MW Komplementär UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Rudolf Erhard Wolff seit 1.4.2019 | Geschäftsführer |
Volker Ulf Maiborn seit 1.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 47.95% | |
| 47.95% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W & M Portfolio Management GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.7.2022 BIS ZUM 30.6.2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2022 BIS 30. JUNI 2023A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die W & M Portfolio Management GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 247886. Der größte und kleinste Konzernkreis umfasst neben der Muttergesellschaft die direkten und indirekten Tochtergesellschaften MaibornWolff GmbH, München/Deutschland, MaibornWolff SARL, Tunis/Tunesien, MaibornWolff Spain S.L.U., Valencia/Spanien, MW Komplementär UG (haftungsbeschränkt), München/Deutschland, und Ojemba GmbH, Hamburg/Deutschland. Der Konzernabschluss der W & M Portfolio Management GmbH, München, zum 30. Juni 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. i. V. m. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Aufstellung der Konzernbilanz und der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. In den Konzernabschluss der Muttergesellschaft W & M Portfolio Management GmbH wurden folgende direkte und indirekte Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden rd. 3 % der Anteile an der MaibornWolff GmbH von Minderheitsgesellschaftern (nicht beherrschende Anteile) erworben. Der Erwerb wurde als Kapitalvorgang behandelt und der Unterschiedsbetrag zwischen den nicht beherrschenden Anteilen und dem Kaufpreis mit dem Gewinnvortrag im Konzerneigenkapital verrechnet. Alle einbezogenen Unternehmen haben als Abschlussstichtag ebenfalls den 30. Juni 2023 oder es wurden Zwischenabschlüsse auf den Konzernabschlussstichtag erstellt. Die Gesellschaft ist zudem an den folgenden Unternehmen zu mindestens 20 % beteiligt:
Da die Geschäftstätigkeit beider Gesellschaften, die erst im Geschäftsjahr 2021/2022 gegründet wurden, bezogen auf die Konzerndaten weiterhin von untergeordneter Bedeutung ist, wird auf eine Equity-Bewertung nach § 311 Abs. 2 HGB verzichtet. B. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen basieren auf einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse beziehungsweise Zwischenabschlüsse zum 30. Juni 2023 der einbezogenen Unternehmen zugrunde. Der in ausländischer Währung aufgestellte Abschluss des tunesischen Tochterunternehmens wurde nach § 308a HGB in Euro umgerechnet. Demnach werden die Bestandteile des Eigenkapitals mit den jeweiligen historischen Kursen und alle anderen Aktiva und Passiva mit dem Stichtagskurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Währungsumrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgt mit dem jeweiligen Jahresdurchschnittskurs. Durch die Währungsumrechnung entstehende Währungsdifferenzen wurden erfolgsneutral behandelt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung den Buchwerten der Beteiligungen der Zeitwert des Vermögens abzüglich Schulden zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung gegenübergestellt. Die sich aus der Differenz zwischen den Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbs abzüglich des neu bewerteten anteiligen Eigenkapitals ergebenden passiven Unterschiedsbeträge wurden als technische passive Unterschiedsbeträge ins Eigenkapital umgegliedert. Konzerninterne Geschäftsvorfälle sind eliminiert, Forderungen und Verbindlichkeiten (Schuldenkonsolidierung nach § 303 Abs. 1 HGB) sowie Erträge und korrespondierende Aufwendungen (Aufwands- und Ertragseliminierung nach § 305 Abs. 1 HGB) zwischen den einbezogenen Unternehmen sind verrechnet. Eliminierungspflichtige Zwischenergebnisse liegen nicht vor. C. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zwischen zwei und fünf Jahren, Sachanlagen zwischen einem Jahr und dreizehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens, die der Erfüllung von aufgeschobenen Vergütungen dienen, sind zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Die Verbindlichkeiten aus der aufgeschobenen Vergütung wurden ebenfalls mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere in Ansatz gebracht. Die Wertpapiere wurden mit den aufgeschobenen Vergütungen verrechnet, so dass ein Bilanzansatz entfällt. Die übrigen Wertpapiere des Anlagevermögens, die nicht zur Erfüllung von aufgeschobenen Vergütungen dienen, sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenen Wert bilanziert. Im Geschäftsjahr 2022/23 erfolgten eine außerplanmäßige Abschreibung wegen dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 85 sowie eine Zuschreibung in Höhe von TEUR 74. Die unfertigen Leistungen aus Projektaufträgen sind mit Herstellungskosten unter Einbeziehung von Projekteinzel- und -gemeinkosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Steuerrückstellungen werden in der Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet. Die übrigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Wesentliche Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr erhaltenen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen (-verbindlichkeiten) werden zum Umrechnungskurs bei Entstehung der Forderung (der Verbindlichkeit) oder zum niedrigeren (höheren) beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB macht der Konzern keinen Gebrauch. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus der unterschiedlichen Bewertung von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen liegen nicht vor. II. Angaben zu den Posten der Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechen dabei der Position Zugänge bei den Abschreibungen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 451 (Vorjahr: TEUR 457) enthalten. 3. Liquide Mittel Von den liquiden Mitteln sind TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 22) für Mietsicherheiten verpfändet. 4. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) gebildet, wobei folgende Berechnungsparameter verwendet wurden:
Die Pensionsrückstellungen werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem zugehörigen Deckungsvermögen verrechnet:
Die verrechneten Vermögenswerte beinhalten den Zeitwert (= Erfüllungsbetrag) der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen für die Pensionszusagen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des versicherungsmäßigen Deckungskapitals. Die Anschaffungskosten setzten sich aus den für die Rückdeckungsversicherungen gezahlten Prämien zusammen. Ebenso wie die Bilanzwerte sind die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung miteinander zu saldieren:
Der Gesamtbetrag wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB auf EUR 66.771,00 (Vorjahr: EUR 119.697,00). 5. Rückstellungen Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen im Wesentlichen die für die Geschäftsjahre 2021/2022 und 2022/2023 erwarteten Steuerzahlungen. Sonstige Rückstellungen Die größten Einzelposten betreffen die Rückstellungen für Prämien und Tantiemen (TEUR 4.154), die Verpflichtung aus sonstigen Personalverpflichtungen, rückständigem Urlaub und Zeitguthaben (TEUR 2.529) sowie die Mietabgrenzung (TEUR 411). Weiterhin bestehen Verpflichtungen aufgrund aufgeschobener Vergütungen. Diese Verpflichtungen sind leistungskongruent mit verpfändeten Wertpapierdepots abgesichert und werden daher wie die Depotguthaben mit dem Marktpreis angesetzt. Beide Posten werden saldiert, ein Bilanzansatz entfällt somit. Die Verpflichtung für aufgeschobende Vergütungen entwickelte sich wie folgt:
Die Anschaffungskosten für das Depotguthaben betrugen EUR 107.624,89. Ebenso wie die Bilanzwerte sind die zugehörigen Aufwendungen und Erträge zu saldieren:
Der Saldo wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. III. Angaben zu den Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielt Umsätze aus IT-Beratungs- und Softwareentwicklungsleistungen. Hinzu kommen Erlöse aus Untervermietung in geringem Umfang. Von den Umsatzerlösen entfielen TEUR 77.632 auf Kunden im Inland und TEUR 3.886 auf Kunden im Ausland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Hierunter ausgewiesen sind insbesondere Erlöse aus Weiterberechnungen (TEUR 46), Sachbezüge (TEUR 641) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 521) und Investitionszuschüsse und Investitionszulagen (TEUR 97). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die wesentlichen Posten sind Raumkosten, Fortbildungskosten, Kfz- und Bikekosten, Mieten für Einrichtung und für IT Hard- und Software sowie Reisekosten. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter dieser Position ist der negative Saldo aus den Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen und dem Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen (TEUR 12) erfasst. D. Angaben zu der Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds entspricht den liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag. E. Angaben zu dem Konzerneigenkapitalspiegel Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr sind im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Der Erwerb von Anteilen an der MaibornWolff GmbH durch Minderheitsgesellschafter (nicht beherrschende Anteile) wurde als Kapitalvorgang behandelt und der Unterschiedsbetrag zwischen den nicht beherrschenden Anteilen und dem Kaufpreis mit dem Gewinnvortrag im Konzerneigenkapital verrechnet. F. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter im Geschäftsjahresdurchschnitt Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 827 Mitarbeiter (Vorjahr 683 Mitarbeiter) ohne Einbeziehung der Unternehmensorgane (Geschäftsführer), davon 714 im Bereich Beratung/Softwareengineering und 113 im Bereich interne Dienstleistungen. 2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Die MW Komplementär UG (haftungsbeschränkt), München, ist Komplementärin der MW Beteiligungs UG & Co. KG, München. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen zum Bilanzstichtag betragen für
Die Fälligkeiten stellen sich wie folgt dar (in TEUR):
4. Unternehmensorgane Geschäftsführer des Unternehmens sind: Herr Volker Maiborn, Unternehmensberater, Herrsching, einzelvertretungsberechtigt Herr Holger Wolff, Unternehmensberater, München, einzelvertretungsberechtigt Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. An Geschäftführer wurden im Geschäftjahr 2022/23 Darlehen in Höhe von TEUR 425 mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gewährt, die mit dem 3-Monats-Euribor zuzüglich 0,5 % verzinst werden. 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 133 und entfällt mit TEUR 60 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 46 auf Steuerberatungsleistungen und mit TEUR 27 auf sonstige Leistungen. 6. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurde auf neue Rechnung vorgetragen. G. Nachtragsbericht Es liegen keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.
München, den 31. Januar 2025 Volker Maiborn, Geschäftsführer Holger Wolff, Geschäftsführer KONZERNANLAGESPIEGEL 2022/2023
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG 2022/2023
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL 2022/2023
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2022 BIS 30. JUNI 20231. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns Die Unternehmensgruppe ist ein mittelständisches IT-Beratungsunternehmen und Softwarehaus und umfasst vier nationale und zwei internationale Gesellschaften. Die W & M Portfolio Management GmbH stellt als Holdinggesellschaft das Mutterunternehmen des Konzerns dar. Der Konzern konzentriert sich seit Anbeginn seiner Geschäftstätigkeit ausschließlich auf das Geschäftsmodell, IT-Dienstleistung im Auftrag von Geschäftskunden gegen Honorar zu erbringen, und wächst damit kontinuierlich und organisch. Im Geschäftsjahr 2022/2023 arbeitete die wichtigste Tochtergesellschaft, die MaibornWolff GmbH, im Auftrag von rund 110 Kunden. Die meisten von ihnen sind Konzerne oder Konzerngesellschaften mit Sitz in Deutschland. Außerdem zählen einige erfolgreiche mittelständische Unternehmen zum Kundenstamm der MaibornWolff GmbH. Die Kunden kommen aus den Branchen Automobil, Reise & Verkehr, Informationsdienstleistung, Fertigungsindustrie, Medizintechnik, Forschung, Finanzdienstleistung und Versicherungen. Im Bereich der MaibornWolff GmbH ist die Organisationsstruktur einfach, die Hierarchie flach. Es gibt dreizehn operative und neun Corporate-Service Bereiche, die an sieben Geschäftsführer berichten. Der Kern des Leistungsangebotes ist die Individualsoftwareentwicklung für komplexe Digitalisierungsvorhaben: vom Digital Design, über die Entwicklung, den Test und den Betrieb von Softwaresystemen. Dazu deckt der Konzern ein breites Spektrum an Digitalisierungsthemen ab: Sanierung von Softwaresystemen, Mobile & Web Applications, Internet of Things, Virtual & Augmented Reality, Data Science & Kl, DevOps & Cloud, Ledger Technologies, EAM & IT-Bebauung, Agiles Anforderungsmanagement, Usability & UX, Cyber-Security, Software-Audits, Embedded Development und Testautomatisierung. Das tunesische sowie das spanische Tochterunternehmen erbringen Dienstleistungen für die MaibornWolff GmbH. Die im Geschäftsjahr 2022/23 gegründete Ojemba GmbH ergänzt den Bereich der Softwareentwicklung mit einem innovativen Ansatz und Teamkonzept. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch die deutliche wirtschaftliche Eintrübung, unter anderem durch die hohe Inflationsrate und den Krieg in der Ukraine ist die Nachfrage unserer Kunden nach IT-Dienstleistungen leicht abgeflaut. Trotzdem bleibt der Digitalisierungsdruck auf die Prozesse und Produkte unserer Kunden weiterhin sehr hoch. Das sorgt für weitgehend stabile IT-Budgets trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage. Von diesem Branchentrend profitiert auch der Konzern. b) Geschäftsverlauf im vergangenen Geschäftsjahr und Ertragslage Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022/2023 war weniger positiv als zunächst erwartet. Bei einer stabilen Nachfrage fielen die Gehaltskosten deutlich höher aus als geplant, verursacht durch eine deutliche Gehaltsanhebung als Angleich an die überproportional gestiegenen Lebenshaltungskosten und einen einmalig gezahlten Inflationsbonus. Trotz dieser ungeplanten Kostensteigerung konnte ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Damit konnte der Konzern die für das Geschäftsjahr 2022/2023 gesteckten wirtschaftlichen Ziele nicht voll erreichen - die in das Geschäftsjahr 2022/2023 gesetzten Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ohne Geschäftsführer ist erwartungsgemäß gestiegen (+21 % von 683 auf 827), genau wie der Umsatz mit +13,2 % von EUR 72,0 Mio. im Vorjahr auf EUR 81,5 Mio. im Geschäftsjahr. Das erwartete Umsatzwachstum wurde somit erreicht. Bei zwanzig (2021/2022: vierzehn) Kunden haben wir jeweils über EUR 1 Mio. erlöst. Rund 44 % (2021/2022: 49 %) des Umsatzes wurden mit unseren fünf größten Bestandskunden erzielt. Die Anzahl der Kunden liegt im letzten Geschäftsjahr bei 112 (2021/2022: 90). Dies begründet sich vor allem durch eine deutliche Professionalisierung unserer Vertriebsaktivitäten und Pflege der Kundenbeziehungen mit den Bestandskunden. Unsere Gesamtleistung (bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) konnten wir deutlich steigern - im Geschäftsjahr 2021/2022 waren es EUR 72,0 Mio., im Geschäftsjahr 2022/2023 EUR 81,4 Mio. Die personelle Kapazität (Mitarbeiterzahl angegeben in Personen ohne Geschäftsführer und Mitarbeitenden in Elternzeit) wurde erneut erweitert, von 732 um netto 87 auf 819 zum Stichtag 30. Juni 2023. Das prognostizierte Kapazitätswachstum wurde damit erreicht. Der Anstieg erklärt sich durch gezielte Recruiting-Bemühungen und eine spürbare Entspannung auf dem Personalmarkt. Die externe (an Kunden verrechenbare) Auslastung liegt bei der MaibornWolff GmbH mit 71,65 % leicht über dem Vorjahresniveau (74,0 %). Die erzielten Tagessätze konnten wir um 3 % steigern. Der Kostensatz pro Mitarbeiter ist lediglich um 0,3 % gestiegen. Dies ist auf die Teamstruktur zurückzuführen - bei Neueinstellungen ist es uns gelungen, qualifizierte, junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Vor allem jedoch hat sich ein Teamzuwachs in unseren ausländischen Tochtergesellschaften in dem Kostensatz bemerkbar gemacht. Im Geschäftsjahr 2022/23 sind die bezogenen Leistungen von EUR 4,7 Mio. im Geschäftsjahr 2021/2022 auf EUR 3,1 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023 gesunken. Bei den externen Dienstleistern ist ein gravierender Rückgang zu verzeichnen - im Vorjahr wurden noch 34 % mehr Fremdleistungen in Anspruch genommen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um EUR 3,7 Mio. auf EUR 14,5 Mio. verzeichnet. Nach den Auswirkungen der Pandemie in den beiden Vorjahren werden die Standorte zunehmend frequentiert, was zu dem Anstieg für Aufwendungen für Verbrauchsmaterialien sowie für die laufenden Betriebskosten geführt hat. Durch wiedererlangte Möglichkeiten der Präsenzveranstaltungen finden vermehrt Kundentermine vor Ort statt (Kostensteigerung für Repräsentation und Bewirtung). Auch Weiterbildungsmaßnahmen wurden vermehrt in Anspruch genommen, was zu einem Kostenanstieg in diesem Bereich sowie höheren damit verbundenen Reisekosten geführt hat. Das EBITDA beträgt für das Geschäftsjahr 2022/2023 EUR 5,4 Mio. nach EUR 7,1 Mio. für das Vorjahr, was einer Abnahme von rd. 24 % entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2022/23 liegt bei EUR 4,8 Mio. Gegenüber dem Vorjahr mit EUR 6,5 Mio. beträgt der Rückgang rd. 27 %. Der Konzernjahresüberschuss fiel mit EUR 3,0 Mio. trotz erschwerter wirtschaftlicher globaler Rahmenbedingungen positiv aus. Gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr mit EUR 4,0 Mio. ist jedoch ein Rückgang von rd. 27 % zu verzeichnen; die Umsatzrendite nach Steuern ist von 5,6 % im Vorjahr auf 3,6 % gefallen. Aufgrund der stärker als erwartet gestiegenen Kosten wurde die geplante Entwicklung des Konzernjahresüberschusses nicht erreicht. c) Vermögens- und Finanzlage Die Konzernbilanzsumme ist mit EUR 33,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 32,0 Mio.) um 4,6 % gestiegen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 19,7 Mio. vermerken wir einen Anstieg von 16 % (EUR 17,0 Mio. im Vorjahr). Im Gegenzug sind die Vorräte (Unfertige Leistungen) um 45 % gesunken - von TEUR 322 auf TEUR 179. Die Liquiditätslage des Konzerns wird weiterhin als gut bewertet. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Stichtag auf EUR 6,3 Mio. (EUR 8,5 Mio. im Vorjahr). Die Minderung ergibt sich in erster Linie aus der niedrigeren externen (an Kunden verrechenbaren) Auslastung und aus zu niedrigen Tagessätzen im Verhältnis zu inflationsbedingt gestiegenen Kosten. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden die Tagessätze mit einigen unserer Kunden neu verhandelt. Die Veränderung der liquiden Mittel (Abnahme um rd. EUR 2,2 Mio.) setzt sich zusammen aus einem Cashflow für Investitionen von EUR -1,3 Mio., dem Cashflow aus Finanzierung für die Rückführung von Bankverbindlichkeiten und Ausschüttungen von EUR -0,6 Mio. und einem leicht negativen operativen Cashflow von EUR 0,3 Mio. Der Konzern war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr von 51,3 % (Vorjahr) auf 56,2 % zum 30. Juni 2023 gestiegen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen von EUR 9,7 Mio. auf EUR 7,7 Mio. resultiert in erster Linie aus den ergebnisorientierten Rückstellungen für Prämien. Diese sind auf den niedrigeren Jahresüberschuss zurückzuführen. d) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist insgesamt, trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, als zufriedenstellend und sehr solide einzuschätzen. Die Geschäftsführung ist mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden. 3. Risiken- und Chancenbericht Risiken Das Risikomanagement des Konzerns differenziert zwischen primär technisch-organisatorischen Risiken und primär wirtschaftlichen Risiken. Beide Kategorien werden von der Geschäftsführung regelmäßig beobachtet und bewertet. Bei Bedarf werden umgehend Maßnahmen zur Risikovermeidung eingeleitet. Technische Risiken Wie jedes andere Unternehmen, das Informationstechnologie einsetzt, ist auch der Konzern der Gefahr von Angriffen auf die IT-Infrastruktur und anderen technischen Risiken ausgesetzt. Um diesen Risiken rechtzeitig und angemessen zu begegnen, wurden Sicherheitsleitlinien verabschiedet und umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen implementiert. Diese Maßnahmen werden jährlich einem Review unterzogen, so auch im Jahr 2023. Als relevanteste Maßnahmen haben wir die Rezertifizierung für die ISO 27001, ISO 9001 und TISAX durchgeführt. Zudem haben wir unseren Cyber Security Bereich weiter ausgebaut und für unseren Bereich Technische Infrastruktur eine "Zero-Trust"-Initiative umgesetzt. Der Konzern ist daher nach unserer Einschätzung gegen technische Risiken gut abgesichert. Wirtschaftliche Risiken Das aus Sicht der Unternehmensführung sowohl größte wirtschaftliche Risiko als auch die größte Chance ist die Veränderung unseres Geschäfts durch neue Technologien der Künstlichen Intelligenz. Dieser noch jungen Entwicklung schenken wir im Konzern höchste Aufmerksamkeit, sowohl in Forschungsprojekten als auch bei der Mitarbeiterweiterbildung und zur Effizienzsteigerung unserer Leistungsangebote. Hoch bewertet die Unternehmensführung das wirtschaftliche Risiko durch den Druck auf unsere Gehaltskosten, verursacht durch Arbeitskräftemangel sowie die hohe Steigerung bei den Lebenshaltungskosten. Dem begegnen wir einerseits mit der Anpassung unserer Tagessätze, andererseits mit einer Shoring-Strategie in Spanien und Afrika. Dem Arbeitskräftemangel begegnen wir mit einem starken Gesamtpaket für Mitarbeiter, beispielsweise bezüglich Unternehmenskultur, Benefits oder Weiterbildungsangeboten. Gewöhnliche wirtschaftliche Risiken ergeben sich vorwiegend aus Aufwandsrisiken in Werkverträgen sowie einer Minderauslastung der angestellten Mitarbeiter. Beides wird durch regelmäßiges Projekt Monitoring kontrolliert und entsprechend gegengesteuert. Unser Datawarehouse mit sämtlichen Unternehmensdaten haben wir auch in diesem Geschäftsjahr konsequent weiterentwickelt. Damit hat sich die Transparenz in puncto Unternehmens-, Bereichs-, Projekt- und Mitarbeiterkennzahlen signifikant verbessert. Die neue Anwendung wird von allen Führungskräften intensiv genutzt und permanent weiterentwickelt. Außergewöhnliche Risiken ergeben sich aus den konjunkturellen Rahmenbedingungen, die zu kurzfristigen Projektunterbrechungen oder gar -abbrüchen führen können. Dies gilt insbesondere in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation durch Inflation, schwaches Wirtschaftswachstum und den Krieg in der Ukraine, die viele unserer Kunden unter Druck setzt. Durch die Diversifizierung unseres Kunden- und Projektportfolios und die Fokussierung auf Projekte in den Kernwertschöpfungsprozessen und den Zukunftsfeldern unserer Kunden sehen wir uns in einer guten Ausgangslage, um die andauernde Situation zu meistern. Alle Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 in EUR kalkuliert und in EUR fakturiert, so dass keine Währungsrisiken bestehen. Die Risiken bei den Geldanlagen sind weiterhin niedrig, da es sich um risikoarme Anlageformen bei inländischen und ausländischen Banken handelt. Daneben werden Geldanlagen in Depots gehalten, welche aktiv gemanagt werden. Aus den vergleichsweise überschaubaren Geschäftsaktivitäten in tunesischen Dinar ergeben sich keine bedeutenden Währungsrisiken. Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat der Konzern - wie in Vorjahren - keine (derivativen) Finanzinstrumente eingesetzt oder Sicherungsgeschäfte abgeschlossen, da dies nicht notwendig war. Auch in der durch den Ukraine-Krieg und die Energiekrise unsicheren wirtschaftlichen Lage sehen wir keine großen Liquiditätsrisiken, da der Konzern über ausreichend eigene liquide Mittel verfügt. Die Kreditlinien (zum Stichtag EUR 3,5 Mio.) wurden weder in der Pandemie noch nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine und dem damit ausgelösten Rohstoffmangel in Anspruch genommen. Trotz steigender Personal- und Betriebskosten wurden die Kontokorrentlinien nicht erhöht. Um resilient zu bleiben und jegliches Liquiditätsrisiko auszuschließen, werden mögliche Working Capital Modelle eruiert. Das Liquiditätsmanagement hat eine hohe Priorität, um Risiken aus einer tendenziell schlechteren Zahlungsmoral der Kunden sowie einem größeren Anteil an Werkverträgen mit an Meilensteinen orientierten Zahlungsplänen zu begegnen. Die Liquiditätslage wird daher mindestens wöchentlich kontrolliert und rollierend mindestens für einen Dreimonatszeitraum prognostiziert. Beschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel liegen bis auf Mietsicherheiten nicht vor. Zahlungsausfallrisiken sind bei der bestehenden Kundenstruktur sehr gering. Es handelt sich vor allem um namhafte Großunternehmen oder mittelständische Unternehmen mit guter Ertragslage. Die erwartete finanzielle Ausstattung des Konzerns wird auch zukünftig ausreichende Liquiditätsreserven sicherstellen. Wir gehen deshalb davon aus, auch künftig alle Verbindlichkeiten weiterhin fristgerecht und unter Inanspruchnahme von Skonto begleichen zu können. Chancen Die neuen Technologien der Künstlichen Intelligenz stellen aus Sicht des Konzerns zugleich sowohl die größte Chance als auch das höchste Risiko dar. Der Konzern schenkt dieser noch jungen Entwicklung eine sehr große Aufmerksamkeit. Die breite Basis großer, international wettbewerbsfähiger Kunden, die unvermindert in den Ausbau der Informationstechnik investieren, bietet auch zukünftig gute Wachstumschancen für den Konzern. Die klare Positionierung des Konzerns als leistungsfähiger IT-Dienstleister sichert dabei nicht nur das Geschäft mit bestehenden Kunden, sondern eröffnet auch gute Chancen für Neugeschäft. Der sehr starke Trend zur "Digitalisierung" von Wirtschaft und Gesellschaft bietet in den kommenden Jahren IT-Dienstleistern eine Vielzahl neuer Geschäftschancen. So rechnen wir im nächsten Geschäftsjahr selbst in einer gesamtwirtschaftlichen Rezession mit einer Sonderkonjunktur "Digitalisierung". Der Konzern ist durch die klare Ausrichtung auf IT-Innovationen auch auf die Chancen durch die zu erwartenden Veränderungen durch Künstliche Intelligenz hervorragend vorbereitet. So konnten durch neue Kl-Leistungsangebote bereits nennenswerte Umsätze erzielt werden. Dieser Trend setzt sich fort und wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung. Auch durch die in 2022/2023 weiter ausgebauten Partnerschaften mit den drei führenden Cloud Providern ergeben sich für den Konzern und insbesondere für die MaibornWolff GmbH weiterhin neue Geschäftschancen. Unsere Fokussierung auf eine herausragende Unternehmenskultur und der Ausbau der eigenen Recruitingkompetenz und -kapazität eröffnen dem Konzern die Möglichkeit, exzellente Mitarbeiter einzustellen und zu halten und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil aus der Qualifikation des Personals zu erarbeiten. Die umfangreichen Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter der Gruppe, finanziert mit einem großzügigen Weiterbildungsbudget, sichern die Fach- und Sozialkompetenz des gesamten Teams zusätzlich ab. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Alle oben aufgeführten Risiken bestehen zum Bilanzstichtag und betreffen auch die künftige Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Die Abwägung von Risiken und Chancen ergibt trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage ein positives Gesamtfazit. Die Chancen überwiegen langfristig die Risiken bei weitem. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. Die im Lagebericht dargestellten Chancen haben sich im Vergleich zum Vorjahr durch die imposante Entwicklung von Technologien der Künstlichen Intelligenz erheblich verbessert. Der Konzern sieht sich gut aufgestellt, um in den kommenden Jahren sein bestehendes Potential am Markt nutzen zu können und seine Marktstellung bei branchenüblichen Renditen festigen zu können. 4. Prognosebericht Für den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023/24 ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht steigender Umsatz; Gleiches erwarten wir auch für das Folgegeschäftsjahr 2024/25. Für das Geschäftsjahr 2023/24 steigen die Personalkosten, während die Nachfrage unserer Kunden nach IT-Dienstleistungen aufgrund der deutlichen wirtschaftlichen Eintrübung abgeflaut ist. Demensprechend reduziert sich das Konzernergebnis 2023/24 aus dem operativen Bereich deutlich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23. Durch gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Stärkung unserer Vertriebsaktivitäten erwarten wir für das Folgegeschäftsjahr 2024/25 wiederum ein leicht besseres Ergebnis. 5. Forschung und Entwicklung Der Konzern investiert - unverändert zu den Vorjahren - laufend in neue Leistungsangebote und Technologien. Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lag im Geschäftsjahr 2022/2023 wie auch aktuell bspw. in Bereichen wie Industrial Metaverse, der Digitalisierung physikalischer Produkte und vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Hierfür wendet der Konzern eigene Mitarbeiterkapazitäten auf. Durch spezifische Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stellt der Konzern sicher, bestehende Wettbewerbsvorteile am Markt künftig festigen bzw. ausbauen zu können. 6. Sonstige Angaben Standorte Das Tochterunternehmen MaibornWolff GmbH hat Büroflächen an den sechs nationalen Standorten München, Augsburg, Berlin, Hamburg, Darmstadt und Frankfurt am Main, jeweils in zentraler Lage. Die Standorte spielen weder für die Aufbauorganisation noch für die Betreuung von Kunden eine strukturgebende Rolle. Sie dienen lediglich als Arbeitsflächen für die jeweils einem Standort formal zugeordneten Mitarbeiter. Durch die gestiegenen Anteile an Remote-Arbeit ist aktuell, trotz Personalwachstum, ein Ausbau der Büroflächen nur in Augsburg geplant. Einige wenig frequentierte Räumlichkeiten wurden untervermietet. Ab Ende 2024 werden in Augsburg neue Räumlichkeiten bezogen - an diesem Standort sind die Raumkapazitäten überlastet und die Anzahl der Arbeitsplätze nicht ausreichend. Der Standort der tunesischen Tochtergesellschaft befindet sich in Tunis. Die spanische Tochtergesellschaft sitzt in Valencia. Die im Geschäftsjahr 2022/23 gegründete Tochtergesellschaft Ojemba GmbH hat ihren Sitz in Hamburg; die Mitarbeiter arbeiten am Standort Kigali in Ruanda.
München, den 31. Januar 2025 Volker Maiborn, Geschäftsführer Holger Wolff, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die W & M Portfolio Management GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der W & M Portfolio Management GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der W & M Portfolio Management GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 31. Januar 2025 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Prof. Dr. Zwirner,Wirtschaftsprüfer Dr. Busch, Wirtschaftsprüferin Billigung Konzernabschluss Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 7. Februar 2025 gebilligt. |
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