FliesenLAND GmbHLiquidiert

32051 Herford, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 5818
Eingetragen
21.3.2002
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikHerstellung von keramischen Wand- und Bodenfliesen und -plattenGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Handel mit keramischen Fliesen und Baustoffen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Wilfried Wardelmann
seit 8.3.2012
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fliesenland GmbH

Herford

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 1.067,00 1.384,00
I. Sachanlagen 1.017,00 1.334,00
II. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 125.794,12 128.667,23
I. Vorräte 111.861,93 105.055,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.712,32 23.055,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 219,87 556,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.204,36 2.787,28
D. sonstige Aktiva 0,00 100,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 129.065,48 132.938,51

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 2.283,53 2.801,47
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 32.065,63 31.753,18
III. Verlustvortrag 53.951,71 4.774,80
IV. Jahresfehlbetrag 830,39 49.176,91
B. Rückstellungen 1.700,00 2.000,00
C. Verbindlichkeiten 125.081,95 128.137,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 129.065,48 132.938,51

Anhang

Rechtliche Verhältnisse

1. Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Sitz der Gesellschaft ist 32051 Herford.

Das Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr.

Anhang gemäß §§ 284 - 288 HGB

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage wurde durch Rangrücktritt-Erklärung gebildet. Das Gesellschafterdarlehen Wilfried Wardelmann tritt im Rang und in den Rechten hinter die Forderungen Dritter zurück. Das Darlehen beträgt 31.753,18 €.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen planmäßig in gleichen oder fallenden Jahresbeträgen entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer vorgenommen. Als Nutzungsdauer werden für neu erworbene Wirtschaftsgüter regelmäßig 3 bis 12 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht eine abweichende Laufzeit ergibt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden gemäß EStG § 6 Abs. 6 (2) S. 1 im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden zulässigen Wert angesetzt.

Ausleihungen wurden mit dem steuerrechtlich zulässigen niedrigeren Barwert angesetzt.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte durch den Auftraggeber und wurde ungeprüft übernommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Gesellschaft schuldet den Gesellschaftern 31.440,73 €. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden vom Mandanten nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode mit dem Teilwert auf Basis eines Zinsfußes von 6 % bilanziert.

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2008

Wilfried Wardelmann

-Geschäftsführer-

Herford, 31.12.2009

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