DHHG S.à.r.l. - Zweigniederlassung Deutschland
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Caspar Benjamin Neubeck seit 2.9.2024 | Prokura |
Stefan Recknagel seit 1.3.2023 | Prokura |
Dirk Dr. Voelkel seit 16.1.2023 | Geschäftsführer |
Annette Dr. Rinck seit 22.2.2022 | Geschäftsführer |
Dominikus Hamann seit 10.6.2020 | Prokura |
Hugo Daniel Santos Viana seit 17.4.2020 | Prokura |
Tina Geduldig seit 31.5.2019 | Prokura |
Karim Safaee seit 6.8.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QHC Holding Company | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Bal-Tec GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbHWetzlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH, Wetzlar - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 8. November 2024 EY
GmbH & Co. KG
Behr, Wirtschaftsprüferin Kerber, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist unter der Firma Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH mit Sitz in Wetzlar im Handelsregister des Amtsgerichtes Wetzlar unter der Nummer HRB 5464 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected- Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren in Höhe von 1,83% (VJ. 1,79%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25% (VJ 3,25%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25% (VJ 2,25%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,7% (VJ 3,7%) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Bei der Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde für die Abzinsung ein Rechnungszins von 1,76% (VJ 1,45%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25% (VJ 3,25%) und die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,7% (VJ 3,7%) berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden, sofern innerhalb eines Jahres fällig, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei langfristigen Posten in Fremdwährung mit Fälligkeit größer einem Jahr wurde das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft sind in der Gesellschaft keine latenten Steuern zu bilanzieren. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Anschaffungskosten und Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Es ergab sich insgesamt nur eine geringfügige Erhöhung um TEUR 189 im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr TEUR 7.403. Vorräte Der Posten Waren umfasst zum Verkauf bestimmte Geräte und Ersatzteile sowie Leih- und Demonstrationsgeräte und lag mit TEUR 9.936 (VJ TEUR 11.772) ca. 15% unter dem Vorjahresniveau was im Wesentlichen auf den Rückgang der Waren in Transit zurückzuführen ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt innerhalb der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die Fälligkeit von über einem Jahr bis zu fünf Jahren TEUR 198 (VJ TEUR 291). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten neben Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch eine kurzfristige Darlehensforderung an eine verbundene Konzerngesellschaft in Höhe von TEUR 15.033 (VJ TEUR 15.001). Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Aufwendungen, die periodengerecht abgegrenzt werden. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital wird zu 100% von der Leica Microsystems Holdings GmbH, Wetzlar, gehalten und hat im Berichtsjahr keine Veränderung erfahren, bei der Kapitalrücklage ergab sich ebenfalls keine Veränderung. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 HGB liegt ein Zeitraum von zehn Jahren, anstelle von vormals sieben Jahren, zugrunde. Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 54 (VJ. TEUR 218) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalboni/Provisionen (TEUR 2.358; VJ TEUR 2.678), ausstehende Rechnungen (TEUR 2.719; VJ TEUR 1.586), andere Personalrückstellungen (TEUR 1.472; VJ TEUR 1.477), Jubiläumszahlungen (TEUR 862; VJ TEUR 888), ausstehenden Urlaub (TEUR 194; VJ TEUR 333), Überstunden (TEUR 109; VJ TEUR 116), Personalrestrukturierungen (TEUR 684; VJ 227), ausstehende Kundengutschriften (TEUR 456; VJ TEUR 187) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 90; VJ TEUR 81) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (wie im Vorjahr) und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 53.510 (VJ TEUR 44.994). Aus der umsatzsteuerlichen Organschaft bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 545 (VJ TEUR 40). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 18.064 (VJ TEUR 17.450), welche aus der Ergebnisabführung resultieren. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen erhaltene Zahlungen für verkaufte Serviceverträge und Garantieverlängerungen, die entsprechend der Laufzeit ratierlich erfolgswirksam erfasst werden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Hinsichtlich der neu eingeführten Regelung des § 285 Nr. 30a HGB und der daraus resultierenden Auskunftspflicht über einen sich aus dem Mindeststeuergesetz oder eines entsprechenden ausländischen Mindeststeuergesetzes ergebenden Steueraufwandes/-ertrages, sowie Erläuterungen zu den erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung solcher noch nicht in Kraft getretener Mindeststeuergesetze, wurden Überlegungen in Abstimmung mit dem obersten Gesellschafter (Weltkonzern Danaher Corp., Washington/USA) vorgenommen. Auf Basis der in diesem Zusammenhang erstellten Berechnungen für die jeweilige Gesellschaft sind wir derzeit der Ansicht, dass mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus der Einführung des Mindeststeuergesetzes zu rechnen ist. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Im Rahmen des von der KVHG2 GmbH, Wetzlar, eingerichteten zentralen Cash- Poolings, an dem neben der Gesellschaft auch verschiedene andere Gesellschaften des Danaher-Konzerns teilnehmen, haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitssaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der KVHG2 GmbH, ergibt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergab sich hier ein positiver Forderungssaldo und damit kein potentielles Risiko der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Weitere Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.019. Diese Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Ansonsten bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte gemäß § 285 Abs. 3, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die der Gesellschaft derzeit bekannten Abschätzungen und Annahmen für das laufende Geschäftsjahr sind im Prognosebericht entsprechend beschrieben und berücksichtigt. Über dieses hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren wesentlichen Belastungen bekannt oder abschätzbar. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 77 und für steuerliche Beratungsleistungen TEUR 13. Nicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Durch die Einbeziehung des Abschlusses der Gesellschaft in den oben erwähnten in Deutschland offengelegten Konzernabschluss der Danaher Corporation ist die Gesellschaft von der Angabe zu nicht marktüblichen Geschäften mit Unternehmen der Danaher Gruppe befreit. Mit nahestehenden Personen fanden keine nicht marktüblichen Geschäfte statt. Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der Leica Microsystems Holdings GmbH, Wetzlar, gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Danaher Corporation. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Leica Microsystems Holdings GmbH, Wetzlar, welche sämtliche Anteile der Gesellschaft unmittelbar hält. Der Konzernabschluss der Danaher Corporation wird im Internet unter Edgar Company Filings publiziert. Beschäftigte Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Personen beträgt 239. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr bzw. gehören zurzeit folgende Personen an:
Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 18.064 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Leica Microsystems Holdings GmbH als Verbindlichkeit gegenüber dieser Gesellschaft ausgewiesen.
Wetzlar, den 6. November 2024 Geschäftsführung Gianmarco Cicuzza Dr. Annette Rinck Dr. Dirk Voelkel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023I. Allgemeines Die Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH, Wetzlar, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Leica Microsystems Holdings GmbH, Wetzlar. Die Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH besteht aus drei unterschiedlichen Geschäftsbereichen, von denen sich zwei mit dem Vertrieb des kompletten Produktportfolios der beiden Divisionen Leica Microsystems und Leica Biosystems der Leica-Gruppe beschäftigen. Die Selling-Unit Deutschland (SU DE) ist ausschließlich für das deutsche Vertriebsgebiet zuständig, der Geschäftsbereich DSA (Distributor Sales Area) verantwortet den globalen Vertrieb in alle Händler-Regionen und betreut weltweit ca. 140 Vertriebspartner aus allen Ländern, in denen Leica Microsystems und Leica Biosystems keine eigenen Vertriebsgesellschaften betreiben. Der dritte Geschäftsbereich ist das European Demo Center (EDC), dieses stellt als zentraler Dienstleister für alle europäischen Vertriebsgesellschaften Demo-Geräte zur Verfügung und organisiert die Bereitstellung dieser Demo-Geräte für Produkt-Demonstrationen bei Kunden in ganz Europa. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Gesellschaft konnte einen Anstieg ihrer Geschäftsaktivitäten verzeichnen und gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut einen Umsatzanstieg um 22,0 Mio. EUR bzw. 8,2% erzielen. Zu dieser positiven Geschäftsentwicklung trugen im Wesentlichen die Operations-Mikroskopie mit um 13,2 Mio. EUR ansteigenden Umsätzen, die Konfokal- Scanner-Mikroskopie mit einem Umsatzplus von 9,5 Mio. EUR sowie die Ultramikrotomie mit einem Umsatzanstieg von 3,1 Mio. EUR bei. Reduzierungen der Umsätze zeigten sich in den Geschäftsbereichen der Licht-Mikroskopie/Compound-Mikroskopie um 2,1 Mio. EUR sowie der Stereo-Mikroskopie um 3,0 Mio. EUR. Ebenfalls verringerte sich der Umsatz bei den Färbeautomaten um 2,0 Mio. EUR, während sich der Umsatz der Verbrauchsmaterialien in diesem Bereich um 4,7 Mio. EUR gesteigert haben. Auch regional zeigte die Umsatzentwicklung überwiegend ein positives Bild. Der Umsatz im Kern-Heimatmarkt Deutschland konnte um 6,0 Mio. EUR, d.h. 6,1% gesteigert werden. In den Händler-Regionen weltweit wurde insgesamt ein Wachstum von 16,8 Mio. EUR oder 10,7% erzielt. Hier kam es erwartungsgemäß in den vom Ukraine- Krieg direkt betroffenen Markt in Russland erneut zu einem Rückgang von 8,0 Mio. EUR, während sich der Umsatz in der Ukraine erfreulicherweise wieder um 1,9 Mio. EUR gesteigert hat. Gleichfalls zeigten sich auch einige andere Märkte wie Kolumbien (-1,6 Mio. EUR), Panama (-2,2 Mio. EUR), Rumänien (-1,8 Mio. EUR) Südafrika (-1,8 Mio. EUR) oder Brasilien (-1,6 Mio. EUR) als schwierig. Ganz überwiegend konnten aber in den globalen Händler-Märkten deutliche Umsatzzuwächse erzielt werden. Hervorzuheben sind hier die Regionen Türkei mit einem Anstieg der Umsätze um 7,5 Mio. EUR aufgrund der geplanten Schließung der lokalen Leica Teknoloji Cozumleri Dagitim Ltd. Sti., die bis 2022 die Produkte in der Türkei vermarktet hat und welche dann ab 2023 über die Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH verkauft wurden. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr infolge der steigenden Umsätze um 20,1 Mio. EUR auf nunmehr 216,3 Mio. EUR gestiegen, die Materialeinsatzquote bezogen auf den Umsatz hat sich somit um 1,7% auf 74,9% erhöht. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt leicht um 0,4 Mio. EUR oder 1,6% auf 25,6 Mio. EUR gestiegen. In Verbindung mit der positiven Umsatzsteigerung konnte jedoch damit die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 0,5% von 9,4% auf 8,9% reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben stabil und lagen bei 28,9 Mio. EUR (Vj. 29,0 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Gewinnabführung belief sich damit auf 18,1 Mio. EUR und konnte gegenüber dem Vorjahreswert um 0,6 Mio. EUR verbessert werden. Wie erläutert ging dies auf den Umsatzanstieg zurück, der zusätzliche 1,1 Mio. EUR Deckungsbeiträge generierte. Nach Kompensation durch den leicht gestiegenen Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich die Ergebnismarge bezogen auf den Umsatz leicht um 0,2 Prozentpunkte von 6,5% im Vorjahr auf nun 6,3%. 2. Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag lag mit 7,4 Mio. EUR nur unwesentlich um 0,2 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ergab sich eine Reduzierung von 0,3 Mio. EUR durch plangemäße Abschreibungen, bei den Sachanlagen standen den Zugängen insbesondere in aktivierte Instrumente für Kunden-Leasing von 2,3 Mio. EUR planmäßige Abschreibungen von 1,4 Mio. EUR gegenüber. Im Bereich der Finanzanlagen erhöhten sich die Wertpapierbestände um 0,2 Mio. EUR während die sonstigen Ausleihungen um 0,4 Mio. EUR gesunken sind. Das Vorratsvermögen der Gesellschaft belief sich zum Ende des Berichtszeitraumes auf 9,9 Mio. EUR und konnte damit trotz des Umsatzwachstums noch um 1,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr reduziert werden was im Wesentlichen auf den Rückgang der Waren in Transit zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des im Vorjahresvergleich höheren Umsatzes im Jahr 2023 um 2,7 Mio. EUR auf 43,9 Mio. EUR gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich leicht um 0,3 Mio. EUR auf 24,8 Mio. EUR. Die flüssigen Mittel sind im Berichtszeitraum von 18,9 Mio. EUR auf 29,0 Mio. EUR angestiegen, diese Entwicklung war im Wesentlichen bedingt durch die positive Geschäfts- und Ertragsentwicklung im Berichtsjahr. Zusätzlich zu diesen eigenen liquiden Mitteln stellt auch die Einbindung der Gesellschaft in den deutschen Cash-Pool der Danaher- Gruppe sicher, dass die Gesellschaft ihren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen kann. Die Rückstellungen für Pensionen erhöhten sich im Berichtsjahr plangemäß leicht um 0,1 Mio. EUR auf nunmehr 8,9 Mio. EUR. Bei den sonstigen Rückstellungen ergab sich ein Anstieg um ca. 0,9 Mio. EUR. Dies resultiert aus dem Anstieg der Rückstellungen für Restrukturierung von 0,5 Mio. EUR sowie für Gutschriften aus Umsatzrückvergütungen an Kunden von 0,3 Mio. EUR und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen über 0,8 Mio. EUR. Demgegenüber stand ein Rückgang der Rückstellung für Verkaufsprovisionen in Höhe von 0,5 Mio. EUR und die nicht mehr vorhandene Rückstellung für Inflationsprämien mit 0,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Ende des Geschäftsjahres um 0,7 Mio. EUR gesunken, während sich die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Kundenanzahlungen um 0,7 Mio. EUR erhöhten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 9,6 Mio. EUR deutlich auf 72,1 Mio. EUR erhöht. Hiervon entfiel ein Anstieg um 0,6 Mio. EUR auf die höhere Ergebnisabführung des Geschäftsjahres. Die übrigen Erhöhungen standen mit dem hohen Umsatz und den dafür nötigen Zukäufen bei Konzerngesellschaften zum Jahresende hin in Verbindung. 3. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft über Rückstellungen, Verbindlichkeiten und dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich im Berichtsjahr analog zu den angestiegenen Aktiva der Bilanz um 12,3 Mio. EUR. So stellten zum einen höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von ca. 9,7 Mio. EUR, höhere Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 0,7 Mio. EUR sowie die Erhöhung der Rückstellungen um 1,0 Mio. EUR sowie die Erhöhung des PRAP von 1,4 Mio. EUR die entsprechende Finanzierung sicher, zum anderen wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Mio. EUR reduziert. Die Verbindlichkeiten aus sonstigen Verbindlichkeiten +0,2 Mio. EUR blieben konstant. Die Finanzierung des laufenden Geschäftes war jederzeit über die verfügbaren Bankguthaben sowie auch die Einbindung der Gesellschaft in den deutschen Cash-Pool der Danaher-Gruppe sichergestellt. Das Bankguthaben der Gesellschaft stieg im Laufe des Geschäftsjahres um 10,2 Mio. EUR auf nunmehr 29,0 Mio. EUR (VJ 18,9 Mio. EUR). 4. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator für die Entwicklung und somit als Steuerungsgrößen für die Entwicklung der Geschäftslage werden von der Gesellschaft die Umsatzerlöse angesehen, deren Entwicklung im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unter den oben genannten Punkten bereits erläutert wurde. Im Lagebericht zum 31. Dezember 2022 wurde die Prognose aufgestellt, dass sich für das Geschäftsjahr 2023 die Umsätze der Gesellschaft positiv entwickeln würden und moderat über dem Vorjahr liegen würden. Diese Prognosen konnten nun im abgelaufenen Geschäftsjahr übertroffen werden, durch die schnelle und stabile Erholung der globalen Märkte war ein Anstieg der Umsätze um +8,2 % möglich. Bedingt hierdurch konnte dann ebenfalls die Prognose in Bezug auf eine Verbesserung des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung erfüllt werden mit einer Verbesserung von 0,6 Mio. EUR. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur fortlaufenden, bedarfsorientierten Qualifizierung der Mitarbeiter werden Erst- und Weiterbildungsprogramme angeboten und permanent aktualisiert. Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt worden, welches die Qualität in der Produktentwicklung, Prozessentwicklung und beim Neuanlauf im Produktionsstandort sicherstellt. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele sowie durch externe Zertifizierungen erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen und öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nichtfinanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. Risiken und Risikomanagement 1. Risikomanagement Im Berichtsjahr bestanden für die Gesellschaft keinerlei Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdeten. Ebenso sind wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige Bestandsgefährdungspotenziale für die Zukunft der Gesellschaft nicht zu erkennen. Zur frühzeitigen Identifizierung von eventuell auftretenden Risiken und zur dadurch möglichen rechtzeitigen Planung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen unterhält die Gesellschaft ein Risikomanagement-System. Zur Erkennung und Minimierung von wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Risiken hat die Geschäftsführung effiziente Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme implementiert, die über umfassende Planungs-, Entscheidungs- und Controlling-Prozesse die frühzeitige Identifikation von Risikopotenzialen und damit die Einleitung geeigneter Korrekturmaßnahmen gewährleisten. Weiterhin hat die Geschäftsführung durch die Realisierung eines gemäß DIN ISO zertifizierten Qualitätsmanagement-Systems den ordnungsgemäßen Ablauf aller wesentlichen Geschäftsprozesse im Unternehmen abgesichert. Bezüglich derjenigen Geschäftsprozesse, die für das finanzielle Reporting der Gesellschaft bedeutsam sind, sind zusätzlich weitere Kontrollmechanismen im Rahmen der seit 2005 durchgeführten Prüfungen gemäß der amerikanischen Sarbanes-Oxley (SOX) Erfordernisse implementiert. Darüber hinaus sind entsprechende Versicherungen zur Eingrenzung der finanziellen Auswirkungen von Schadensfällen und Haftungsrisiken abgeschlossen. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems als gut aufgestellt an, um möglichen Risiken rechtzeitig zu begegnen. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Preisänderungsrisiken Die Risikobetrachtung hinsichtlich der Verkaufspreise der Gesellschaft im Markt ergibt keinerlei Anhaltspunkte, von einem höheren Risiko auszugehen als bei vergleichbaren Wettbewerbern. Dabei hat es die Gesellschaft auf dem weltweiten Markt grundsätzlich mit wenigen Wettbewerbern zu tun. Liquiditätsrisiken/Forderungsausfälle Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der deutschen Danaher- Gruppe ist die Liquidität der Gesellschaft zu jeder Zeit gewährleistet. Möglichen Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und eventuellen Forderungsausfällen wird durch ein systematisches Kreditmanagement und ein aktives Mahnwesen vorgebeugt. Zusätzlich werden im Einzelfall entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet. Währungsrisiko Das Umsatzwachstum und die Ergebnislage können durch mögliche Wechselkursschwankungen beeinflusst werden, wobei dieses Risiko sich hauptsächlich auf den Geschäftsbereich DSA bezieht, während der Bereich Vertrieb Deutschland zum Großteil in Euro einkauft und verkauft und damit keinem nennenswerten Währungsrisiko unterliegt. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung sowie Ausblick Durch die konsequente Umsetzung verschiedener Projekte des laufenden Innovationsprogrammes der Produktionsgesellschaften des Leica-Konzerns entstehen bei der Vertriebsgesellschaft regelmäßig zusätzliche Umsatzsteigerungspotenziale durch den Eintritt in neue Markt- und Kundensegmente. Ebenfalls bestehen gute Wachstumspotentiale durch die Ausrichtung auf den Vertrieb in Schwellenländern, da die Märkte in diesen Ländern vom grundsätzlich deutlich überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum dieser Volkswirtschaften profitieren. Für die Einschätzung des weiteren Verlaufes des Geschäftsjahres 2024 für die Gesellschaft ergibt sich nach wie vor eine gewisse Unsicherheit aufgrund der instabilen geostrategischen Lage mit möglichen Krisenszenarien durch ein niedriges Wirtschaftswachstum insbesondere in Westeuropa oder bewaffnete Konflikte (Russland, naher Osten). Auf Basis der positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres geht die Geschäftsführung trotzdem davon aus, dass die Umsätze der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 sich positiv entwickeln und dementsprechend moderat mit einer mittleren einstelligen prozentualen Wachstumsrate über dem Vorjahr liegen werden. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung damit in einem weiterhin volatilen Marktumfeld eine sich verbessernde Geschäftsentwicklung, damit dürfte dann das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisabführung im Prognosezeitraum 2024 ähnlich spürbar wie die relative Umsatzentwicklung über dem Jahr 2023 liegen. Der mögliche Einfluss von aktuellen Konflikten bzw. niedriger wirtschaftlicher Wachstumsrate in Europa könnte dazu führen, dass sich die Absatzzahlen in einigen Ländern reduzieren oder zumindest kein Wachstum in 2024 ausweisen werden, dies sollte aber erwartungsgemäß durch Umsatzwachstum in anderen zentralen Märkten der Gesellschaft ausgeglichen werden können.
Wetzlar, 6. November 2024 Die Geschäftsführung Gianmarco Cicuzza Dr. Annette Rinck Dr. Dirk Voelkel Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH, Wetzlar, wurde am 26.11.2024 festgestellt. |
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