Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 6961
Vorher
VPC Achtzehnte Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
22.1.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen und Ersatzteilen, insbesondere mit höherwertigen Kraftfahrzeugen britischer Marken sowie der Betrieb einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstatt, die Vermittlung von Finanzierungen, Versicherungen und Leasinggeschäften sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Christel Thelen
seit 2.9.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

British Premium Cars GmbH

Koblenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen vertritt als Vertragshändler und Servicebetrieb die Marken JAGUAR und LAND ROVER (JLR) in Koblenz und Umgebung. Der Geschäftszweck der Gesellschaft beinhaltet:

- den Vertrieb von Neufahrzeugen

- den Vertrieb von Gebrauchtfahrzeugen aller Fabrikate

- die Wartung, Instandsetzung und Reparatur von Fahrzeugen

- den Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehörartikeln

- die Vermietung von Kraftfahrzeugen

- die Vermittlung von Finanzdienstleistungen

- die Vermittlung von Versicherungen

Der Vertrieb von Neufahrzeugen erfolgt aufgrund der Verträge mit den Herstellern ausschließlich in Deutschland. Da JLR sein Vertriebssystem geändert hat, werden wir - wie auch andere Händler - ab November 2024 Jaguar-Servicepartner, aber kein Vertriebspartner mehr sein. Für Land Rover bleiben wir Service- und Vertriebspartner.

Bei dem Vertrieb von Gebrauchtwagen sind wir nicht an ein bestimmtes Verkaufsgebiet gebunden.

2. Forschung und Entwicklung

Als Handels- und Servicebetrieb werden keine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung entfaltet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Angesichts der Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine standen laut BMWK die vergangenen Jahre vor allem im Zeichen der kurzfristigen Krisenbewältigung.

Die wirtschaftliche Entwicklung wurde, ähnlich wie im Vorjahr, maßgeblich durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise und eine ausgeprägte Schwäche der Weltwirtschaft geprägt. Darüber hinaus machten sich die zunehmend spürbaren Effekte der restriktiveren Geldpolitik bemerkbar. Ein weiterer belastender Faktor war ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen reduzierte. Diese Faktoren führten dazu, dass die deutsche Wirtschaft stärker belastet wurde als zu Beginn des vergangenen Jahres erwartet und die wirtschaftliche Erholung verzögert wurde. Durch diese Faktoren verringerte sich für das Jahr 2023 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 Prozent.1

Im Jahresverlauf 2023 hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise aufgrund der deutlich gesunkenen Energiepreise merklich verlangsamt. Im Januar 2024 sank die Inflationsrate auf 2,9 %, den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Zum Vergleich: Im Januar 2023 betrug sie noch 8,7 %. Im Durchschnitt des Jahres 2023 lagen die Verbraucherpreise um 5,9 % höher als im Vorjahr.2

Der Euro hat im Jahr 2023 gegenüber dem US-Dollar an Wert zugelegt. Der durchschnittliche Wechselkurs des Euros belief sich laut Europäischer Zentralbank im Jahr 2023 auf 1,0813 US-Dollar, im Vergleich zu 1,0530 US-Dollar im Vorjahr. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 notierte der Kurs bei 1,1050 US-Dollar.3

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 verzeichnete die weltweite Pkw-Produktion einen erheblichen Anstieg von 10,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs ist auf positive Produktionstrends in allen Regionen zurückzuführen. In Europa stieg die Produktion um 12,6 %, was durch das schwächere Vergleichsbasisjahr 2022 begünstigt wurde. Die Produktion in den USA nahm um 8,5 % zu. In China zeigte die Produktion nach einem starken letzten Quartal eine Erholung von 9,1 %, wodurch China seine Position als weltweit führender Pkw-Hersteller mit einem Marktanteil von 33,5 % festigte.4

Trotz der wirtschaftlichen Stagnation im vergangenen Jahr zeigte sich die Investitionsentwicklung relativ stabil und widerstandsfähig. Diese Stabilität ist jedoch teilweise auf besondere Faktoren zurückzuführen. So spielten beispielsweise Investitionen im Rahmen des Bundeswehr-Sondervermögens eine bedeutende Rolle, da sie zu einem Anstieg der staatlichen Ausgaben führten. Ebenso wirkten sich staatliche Anreize wie die Umweltprämie für elektrische Fahrzeuge positiv auf die Investitionsbereitschaft aus, insbesondere bei gewerblichen Neuzulassungen. Diese Sondereffekte trugen dazu bei, die Investitionstätigkeit aufrechtzuerhalten, obwohl die allgemeine Wirtschaftslage eher stagnierte.5

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Pkw neu zugelassen, was einen Anstieg von 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Von diesen Neuzulassungen entfielen 67,1 % auf gewerbliche und 32,8 % auf private Zulassungen, wobei die gewerblichen Zulassungen um 12,4 % zunahmen, während die privaten um 1,9 % zurückgingen. Elektro-Pkw (BEV) erreichten 524.219 Einheiten und verzeichneten einen Anstieg von 11,4 %, womit ihr Anteil am Gesamtmarkt 18,4 % betrug. Benzinbetriebene Pkw stellten 34,4 % des Marktes und stiegen um 13,3 %, während dieselbetriebene Pkw 17,1 % ausmachten und um 3,0 % zulegten. Der Gebrauchtfahrzeugmarkt zeigte ebenfalls eine positive Entwicklung mit 7.024.629 umgeschriebenen Fahrzeugen, was einem Anstieg von 5,7 % entspricht.6

Im Jahr 2023 nahmen SUVs mit einem Marktanteil von 30,1 % eine führende Position ein, wobei die Neuzulassungen in diesem Segment um 10,0 % zunahmen. Geländewagen erreichten einen Marktanteil von 11,4 % und verzeichneten einen Anstieg von 8,3 % bei den Neuzulassungen.7

Im Jahr 2023 verzeichnete Jaguar/Land Rover in Deutschland und auf globaler Ebene bemerkenswerte Verkaufszahlen. Weltweit stiegen die Verkäufe um 27 % auf insgesamt 420.584 Fahrzeuge, was auf eine verbesserte Produktion und anhaltende Nachfrage zurückzuführen ist.8

Im Vergleich zum Vorjahr blieb Jaguar bei der Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge konstant. Land Rover konnte seine Neuzulassungen von 12.148 im Vorjahr auf 13.779 in 2023 erhöhen, was einem Zuwachs von ungefähr 13,4 % entspricht.

Laut Jahresbericht von Jaguar/Land Rover verläuft die Umwandlung von Jaguar in eine rein elektrische Luxusmarke planmäßig, mit den ersten neuen Fahrzeugen, die 2025 auf den Markt kommen sollen.9

Range Rover hat bereits mit dem Range Rover, dem Range Rover Sport und dem Range Rover Velar bereits drei erfolgreiche Plug-In Hybrid Modelle auf dem Markt.10

Der Range Rover Evoque wurde als der Gebrauchtwagen ausgezeichnet, der Autohändlern in Großbritannien den höchsten Gewinn im Weiterverkauf einbrachte. Genaue Umsatzzahlen für den Gebrauchtwagenmarkt von Jaguar/Land Rover sind nicht bekannt.11

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz im Geschäftsjahr ist gegenüber dem Vorjahr um 1.549 T€ (+8,5 %) auf 19.826 T€ gestiegen. Die Erhöhung entspricht somit in etwa der Branchenentwicklung. Wesentlicher Umsatzträger ist hier das Neu- und Vorführwagengeschäft (+22,6 %). Der Gebrauchtwagenumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % ab. Die übrigen Umsatzbereiche blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Damit konnten wir insgesamt unsere Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr übertreffen.

Im Geschäftsjahr konnten 110 Neuwagen (Vorjahr: 118) und 26 Vorführwagen (Vorjahr: 14) verkauft werden. Die Anzahl der veräußerten Gebrauchtwagen ist mit 162 Fahrzeugen konstant geblieben.

Unser Jahresergebnis wird mit 618 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 605 T€) und liegt damit ebenfalls über unserem Planergebnis.

3. Lage

a) Ertragslage

Die mit dem Hersteller vereinbarten Zulassungs- und Bestellziele konnten auf Grund von Verfügbarkeitsengpässen und Veränderungen in der Margenstruktur nicht erreicht werden.

Der Materialaufwand entwickelte sich unterproportional zum Umsatz, da der Umsatz um 8,5 % auf 19.826 T€ und der Materialaufwand nur um 7,2 % auf 15.481 T€ gestiegen ist. Der Rohertrag stieg um 13,5 % auf 4.345 T€. Die Materialaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 78,1 % (Vorjahr: 79,1 %).

Der Personalaufwand stieg um 3,2 % (+52 T€) auf 1.668 T€. Im Geschäftsjahr wurde ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Die Bindung qualifizierter Mitarbeiter an den Betrieb durch attraktive Gehälter sehen wir im Hinblick auf das geringe Angebot an qualifizierten Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt als notwendig und langfristig sinnvoll an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.296 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr um 18,5 % (203 T€) gestiegen.

Das Finanzergebnis verschlechtert sich um 131 T€. Dies ist auf einen stark gestiegenen Zinsanteil aufgrund der Fahrzeugfinanzierung über die Herstellerbank für die Neuanschaffung zurückzuführen.

Insgesamt konnte ein positives Jahresergebnis von 618 T€ erreicht werden.

b) Finanzlage

Die Zusammenarbeit mit den PKW- und Geschäftsbanken ist sehr gut. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

Die kurzfristigen PKW-Finanzierungen sind korrespondierend mit dem Fahrzeugbestand (+ 2,5 Mio. €) um 2,3 Mio. € gestiegen.

Die Verbindlichkeiten wurden stets innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die Kontokorrente werden, wenn überhaupt, innerhalb der vereinbarten Linien in Anspruch genommen.

Der Cashflow vor Veränderung des working capitals beträgt 1.043 T€ (Vorjahr: 917 T€), aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.106 T€ (Vorjahr: -1.072 T€), aus der Investitionstätigkeit -117 T€ (Vorjahr: -11 T€) und aus der Finanzierungstätigkeit 2.044 T€ (Vorjahr: -1.360 T€).

c) Vermögenslage und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich um 3.062 T€ erhöht. Im Wesentlichen resultiert dies aus der Erhöhung des Fahrzeugbestandes der Vorführwagen (+532 T€) und der Vorräte (+2.010 T€), aus den gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-348 T€) sowie aus den gestiegenen liquiden Mitteln (+821 T€).

Das Anlagevermögen besteht zum größten Teil (1.798 T€ (Vorjahr: 1.266 T€)) aus Vorführwagen. Diese werden üblicherweise in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten veräußert.

Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresergebnisses um 618 T€ auf 2.814 T€. Die Eigenkapitalquote ist von 30,0 % im Vorjahr auf 27,1 % gesunken.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich hauptsächlich um kurzfristige Verbindlichkeiten zur Finanzierung des Fahrzeug- und Lagerbestandes sowie der Vorführwagen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen sowie die allgemeine Liquiditätslage heran.

Die Liquiditätslage ist als stabil zu bezeichnen.

Die EBIT-Marge (EBIT / Gesamtleistung) des Geschäftsjahres beträgt 5,5 % (Vorjahr: 5,1 %). Die EBITDA-Marge (EBITDA / Gesamtleistung) ist von 6,8 % auf 7,6 % gestiegen.

Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss / Eigenkapital) sank von 27,5 % auf 22,0 %. Die Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis + Zinsaufwand / Gesamtkapital) sank von 9,1 % auf 7,8 %; sie ist infolge des im Vergleich zum Jahresergebnis prozentual stärker gestiegenen Gesamtkapitals gesunken.

Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage im Vergleich zur Branche als zufriedenstellend.

5. Gesamtaussage

Zusammengefasst ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft vor dem dargestellten Hintergrund der Einflüsse des vergangenen Jahres als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Geschäftsentwicklung verlief teilweise günstiger als die der Branche. Die strategischen Ziele wurden im Rahmen des wirtschaftlichen Umfelds und der Marktbedingungen erfolgreich umgesetzt.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten, sind im Anhang erläutert.

IV. Prognosebericht

Für das kommende Jahr rechnet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit rund 2,65 Millionen neuen Pkw. Ein großer Sprung in den Zulassungszahlen sei nicht zu erwarten. Die gestiegenen Rohstoffkosten haben die Fahrzeugpreise erhöht, weshalb viele potenzielle Käufer den Kauf hinauszögern, da ihr real verfügbares Einkommen nicht ausreiche. Zudem gibt es ein unzureichendes Angebot an erschwinglichen Kleinwagen. Die Unsicherheit über die zukünftige Verkehrs- und Klimapolitik der Regierung trägt zur Zurückhaltung bei, da noch unklar ist, ob der Umweltbonus für 2024 aufgrund der laufenden Haushaltsdiskussion in der geplanten Höhe noch verfügbar sein wird.

Die Besitzumschreibungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) voraussichtlich auch im Jahr 2024 das Niveau der vorangegangenen Jahre nicht vollständig erreichen. Dennoch wird ein leichter Anstieg erwartet. Dieser Trend zeichnet sich ab, weil Gebrauchtwagen nach wie vor eine erschwingliche Option für viele Menschen darstellen, die auf Mobilität angewiesen sind. In einer Zeit, in der die Preise für Neuwagen steigen und wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen, bieten gebrauchte Fahrzeuge eine attraktive Alternative für diejenigen, die ein Auto benötigen, aber auf die Kosten achten müssen.12

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für das Jahr 2024 mit rund 2,8 Millionen Neuwagen auf den Straßen in Deutschland. Das wären rund 1 % mehr Neuzulassungen als im vergangenen Jahr, aber rund ein Viertel weniger als 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise. Für Europa erwartet der VDA ein Absatzplus von 4 % auf rund 10,9 Millionen Einheiten.13 Im ersten Quartal sind laut dem KBA rund 695.000 neue Pkw und damit 4,2 % mehr Fahrzeuge zugelassen worden als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Auch der Gebrauchtwagenmarkt zeigte im März leichte Schwächen. Mit rund 552.000 Besitzumschreibungen lag der Wert um minus 1,5 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wechselten rund 1,626 Mio. Pkw die Besitzer, das waren 7,9 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.14 Nach Prognose des VDA steht einer Normalisierung der Lage im Fahrzeughandel im Wesentlichen die gesamtwirtschaftliche Schwäche entgegen, bedingt durch Faktoren wie den Ukrainekrieg und die Folgen der inflationären Entwicklungen der Währungsmärkte. Diese verschlechtern die Finanzierungskonditionen für die Verbraucherinnen und Verbraucher und mindern zudem die Kaufkraft.15 Im ersten Quartal 2024 wurden 763 Jaguar (Vorjahr 931) und 3.279 Land Rover (Vorjahr 3.641) neu zugelassen.16 Im Gebrauchtwagengeschäft sind Prognosen schwierig; hier ist eine genaue Marktbeobachtung erforderlich, um weiterhin mit attraktiven Angeboten zu reagieren. Wir prognostizieren hier im Rahmen der vielschichtig beeinflussten Käuferzurückhaltung (Ukraine-Krieg, hohe Inflationsrate) eine verhalten positive Absatzmöglichkeit.

Das Fahrzeuggeschäft lag im ersten Quartal 2024 im Neu- und Vorführwagenbereich gleich dem Vorjahr, im Bereich der Gebrauchtwagen konnten im Vergleichszeitraum 3 Fahrzeuge weniger veräußert werden. Wir gehen in unserer Kurzfristplanung davon aus, dass die Absatzzahlen im Gebrauchtwagenbereich stagnieren und im Neuwagenbereich sich stabilisieren werden. Aufgrund der Umstellung des Vertriebssystems bei Jaguar/Land Rover werden wir ab Ende des Jahres 2024 keinen Jaguar-Vertriebsvertrag mehr haben. Darüber hinaus existieren seit dem 1.7.2023 neue Händlerverträge mit deutlich verringerten Margen. Dies hat Einfluss auf unser Rohergebnis. Es ist abzuwarten, ob der Hersteller je nach Reaktion des Marktes tendenziell bei der neuen Vertriebsstrategie bleibt.

Bezüglich des Werkstattgeschäftes erwarten wir in den nächsten drei Jahren ein konstantes Niveau entsprechend des Geschäftsjahres. Inwieweit auch hier der Ukraine-Konflikt mittelbar längerfristig Einfluss nehmen wird, bleibt abzuwarten. Im ersten Quartal 2024 bestätigten sich unsere Prognosen hinsichtlich steigender Werkstattaufträge. Die Auftragseingänge März lassen aber den Schluss zu, dass in den nächsten Monaten rückläufige Zahlen zu erwarten sind.

Die konjunkturelle Entwicklung, der anhaltende Wettbewerbsdruck und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges könnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beeinträchtigen. Wir hoffen dennoch, dass die attraktive und breite Produktpalette das Nachfrageverhalten der Kunden positiv beeinflussen werden. Im Servicegeschäft werden wir die Entwicklungen genau beobachten und mit entsprechenden Arbeitszeitmodellen reagieren.

Wir erwarten für 2024 aufgrund der dargestellten Rahmenbedingungen bei teilweiser Erfüllung der Herstellerziele eine Beibehaltung des Umsatzes sowie ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Als markengebundener Vertragshändler besteht neben der Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung und dem Konsumverhalten eine generelle Abhängigkeit gegenüber dem Hersteller. Dies betrifft unmittelbar und kurzfristig den Neufahrzeugbereich. Zusätzlich beeinflussen die Unterstützungsmaßnahmen des Herstellers in diesem Bereich auch die Restwerte der Gebrauchtwagen.

Krisenbedingte Lieferschwierigkeiten, Nachlassverhalten, die Modellpolitik unseres Herstellers sowie dessen Bestrebungen zum Direktvertrieb könnten sich negativ auf die Rentabilität des Unternehmens auswirken. Krisenbedingt ist jedoch auch im Geschäftsjahr 2024 mit Lieferverzögerungen zu rechnen. Die Region Sierre in der Schweiz wurde von verheerenden Überschwemmungen getroffen, was Folgen hat für die dort ansässigen Unternehmen und Automobilzulieferer wie Novelis, ein Partner von JLR und bedeutender Aluminiumlieferant in der Automobilbranche. Es wird seitens des Herstellers versucht die Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit so gering wie möglich zu halten. Man führe ebenfalls sehr gute Gespräche mit anderen Zulieferern, um Aluminium aus anderen Quellen zu beziehen. Sollte die Verfügbarkeit der Aluminium-Teile nicht kurzfristig wiederhergestellt sein, würde dies die Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Neuwagen beeinträchtigen. Gegebenenfalls eröffnet dies wieder verstärkt die Möglichkeit des Gebrauchtwagenabsatzes. In unseren Prognosewerte haben wir beide Sachverhalte berücksichtigt.

Die möglichen Auswirkungen sind vorstehend beschrieben. Wir werden die erfolgs- und liquiditätswirksamen Folgen genau beobachten und bewerten sowie unsere Kurzfristplanung hierauf in Abhängigkeit der Unterstützungsmaßnahmen des Herstellers einstellen.

Aus den bestehenden Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingfahrzeugen haben wir bei einzelnen Fahrzeugen eine angemessene Drohverlustrückstellung gebildet. Gelichzeitig werden die Restwerte konsequent gefloatet, um dem Risiko entgegen zu wirken

Ein Preisänderungsrisiko aus den Bereichen Beschaffung und Absatz ist insoweit erkennbar, dass insbesondere eingetretene bzw. erwartende Kostensteigerungen und Lohnerhöhungen Einfluss auf Beschaffungspreise haben werden, die möglicherweise nicht oder nur zeitverzögert über erhöhte Absatzpreise kompensiert werden können. Daher muss mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gerechnet werden. Aufgrund unseres konsequenten Forderungsmanagements sind Forderungsausfälle die Ausnahme.

Das Liquiditätsrisiko ist aufgrund unserer guten Liquiditätsausstattung und Eigenkapitalentwicklung als gering einzustufen.

Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf unsere EDV und Datenbestände begegnen wir mit Firewall Systemen sowie mit der restriktiven Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen. Wir investieren fortwährend in die Sicherheit und Aktualität unserer IT Landschaft. Die IT-Risiken sind angemessen versichert.

2. Chancenbericht

Die Marken Jaguar und Land Rover haben aufgrund qualitativ hochwertiger Produkte und einer konsequenten Modellstrategie über die letzten Jahre einen stabilen, jedoch zahlenmäßig in Summe rückläufigen Anteil an der Zahl der Neuzulassungen erreichen können. Dieser Entwicklung sehen wir grundsätzlich auch für das kommende Geschäftsjahr entgegen. Die krisenbedingten Einflüsse werden wir dabei angemessen und rechtzeitig beobachten, um mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren.

Durch die stabilen Verkaufszahlen an Neu- und Gebrauchtwagen in der Vergangenheit ist mit dem Bestand an Fahrzeugen unserer Marken im Einzugsgebiet unseres Unternehmens auch das Potential für das After-Sales-Geschäft (Werkstatt und Teilehandel) stabil. Wir sehen daher auch in diesem Bereich Potentiale und zunächst für das kommende Geschäftsjahr eine stabile Entwicklung.

3. Gesamtaussage

Trotz des starken Wettbewerbsumfelds, der aufgezeigten Risiken und Einflüsse überwiegen grundsätzlich aus unserer Sicht insgesamt die Chancen. Dieses ist vor allem in der Stellung und Ausrichtung des Unternehmens als einziger Vertragshändler in Koblenz und Umgebung als auch in der positiven Entwicklung der Marken Jaguar und Land Rover begründet.

Es bestehen derzeit keine erkennbaren Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Koblenz, 16. August 2024

gez. Christel Thelen

1 Bundesbank

2 Statistisches Bundesamt

3 Deutsche Bundesbank: Wechselkursstatistik Februar 2024 Statistische Fachreihe

4 ACEA: Economic and Market Report Global and EU auto industry: Full year 2023

5 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): Jahreswirtschaftsbericht 2024

6 KBA Neuzulassungsbarometer für 2023

7 KBA Neuzulassungsbarometer für 2023

8 Best-Selling-Cars JLR full year sales

9 JLR Annual Report 2023

10 LandRover.de

11 Best-Selling-Cars JLR full year sales

12 ZDK Prognose 2024

13 Verband der Automobilindustrie (VDA): Pressemitteilung v. 30.01.2024

14 ZDK Pressemitteilung 3/2024

15 Verband der Automobilindustrie (VDA): Pressemitteilung v. 30.01.2024

16 Kraftfahrt-Bundesamt (KBA): Statistik Monatsergebnisse März 2023 und März 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.022.557,00 1.428.551,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.054,00 2.618,00
II. Sachanlagen 2.021.503,00 1.425.933,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280,00 3.211,00
2. technische Anlagen und Maschinen 38.260,00 36.322,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.011,00 120.879,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.797.952,00 1.265.521,00
B. Umlaufvermögen 8.212.247,26 5.813.018,51
I. Vorräte 5.997.618,88 3.987.370,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 561.443,91 993.818,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.653.184,47 831.829,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.325,96 55.545,90
D. Aktive latente Steuern 39.621,45 32.448,07
Aktiva 10.391.751,67 7.329.563,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.814.479,91 2.196.570,75
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 2.096.570,75 1.491.868,17
III. Jahresüberschuss 617.909,16 604.702,58
B. Rückstellungen 594.058,93 375.583,94
C. Verbindlichkeiten 6.983.212,83 4.757.408,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.660.300,52 4.422.220,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.110.300,52 3.772.220,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 550.000,00 650.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 322.912,31 335.187,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 322.912,31 335.187,90
Passiva 10.391.751,67 7.329.563,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.471.815,70 3.952.336,94
2. Personalaufwand 1.667.682,40 1.615.645,10
a) Löhne und Gehälter 1.400.813,33 1.358.336,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 266.869,07 257.308,15
3. Abschreibungen 424.961,16 313.258,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 424.961,16 313.258,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.296.168,52 1.093.617,24
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.096,20 3.062,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 193.696,31 60.991,80
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 274.623,35 266.558,71
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 7.173,38
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 20.360,18
8. Ergebnis nach Steuern 619.780,16 605.327,88
9. sonstige Steuern 1.871,00 625,30
10. Jahresüberschuss 617.909,16 604.702,58

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der British Premium Cars GmbH, mit Sitz in Koblenz, (Amtsgericht Koblenz, HR B 6961) für das Geschäftsjahr wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz entspricht der gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB vorgeschriebenen Gliederung, wobei gemäß § 265 Abs. 6 HGB der Posten "Geschäfts- und Vorführwagen" hinzugefügt wurde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode bemessen wurden, bewertet.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die auf der Grundlage der vorsichtig geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen werden, bzw. mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die Vorführwagen werden linear abgeschrieben bzw. mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt sechs Jahre.

Geringwertige Anlagegegenstände bis 250,00 € Anschaffungs- und Herstellungskosten werden sofort abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 € bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit 20,0 % linear abgeschrieben wird. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird demnach aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt, da die Abweichungen des Wertansatzes im Vergleich zu einer einzelnen Bewertung unwesentlich sind.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalbeträgen bzw. mit dem niedrigeren Zeitwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Abschreibungen bzw. Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Übrige Posten des Umlaufvermögens

Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden in der Bilanz als Saldo künftiger Steuerbe- und -entlastungen aufgrund von unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz der Gesellschaft angesetzt. Dabei wird von dem Wahlrecht zum Ansatz des Überhangs aktiver latenter Steuern Gebrauch gemacht. Die Berechnung der Steuerabgrenzung erfolgt grundsätzlich auf der Basis eines kombinierten Steuersatzes von 30,53 % für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Eine Rückstellung für passive latente Steuern war nicht zu bilden.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 150.000,00 €. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 6.178.577,82 €. Sie sind gesichert durch Sicherungsübereignungen der Neu- und Gebrauchtwagen sowie durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen in Höhe von jährlich 144 T€ sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 56,6 T€.

Daneben bestehen Rückkaufverpflichtungen in Höhe von insgesamt 4.702,7 T€; davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 2.521,3 T€.

Am Bilanzstichtag bestand im Zusammenhang mit diesen Rückkaufverpflichtungen die Notwendigkeit Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von 129,8 T€ zu bilden.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 26,75 Mitarbeiter, davon 10 gewerbliche Angestellte, 4 leitende Angestellte und 12,75 kaufmännische Angestellte.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin ist seit dem 01.07.2009 Frau Christel Thelen, Koblenz, Kauffrau.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB über die gewährten Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Ausschüttungsgesperrter Betrag § 285 Nr. 28 HGB

Aufgrund aktiver latenter Steuern ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von 39,6 TEUR.

Nachtragsbericht § 285 Nr. 33 HGB

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 wurden die Händlerverträge für Jaguar und Land Rover gekündigt. Für Land Rover wurde beginnend mit dem Geschäftsjahr 2025 ein neuer Händlervertrag als Vertriebs- und Servicepartner unterzeichnet, dessen Bedingungen bereits seit Juli 2023 gelten. Ab November 2024 werden wir Jaguar-Servicepartner, aber kein Vertriebspartner mehr sein. Auch für Jaguar gelten bereits seit Juli 2023 geänderte Vertriebsbedingungen. Die veränderten Bedingungen werden Auswirkungen auf unsere Ertragslage haben, die im Prognosebericht des Lageberichtes bereits berücksichtigt sind.

Die Region Sierre in der Schweiz wurde von verheerenden Überschwemmungen getroffen, was Folgen für die dort ansässigen Unternehmen und Automobilzulieferer wie Novelis, ein Partner von JLR und bedeutender Aluminiumlieferant in der Automobilbranche, hat. Es wird seitens des Herstellers versucht die Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit so gering wie möglich zu halten. Man führe ebenfalls sehr gute Gespräche mit anderen Zulieferern, um Aluminium aus anderen Quellen zu beziehen. Sollte die Verfügbarkeit der Aluminium-Teile nicht kurzfristig wiederhergestellt sein, würde dies die Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Neuwagen beeinträchtigen. Gegebenenfalls eröffnet dies wieder verstärkt die Möglichkeit des Gebrauchtwagenabsatzes. In unseren Prognosewerten haben wir beide Sachverhalte berücksichtigt.

Wir verweisen darüber hinaus auf die Abschnitte IV. Prognosebericht und V. Chancen- und Risikobericht des Lageberichtes.

 

Koblenz, den 16. August 2024

gez. Christel Thelen

Die Gesellschafterversammlung hat am 10.09.2024 beschlossen den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag des Geschäftsjahres 2023 auf nuee Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.951,45
Immaterielle Vermögensgegenstände 73.951,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.297,39
technische Anlagen und Maschinen 96.830,38 12435,79
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 562.997,37 109.584,48
Geschäfts- und Vorführwagen 1.768.672,87 2.152.415,89 1.585.060,08
Sachanlagen 2.455.798,01 2.274.436,16 1.585.060,08
Anlagevermögen 2.529.749,46 2.274.436,16 1.585.060,08
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.951,45
Immaterielle Vermögensgegenstände 73.951,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.297,39
technische Anlagen und Maschinen 109.266,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 672.581,85
Geschäfts- und Vorführwagen 2.336.028,68
Sachanlagen 3.145.174,09
Anlagevermögen 3.219.125,54
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.333,45 1.564,00 72.897,45
Immaterielle Vermögensgegenstände 71.333,45 1.564,00 72.897,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.086,39 2.931,00 27.017,39
technische Anlagen und Maschinen 60.508,38 10.497,79 71.006,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.118,37 45.452,48 487.570,85
Geschäfts- und Vorführwagen 503.151,87 364.515,89 329.591,08 538.076,68
Sachanlagen 1.029.865,01 423.397,16 329.591,08 1.123.671,09
Anlagevermögen 1.101.198,46 424.961,16 329.591,08 1.196.568,54
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.054,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.054,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280,00
technische Anlagen und Maschinen 38.260,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.011,00
Geschäfts- und Vorführwagen 1.797.952,00
Sachanlagen 2.021.503,00
Anlagevermögen 2.022.557,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zum Bestätigungsvermerk:

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen und ungekürzten Jahresabschluss.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die British Premium Cars GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der British Premium Cars GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der British Premium Cars GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 21. August 2024

SRS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Rudolf Schmitz, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Stüben, Wirtschaftsprüfer

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