Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 490059
Vorher
Edgar Feger, Baugeschäft GmbH
Eingetragen
28.8.1975
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Ausführung von Bauarbeiten in den Bereichen des Hoch- und Tiefbaus einschließlich der Erstellung von schlüsselfertigen Bauten, die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauträger und Baubetreuer gemäß § 34 GewO sowie die Erbringung von Bauleistungen als Generalunternehmer und Generalübernehmer. Die Gesellschaft kann darüber hinaus Grundstücke erschließen und verwalten sowie alle Rechtsgeschäfte vornehmen, die in den Bereich eines Bauunternehmens fallen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Feger
seit 4.3.2020
Prokura
Markus Feger
seit 4.3.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Edgar Feger
Burgstraße 21, 77704 Oberkirch
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Edgar Feger GmbH

Oberkirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Edgar Feger GmbH, Oberkirch

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Dennoch konnten die Eurozone und auch die EU insgesamt eine Rezession vermeiden. Dazu hat zum einen der vergleichsweise robuste Arbeitsmarkt beigetragen. Trotz der Konjunkturverlangsamung hat die EU-Wirtschaft 2023 mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen; bei den 20- bis 64-Jährigen haben die Erwerbs- und Beschäftigungsquoten im letzten Quartal des Jahres mit 80,1 Prozent bzw. 75,5 Prozent neue Rekordwerte erreicht. Auf vielen Arbeitsmärkten der EU herrscht nach wie vor Anspannung. Im März 2024 lag die Arbeitslosenquote in der EU auf einem Rekordtief von 6,0 Prozent. Der robuste Arbeitsmarkt basiert sowohl auf einem starken Arbeitskräfteangebot (unter anderem durch Migration) als auch der starken Nachfrage nach Arbeitskräften. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294 400 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,3 % oder 900 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit hat sich die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen seit dem Jahr 2021 kaum verändert (2021: 293 400; 2022: 295 300). Zuvor war die Zahl der Wohnungen von 159 800 im Jahr 2010 bis auf 306 400 Wohnungen im Jahr 2020 gestiegen. In den Zahlen sind sowohl die Baufertigstellungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten sowie Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Von den im Jahr 2023 fertiggestellten Wohnungen waren 257 200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden. Das waren 0,6 % oder 1 600 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Auf Einfamilienhäuser entfielen davon 69 900 Wohnungen. Damit wurden 9,3 % oder 7 200 Einfamilienhäuser weniger fertiggestellt als im Vorjahr. Dagegen stieg die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern um 3,8 % oder 900 auf 23 800. In Mehrfamilienhäusern wurden 156 300 Neubauwohnungen geschaffen und damit 4,1 % oder 6 100 mehr als im Vorjahr. In Wohnheimen sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen um 15,9 % oder 1 400 auf 7 300. Die durchschnittliche Abwicklungsdauer, also die Zeit von der Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich bei den im Jahr 2023 fertiggestellten Wohngebäuden auf 24 Monate weiter verlängert; im Jahr 2020 waren es noch 20 Monate gewesen. In Nichtwohngebäuden entstanden im Jahr 2023 insgesamt 5 600 Wohnungen, das waren 17,2 % oder 800 mehr als im Jahr 2022.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26,7 % auf 259 600 und war damit deutlich geringer als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Dadurch ging die als Bauüberhang bezeichnete Zahl bereits genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen im Vorjahresvergleich erstmals seit dem Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr zurück und zwar um 58 100 auf 826 800 Wohnungen zum Jahresende 2023. Davon befanden sich 390 900 Wohnungen bereits im Bau (214 500 waren "unter Dach" beziehungsweise im Rohbau fertiggestellt). Der bisher höchste Bauüberhang wurde im Jahr 1995 mit 928 500 Wohnungen gemessen.

Der Rückgang des Bauüberhangs ist auch auf die hohe Zahl erloschener Baugenehmigungen zurückzuführen, bei denen in der Regel die mehrjährige Gültigkeitsdauer der Genehmigung abgelaufen ist und die nicht mehr in die Berechnung einfließen. Im Jahr 2023 erloschen 22 700 Baugenehmigungen, nachdem im Jahr 2022 mit 22 800 erloschenen Baugenehmigungen der höchste Wert seit 2006 verzeichnet worden war. Zugleich ist davon auszugehen, dass im Bauüberhang auch Bauvorhaben enthalten sind, deren Genehmigungen zwar noch nicht erloschen sind, die aber nicht mehr weiterverfolgt werden.

Der zentrale Indikator für die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum. Bei den im Jahr 2023 fertiggestellten Nichtwohngebäuden erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2022 um 3,8 % auf 191,7 Millionen Kubikmeter. Der Anstieg ist unter anderem auf die Handels- und Warenlagergebäude mit Zunahmen von 10,2 % beziehungsweise 10,3 % zurückzuführen. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden fand im Jahr 2023 wieder eine leichte Erholung nach der Corona-Krise statt (+6,2 % oder +1,1 Millionen Kubikmeter umbauter Raum).

Geschäftsentwicklung

Die Edgar Feger GmbH ist hauptsächlich regional tätig. Durch diese standortgebundenen Aktivitäten sind wir nicht so stark vom Verdrängungswettbewerb betroffen.

Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 20,34 % angestiegen. Die im Geschäftsjahr erzielten Werte des Rohergebnisses und des abgeführten Gewinns übertrafen die von uns prognostizierten Werte. Allerdings ist dies insbesondere auf die Fertigstellung des Bauträgerprojekts "Seidenfaden" zurückzuführen, bei dem entsprechend den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Umsatz und somit auch die Rohertragsmarge erst mit Übergabe der Wohnungen realisiert werden konnten. Ordnet man die nun realisierte Marge den Perioden zu, in denen die Wertschöpfung erfolgt ist, wären Rohergebnis und abgeführter Gewinn der Jahre 2023 und 2022 auf etwa gleichem Niveau.

Trotz des unverändert hohen Margendrucks können wir im Jahr 2023 eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung verzeichnen. Die Auftragseingänge im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser gingen etwas zurück. Durch Aufträge im Gewerbebau konnte aber eine befriedigende Auslastung erreicht werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Anfang 2022 vollständig vermarktete Bauträgerobjekt "Seidenfaden" in Offenburg mit 32 Wohneinheiten fertiggestellt. Daneben konnten wir wieder vielfältige Projekte im schlüsselfertigen Bereich, Gewerbebauten sowie Kleinprojekte und Modernisierungen verwirklichen. Die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen in unser eigenes Planungsbüro wirken sich nach wie vor positiv aus.

Personal

Gegenüber dem Vorjahr blieb die Anzahl unserer Mitarbeiter im Durchschnitt konstant. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter tragen maßgeblich zu unserem unternehmerischen Erfolg bei.

Investitionen

Im Jahr 2023 haben wir insgesamt TEuro 1.058 in das Anlagevermögen investiert. Die Abschreibungen betrugen TEuro 598.

Lage des Unternehmens

Im Geschäftsjahr konnten wir das prognostizierte Ergebnis übertreffen und das Betriebsergebnis vor Gewinnabführung gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern (TEuro 1.396 gegenüber TEuro 130 im Vorjahr).

Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind um TEuro 7 gesunken. Allerdings mussten auf zwei Grundstücke des Umlaufvermögens Abschreibungen von insgesamt TEuro 583 vorgenommen werden, da die ursprünglich geplante Bebauung nicht realisiert werden kann und der erzielbare Wert aus einem Verkauf der Grundstücke unter den Anschaffungskosten liegt. Die höheren Zinsen wirkten sich bei unseren Finanzierungen mit TEuro 219 negativ aus. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Zinsergebnis allerdings auch die Effekte aus der Pensionsrückstellung und dem zugehörigen Aktivvermögen ausgewiesen, wodurch der Anstieg der Finanzierungskosten etwas kompensiert wurde.

Das Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich aufgrund der Steigerung des Rohergebnisses um TEuro 1.812, um TEuro 161 höheren Personalaufwendungen, den erwähnten Abschreibungen, fast konstanten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie einem um TEuro 139 höheren Ergebnisanteil aus der Betonwerk Renchtal GmbH & Co. KG gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.241 deutlich erhöht.

Die Personalaufwendungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 161 zu, die Personalaufwandsquote (in % des Rohergebnisses) hat sich aufgrund der Zunahme des Rohergebnisses auf 52,3 % (2022: 61,2 %) verringert.

Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden im Saldo von Tilgungen und Neuaufnahmen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 1.602,0 getilgt. Finanziert sind Grundstücke und Gebäude des Anlagevermögens sowie zum Verkauf bestimmte Grundstücke.

Der Finanzmittelfonds (Guthaben bei Kreditinstituten) hat sich am Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um TEuro 3.696,4 auf TEuro 165,2 reduziert. Enthalten ist hier der Abfluss von TEuro 4.000,0 zur Ablösung eines Darlehens. Die dafür erforderliche Liquidität wurde zum 31.12.2022 schon bereitgehalten.

Die Liquidität ist durch ausreichende Kreditlinien sowie überwiegend kurzfristige und mittelfristige Kreditvereinbarungen gesichert. Die Zinssätze sind in der Regel fest vereinbart.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme (- TEuro 1.215,7) nahm auf der Passivseite im Wesentlichen aufgrund der Abnahme der Bankverbindlichkeiten um TEuro 1.512,8 sowie der erhaltenen Anzahlungen um TEuro 1.957,6 bei gestiegenen Verbundverbindlichkeiten um TEuro 1.456,0 ab, während auf der Aktivseite im Wesentlichen das Sachanlagevermögen um TEuro 305,4 und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEuro 1.854,3 zunahmen bei gleichzeitigem Rückgang der liquiden Mittel in der oben erwähnten Größenordnung.

Risiko- und Chancenbericht

Risikobericht

Die in Folge der hohen Inflation gestiegenen Zinsen haben dazu geführt, dass Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen, die sich in der zurückliegenden Planungsphase noch als wirtschaftlich dargestellt haben, aktuell unrentabler oder gänzlich unrentabel geworden sind. Nach Stabilisierung der Verbraucherpreise und einer ersten Leitzinssenkung scheint diese Entwicklung zwar gestoppt, allerdings wurde damit noch keine Trendwende erwirkt.

Die Klimaschutzgesetzgebung und die damit einhergehenden Anforderungen und Verpflichtungen für den Gebäudesektor bzw. die Wohnungswirtschaft stellen erhebliche Herausforderungen auch für unser Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität dar.

Auf der Beschaffungsseite sehen wir Risiken vor allem in den nach wie vor hohen Preisen beim Materialeinkauf, die wir nur zum Teil an den Markt weitergeben können. Der Peak scheint jedoch insbesondere bei den Einkaufspreisen für Stahl- und Holzprodukte überschritten.

Eine weitere Optimierung der Arbeitsabläufe und konsequente Baustellenplanungen sind erforderlich, um Kosten- und Ertragsziele zu erreichen. Unsere stetige Qualitätskontrolle sowie die Kostenkontrolle während der Bautenerstellung tragen dazu bei die Produktionsrisiken zu minimieren.

Zinsrisiken werden teilweise durch die kurzen Laufzeiten sowie Zinsfestschreibungen der Kredite begrenzt. Ein Zinsänderungsrisiko besteht im Wesentlichen im Hinblick auf zukünftige Refinanzierungen auslaufender Kredite.

Durch eine zeitnahe Anforderung von Abschlagszahlungen entsprechend des Bautenstandes werden die Adressenausfallrisiken eingeschränkt.

Abgesehen von dem allgemeinen Unternehmerrisiko sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2024

Der private Konsum dürfte im weiteren Prognosezeitraum zunächst der Haupttreiber des konjunkturellen Aufschwungs sein. Hierzu wird wohl die anhaltend abflauende Preisdynamik zentral beitragen, die das Konsumentenvertrauen stärkt. Die Reallöhne werden voraussichtlich nachhaltig steigen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre über den Prognosehorizont nach und nach ausgleichen. Nachdem die Löhne im Jahr 2023 vielfach infolge einmaliger Inflationsausgleichsprämien stiegen, werden sich im laufenden Jahr wohl zunehmend die Einflüsse durch tabellenwirksame Lohnsteigerungen verstärken. Dies dürfte die Einkommenssicherheit der Haushalte positiv beeinflussen und den Konsum ankurbeln. Sinkende Nominalzinsen dürften ebenfalls dazu führen, dass die Sparquote zurückgeht und sich die Konsumbereitschaft der privaten Haushalte auch im Jahr 2025 deutlich erhöht.

Die sinkenden Finanzierungskosten dürften sich nur mit einiger Verzögerung im Wohnungsbau bemerkbar machen, sodass die Bauinvestitionen zunächst wohl noch weiter zurückgehen werden. Erst zum Jahresende 2024 ist mit einer Stabilisierung zu rechnen. Dann dürften auch die von ihren Rekordwerten der vergangenen Jahre leicht sinkenden Baupreise die Nachfrage etwas anschieben. Der Nichtwohnungsbau wird weiterhin wohl vor allem von Investitionen in den Tiefbau, allen voran in den Schienen- und Straßenbau, profitieren und einen noch stärkeren Einbruch der Bauinvestitionen verhindern. Auch im kommenden Jahr dürfte der Nichtwohnungsbau die Dynamik der Bauinvestitionen stützen.

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den Jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten. Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden. Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht.

Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %.

Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 Wohneinheiten. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 Wohneinheiten ist damit in weite Ferne gerückt, Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive AfA von 6 % für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) konnten zunächst nicht wirken, das Gesetz steckte im Vermittlungsausschuss fest. Ende März 2024 wurde dann eine degressive AfA nach §7(5a) mit 5% für Herstellungsbeginn zwischen 30.9.2023-1.10.2029 beschlossen. Inwiefern Kapitalanleger wieder verstärkt in Neubauimmobilien investieren, bleibt abzuwarten. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Milliarden € (nominal -15 %, real -13 %).

Im Wirtschaftsbau rechnen die Bauverbände 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. € (nominal knapp +1 %, real knapp +3 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Milliarden € erreicht (real +7 %). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. € umgesetzt werden (real -1 %).

Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Milliarden € für die Infrastruktur (Straße- und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. €, real +2%), im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Milliarden € (real +5%). Die anhaltend prekäre Finanzsituation der Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Milliarden € im öffentlichen Bau (nominal +1 %, real +3 %).

Die sinkenden Auftragseingänge im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern konnten wir im Jahr 2023 mit Aufträgen im Gewerbe- und Geschosswohnungsbau ausgleichen. Stabile Auftragseingänge verzeichnen wir im Bereich Zimmerei/Dacharbeiten und Altbausanierungen. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2024 bei Rohergebnis und abzuführendem Gewinn wieder ein positives, wenn auch rückläufiges Ergebnis.

Risiken

Unser Haus verfügt über eine breite Produktpalette, weshalb wir nicht vergleichbar sind mit anderen Unternehmen aus der Baubranche oder mit reinen Bauträgern. Neben den allgemeinen konjunkturellen Risiken der Baubranche unterliegen wir mit unserem Bauträgersegment den spezifischen Risiken der Bauträgerbranche, insbesondere deren konjunktureller Abhängigkeit. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmen unterliegt einer regelmäßigen Beurteilung durch Bauleiter und Poliere.

Chancen

Als wesentlichen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern sehen wir unsere breite Produktpalette, die uns gegenüber Unternehmen der Baubranche bzw. reinen Bauträgern heraushebt. Wir bieten unseren Kunden von der Planung über die Ausführung bis zum Einzug sämtliche Leistungen im Bau- und Zimmereibereich. Auch die Aufdachmontage von Photovoltaikanlagen haben wir in unser Leistungsspektrum aufgenommen.

Der demografische Wandel wird eine Veränderung des Angebotes der Bau- und Bauträgerunternehmen bewirken und kann mithin auch als Chance gesehen werden. Inwieweit sich eine rückläufige Bevölkerungszahl mit einer steigenden Flächennachfrage ausgleicht, bleibt zunächst offen. Europaweit wird mit dem Anwachsen des Anteils der über 65-Jährigen auf knapp ein Drittel der Gesellschaft in den nächsten 40 Jahren gerechnet.

Hier bietet sich insbesondere Bauträgern die Möglichkeit diese Veränderung positiv zu nutzen und speziell seniorengerechte Wohnungsformen zu entwickeln. Ökologische Trends und technologische Weiterentwicklungen begründen weitere profitable Marktnischen, sowohl für Bauunternehmen als auch Bauträger: Heutzutage kann man sich mit dem Angebot alternativer Heizformen und energiesparender Wärmedämmung im Wettbewerb positionieren. Gleiches gilt für die elektronische Vernetzung von Funktionen in Bauwerken. Die automatische Meldung von Brand und Einbruch, Wasser- und Gasleitungschäden oder die Alarmierung von Gesundheits- und Pflegediensten für Senioren können Strategien zum Überleben im verschärften Konkurrenzkampf bieten.

Weiterhin gut entwickelt sich derzeit der Sanierungs- und Modernisierungsbereich, da dieser durch nachhaltige staatliche Hilfen zur energetischen Gebäudesanierung gestützt wird.

Die Investition in neue Bauprojekte und die weiteren Aussichten lassen dank unserer Stärken im Wohnungs- und Gewerbebau und durch die Konzentration auf kleinere Bauvorhaben auch weiterhin eine solide Entwicklung erwarten.

 

Oberkirch, den 2. November 2024

Edgar Feger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.679.092,97 9.374.404,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 607,00 1.330,00
II. Sachanlagen 9.390.600,97 9.085.189,54
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.634.928,45 6.752.343,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.753.425,00 1.825.334,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.247,52 507.512,06
III. Finanzanlagen 287.885,00 287.885,00
1. Beteiligungen 26.585,00 26.585,00
2. Sonstige Finanzanlagen 261.300,00 261.300,00
B. Umlaufvermögen 16.393.338,39 17.893.690,51
I. Vorräte 8.981.085,94 8.728.601,92
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.554.403,36 13.693.254,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.998.094,86 5.143.755,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.301.972,99 351.396,99
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 318.073,54 190.333,76
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.378.048,33 4.602.024,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 414.157,59 4.021.333,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 25.000,00
Summe Aktiva 26.077.431,36 27.293.095,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 108.817,66 108.817,66
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 57.844,00 57.844,00
III. Bilanzgewinn 973,66 973,66
davon Gewinnvortrag 973,66 973,66
B. Rückstellungen 2.362.190,39 1.887.418,80
C. Verbindlichkeiten 23.606.423,31 25.296.858,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.479.380,76 15.992.145,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.809.512,87 6.353.552,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.317.529,68 2.951.160,91
Summe Passiva 26.077.431,36 27.293.095,05

Angaben unter der Bilanz

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 14.845,15 69.440,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.723.215,56 8.910.800,01
2. Personalaufwand 5.610.445,97 5.449.427,80
a) Löhne und Gehälter 4.117.947,60 3.985.824,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.492.498,37 1.463.603,23
davon für Altersversorgung 520.359,36 483.563,06
3. Abschreibungen 1.181.139,84 605.581,33
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 598.299,95 605.581,33
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 582.839,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.465.784,12 2.455.839,47
5. Erträge aus Beteiligungen 265.130,39 126.530,03
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13.490,25 11.805,61
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.324,22 4,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 434.120,50 377.880,72
9. Ergebnis nach Steuern 1.401.669,99 160.410,48
10. sonstige Steuern 25.114,79 30.819,50
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.376.555,20 129.590,98
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 973,66 973,66
14. Bilanzgewinn 973,66 973,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft ist unter der Firma Edgar Feger GmbH mit Sitz in Oberkirch beim Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter Register-Nr. HRB 490059 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 war nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG sowie dem Formblatt für Wohnungsunternehmen aufzustellen. Die Edgar Feger GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits und oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Bestimmung der Anschaffungskosten wurden grundsätzlich die Einstandspreise zugrunde gelegt.

Unfertige Leistungen sind mit den Herstellungskosten (Materialeinzelkosten und Fertigungslöhne und -gemeinkosten) bewertet.

Unfertige Bauten werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind direkte Kosten sowie Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht angesetzt.

Die Handelsware ist zu Anschaffungskosten einschließlich -nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet.

Die erfolgswirksame Änderung des Diskontierungssatzes wird im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEuro 1.016,3 aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.626,05 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 44.626,05 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.198.944,97 490.837,30 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 866.195,66 0,00 97.350,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.905.254,51 565.308,56 423.717,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 507.512,06 2.247,52 0,00
Summe Sachanlagen 14.477.907,20 1.058.393,38 521.067,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 26.585,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 261.300,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 287.885,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 14.810.418,25 1.058.393,38 521.067,28
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 44.626,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 44.626,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 505.788,26 8.195.570,53
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 768.845,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.723,80 6.048.569,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -507.512,06 2.247,52
Summe Sachanlagen 0,00 15.015.233,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 26.585,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 261.300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 287.885,00
Summe Anlagevermögen 0,00 15.347.744,35
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.296,05 723,00 0,00 0,00 44.019,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.296,05 723,00 0,00 0,00 44.019,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 446.601,49 114.040,59 0,00 0,00 560.642,08
2. technische Anlagen und Maschinen 866.195,66 0,00 97.350,00 0,00 768.845,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.079.920,51 483.536,36 268.312,28 0,00 4.295.144,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.392.717,66 597.576,95 365.662,28 0,00 5.624.632,33
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.436.013,71 598.299,95 365.662,28 0,00 5.668.651,38
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 607,00 1.330,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 607,00 1.330,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.634.928,45 6.752.343,48
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.753.425,00 1.825.334,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.247,52 507.512,06
Summe Sachanlagen 0,00 9.390.600,97 9.085.189,54
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 26.585,00 26.585,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 261.300,00 261.300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 287.885,00 287.885,00
Summe Anlagevermögen 0,00 9.679.092,97 9.374.404,54

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen, Rententrend 0,00 %
zugrunde liegende Sterbetafel Heubeck 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von TEuro 14,8 der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Vorsorgen für Personalaufwendungen, Aufwendungen aus Garantieverpflichtungen, zu erwartende Restarbeiten sowie die Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.758.157,27
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.036.601,49
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.036.601,49
verrechnete Aufwendungen 122.866,95
verrechnete Erträge 31.542,73

Verbindlichkeiten

Die gesetzlich geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit TEuro 7.476 (Vorjahr TEuro 6.117) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEuro 59 (Vorjahr TEuro 30) aus Lieferungen und Leistungen.

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
Euro
bis 1 Jahr
Euro
von 1 bis 5 Jahre
Euro
über 5 Jahre
Euro
gegenüber Kreditinstituten 14.479.380,76 2.730.758,95 6.733.750,38 5.014.871,43
Vorjahr 15.992.145,43 5.366.025,36 8.182.000,40 2.444.119,67
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.957.629,24 1.957.629,24 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 879.409,45 879.409,45 0,00 0,00
Vorjahr 537.640,96 537.640,96 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 7.809.512,87 7.809.512,87 0,00 0,00
Vorjahr 6.353.552,25 6.353.552,25 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 438.120,23 438.120,23 0,00 0,00
Vorjahr 455.890,71 455.890,71 0,00 0,00
Summe 23.606.423,31 11.857.801,50 6.733.750,38 5.014.871,43
Vorjahr 25.296.858,59 14.670.738,52 8.182.000,40 2.444.119,67

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherheiten in Form von Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften bestellt worden. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

Für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 113 wurden Sicherheiten (Buchgrundschulden) bestellt. Aufgrund der Bonität des Schuldners ist mit keiner Inanspruchnahme zu rechnen.

D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

Umsatzerlöse 2023 2022
a) aus der Hausbewirtschaftung 401.514,92 387.012,68
b) aus Verkauf von Grundstücken 13.312.657,50 4.724.354,16
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 21.267.442,59 22.291.072,74
34.981.615,01 27.402.439,58

Valutaposten sind grundsätzlich zum Wechselkurs am Entstehungstag umgerechnet.

E. SONSTIGE ANGABEN

Leitungsorgane

Geschäftsführer ist Herr Edgar Feger, Maurermeister.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

Arbeiter 55
Angestellte 30
geringfügig Beschäftigte 4

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Mietverpflichtungen aus den Pacht- und Betriebsüberlassungsverträgen sowie aus sonstigen Mietverhältnissen von jährlich rund TEuro 550.

Gemäß Organschaftsvertrag ist die Gesellschaft verpflichtet, ihren Gewinn an den Organträger abzuführen.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Miet- und Pachtverträge Sicherstellung der erforderlichen Produktionsmittel
Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag Steuerliche Optimierung

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Am 24.09.2024 hat der Gesellschafter den Organschaftsvertrag mit Wirkung zum 1.1.2025 gekündigt.

 

Oberkirch, den 2. November 2024

Edgar Feger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.01.2025 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die Edgar Feger GmbH, Oberkirch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Edgar Feger GmbH, Oberkirch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edgar Feger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kehl, 20. November 2024

OTR Ortenauer Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Scheid, Wirtschaftsprüferin

End, Wirtschaftsprüfer

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