WERIGON GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Gisbertz seit 26.2.2024 | Prokura |
Koray Cavdir seit 26.3.2021 | Geschäftsführer |
Cagdas Arda seit 23.8.2018 | Prokura |
Marika Schmidt seit 5.2.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Coral Holding Anonim Sirketi | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coral Touristik GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Coral Touristik GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Coral Touristik GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Coral Touristik GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 20. Juni 2024 Aderhold
GmbH
Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungs- und FeststellungsbeschlussDer Jahresabschluss der Coral Touristik GmbH zum 31.12.2023 in der Fassung des Berichts der Aderhold GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft vom 20. Juni 2024 wird festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Istanbul, 26.08.2024 CORAL Holding A.S. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. ALLGEMEINES Die Coral Touristik GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist beim zuständigen Amtsgericht Düsseldorf im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 59898 eingetragen. Die FERIEN Touristik GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB und richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbHG. Die Coral Touristik GmbH wendet bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren an. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen ermittelt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250,00 € bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten eingestellt. Der jeweilige Sammelposten wird auch handelsrechtlich im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden zum Stichtag wertberichtigt. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern werden angesetzt, sofern sich zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen ergeben, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich abbauen und zu einer Steuerentlastung führen werden. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden angesetzt, sofern eine Verlustverrechnung in den nächsten fünf Jahren erwartet wird. Es bestehen aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 3.388 T€ (Vorjahr 1.684 T€). Bei der Berechnung wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von insgesamt 31,2% angewendet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Geleistete Anzahlungen Die geleisteten Anzahlungen in Höhe von 16.678 T€ (Vorjahr: 4.341 T€) beziehen sich auf künftige Leistungen. Davon entfallen 12.641 T€ (Vorjahr: 2.947 T€) auf Reisevorleistungen (insbesondere Flüge) und 4.036 T€ (Vorjahr: 1.394 T€) auf Agenturprovisionen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgenstände Die sonstigen Vermögensgenstände beinhalten im Wesentlichen am Bilanzstichtag noch nicht frei verfügbare flüssige Mittel (6.838 T€ - Vorjahr: 4.780 T€), Umsatzsteuerguthaben (2.565 T€ - Vorjahr: 1.032 T€) sowie Forderungen gegen Reisebüros (997 T€ - Vorjahr: 1.272 T€). 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschließlich transitorische Abgrenzungen. 5. Eigenkapital Die erstmalige Zuführung zu den aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge im Jahr 2009 für die Jahre bis 2008 in Höhe von 198 T€ ist in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. In Höhe der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 3.388 T€ (Vorjahr: 1.684 T€) besteht eine Ausschüttungssperre. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3.506 T€ (Vorjahr: 1.657 T€) umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Vertriebsprovisionen, ausstehende Rechnungen, Prozessrisiken sowie Personal- und Jahresabschlusskosten. 7. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.679 T€ (Vorjahr: 14.004 T€) entfallen 0 T€ (Vorjahr: 14.004 T€) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von 39.792 T€ (Vorjahr: 34.289 T€) haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Verpfändungen von Aktiva Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind 13.870.987,00 € zu Gunsten einer Versicherung verpfändet (DRSF-Reisesicherungsscheine). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Angaben zur Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Coral Touristik GmbH ist als Reiseveranstalter in den klassischen Zielgebieten des Mittelmeerraums - Türkei, Ägypten, Balearen, Griechenland, Iberische Halbinsel -, den Kanarischen Inseln und Portugal vertreten. Weitere Umsatzerlöse entfallen insbesondere auf die Zielgebiete Mittelamerikas, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Malediven, Deutschland, Bulgarien und Thailand. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich mit Kunden im Inland generiert. 2. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von 164 T€ ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 839 T€. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 82,1 Arbeitnehmer (im Vorjahr 66,8 Arbeitnehmer) in der Gesellschaft beschäftigt. Davon waren 80,1 Angestellte und 2 leitende Angestellte. 2. Geschäftsführung
Der Geschäftsführer übt die Tätigkeit hauptberuflich aus. 3. Konzernzugehörigkeit Die Coral Holding A.Ş., Istanbul/Türkei, ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmen erhältlich. 4. Angaben zum Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 32 T€ und für Steuerberatungsleistungen 10 T€.
Düsseldorf, den 20. Juni 2024 Coral Touristik GmbH Koray Cavdir, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage der Gesellschaft 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Chancen- und Risikobericht IV. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsgegenstand der Coral Touristik GmbH (im Folgenden "CORAL") ist das (dynamische) Paketieren von verschiedenen Reiseleistungen zu einer Pauschalreise und der Verkauf von Nur-Hotel-Leistungen. Unter der Marke FERIEN Touristik agiert CORAL als dynamischer Reiseveranstalter. Diese Form von Reiseveranstaltern (sogenannte "X-Veranstalter") entstanden zu Zeiten der immer stärker zunehmenden Technisierung wie Dynamisierung in der Touristik. CORAL zählt zu den Vorreitern dieser Produktionsform und es ist CORAL gelungen, den Vertrieb sowohl über das stationäre Reisebürogeschäft als auch über den sogenannten Online-Vertrieb aufzubauen. Seit Mitte 2018 agiert CORAL parallel unter der Marke "Coral travel" als klassischer Veranstalter. Hier erhält der Kunde, im Gegensatz zur dynamischen Produktion, die Möglichkeit einer 3-Tagesoption, einer geringeren Kundenanzahlung und einer günstigeren Stornierungsstaffel. Darüber hinaus bietet CORAL anderen dynamischen Reiseveranstaltern Flüge für deren Paketierung an und fungiert somit auch als sogenannter "Flug-Geber". II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, jedoch mit regional unterschiedlichen Dynamiken. Während einige Volkswirtschaften ein robustes Wachstum verzeichnen, kämpfen andere mit den Folgen von Inflation, Schuldenlasten und strukturellen Problemen. Die Inflationsraten sind in vielen Ländern aufgrund von Lieferkettenengpässen, Energiepreisschocks und expansiven fiskalpolitischen Maßnahmen gestiegen. Zentralbanken reagieren darauf mit einer Straffung der Geldpolitik, was zu einem Anstieg der Zinsen führt und die Finanzierungsbedingungen verschärft. Die Arbeitsmärkte erholen sich allmählich von den Einbrüchen während der Pandemie, wobei die Arbeitslosenquoten sinken und die Beschäftigungszahlen steigen. Allerdings bleibt die Situation angespannt durch Fachkräftemangel in bestimmten Sektoren und durch die Notwendigkeit zur Anpassung an neue Arbeitsformen wie Homeoffice und hybride Modelle. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 1 Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Die Tourismusbranche hat sich im Jahr 2023 weiterhin von den tiefgreifenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholt, sieht sich jedoch neuen Herausforderungen und veränderten Marktbedingungen gegenüber. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben direkten Einfluss auf die Reisebereitschaft und das Konsumentenverhalten, was zu einer dynamischen Anpassung der Branche führt. Die Touristikbranche passt sich an ein verändertes Konsumentenverhalten an, das durch ein gesteigertes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gesundheit geprägt ist. Reisende bevorzugen zunehmend umweltfreundliche Unterkünfte, lokale Erlebnisse und Aktivitäten, die einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Technologische Innovationen spielen eine Schlüsselrolle bei der Anpassung an neue Erwartungen. Digitale Plattformen für Buchungen, kontaktlose Check-in-Verfahren und personalisierte Reiseerlebnisse durch Big Data-Analysen sind nur einige Beispiele für den technologischen Fortschritt in der Branche. Der Sektor steht auch vor dem Druck, resiliente Geschäftsmodelle zu entwickeln, um auf zukünftige Krisen besser vorbereitet zu sein. Dazu gehört die Diversifizierung von Märkten und Angeboten sowie die Implementierung flexibler Stornierungs- und Umbuchungsrichtlinien. Geopolitische Spannungen und Sicherheitsbedenken beeinflussen ebenfalls die Reiseziele und -ströme. Regionale Konflikte oder politische Instabilität können dazu führen, dass bestimmte Destinationen gemieden werden, während andere als sicher wahrgenommene Orte an Beliebtheit gewinnen. Zusammenfassend befindet sich die Tourismusbranche im Jahr 2023 in einem Zustand des Wandels und der Anpassung. Die Unternehmen müssen auf makroökonomische Trends reagieren, indem sie ihre Angebote flexibel gestalten und gleichzeitig in Technologie und Nachhaltigkeit investieren. Die Fähigkeit zur schnellen Anpassung an veränderte Kundenpräferenzen wird entscheidend sein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Im vergangenen Jahr haben 77% der deutschen Bevölkerung mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von fünf Tagen oder länger unternommen. Der Anteil der Reisenden stieg leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt noch knapp unter dem Wert von 2019. 54,6 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 65 Millionen Urlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen. Die Anzahl der Reisenden ist im Vergleich zum Vorjahr 2022 leicht gestiegen, die Anzahl der Urlaubsreisen ist leicht gesunken. Trotz geringerer Reisetätigkeit insgesamt stiegen die Ausgaben erneut an und erreichten mit 86,9 Milliarden Euro einen erneuten Rekordwert. Zusätzlich unternahmen 30,9 Millionen Menschen rund 74,1 Millionen Kurzurlaubsreisen von zwei bis vier Tagen Dauer. Dafür wurden rund 27,2 Milliarden Euro ausgegeben, das ist auch für den Kurzurlaubsreisemarkt ein neuer Höchstwert. Im Jahr 2023 erreichte der Anteil der Auslandsreisen mit 78% einen Rekordwert. Von insgesamt 50,7 Millionen Urlaubsreisen der Deutschen fanden 14,3 Millionen innerhalb Deutschlands statt. Auch bei Kurzreisen setzte sich der Trend zu Auslandsreisen fort, mit einem Anteil von 23%. Spanien blieb das beliebteste Auslandsreiseziel der Deutschen mit 14%, gefolgt von Italien und der Türkei mit je 8%. Aufgrund des Rückgangs an Inlandsreisen sanken die Marktanteile der Bundesländer. Das Flugzeug überholte erstmals den PKW als meistgenutztes Verkehrsmittel für Urlaubsreisen aufgrund des hohen Auslandsreiseanteils. Pauschalreisen machten 44% aller Urlaubsreisen aus, ein Anstieg um 5% im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Einzelbuchungen der Unterkunft sank um 5% auf 33%. Bei Kurzreisen waren Einzelbuchungen weiterhin die dominierende Organisationsform, während zusätzlich 16% pauschal gebucht wurden. 2
1 Pressemitteilung DESTATIS
"Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" am 15.
Januar 2024 in Berlin
2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Coral Touristik GmbH verlief günstiger als die allgemeine Branchenentwicklung. Das Buchungsvolumen stieg um 28%, während sich die Umsatzentwicklung um 39 Prozent erhöhte. Die Coral Touristik GmbH erreichte im abgelaufenen Jahr einen Rekordumsatz. Die Umsatzerlöse stiegen von 339.932 T€ auf 472.358 T€. Der durchschnittliche Preis pro Person erhöhte sich deutlich von 876 € in 2021 auf 952 € in 2023. Diese Veränderungen beruhen auf Preissteigerungen der Lieferanten, die an die Kunden weitergegeben werden konnten, sowie der geänderten Nachfrage im Portfolio. Aufgrund der kurzfristigen Nachfrage gab es kaum nennenswerte Vorausbuchungen aus den Vorjahren, rund 90% des Umsatzes wurden im Berichtsjahr gebucht. Trotz großer Schwankungen und Herausforderungen gelang es der Coral Touristik, ihre Position auf dem Markt weiter zu stärken. Besonders im Sommer 2023 zeigten sich die Destinationen Türkei und Ägypten weiterhin sehr vielversprechend. Mit einem Anteil von 63 % bleibt die Region die größte Destination, gefolgt von Griechenland und Spanien. 3. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Aufgrund der branchentypischen Abbildung vieler Geschäftsprozesse über externe Dienstleister ist das Geschäft der CORAL nicht anlagenintensiv. In 2023 wurde in ein neues Reservierungssystem investiert. Zum Bilanzstichtag verringerten sich die liquiden Mittel der Gesellschaft - unter Berücksichtigung von am Bilanzstichtag noch nicht frei verfügbaren unterwegs befindlichen Geldern, die in der Bilanz unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden - um 5.033 T€ auf 23.824 T€. In 2023 wurden Anzahlungen für Reisen in Folgejahren in Höhe von 16.678 T€ (Vorjahr 4.341 T€) geleistet. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen daher um 284%. Finanzlage CORAL hält keine Beteiligungen an anderen Unternehmen, so dass das Finanzmanagement der CORAL die Zahlungsströme aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erfasst. Das Finanzmanagement der CORAL ist darauf ausgerichtet Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen bzw. zu begleichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnetet die CORAL einen negativen operativen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -4.067 T€ (Vorjahr: 24.346 T€). Dies ist auf die erstmalig sehr hohen Vorauszahlungen für Leistungen im Folgejahr zurückzuführen. Das Eigenkapital der CORAL erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 3.680 T€ auf 6.954 T€ Die erhaltenen Anzahlungen stiegen auf 29.689 T€ (Vorjahr: 15.485 T€) und sind ein Spiegelbild der stark gestiegenen Nachfrage. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 48,7% auf 5.467 T€ (Vorjahr: 3.677 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 2.679 T€ (Vorjahr: 14.004T€) Die Liquiditätslage der CORAL ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Ertragslage CORAL verzeichnet in 2023 einen Zuwachs der Umsatzerlöse in Höhe von 132.426 T€ - das entspricht einer Veränderung von + 39%. Das Rohergebnis - ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge - verbesserte sich um 22.880 T€ (+40,8% %) auf 78.934 T€ Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen - ohne Berücksichtigung neutraler Aufwendungen - stiegen von 51.723 T€ um 39,8 % auf 72.294 T€. Dies ist vorrangig auf die umsatzabhängigen Vertriebsprovisionen zurückzuführen. Der Personalaufwand erhöhte sich um 1.341 T€. Zudem hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr von 66,8 auf 82,1 verändert. Dies entspricht 102 Mitarbeitern (Head-Count) zum Stichtag. Es wird ein Jahresüberschuss von 3.274 T€ (Vorjahr: 2.488 T€) ausgewiesen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamste Steuerungskennzahl ist die Rohertragsmarge auf Reiseleistungen auf Ebene der Buchungen und Abreisen. Diese umfasst alle touristischen Umsätze abzüglich der Reisevorleistungen. Neben der Rohertragsmarge stellen auch der Umsatz nach Zielgebieten sowie die Marge nach direkten Vertriebskosten (Vermittlungsprovisionen) wichtige Steuerungsgrößen dar, und als Nachweis für ein erfolgreiches und nachhaltiges Geschäftskonzept. Zu den nicht finanziellen Leistungskriterien gehört die langfristige Zusammenarbeit mit unseren Leistungspartnern, eine angemessene Kundenzufriedenheit und eine qualifizierte und motivierte Belegschaft. Im Rahmen unseres ganzheitlichen Ansatzes zur Berichterstattung legen wir großen Wert auf die Integration nicht-finanzieller Leistungsindikatoren in unseren Lagebericht. Wir sind davon überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens nicht nur anhand finanzieller Kennzahlen gemessen werden sollte, sondern auch anhand seiner Leistung in sozialen und ökologischen Belangen. Im Bereich der Arbeitnehmerbelange haben wir im vergangenen Geschäftsjahr an den etablierten Maßnahmen, die das Ziel haben das Wohlergehen unserer Mitarbeiter und die Arbeitszufriedenheit zu fördern und zu stärken festgehalten. Dazu gehören die Work-Life-Balance, Ermöglichung der Teilnahme von Inforeisen, ergonomische Arbeitsplätze, Gesundheitsförderungsmaßnahmen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten zur Unternehmens-kultur. Erstmalig wurde eine Gruppenweite Mitarbeiterbefragung durchgeführt. III. Chancen- und Risikobericht Wie jede andere Unternehmung auch, ist die Gesellschaft gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Das Nachfrage- und Buchungsverhalten der Kunden in der Touristik wird wesentlich durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und externe Faktoren beeinflusst. Politische Ereignisse, Naturkatastrophen, Epidemien oder terroristische Anschläge wirken auf Urlaubsentscheidungen und somit auf den Geschäftsverlauf. Durch die bestehende Präsenz der CORAL Gruppe in zahlreichen wichtigen touristischen Zielgebieten, sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Portfolios ist die CORAL regelmäßig in der Lage, Schwankungen in der Nachfrage und mangelnde Auslastungen ausgleichend zu begegnen. Urlaubsreisen zählen zu den wichtigsten Konsumgütern der deutschen Bevölkerung, jedoch wird die gestiegene Preisentwicklung von vielen als Belastung empfunden. Besonders in den unteren Einkommensgruppen ist diese Belastung spürbar, was sich teilweise auf die Reisepläne für 2024 auswirkt. Dennoch haben über die Hälfte der Personen, die sich durch die Preissteigerungen belastet fühlen, eine positive Reiseabsicht für das kommende Jahr. Die zunehmende Preisentwicklung sorgt für Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Urlaubsausgaben, wobei 36% der Menschen unsicher sind, wie sich ihre Ausgaben im Jahr 2024 entwickeln werden. Etwa 15% planen, mehr Geld für Reisen auszugeben als im Vorjahr, während 43% gleichviel ausgeben möchten. Lediglich 7% planen, weniger für Reisen auszugeben als im Jahr zuvor. Die Ausgaben für Urlaubsreisen im Jahr 2023 werden insgesamt als angemessen bewertet, wobei nur 5% als "sehr teuer" eingestuft werden. Die hohe Preissensibilität und begrenzte Reisebudgets veranlassen den Kunden bei Reisepreiserhöhungen vermehrt zur Buchung von preisgünstigeren Reisen. So wird das Angebot entsprechend der herausfordernden Lage angepasst, um flexibel auf die Nachfrage reagieren zu können. Zur Kontrolle und Überwachung der Risiken stehen umfangreiche Kontrollsysteme zur Verfügung. Kernstück des Risikomanagements ist ein internes Berichtswesen (FIS), das ein Controlling ausgewählter wirtschaftlich relevanter Eckdaten ermöglicht. Darüber hinaus erfolgt eine tägliche Beobachtung der Buchungseingänge. Das Berichts- und Kontrollsystem stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information für die Geschäftsleitung sicher. Geschäftliche Risiken der Zukunft liegen in der schwierigen Planbarkeit des Buchungs-verhaltens des Kunden und der damit verbundenen Absatz- und Kontingentplanung. Diesen Risiken begegnet die CORAL durch langjährige Erfahrungen, prognostische Einschätzung und eines Partizipierens am Einkauf von Hotelbetten der CORAL Gruppe und der flexiblen Vertragsgestaltung von Flugkontingenten. Aus dem operativen Geschäft sieht die CORAL grundsätzlich keine Liquiditätsrisiken. Dem Risiko der Liquidität wird dadurch vorgebeugt, dass die Unternehmensplanung der CORAL einen Liquiditätsplan beinhaltet. Dieser wird fortlaufend unterjährig überprüft und an aktuelle Änderungen angepasst. Er bildet die Grundlage für die Geldmitteldisposition. Relevante Währungsrisiken bestehen nicht, da die Vereinbarungen mit Zielgebietsagenturen, bei denen die Eingangsrechnungen in Fremdwährungen ausgestellt werden, von untergeordneter Bedeutung sind. Die CORAL war zu jedem Zeitpunkt aus eigener Kraft und Mitteln zahlungsfähig und brauchte keine finanziellen Verpflichtungen bei Banken oder Kreditinstituten eingehen. Die Gesellschafterin hat an der "harten Patronatserklärung" festgehalten und diese ist weiterhin bis zum 31. Dezember 2024 gültig. Darüber hinaus kann die CORAL aufgrund der verlängerten Gesellschafterkreditlinie über Euro 3 Mio., die bisher nicht in Anspruch genommen wurde, zurückgreifen. Es ist davon auszugehen, dass der Bestand der Gesellschaft sowie die Liquidität des Unternehmens sowohl kurz- als auch mittelfristig gesichert ist. An der Maßnahme "Weniger ist mehr" im Hinblick auf die Bindung, Vorausbuchungs-möglichkeit und der Flexibilität für unsere Kunden und Vertriebspartner, wurde weiter festgehalten und war in 2023 ein wichtiges Instrument zur Stabilisierung des Geschäftes. Die CORAL hat ihre Marktposition durch die kulante Behandlung von Kunden und Geschäftspartnern, sowie der sehr guten Erreichbarkeit weiter stärken und in 2023 im Branchenvergleich weiter ausbauen können. IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer weiteren Steigerung des Umsatzes auf über 600 Mio. Euro und einem weiterhin positiven Ergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich aus. Es wird weiter in Mitarbeiter investiert - so sind weitere 25-30 FTEs geplant. Die Prognose für das Geschäftsjahr von 2024 basiert auf der Annahme, dass keine Reisebeschränkungen verhängt werden und dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine signifikanten Auswirkungen auf das Reiseverhalten unserer Kunden haben werden. Die anhaltende Normalisierung des touristischen Geschäfts, sowie den Blick auf die gebuchten Zahlen zu Beginn des Jahres 2024 geben uns Recht, die ambitionierten Ziele zu erreichen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Tourismusbranche im Jahr 2024 sowohl bedeutende Chancen als auch ernstzunehmende Risiken navigieren muss. Eine proaktive Herangehensweise an nachhaltige Praktiken, Investitionen in Technologie sowie ein robustes Krisenmanagement sind entscheidend für den langfristigen Erfolg in diesem Sektor. Unternehmen müssen agil bleiben, um auf Veränderungen reagieren zu können und gleichzeitig ihre Kernkompetenzen zu stärken, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Flexible Buchungs- und Stornierungsbedingungen sind weiterhin gefragt, um das Vertrauen der Reisenden zu stärken. Die CORAL ist davon überzeugt, dass die Nachfrage stabil bleibt. CORAL ist weiterhin von einem langfristigen Wachstumstrend überzeugt, ebenso, dass wir überproportional davon profitieren werden. Ziel ist ein erneutes Umsatzwachstum bei stabiler Rohertragsmarge zu erreichen. Darüber hinaus soll die Kundenzufriedenheit gesteigert werden, sowie die guten Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten intensiviert werden. Wirtschaftliche Unsicherheit: Inflation und mögliche Rezessionen könnten das verfügbare Einkommen der Verbraucher schmälern und somit die Reisenachfrage negativ beeinflussen. Geopolitische Spannungen: Konflikte und politische Instabilität in bestimmten Regionen können zu einem Rückgang des Tourismus führen und erfordern eine schnelle Anpassungsfähigkeit der Reiseanbieter. Klimawandel: Extremwetterereignisse und Naturkatastrophen stellen ein zunehmendes Risiko dar, sowohl für touristische Destinationen als auch für die Planungssicherheit von Reisen. Gesundheitsrisiken: Obwohl sich die Welt von der COVID-19-Pandemie erholt hat, bleibt das Risiko neuer Krankheitsausbrüche bestehen. Die Branche muss weiterhin flexible Lösungen für solche Eventualitäten bereithalten. Bei der Erstellung des Abschlusses 2023 gab es keine Anzeichen darauf, dass der Plan 2024 unerreichbar wird. Im Gegenteil sind die Buchungen zu Anfang des neuen Jahres sehr ermutigend und die CORAL verzeichnet überproportionales Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, wenngleich mit erhöhter Volatilität des Buchungseingangs. Der konsequente Ausbau des Geschäftes ist und bleibt weiterhin erklärtes Ziel der CORAL Touristik.
Düsseldorf, den 20. Juni 2024 Coral Touristik GmbH Koray Çavdir, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Bauträger für Wohngebäude
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Architekturbüros für Hochbau
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Fondsmanagement
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Fondsmanagement
Betrieb von Sportanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Unternehmensberatung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen