Stratygy Consulting GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wulf Burkhard Aufgebauer seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Mirella Renate Engelhardt seit 4.1.2024 | Prokura |
Achim Werner Bunke seit 27.11.2001 | Geschäftsführer |
Zheng Gong seit 27.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zheng Gong | 70.00% |
A**** W***** B**** | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICON International Container Service GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ICON INTERNATIONAL CONTAINER SERVICE GMBH, HAMBURGI. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den weltweiten Import und Verkauf von Seecontainern und sonstigen Handelsgeschäften aller Art, mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten. Grundlage für die Unternehmenstätigkeit ist der seit Gründung gültige notarielle Gesellschaftsvertrag vom 17.02.1999. Die Unternehmenstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Forschung und Entwicklung Wie im Vorjahr gibt es keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Zweigniederlassungen Es wurden wie im Vorjahr keine Zweigniederlassungen unterhalten. II. Wirtschaftsbericht Leistungsindikatoren Die Gesellschaft zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT, Gesamtkapitalrendite und den Cash Flow (Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen) heran. Das EBIT (Earnings before interest and taxes) hat sich im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 584.087,28 (Vorjahr: EUR 1.784.847,47) reduziert. Weitere für die Gesellschaft bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesamtkapitalrendite hat sich durch den gesunkenen Jahresüberschuss reduziert. Die Eigenkapitalquote hat in geringem Umfang nachgegeben, liegt jedoch in einem sehr zufriedenstellenden Bereich. Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus den allgemein gesunkenen Marktpreisen für See-Container, wodurch es zu Einbußen bei der Gross Profit Marge kam. Des Weiteren waren in höherem Umfang Währungsverluste zu verzeichnen, die sich durch die Schwäche des Euro zum US-Dollar deutlich bemerkbar gemacht haben, da der überwiegende Teil der Einkäufe in US-Dollar abgewickelt wird. Die Quote der flüssigen Mittel bleibt in einem ähnlichen Bereich und stellt für geplante zukünftige Investitionen eine wichtige Größe dar. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind 2022 deutlich schwieriger geworden. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, die Zinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation, die Ausbreitung des Coronavirus in China sowie die globalen Lieferkettenstörungen belastet. In seinem Bericht vom Januar 2022 erwartete der IWF für 2023 einen deutlichen Rückgang des globalen Wirtschaftswachstums um 2,8 Prozentpunkte auf 3,4 % (2021: 6,2 %). Für 2023 rechnete der IWF mit einem weiteren Rückgang auf 2,9 %. Die Industrie litt im letzten Jahr unter gravierenden Lieferengpässen bei zentralen Vorprodukten und konnte ihre Produktion trotz voller Auftragsbücher nicht wieder richtig hochfahren. Angesichts der hohen Inflation sind mehrere Notenbanken 2022 von ihrer langjährigen Niedrigzinspolitik abgerückt. Die USamerikanische Federal Reserve hob im März erstmals seit Beginn der CoronaPandemie ihren Leitzins an. Von März bis Dezember erhöhte sie die Leitzinsspannen in mehreren Schritten von 0,25 % bis 0,5 % auf 4,25 % bis 4,5 %. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich 2022 insgesamt deutlich verschärft, insbesondere aufgrund des Ukraine-Kriegs, der steigenden Inflation und des langsameren Wachstums in China. Die Lieferkettensituation blieb angespannt. Die Märkte und Branchen wurden durch diese Entwicklungen belastet, waren jedoch in unterschiedlichem Maße betroffen. Der im Verlauf des Jahres gestiegene US-Dollar Kurs erhöhte den Druck auf den Euro. Es kam hier zu einem stetigen Verfall des Umtauschkurses von Euro in US-Dollar im Euro Raum, was Einkäufe aus dem US-Dollar Bereich zunehmend verteuerte. Geschäftsverlauf und Lage Durch den Ukraine-Krieg und weiterhin bestehender Auswirkungen der Corona-Pandemie begleiteten uns Rohmaterialknappheit, gestörte Lieferketten und stark gestiegene Preise über das Geschäftsjahr hinweg. Die gestiegenen Kosten konnten im Wesentlichen in unsere Produktpreise eingerechnet werden. Der negative Einfluss aus den erhöhten Bezugskosten, die sich durch die ungünstige Entwicklung des Wechselkurses zwischen US-Dollar und Euro ergeben haben, konnten jedoch nicht in vollem Umfang abgefedert werden. Hierdurch mussten Einbußen bei den Margen hingenommen genommen werden. Insgesamt können wir auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken, indem die Umsatzleistung weiter verbessert werden konnte. Das Rohergebnis ist als Folge der gestiegenen Bezugskosten und der reduzierten Marktpreise bei See-Containern insgesamt auf EUR 3.750.297,79 (Vorjahr: EUR 4.330.715,02) erwartungsgemäß gesunken. Die Auftragslage ist zum Bilanzstichtag konstant gut. Die Margen sind insgesamt rückläufig und entsprechen den getroffenen Erwartungen. Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 15% zurückgegangen und damit im noch Rahmen der Prognosen ausfallen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios und Erweiterung des Angebotes hin zu mehr Spezial-Containern mit höherem durchschnittlichen Preisniveau hat trotz eines reduzierten Absatzes zum Vorjahr (-19%) zu einer Steigerung des Umsatzes geführt. Parallel wurde die Flotte der Miet-Container weiter ausgebaut, was zu einer Stabilisierung der regelmäßigen Einnahmen geführt hat. Der Personalbestand wird und wurde konsequent auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum EUR 154.941,05 (Jahresüberschuss Vorjahr: EUR 1.109.920,63). Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus den erwartungsgemäß zurückgegangenen Margen im Containerhandel, die zuletzt im Vorjahr 2021 durch Lieferengpässe auf einem ungewöhnlich hohen Niveau rangierten. Zusätzlich kam das Ergebnis durch Währungsverluste durch die Schwäche des Euro zum US-Dollar weiter unter Druck. III. Vermögen-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Geschäftsverlauf mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 154.941,05 entsprach den zu Beginn des Geschäftsjahres gesetzten Erwartungen. Der Personalaufwand lag in 2022 mit 996 TEUR um -22,4% unter dem Vorjahr (1.283 TEUR). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Sondervergütungen (Boni u. Gratifikationen) zum Vorjahr. Die Abschreibungen stiegen ebenfalls von 450,5 TEUR (2021) um 218,1 TEUR (48,4%) auf 668,6 TEUR in 2022 durch Erhöhungen des Anlagevermögens, insbesondere im Bereich der Vermiet-Flotte. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 812,2 TEUR in 2021 um 689,4 TEUR (84,9%) auf 1.501,6 TEUR, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Währungsverluste zurückzuführen ist, die sich durch den starken Wertverfall des Euro zum US-Dollar eingestellt haben. Das Betriebsergebnis lag in Summe mit 584,1 TEUR in 2022 um 1.200,7 TEUR (67,3%) niedriger als im Vorjahr (1.784,8 TEUR). Finanzlage und Liquidität Die Aufnahme von Fremdkapital gegenüber Kreditinstituten wurde in 2022 um +800 TEUR gegenüber Vorjahr erhöht. Die Konditionen dieser Finanzierung liegen unterhalb der Konditionen des Hauptkreditgebers und erhöhen so den Handlungsrahmen des Unternehmens. Der Cashflow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag und den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens. Der Cashflow beträgt EUR 823.557,28 (Vorjahr: EUR 1.560.428,87). Das Finanzergebnis hat sich von 120 TEUR um 202 TEUR auf 322 TEUR verschlechtert. Die Finanzierung erfolgt fast ausschließlich durch Eigenkapital, Bank-, Gesellschafter- und sonstigen Darlehen. In Summe wurde in 2022 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1.253 TEUR (im Vorjahr 2.235 TEUR), ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 584 TEUR (im Vorjahr 1.785 TEUR) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 262 TEUR (im Vorjahr 1.665 TEUR) erzielt. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 156 TEUR in 2022 gegenüber 1.111 TEUR in 2021. Die durchschnittliche Forderungslaufzeit ist gegenüber dem Vorjahr von 30 auf 24 Tagen leicht gesunken. Grund hierfür ist das verbesserte Forderungsmanagement. Wir planen wir auf diesem Niveau eine Stabilisierung. Wir halten an unserer risikobewussten Strategie zur Unternehmensfinanzierung mit einer soliden Finanzstruktur fest. Hierzu streben wir eine hohe Eigenkapitalquote, eine ausreichend hohe kurzfristige Liquidität und einen positiven operativen Cash-Flow an, um auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Marktphasen widerstandsfähig und erfolgreich agieren zu können. Die Finanzierungskonditionen der Finanzverbindlichkeiten haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Alle außerbilanziellen finanziellen Verpflichtungen sind im Anhang angegebenen. Es bestehen derzeit keine Finanzierungsvorhaben mit erheblichem Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. Wir sehen uns in der Lage, unseren derzeitigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Eingetretene oder aufgrund der bekannten Geschäftsentwicklung absehbare Liquiditätsengpässe bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 20,29 % (Vorjahr: 22,87 %) und ist leicht gesunken. Dem Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 1.825.225,20 steht ein Anlagevermögen von EUR 2.154.540,00 gegenüber. Die Anlagenintensität liegt bei 27% (Vorjahr: 24%), die Vorratsintensität bei 53% (Vorjahr: 56%). Die Anlagenintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Anlagevermögen zur Bilanzsumme, die Vorratsintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Vorräte zur Bilanzsumme. Die Wertpapiere und flüssigen Mittel entsprechen 1,82 % (Vj. 1,35 %) der Bilanzsumme und haben sich absolut um EUR 21.732,48 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft als sehr stabil zu bezeichnen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose und Chancen Wettbewerbsumfeld Die Wettbewerbsintensität ist unverändert hoch. Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch die Weiterentwicklung von Servicequalität, Steigerung der betrieblichen Effizienz und Ausbau des betrieblichen Leistungsvermögens stetig gesteigert. Darüber hinaus werden die Aktivitäten in der Direktvermarktung durch Online-Werbung weiter konsequent ausgebaut. Das Direktkundengeschäft spielt hierbei eine gewichtige Rolle. Geschäftsentwicklung Für 2023 steht weiter die Implementierung und die Digitalisierung der Branche im Fokus. E-Business ist die größte Chance für ein kontinuierliches Umsatzwachstum. Des Weiteren investieren viele Unternehmen in den Dienstleistungsbereich und werden diesen weiter ausbauen. Handelsallianzen mit Herstellern werden in Zukunft noch wichtiger werden, um in Zeiten der Krise eine Belieferung der Kunden sicherstellen zu können. Um das geplante Umsatzwachstum mit der eigenen Logistik zukunftssicher aufstellen zu können, werden in 2023 weitere Investitionen vor Ort getätigt, um eine schnellere Auftragsabwicklung zu ermöglichen. Ebenso wird stetig in das vorhandene ERP-System und in die Websoftware investiert. Aus heutiger Sicht hat der Ukraine-Krieg im laufenden Geschäftsjahr noch keine negativen Spuren in Bezug auf die Umsatz und Ergebnisentwicklung hinterlassen. Wir gehen auch davon aus, dass dies aufgrund unserer Kundenstruktur in naher Zukunft nicht der Fall sein wird. Die Gesellschaft erwartet für 2023 eine zu bewältigende Umschlagsmenge oberhalb des Vorjahresniveaus. Der Preisdruck dürfte auf Grund der Wettbewerbssituation weiterhin hoch bleiben. Zudem ist davon auszugehen, dass hohe Auslastungsspitzen, wie sie auch im Geschäftsjahr 2022 spürbar waren, zunächst weiter anhalten. Bestrebungen zur Optimierung des Betriebs werden auch in 2023 weiter vorangetrieben. Insgesamt wird zum aktuellen Zeitpunkt ein EBIT bzw. Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 erwartet, das in einem Rahmen von 500 TEUR rangiert. Die positive Einschätzung leitet sich einerseits aus der stabilisierten Entwicklung der Produktmargen ab, bzw. sowie andererseits aus den eingeleiteten flankierenden Maßnahmen zur Eindämmung von Währungsverlusten. Risiken Das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung bilden die wesentlichen Bestandteile des IKS. Das Risikomanagement ist als kontinuierliche Aufgabe in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Regelmäßige Erhebungen und Analysen sorgen für ein kontinuierliches Monitoring mit direkter Auswertung und Berichterstattung an die Geschäftsleitung zur Abwägung des jeweiligen Handlungsbedarfs. Wesentliche Veränderungen des Risikomanagementsystems und des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben und den Unternehmenserfolg in allen Geschäftsfeldern nachhaltig zu wirtschaftlichen Konditionen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen dieses übergeordneten Unternehmensziels auswirken können. Im Rahmen des Risikomanagements werden Risiken regelmäßig erhoben und analysiert. Dabei erfolgt eine Einteilung in die drei Risikokategorien: (1) entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken mit akutem Handlungsbedarf, (2) Risiken mit wesentlichen Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei denen ein Maßnahmenplanung erforderlich ist und (3) unwesentliche Risiken und allgemeine Geschäftsrisiken deren Risikosituation lediglich zu beobachten ist. Bei der Bewertung der identifizierten Risiken werden Einschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe im Falle des Schadenseintritts vorgenommen. Dabei werden auch Möglichkeiten rechtlich abgesicherter Risikoabwälzung (z.B. durch Versicherung, Gewährleistung) berücksichtigt. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Währungsrisiken werden durch ein ständiges Monitoring der Finanzmärkte und wahlweise durch verschiedene Kursabsicherungsinstrumente abgesichert. Insgesamt sind wir aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit Zins und Kreditrisiken in einem üblichen Rahmen ausgesetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Wir sind durch unsere Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Dies sind insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Zinsrisiko sowie das Risiko aus dem Forderungsausfall. Bei den Bankdarlehen betragen die Zinssätze zwischen 3,860% und 6,036%. Bis zum Ablauf der Zinsbindung der jeweiligen Finanzierung besteht kein Zinsänderungsrisiko. Bei der Vereinbarung der Zinsbindungsdauer orientieren wir uns regelmäßig an der voraussichtlichen Nutzungsdauer der zu finanzierenden Investitionen. Rechtliche Risiken: Wir haben eine Vielzahl unterschiedlicher nationaler Gesetze und Richtlinien zu beachten. Hieraus ergeben sich für die vielfältigen Rechtsgeschäfte Risiken, insbesondere bei der Gestaltung von Verträgen, der Lösung gesellschaftsrechtlicher Probleme und bei der Durchführung von Prozessen. Zur Reduzierung des Risikos wird nach Bedarf auf externe Berater und Rechtsanwälte zurückgegriffen. Marktrisiken Der Handel mit See-Container ist geprägt von einer Vielzahl von Gesellschaften kleiner und mittlerer Größe mit zumeist lokaler Ausrichtung. Die Markteintrittsbarriere ist niedrig, jedoch ist das Geschäft sehr kapitalintensiv, vor allem beim Import der Container aus Asien. Marktbeherrschende Gesellschaften gibt es keine. Die Preise für Container sind in erster Linie von den Bezugs- und Strukturkosten bestimmt. Aufgrund geringer Konkurrenz auf der Seite der Lieferanten, gibt es keine nennenswerten Differenzen bei den Einkaufspreisen. Die Bezugskosten variieren konstant, jedoch in gleicher Ausprägung für alle Händler. Das Risiko, das Wettbewerber in naher Zukunft eine marktbeherrschende Stellung einnehmen ist als gering zu bezeichnen. Das hohe Maß an Wettbewerb im Markt sorgt für einen stetigen Optimierungsprozess der Händler sowie eine Tendenz zum Aufbau sehr stabiler Kundenbeziehungen. Auf der Kundenseite gibt es eine sehr breite Streuung unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen, die regelmäßig See-Container beziehen. Das Risiko der zusätzlichen Einflussnahme auf die Gestaltung von Preisen und Konditionen von Seiten der Kunden ist als sehr gering einzustufen. Beschaffungsrisiken Im Beschaffungsbereich bestehen aktuell Risiken hinsichtlich der steigenden Inflation. Die Kosten für die Hersteller unserer Produkte sind im Bereich der Energie, Materialien und Transport sowohl durch die Verknappung von Energielieferungen in Folge des Ukraine-Krieges als auch der Unterbrechung von Lieferketten sind deutlich angestiegen. Die Verteuerung kann für unsere Gesellschaft zu Umsatzeinbußen führen. Problematisch ist auch der Lockdown in chinesischen Produktionsstandorten und Versandhäfen. Absatzrisiken Das wesentliche Risiko im Bereich des Absatzes ergibt sich aus einer allgemeinen Zurückhaltung bei Investitionen als Folge des Ukraine Konfliktes. Die Entscheidungen zur Umsetzung neuer Investitionen werden auf den spätestmöglichen Zeitpunkt verschoben, werden auf ein Mindestmaß reduziert, oder fallen negativ aus. Die Planbarkeit von Absätzen geht spürbar zurück. Schadens- und Haftungsrisiken Schadens- und Haftungsrisiken und daraus eventuell resultierende finanzielle Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt. Produkt- und Umweltrisiken Umweltrisiken bestehen nicht. Haftungen für mangelhafte Produkte und daraus eventuell resultierender finanzieller Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt. Derartige Risiken in größerem Umfang sind derzeit nicht bekannt. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken wird mit einer laufenden Liquiditätsplanung und ausreichenden Kontokorrentlinien begegnet. Der Liquiditätsbedarf wird sich in 2023 in den bestehenden Kontokorrentlinien bewegen, die Beschaffung von evtl. zusätzlich benötigten finanziellen Mitteln für Investitionen gilt als gesichert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich der Zugang zu darüberhinausgehendem Fremdkapital erschweren kann. Das im Zuge der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage bestehende Zinsniveau wurde in den Planungen auf dem bestehenden Niveau fortgeschrieben. Forderungsausfall- und Bonitätsrisiken Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Wesentliche Forderungsausfälle sind bisher nicht zu verzeichnen gewesen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. In besonderen Fällen wird bei Bedarf die Zahlungsfrist umgestellt, z.B. auf Vorkasse. Forderungsausfallrisiken werden wahlweise darüber hinaus auch durch Versicherungen gedeckt. Soweit bei den Forderungen Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen umfangreichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Personalrisiken Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu binden wird für uns zunehmend ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wir begegnen dem Risiko von Fluktuation durch attraktive Gestaltung des Arbeitsumfelds mit dem Ziel einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit. Die Ausbildung von Lehrlingen kaufmännischen Bereich sollte uns zusätzlich helfen, künftigen Personalengpässen zu begegnen. Gesamtrisiko Insgesamt wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand gefährdende Risiken identifiziert. Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen. V. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Hamburg, den 05. Oktober 2023 Achim Bunke, Geschäftsführer Zheng Gong, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022ICON INTERNATIONAL CONTAINER SERVICE GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ICON INTERNATIONAL CONTAINER SERVICE GMBH, HAMBURG1 Allgemeine Angaben Die ICON International Container Service GmbH hat ihren Firmensitz in Hamburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 70437 eingetragen. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere den weltweiten Import und Verkauf von Seecontainern und sonstigen Handelsgeschäften aller Art, mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Die ICON International Container Service GmbH ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses Im Jahresabschluss müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Dabei werden sämtliche aktuell verfügbaren Erkenntnisse berücksichtigt. Schätzungen und Annahmen wurden insbesondere bei der Bestimmung von Nutzungsdauern von Gegenständen des Anlagevermögens und der Bewertung der Vorräte vorgenommen. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Änderungen von Schätzungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Bei den vorstehend genannten Schätzungen und Annahmen wurden auch die möglichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie berücksichtigt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt: 2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden bei Zugang zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 5 Jahren abgeschrieben, sofern sie der Abnutzung unterlagen. 2.3 Sachanlagen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten, planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betrieblichen Erfahrungen zurückgegriffen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Die Nutzungsdauer beträgt bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 13 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. 2.4 Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Beim Vorratsvermögen wurde von den Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 256 HGB (Verbrauchsfolgeverfahren) und § 240 Abs. 3 (Festwert) oder Abs. 4 HGB (Gruppenbewertung) kein Gebrauch gemacht. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht mit einberechnet. 2.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 2.6 Liquide Mittel Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. 2.7 Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.8 Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden für sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern berechnet, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Die Gesellschaft macht von ihrem Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern keinen Gebrauch. Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet. 2.9 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 2.10 Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden, soweit handelsrechtlich zulässig, im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten und Preissteigerungen berücksichtigt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. 2.11 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.12 Passive Rechnungsabgrenzung Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.13 Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Verbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3 Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Ausgenommen von sonstigen Vermögensgegenständen i.H.v. EUR 3.541,52 (Vorjahr: EUR 3.541,52), haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestanden in Höhe von EUR 1.174,85 (Vorjahr: EUR 3.089,05). 3.3 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 (i.Vj. EUR 25.000,00) und entspricht dem Gesellschaftsvertrag. 3.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nach ihrer Fälligkeit in einem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.851.630,58 (Vorjahr: EUR 1.085.904,53), sind durch Lebensversicherungen, Forderungsabtretung, Abtretung des Warenbestandes, Bürgschaften sowie Rangrücktritte der Gesellschafterdarlehen gesichert. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 480.000,00 (Vorjahr: EUR 580.000,00) sind durch Abtretung des Warenbestands gesichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 611.778,59 (Vorjahr: EUR 589.801,21). 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 4.1 Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge aufgrund von Währungsumrechnung in Höhe von EUR 227.004,16 enthalten. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen aufgrund von Währungsumrechnung in Höhe von EUR 732.294,38 enthalten. 5 Sonstige Angaben 5.1 Angaben zur Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungstag gehörten folgende Personen dem Geschäftsführungsorgan an: Achim Bunke, Geschäftsführer Zheng Gong, Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da durch eine Durchschnittsbildung die Vergütung der einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung annähernd bestimmbar wäre. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse und Kredite gewährt und es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse. 5.2 Angabe zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Die Gesamtzahl der durchschnittlich Mitarbeitenden beträgt im Geschäftsjahr 11 und im Vorjahr 9. 5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:
5.4 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2022 in Höhe von EUR 1.575.225,20 (Vorjahr: EUR 1.605.997,87) auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten. 7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Hamburg, den 05. Oktober 2023 Achim Bunke, Geschäftsführer Zheng Gong, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ICON International Container Service GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ICON International Container Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICON International Container Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Traunstein, 09. Oktober 2022 AGP
GmbH
Thomas Göntgen, Wirtschaftsprüfer |
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