Spaichinger Nudelmacher GmbH

Eschenwasen 7, 78549 Spaichingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 742128
Vorher
RTHG Warenhandelsgesellschaft mbHSeitz GmbH
Eingetragen
3.12.1997
Branche
Herstellung von TeigwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
Produktion von Teigwaren aller Art und der Handel mit Lebensmitteln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Freidler
seit 7.8.2023
Geschäftsführer
André Freidler
seit 2.1.2023
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALB-GOLD Teigwaren GmbH

Trochtelfingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht zum Geschäftsjahr 2021

1. Grundlage des Unternehmens

Die Unternehmensgruppe ALB-GOLD setzt sich aus den Gesellschaften ALB-GOLD Teigwaren GmbH, ALB-GOLD Marktplatz GmbH mit jeweiligem Sitz in Trochtelfingen sowie der Gesellschaft Spaichinger Nudelmacher GmbH mit Sitz in Spaichingen zusammen. In der Geschäftsführung der Muttergesellschaft ALB-GOLD Teigwaren GmbH werden strategische Entscheidungen getroffen und sämtliche operativen Vorgänge in den einzelnen Gesellschaften direkt ausgeführt.

Die Geschäftsgrundlage des Gesamtunternehmens besteht im Wesentlichen aus der Produktion und dem Vertrieb von Teigwaren aller Art neben einem untergeordneten Handel von Lebensmitteln und Konsumgütern. Die Umsatzerlöse entfallen zu 94 % auf die Teigwarenproduktion, 5 % auf Direktvermarktung und 1 % auf sonstige Erlöse. Der Exportanteil liegt insgesamt bei ca. 23 %.

Der Hauptabsatzmarkt der Produkte der ALB-GOLD Teigwaren GmbH ist der deutsche Lebensmitteleinzelhandel, neben verschiedensten Nischenmärkten des nationalen und internationalen Teigwarenmarktes. Mit dem Produktportfolio Frisch- und Trockenteigwaren zeichnet sich die Marke ALB-GOLD durch das vielfältige Angebot von Spätzle-, Bandnudel-, gepressten Teigwaren- und Pastaspezialitäten aus, die aus Hartweizen- und Dinkelgrieß in bio-, als auch konventioneller Qualität hergestellt werden. Das Produktsortiment der Marke ALB-GOLD ist in Folien- und zum Teil als Papierverpackung erhältlich. Frischteigwarenprodukte werden an Schul-, Kantinen- und Großverpflegungsküchen, sowie an die weiterverarbeitende Industrie zur Herstellung von Suppen- und Fertiggerichten geliefert.

Im Frühjahr 2021, nach Beendigung der Pandemie konnten die Geschäftsbereiche der ALB-GOLD Marktplatz GmbH wieder uneingeschränkt und vollumfänglich in Betrieb genommen werden. Nach zögerlichem Anlauf stiegen die Besucherzahlen im Kundenzentrum sowie das Gästeaufkommen im Restaurant in den Sommermonaten wieder. Durch den Ausbau des Angebots im ALB-GOLD Onlineshop, sowie durch die Verbesserung der Organisation konnte das Bestellaufkommen und der Umsatz in diesem Geschäftsbereich erheblich gesteigert werden.

Der Auftragseingang bei der Gesellschaft Spaichinger Nudelmacher GmbH, als nach wie vor alleiniger nationaler Erzeuger von glutenfreien Teigwaren konnte sich auf einem hohen Niveau halten. Die Nachfrage nach Produkten hergestellt aus Sonderrohstoffen Mais-, Kichererbsen- oder Reismehl ist weiter gestiegen. Wir führen diese Entwicklung auf den anhaltenden Trend der Ernährungsumstellung, hin zu einer bewussteren und teilweise fleischlosen Ernährung zurück. Wir erwarten eine Fortsetzung dieser Entwicklung und gehen von einer dauerhaften Veränderung der Ernährungsweise unserer Konsumenten aus.

Die Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten für die Marken und Produkte der einzelnen Gesellschaften hat sich gut entwickelt. Es sind deutliche Synergien entstanden, die sich sehr positiv in der Kundenbetreuung und Kundenbeziehung auswirken. An weiteren Optimierungen und Professionalisierung wird permanent gearbeitet.

Unter anderem wurde ein neues Warenwirtschaftsprogramm erfolgreich eingeführt, um den Anforderungen des gesamten Teigwarenmarktes gerecht zu werden und um langfristige Kundennähe auf- und auszubauen. Für den Erhalt der Zertifizierungen nach IFS Food Standard, dem Energiemanagement 5001 und dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften konnten die im Geschäftsjahr erforderlichen Audits erfolgreich abgeschlossen werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Auftragslage und -entwicklung

Die Corona-Pandemie wirkte sich im Laufe des Jahres 2021 nicht weiter gravierend auf den Abverkauf von Teigwaren in den Supermarktregalen aus. Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel, sowie auch in den weiteren Absatzmärkten haben sich auf einem insgesamt hohen Niveau stabilisiert. Nach der Pandemie wurden Großverpflegungsküchen wieder in Betrieb genommen und der Geschäftsbereich Frischteigwaren konnte auf ein herkömmliches Niveau zurückgebracht werden.

Die Reichweite sämtlicher Eingangsbestellungen liegt im Durchschnitt bei ca. 2 Monaten. Bestellungen aus dem laufenden Programm kommen aus dem Lagerbestand zur sofortigen Auslieferung. Bestellungen außerhalb des Standardprogramms werden nach den Wünschen des Kunden termingerecht hergestellt und ausgeliefert.

Umsatzrückgänge sind im Auslandsgeschäft, insbesondere in den USA-Geschäften hinzunehmen. Eine Belieferung der Kunden ist durch erschwerte Verfügbarkeit von Überseecontainern termingerecht nicht mehr möglich. Gleichzeitig haben sich die Frachtraten überdurchschnittlich verteuert und die Dauer der Verfrachtung hat sich erheblich verlängert. Diese Umstände führten zu einem erheblichen Rückgang von Warenbestellungen aus den Überseeländern.

2.2 Produktion

Sämtliche Teigwarenproduktionsanlagen waren im Geschäftsjahr gleichmäßig gut ausgelastet. Durch die Ausweitung und Inbetriebnahmen weiterer Produktions- und Verpackungsanlagen konnten die insgesamten Produktionsmengen ohne den Einsatz von Sonder- und Wochenendschichten erzeugt werden.

2.3 Beschaffung

Der Bezug der Rohstoffe Hartweizengrieß, Dinkelgrieß und sonstiger Getreidemahlerzeugnisse konnte, wie in den Vorjahren zum großen Teil über direkt geschlossene Anbauverträge mit Landwirten, sowie über langfristig geschlossene Lieferverträge mit Mühlen sichergestellt werden.

Der Bezug des Rohstoffes Ei war ebenfalls durch den Abschluss von langfristigen Lieferverträgen mit ausgewählten deutschen Hühnerhaltungsbetrieben gesichert.

2.4 Ertragslage

Im Vorjahr wurde das Tochterunternehmen Teigwaren Riesa GmbH mit Wirkung zum 14. September 2020 veräußert und ist damit aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Daher sind die Beträge der Vorjahreszahlen mit den Posten des Geschäftsjahres nur eingeschränkt vergleichbar. Hinsichtlich der Vorjahreszahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ohne die Teigwaren Riesa GmbH verweisen wir auf die Ausführungen im Konzernanhang.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr (95.630 T€) um 26.613 T€ auf 69.017 T€ zurückgegangen, was hauptsächlich auf den Verkauf und den Wegfall der Umsatzerlöse des Tochterunternehmens zurückzuführen ist.

Das Rohergebnis ist im Wirtschaftsjahr um 15.933 T€ auf 30.316 T€ zurückgegangen (Vorjahr: 46.249 T€). Dieser Rückgang ist in Höhe von 13.598 T€ auf das Ausscheiden des Tochterunternehmens aus dem Konzern zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen im Konzern sind um 3.476 T€ auf 13.422 T€ gesunken. Der Rückgang beruht auf dem Verkauf des Tochterunternehmens. Unter Außerachtlassung der Personalaufwendungen, die im Vorjahr auf das verkaufte Tochterunternehmen entfallen, ergibt sich ein nahezu unveränderter Personalaufwand.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind hauptsächlich aufgrund der getätigten Investitionen in Technische Maschinen und Anlagen sowie in Software, ohne Berücksichtigung der vorjährigen Abschreibungssumme des verkauften Tochterunternehmens um 664 T€ auf 3.427 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 9.148 T€ gesunken. Der Rückgang ist insbesondere auf das Ausscheiden des Tochterunternehmens aus dem Konzern zurückzuführen (8.715 T€).

Im Wesentlichen aufgrund der planmäßigen Rückführung von Darlehen ist die gesamte Zinsbelastung um 84 T€ auf 114 T€ gesunken (Vorjahr: 198 T€).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr um 3.242 T€ gesunken. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2020 Steuernachzahlungen aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung zu verbuchen waren. Zum anderen konnten Steuerrückstellungen, die im Vorjahr für Steuernachzahlungen gebildet wurden, aufgelöst werden.

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2021 ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 2.414 T€ (Vorjahr: 2.235 T€).

2.5 Finanz- und Vermögenslage

Die wesentlichen Bilanzpositionen haben sich wie folgt geändert:

Aktiva

Durch die Rückführung von sonstigen Ausleihungen haben sich die Finanzanlagen auf insgesamt 16.776 T€ (Vorjahr: 18.182 T€) reduziert. Die Vorräte haben sich aufgrund eines vergleichsweise hohen Bestandes an fertigen Erzeugnissen und Waren um 1.137 T€ auf insgesamt 6.217 T€ (Vorjahr: 5.080 T€) erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhen sich von 15.298 T€ auf 18.537 T€, was insbesondere auf den Anstieg bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist, die sich um 2.724 T€ erhöht haben.

Passiva

Im Geschäftsjahr 2021 hat sich der Bilanzgewinn um den Konzernjahresüberschuss abzüglich einer Ausschüttung in Höhe von 1.000 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 74,72 % (Vorjahr: 73,32 %). Die Rückstellungen haben sich insgesamt um 2.330 T€ auf 3.105 T€ (Vorjahr: 5.435 T€) reduziert. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf dem Verbrauch einer Rückstellung für Kosten aus einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten von 16.853 T€ auf 17.738 T€ ergibt sich hauptsächlich aus den gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe 2.822 T€. Darlehensrückführungen an Kreditinstitute wurden in Höhe von 1.670 T€ planmäßig vorgenommen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich marginal von 83.577 T€ auf 83.900 T€.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftete der Konzern einen Cashflow in Höhe von 2.279 T€ (Vorjahr 6.823 T€). Die Mittel wurden unverändert zum Vorjahr vor allem für Investitionen ins Sachanlagevermögen sowie für die planmäßige Tilgung von Krediten verwendet. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um 2.883 T€ auf 4.708 T€ verringert.

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und die EBIT-Marge heran. Aufgrund des Ausscheidens der Teigwaren Riesa GmbH aus dem Konsolidierungskreis werden die Vergleichszahlen des Vorjahres auf Grundlage der im Konzernanhang dargestellten Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres ohne die Teigwaren Riesa GmbH ermittelt.

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr von 184 T€ auf 208 T€ gestiegen, was mit der Kapazitätsausweitung durch die Inbetriebnahmen weiterer Produktionslinien begründet ist.

Die EBIT-Marge hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 3,4 % verringert. Im Vorjahr betrug die EBIT-Marge - auf Basis der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres ohne das verkaufte Tochterunternehmen sowie ohne die Effekte aus der Endkonsolidierung - 3,8 %.

2.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

ALB-GOLD handelt nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die grundlegende Wertebasis hierfür bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Wir wirtschaften so, dass nachfolgende Generationen ebenfalls die Möglichkeit haben in einer intakten Umwelt, einer friedlichen und freien Gesellschaft zu leben und in einem fairen und gesunden Wirtschaftssystem zu wirtschaften. Gleiches erwarten wir von unseren Partnern und Lieferanten.

3. Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Soweit bei übrigen finanziellen Vermögenswerten Ausfall-/ Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen grundsätzlich unter Abzug von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Bankguthaben.

4. Prognosebericht

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 konnten die prognostizierten Umsatzzuwächse aufgrund der Stagnation des Auslandsgeschäftes nicht erreicht werden. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der herausgegebenen und umgesetzten Preiserhöhungen einen insgesamt moderaten Umsatzanstieg. Wir gehen von einem gleichbleibenden Auftragseingang und einer Produktionsauslastung auf Vorjahresniveau aus und werden den Umsatz pro Mitarbeiter aufgrund der höheren Abgabepreise moderat steigern können.

Die seit Jahren gepflegten Anbauverträge mit deutschen Landwirten zur Erzeugung von Hartweizengrieß konnten für die kommende Erntekampagne 2022 erstmalig nicht geschlossen werden. Eine Festlegung war infolge der enormen Marktbewegungen auf den weltweiten Getreidemärkten erstmalig für beide Seiten nicht möglich. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Bezug des Hauptrohstoffes Hartweizengrieß um etwa 30 % verteuern wird.

Auch bei der Beschaffung des Rohstoffes Ei ist mit einer deutlichen Verteuerung zu rechnen. Stallungen wurden aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen stillgelegt, daher ist eine Knappheit bei gleichbleibender Nachfrage zu erwarten.

Durch die insgesamte Materialkostensteigerung, durch den überproportionalen Anstieg von Fracht- und Energiekosten sowie durch die Steigerung der Personalkosten infolge höherer Löhne sehen wir eine schwächere Ertragslage und prognostizieren einen deutlichen Rückgang der EBIT-Marge. Die Erhöhung unserer Abgabepreise gleichen die hinzunehmenden Teuerungsraten im Gesamten voraussichtlich nicht aus.

5. Risikobericht

Risiken bestehen bei der Beschaffung von Rohware und vor allem in der Volatilität der Rohwarenpreise. Erhebliche Turbulenzen an den internationalen Getreidemärkten, verursacht durch das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine wirken sich auch auf heimische Getreidemärkte aus, die eine wesentliche Bezugsquelle darstellen. Die Verfügbarkeit von ausreichend Rohware ist insbesondere aufgrund der erzielten, sehr guten Ernteergebnisse gewährleistet, dennoch können nur kurzfristige Lieferverträge aufgrund der Instabilität der Preise geschlossen werden.

Die Preisanstiege der zu beziehenden Energie, sowie die insgesamte sprunghafte Entwicklung der Energiemärkte stellen ebenfalls ein Risiko dar. Trotz hoher Preise wurden langfristige Energieverträge geschlossen, um die Verfügbarkeit des Energiebedarfs grundsätzlich zu sichern. Zur allgemeinen Reduzierung von Energie wurden interne Energiesparprogramme implementiert.

Der bereits heute hohe Preisdruck bei Teigwaren wird sich auch zukünftig weiter verstärken. Die treibenden Kräfte dieser Entwicklung sind sehr vielfältig. Auf der Handelsseite werden neben den Waren unserer direkten Wettbewerber vermehrt preisaggressive Teigwaren vorwiegend aus Italien und zunehmend Eigenmarken der Supermärkte und Discounter angeboten. In Zeiten des derzeitigen Inflationsgeschehens ist ein verändertes Kaufverhalten der Konsumenten zu Gunsten günstiger Produkte zu erwarten.

Wie für alle Unternehmen der Lebensmittelindustrie liegt ein Risiko der künftigen Entwicklung für mittelständische Unternehmen in den Unwägbarkeiten durch verschärfte behördliche Auflagen als Folge von globalen Krisen in Bezug auf Infektionsschutz, Hygienemaßnahmen und Qualitätsmanagement.

Unsere in den Unternehmen etablierten Geschäftsprozesse basieren auf teilweise komplexen IT-Systemen. Den Risiken der Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen und Anwendungen sowie des Verlusts oder der Manipulation von Daten und vertraulichen Informationen wird durch stabile und redundant ausgelegte IT-Systeme, Back-up-Verfahren, Viren- und Zugangsschutz entgegengewirkt.

Weitere Risiken sind derzeit nicht erkennbar, durch laufende Abwägungen und Beobachtungen werden bei erkennbaren Risiken sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Marktseitige Risiken, welche die Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen oder gefährden können, liegen derzeit nicht vor.

6. Chancenbericht

Im Jahr 2021 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Nudeln in Deutschland bei rund 9,5 Kilogramm. Im Jahr 2000 betrug der Konsum lediglich rund 5,7 Kilogramm pro Kopf.

Generell zeichnet sich in den letzten Monaten eine gravierende Veränderung im Ernährungsverhalten der Konsumenten ab. Alternative Ernährungsweisen insbesondere Reduktion, oder ein Verzicht auf Fleischprodukte nehmen zu und halten bleibenden Einzug. Dies wirkt sich auf den Verzehr von Teigwaren positiv aus und es ist mit einem weiteren Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauchs zu rechnen.

Teigwaren, hergestellt aus Hülsenrohstoffen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Konsumenten. Handelspartner erkennen diesen Trend und wachsenden Markt und stellen erweiterte Regalfläche zum Angebot alternativer Teigwarenprodukte zur Verfügung und wir erwarten hier einen höheren Absatz unserer aus Hülsenfrüchten hergestellter Produkte.

 

Trochtelfingen, den 19. September 2022

gez. Irmgard Freidler, Geschäftsführerin

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen 54.406.546,96 55.446.752,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.112.935,88 1.307.891,90
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.056.640,88 43.162,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.295,00 111.258,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.153.471,90
II. Sachanlagen 36.517.335,40 35.956.381,75
1. Grundstücke und Bauten 15.604.348,20 15.890.417,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.369.588,00 15.713.949,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.185.346,25 1.151.671,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 358.052,95 3.200.344,75
III. Finanzanlagen 16.776.275,68 18.182.479,31
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 16.751.275,68 18.157.479,31
B. Umlaufvermögen 29.462.328,96 27.969.587,70
I. Vorräte 6.216.992,69 5.079.976,27
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.469.855,77 2.267.545,35
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 73.757,44 0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.673.379,48 2.812.430,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.536.898,08 15.297.684,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.874.834,48 10.151.398,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.661,79 2.812,14
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.660.401,81 5.143.474,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.708.438,19 7.591.926,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.221,79 30.637,20
D. Aktive latente Steuern 0,00 130.019,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 83.900.097,71 83.576.996,86

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital 62.692.041,40 61.278.277,86
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 61.692.041,40 60.278.277,86
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 9.309,81 10.083,22
C. Rückstellungen 3.104.910,61 5.435.279,55
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 539.257,19 476.959,00
2. Steuerrückstellungen 1.712.811,57 1.882.177,48
3. sonstige Rückstellungen 852.841,85 3.076.143,07
D. Verbindlichkeiten 17.738.091,89 16.853.356,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.535.710,00 11.206.070,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.567.534,04 4.746.220,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.000,00 14.576,24
4. sonstige Verbindlichkeiten 630.847,85 886.489,09
E. Passive Latente Steuern 355.744,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 83.900.097,71 83.576.996,86

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021 1.1.2020 - 31.12.2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 69.016.556,72 95.630.231,96
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 911.674,90 -530.153,93
3. sonstige betriebliche Erträge 1.299.315,31 2.323.290,67
4. Materialaufwand 40.912.031,36 51.174.250,62
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40.912.031,36 50.275.739,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 898.510,67
5. Personalaufwand 13.421.727,02 16.897.600,27
a) Löhne und Gehälter 11.003.844,19 14.081.045,62
b) soziale Abgaben 2.417.882,83 2.816.554,65
6. Abschreibungen 3.427.200,52 3.638.784,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.427.200,52 3.638.784,17
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.141.915,76 20.290.142,48
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 566,14 205,74
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 190.851,75 239.292,52
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 114.187,56 197.512,98
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -39.319,13 3.202.740,29
12. Ergebnis nach Steuern 2.441.221,73 2.261.836,15
13. sonstige Steuern 27.458,19 26.868,97
14. Konzernjahresüberschuss 2.413.763,54 2.234.967,18

Ergebnisverwendung

1.1.2021 - 31.12.2021 1.1.2020 - 31.12.2020
EUR EUR
14. Konzernjahresüberschuss 2.413.763,54 2.234.967,18
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 60.278.277,86 58.043.310,68
16. Ausschüttung 1.000.000,00 0,00
17. Bilanzgewinn 61.692.041,40 60.278.277,86

Konzernkapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

ALB-GOLD Teigwaren GmbH

2021 2020
T€ T€
1. Periodenergebnis 2.414 2.235
2. Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens (einschließlich Finanzanlagevermögen) 3.427 3.639
3. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -2.161 -614
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 659 0
5. Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.120 -10.004
6. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.555 11.258
7. Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (einschließlich Finanzanlagevermögen) 0 14
8. Ertrag (-) von außergewöhnlicher Bedeutung 0 -1.413
9. Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -77 -41
10. Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) -39 3.203
11. Ertragsteuerzahlungen (-) / (+) -379 -1.454
12. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.279 6.823
13. Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -262 -777
14. Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9 434
15. Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.664 -6.742
16. Vergabe (-) bzw. Rückzahlung (+) von Darlehen an nahestehende Personen 1.406 0
17. Einzahlungen (+) aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 2.800
18. Erhaltene Zinsen (+) 133 239
19. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.378 -4.046
20. Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Kredite -1.671 -1.440
21. Gezahlte Zinsen (-) -114 -198
22. Gezahlte Dividenden an Gesellschafter (-) -1.000 0
23. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.785 -1.638
24. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -2.884 1.139
25. Konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 -646
26. Finanzmittelfonds am Anfang de Periode 7.592 7.099
27. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.708 7.592
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Kasse 24 14
Guthaben bei Kreditinstituten (Giro- und Geldmarktkonten) 4.685 7.578
4.708 7.592

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2021

ALB-GOLD Teigwaren GmbH

Gezeichnetes Kapital erwirtschaftetes Eigenkapital Mutterunternehmen Konzerneigenkapital Summe
in € Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 31.12.2019 1.000.000,00 53.693.897,09 4.349.413,59 58.043.310,68 59.043.310,68
Sonstige Veränderungen - 4.349.413,59 - 4.349.413,59 - -
Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag - - 2.234.967,18 2.234.967,18 2.234.967,18
Stand am 31.12.2020 1.000.000,00 58.043.310,68 2.234.967,18 60.278.277,86 61.278.277,86
Ausschüttung - - 1.000.000,00 - - 1.000.000,00 - 1.000.000,00
Sonstige Veränderungen - 2.234.967,18 - 2.234.967,18 - -
Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag - - 2.413.763,54 2.413.763,54 2.413.763,54
Stand zum 31.12.2021 1.000.000,00 59.278.277,86 2.413.763,54 61.692.041,40 62.692.041,40

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen, die ALB-GOLD Teigwaren GmbH mit Sitz in Trochtelfingen ist unter HRB 370227 beim Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach Maßgabe von § 266 Abs. 2 und 3 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt und wird gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB um den Posten "Rohergebnis" erweitert.

Im Vorjahr wurde das Tochterunternehmen Teigwaren Riesa GmbH mit Wirkung zum 14. September 2020 veräußert und ist damit aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Daher sind die Beträge der Vorjahreszahlen mit den Posten des Geschäftsjahres nur eingeschränkt vergleichbar. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden nachfolgend die Vorjahreszahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ohne die Teigwaren Riesa GmbH dargestellt:

2020
In T€
1. Umsatzerlöse 71.993
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 248
3. sonstige betriebliche Erträge 2.229
4. Materialaufwand 41.323
5. Rohergebnis 32.651
6. Personalaufwand 13.360
7. Abschreibungen 2.763
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.575
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 239
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 458
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.203
13. Ergebnis nach Steuern 2.262
14. sonstige Steuern 27
15. Konzernjahresüberschuss 2.235

Im Vorjahr wurden Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 25,0 unter der Position "Beteiligungen" ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde der Ausweis unter Anpassung des Vorjahres korrigiert.

Die im Vorjahr in Höhe von T€ 17.815,5 in der Position "sonstige Vermögensgegenstände" erfassten Lebensversicherungen und Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als vier Jahren werden im Geschäftsjahr unter den Finanzanlagen in der Position "sonstige Ausleihungen" ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Im Vorjahr wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 342,0 in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Aufgrund der voraussichtlich Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und da es sich beim Darlehensnehmer nicht um ein verbundenes Unternehmen handelt, wurde eine Umgliederung in das Finanzanlagevermögen in die Position "sonstige Ausleihungen" vorgenommen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr entsprechend angepasst.

Im Vorjahr wurden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 4.028,9 in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Da es sich beim betreffenden Gesellschafter nicht um ein verbundenes Unternehmen handelt, wurde der Vorjahresbetrag in den Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" umgegliedert.

Im Vorjahr wurde fälschlicherweise in den sonstigen Vermögensgegenständen eine sonstige Verbindlichkeit in Höhe von T€ 558,5 saldiert ausgewiesen. Der Ausweis wurde korrigiert und die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst mit der Folge, dass sich die Bilanzsumme des Vorjahres von T€ 83.018,5 auf T€ 83.577,0 verändert hat.

Im Vorjahr wurden in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 6,0 gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen, bei dem es sich nicht um ein verbundenes Unternehmen handelt. Im Berichtsjahr werden die entsprechenden Verbindlichkeiten in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr entsprechend angepasst.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Folgende Unternehmen werden in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesellschaft Sitz Anteil in %
ALB-GOLD Teigwaren GmbH Trochtelfingen
Spaichinger Nudelmacher GmbH Spaichingen 100,0
ALB-GOLD Marktplatz GmbH Trochtelfingen 100,0

Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die ALB-GOLD Teigwaren GmbH hält 100 % der Anteile an der Seitz glutenfrei GmbH, Spaichingen. Die Gesellschaft wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Der Jahresüberschuss, die Umsatzerlöse und das Eigenkapital der Seitz glutenfrei GmbH liegen jeweils unter 0,1 % der entsprechenden Konzerngrößen. Die Anteile werden im Konzernabschluss unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Der Wertansatz der einzelnen Beteiligungen im Einzelabschluss des Mutterunternehmens wurde mit dem auf die jeweiligen Beteiligungen entfallenden, zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapital des einbezogenen Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet.

Schuldenkonsolidierung

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert, soweit sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind.

Zwischenergebniseliminierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Zwischengewinne und -verluste aus der Übernahme von Vermögensgegenständen im Konzern werden eliminiert. Aufwendungen und Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzernunternehmen werden gegeneinander verrechnet, soweit sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind. Beteiligungserträge durch Gewinnausschüttung zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen ausgewiesen. Für die Bemessung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren zugrunde gelegt.

Im Jahr 2008 und 2010 erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB planmäßig linear über 15 Jahre abgeschrieben. Dies entspricht der erwarteten Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und dreiunddreißig Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr als Abgang behandelt.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfasst.

Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten und unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Für den regelmäßig ersetzten und im Wert von nachrangiger Bedeutung vorhandenen Bestand an Ersatzteilen wird ein auf Basis der durchschnittlichen Anschaffungskosten ermittelter Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 93,8 angesetzt.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips ausgewiesen.

Liquide Mittel werden zum Nominalbetrag ausgewiesen.

Für erhaltene Investitionszuschüsse wurde auf der Passivseite ein Sonderposten entsprechend der IDW Stellungnahme St/HFA 1/1984 i.d.F. 1990 gebildet, der entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst wird.

Zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sind entsprechende Mittel in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen den Betrag der Verpflichtung, erfolgt der Ausweis auf der Aktivseite der Bilanz unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung".

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt.

Die Rückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,87 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen von 0,0 % unterstellt.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag T€ 127,0. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet.

Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Außerdem werden temporäre Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 Abs. 1 HGB bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine passive latente Steuer.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

In dem Posten sonstige Ausleihungen in den Finanzanlagen sind folgende Finanzinstrumente enthalten, bei denen eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB unterblieben ist:

Zeitwert Buchwert Gründe für das Unterlassen der Abschreibung
T€ T€
31.12.2021 31.12.2021
Allianz SchatzBrief Perspektive 1.472.857,35 1.500.000,00 Garantiekapital entspricht dem Buchwert

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist separat dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1,7 (Vorjahr: T€ 2,8) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus noch nicht abziehbaren Vorsteuern, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, in Höhe von T€ 221,6 (Vorjahr: T€ 42,3) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 685,9 (Vorjahr: T€ 4.071,2) enthalten.

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 59.278,3 (Vorjahr: T€ 58.043,3) enthalten.

Für das Vorjahr erfolgte vor Feststellung des Jahresabschlusses 2020 im Jahr 2021 eine Vorabausschüttung in Höhe von T€ 1.000,0.

4. Rückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen sind durch Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Soweit die Rückdeckungsversicherungen und die angelegten Vermögensgegenstände ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, werden sie gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die Rückdeckungsversicherungen werden mit dem von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten beizulegenden Zeitwert angesetzt. Dieser entspricht den Anschaffungskosten.

Die Pensionsrückstellungen ermitteln sich wie folgt:

31.12.2021
T€
Erfüllungsbetrag Pensionsrückstellungen 1.805,9
abzgl. beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen 1.266,7
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellungen) 539,3
Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen 1.266,7

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen erfolgsabhängige Sonderzahlungen, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter, Aufwand für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Konditionsabzüge.

5. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4,0 (Vorjahr: T€ 14,6) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 8,1 (Vorjahr: T€ 17,7) und aus Steuern in Höhe von T€ 257,6 (Vorjahr: T€ 124,6) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 138,9 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten.

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Gesamt Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.535.710,00 1.095.240,00 8.440.470,00 4.059.510,00
(Vorjahr) (11.206.070,16) (1.670.360,16) (9.535.710,00) (5.154.750,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.567.534,04 7.567.534,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (4.746.220,74) (4.746.220,74) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.000,00 4.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (14.576,24) (14.576,24) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 630.847,85 630.847,85 0,00 0,00
(Vorjahr) (886.489,09) (886.489,09) (0,00) (0,00)
17.738.091,89 9.297.621,89 8.440.470,00 4.059.510,00
(16.853.356,23) (7.317.646,23) (9.535.710,00) (5.154.750,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 9.535,7 sind durch Grundschulden besichert.

6. Latente Steuern

Die latenten Steuerschulden in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

Stand 01.01. Veränderung Stand 31.12.
T€ T€ T€
Aktive latente Steuern 130,0 +86,6 216,6
Passive latente Steuern 0,0 -572,3 -572,3
Saldo 130,0 -485,7 -355,7

Bei der Berechnung der latenten wird ein Steuersatz von 30,0 % (Vorjahr: 30,0 %) zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern wurden hauptsächlich auf temporäre Differenzen in den langfristigen Pensionsrückstellungen gebildet. Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Anlagevermögen. Durch die Konsolidierungsbuchen auf Konzernebene ergeben sich aktive latente Steuern i.H.v. T€ 17,7, welche auf der durchgeführte Zwischenergebniseliminierung beruhen.

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erlöse des Konzerns verteilen sich auf die verschiedenen Tätigkeitsbereiche:

Teigwarenproduktion T€ 64.886,3
Direktvermarktung T€ 3.331,7
Sonstige Erlöse T€ 798,6
Gesamt T€ 69.016,6

Regional verteilen sich die Umsatzerlöse des Konzerns wie folgt:

Inland T€ 53.383,0
Ausland T€ 15.633,6
Gesamt T€ 69.016,6

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 138,0 (Vorjahr: T€ 16,2) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 1.060,5 (Vorjahr: T€ 2.291,4) enthalten, die früheren Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Gewinne aus Anlagenverkäufen, Erträge aus der Anpassung an das Ergebnis einer steuerlichen Betriebsprüfung, Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für das Vorjahr und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 252,8 (Vorjahr: T€ 234,7) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 58,4 (Vorjahr: T€ 198,1) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus der Anpassung an das Ergebnis der steuerlichen Betriebsprüfung, Steueraufwand für Vorjahre, Aufwendungen aus der Bildung von Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen und Aufwendungen aufgrund von Verlusten aus Anlagenverkäufe in Höhe von T€ 118,6 (Vorjahr: T€ 1.670,2) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 39,3) enthalten.

Die Vermögenserträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen werden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung wie folgt verrechnet (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB):

2021
T€
Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (brutto) 39,4
Vermögenserträge Rückdeckungsversicherung 40,5
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (netto) - 1,1

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von T€ 485,7 (Vorjahr: T€ 28,7) enthalten.

Erträge und Aufwendungen die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen und nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind im Berichtsjahr wie folgt angefallen:

2021 T€

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Korrektur der Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerrückstellungen für Vorjahre, insbesondere für das Jahr 2020 enthalten in Höhe von 554,7.

VII. Sonstige Angaben

1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Unsere Gesellschaft hat für verschiedene Rohstoffe zur Sicherung der Einkaufskonditionen feste Einkaufskontrakte abgeschlossen. Daraus ergeben sich zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von T€ 6.832,0. Risiken können sich aus der festen Abnahmemenge und dem fixierten Einkaufspreis ergeben.

Die Gesellschaft hat diverse Leasing- und Mietverträge abgeschlossen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt T€ 3.316,2. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

2. Beschäftigtenzahl

Während der Dauer des Jahres 2021 wurden durchschnittlich 336 Mitarbeiter beschäftigt, davon 104 Gehaltsempfänger und 232 Lohnempfänger. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt.

3. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 40,0
Steuerberatungsleistungen 19,0
Summe 59,0

4. Angaben betreffend Geschäftsführungsorgan

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der ALB-GOLD Teigwaren GmbH ist Frau Irmgard Freidler, Unternehmerin.

Auf die Angabe der Bezüge wurde nach § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.

5. Befreiung von der Offenlegungspflicht

Die Spaichinger Nudelmacher GmbH nimmt auf Grund dieses Konzernabschlusses, in den sie einbezogen ist, und des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags unter Einbeziehung des Wortlauts des § 302 AktG die Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB insoweit wahr, als sie auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses verzichtet.

6. Nachtragsbericht

Durch den am 24. Februar 2022 von Russland gestarteten Angriffskrieg gegen die Ukraine kommt ein weiteres Risiko für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns hinzu. Insbesondere die seither deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten können zu nachhaltigen Einbußen beim Jahresergebnis führen. Die finanziellen Auswirkungen sind zurzeit noch nicht genau abschätzbar. Wir verweisen auf Abschnitt 5 im Konzernlagebericht.

 

Trochtelfingen, den 19. September 2022

gez. Irmgard Freidler

Konzernanlagespiegel

Anlagenspiegel

(alle Beträge in Euro) Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 886.181,17 0,00 123.993,42 1.415.582,08 2.177.769,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 826.064,99 0,00 0,00 0,00 826.064,99
3. geleistete Anzahlungen 1.153.471,90 262.110,18 0,00 -1.415.582,08 0,00
2.865.718,06 262.110,18 123.993,42 0,00 3.003.834,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.020.171,87 482.047,48 0,00 0,00 24.502.219,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.445.992,06 1.179.687,80 0,00 4.436.610,89 38.062.290,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.801.482,20 407.554,02 63.425,06 0,00 5.145.611,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.200.344,75 1.594.319,09 0,00 -4.436.610,89 358.052,95
64.467.990,88 3.663.608,39 63.425,06 0,00 68.068.174,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 18.157.479,31 0,00 1.406.203,63 0,00 16.751.275,68
18.182.479,31 0,00 1.406.203,63 0,00 16.776.275,68
gesamt 85.516.188,25 3.925.718,57 1.593.622,11 0,00 87.848.284,71
(alle Beträge in Euro) Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge (1) Abgänge 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 843.019,17 278.109,78 0,00 1.121.128,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 714.806,99 54.963,00 0,00 769.769,99
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.557.826,16 333.072,78 0,00 1.890.898,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.129.754,87 768.116,28 0,00 8.897.871,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.732.043,06 1.960.659,69 0,00 18.692.702,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.649.811,20 365.351,77 54.898,06 3.960.264,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
28.511.609,13 3.094.127,74 54.898,06 31.550.838,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
gesamt 30.069.435,29 3.427.200,52 54.898,06 33.441.737,75
(alle Beträge in Euro) Buchwerte
31.12.2021 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.056.640,88 43.162,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.295,00 111.258,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.153.471,90
1.112.935,88 1.307.891,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.604.348,20 15.890.417,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.369.588,00 15.713.949,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.185.346,25 1.151.671,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 358.052,95 3.200.344,75
36.517.335,40 35.956.381,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 16.751.275,68 18.157.479,31
16.776.275,68 18.182.479,31
gesamt 54.406.546,96 55.446.752,96

(1) zugleich Abschreibung des Geschäftsjahres

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 14.12.2022 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALB-GOLD Teigwaren GmbH, Trochtelfingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ALB-GOLD Teigwaren GmbH, Trochtelfingen, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ALB-GOLD Teigwaren GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 23. September 2022

RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Klaus Schabel, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Zaia, Wirtschaftsprüfer

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