Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 27916
Vorher
ilypsys communications GmbHPALMER HARGREAVES WALLIS TOMLINSON GmbH
Eingetragen
22.10.1996
Branche
Public-Relations-BeratungErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Gegenstand
Dienstleistungen jeglicher Art in den Bereichen des Marketing und der Kommunikation;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Hoffmann
seit 12.11.2013
Geschäftsführer
Iris Dr. Heilmann
seit 12.11.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

PH 1 GmbH
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PALMER HARGREAVES GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
18.619,50 62.339,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.323,03 507.743,03
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - -
404.323,03 507.743,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - -
422.942,53 570.082,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 381.771,20 597.339,65
2. geleistete Anzahlungen - 8.000,00
381.771,20 605.339,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.838.767,40 3.321.256,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.100.358,42 899.030,71
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.294.836,02 1.293.973,78
6.233.961,84 5.514.261,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 37.351,80 32.550,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 175.814,69 157.668,74
7.251.842,06 6.879.902,63

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklagen 59.697,64 59.697,64
III. Gewinnvortrag 1.767.551,19 1.374.366,23
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 617.570,60 393.184,96
2.470.384,02 1.852.813,42
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.328,00 14.668,00
2. Steuerrückstellungen 226.380,00 6.540,21
3. sonstige Rückstellungen 1.456.122,84 2.273.500,13
1.692.830,84 2.294.708,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 412.172,91 304.546,88
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 143.571,21 389.517,32
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.341.146,40 858.974,32
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 580.025,24 417.633,26
5. sonstige Verbindlichkeiten 611.711,44 761.709,09
3.088.627,20 2.732.380,87
- davon aus Steuern € 112.648,46(€ 132.675,73)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.017,20 (€ 4.269,92)
7.251.842,06 6.879.902,63

Es besteht ein Schuldbeitritt gegenüber der HypoVereinsbank zugunsten der PH1 GmbH, Deutschland, (Gesellschafterin) in Höhe von T€ 4.200.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

01.10.2022-30.09.2023 01.10.2021-30.09.2022
1. Rohergebnis 17.254.557,26 15.950.066,44
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.485.618,24 9.030.695,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung der Lohnempfänger 1.862.450,73 1.730.656,87
- davon für Altersversorgung € 34.276,80 (€ 32.755,02)
11.348.068,97 10.761.352,50
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens uns Sachanlagen 233.064,85 250.934,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.533.165,86 4.302.205,34
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60,00 58,92
- davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 ( € 0,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.498,11 43.076,18
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 9.838,00 (€ 10.245,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 465.694,87 198.832,50
9. Ergebnis nach Steuern 618.124,60 393.723,96
10. sonstige Steuern 554,00 539,00
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 617.570,60 393.184,96

Anhang zum Jahresabschluss 01. Oktober 2022 - 30. September 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft, mit Sitz in Köln, ist im Handelsregister Köln unter der Nummer HRB 27916 eingetragen.

Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2021/2022 und 2022/2023 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB in der aktuellen Fassung erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr, das jeweils vom 01.10. bis zum 30.09. des Folgejahres läuft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gem, §275 Abs. II HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Das Umlaufvermögen wird zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet und enthalten Kosten für bezogene Leistungen und Personaleinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten.

Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalbetrag angesetzt.

Auszahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB wird der Rückdeckungsanspruch zur Altersversorgung als Korrekturposten bei den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Da der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs den Betrag der Pensionsrückstellung unterschreitet, ist ein passiver Ausweis der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 10 bilanziert.

Die Pensionsrückstellung ist mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 209 angesetzt. Der Ausweis erfolgt verrechnet mit der bestehenden Rückdeckungsversicherung, welche mit dem kumulierten Aktivwert in Höhe von T€ 199 ausgewiesen ist.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden folgende versicherungsmathematische Annahmen getroffen:

Versicherungsmathematische Bewertungsmethode: projected unit credit method RT von 2018 G von Dr. Klaus
Rechnungsgrundlagen: Heubeck
Rechnungszins (10-Jahresdurchschnitt): 1,81 %
Rechnungszins ( 7-Jahresdurchschnitt): 1,66 %
von Ausschüttungssperre erfasster Unterschiedsbetrag nach § 253 (6) HGB: 2.597 €
Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend : 0,00 %

Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr Oktober 22 - September 23 ist dem nachfolgend dargestellten Brutto-Anlagengitter zu entnehmen.

Anlagenspiegel zur Bilanz zum 30. September 2023

Anschaffungs - Herstellungskosten 01.10.2022 Zugänge Abgänge (Buchwerte) Umbuchungen kumulierte Abschreibung 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 141.351,14 € 8.746,91 € 1,50 € 0,00 € 79.011,64 €
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 141.351,14 € 8.746,91 € 1,50 € 0,00 € 79.011,64 €
II. Sachanlagen 1.997.457,30 € 77.191,94 € 12,50 € 0,00 € 1.489.714,30 €
Summe Sachanlagen 1.997.457,30 € 77.191,94 € 12,50 € 0,00 € 1.489.714,30 €
Geleistete Anzahlungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Geleistete Anzahlungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
III. Finanzanlagen
Anteile an verbunden Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Finanzanlagen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Anlagevermögen 2.138.808,44 € 85.938,85 € 14,00 € 0,00 € 1.568.725,94 €
Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen kumulierte Abschreibung zum 30.09.2023 Buchwert 30.09.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.465,41 € 0,00 € 128.697,98 € 18.619,50 €
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 52.465,41 € 0,00 € 131.477,05 € 18.619,50 €
II. Sachanlagen 180.599,44 € 0,00 € 1.644.111,37 € 404.323,00 €
Summe Sachanlagen 180.599,44 € 0,00 € 1.670.313,74 € 404.323,00 €
Geleistete Anzahlungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Geleistete Anzahlungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
III. Finanzanlagen
Anteile an verbunden Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Finanzanlagen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe Anlagevermögen 233.064,85 € 0,00 € 1.801.790,79 € 422.942,50 €

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin PH1 GmbH in Höhe von T€ 2.017 (Vorjahr: T€ 860).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Vom Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.456 (Vorjahr: T€ 2.274) entfallen auf Mitarbeiterbonifikationen T€ 140 (Vorjahr: T€ 73), auf Rückstellungen für noch zu erwartende Wareneinsatzkosten T€ 413 (Vorjahr: T€ 1.315), auf sonstige Personalkosten T€ 339 (Vorjahr: T€ 343), auf Kunden Rabatte T€ 323 (Vorjahr: T€ 129), auf sonstige zu erwartende Kosten T€ 204 (Vorjahr: T€ 377) sowie Jahresabschlusskosten T€ 37 (Vorjahr: T€ 38).

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben allesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten über T€ 612 (Vorjahr: T€ 762) haben in Höhe von T€ 325 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und in Höhe von T€ 287 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin PH1 GmbH in Höhe von T€ 580 (Vorjahr: T€ 225).

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00. Es wurde noch nicht in die Währung "Euro" umgestellt.

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige, nicht in der Bilanz enthaltene, künftige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen in Höhe von T€ 1.408.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 7) enthalten.

Im Rahmen der Bewertung der Pensionsrückstellungen sind Aufwendungen aus dem Zinseffekt von Rückstellungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 4) entstanden. Diese sind unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse: Es besteht ein Schuldbeitritt gegenüber der HypoVereinsbank zugunsten der PH1 GmbH, Deutschland, (Gesellschafterin) in Höhe von T€ 4.200. Zum 30.09.2023 beträgt die gesicherte Bankverbindlichkeit T€ 1.925.

Da die Leistungen an die HypoVereinsbank von der PH1 GmbH regelmäßig und vertragsgemäß bedient werden sieht die Palmer Hargreaves GmbH derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 204 Mitarbeiter (Vorjahr: 196) einschließlich Geschäftsführung beschäftigt.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Herr Jörn Langensiepen, Neuss

Frau Susanne Hoffmann, Heiligenhaus

Frau Dr. Iris Heilmann, Köln

Als Vergütungen für die im Berichtsjahr geleisteten Tätigkeiten wurden T€ 627 gewährt.

 

Köln, den 13. Dezember 2023

Jörn Langensiepen, Geschäftsführer

Susanne Hoffmann, Geschäftsführerin

Dr. Iris Heilmann, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.10.2022-30.09.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Palmer Hargreaves GmbH (PH) ist eine unabhängige, inhabergeführte Agentur für Marketing und Kommunikation mit Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgericht Köln unter HRB 27916 eingetragen. PH ist Teil der PH1 Agenturgruppe, zu der auch weitere Schwestergesellschaften in England und in China gehören. Das Unternehmen kombiniert einen breiten Leistungsansatz, der auf die volle Integration verschiedenster Kommunikationsdisziplinen setzt, mit tiefer Beratungs- und Branchenkompetenz. Hiervon profitieren vor allem Unternehmen der wissensbasierten Wirtschaft mit ihren komplexen, erklärungsbedürftigen Produkten und Leistungen. Namhafte Firmen aus den Sektoren Automotive, Agrartechnik, Chemie, IT- und Telekommunikation sowie Dienstleistungs- und Industrieunternehmen vertrauen zum Teil bereits seit vielen Jahren auf die Erfahrung und die Expertise der rund 200 Mitarbeitenden der Agentur.

Die Palmer Hargreaves GmbH hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 01.10.bis zum 30.09.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland und weltweit war im Jahr 2022 und 2023 insbesondere von den Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gekennzeichnet. Die Nachholeffekte der Pandemie machten sich noch bemerkbar. Gleichzeitig verschlechterten sich allerdings die konjunkturellen Rahmenbedingungen durch die Folgen dieses Krieges. Die Weltwirtschaft ist vom Trend zum Decoupling gekennzeichnet, der sich auch insbesondere in der Bestrebung einer stärkeren Unabhängigkeit von China bemerkbar macht. Die hohe Inflation und in der Folge steigende Zinsen ließen die Wirtschaft in Deutschland sogar noch stärker als die Volkswirtschaften der meisten anderen Industrienationen abkühlen (sh. https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/ig202324/JG202324 Kapitel_1.pdf). Hinzu kamen andauernde Lieferengpässe in einigen Bereichen als noch nachwirkende Folgen der Coronapandemie.

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte gemäß den Daten des Statistischen Bundesamts vom 25. August 2023 im 1. Quartal 2023 und wuchs geringfügig im 2. Quartal 2023 um 0,1 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal. Im 3. Quartal sank das BIP wieder leicht um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Ergebnis erklärt sich durch den Rückgang privater Konsumausgaben, während positive Impulse vor allem von den Ausrüstungsinvestitionen ausgingen, also den Investitionen in bewegliche Anlagen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2023 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)).

Die Prognosen für das 4. Quartal und das kommende Jahr lassen auf eine beginnende Erholung der Konjunktur hoffen, da die Inflationsdynamik nachlässt, die Preise auf den Energiemärkten sinken und höhere Lohnabschlüsse erzielt wurden. Aktuelle Schätzungen liegen mit etwa 0,2 Prozent Wachstum im positiven Bereich.

Im Jahr 2022 erwirtschafteten die Werbeagenturen in Deutschland einen Nettoumsatz von 25,1 Mrd. Euro und erzielten damit nur einen leichten Zuwachs von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Werbeagenturen: Umsatz in Deutschland bis 2021 | Statista) Das Niveau vor Corona ist nach wie vor noch nicht vollständig wieder erreicht. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Branche noch einen Nettoumsatz von 25,7 Mrd. Euro.

Fachkräftemangel und die schwache konjunkturelle Entwicklung sind für Deutschlands Agenturen die größten Wachstumsbremsen. Beide Faktoren dämpfen laut GWA- Frühjahrsmonitor 2023 die Geschäftsentwicklung deutlich stärker als im Vorjahr. Laut Angaben des Verbands GWA gaben mehr als die Hälfte (60,7 Prozent) der Mitgliedsagenturen an, dass sie eine Steigerung des Honorarumsatzes gegenüber dem Vorjahr 2022 erwarten. Jedoch ging knapp ein Viertel (22,5 Prozent) von einem Rückgang aus. 16,9 Prozent der teilnehmenden Agenturen prognostizierte einen in etwa gleichbleibenden Honorarumsatz. Grundsätzlich sind damit die Geschäftsaussichten weniger optimistisch als zuvor, bleiben aber im vorsichtig positiven Bereich (www.gwa.de/content/uploads/2021/01/20230321_GWA_Fruehjahrsmonitor_2023.pdf).

Geschäftsverlauf

Allgemein

Im Berichtszeitraum ist die Palmer Hargreaves GmbH wie in den Vorjahren über dem Branchendurchschnitt (www.gwa.de/content/uploads/2021/01/20230321_GWA_Fruehjahrsmonitor_2023.pdf) gewachsen. Die Agentur konnte sich damit auch in diesem Jahr auf den vorderen Plätzen der branchenrelevanten Rankings Plätze behaupten (Pfeffer's PR Ranking 2022: Platz 13, Ranking W&V/Horizont der inhabergeführten Agenturen 2022: Platz 18). Die Strategie von PH, auf nachhaltiges Wachstum zu setzen, geht damit auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf.

Die Nachfrage ist im Berichtsjahr weiter kontinuierlich gestiegen. Dabei zeichnete sich ab dem Frühjahr eine Verschiebung innerhalb der Bestandskunden ab. Während einige Kunden - ganz besonders aus der von der Energiekrise stark betroffenen Chemieindustrie - konjunkturbedingte Sparmaßnahmen bei Marketingaktivitäten, wie z.B. Messen, an den Tag legten, erhöhten andere Kunden ihr Budget rund um Fragen der Kommunikation von Transformationsprozessen extern und intern. So konnten z.B. im Kompetenzfeld Executive Kommunikation neue Kunden wieder ohne Ausschreibung von den Leistungen der Agentur überzeugt werden. Doch auch im Rahmen von Ausschreibungen war die Agentur erneut erfolgreich. Die gewonnenen Neuaufträge umfassen Branding Projekte und Marketingkampagnen genauso wie ein Mandat als Leadagentur für die Interne Kommunikation.

Nach dem Launch der Agenturmarke Exofarer im Jahr 2021 war im letzten Berichtszeitraum ein Meilenstein die Erzielung von ersten relevanten Umsätzen aus eigenem Kundengeschäft. Im Rahmen von Intrapreneurship hatten PH-Mitarbeitende ein agentureigenes Start-up gegründet, das datengetriebene Kommunikationslösungen bietet. Exofarer hat im aktuellen Berichtszeitraum erheblich an Fahrt aufgenommen und bedient nun mehrere eigene Kunden u.a. im Bereich der Datenanalyse. Bei den Aufträgen handelt es sich um Visualisierungen von Analysen aus dem Wissenschaftsbereich ebenso wie um Analysen von Massendaten aus Social Media, um Marketing Insights zu gewinnen.

Außerdem ist im aktuellen Berichtszeitraum insbesondere die Integration von Generativer Künstlicher Intelligenz in das Angebot und die Arbeitsweise der Agentur zu betonen. Palmer Hargreaves hatte sich schon vor dem Hype um KI mit dem Thema positioniert. Im Berichtszeitraum startete die Agentur eine der ersten Kampagnen mit KI-Bildern für einen ihrer Großkunden und stellte als erstes Unternehmen in Deutschland einen KI Prompt Editor und einen KI Prompt Engineer ein. Kampagne und Einstellungen erzeugten ein großes Medienecho bis hin zu Wirtschaftsmedien und überregionalen Medien wie Der Spiegel und Die Zeit. Gleichzeitig schulte die Agentur die Mitarbeitenden intensiv und baute ein eigenes KI-basiertes Portfolio auf (ai.palmerhargreaves.de). Zum Angebot gehören Schulungen und Prompting Masterclasses genauso wie Beratungsleistungen und Produkte. Die entwickelten Produkte ermöglichen Unternehmen ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes und datengeschütztes Arbeiten mit KI-Foundation Modellen. Ein anderes Produkt, genannt Prompt Pilot, vereinfacht das Prompten für typische Inhalte für Marketing und Kommunikation.

Aber auch bei internen Projekten ist das Unternehmen erheblich vorangekommen: Im Berichtszeitraum wurde das neue Organisationsmodell des crossfunktionalen Arbeitens weiter verfeinert und erste Erfolge in Bezug auf die Produktivität der Leistungserbringung verzeichnet. Das Arbeitsmodell des hybriden Arbeitens hat sich auch im Berichtszeitraum nicht verändert, sondern durch die Einführung einer umfassenden Cloud- Datenspeicherlösung, die voll in die kollaborative Systemumgebung integriert ist, weiter gestärkt. Schließlich wurde im August ein neues Marken- und Unternehmensdesign gelauncht, um Palmer Hargreaves als Agenturmarke auch optisch differenzierbarer und im Auftritt markanter und selbstbewusster im Wettbewerbsumfeld zu positionieren.

Ertragslage

Das Unternehmen setzte den Wachstumskurs der letzten Jahre fort und wuchs im Rohergebnis (Gross Profit) um 8,2 % im Vergleich zum Vorjahr, damit liegen wir leicht hinter dem prognostizierten Wachstum von 12%. Das Rohergebnis (Gross Profit) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 15,95 Mio. € auf 17,25 Mio. € erhöht. Die Steigerung zum Vorjahr des Rohergebnisses ist hauptsächlich durch den Ausbau des Geschäftes mit bestehenden Kunden erzielt worden. Es konnten die Umsätze mit Bestandskunden, die teilweise schon seit vielen Jahren von der Agentur betreut werden, um 4% gesteigert werden. Der GP durch New Business Kunden war fast doppelt so hoch wie im Vorjahr und brachte in diesem Jahr 8,5% des Gesamt GP ein. Auch im Berichtszeitraum schnitt die Agentur erneut erfolgreich bei Etat- und Projektausschreibungen ab.

Die Wareneinsatzkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.2 Mio. Euro gesunken, das entspricht einem prozentualen Rückgang von 19% im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für die niedrigeren Wareneinsatzkosten ist u.a., dass im Berichtsjahr deutlich weniger für die Kunden ausgerichtete Events als im Vorjahr stattgefunden haben.

Die Personalkosten stiegen um 5% im Vergleich zum Vorjahr und damit deutlich geringer als prognostiziert (12%).

Aufgrund des schnellen Wachstums war es in diesem Geschäftsjahr nötig die Prozesse der Agentur komplett umzustellen. U.a. stellte die Agentur die Serverstruktur auf einen cloudbasierten Anbieter um. Diese zusätzlichen Kosten, sowie eine indexerhöhte Mietsteigerung und Investments für das Rebranding der Marke machen sich in diesem Jahr als Differenz in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bemerkbar. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 5% gestiegen. Im Verhältnis zum Rohertrag sind die Aufwendungen nahezu gleichgeblieben.

Der Ebitda (bei Palmer Hargreaves; Ergebnis vor Steuern, plus Zinsen, plus Abschreibung, plus Management Gebühren der PH1-Gruppe) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 16% gesteigert werden, was über unserer Vorjahresprognose lag.

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit 335.895 € (VJ 198.833 €), sowie einer Steuernachforderung aus dem Verkauf der russischen Tochterfirma aus dem Jahr 2019 in Höhe von 129.800 ergab sich ein Jahresüberschuss von 617.570 € (VJ- Jahresüberschuss 393.185). Das Ergebnis vor Steuern ist 1.083.819 € (VJ 592.556 €).

Finanz- und Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote ist auf 33% gestiegen. In Summe ist das Eigenkapital auf 2.470 T€ gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 618 T€.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden in Summe um 955T€ reduziert.

Die Rückstellungen Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung reduziert.
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 422.943 570.083 -147.140 25,8%
Kurzfristige Vermögenswerte (inkl. Liquide Mittel) 6.828.900 6.277.269 551.630 8,8%
Liquide Mittel 37.352 32.551 4.801 14,7%
Passiva
Eigenkapital 2.470.384 1.852.813 617.571 33,3%
Verbindlichkeiten / Rückstellungen 4.781.458 5.027.089 -245.631 -4,9%
Bilanzsumme 7.251.842 6.879.903 371.939 5,4%

Das kontinuierliche Wachstum spiegelt sich auch in der Bilanzstruktur wider.

Der Forderungsbestand ist höher als im letzten Jahr, die liquiden Mittel sind gleichgeblieben. Grundsätzlich ist das Management mit der Entwicklung des Geschäftsjahres zufrieden. Die eigene Planung wurde leider nicht erreicht. Vor dem Hintergrund der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten 12 Monaten ist dieses Ergebnis dennoch als sehr positiv zu bewerten. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und befindet sich auf dem richtigen Weg. Sowohl die Investments aus dem Vorjahr als auch solche, die erst in diesem Jahr getätigt wurden, beginnen bereits sich positiv auszuzahlen. Mit der Umstellung der internen Prozesse wurde eine sehr große Veränderung im Unternehmen angestoßen, die sich in den nächsten Jahren auch finanziell weiter positiv bemerkbar machen wird.

Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus im nächsten Geschäftsjahr weiterhin auf einer Verbesserung der Profitabilität, um das Betriebsergebnis insgesamt zu steigern. Wichtig ist die Branchenentwicklung zu beobachten und weiterhin schnell und flexibel zu reagieren, um die Kosten dem Geschäftsverlauf anzupassen.

Für die interne Unternehmenssteuerung werden verschiedene Kennzahlen zu Rate gezogen, u. a. der Umsatz pro Mitarbeiter, Kostenanteil am GP, Umsatzrendite und Cashflow. Zusätzlich wird mit Produktivitäts- und Profitabilitätsinstrumenten gearbeitet, um die Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern. Der Umsatz pro FTE (Full Time Equivalent) ist etwas zurück gegangen und liegt mit 125 T€ hinter dem Vorjahr von 133 T€.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt das Management als zufriedenstellend ein. Die Umsatzentwicklung ist sehr erfreulich und die Ergebnisentwicklung ist unter Berücksichtigung der schwierigen Gesamtwirtschaftslage zufriedenstellend.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Langfristige Zahlungsziele größerer Kunden erfordern ein kontinuierliches und intensives Finanzmanagement, die Gesellschaft verfügt jedoch über ausreichende Rückgriffsmöglichkeiten auf liquide Mittel, so dass die Liquidität gesichert ist. Bei Großprojekten und der hier meist notwendigen Weiterberechnung wird eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten gepflegt, um eine außerordentliche Kreditinanspruchnahme aus Kostengründen zu vermeiden.

III. Voraussichtliche Entwicklung / Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Palmer Hargreaves profitierte im Berichtsjahr weiter vom hohen Transformationsgrad in den Unternehmen, der zur Folge hat, dass der Kommunikation ein gestiegener strategischer Wert beigemessen wird. Bereits in den letzten Monaten des Berichtszeitraums hat sich abgezeichnet, dass der Anteil an strategischen Beratungsprojekten mehr als je zuvor gestiegen ist. Wir erwarten eine weitere Steigerung des strategischen Beratungsbedarfs auch im kommenden Geschäftsjahr. Dabei macht sich die breite Aufstellung der Agentur bezahlt, da strategische Beratung in den verschiedenen Kerngeschäftsfeldern gefragt ist. Die auch in den kommenden Monaten weiterlaufenden Projekte beziehen sich auf so unterschiedliche Felder wie etwa: Relaunch einer Marke, Organisationsstruktur der Social Media Abteilungen eines Unternehmens, Kanalstrategie für die Onlinekommunikation, CEO-Positionierung, KI-Strategie für Kommunikation und Marketing. Insbesondere die gestiegenen Anfragen rund um Social Media Strategie wurden bereits im letzten Lagebericht prognostiziert.

Die Agentur erwartet mit den gestiegenen Beratungsleistungen einen höheren Grad der Wertschöpfung, aber gleichzeitig auch steigende Anforderungen an die Skills der Mitarbeitenden. Daher sind auch Investitionen in kontinuierliche Schulungen erforderlich.

Auch im kommenden Geschäftsjahr wird sich die für die Agenturbranche transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz, insbesondere der Generativen Künstlichen Intelligenz, weiter niederschlagen. Die Agentur wird KI intern umfassend nutzen, um die Effizienz der eigenen Tätigkeit und die Qualität des Leistungsangebots weiter zu verbessern. Gleichzeitig wird das spezifische KI-Leistungsangebot weiter ausgebaut. In beiden Fällen wird die Agenturmarke exofarer eine wichtige Rolle gegenüber Kunden, aber auch für die interne Weiterentwicklung, spielen. Palmer Hargreaves wird nach Einschätzung des Managements davon profitieren, dass es gelungen ist, bei exofarer bereits die jetzt notwendige technische Expertise und Datenkompetenz aufzubauen.

Die Agentur erwartet zudem einen weiteren Anstieg des Bedarfs an Kommunikation rund um Nachhaltigkeit. Auch künftig haben Unternehmen hohen Bedarf sowohl Kunden als auch Investoren und Mitarbeitende zu ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und der Umsetzung zu informieren und Mitarbeitende darüber hinaus auch zu involvieren. Gleichzeitig wird Palmer Hargreaves im kommenden Geschäftsjahr auch die eigenen Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit weiter ausbauen. Auch für Agenturen wird Nachhaltigkeit zur 'Licence to Operate', was sich darin bemerkbar macht, dass inzwischen fast alle Kunden oder neue Kunden routinemäßig diese Bestrebungen im Rahmen von Verträgen überprüfen. Das Thema eröffnet daher zum einen weitere Geschäftschancen, erfordert aber auch interne Investitionen.

Ein weiter wachsendes Geschäft erwartet die Agentur auch im Bereich der Executive Kommunikation. Der LinkedIndex (CEO-LinkedIndex im Frühjahr, Female Board Edition im Herbst), eine eigene Studienreihe der Agentur zur Kommunikation der H-Dax Führungen auf LinkedIn, hat sich in der Branche als feste Größe etabliert und wird auch laut Medienberichten als umfassendste Untersuchung in diesem Bereich gesehen (pr-journal.de/nachrichten/agenturen/30479-palmer-hargreaves-praesentiert-ceo-linkedindex-fuer-uk.html).

Da die persönliche Kommunikation von Führungskräften - auch unabhängig von einem spezifischen Kanal - gerade in Krisenzeiten weiter zunehmen wird, kann Palmer Hargreaves von diesem Trend weiter profitieren. Auch unabhängig von KI-bezogenen Projekten rechnet die Agentur mit steigendem Bedarf nach technologischer Beratung im Kommunikationsbereich, der über ph-eigene Expert:innen, aber auch exofarer, abgedeckt werden kann.

Palmer Hargreaves wird nach unserer Einschätzung auch im kommenden Jahr angesichts der prognostizierten weiter herausfordernden konjunkturellen Gesamtlage vom sehr diversifizierten Leistungsangebot profitieren, das die Resilienz auch in unsicheren Zeiten erhöht. Marketingverantwortliche von Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum DACH blicken verhalten bis pessimistisch aufs kommende Jahr. Nur 28 Prozent der Manager erwarten, dass sich die Wirtschaftslage verbessert, weniger als ein Drittel (32 Prozent) kalkuliert mit wachsenden Budgets (It. Umfrage der Werbeagentur Serviceplan unter 430 Marketingchefs aus und der Schweiz).

Aufgrund dieser Erwartungen sowie der Prognosen der Gesamtwirtschaft planen wir für das nächste Geschäftsjahr eine moderate Rohergebnissenkung (Gross Profit) von 2 % sowie eine Senkung der Personalkosten um 1%. Die allgemeinen Kosten bleiben auf ähnlichem Niveau wie im letzten Geschäftsjahr.

In den letzten zwei Geschäftsjahren wurden diverse Investments getätigt. U.a. um die Bereiche Datenschutz und Informationssicherheit weiter zu professionalisieren. Ebenfalls hat die Agentur viel Zeit und Geld investiert, um bei den internen Prozessen effizienter und profitabler zu werden. Im letzten Jahr wurden alle Daten in ein cloud basiertes Speichersystem umgezogen. Unter normalen Umständen würde sich das auch aus unserer Sicht im nächsten Geschäftsjahr sehr positiv widerspiegeln. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage, und der Unsicherheit im Markt planen wir den Ebitda dennoch etwas konservativer und erwarten einen moderaten Rückgang um 7% im Vergleich zum Vorjahr.

2. Chancen- und Risikobericht

Wie schon im letzten Berichtszeitraum wird das gesamtwirtschaftliche Umfeld auch im kommenden Geschäftsjahr weiter schwierig bleiben. Auch wenn die weitere Steigerung der Inflation durch die veränderte Zinspolitik und andere Maßnahmen gebremst werden kann, sind insbesondere in Deutschland noch keine signifikanten Wachstumsraten zu erwarten.

Sämtliche Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland, die im 4. Quartal 2023 erstellt wurden, gehen von einem sehr verhaltenen Wachstum der Wirtschaftsleistung im Rahmen zwischen + 0,7 % (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Situation) und + 1,3 % (Bundesregierung) für das Jahr 2024 aus. Damit sind diese Prognosen noch einmal gegenüber denen vom zweiten und dritten Quartal 2023 nach unten korrigiert worden. (zum Überblick über die Prognosen, s. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/konjunkturprognose114.html).

Da auch unser Geschäft von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängig ist, sind Sparmaßnahmen, die die Bereiche Marketing und Kommunikation betreffen, weiterhin ein potenzielles Risiko für den Geschäftsverlauf. Auch die Lohn-/Preisspirale, welche durch die Inflation in Gang gesetzt wurde, ist ein potenzielles Risiko für steigende Kosten. Die Agentur wird versuchen, die steigenden Kosten über höhere Preise aber auch, wie oben dargestellt, über Leistungen mit höherer Wertschöpfung zu kompensieren. Gleichzeitig wird die Agentur alle Investitionen über die nächsten Monate stets überprüfen, weil angesichts der konjunkturellen Lage Vorsicht auch auf Kostenseite geboten ist.

Auch weiterhin ist die Fähigkeit der Agentur, relevante Themen zu besetzen, neue Kunden zu gewinnen und innovative Leistungen zu entwickeln, eine ganz entscheidende Komponente für die erfolgreiche Erreichung der wirtschaftlichen Ziele. Trotz einer vorsichtigen Investitionspolitik liegt daher auf der genauen Bedarfsdefinition sowie dem Suchen und Finden der passenden Mitarbeitenden und Qualifikationen auch im Jahr 2024 ein wichtiger Fokus. Dabei stellt der Fachkräftemangel auch in der Kommunikationswirtschaft ein zu benennendes Risiko dar. Die Neueinstellung qualifizierten Personals gestaltet sich hinsichtlich zeitlichen und finanziellen Aufwands derzeit schwierig und bleibt auch absehbar eine Herausforderung. Umso wichtiger wird es sein bestehendes Personal noch besser an sich zu binden und attraktive Angebotspakete im Wettstreit, um die besten Talente zu schnüren.

Thematisch ergeben sich neue Chancen, wie dargestellt, aus dem weiteren Bedarf der Unternehmen rund um Nachhaltigkeitskommunikation, Kommunikation bei Transformationsthemen, bei der weiteren Digitalisierung in Kommunikation und Marketing und insbesondere rund um das Thema Kl.

Das Thema KI birgt dabei für Agenturen sowohl Risiken als auch Chancen und macht auf jeden Fall eine Transformation des Leistungsangebots erforderlich. Daher wird Palmer Hargreaves den eingeschlagenen Kurs, sich als Vorreiter rund um KI in Kommunikation und Marketing zu positionieren, konsequent fortführen. Mittelfristig wegfallende Tätigkeiten oder Leistungen, die Kunden über die Zeit einsourcen könnten, gilt es durch neue KI-basierte Angebote zu kompensieren oder nach Möglichkeit zu übertreffen. Die Anzahl der jüngst gewonnenen Mandate und die Zahl der aktuellen Anfragen stimmen im Hinblick auf das eigene KI-Portfolio optimistisch.

Dank dieser Chancen und unserer Positionierung im Markt sehen wir uns für das nächste Geschäftsjahr strategisch gut aufgestellt. Dies spiegelt sich auch unabhängig von Anfragen rund um Kl in der aktuellen Nachfrage wider, die auch auf die weiter gestiegene Bekanntheit und Vernetzung der Agentur zurückzuführen ist.

Die Finanzbuchhaltung und unsere Controllinginstrumente sorgen dafür, dass wir die Liquidität sichern sowie die laufenden Umsätze und Ausgaben stets monitoren können.

Aufgrund dieser Analyse sehen wir trotz der allgemeinen Wirtschaftslage keine Risiken, die unseren Bestand oder unsere weitere Entwicklung gefährden könnten.

 

Köln, den 13. Dezember 2023

Jörn Langensiepen, Geschäftsführer

Susanne Hoffmann, Geschäftsführerin

Dr. Iris Heilmann, Geschäftsführerin

Hinweis zum Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PALMER HARGREAVES GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PALMER HARGREAVES GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PALMER HARGREAVES GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 31. Januar 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Bette, Wirtschaftsprüfer

ppa. Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 7. Februar 2024 festgestellt.

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