Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 213346
Eingetragen
15.8.2018
Branche
LagereiGüterbeförderung im StraßenverkehrErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Einlagerung von Waren gegen Entgelt

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sigrid Duijn
seit 3.1.2024
Prokura
Geschäftsführer
Stefan Niemeyer
seit 15.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH

Essen/Oldenburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen (Oldbg.)

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen (Oldbg.), und ihrer Tochtergesellschaften (zusammen im Folgenden "der Konzern") - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen (Oldbg.), für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Quakenbrück, 19. September 2022

WIBU Treuhand
Zweigniederlassung der schuette Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Philipp Macke, Wirtschaftsprüfer

gez. Peter van Dyk, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 519.170,81 508.073,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 87.070,00 153.766,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.834.476,59 39.928.721,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.908.745,00 6.483.764,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.916.055,39 1.999.899,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 422.616,34 1.010.559,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 157.500,00 157.500,00
2. Genossenschaftsanteile 1.208,60 1.191,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 27.765.570,68 23.073.607,53
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.222.214,25 1.213.452,83
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.069.060,71 3.836.086,20
4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 5.469.192,27 2.511.772,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.126.097,65 21.947.168,80
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.301.946,46 2.329.067,90
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.283.564,64 5.020.517,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 133.048,76 227.965,41
D. Aktive latente Steuern 562.382,79 341.220,33
Konzernbilanzsumme 127.779.920,94 110.744.334,98

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 545.129,19 545.129,19
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 7.104.000,00 7.104.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung - 1.921.324,33 - 554.918,59
V. Konzernbilanzgewinn 31.402.687,65 23.234.710,85
VI. Nicht beherrschende Anteile 4.610.413,31 3.674.647,09
41.767.905,82 34.030.568,54
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 251.142,00 101.218,55
2. Steuerrückstellungen 2.270.517,78 716.820,12
3. Sonstige Rückstellungen 1.560.736,29 1.152.592,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.871.300,34 56.125.216,90
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 825.635,12 1.533.821,89
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.816.032,14 13.811.719,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.416.651,45 3.272.376,74
Konzernbilanzsumme 127.779.920,94 110.744.334,98

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 227.686.472,95 202.182.796,55
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 701.766,44 - 894.830,91
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.364.218,60 2.796.107,04
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 160.168.933,60 140.569.921,24
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.534.559,55 161.703.493,15 972.270,64
5. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 21.095.043,82 21.378.229,05
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.214.721,07 25.309.764,89 3.901.471,57
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 2.860.953,81 2.810.128,29
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.954.105,17 25.973.896,63
8. Erträge aus Beteiligungen 24.068,48 7.575,37
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.324,14 30.974,04
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.584.247,89 1.702.777,87
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.851.465,58 2.026.478,98
12. Ergebnis nach Steuern 10.532.820,12 4.787.447,82
13. Sonstige Steuern 80.333,49 79.481,03
14. Jahresüberschuss 10.452.486,63 4.707.966,79
15. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn 2.284.509,83 1.407.937,98
16. Konzernjahresüberschuss 8.167.976,80 3.300.028,81
17. Vortrag Konzernbilanzgewinn 23.234.710,85 19.934.682,04
18. Konzernbilanzgewinn 31.402.687,65 23.234.710,85

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

(1) Allgemeine Angaben

Die MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen (Oldbg.) ist beim Handelsregister Oldenburg unter der Nummer HRB 150996 eingetragen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB werden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse bei den Tochterunternehmen beachtet. Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) wurden mit folgenden Ausnahmen beachtet: Entgegen DRS 18 wurde keine steuerliche Überleitungsrechnung in den Anhang aufgenommen.

Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.

Die zur Erläuterung der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Konzernanhang übernommen.

(2) Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen, MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen, acht inländische und fünf ausländische Tochterunternehmen vollkonsolidiert.

(3) Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Einzelabschlüsse

Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt worden; die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt worden.

Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes ist unter dem Punkt (38) Übersicht über die Konzern- und Beteiligungsverhältnisse aufgeführt.

(4) Stichtage Erstkonsolidierung

Im Geschäftsjahr wurde keine Gesellschaft neu in den Konzernabschluss einbezogen.

(5) Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbe vor dem 01. Januar 2010 erfolgte nach der Buchwertmethode gem. § 301 Abs.1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung des Kaufpreises mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung. Ein sich ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wurde den in der Konzernbilanz anzusetzenden Vermögensgegenständen der jeweiligen Tochterunternehmen insoweit zugeschrieben, als deren Wert höher ist als der bisherige Wertansatz. Der nach der Zuschreibung verbleibende Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und ab dem Jahr der Erstkonsolidierung über fünf Jahre abgeschrieben.

Ein sich ergebender passiver Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz in den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der zum 31. Dezember 2021 bestehende Unterschiedsbetrag ist allein darauf zurückzuführen, dass nach dem Erwerb, aber vor dem Stichtag der Erstkonsolidierung, Gewinne thesauriert worden sind.

Für Erwerbe ab dem 01. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB. Danach ist das Reinvermögen der konsolidierten Tochterunternehmen im Erstkonsolidierungszeitpunkt einschließlich eines auf andere Gesellschafter entfallenden Anteils vollständig zum Zeitwert zu bewerten. Der danach verbleibende Betrag wird als Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen, der über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Stichtag der Erstkonsolidierung ist der Zeitpunkt, zu dem das erworbene Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Sofern dieser Zeitpunkt nicht der Beginn des Geschäftsjahres ist, erfolgt die Erstkonsolidierung auf Basis eines Zwischenabschlusses.

Konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden ebenfalls eliminiert.

(6) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen, und der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen werden gem. § 255 Abs. 4 S. 3 HGB planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen sie genutzt werden und längstens über fünf Jahre abgeschrieben.

Ein Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung von bis zum 31. Dezember 2009 erworbenen Tochterunternehmen wurde entsprechend § 309 Abs. 1 HGB a. F. ab dem der Erstkonsolidierung folgenden Jahr zu mindestens einem Viertel abgeschrieben.

Für ab dem 01. Januar 2010 erworbene Tochterunternehmen beträgt der Abschreibungszeitraum fünf Jahre.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie entgeltlich erworben wurden, zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen.

Geschäftsgebäude werden in längstens fünfzig Jahren, technische Anlagen und Maschinen in längstens zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in fünf Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie geleistete Anzahlungen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen angesetzt. Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet; die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial alle sonstigen Fertigungsaufwendungen einschließlich Fertigungsgemeinkosten, die nach den Bestimmungen des deutschen Handelsrechts aktivierungspflichtig sind. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Datum der Rechnungslegung bewertet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Liquide Mittel in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach der PUC-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Verwendung der Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der Verpflichtung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren und einem Betrachtungszeitraum von 10 Jahren von 1,87 % (Vorjahr: 2,34 %) gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Lohn- und Gehaltssteigerungen werden, soweit dies im Einzelfall notwendig war, berücksichtigt.

Die verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Bei der Bemessung der Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften haben wir allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenterminkurs des zugehörigen Devisentermingeschäfts bewertet, sofern ein solches abgeschlossen wurde. Sofern kein Sicherungsgeschäft abgeschlossen wurde, erfolgt die Bewertung von kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Bewertungseinheiten werden gebildet, soweit Vermögensgegenstände oder Schulden dazu bestimmt sind, gegenläufige Wertänderungsrisiken auszugleichen. Die Bewertung des effektiven Teils solcher Bewertungseinheiten erfolgt nach Maßgabe des § 254 HGB mittels der Methode der kompensatorischen Bewertung.

Im vorliegenden Konzernabschluss wurden die Bilanzposten der nicht in Euro bilanzierenden Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Stichtagskursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Stichtagskurse entstandenen Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzposten werden erfolgsneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist ebenfalls unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Währungsumrechnungsdifferenzen bei der Schuldenkonsolidierung sowie der Zwischengewinneliminierung werden aus Vereinfachungsgründen erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

(7) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Blatt 12) dargestellt.

(8) Firmenwert aus der Kapitalkonsoliderung

Der Ausweis betrifft die Differenz aus dem Kaufpreis und dem anteiligen Eigenkapital aus dem Erwerb der Anteile an der Miavit Yem Katki Maddeleri Ticaret Limited Sirketi und an der BKW Biokraftwerke Fürstenwalde GmbH.

(9) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten ausschließlich Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

(10) Vorräte

Das Vorratsvermögen betrifft im Wesentlichen die Vorräte der MIAVIT GmbH und der MIAVIT Nutrición Animal S.L..

(11) Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 22) enthalten.

(12) Aktive latente Steuern

Unter diesem Posten wird die Steuerabgrenzung gemäß § 274 HGB sowie gemäß § 306 HGB ausgewiesen:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
T€ T€
Zwischenergebniseliminierung 277 0
Bewertung Anlagevermögen 30 3
Forderungsbewertung 27 0
Rückstellungsbewertung 20 0
Bewertung Altersvorsorgeverpflichtungen 211 0
Summe vor Saldierung 565 3
Saldierung -3 -3
Latente Steuern nach Saldierung 562 0

Für die Berechnung wurde für die Forderungs- und Rückstellungsbewertung bei einem Tochterunternehmen ein Ertragsteuersatz von 22 % und für die übrigen Sachverhalte jeweils ein Ertragsteuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

(13) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH, Essen, beträgt T€ 27.

(14) Kapitalrücklage

Der Posten enthält die Kapitalrücklage der MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH in Höhe von T€ 545.

(15) Gewinnrücklagen

Der Posten betrifft den passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung aufgrund von Gewinnthesaurierungen vor Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften (T€ 2.576) sowie die anderen Gewinnrücklagen bei einem Tochterunternehmen (T€ 4.528).

(16) Konzernbilanzgewinn

Im Geschäftsjahr 2021 hat sich der Konzernbilanzgewinn wie folgt entwickelt:

T€
Konzernbilanzgewinn 1. Januar 2021 23.235
Jahresüberschuss im Konzern 10.453
Ergebnisanteil Minderheitsgesellschafter - 2.285
Konzernbilanzgewinn 31. Dezember 2021 31.403

(17) Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungskursumrechnung resultiert aus der Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüsse von drei Tochterunternehmen. Danach werden die Bilanzposten, bis auf das gezeichnete Kapital und den Gewinnvortrag, mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2021 umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Differenzen werden unter diesem Sonderposten innerhalb des Eigenkapitals erfasst.

18) Pensionsrückstellungen

Der ausgewiesene Betrag betrifft im Vorjahr den Verrechnungsüberhang aus der Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) mit verrechnungsfähigen Werten (Rückdeckungsversicherungen). Dabei wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden T€ 1.676
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte T€ 1.425
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte T€ 1.425
Verrechnete Aufwendungen T€ 36
Verrechnete Erträge T€ 37

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre folgender Unterschiedsbetrag:

Zehn Jahre T€ 1.676
Sieben Jahre T€ 1.826
Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB T€ 150

(19) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen, Schadenersatzansprüche, Tantiemen, Jahresabschlusskosten sowie Resturlaubsansprüche von Mitarbeitern.

(20) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Blatt 13) dargestellt.

(21) Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen stellt sich wie folgt dar:

2021 2020
T€ T€
Inland 99.597 95.940
Ausland 128.667 106.945
./. Erlösschmälerungen - 578 - 702
227.686 202.183

Hiervon entfielen auf den Tätigkeitsbereich Handel T€ 57.857 (Vorjahr T€ 42.142) und Produktion T€ 169.829 (Vorjahr T€ 160.041).

(22) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 3.392 (Vorjahr T€ 1.603).

(23) Personalaufwand

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 257 (Vorjahr T€ 210) enthalten.

(24) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste von T€ 3.238 (Vorjahr T€ 2.133).

(25) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern betreffen im Wesentlichen die Körperschaft- und die Gewerbesteuer. Sie wurden nach den für die einzelnen Gesellschaften maßgeblichen Steuervorschriften ermittelt und betreffen das Ergebnis vor Ertragsteuern. In diesem Posten sind T€ 221 Ertrag (Vorjahr T€ 98) aus der Anpassung der latenten Steuerabgrenzung verrechnet.

(26) Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB.

(27) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Wir haben zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken Devisentermingeschäfte abgeschlossen (vgl. Punkt 28).

Des Weiteren bestehen zukünftige Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 4.951 (Vorjahr T€ 7.113).

Im Rahmen der Miet- und Leasingverträge werden im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen geleast, die den Tochterunternehmen langfristig zur Verfügung stehen. Dies wirkt sich positiv auf die aktuelle Liquiditätssituation sowie auf die Eigenkapitalquote aus. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit und in den höheren Refinanzierungskosten.

Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Auftragsvergabe für die Fertigstellung von Anlagen im Bau aus verbindlichen Bestellungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 1.201).

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 4.951 (Vorjahr T€ 8.314).

(28) Derivative Finanzinstrumente

Ein Tochterunternehmen ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt, die grundsätzlich durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente abgesichert werden; hierbei handelt es sich um Devisentermingeschäfte. Ziel des Einsatzes der Finanzinstrumente ist es, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Auswirkungen von Währungskursrisiken zu reduzieren. Über den Bilanzstichtag waren Devisentermingeschäfte in Höhe von TUSD 2.506 (Vorjahr TUSD 559) und TCHF 0 (Vorjahr TCHF 151) zur Absicherung von Wareneinkaufsgeschäften abgeschlossen. Der beizulegende Wert zum Bilanzstichtag beträgt insgesamt T€ 47 (Vorjahr T€ 19).

(29) Konzernkapitalflussrechnung

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds ergibt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Geldmarkt- und Kontokorrentkrediten.

Die Zusammensetzung ergibt sich wie folgt:

31.12.2021 31.12.2020
T€ T€
Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.284 5.021
Kurzfristig fällige Geldmarktkredite gegenüber Kreditinstituten - 22.000 - 22.000
Kurzfristig fällige Kontokorrentkredite gegenüber Kreditinstituten - 10.309 - 7.641
Finanzmittelfonds - 26.025 - 24.620

(30) Konzerneigenkapitalspiegel

Bei dem Tochterunternehmen MIAVIT GmbH unterliegt der Betrag von T€ 470 (Vorjahr T€ 448) einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Dieser ergibt sich wie folgt:

31.12.2021 31.12.2020
T€ T€
Aktive latente Steuern 216 168
Übergangsvorschrift BILMOG 2010 104 104
Unterschiedsbetrag Pensionsverpflichtung gem. § 253 Abs. 6 HGB 150 176
470 448

Beim Mutterunternehmen besteht ein ausschüttungsfähiger Bilanzgewinn in Höhe von T€ 5.942 (Vorjahr T€ 4.400).

Bei den Tochtergesellschaften bestehen ausschüttungsfähige Bilanzgewinne in Höhe von insgesamt T€ 29.833 (Vorjahr T€ 23.089).

(31) Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug in den jeweiligen Bereichen:

Anzahl 2021 Anzahl 2020
Angestellte 209 205
Gewerbliche Arbeitnehmer 183 195
Aushilfen 9 14
401 414
Auszubildende 28 29
Insgesamt 429 443

(32) Geschäftsführung

Der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gehören an:

Herr Dipl. Kfm. Stefan Niemeyer, Vechta

Kauffrau Silvia Niemeyer, Vechta

B.A. Lukas Middendorf, Dinklage

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen T€ 1.556 (Vorjahr T€ 1.355).

(33) Beirat

Dem Beirat des Mutterunternehmens gehören folgende Mitglieder an:

Magnus Westerkamp, Vechta-Langförden, Geschäftsführer (Vorsitzender)

Heinrich Athmann, Mühlen, Landwirt

Dr. Hans Müschen, Maxdorf, Unternehmensberater

Die Gesamtvergütung des Beirates beträgt T€ 0 (Vorjahr T€ 0).

(34) Befreiungswirkung

Folgende Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Absatz 1 HGB macht von der Befreiung zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses gemäß § 264b HGB Gebrauch:

MIAVIT Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co. KG, Essen (Oldbg.)

Folgende Kapitalgesellschaften machen von der Befreiungswirkung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch:

MIAVIT GmbH, Essen (Oldbg.)

KONIVET GmbH, Essen (Oldbg.)

MIAVIT Food GmbH, Essen (Oldbg.)

BKW Biokraftwerke Fürstenwalde GmbH, Fürstenwalde/Spree

OLG Lagerhaus GmbH, Essen (Oldbg.)

LCE GmbH, Essen (Oldbg.)

CAM Energy Group, Essen (Oldbg.)

(35) Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer beträgt 86 T€ (Vorjahr 83 T€) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

(36) Ergebnisverwendung Mutterunternehmen

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 5.942 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

(37) Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die sich auch im Jahr 2022 fortsetzende Corona-Krise sowie der Krieg in der Ukraine haben sich auf die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Unternehmensgruppe bislang nicht negativ ausgewirkt. Wir verweisen auch auf die Ausführungen im Konzernlagebericht.

(38) Übersicht über die Konzern- und Beteiligungsverhältnisse zum 31. Dezember 2021

1. In den Konzernabschluss wurden folgende Tochterunternehmen einbezogen:

Beteiligungsquote in %
BKW Biokraftwerke Fürstenwalde GmbH, Fürstenwalde/Spree 100,0
CAM Energy GmbH, Essen (Oldbg.) 100,0
KONIVET GmbH, Essen (Oldbg.) 52,0
LCE GmbH, Essen (Oldbg.) 100,0
MIAVIT Arrendamientos S.L., Tarragona/Spanien 100,0
MIAVIT Food GmbH, Essen (Oldbg.) 100,0
MIAVIT GmbH, Essen (Oldbg.) 99,0
MIAVIT Kenya Ltd., Nairobi, Kenia 100,0
MIAVIT Nutrición Animal S.L., Tarragona/Spanien 90,0
MIAVIT Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co. KG, Essen (Oldbg.) * 0,0
MIAVIT VIETNAM COMPANY LIMITED, Ho Chi Minh, Vietnam 60,0
Miavit Yem Katki Maddeleri Ticaret Limited Sirketi, Izmir, Türkei 100,0
OLG Lagerhaus GmbH, Essen (Oldbg.) 100,0

* Beherrschender Einfluss aufgrund der Komplementärstellung und alleinigen Geschäftsführung durch die MIAVIT Stefan Niemeyer GmbH.

 

Essen, 16. September 2022

gez. Stefan Niemeyer

gez. Silvia Niemeyer

gez. Lukas Middendorf

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Zugänge Erstkonsolidierung
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 1.286.506,69 116.627,18 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 250.000,00 0,00 0,00
3. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 387.689,48 0,00 0,00
1.924.196,17 116.627,18 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 48.753.704,44 138.306,24 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.082.452,53 51.483,90 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.321.888,63 484.944,43 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.010.559,94 648.309,16 0,00
75.168.626,58 1.323.064,73 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 157.500,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.193,31 17,29 0,00
158.691,31 17,29 0,00
77.251.493,02 1.439.688,20 0,00
Entwicklung der Anschaffungskosten
Umbuchungen Abgänge Fremdwährungsdifferenzen Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 0,00 0,00 - 968,76 1.402.165,11
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 250.000,00
3. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 387.689,48
0,00 0,00 - 968,76 2.039.854,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.127.216,85 0,00 13.208,95 50.032.436,48
2. technische Anlagen und Maschinen 100.274,49 0,00 37.465,04 19.271.675,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 34.779,88 -23.276,84 6.748.776,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.227.491,34 8.761,42 0,00 422.616,34
0,00 43.541,30 27.397,15 76.475.505,12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 157.500,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 1.208,60
0,00 0,00 0,00 158.708,60
0,00 43.541,30 26.428,39 78.674.068,31
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Zugänge Erstkonsolidierung Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 778.433,32 105.707,78 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 250.000,00 0,00 0,00 0,00
3. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 233.923,48 66.696,00 0,00 0,00
1.262.356,80 172.403,78 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 8.824.982,92 1.370.668,20 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 12.598.688,49 758.996,60 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.321.988,85 558.885,23 0,00 34.778,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
25.745.660,26 2.658.550,03 0,00 34.778,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
27.008.017,06 2.860.953,81 0,00 34.778,19
Entwicklung der Abschreibungen
Fremdwährungsdifferenzen Stand 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten - 1.146,80 882.994,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 250.000,00
3. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 300.619,48
- 1.146,80 1.433.613,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.308,77 10.197.959,89
2. technische Anlagen und Maschinen 5.245,87 13.360.930,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - 13.374,93 4.832.720,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
- 5.820,29 28.393.611,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
0,00 0,00
- 6.967,10 29.827.225,59
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 519.170,81 508.073,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 87.070,00 153.766,00
606.240,81 661.839,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 39.834.476,59 39.928.721,52
2. technische Anlagen und Maschinen 5.908.745,00 6.483.764,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.916.055,39 1.999.899,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 422.616,94 1.010.559,94
48.081.893,32 49.422.945,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 157.500,00 157.500,00
2. Genossenschaftsanteile 1.208,60 1.167,43
158.708,60 158.691,31
48.846.842,73 50.243.475,96

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2021 31.12.2020
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.871 36.419 14.590 5.862 56.125 33.252 14.978 7.895
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 826 826 0 0 1.534 1.534 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.816 21.816 0 0 13.812 13.812 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.417 2.417 0 0 3.272 3.272 0 0
(davon gegenüber Gesellschaftern) (607) (607) (0) (0) (0) (0) (0) (0)
(davon aus Steuern) (827) (827) (0) (0) (569) (569) (0) (0)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (41) (41) (0) (0) (39) (39) (0) (0)
81.930 61.478 14.590 5.862 74.743 51.870 14.978 7.895

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf das Grundvermögen, durch Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens sowie durch Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021

2021 2020
T€ T€
I. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
1. Konzernperiodenergebnis 10.452 4.708
2. Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.862 2.810
3. Abnahme (-)/Zunahme (+) der Rückstellungen 558 538
4. Abnahme(+)/Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva - 16.924 740
5. Abnahme (-)/Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 6.440 101
6. Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen - 9 - 26
7. Zinsaufwendungen(+)/Zinserträge (-) 1.564 1.672
8. Beteiligungserträge (-) - 24 - 8
9. Ertragsteueraufwand (+) 3.851 2.026
10. Ertragsteuerzahlungen (-) - 2.543 - 1.092
11. Abgänge (+)/Zugänge (-) aus Fremdwährungsdiff. Anlagevermögen 26 - 76
12. Änderungen der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen - 1.366 - 301
13. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.887 11.092
II. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
1. Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 117 - 279
2. Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12 216
3. Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 1.323 - 2.942
4. Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
5. Auszahlungen (-) für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen 0 0
6. Erhaltene Zinsen (+) 20 31
7. Erhaltene Dividenden (+) 24 8
8. Cashflow aus Investitionstätigkeit - 1.384 - 2.966
III. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
1. Einzahlungen (+) von Eigenkapitalzuführungen anderer Gesellschafter 0 1.157
2. Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 2.000 2.776
3. Auszahlungen (-) aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten - 3.922 - 3.525
4. Gezahlte Zinsen (-) - 1.584 - 1.703
5. Gezahlte Dividenden (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
6. Auszahlungen (-) an andere Gesellschafter - 1.349 - 834
7. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 4.855 - 2.129
IV. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
1. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Veränderung I.-III.) - 1.352 5.997
2. Wechselkurs und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds - 53 - 254
3. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0 0
4. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode - 24.620 -30.367
5. Finanzmittelfonds am Ende der Periode - 26.025 -24.620
V. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
1. Liquide Mittel 6.284 5.021
2. kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 32.309 -29.641
3. Finanzmittelfonds am Ende der Periode -26.025 -24.620

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2021

Kapital Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Mutterunternehmen Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzerngewinn Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2021 27 545 7.104 23.235 - 555
Jahresergebnis 2021 - - - 8.168 -
Änderungen des Konsolidierungskreises - - - - -
Übrige Veränderungen - - - - - 1.366
Gewinnausschüttungen - - - - -
Stand 31.12.2021 27 545 7.104 31.403 - 1.921
Kapital Mutterunternehmen Kapital Minderheitsgesellschafter
Eigenkapital Minderheitenkapital übriges Konzernergebnis soweit auf Minderheitsgesellschafter entfallend Eigenkapital Konzerneigenkapital
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2021 30.356 1.036 2.639 3.675 34.031
Jahresergebnis 2021 8.168 - 2.284 2.284 10.452
Änderungen des Konsolidierungskreises - - - - -
Übrige Veränderungen - 1.366 - - 640 -640 - 2.006
Gewinnausschüttungen - - - 709 -709 - 709
Stand 31.12.2021 30.356 1.036 3.574 4.610 41.768

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2020

Kapital Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Mutterunternehmen Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzerngewinn Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2020 27 545 7.104 19.935 - 254
Jahresergebnis 2020 - - - 3.300 -
Änderungen des Konsolidierungskreises - - - - -
Übrige Veränderungen - - - - - 301
Gewinnausschüttungen - - - - -
Stand 31.12.2020 27 545 7.104 23.235 - 555
Kapital Mutterunternehmen Kapital Minderheitsgesellschafter
Eigenkapital Minderheitenkapital übriges Konzernergebnis soweit auf Minderheitsgesellschafter entfallend Eigenkapital Konzerneigenkapital
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2020 27.357 1.036 1.309 2.345 29.702
Jahresergebnis 2020 3.300 - 1.408 1.408 4.708
Änderungen des Konsolidierungskreises - - - - -
Übrige Veränderungen - 301 - 78 78 - 223
Gewinnausschüttungen - - - 156 - 156 - 156
Stand 31.12.2020 30.356 1.036 2.639 3.675 34.031

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Wirtschaftsbericht

Unser Unternehmen ist als Produzent in den Bereichen Premix (Vormischungen), Ergänzungsfutter, Biogas, Mineralfutter und Zusatzstoffe für die Tierernährung tätig. Des Weiteren werden auch Vitaminkonzentrate für die Lebensmittelbranche hergestellt und vertrieben.

Hauptstandort unserer Unternehmensgruppe ist Essen (Oldb.). Weitere Produktionsstandorte sind in Tarragona (Spanien) und in Ho-Chi-Minh (Vietnam). Des Weiteren haben wir Vertriebsgesellschaften in Izmir (Türkei) und in Nairobi (Kenia).

Insgesamt gehören unserer Unternehmensgruppe zum 31.12.2021 14 Unternehmen an. Hierzu gehören drei Produktionsunternehmen, fünf Handels- bzw. Vertriebsunternehmen, drei Besitzunternehmen und drei Dienstleistungsunternehmen.

Die produzierte Menge und der Umsatz im Jahr 2021 sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Der Rohertrag konnte trotz rückläufiger Rohertragsmarge deutlich gesteigert werden. Das lag vor allem an einer besseren Kundensegmentierung in den einzelnen Organisationen.

Die Gesamtleistung unseres Unternehmens ergibt sich aus den folgenden Produkten bzw. Sparten:

Handel

Premix

Ergänzer

Flüssigmischungen

Formulierungen

Cholinchlorid

Spezialprodukte

Biogasprodukte

Gelier- und Verdickungsmittel

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 um 2,7% höher als im Vorjahr. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz andauernder Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässen erholen. Die konjunkturelle Entwicklung war 2021 auch noch stark abhängig vom Corona Infektionsgeschehen. Die privaten Konsumausgaben blieben preisbereinigt auf dem gleichen Niveau.

3. Branchenspezifische Entwicklung

Die Mischfutterindustrie in Deutschland ist im Jahr 2021 weiter rückläufig. Dies ist für uns besonders relevant, da die Mischfutterindustrie ein sehr wichtiger Abnehmer unserer Produkte ist. Daher orientieren wir uns immer mehr an aufsteigenden ausländischen Märkten.

Trotz der insgesamt sinkenden Mengen ist es uns gelungen, die Vertriebsleistung zu steigern. Dies ist unter diesen Umständen mehr als erfreulich für uns.

4. Ertragslage

Im Geschäftsjahr hat sich die Gesamtleistung um 27.100 T€ auf 228.388 T€ erhöht. Deshalb und aufgrund der besseren Margen ist der Rohgewinn um 6.939 T€ auf 66.685 T€ gestiegen.

Das Konzernbetriebsergebnis (EBT vor ertragsabhängigen Vergütungen und neutralen Erträgen und Aufwendungen) ist im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 7.416 T€ auf insgesamt 16.682 T€ gestiegen.

Die Personalaufwendungen (vor ertragsabhängigen Vergütungen) sind um 36 T€ auf insgesamt 24.994 T€ gesunken und somit stabil geblieben.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne neutrale Aufwendungen) um 472 T€ auf 23.000 T€ ist vor allem auf die geringeren Messe- und Reisekosten der MIAVIT-Gruppe zurückzuführen, da in 2021 die Corona Pandemie immer noch viele Reisen unmöglich machte.

Das Finanzergebnis hat sich um 124 T€ auf - 1.540 T€ verbessert. Es sanken die Zinsaufwendungen aufgrund gesunkener unterjähriger Kreditinanspruchnahmen und Rückgang der Kreditzinsen.

Das ordentliche Ergebnis vor Ertragsteuern und vor ertragsabhängigen Vergütungen (EBT) beträgt 15,1 Mio. € und übertrifft das geplante EBT von 6,0 Mio. € deutlich. Dies auf die erheblich über der Planung liegenden Ergebnisse der MIAVIT GmbH, der MIAVIT Nutrición Animal S.L. sowie der MIAVIT Yem Katki Maddeleri Ticaret Limited Sirketi zurückzuführen. Das neutrale Ergebnis beträgt - 522 T€ (Vorjahr - 618 T€). Hierin sind vor allem die Ergebnisse aus der Währungskursumrechnung und der Forderungsbewertung enthalten.

Der Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter beläuft sich auf 10.452 T€ (Vorjahr 4.708 T€).

5. Vermögens- und Finanzlage

Das Konzerneigenkapital beträgt am 31.12.2021 41.768 T€ (Vorjahr 34.031 T€). Die Konzerneigenkapitalquote ist um 2%-Punkte auf 32,7% gestiegen. Einschließlich der mittel- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten steht dem Konzern ein mittel- und langfristiges Kapital von 66.581 T€ zur Verfügung.

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2021 Investitionen in Höhe von 1.440 T€ vor allem in Grundstücke und Gebäude sowie Anlagen und Maschinen an unserem Standort in Essen (Oldb.) sowie in Tarragona (Spanien) getätigt.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist zufriedenstellend. Der vereinfachte Cashflow (Konzern-Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen auf das Anlagevermögen) weist einen Betrag von 13.313 T€ (Vorjahr 7.518 T€) aus. Es stehen ausreichende nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2021 auf 127.780 T€ (Vorjahr 110.744 T€) gestiegen. Das Anlagevermögen ist auf 48.847 T€ (Vorjahr- 50.243 T€) gesunken. Die Vorräte sind insbesondere aufgrund gestiegener Rohstoffpreise um 9.891 T€ auf 40.526 T€ und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 6.179 T€ auf 28.126 T€ gestiegen. Die liquiden Mittel am Bilanzstichtag betragen 6.284 T€ (Vorjahr 5.021 T€). Die mittel- und langfristigen Finanzierungsmittel übersteigen das Anlagevermögen um 17.735 T€. Insgesamt ist unsere Vermögensstruktur sehr solide.

6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Konzernrentabilität hat sich in 2021 insgesamt verbessert. Die Eigenkapitalrentabilität (EBT/Eigenkapital) ist in 2021 auf 34,2% (Vorjahr 19.8%) gestiegen. Die Gesamtkapitalrentabilität (EBIT/Gesamtkapital) stieg von 7,6% auf 12,4%. Das EBITDA ergibt sich mit 18.705 T€ (Vorjahr 11.209 T€). Die EBIT-Marge (EBIT/Gesamtleistung) ist von 4,2% auf 6,9% gestiegen.

Nach dem radikalen Umbruch im vergangenen Jahr wurde das Personal nur noch leicht abgebaut. Im Jahresdurchschnitt 2021 haben wir einschließlich der Auszubildenden und Aushilfen 429 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

7. Risikobericht

Wir sind uns bewusst, dass jedes unternehmerische Handeln auch mit Risiken verbunden ist. Deshalb wurden bereits frühzeitig Instrumente zur Früherkennung und zur Steuerung von Geschäftsrisiken eingeführt. Vor allen Dingen Laboruntersuchungen zur Vermeidung von Verunreinigungen haben in unserer Unternehmensgruppe einen großen Umfang. Zudem ist unser Qualitätsmanagementsystem in 2021 verschiedenen Audits bzw. Überprüfungen unterzogen worden. Unser Risikomanagement wird laufend durch verschiedene externe Audits und sonstige interne und externe Maßnahmen überwacht. Allerdings bleibt das Problem der epidemischen Lage. Durch die anhaltenden Einschränkungen im Reiseverkehr sind weiterhin deutlich eingeschränkt neue Kunden zu akquirieren.

Beschaffungsbereich

Ausländische Lieferanten wurden von der Einkaufsabteilung kontaktiert und auditiert. Im Inland wurden von der Qualitätsmanagementabteilung einige Key Lieferanten auditiert. Bei den Gesprächen wurde den Lieferanten der Qualitätsanspruch von Seiten der MIAVIT deutlich gemacht und überprüft. Was immer mehr zum Thema wird sind die Logistikkosten. Egal bei welchem Unternehmen im Konzern man schaut, die Schwierigkeiten durch die epidemische Lage und den Ukraine-Krieg werden stark zunehmen.

Produktionsbereich

Sämtliche interne Produktions- und Prozessaudits ergaben eine Normenkonformität und eine Bestätigung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems. Alle Verbesserungsvorschläge wurden umgehend umgesetzt.

Im Rahmen der amtlichen Routinekontrolle durch die LAVES Oldenburg fanden regelmäßig Kontrollbesuche statt, bei denen Futtermittelproben verschiedener Produkttypen wie Zusatzstoffe, Vormischungen und Mischfuttermittel entnommen wurden. Der Schwerpunkt der amtlichen Routinekontrollen war die Probenahme, die Sichtung und Kontrolle der Rückverfolgbarkeit sowie allgemeine Betriebskontrollen. Im Rahmen eines Audits durch den TÜV Süd wurden ausdrücklich die doch sehr niedrigen Verwarngelder, gemessen am Jahresumsatz, gelobt.

Absatzbereich

Die Anzahl der Reklamationen und internen Fehlerberichte konnte im Jahr 2021 im Gegensatz zu 2020 um 35% reduziert werden. Gründe hierfür sind, dass zum einen ein Rezepturenteam eingeführt wurde, das zentral für die Rezeptureingabe verantwortlich ist. Diese Aufgabe wurde vorher durch den Vertrieb ausgeführt. Zudem wurde ein Stammdatenteam eingeführt um zentral die Stammdatenverwaltung vorzunehmen. Auch diese Tätigkeit lag vorher in den Händen des Vertriebs. Durch die Abschaffung der Abwicklungsabteilung und Umverteilung der Aufgaben auf andere Bereiche, wie z.B. der Logistik, konnte der Anteil an frachtbedingten Reklamationen deutlich gesenkt werden. Insgesamt haben die vorgenommenen Änderungen schon jetzt eine deutliche Verbesserung herbeigeführt und somit sind wir auf einem guten Weg. Bei Reklamationen, die durch Produktionsprozesse zustande kamen, bzw. die mit der Produktqualität zu tun haben, wurden Korrekturmaßnahmen eingeleitet und auf erfolgreiche Umsetzung kontrolliert. Interne und externe Reklamationen wurden monatlich voneinander getrennt und statistisch ausgewertet. Dabei wurden keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Wir verfolgen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des operativen Geschäftes stehen uns ausreichend liquide Mittel bzw. Kreditlinien zur Verfügung. Währungsrisiken werden durch Devisentermingeschäfte gesichert. Diese betreffen ausschließlich abgeschlossene Wareneinkaufsgeschäfte bzw. bereits vertraglich kontrahierte Verkaufsgeschäfte.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein entsprechendes Debitorenmanagement, welches stetig optimiert wird.

Ukrainekrieg

Derzeit ist für uns noch keine negative Auswirkung des Ukrainekrieges auf den Beschaffungs- und Absatzbereich erkennbar. Die mittel- und langfristigen Folgen aufgrund von Lieferengpässen und Kostensteigerungen sind für uns jedoch derzeit noch nicht abschätzbar.

8. Chancenbericht

Wesentliche Chancen sehen wir vor allem in unseren neuen Produktionsanlagen an unserem Standort in Essen (Oldbg.), in denen wir deutlich wirtschaftlicher produzieren können. Die Fokussierung auf die Erhöhung des DB1, besonders im internationalen Vertrieb, soll vorangetrieben werden. Dies wird Preiserhöhungen mit sich bringen, die auch Mengeneinbußen nach sich ziehen können.

Auch das in 2021 begonnene Kostencontrolling wird nochmal klar aufzeigen, wo eine Kundensegmentierung einen positiven Effekt hatte und wo nicht. Auch die Effektivität in der Produktion wird sicherlich durch solch eine genauere Betrachtung hier und dort verbessert werden können. Die genauere Betrachtung wird Preiserhöhungen mit sich bringen, die zur Not auch Mengeneinbußen nach sich ziehen können. Weiterhin haben wir eine homogene Kundenstruktur. Wir werden den sich bereits positiv entwickelnden Bereich der Lohnherstellung weiter ausbauen und den Prozess weiter vorantreiben. Abschließend lässt sich sagen, dass wir durch die Schaffung unserer neuen Matrixorganisation wirklich ausgesprochen viele Synergieeffekte und klare Verantwortlichkeiten geschaffen haben.

Weitere Chancen sehen wir vor allem aber auch in der ständigen Weiterentwicklung unserer Produktpalette. Insbesondere nehmen wir wahr, dass nicht nur in Deutschland und Europa das Thema Antibiotikaresistenzen zunehmend aktueller wird. In diesem Bereich verfügen wir schon seit Jahren über ein exzellentes fachliches und produktionstechnisches Know-How im Hinblick auf relevante Produkte.

Da die Tierbestände im Bereich Rinder, Schweine und Geflügel in Nordwesteuropa rückläufig sind, sehen wir unser Wachstum außerhalb der Region. Dieser Weg wurde bereits in den letzten Jahren mit der Gründung der Gesellschaften in der Türkei, Kenia und Vietnam vorangetrieben. Ein wesentlicher Bereich wird in Zukunft der Pet Food Bereich sein. Dort rechnen wir über viele Unternehmungen in unserer Holding mit den höchst möglichen Zuwächsen.

9. Prognosebericht

Wir erwarten in 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 für die MIAVIT Gruppe einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse. Dies ist vor allem auf neue Aufträge im Bereich der Lohnfertigung zurückzuführen. Wir planen für 2022 mit einem Konzernergebnis vor Ertragsteuern in einer Größenordnung von 10,4 Mio. €.

Die Covid-19-Situation sowie der Krieg in der Ukraine haben sich für uns in der ersten Jahreshälfte 2022 nicht negativ ausgewirkt. Welchen Einfluss diese Faktoren mittel- und langfristig auf unsere Unternehmensgruppe haben werden, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen.

10. Forschungsbericht

Die MIAVIT GmbH unterhält einen eigenen Bereich Forschung und Entwicklung. Durch eine ständige Weiterentwicklung bestehender Produkte, Zukunftsinvestitionen und Neuentwicklungen versuchen wir neue Marktsegmente zu erschließen.

11. Bericht über bestehende Zweigniederlassungen

Die MIAVIT-Gruppe betreibt neben ihrem Hauptsitz in Essen (Oldbg.) auch ein Produktionswerk in Tarragona, Spanien und in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam. Das Werk in Tarragona wird über die Tochtergesellschaft MIAVIT Nutricion Animal S.L und das Werk in Ho-Chi-Minh-Stadt über die Tochtergesellschaft MIAVIT VIETNAM COMPANY LIMITED betrieben. Weiterhin bestehen Vertriebsgesellschaften in der Türkei und in Kenia.

 

Essen, 16. September 2022

gez. Stefan Niemeyer

gez. Silvia Niemeyer

gez. Lukas Middendorf

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