Bicer GmbHLiquidiert

10787 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 4590
Eingetragen
9.2.2000
Branche
Veredlung von HolzwarenBearbeitung und Veredlung von HolzHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Holz- und Bautenschutz.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HBL Business LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Berliner Str. 19, 67227 Frankenthal
13.000 €
52.00%
Sati Bicer
Berliner Str. 19, 67227 Frankenthal
12.000 €
48.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bicer GmbH

Ludwigshafen/Rh.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Bicer GmbH, 67065 Ludwigshafen

AKTIVA

Geschäftsjahr 2009
EUR
Vorjahr 2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.063,00 1.973,00
II. Sachanlagen 300.373,00 301.436,00 185.222,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.357.071,02 207.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 995.761,37 462.560,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.783,26 2.357.615,65 184.994,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.342,89 20.090,76
Summe A K T I VA 2.684.394,54 1.061.840,91

PASSIVA

Geschäftsjahr 2009
EUR
Vorjahr 2008
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 246.603,27 0,00
III. Jahresüberschuss 2.210,51 0,00
IV. Bilanzgewinn 0,00 273.813,78 246.603,27
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 46.600,00
C. Rückstellungen 80.665,00 128.558,48
D. Verbindlichkeiten 2.329.915,76 615.079,16
Summe P A S S I V A 2.684.394,54 1.061.840,91

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

1. Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

3. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden - soweit vorhanden - wie folgt bewertet:

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear vorgenommen. Im Falle der degressiven Abschreibung erfolgte der Übergang zur linearen Abschreibung, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Ab dem Geschäftsjahr 2008 wird ein Sammelposten für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € betragen, gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde ggf. durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

4. Betriebsaufspaltung

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend geschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Die von der Gesellschaft gemieteten Geschäftsräume Heuweg 90 sind Eigentum von Herrn Ahmet Bicer.

Mit Urkunde 883/12.04.07 Notar Draxel-Fischer hat Herr Ahmet Bicer Geschäftsanteile in Höhe von 13.000,00 Euro erworben und hält somit 52% der Anteile.

Ab diesem Zeitpunkt besteht somit steuerrechtlich eine sogenannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als sogenanntes Betriebsunternehmen und des Einzelunternehmens Ahmet Bicer als sogenanntes Besitzunternehmen.

5. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil veränderte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Rechtsgrundlage Vortrag
Euro
Einstellung
Euro
Auflösung
Euro
Endstand
Euro
§ 7g Abs. 3,7 EStG 46.600,00 46.600,00 0,00
Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 161.269,59 €
davon entfallen auf:
a) Steuern 16.067,11 €
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit 13.994,22 €

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 78.319,18 Euro.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Geschäftsführer des Unternehmens ist Herr Ahmet Bicer, Isolierer, 67227 Frankenthal.

 

Ludwigshafen, den 21. Oktober 2010

Bicer GmbH, Ludwigshafen

Herrn Ahmet Bicer, Geschäftsführung

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