Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 213597
Eingetragen
21.11.2018
Branche
Großhandel mit BekleidungGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Einzel-, Groß-, Versand- und Onlinehandel und Franchising mit Bekleidung aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Schepers
seit 20.12.2022
Geschäftsführer
Jasmin Rosenkranz
seit 7.1.2022
Prokura
Matthias Koch
seit 7.1.2022
Prokura
Ralf Ulrich Keller
seit 21.11.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Popken Classics GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Rastede

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 16.265.914,21 16.264
2. Geleistete Anzahlungen 262.344,94 16.528.259,15 102
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 18.938.178,64 16.910
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.102.489,00 26.405
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.324,70 48.139.992,34 2.991
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 0
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 0
3. Sonstige Ausleihungen 94.852,18 94.854,18 96
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 71.457.404,43 55.827
2. Geleistete Anzahlungen 1.353.443,91 72.810.848,34 2.199
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.304.312,16 13.454
2. Sonstige Vermögensgegenstände 8.159.680,96 22.463.993,12 5.689
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.537.154,13 4.842
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.471.235,98 1.725
167.046.337,24 146.504

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 10.000.000,00 10.000
II. Rücklagen 36.499.838,12 25.815
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 408.377,63 340
IV. Nicht beherrschende Anteile 52.035,16 46.960.250,91 50
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.880.447,63 1.679
2. Sonstige Rückstellungen 8.382.092,85 10.262.540,48 10.762
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 55.846.452,92 42.165
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.137.759,09 21.027
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 20.545.794,60 21.083
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 14.057,87 17
5. Sonstige Verbindlichkeiten 14.279.481,37 109.823.545,85 13.451
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 115
167.046.337,24 146.504

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 341.426.607,27 322.161
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 854.547,40 899
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.068.095,40 16.010
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 107.429.763,31 101.024
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 59.391.713,85 60.170
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.168.790,89 71.560.504,74 13.895
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.633.222,85 10.252
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 151.336.216,15 148.053
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.528,49 494
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 850
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.382.057,15 2.235
11. Steuern vom Ertrag 1.868.274,77 1.151
12. Ergebnis nach Steuern 3.173.739,59 1.934
13. Sonstige Steuern 67.903,44 67
14. Konzernjahresüberschuss 3.105.836,15 1.868
15. Verrechnung mit Rücklagen 3.051.096,07 1.826
16. Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile 54.740,08 42
17. Konzernbilanzgewinn 0,00 0

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG wurde entsprechend den Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs nach den §§ 290 ff. HGB aufgestellt und gibt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Popken Fashion Group GmbH & Co. KG
Firmensitz laut Registergericht: Rastede
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Oldenburg
Register-Nr.: HR A 120197

B. Konsolidierungskreis

1. Angaben zu allen Konzernunternehmen

In den Konzernabschluss wurden neben der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG 10 inländische und 11 ausländische Unternehmen konsolidiert.

Es ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises.

Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns gemäß § 313 HGB:

Einbezogenes Unternehmen Sitz Anteil am Kapital gesamt in %
Popken Fashion GmbH Rastede 100,00
Popken International GmbH Rastede 100,00
Ulla Popken C.V. Amsterdam, Niederlande 100,00
Popken + Co. Ibach, Schweiz 99,01
Ulla Popken GmbH & Co. KG Linz, Österreich 98,00
Popken Verwaltungs GmbH & Co. GCV Antwerpen, Belgien 99,96
Popken Fashion Luxembourg GmbH & Co. KG Luxembourg, Luxemburg 99,00
Popken S.C.S. Mundolsheim, Frankreich 99,90
Ulla Popken Verwaltungs GmbH sp.k. Warschau, Polen 99,00
PFG Česká k. s. Ceske Budĕjovice, Tschechien 99,00
Gina Laura GmbH & Co. KG Rastede 100,00
Gina Laura Verwaltungs GmbH Rastede 100,00
PFG Distribution GmbH Rastede 100,00
Gina Laura GmbH Wien, Österreich 100,00
Gina Laura Luxembourg GmbH & Co. KG Luxembourg, Luxemburg 99,00
Popken Fashion Services GmbH Rastede 100,00
PFG Logistics GmbH Rastede 100,00
PFG Aviation GmbH Rastede 100,00
PFG USA GmbH Rastede 100,00
PFG USA Beteiligungs GmbH & Co. KG Rastede 100,00
Popken Fashion Group USA, LLC Glen Arm, USA 100,00

C. Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022.

2. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für nach dem 31. Dezember 2009 erstmals vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird gemäß § 301 Abs. 1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 4 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt.

Für vor dem 1. Januar 2010 erfolgte Erwerbe wird die Buchwertmethode beibehalten.

3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Zeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i.S.d. § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss.

4. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der erwirtschafteten Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die als Firmenwert aktivierten Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung sind bereits in Vorjahren vollständig abgeschrieben worden.

Passive Unterschiedsbeträge, die aufgrund der Kapitalkonsolidierung entstanden sind, sind ebenfalls in Vorjahren vollständig ergebniswirksam aufgelöst worden.

5. Schuldenkonsolidierung

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert.

Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert.

D. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert:

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Auf die Warenbestände wurden Teilwertabschläge für noch anfallende Verkaufskosten und zu erwartende Preisabschriften vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Das Kommanditkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Fremdwährungen wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

2. Währungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen sind, mit Ausnahme des konsolidierungspflichtigen Kapitals, nach der Stichtagsmethode unter Anwendung des Devisenkassamittelkurses des Bilanzstichtages umgerechnet; die Umrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Anschaffung. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Währungsdifferenzen sind bei den jeweiligen Bilanzposten berücksichtigt.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Bruttoanlagenspiegel

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:

Konzernanlagenspiegel

Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 48.504.780,94 4.912.650,91 2.870.902,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.415.543,39 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 102.358,70 159.986,25 0,00
58.022.683,03 5.072.637,16 2.870.902,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 31.471.928,92 341.720,31 855.887,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.170,63 0,00 17.170,63
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.370.403,60 3.561.516,80 23.095.142,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.991.385,08 5.631.447,62 0,00
132.850.888,23 9.534.684,73 23.968.200,73
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 600.000,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit ein Beteiligungsverhältnis besteht 249.999,99 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 170.170,22 3.120,41 4.000,00
1.020.170,21 3.120,41 4.000,00
191.893.741,47 14.610.442,30 26.843.102,94
Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen Kursdifferenz 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 0,00 1.081,14 50.547.610,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 9.415.543,39
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 -0,01 262.344,94
0,00 1.081,13 60.225.499,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.968.832,63 0,00 33.926.594,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.554.675,37 172.092,71 84.563.546,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -8.523.508,00 0,00 99.324,70
0,00 172.092,71 118.589.464,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 600.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 249.999,99
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 169.290,63
0,00 0,00 1.019.290,62
0,00 173.173,84 179.834.254,67
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 32.240.341,62 4.721.158,02 2.680.884,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.415.543,39 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
41.655.885,01 4.721.158,02 2.680.884,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 14.562.193,51 451.089,79 24.867,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.170,63 0,00 17.170,63
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.965.333,25 5.460.975,04 22.107.097,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
86.544.697,39 5.912.064,83 22.149.136,35
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 599.999,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit ein Beteiligungsverhältnis besteht 249.998,99 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 74.438,45 0,00 0,00
924.436,44 0,00 0,00
129.125.018,84 10.633.222,85 24.830.020,52
Kumulierte Abschreibungen
Kursdifferenz 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 1.081,10 34.281.696,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 9.415.543,39
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.081,10 43.697.239,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 14.988.415,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.846,73 55.461.057,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
141.846,73 70.449.472,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 599.999,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 249.998,99
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 74.438,45
0,00 924.436,44
142.927,83 115.071.149,00
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 16.265.914,21 16.264.439,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 262.344,94 102.358,70
16.528.259,15 16.366.798,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 18.938.178,64 16.909.735,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.102.489,00 26.405.070,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.324,70 2.991.385,08
48.139.992,34 46.306.190,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
3. Sonstige Ausleihungen 94.852,18 95.731,77
94.854,18 95.733,77
64.763.105,67 62.768.722,63

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres und des Vorjahres haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Personalkosten 3.499
Kundenretouren 2.034
Rückbauverpflichtung Filialen 1.450
Filialkosten 597
Ausstehende Eingangsrechnungen 268
Zinsen aufgrund Betriebsprüfung 206
Übrige im Einzelwert unter TEUR 300 328
8.382

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.218.921,92 15.877.531,00 750.000,00 55.846.452,92
(Vorjahr: 24.942.539,80 15.527.792,00 1.694.416,00 42.164.747,80 )
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.137.759,09 0,00 0,00 19.137.759,09
(Vorjahr: 21.027.453,19 0,00 0,00 21.027.453,19 )
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 20.545.794,60 0,00 0,00 20.545.794,60
(Vorjahr: 21.082.684,18 0,00 0,00 21.082.684,18 )
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 14.057,87 0,00 0,00 14.057,87
(Vorjahr: 17.188,38 0,00 0,00 17.188,38 )
5. Sonstige Verbindlichkeiten 12.210.032,49 2.069.448,88 0,00 14.279.481,37
(Vorjahr: 11.284.481,96 2.166.664,73 0,00 13.451.146,69 )
91.126.565,97 17.946.979,88 750.000,00 109.823.545,85
(Vorjahr: 78.354.347,51 17.694.456,73 1.694.416,00 97.743.220,24 )

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 5.436 (Vj.: TEUR 6.027) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 513 (Vj.: TEUR 308) enthalten.

5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen: Die jährlichen Mietaufwendungen belaufen sich auf TEUR 21.970 (Vj.: TEUR 25.675).

Abnahmeverpflichtungen aus Blockorder in Höhe von TEUR 2.016 (Vj.: TEUR 3.782).

Verpflichtung aus Schuldbeitritt gegenüber der Sparkasse Bremen AG in Höhe von TEUR 2.167 (Vj.: TEUR 2.242) zugunsten der nahe stehenden TTAMBS Immo GmbH & Co. KG.

F. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Konzern gliedern sich wie folgt:

2022 2021
TEUR TEUR
Aufgliederung nach geographischen Märkten
Inland 217.363 232.568
Ausland 124.064 89.593
341.427 322.161

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 357 (Vj.: TEUR 1.149) und aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 19 (Vj.: TEUR 16) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 838 (Vj.: TEUR 1.173) enthalten.

3. Außergewöhnliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 313 aus staatlichen Corona-Hilfen sowie TEUR 704 aus pandemiebedingten Mietanpassungen enthalten.

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

In dem Posten Soziale Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 149 (Vj.: TEUR 42) enthalten.

5. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.055 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.244 enthalten.

G. Sonstige Angaben

1. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen zur Absicherung der Wareneinkäufe in Fremdwährungen:

Nominalbetrag Marktwerte 31.12.2022
Fremdwährung Fremd EUR
USD 26.450.000,00 -573.239,00
USD 8.000.000,00 78.504,64
CNY 181.019.999,74 -576.653,48
CNH 220.000.000,00 -702.484,92

Die Finanzinstrumente zur Währungsabsicherung enthalten Optionen, Swaps, Kassa- und Termingeschäfte.

Die ausgewiesenen Zeitwerte (=Marktwerte) entsprechen dem Preis, zu dem Dritte die Rechte oder Pflichten aus dem Finanzinstrument übernehmen würden. Die Marktwerte sind die Tageswerte der derivaten Finanzinstrumente ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Die Marktwerte der eingesetzten derivaten Finanzinstrumente werden durch finanzmathematische Berechnungen auf der Grundlage marktüblicher Modelle ermittelt.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

2022 2021
Arbeitnehmer Filialen 1.275 1807
Arbeitnehmer Zentrale 985 938
Auszubildende Filialen 25 41
Auszubildende Zentrale 31 25
2.316 2.811

3. Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name Popken Verwaltungsgesellschaft mbH
Sitz Rastede
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: EUR 30.000,00

4. Abschlussprüferhonorar

Das als Aufwand erfasste Honorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungen TEUR 106 sowie für andere Bestätigungsleistungen TEUR 4.

5. Latente Steuern

Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da bestehende Aktivüberhänge im Rahmen der Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wurden.

6. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gehörten im Berichtszeitraum an:

Herr Thomas Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung

Herr Ralf Keller, Geschäftsführer für den kaufmännischen Bereich

Frau Barbara Arnold-Reinschmidt, Geschäftsführerin für Einkauf und Produktmanagement

Herr Oliver Schepers, Geschäftsführer für den e-Commerce und Versandhandel (ab 20. Dezember 2022)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer haben im Berichtsjahr TEUR 1.606 betragen.

7. Befreiungen gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB

Die folgenden inländischen Gesellschaften nehmen die Erleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:

Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, Rastede,

Popken Fashion GmbH, Rastede,

Popken International GmbH, Rastede,

Gina Laura GmbH & Co. KG, Rastede,

Popken Fashion Services GmbH, Rastede,

PFG Aviation GmbH, Rastede,

PFG Distribution GmbH, Rastede,

PFG Logistics GmbH, Rastede

PFG USA GmbH, Rastede

PFG USA Beteiligungs GmbH & Co. KG, Rastede.

 

Rastede, 9. August 2023

gez. Thomas Schneider, Geschäftsführer

gez. Ralf Keller, Geschäftsführer

gez. Barbara Arnold-Reinschmidt, Geschäftsführer

gez. Oliver Schepers, Geschäftsführer

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Periodenergebnis 3.105 1.867
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.633 11.102
- Abnahme der langfristigen Rückstellungen -74 -26
- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 0 -1
= Cashflow i.e.S. 13.664 12.942
- Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -17.853 -6.493
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.483 10.474
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 838 1.122
+ Saldo aus Zinsaufwendungen und Zinserträgen 2.348 1.741
+ Ertragsteueraufwand 1.868 1.151
- Ertragsteuerzahlungen -1.666 -1.089
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -4.284 19.848
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 1.171 677
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -5.073 -5.870
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -9.535 -7.437
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3 -271
- wechselkursbedingte Anpassungen -29 -44
+ erhaltene Zinsen 34 494
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -13.431 -12.451
+/- Saldo aus Einlagen und Entnahmen durch Gesellschafter Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden 6.963 -655
- Unternehmen -3 -1
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 14.700 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -7.506 -6.519
- gezahlte Zinsen -2.382 -2.235
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 11.772 -9.410
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -5.943 -2.013
+/- Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 150 -63
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -17.281 -15.205
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -23.074 -17.281
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode:
Liquide Mittel 5.537 4.842
Kontokorrentverbindlichkeiten -28.611 -22.123
-23.074 -17.281

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Kapitalanteile Rücklagen Bilanzgewinn
TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2021 10.000 24.069 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0 0 0
Währungsumrechnung 0 -80 0
Konzernjahresüberschuss 0 1.826 0
Stand 31. Dezember 2021 10.000 25.815 0
Stand 1. Januar 2022 10.000 25.815 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0 0 0
Einstellung in Rücklagen 0 7.500
Währungsumrechnung 0 134 0
Konzernjahresüberschuss 0 3.051 0
Stand 31. Dezember 2022 10.000 36.500 0
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Nicht beherrschende Anteile Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2021 268 63 34.400
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0 -55 -55
Währungsumrechnung 72 0 -8
Konzernjahresüberschuss 0 42 1.868
Stand 31. Dezember 2021 340 50 36.205
Stand 1. Januar 2022 340 50 36.205
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0 -53 -53
Einstellung in Rücklagen 0 0 7.500
Währungsumrechnung 68 0 202
Konzernjahresüberschuss 0 55 3.106
Stand 31. Dezember 2022 408 52 46.960

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Popken Fashion Group ist ein international bekanntes und im Plus-Size-Markt führendes deutsches Familienunternehmen. Die erfolgreiche Ausrichtung des Unternehmens ist seit jeher von einer familienorientierten Unternehmenskultur geprägt. Unsere Produkte zeichnen sich durch eine sehr gute Qualität, Passform und Individualität aus. Das Sortiment wird über die Damenmode-Marken "Ulla Popken" und "Studio Untold" sowie "JP 1880" im Herrenmode-Segment weltweit in verschiedenen Vertriebskanälen angeboten, in Europa insbesondere über eigene Retail-Stores und digitale Vertriebskanäle wie Onlineshops und Online-Marktplätze. In vielen weiteren Ländern werden die Marken über Franchise- und B2B-Partner vertrieben. Die Anschlussgrößen-Marke "Gina Laura" wird insbesondere in Deutschland und Österreich über unseren eigenen Onlineshop angeboten.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % an. Dabei hatten die Nachwirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie die Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2022 noch erheblich gebremst, bevor dann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die parallel rasant ansteigende Inflation die europäischen Volkswirtschaften fest in den Griff nahmen. Die Unsicherheit über die weitere Energiepreisentwicklung in Verbindung mit der hohen Inflation wirkten sich negativ auf das Konsumklima aus, das im Laufe des Jahres 2022 sein Allzeittief erreichte und sich erst zum Ende des Jahres wieder leicht erholen konnte.

Speziell im Einzelhandel hat die allgemeine Kaufzurückhaltung erhebliche Auswirkungen auf die Unternehmen. Zwar hat der Einzelhandel mit Bekleidung in Deutschland gegenüber dem Vorjahr einen starken Umsatzzuwachs von rund 28% verzeichnet. Allerdings konnten die Corona-bedingten Verluste aus den Vorjahren noch nicht ausgeglichen werden (gegenüber 2019 beträgt das Minus noch 7,6 %).

Anders stellte sich die Umsatzentwicklung für Unternehmen des Versand- und Onlinehandel im Bekleidungsbereich dar: Nach dem Rekordjahr 2021 konnten viele Unternehmen im Jahr 2022 den erfolgreichen Trend nicht halten - die Umsätze sanken gegenüber dem Vorjahr um rund 6 %, der Anteil des Distanzhandels am Gesamtumsatz hat sich auf 28,5 % reduziert (2021: 33 %).

a) Entwicklung Popken Fashion

In den Popken Fashion-Vertriebsgesellschaften werden die Marken "Ulla Popken", "Studio Untold" und "JP 1880" vertrieben. Im Berichtsjahr 2022 haben die in- und ausländischen Vertriebsgesellschaften insgesamt einen deutlichen Umsatzzuwachs von 12,1 % erzielen können.

Das erste Quartal 2022 war im stationären Einzelhandel noch sehr von den Beschränkungen und Maßnahmen aufgrund der COVID-19-Pandemie beeinflusst, erst mit deren vollständiger Aufhebung haben sich die Frequenzen in den Innenstädten wieder deutlich erholt. So konnte im Stationärhandel insgesamt ein Umsatzwachstum von 39 % erreicht werden, obwohl im Laufe des Jahres das Filialnetz um weitere 13 Standorte auf nunmehr 243 Filialen reduziert wurde.

Auch im Versandhandelsgeschäft haben sich die Popken Fashion-Marken deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Während die Gesamtumsätze im Markt rückläufig waren, haben die Popken Fashion-Marken einen Umsatzzuwachs von 3,7 % erzielt.

Der Vertrieb auf internationalen Online-Marktplätzen konnte deutlich ausgeweitet werden und unterstützte die positive Entwicklung der Popken Fashion Group.

b) Entwicklung Gina Laura

Die bereits im Vorjahr begonnene Anpassung des Geschäftsmodells von der ursprünglichen Ausrichtung auf den Stationärhandel hin zu einem reinen Online-Versandhändler prägte den Verlauf des Jahres für die Marke "Gina Laura".

Alle noch verbliebenen Filialen wurden im Geschäftsjahr 2022 geschlossen. Der daraus resultierende geplante Umsatzrückgang konnte teilweise durch Sortiments- und Marketingmaßnahmen im Versandhandel aufgefangen werden. Insgesamt aber ist der Umsatz um 61 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

c) Entwicklung Popken Fashion Group

Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Vorjahre maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie geprägt war, stand in Europa die Inflation sowohl bei den Regierungen als auch bei den Verbrauchern im Mittelpunkt der Besorgnisse. Der Anstieg der Energiepreise im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und den gegen Russland verhängten Sanktionen belastet die Kaufkraft in ganz Europa. Die Inflation nahm seit Ende 2021 stetig zu und erreichte in vielen europäischen Ländern 2022 von Monat zu Monat neue Höchststände. Spät begann die Europäische Zentralbank, sich mit deutlichen Leitzinserhöhungen der Inflation entgegenzustemmen, nachdem andere Zentralbanken bereits seit Anfang des Jahres kräftige Zinsschritte unternommen hatten. Diese negativen Entwicklungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung und führten auch im Bekleidungshandel zu einer geringeren Konsumneigung.

Dazu kamen die bis weit in das Jahr 2022 gestörten Lieferketten, die zu erheblichen Lieferverzögerungen führten und entsprechend enttäuschte Kunden hinterließen. Durch verkürzte Verkaufszeiträume entstandene Überbestände mussten in der Folge zum Teil mit überdurchschnittlichen Reduzierungen verkauft oder auf das neue Jahr vorgetragen werden.

Dabei hat das Zusammenspiel von Geschäftsführung, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kreditinstituten zur Bewältigung der immer wieder neuen Situationen auch im Jahr 2022 sehr gut funktioniert.

Die Popken Fashion Group musste, wie nahezu alle Unternehmen der Branche, ihre ursprünglichen Jahresplanungen revidieren, hat sich dann aber im Berichtsjahr im Rahmen der Erwartungen entwickelt. So konnten in allen Vertriebskanälen Umsatzzuwächse erzielt werden. Insbesondere neue internationale Onlineshops der Marken Ulla Popken und JP 1880 sowie die gestiegene Nachfrage auf den Online-Marktplätzen trugen zur weiteren Internationalisierung und Diversifikation des Geschäftes bei.

Der Konzernjahresgewinn in Höhe von TEUR 3.106 ist vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Herausforderungen und der angefallenen Restrukturierungsaufwendungen für die endgültige Abwicklung der Gina Laura-Filialkette als zufriedenstellend zu bezeichnen (Konzerngewinn 2021: TEUR 1.867). Parallel konnte der EBITDA mit TEUR 17.955 (2021: TEUR 15.861) erneut verbessert werden.

2. Lage des Konzerns

Die Vermögens- und Finanzlage der Popken Fashion Group ist trotz der herausfordernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa weiterhin als stabil und auf hohem Niveau zu bezeichnen.

Die Vermögensstruktur hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nur leicht verändert, der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist um 4,0 %-Punkte auf 38,8 % gesunken. Im laufenden Jahr wurden erneut erhebliche Investitionen in den Bereichen der IT-Infrastruktur und ERP-Software getätigt, dagegen wirkte sich die strategisch geplante Reduzierung des Filialnetzes verringernd auf das Anlagevermögen aus. Der vor drei Jahren gestartete und auf Erweiterungen ausgelegte Logistikneubau wurde im laufenden Geschäftsjahr durch neue Investitionen ergänzt. Diese Erweiterungsinvestitionen unterstützen das zukünftige Wachstum der Popken Fashion Group und die weitere Internationalisierung im Versand- und Marktplatzgeschäft. Im Bereich des Umlaufvermögens ist der Anteil der Vorräte am Gesamtvermögen um 4,0 %-Punkte auf 43,6 % gestiegen. Der absolute Anstieg ist überwiegend auf nicht erfüllte Umsatzerwartungen sowie bis weit in das Jahr 2022 bestehende Lieferverzögerungen aufgrund der gestörten Lieferketten zurückzuführen. Die Wertberichtigungen wurden unter Berücksichtung der zukünftigen Abverkaufschancen angepasst.

Die Kapitalstruktur ist durch das Eigenkapital und die Gesellschaftermittel geprägt. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der Verrechnungskonten zu den Gesellschaftern und nahestehenden Personen liegt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau 40,4 % (Vorjahr: 39,1 %). Langfristige Verbindlichkeiten bestehen neben den im Rahmen der Corona-Krise in Anspruch genommenen KfW-Darlehen anlässlich der Finanzierung des neuen Logistikzentrums. Durch eine geplante Umstrukturierung der Verbindlichkeiten stieg der Anteil der mittelfristigen Schulden auf 17,2 % (Vorjahr 14,7 %). Es wurden planmäßige Tilgungsleistungen in Höhe von EUR 7,5 Mio. erbracht. Der Anteil der kurzfristigen Schulden ist mit 42,4 % um 3,8 %-Punkte gesunken.

Um Wechselkursrisiken beim Wareneinkauf zu begegnen, wurden für das folgende Wirtschaftsjahr Devisentermingeschäfte in verschiedenen Währungen zur Absicherung unserer Waren-Einkaufsvolumen abgeschlossen.

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem vorherigen Wirtschaftsjahr, trotz aller gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und weiterer Restrukturierungsmaßnahmen bei den Gina Laura-Markengesellschaften, deutlich verbessert. Die Konzernumsätze konnten insgesamt um 5,9 % gesteigert werden. Dies ist überwiegend auf das sehr gute Wachstum im stationären Einzelhandel sowie auf den digitalen Marktplätzen zurückzuführen. Auch alle weiteren Vertriebswege konnten ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr steigern, so dass die Umsatzrückgänge der Marke Gina Laura mehr als ausgeglichen wurden.

Die Rohertragsmarge konnte im Berichtsjahr konstant gehalten werden und liegt nun bei 68,5 % (2021: 68,6 %). Erreicht wurde dies trotz herausfordernder Umstände wie Wechselkurschwankungen, Lieferverzögerungen, gestiegener Transportkosten und deutlich erhöhter Bestände durch die gute Zusammenarbeit mit den langjährigen Lieferanten und einer selektiven und fokussierten Rabatt- und Reduzierungsstrategie.

Im Bereich der betrieblichen Aufwendungen wurden diverse Maßnahmen zur Kostenreduzierung initiiert und umgesetzt. Die Personalkosten gingen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 % zurück. Dieser planmäßige Rückgang ist im Wesentlichen auf die Schließung des Stationärhandels bei der Marke Gina Laura zurückzuführen. Durch weitere erfolgreiche Verhandlungen mit unseren Vermietern über Mietreduzierungen sowie weiteren Standortschließungen auch im Ulla Popken-Filialnetz konnten die Mietaufwendungen insgesamt reduziert werden. Insgesamt führte die um 3,7 %-Punkte auf 68,2 % gesenkte Kostenquote zu einer positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses.

Der erwirtschaftete EBITDA des Wirtschaftsjahres lag mit EUR 18,0 Mio. über dem Niveau des vorherigen Wirtschaftsjahres (EUR 15,9 Mio.). Das entsprechende Betriebsergebnis der Popken Fashion Group lag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr bei EUR 7,3 Mio. (2021: EUR 5,6 Mio.).

3. Risikobericht

Risiken werden von der Gesellschaft durch das eingerichtete Risikomanagementsystem in angemessenem Umfang identifiziert, analysiert und bewertet sowie deren mögliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft geprüft. Grundsätzlich kann man in gesamtwirtschaftliche, branchenspezifische und unternehmensbezogene Risiken unterteilen.

Im Bereich der gesamtwirtschaftlichen Risiken wirken insbesondere politische, konjunkturelle und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Stimmung und Ausgabebereitschaft der Konsumenten und damit auch auf die Nachfrage nach den Sortimenten der Popken Fashion Group.

Die Konsumstimmung in Europa hatte sich im Berichtsjahr 2022 deutlich verschlechtert. Während zu Beginn des Jahres noch die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie die Frequenzen in den Innenstädten erheblich beeinflussten, hatte sich mit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 die Gesamtsituation dramatisch verändert. Ein Anstieg der Inflation auf ein seit Jahrzehnten nicht gekanntes Niveau, hohe Energiepreise bei gleichzeitig unsicherer Versorgungslage für die Wintermonate und in der Folge ein deutlich ansteigendes Zinsniveau haben die Konsumneigung in Europa und insbesondere in Deutschland auf historische Tiefststände absinken lassen.

Die Popken Fashion Group hat durch langfristige Energielieferverträge in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern unter den gegebenen Bedingungen das Preisrisiko weitgehend ausgeschlossen.

Die allgemeine Kaufzurückhaltung hat den langjährigen Trend der rückläufigen Frequenzen in den Innenstädten deutlich verschärft. Sich ausbreitende Leerstände in vorher gut funktionierenden Fußgängerzonen mittlerweile auch großer Städte stellen das Geschäftsmodell des stationären Einzelhandels vor große Herausforderungen. Hohe Fixkostenanteile (Personal- und Mietkosten, Abschreibungen) führen bei stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen verstärkt zu dauerhaft negativen Deckungsbeiträgen und in der Folge zu weiteren Filialschließungen.

Diesem langfristigen Trend begegnet die Popken Fashion Group mit permanenten Investitionen in das Filialnetz, Anpassungen in der Fixkostenstruktur und weiterer Vernetzung der Vertriebskanäle Versand- und Filialhandel. Der Ausbau der Omni-Channel-Prozesse wie Onlinereservierung/-bestellung von Ware oder die Annahme/Ausgabe von Versandhandels-Retouren/-Lieferungen in den Filialen helfen, die Kundenfrequenz und damit die Umsatzchancen im Stationären Handel zu stabilisieren. Die Popken Fashion Group wird auch weiterhin systematisch im Rahmen ihrer Strategie diese Prozesse optimieren und weiter ausbauen.

Auf der Beschaffungsseite sehen wir uns als Gruppe in fast allen Bereichen mit Preissteigerungen konfrontiert. Dies ist zum einen inflationsbedingt, aber auch getrieben durch hohe Tarif- und Lohnabschlüsse in vielen Branchen. Auch die Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere für Baumwolle, stellt ein Risiko dar. Nach dem Anstieg der Baumwollpreise mit dem 10-Jahres-Hoch im Mai 2022 ist die Preisentwicklung seitdem deutlich rückläufig und nähert sich dem langfristigen Durchschnitts-Niveau an.

Ein weiteres Risiko bilden die globalen Transportketten insbesondere aus Ostasien. Die Popken Fashion Group hat auf die Lieferverzögerungen mit alternativen Transportmitteln und der Ausweitung der Kollektions-Vorlaufzeiten reagiert. Seit Ende 2022 sind Entspannungen in den Lieferverzögerungen und in den Frachtraten erkennbar.

Branchenspezifische Risiken ergeben sich im Wesentlichen durch das Marktumfeld. Die seit Jahren anhaltenden Frequenz- und damit Umsatzverluste im stationären Textilhandel in den Innenstädten werden weiterhin ein erhebliches Risiko darstellen. Modeunternehmen, die stark vom eigenen Filialgeschäft oder vom Verkauf auf fremden Flächen in Rahmen von Kooperationen abhängig sind, bekommen dies weiterhin deutlich zu spüren. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Insolvenzanmeldungen von namhaften Einzelhändlern in der Bekleidungsbranche wider.

Die rückläufigen Umsätze im Stationärhandel bei gleichzeitig steigenden fixen Kosten haben auch zu einer strategischen Neuausrichtung des Geschäftsmodells der Marken der Popken Fashion Group geführt. Die auch weiterhin zu erwartenden Frequenzverluste in vielen Innenstädten führen auch bei der Marke Ulla Popken zu deutlich höheren Anforderungen bei den Standortbewertungen und im Ergebnis zu einer weiteren Reduzierung des Filialportfolios.

Die schon vor Jahren begonnene Neuausrichtung des Geschäftsmodells der Popken Fashion Group mit einer stärkeren Fokussierung auf das Online-Geschäft führt zu einer deutlich variableren Kostenstruktur und damit verbesserten Reaktionsmöglichkeiten auf sich verändernde Marktverhältnisse.

Aufgrund ihrer globalen Ausrichtung unterliegt die Popken Fashion Group auch Währungsschwankungen. Im operativen Geschäft resultieren diese durch Einkauf und Vertrieb der Produkte in unterschiedlichen Währungen. Die Popken Fashion Group sichert sich frühzeitig und umfassend gegen die Wechselkursrisiken ab, die geplanten Beschaffungsvolumina für das Geschäftsjahr 2023 sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung vollständig abgesichert.

Das Liquiditätsmanagement der Popken Fashion Group ist zentral organisiert. Die rollierende Liquiditätsplanung und ein enger und offener Austausch mit den finanzierenden Kreditinstituten dienen der jederzeitigen Sicherstellung ausreichender Liquidität.

Daher bestehen aus heutiger Sicht hinsichtlich der Entwicklung und des Fortbestehens der zum Konzern gehörenden Gesellschaften nach unserer Überzeugung keine nicht beherrschbaren Risiken.

4. Prognosebericht

Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde, stehen in Europa der seit Anfang 2022 in der Ukraine andauernde Krieg, ein sich zunehmend bemerkbar machender Fachkräftemangel und eine für den Euro-Raum hohe Inflation bei Regierungen und Verbrauchern im Mittelpunkt der Diskussionen. Der Anstieg der Lebenshaltungskosten, eine deutlich erhöhte Zinslandschaft, die insbesondere in Deutschland sehr politische Diskussion über Maßnahmen und Gesetze im Rahmen der Energiewende in Verbindungen mit eher trüben Konjunkturdaten belasten die Konsumstimmung weiterhin. Hohe Tarifabschlüsse über alle Branchen hinweg sorgen für erhebliche Belastungen der Wirtschaft.

Nachdem die Konsumneigung im Vorjahr auf einen Tiefpunkt gefallen war, stieg er in den letzten Monaten auf niedrigem Niveau wieder leicht an (GFK-Konsumklima-Index). Die durch die Europäische Zentralbank eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der sehr hohen Inflation zeigen allmählich Wirkung, die Inflation nimmt seit einigen Monaten kontinuierlich ab und erreichte im Euroraum im Juni 2023 mit 5,5 % den niedrigsten Wert seit über einem Jahr.

Nach einer langen Phase sehr niedriger Frequenzen in den Vorjahren kehren die Käufer und Käuferinnen allmählich in die Innenstädte zurück. Auch bei der Popken Fashion Group nähern sich seit dem Frühsommer die Umsätze in den Filialen wieder den Werten aus dem Jahr 2019 an, dem letzten vergleichbaren Jahr vor der COVID-19-Pandemie. Insgesamt erwarten wir für den Stationärhandel im laufenden Jahr auf vergleichbarer Basis ein deutliches Umsatzwachstum.

Im Katalog- und Onlinegeschäft waren die Erwartungen nach den erfolgreichen Vorjahren hoch, eine deutlich breitere Kundenbasis in den Bestandsmärkten, Ganzjahreseffekte aufgrund einiger neuer Ländershops ließen eine Umsatzsteigerung von über 5 % in die Planung der Distanzhandelsumsätze einfließen. Diese Erwartungen haben sich im laufenden Geschäftsjahr bisher nicht erfüllt, insbesondere in etablierten Märkten wie Deutschland, Schweiz oder in den Niederlanden können die geplanten Umsatzzuwächse bisher nicht erreicht werden, wir gehen aktuell nur noch von einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aus.

Die gute Erfahrung aus den Vorjahren bezüglich "neuer" Märkte wie Tschechien, Italien (beide seit 2021), Spanien und Finnland (beide seit 2022) haben uns dazu bewogen, die Internationalisierung der Popken Fashion Group weiter voranzutreiben. So wurden in den ersten Monaten des aktuellen Jahres Ulla Popken-Onlineshops in Norwegen und Dänemark bereits live genommen. Bei der Herrenmarke "JP 1880" werden im laufenden Jahr ebenfalls reine Marken-Onlineshops eröffnet. Dies wird der noch jungen Marke "JP 1880" zu einem weiteren Wachstumsschub verhelfen.

Parallel dazu wächst die "Markenfamilie" der Popken Fashion Group weiter: Mit der Marke LAURASØN wird seit dem Frühsommer eine junge, norddeutsche Marke mit dem Fokus auf Allwetter-Mode und einem besonderen nordischen Design aufgebaut und etabliert. Der Marktstart dieser zunächst ausschließlich online angebotenen Marke verläuft sehr erfolgversprechend.

Markenübergreifend sind die Zielsetzungen im Online- und Versandhandelsgeschäft weiterhin auf rentables Wachstum ausgerichtet. Neben einem starken eigenen Kundenwachstum bei allen Marken und in allen Märkten werden wir auch die Kooperation mit führenden digitalen Marktplätzen vor allem international weiter intensivieren. Durch den weiteren Ausbau des neuen, hoch automatisierten Logistikzentrums im Verlauf des Jahres wurden wichtige Grundlagen für die weitere Expansion in diesem Geschäftsfeld geschaffen.

Die aktuelle Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter anderem die hohe Inflation, ungelöste gesellschaftspolitische Herausforderungen und eine historisch schlechte Konsumstimmung, ist herausfordernd für eine zuverlässige Prognose für das Gesamtjahr 2023. Trotz der aktuell unsicheren Situation rechnen wir aber mit einem weiteren Umsatzzuwachs gegenüber 2022 in einem Bereich zwischen 2 und 3 %. Weitere betriebliche Kostenreduzierungen und niedrigere Frachtraten in der Beschaffung werden zu einem positiven Ergebnisbeitrag führen. Wir erwarten daher ein operatives Ergebnis, welches über dem Niveau des Berichtsjahres liegen sollte.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Popken Fashion Group bleibt die kundenorientierte enge Verzahnung und Vernetzung der Vertriebskanäle Filial- und Onlinehandel. Dafür sind kanalübergreifend die Informations-, Bestell- und Lieferprozesse permanent auf die Kundenbedürfnisse anzupassen und zu verbessern. Dies erfordert erhebliche Investitionen insbesondere in der Anpassung der IT-Systeme in allen Vertriebskanälen sowie der technischen Ausstattung der Filialen.

Neben den oben genannten kunden- und marktbezogenen Investitionen setzen wir die IT-Strategie hin zu einer modernen, integrierten und cloudbasierten IT-Systemlandschaft weiter um. Die im Vorjahr erfolgreich abgeschlossene Implementierung eines neuen ERP-Systems, welches seit November 2021 erfolgreich im Einsatz ist, lässt die Popken Fashion Group auch in Zukunft technologisch auf dem neuesten Stand der Technik sein. Somit ist die Basis für zuverlässigere und schnellere Backoffice-Prozesse gelegt.

Die Popken Fashion Group ist ein norddeutsches Familienunternehmen mit einer langfristigen Perspektive und einer sehr starken Eigenkapitalausstattung. Auf dieser Grundlage und versehen mit einer hervorragenden Marktposition im Plus-Size-Markt zeigt sich das Unternehmen in dieser für die gesamte Volkswirtschaft seit Jahren herausfordernden Situation robust und widerstandsfähig. Die Fähigkeit und Bereitschaft, notwendige Veränderungen in Strukturen und Prozessen einzuleiten und schnell umzusetzen, hat sich als ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Stabilität der Unternehmensgruppe erwiesen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Popken Fashion Group für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen hervorragend gerüstet ist.

 

Rastede, 9. August 2023

gez. Thomas Schneider, Geschäftsführer

gez. Ralf Keller, Geschäftsführer

gez. Barbara Arnold-Reinschmidt, Geschäftsführerin

gez. Oliver Schepers, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, 10. August 2023

Qualitatus Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rohsiepe, Wirtschaftsprüfer

Kumpfer, Wirtschaftsprüfer

Mitteilung gemäß §§ 264 Abs. 3, 264 b HGB der Gina Laura GmbH & Co. KG Rastede

Die Gina Laura Verwaltungs GmbH als Komplementärin und die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG als Kommanditistin, stimmen als alleinige Gesellschafter der Gina Laura GmbH & Co. KG der Befreiung gem. § 264 b HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 zu. Die Gesellschaft ist im Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, Rastede konsolidiert.

 

Rastede, den 28. Juni 2023

Gina Laura Verwaltungs GmbH

Komplementärin

Thomas Schneider

Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Kommanditistin

Vertreten durch:

Popken Verwaltungsgesellschaft mbH

Ralf Keller

Mitteilung gemäß §§ 264 Abs. 3, 264 b HGB

der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Rastede

Die Popken Verwaltungsgesellschaft mbH, Herr Friedrich Popken, Herr Thomas Schneider, Frau Astrid Schneider und die BTM Schneider GbR stimmen als alleinige Gesellschafter der Befreiung der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG gem. § 264 b HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 zu. Die Gesellschaft ist im Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, Rastede, konsolidiert.

 

Rastede, den 14. Juli 2023

Popken Verwaltungsgesellschaft mbH

Ralf Keller

Komplementärin

Friedrich Popken

Kommanditist

Astrid Schneider

Kommanditistin

vertreten durch Thomas Schneider

Thomas Schneider

Kommanditist

BTM Schneider GbR

Kommanditist

vertreten durch Thomas Schneider

Mitteilung gemäß §§ 264 Abs. 3, 264 b HGB

der PFG USA Beteiligungs GmbH & Co. KG

Rastede

Die PFG USA GmbH als Komplementärin und die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG als Kommanditistin, stimmen als alleinige Gesellschafter der Befreiung der PFG USA Beteiligungs GmbH & Co. KG gem. § 264 b HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 zu. Die Gesellschaft ist im Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, Rastede, konsolidiert.

 

Rastede, den 24. Mai 2023

Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Kommanditistin

Vertreten durch die Popken Verwaltungsgesellschaft mbH

diese vertreten durch den Geschäftsführer

Ralf Keller

PFG USA GmbH

Komplementärin

Thomas Schneider

Erklärung zur Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB

Die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, vertreten durch ihre alleinige persönlich haftende Gesellschafterin die Popken Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Ralf Keller, gibt folgende Erklärung ab:

Die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG, ist die alleinige Gesellschafterin folgender Gesellschaften:

1.

PFG Aviation GmbH

2.

PFG Distribution GmbH

3.

Popken Fashion GmbH

4.

Popken Fashion Services GmbH

5.

Popken International GmbH

6.

PFG Logistics GmbH

7.

PFG USA GmbH

Die vorgenannten Gesellschaften werden als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG zum 31.12.2022 einbezogen. Die Tochterunternehmen nehmen die Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 S. 1 HGB für das Geschäftsjahr 2022 in Anspruch.

Die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG stimmt der Inanspruchnahme der Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB ausdrücklich zu.

Die Popken Fashion Group GmbH & Co. KG erklärt sich als Mutterunternehmen bereit, für die von den Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag 31.12.2022 eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr, d. h. bis zum 31.12.2023, einzustehen und stellt sicher, dass die Tochterkapitalgesellschaften jederzeit in der Lage sind, ihre Verpflichtungen zu erfüllen und sie bei Bedarf mit den notwendigen Zahlungsmitteln auszustatten, um Liquiditätsengpässe auszugleichen.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG werden nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und im Einklang mit den in §

264 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 a) und b) HGB genannten Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates aufgestellt und geprüft.

Die Befreiung der Tochterunternehmen wird im Anhang des Konzernabschlusses der Popken Fashion Group GmbH & Co. KG angegeben (§ 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 HGB).

Die Tochterunternehmen werden die in § 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 5 i. V. m. § 325 Abs. 1 bis 1b HGB genannten Unterlagen offenlegen.

 

Rastede, 9. August 2023

Popken Fashion Group GmbH & Co. KG

Vertreten durch:

Popken Verwaltungsgesellschaft mbH

Ralf Keller

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