ausfallrisiken von Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen auf Ebene der Gesellschaft abgedeckt. Zur Begrenzung weiterer Forderungsausfälle verfügt die Gesellschaft über ein etabliertes Forderungsmanagement.

Insgesamt ergibt sich bei Betrachtung der Finanzmittelausstattung der Gesellschaft, dass die Unternehmensfortführung aus heutiger Sicht im Konzernverbund für die nächste Zukunft gesichert ist. Unabhängig davon wird die Liquidität der Gesellschaft überwacht und Plan-Ist-Abweichungen periodisch analysiert.

Finanzielle Chancen sieht die Gesellschaft in der besseren Kontrolle des Cash-Managements.

Gesamteinschätzung der Risikolage

Generell sieht sich die Alpine Electronics GmbH mit Chancen und Risiken konfrontiert, deren Umsetzung im operativen Geschäft eine Herausforderung darstellt, der sich die Gesellschaft mit großem Engagement stellt. Durch das Geschäftsmodell hegt die Gesellschaft die Überzeugung, den Risiken gut aufgestellt entgegentreten und die gegebenen Chancen positiv nutzen zu können.

Über die genannten Risiken hinaus sind keine solchen erkennbar, die eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben könnten. Für Risiken wurde ausreichend Vorsorge getroffen. Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Insgesamt bleibt aber festzustellen, dass die Risiken, die künftige Entwicklungen mit sich bringen könnten, von den strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft abhängig sind. Aufgrund der dargestellten Chancen sieht die Gesellschaft in Summe positiv in die Zukunft.

 

Unterschleißheim, den 06. Dezember 2019

Yasushi Motokawa

Yasuhiro Ikeuchi

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