Bausch GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Dührkop seit 16.11.2011 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Riesenbeck seit 23.8.2011 | Geschäftsführer |
Carsten Michael Kohl seit 23.8.2011 | Geschäftsführer |
Colin Mark Rawlins seit 16.9.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
HCI Capital AG | 4.34% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufs Vorbemerkung Die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen, übt ihre Tätigkeit im Verbund mit den übrigen Unternehmen der HCI-Gruppe aus, die unter der Konzernleitung der HCI Capital AG, Hamburg, stehen. Die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH verwaltet seit 1985 als Treuhänderin die Gesellschaftsanteile der Kapitalanleger in den geschlossenen Schiffsfonds der HCI-Gruppe. Des Weiteren nimmt die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH für die Kapitalanleger umfangreiche Controllingaufgaben während der Investitions-, Betriebs- und Veräußerungsphase war. Die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH ist zu 100 % an folgenden Unternehmen der HCI-Gruppe beteiligt, mit denen ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag abgeschlossen worden ist: HCI Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH HCI Immobilien Consult GmbH HCI Hanseatische Beteiligungstreuhand GmbH. Die HCI Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH verwaltet als Treuhänderin die Einlagen der Kapitalanleger in den geschlossenen Immobilienfonds der HCI Gruppe. Innerhalb der HCI-Gruppe ist die HCI Immobilien Consult GmbH für die Auswahl des Ankaufs von Immobilien, Immobilien-Projektentwicklungen und für die Konzeption der geschlossenen Immobilienfonds zuständig. Die HCI Hanseatische Beteiligungstreuhand GmbH erbringt im Wesentlichen Dienstleistungen für die Private Equity Dachfonds der HCI-Gruppe. Des Weiteren verwaltet sie die Einlagen der Kapitalanleger in den geschlossenen Lebensversicherungs-Zweitmarktfonds. Entwicklung der Branche und Stellung des HCI Konzerns in der Branche Im Jahr 2007 konnten die Initiatoren geschlossener Beteiligungsmodelle Eigenkapital in Höhe von rund EUR 12,66 Mrd. bei den Anlegern platzieren[1]. Die Branche verzeichnete mit diesem Ergebnis ein beachtliches Wachstum von 8,7 % gegenüber dem Vorjahreswert und blieb damit nur knapp unter dem bisherigen Rekordergebnis von EUR 12,85 Mrd. aus dem Jahr 2004. Besonders hervorzuheben ist der starke Zuwachs an Anlegern: Mit 417.350 Personen stieg die Zahl der Zeichner geschlossener Fonds um 17,5 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die Anzahl der angebotenen Fonds erhöhte sich von 754 auf 881 Produkte. Die Zahl der anbietenden Initiatoren erreichte mit 395 Unternehmen ein Rekordniveau. Der HCI Konzern konnte mit einem starken Platzierungsergebnis seine führende Stellung unter den Emissionshäusern in Deutschland insbesondere im starken Schiffsegment weiter ausbauen. Hier hat HCI im Berichtszeitraum seine Stellung als Marktführer im Hinblick auf Platzierungsvolumen und Produktvielfalt unter Beweis gestellt[2]. Mit dem Gesamtplatzierungsergebnis, das sich nach der Statistik von Feri Rating & Research auf rund EUR 637,8 Mio. bzw. unter Berücksichtigung des institutionellen Geschäfts, strukturierter Produkte und im Ausland platzierter Fondsanteile auf rund EUR 811 Mio. beläuft, gehört die HCI Gruppe im Geschäftsjahr 2007 unverändert zu den Top 4 Emittenten im Markt für geschlossene Beteiligungsmodelle. In den einzelnen für den HCI Konzern relevanten Segmenten stellt sich die Entwicklung wie folgt dar: Geschlossene Immobilienfonds waren auch 2007 wieder das stärkste Segment der Branche, wenngleich gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 9,4 % zu verzeichnen ist. Mit EUR 4,5 Mrd. platziertem Eigenkapital (2006: EUR 4,96 Mrd.) repräsentiert dieses Segment einen Marktanteil von rund 35,22 %. Besonders gefragt waren im Berichtszeitraum geschlossene Schiffsbeteiligungen, die mit einem platzierten Eigenkapital von EUR 3,58 Mrd. einen starken Zuwachs von 40,5 % gegenüber dem Vorjahr (EUR 2,55 Mrd.) verzeichneten. Auf Gesamtmarktebene repräsentieren geschlossene Schiffsbeteiligungen damit einen Marktanteil von 28,16 %[3] und waren 2007 hinter geschlossenen Immobilienfonds das zweitstärkste Segment. Zuwächse verzeichneten auch Zweitmarkt-Lebensversicherungsfonds. Das Gesamtvolumen des platzierten Eigenkapitals stieg in diesem Segment um 5,6 % auf EUR 893,3 Mio. Damit erreicht dieses Segment einen Marktanteil von rund 7,06 %[4]. Der Anstieg im Gesamtvolumen um EUR 47,3 Mio. ist jedoch ausschließlich auf eine starke Zunahme von Fonds mit Investitionen im Zweitmarkt für US-Risikolebensversicherungspolicen von EUR 97,3 Mio. im Vorjahr auf EUR 347,5 Mio. im Jahr 2007 zurückzuführen. Fonds auf britische und deutsche Kapitallebensversicherungen zeigten gegenüber dem Vorjahr mit einem Minus von 15,3 % bzw. 64,7 % einen deutlich rückläufigen Trend. Der Bereich der Private Equity Fonds, die in Unternehmensbeteiligungen investieren, entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Das platzierte Eigenkapital liegt hier mit EUR 2,14 Mrd. rund 6,1 %[5] unter dem Ergebnis des Jahres 2006 (EUR 2,28 Mrd.). Umsatzentwicklung Der positive Trend im Marktsegment "geschlossene Schiffsfonds" ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, konnte hieran zwar partizipieren, allerdings haben sich die Treuhandvergütungen der HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH und die Treuhandvergütungen der Tochterunternehmen, die sich aus der Einwerbegebühr und der laufenden Treuhandgebühr zusammensetzen, gegenüber dem Vorjahr um ca. 4,0 %, verringert, da weniger Schiffe als im Vorjahr vollständig platziert wurden und die Einwerbegebühr erst nach Abschluss der Einwerbungsphase vereinnahmt wird. Die Treuhandvergütungen für die einzelnen Bereiche haben sich in den letzten drei Jahren für die genannten Gesellschaften wie folgt entwickelt:
Im Bereich der Treuhanderlöse rechnet die HCI für das Geschäftsjahr 2008 mit einem Anstieg der Erlöse im einstelligen Prozentbereich. Dies wird vor allem durch den geplanten Zugang von neuem Treuhandkapital aus der geplanten Platzierung in 2007 resultieren, dem auf der anderen Seite Abgänge von Treuhandvolumen aus Verkäufen von Investitionsgütern einzelner Fonds gegenüberstehen werden. Investitionen Die HCI Schiffstreuhand least seit dem Jahr 2005 sämtliche Software und die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Ausnahme von geringwertigen Wirtschaftsgütern von der Schwestergesellschaft HCI Asset GmbH, Hamburg, so dass keine eigenen Investitionen in diesen Bereichen getätigt werden. Die getätigten Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 570, erfolgten in Höhe von TEUR 546 im Bereich der Finanzinvestitionen und betreffen im Wesentlichen Beteiligungen an Schiffsfondsgesellschaften sowie deren persönlich haftenden Gesellschafterinnen. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft hat am Ende des Geschäftsjahres 2007 115 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) beschäftigt. Damit hat sich der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr um 14 Mitarbeiter erhöht.
Der Personalaufwand der Gesellschaft liegt im Geschäftsjahr 2007 mit TEUR 5.045 (Vorjahr TEUR 4.157) um 21,3 Prozent über dem Personalaufwand des Vorjahres. Die Veränderungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Schwankungen im Personalbestand, die auch die Führungsebene betreffen. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Zwischen dem 1. Februar 2007 und dem 30. September 2007 wurde die Geschäftsführung von Herrn Lothar Hartwich verstärkt, der aus der HCI-Gruppe zum 30. September 2007 ausgeschieden ist. Seit dem 1. August 2007 übernimmt Herr Jan Schellenberger neben Frau Kirsten Haase die Funktion des weiteren Geschäftsführers. Im Laufe des Wirtschaftsjahres erfolgten bei der Gesellschaft verschiedene Prüfungen durch die Finanzbehörden und die Deutsche Rentenversicherung. Insbesondere findet derzeit für die Veranlagungszeiträume 2000 bis 2005 eine steuerliche Außenprüfung durch das Finanzamt für Großbetriebsprüfung Bremen statt. Während der Abschlussprüfung wurde vom Finanzamt ein erster Berichtsentwurf vorgelegt. Aufgrund der vorläufigen Feststellungen der steuerlichen Außenprüfung wurde im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 eine Rückstellung in Höhe von rd. EUR 1,6 Mio. gebildet. Darstellung der Lage Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,1 Mio. auf EUR 19,6 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite entfallen dabei EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.) auf das Anlagevermögen, das in Höhe von EUR 2,8 Mio. aus Beteiligungen an den Kapital- und Personengesellschaften der emittierten Fonds der HCI-Gruppe besteht, die sich im Geschäftsjahr um EUR 0,5 Mio. durch neu aufgelegte Fonds erhöht haben. Des Weiteren enthält der Posten aktivierte Rechte aus Treuhand- und Serviceverträgen i. H. v. EUR 1,0 Mio. Dieser Posten ist durch Abschreibungen i. H. v. EUR 1,8 Mio. und Abgängen von EUR 0,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Zugänge bei den Finanzanlagen in Höhe von EUR 0,5 Mio. betreffen im Wesentlichen Beteiligungen an Schiffsfondsgesellschaften sowie deren persönlich haftenden Gesellschafterinnen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,9 Mio. verringert, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 5,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Dies ist durch das Cash Management begründet. Ferner sind die Flüssigen Mittel gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,5 Mio. auf EUR 2,3 Mio. gestiegen. Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 58,8 % (Vorjahr: 56,8 %). Die Erhöhung des Eigenkapitals gegenüber dem Vorjahr im Saldo von EUR 2,7 Mio. setzt sich zusammen aus dem laufenden Jahresüberschuss in Höhe von EUR 10,7 Mio. und einer getätigten Ausschüttung an die HCI Capital AG in Höhe von EUR 8,0 Mio. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. erhöht. Finanzlage Kapitalflussrechnung
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,5 Mio. auf EUR 10,0 Mio. verringert. Grund hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet die getätigte Ausschüttung in Höhe von EUR 8,0 Mio. an die HCI Capital AG. Ertragslage
Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Einnahmen aus den Treuhandverträgen geprägt, woraus eine Reduzierung der Umsatzerlöse auf EUR 17,9 Mio. (im Vorjahr EUR 18,6 Mio.) resultiert. Die anderen laufenden betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.) setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Dienstleistungen für andere Unternehmen der HCI-Gruppe zusammen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Entgelten für Leistungen im Zusammenhang mit der Übertragung von Verträgen. Die Erhöhung des Personalaufwands um EUR 0,9 Mio. auf EUR 5,0 Mio. ist durch Veränderungen im Personalbereich, insbesondere auch in der Geschäftsführung, bedingt. Der Anteil des Personalaufwands an der Betriebsleistung ist aufgrund der Erhöhung der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter von 95 auf 111 Mitarbeiter in 2007 gegenüber dem Vorjahr von 19,3 % im Vorjahr auf 23,9 % im Geschäftsjahr 2007 gestiegen. Bei den Verwaltungsaufwendungen, die um EUR 0,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, sind die Veränderungen u. a. in einem Anstieg der Raumkosten, dem Einkauf von Fremdleistungen, höheren Wartungskosten, gestiegenen Portokosten sowie Kursverlusten aus USD Geschäften durch die Stärke des Euro zum Jahresende 2007 begründet. Das Betriebsergebnis beträgt nunmehr EUR 9,6 Mio. (Vorjahr: EUR 11,3 Mio.). Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen entfallen auf die Unternehmen der HCI-Gruppe, mit denen ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag abgeschlossen ist und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. auf EUR 2,1 Mio. erhöht. Die Verlustübernahme in Höhe von EUR 3,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,6 Mio.) betrifft die HCI Immobilien Consult GmbH. Das EBIT der Gesellschaft konnte um EUR 3,2 Mio. auf EUR 14,5 Mio. gesteigert werden. Das EBITDA hat sich im Geschäftsjahr auf EUR 16,4 Mio. von im Vorjahr EUR 13,9 Mio. gesteigert. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr erneut angestiegen, und zwar um EUR 2,4 Mio. auf EUR 10,7 Mio. Risikobericht Die HCI Gruppe verfügt über ein zentral organisiertes Risikomanagement, in dem alle Gesellschaften der Gruppe abgebildet werden. Integraler Bestandteil des Systems sind die systematische Risikoidentifikation und -bewertung sowie Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung oder Steuerung von Risiken. Der Risikomanager ist verantwortlich für die laufende Aktualisierung und Zusammenführung aller relevanten Informationen sowie die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems. Risiken und Maßnahmen Durch die vorhandenen Treuhand- und Serviceverträge ist der Bestand des Unternehmens mittelfristig gesichert. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird entscheidend von dem künftigen Verhalten der potentiellen Kapitalanleger abhängig sein. Auf dieses Verhalten nehmen die von der Geschäftsführung der Gesellschaft nicht steuerbaren wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland einen erheblichen Einfluss. Beispielhaft seien in diesem Zusammenhang die geplanten Änderungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht genannt. Risiken für den Bestand der verwalteten Schiffsfonds bestehen in einem vorzeitigen Totalverlust der betriebenen Schiffe oder sonstigen Schäden. Für die von der HCI-Gruppe aufgelegten Schiffsfonds werden die in der internationalen Schifffahrt üblichen Versicherungen für Kaskoschäden, Haftpflicht gegenüber Dritten, Havarie und Untergang abgeschlossen, so dass die nach den Maßstäben eines ordnungsgemäßen Reedereibetriebs spezifischen Seeschifffahrtsrisiken abgedeckt sind. Weiterhin kann der Vertragsbestand mittelbar durch die allgemeinen Marktrisiken in den Fonds (wie z. B. Charterausfallrisiko, Zins- und Währungsrisiken, ansteigende Betriebskosten) gefährdet sein. Durch geeignete Controllinginstrumente versuchen die Treuhandgesellschaften wirtschaftliche Gefährdungslagen der Fonds rechtzeitig zu erkennen, um mit den jeweiligen Fondsgeschäftsführern entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Durch die einheitliche Gestaltung der Treuhandverträge bestehen praktisch keine Preisänderungsrisiken. Aufgrund der sorgfältigen Auswahl der Partnerreedereien sind Forderungsausfallrisiken nahezu ausgeschlossen, was durch die geringen Forderungsausfälle der vergangenen Jahre bestätigt wird. Chancen Die Chancen der Gesellschaft stehen in enger Abhängigkeit zur HCI-Gruppe und liegen im Wesentlichen in dem Vertrieb weiterer Fonds und der damit verbundenen Treuhandtätigkeit. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die HCI die Produktdiversifikation weiter vorangetrieben und neue Produkte am Markt platziert. Die Gesellschaft profitiert hieran mittelbar über die von ihr gehaltenen Beteiligungen. Daneben profitiert die Gesellschaft durch ihre eigenen Aktivitäten weiterhin an der starken Nachfrage im Segment Schiffsbeteiligungen. Zweigniederlassungen Der Hauptsitz der Gesellschaft liegt in Bremen. Es besteht lediglich eine Zweigniederlassung in Hamburg. Nachtragsbericht Hinsichtlich der laufenden Betriebsprüfung verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den wichtigen Vorgängen des Geschäftsjahres. Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die gesondert zu berichten wäre, liegen gegenwärtig nicht vor. Prognosebericht Wie bereits dargestellt, erwartet die Gesellschaft, dass der Zugang zu Treuhandkapital aus der Platzierung neuer Fonds im Jahr 2008 über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Das Management rechnet hier mit einer Steigerung zwischen 7 - 13 % auf Basis der Platzierungszahlen aus 2007 und den für 2008 geplanten Platzierungen und Abgängen. Der Zugang an Treuhandkapital im Schiffsbereich wird aufgrund der Unternehmensstrategie im Zusammenhang mit der geplanten Diversifikation in etwa auf dem Niveau des Jahres 2007 erwartet. Für die in den Tochtergesellschaften bedienten Marktsegmente Immobilien, Lebensversicherungs-Zweitmarkt und Private Equity Dachfonds rechnet die Gesellschaft mit folgenden Entwicklungen: Unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen wird das Treuhandkapital im Bereich Immobilien in etwa auf dem Niveau von 2007 liegen. Das Treuhandkapital im Bereich Zweitmarkt-Lebensversicherungsfonds wird spürbar, das im Bereich Private Equity eher leicht steigen. Die HCI-Gruppe hat sich mit der Ausrichtung ihres derzeitigen Produktportfolios für die Herausforderungen im Markt für geschlossene Beteiligungsmodelle gut positioniert. Alle Produktlinien sind auf Renditeoptimierung für Anleger ausgerichtet. Vor diesem Hintergrund werden die Treuhanderlöse gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich leicht steigen. Änderungen bei den Werttreibern sind für 2008 nicht vorgesehen. Die Diversifikation innerhalb des Produktangebotes wird weiterhin zunehmen. Der Anteil von Schiffsfonds am Platzierungsvolumen wird voraussichtlich auf ca. 50 % des gesamten Platzierungsvolumens zurückgehen. Der Anteil an Immobilienfonds sowie an Vermögensaufbauplänen wird tendenziell weiter steigen. Lebensversicherungs-Zweitmarktfonds werden ihren Anteil im Produktportfolio behalten, während das Gewicht von Private Equity Dachfonds aufgrund der zur Zeit noch unsicheren Marktlage in diesem Segment tendenziell zurückgehen wird. Bremen, den 18. Februar 2008 HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen Kirsten Haase Jan Schellenberger [1] Quelle: Feri Rating & Research AG, Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2008 [2] Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2008, S. 22. [3] Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle, S. 8 [4] Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle, S. 8 [5] Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle, S. 23 BilanzA k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses1.1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 der HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der Vorgabe des § 266 HGB. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. 1.2. Größenmerkmale Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungAnlagevermögen2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die erworbenen Rechte zur Fortführung der übernommenen Treuhand- und Serviceverträge werden planmäßig linear entsprechend der Laufzeit dieser Verträge abgeschrieben. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes wird gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen er voraussichtlich genutzt wird. Dabei wird eine erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. 2.2. SachanlagenMietereinbauten werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und linear über die Laufzeit der Büroraum-Mietverträge abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt. 2.3. FinanzanlagenDas Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen werden vorgenommen, soweit der anteilige Unternehmenswert dauerhaft unter die Anschaffungskosten gesunken ist. Zuschreibungen werden auf den Betrag der früheren Abschreibungen begrenzt. Umlaufvermögen2.4. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Bei erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Da im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kein allgemeines Kreditrisiko gesehen wird, ist eine Pauschalwertberichtigung auf diese Forderungen nicht vorgenommen worden. Rückstellungen und Verbindlichkeiten2.5. RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen, für deren Bildung handelsrechtlich ein Wahlrecht besteht, wurden nicht gebildet. 2.6. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2.7. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle, die in fremder Währung anfallen, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Fremdwährungsforderungen werden mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag, höchstens jedoch mit dem Entstehungskurs umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Entstehungskurs oder zum höheren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. 3. Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungErläuterungen der Bilanz3.1. SachanlagenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zu diesem Anhang dargestellt. 3.2.FinanzanlagenDie Aufstellung des Anteilsbesitzes ist in der Anlage 2 zu diesem Anhang dargestellt. 3.3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Verrechnungen im Rahmen des Cash-Managements, aus kurzfristigen Darlehen sowie aus Ergebnisabführungen. TEUR 1.158 (Vorjahr TEUR 649) betreffen Lieferungen und Leistungen. 3.4. EigenkapitalDer Bilanzgewinn wurde durch eine Ausschüttung von TEUR 8.000 gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Februar 2007 vermindert. 3.5. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.6. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung refinanzierter Darlehensansprüche bzw. durch die Abtretung von Forderungen aus Treuhand- und Serviceverträgen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zu TEUR 54 (Vorjahr TEUR 59) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, darüber hinaus aus sonstigen Verrechnungen aus Cash-Management, Ergebnisabführungen und Darlehen. 3.7. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat Bürgschaften für Verbindlichkeiten Dritter in Höhe von TEUR 13.850 (Vorjahr TEUR 13.850) und TUSD 0 (Vorjahr TUSD 13.944 = TEUR 10.605) übernommen sowie TEUR 12.000 (Vorjahr TEUR 16.347) für verbundene Unternehmen. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung3.8. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind für Treuhand- und Servicegebühren angefallen:
3.9. Periodenfremdes Ergebnis Im Geschäftsjahr wurden Gewinne von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 195) sowie Verluste von TEUR 367 (Vorjahr TEUR 191) aus Anlagenabgängen erzielt. 3.10. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDas Jahresergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 3.776 (Vorjahr TEUR 2.987) belastet, die auf Ertragsteuern des laufenden Jahres sowie in Höhe von TEUR 1.180 (Vorjahr TEUR 7) auf Vorjahre entfallen. 4. Sonstige Angaben4.1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die wie folgt fällig werden: im folgenden Geschäftsjahr TEUR 1.231 in den Jahren 2009 bis 2010 TEUR 1.633 Von diesen Verpflichtungen bestehen TEUR 157 gegenüber verbundenen Unternehmen. 4.2. TreuhandvermögenDas verwaltete Treuhandvermögen betrug zum 31. Dezember 2007 EUR 3.017 Mio. (Vorjahr EUR 2.856 Mio.) 4.3. BeschäftigteDie Gesellschaft beschäftigte neben den Geschäftsführern durchschnittlich 111 Arbeitnehmer (Vorjahr 95) davon 1 gewerblichen Arbeitnehmer (Vorjahr 1) und 8 Auszubildende (Vorjahr 7). 4.4. GeschäftsführungAls Geschäftsführer waren folgende Personen bestellt: Frau Kirsten Haase, Kauffrau, Hamburg Herr Lothar Hartwich, Kaufmann, Hamburg (bis 30. September 2007) Herr Jan Schellenberger, Kaufmann, Hamburg (ab 1. August 2007) 4.5. ErgebnisverwendungsvorschlagNach dem Vorschlag der Geschäftsführung sollen EUR 11,0 Mio. aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2007 ausgeschüttet werden. 4.6. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist von der Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit, da sie die Größenklassen gemäß § 293 HGB nicht überschreitet. Die HCI Capital AG, Hamburg, ist Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 gemäß § 315a HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Bremen, den 18. Februar 2008 HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen Kirsten Haase Jan Schellenberger Anlage 1
Analge 2
* Auf der Grundlage eines bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn an die HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH abgeführt. ** Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die Jahresergebnisse 2006, da die Jahresergebnisse 2007 im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht vorlagen. *** Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die Jahresergebnisse 2005, da die Jahresergebnisse 2006 und 2007 im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht vorlagen. **** Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die Jahresergebnisse 2004, da die Jahresergebnisse 2005, 2006 und 2007 im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht vorlagen. ***** Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die Jahresergebnisse 2003, da die Jahresergebnisse 2004, 2005, 2006 und 2007 im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht vorlagen. ****** Die Gesellschaften haben ihre operative Geschäftstätigkeit in 2006 oder 2007 aufgenommen, die Jahresergebnisse lagen im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht vor. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HCI Hanseatische Schiffstreuhand GmbH, Bremen. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 18. Februar 2008 KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Schmidt Wirtschaftsprüfer Tauchen Wirtschaftsprüfer |
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