F24 MidCo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Habel seit 15.4.2026 | Geschäftsführer |
Takatoshi Tsujimura seit 27.6.2024 | Geschäftsführer |
Seiichi Fukunaga seit 1.10.2021 | Geschäftsführer |
Oliver Burscher seit 20.4.2018 | Geschäftsführer |
Andreas Runtemund seit 20.4.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Japan Display Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JDI Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024Allgemeine Hinweise Die Firma JDI Europe GmbH hat ihren Sitz in München und wird unter der HR-Nummer HRB 197326 beim Registergericht München geführt. Der Tätigkeitsbereich der "JDI Europe GmbH", München umfasst den Entwurf, Import und Handel mit elektronischen Bauteilen und Anzeigenelementen, insbesondere Flüssigkristall-Bildschirmen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen und die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren, soweit die Anlagegüter genutzt werden. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen 250,01 EUR und 800,00 EUR (netto) werden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Abnutzbare Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung direkt als Aufwand erfasst. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Für nicht gängige und schwer verkäufliche Produkte bzw. Ersatzteile wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen bzw. das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen von ca. 33 % bewertet. Es erfolgt keine Abzinsung. Ein aktiver latenter Steuerüberhang wird nicht angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährungen wurden zum Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. In den kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten enthaltene Fremdwährungsbeträge werden zum 31. März 2024 zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. In den Anschaffungskosten der Vorräte und des Anlagevermögens enthaltene Fremdwährungsbeträge sind mit Standardkursen umgerechnet, die den Kursen zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles im Wesentlichen entsprechen. Währungsdifferenzen aus der Bezahlung von Forderungen und Verbindlichkeiten werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in dem in Italien gehaltenen Branch Office werden laufend in der deutschen Buchhaltung erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit dem Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Umsatz- und Ertragssteuern. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 Abs. 1 HGB i. H. v. 39 TEUR (Vorjahr 38 TEUR) beziehen sich auf Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für das Geschäftsjahr 2024/2025 darstellen. Der wesentliche Teil der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Versicherungsbeiträge und Krankenversicherungsbeiträge für die Mitarbeiter der Betriebsstätte in Italien, sowie den zukünftigen Aufwand bzgl. des DMS-Wartungsvertrags (Laufzeit bis Januar 2025) für die Docuware Software und der IHK Gebühren für das Kalenderjahr 2024. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und betreffen i. H. v. 14.227 TEUR (Vorjahr 90.344 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte abgesichert sind, bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus der regelmäßigen Geschäftstätigkeit werden zu 99 % aus dem Handel mit elektronischen Bauteilen generiert. Sie werden im Zeitpunkt der Lieferung an den Kunden realisiert.
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Wechselkursgewinne in Höhe von 10.225 TEUR (Vorjahr 26.274 TEUR). Den Wechselkursgewinnen stehen Wechselkursverluste von 10.239 TEUR (Vorjahr 24.258 TEUR) gegenüber, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. Materialaufwand Im Materialaufwand sind primär Aufwendungen für Handelswaren enthalten, die von Konzerngesellschaften der Japan Display Inc. Group bezogen wurden. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Aufwendungen für Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten einen Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von TEUR 114 und Steueraufwand des Geschäftsjahres. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Unternehmens haben, gab es nach dem Stichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von 562 TEUR und aus Gebäudemietverträgen in Höhe von 3.831 TEUR. Bei der Ermittlung der Beträge wurde der frühestmögliche Kündigungszeitpunkt herangezogen.
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich für das Geschäftsjahr 2023/2024 wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren folgende Geschäftsführer bestellt: Oliver Burscher, Geschäftsführer Nobuyuki Nakano, Outside Director, Japan Display Inc. Fukunaga Seiichi, Operating Officer, Japan Display Inc Ein Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft stets einzeln. Auf die Angaben der Gesamtbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) des entgeltlich beschäftigten Geschäftsführers wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Geschäftsjahres betrug 42,5 (Vorjahr 44) und teilte sich auf in 36,5 Vertriebs/Service- und Marketingmitarbeiter (Vorjahr 38) und 6 Mitarbeiter in der Verwaltung (Vorjahr 6). Verbundene Unternehmen Verbundene Unternehmen sind sämtliche Gesellschaften, die zu den verbundenen Unternehmen der Japan Display Inc., Tokyo, Japan, zählen. Konzernverhältnisse Die JDI Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Japan Display Inc., Tokyo, Japan, einbezogen. Dieser wird unter 3-7-1 Nishi Shinbashi, Minato-ku, Tokyo, offen gelegt.
München, den 10. Juni 2024 Oliver Burscher, Geschäftsführer Seiichi Fukunaga, Geschäftsführer Nobuyuki Nakano, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Grundlagen der Gesellschaft Mit Wirkung zum 27. Februar 2012 nahm die unter der Nummer HRB 197326 ins Handelsregister München eingetragene Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit auf. Die JDI Europe GmbH ist im Vertrieb und der Wartung kleiner und mittelgroßer Displays tätig. Die JDI Europe GmbH hat, neben dem Aufbau eigener Vertriebs- und Absatzkanäle in EMEA, zum 1. April 2012 im Wege der Einzelrechtsnachfolge die Geschäftstätigkeiten im Bereich Vertrieb kleiner und mittelgroßer Displays von den europäischen Toshiba, Sony und Hitachi Gesellschaften übernommen. Zum 1. April 2016 wurde mit dem Vertrieb von Standardindustriedisplays, die von der Schwestergesellschaft Kaohsiung Opto-Electronics Inc, Taiwan hergestellt werden, ergänzt. Der Umsatz wird im Wesentlichen aus dem Handel mit Displays, mit dem Schwerpunkt im Automotive Bereich, generiert. Das Kerngeschäft zeichnet sich durch langjährige Lieferverträge mit Abnahmemengenindikation aus. Die vertriebenen Produkte werden ausschließlich von Konzerngesellschaften der Japan Display Gruppe bezogen. In der europäischen Vertriebsniederlassung werden keine Forschungs- und Entwicklungsleistungen erbracht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Branchenvergleich für kleine und mittlere Displayformate verlief, gemessen am PKW Absatz in Europa als Schwerpunkt der Aktivitäten der Gesellschaft, deutlich schlechter als die allgemeine Marktentwicklung. Im laufenden Geschäftsjahr sind Projekte ausgelaufen, was nicht durch neue Projektgewinne in den vergangenen Jahren kompensiert wurde. Der Rückgang der Umsatzerlöse fiel um 6,7% höher als erwartet aus. Branch offices Die JDI Europe GmbH unterhält ein branch Office mit eigenen Mitarbeitern in Italien. 2.2 Geschäftsverlauf Wesentliche Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Das Ergebnis vor Steuern ist insbesondere bedingt durch die Reduktion der Umsätze und negative Währungskurseffekte um 65,2% zum Vorjahr gesunken. Die Umsatzerlöse sind durch das Auslaufen von Projekten um 26,7% gesunken. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf insgesamt zufrieden, da die Umsatzplanung weitgehend realisiert werden konnte. Wechselkurseffekte haben sich negativ auf das Ergebnis vor Steuern ausgewirkt. 2.3 Lage der Gesellschaft Die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr führte bei Umsatzerlösen von TEUR 286.359 insgesamt zu einem Rückgang der Umsätze um 26,7%. Vermögenslage Die Gesellschaft weist zum 31. März 2024 eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 97.400 (Vj .: TEUR 170.560) aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 49,5% von TEUR 89.985 auf TEUR 45.486 gesunken. Der Hauptgründe für den deutlichen Rückgang des Bestands der Forderungen aus Lieferung und Leistung sind der Rückgang der Umsatzerlöse und der Rückgang der Wechselkurse. Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 46.517 um 41,0% auf TEURo27.455 deutlich gemindert. Dieser Rückgang resultiert aus einer deutlich geringeren Nachfrage zum Ende des Geschäftsjahres und einem restriktiveren Einkaufsverhalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 80,3% von TEUR 94.850 auf TEUR 18.735 gesunken. Die Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsjahres sind durch einen noch weitergehenden Einsatz freier Liquidität für die Begleichung von Verbindlichkeiten vor Fälligkeit und ein restriktiveres Einkaufsverhalten gemindert. Die Gesellschaft ist mit einem Stammkapital von TEUR 5.000 ausgestattet. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Die Eigenkapitalquote liegt mit 73,2% deutlich über dem Vorjahreswert von 39,6%. Dies ist auf dem Rückgang der Bilanzsumme um 42,9% im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Finanzlage Durch eine monatliche Cashflow-Planung ist sichergestellt, dass frühzeitig mögliche Liquiditätsengpässe erkannt und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Im Berichtszeitraum gab es keine Liquiditätsengpässe, aus denen sich finanzielle Nachteile für die Unternehmung ergeben haben. Die Gesellschaft ist den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und ordnungsgemäß nachgekommen. Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel in Höhe von TEUR 13.866 (Vj.: TEUR 26.040). Der Rückgang der liquiden Mittel um 47% beruht neben der geringeren Geschäftstätigkeit auch auf einer vorfällig erfolgten Begleichung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Ertragslage In einer während des Geschäftsjahres weitgehend stabilen Wirtschaftslage ist die Produktion von PKW in der EU im Kalenderjahr 2023 gestiegen. Die JDI Europe GmbH konnte mangels Akquisition neuer Projekte in den Vorjahren hieran nicht partizipieren. Gleichzeitig laufen bestehende Projekte aus. Die Produktion von PKW befindet sich weiterhin unter dem Niveau vor der Corona Pandemie. Dadurch haben sich die Umsatzerlöse von TEUR 390.552 (Vj.) um TEUR 104.193 (26,7%) auf TEURo286.359 im Geschäftsjahr verringert. Dabei wurde der Umsatz im Wesentlichen im Bereich Automotive (94,2%) und ausschließlich in Europa erzielt. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres lagen um TEUR 20.516 unter dem Planwert in Höhe von TEUR 306.875. Die Materialaufwandsquote ist mit 94,9% im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gestiegen (Vj 94,5%). Der Personalaufwand hat sich, abweichend zur Umsatzentwicklung, um 1,2% erhöht. Die Reduzierung des sonstigen betrieblichen Aufwands von TEUR 28.513 um TEUR 13.947 auf TEUR 14.566 im Geschäftsjahr ist im Wesentlichen Folge der Entwicklung der Wechselkurse für USD und JPY. Die Reduktion der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 27.414 um TEUR 16.302 auf TEUR 11.112 ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Wechselkurse für USD und JPY zurückzuführen. Die YEN/USD-Schwankungen während des Geschäftsjahres haben das Ergebnis vor Steuern insgesamt i.H.v. TEUR 14 (Vj. Währungsgewinn TEUR 2.016) negativ beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern von TEUR 5.189 hat sich im Vergleich zum Vorjahresniveau (Vj.: TEUR°14.916) deutlich vermindert. Diese Verschlechterung des Vorsteuerergebnisses ist neben der gesunkenen Umsatzerlöse vor allem auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern ist um TEUR 2.138 geringer als geplant ausgefallen. Die Aufwendungen für Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von TEUR 114 und Steueraufwand des Geschäftsjahres. Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR°3.705 (Vj.: TEUR 9.707). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist grundsätzlich als zufriedenstellend einzuschätzen. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl betrug 42 Personen zum 31. März 2024. 3. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet auf Grund des Marktumfelds und dem Auslaufen verschiedener Projekte einen weiteren deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024/2025. Bei dem Ergebnis vor Steuern geht die Gesellschaft, bedingt durch den Rückgang der Umsatzerlöse und Kostensteigerungen von einem deutlich geringeren Ergebnis vor Steuern aus. Wir weisen darauf hin, dass zukünftige Ergebnisse von den Prognosen der Geschäftsführung unter anderem aufgrund schwankender Absatzzahlen, Wechselkursveränderungen und auftretender Risiken abweichen können. Die Geschäftsführung geht für den Markt für Displays im Automotive Bereich in den folgenden Jahren von einer insgesamt stagnierenden Nachfrage aus. 4. Chancen und Risikobericht 4.1. Risikomanagement Ein Bestandteil des Risikomanagementsystems ist das monatliche Berichtswesen als regelmäßige Kommunikation mit der Muttergesellschaft Japan Display Inc., Japan, in dem Risiken frühzeitig erkannt werden bzw. mit dem japanischen Headquarter frühzeitig kommuniziert und diskutiert werden. Wie in Vorjahren besteht ein internes Kontrollsystem, welches stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern stellen für das Unternehmen wichtige finanzielle Leistungsindikatoren dar. Sie werden ständig überwacht, als Steuerungsgröße verwendet und bei einer Abweichung von den gesetzten Budgetwerten werden unverzüglich entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet. 4.2 Chancen und Risiken Allgemein wird die wirtschaftliche Lage der Automobilindustrie in Europa als Risikoindikator für die Entwicklung der Unternehmung herangezogen. Da sich unsere Kundenstruktur und auch das Vertriebsgebiet auf den EMEA-Bereich erstreckt, hängt auch die Risikohöhe von der gesamteuropäischen Entwicklung ab. Die Geschäftsführung geht für das kommende Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung bekannter Chancen und Risikofaktoren, insgesamt von einem leichten Rückgang der Automobilproduktion in Europa aus. Grund für den Rückgang der Automobilproduktion dürfte der Abbau der im Jahr 2022 durch Halbleiterkrise und Folgewirkungen der Corona Pandemie bestehenden hohen Auftragsbestände sein. Dies hat bereits zu einem Rückgang der Auslastung bei den Autobauern geführt. Eine erwartete weitgehend stabile Entwicklung der Fahrzeugbestellungen dürfte diese Situation nicht kompensieren. Gleichzeitig nimmt der Import von Fahrzeugen aus Asien, also von außerhalb unseres Vertriebsgebietes, zu Lasten der Produktion in Europa zu (hohes Risiko). Hinsichtlich des durch den Klimawandel ausgelösten Trends zum Wechsel zu Elektroautos wirken sich steigende Strompreise und sinkende staatliche Förderungen negativ auf das Absatzpotential der JDI Europe GmbH aus, wenn dies zu einer Verzögerung der Neuanschaffung von Fahrzeugen anstelle der Substitution durch Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb führt (mittleres Risiko). Für das Umsatzvolumen der JDI Europe GmbH bestehen geopolitische Risiken durch die Bedrohung Taiwans durch China. Eine weitere Eskalation dieses Konflikts wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Sanktionen nach sich ziehen, die die JDIE Gruppe unmittelbar durch Produktionsstandorte in China betreffen könnte. Mittelbar können sich über eine Beeinträchtigung der Lieferketten der Automobilindustrie bzw. damit der Produktion der Automobilindustrie negative Auswirkungen auf die Umsatzerlöse der JDI Europe GmbH ergeben. Die Tragweite dieses Risikos ist sowohl zeitlich als auch hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Umsatzerlöse der JDI Europe GmbH schwer einzuschätzen, könnten wegen der starken Abhängigkeit der Automobilindustrie von China jedoch hoch ausfallen (geringes Risiko). Es besteht weiterhin eine eingeschränkte Versorgung mit Halbleitern, der insbesondere auch die Automobilindustrie betrifft. Branchenvertreter gehen davon aus, dass sich die Versorgung der Automobilindustrie mit Halbleitern erst in den nächsten Jahren deutlich verbessert. Der Mangel an Halbleitern führt daher weiterhin zu einer Einschränkung der Produktion von Fahrzeugen, die noch nicht das Niveau vor der Corona Pandemie erreicht hat, und damit auch zu einer Beeinträchtigung des Absatzmarktes der JDI Europe GmbH (hohes Risiko). Der Konflikt in der Ukraine hat weitreichende Auswirkungen auf Lieferketten, Rohstoffversorgung und Energieversorgung in der Automobilbranche. Diese Risiken betreffen die JDI Europe GmbH mittelbar durch mögliche Produktionsausfälle oder -einschränkungen auf nachgelagerten Produktionsstufen, weil andere Komponenten für die Fahrzeugherstellung fehlen (geringes Risiko). Die oben genannten Risiken wurden in der Unternehmensplanung bereits berücksichtigt. Kurzfristige Schwankungen der Umsatzerlöse beinhalten das Risiko, dass ein Absatz eingekaufter Produkte nur verspätet, möglich ist und dass es dadurch zu einer Belastung der Liquidität der Gesellschaft kommt. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein restriktives Einkaufsverhalten. Unter Einbeziehung vorhandener Rücklagen wird das Risiko einer grundsätzlichen Belastung der Liquidität als gering eingeschätzt. Ein Risiko, dass fällige Verbindlichkeiten nicht beglichen werden können, sieht die Gesellschaft nicht (geringes Risiko). Die von uns an die (individuellen) Designanforderungen unserer Kunden angepassten Produkte werden durch die Gruppe weltweit vertrieben. Die zukünftige Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft steht in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis von der Produktentwicklung im Konzernverbund und auch der Geschäftsentwicklung unserer Großkunden in der Automobilindustrie (geringes Risiko). Generell haben unsere Kunden eine gute Bonität, jedoch bleibt ein konjunkturell determiniertes Risiko bestehen, da sich Kapitalmärkte rasch verändern können und somit auch die finanzielle Situation bei unseren Kunden (geringes Risiko). Die Gesellschaft unterliegt einem branchenüblichen Absatzrisiko und den damit verbunden marktüblichen Schwankungen in der Automobilindustrie. Das Absatzrisiko wird durch die Muttergesellschaft Japan Display Inc. getragen. Die Risiken aus Gewährleistungen werden zu 100% durch die Muttergesellschaft Japan Display Inc., Japan getragen. Für Risiken aus Transport von Japan nach Deutschland und der Vorratshaltung besteht eine Transport- und Warenversicherung (geringes Risiko). Möglichen Währungsrisiken aus Ein- und Verkauf begegnen wir dadurch, dass in den Währungen, in welchen verkauft wird, auch eingekauft wird. Dennoch ergeben sich wesentliche Effekte aus Fremdwährungsgewinnen und -verlusten, wenn sich Währungskurse zwischen dem Zeitpunkt des Einkaufs der Ware und dem Verkauf der Ware verändern. Diese Effekte wirken sich im Materialaufwand, den sonstigen betrieblichen Erträgen, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Forderungen aus Lieferung und Leistung, im Vorratsvermögen und in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus (mittleres Risiko). Es sind derzeit bei der Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken oder andere neben den dargestellten Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zukünftig wesentlich beeinflussen könnten, zu erkennen. Außer den beschriebenen Risiken im Produkt-, Kunden-/Absatz- und Währungsbereich erwarten wir keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung in 2024/2025. Aus dem Trend zu mehr und höherwertigen Displays ergeben sich in der Zukunft Absatzchancen für die Gesellschaft. Gleiches gilt durch die Einführung neuer Technologien, wie die eLEAP Technologie. Durch die Internationalisierung unserer Kunden werden die von JDI entwickelten Produkte nicht nur in Europa, sondern auch weltweit eingesetzt.
München, 10. Juni 2024 Die Geschäftsführung Oliver Burscher, Geschäftsführer Seiichi Fukunaga, Geschäftsführer Nobuyuki Nakano, Geschäftsführer Anlagenspiegel der JDI Europe GmbH 01. April 2023 - 31. März 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JDI Europe GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JDI Europe GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JDI Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. Juni 2024 KPMG
AG
Martin Leistner, Wirtschaftsprüfer Claudia Blochberger, Wirtschaftsprüferin (Audit), Steuerberaterin |
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