Realtek Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Bodach seit 5.5.2022 | Prokura |
Taner Ayilmaz seit 5.5.2022 | Geschäftsführer |
Stephan Pradel seit 5.5.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vestel Ticaret Anonim Şirketi | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VESTEL Germany GmbHGarching bei MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben VESTEL Germany ist als Tochterunternehmen eines in der Türkei ansässigen Hersteller von Unterhaltungselektronik und Haushaltsgroßgeräten, für die Märkte und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig. Die Geschäftstätigkeit der VESTEL Germany GmbH umfasst die Einfuhr und den Vertrieb von Produkten der VESTEL Gruppe aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik sowie von Haushaltsgroßgeräten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vertrieb der Eigenmarken Techwood, Vestfrost und FINLUX sowie kundenspezifisch beauftragter Geräte, die im Rahmen von Projektgeschäften (OEM) abgewickelt werden. Die Kunden der VESTEL Germany GmbH sind ausschließlich Einzel- und Großhandelsunternehmen. In Dänemark wird eine Niederlassung betrieben, die im dänischen Markt den Vertrieb von Haushalts-Großgeräten organisiert. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft erlebte im Berichtsjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise einen Einbruch wie seit der Großen Depression in den 1930erJahren nicht mehr. Der IWF schätzt den Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 3,5%. Dabei war in allen G-7-Staaten ein deutlicher Rückgang der Wirtschaftsleistung zu beobachten. Die europäische Wirtschaft hat es härter getroffen als andere große Regionen. In der Eurozone war die Wirtschaft mit -6,8% im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig. Mit Deutschland (-4,9%), Frankreich (-8,2%), Italien (-8,9%) und Spanien (-11,0%) verzeichneten die größten Volkswirtschaften der Eurozone deutliche Verluste. Da aufgrund der wochenlangen Lockdowns viele Bereiche der Wirtschaft zeitweise komplett lahmgelegt waren, sind sowohl Produktion als auch Konsum deutlich eingebrochen. Die Arbeitslosenquoten sind in allen Ländern gestiegen, jedoch konnte mit Kurzarbeiterprogrammen zumindest teilweise entgegengewirkt werden. Die Regierungen der Länder haben umfangreiche Konjunkturpakete auf den Weg gebracht, um die Wirtschaft zu stützen. Die Hilfsprogramme führten allerdings zu einem deutlichen Anstieg der Staatsausgaben im Jahr 2020 und resultieren in der Folge in höheren Schuldenquoten in den jeweiligen Ländern. Im Gesamtjahr 2020 fiel das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit -4,9% (i.Vj. +0,5%) aufgrund einer deutlich nachlassenden Dynamik im Zuge der pandemischen Entwicklung signifikant rückläufig aus. Trotz einer stark rückläufigen Konjunktur konnte der Arbeitsmarkt aufgrund staatlicher Hilfsprogramme stabilisiert werden. Die Arbeitslosenquote belief sich dabei auf 5,9% was einem deutlichen Anstieg der Vorjahreszahl von 3,0% entspricht. Bedingt durch unterschiedliche und wiederkehrende politische Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, vor allem durch die immer wieder erfolgten Schließungen des Handels, der Gastronomie und Hotellerie und der massiven Einschränkungen des kulturellen und öffentlichen Lebens ist die gesamtwirtschaftliche Leistung massiv beeinträchtigt gewesen und konnte nur durch die von der Bundesregierung aufgelegten Konjunktur Hilfspaketen einigermaßen gestützt werden. 2. Branchenspezifische Entwicklung Der Gesamtmarkt für Unterhaltungselektronik entwickelte sich im abgelaufenen Berichtsjahr insgesamt positiv. Während die Absatzmengen mit -3,4% einen Rückgang aufwiesen, waren die Umsätze um insgesamt 6,3% höher und verzeichneten somit einen Anstieg auf insgesamt € 9,3 Mrd. Während insbesondere die Produktbereiche Auto Multimedia (- 40,7%), Set-Top Boxen (-24,2%), sowie Action Cams (-23,9%) teils signifikant rückläufige Umsätze zu verzeichnen hatten, konnten die Produkte für Videogames Konsolen (+42,3%), Audio/ Video Zubehör (+18,2%) und Media Boxes (+3,8%) mit einem Anstieg der Umsätze dieser Entwicklung gegensteuern. Der Markt für TV-Geräte hat sich im Berichtsjahr insgesamt sehr positiv entwickelt. Sowohl die Umsätze (+13,3%) als auch die abgesetzten Mengen (+11,2%) und Durchschnittspreise (+1,9%) haben sich im Berichtsjahr deutlich gegen den allgemeinen wirtschaftlichen Markttrend positiv entwickelt. Die im Zuge der Pandemie beschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung des öffentlichen Lebens und der geringeren Freizeitmöglichkeiten außerhalb der häuslichen Umgebung haben insgesamt zu einem Anstieg in diesem Segment geführt. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr von € 3,7 Mrd. um 13,3% auf € 4,2 Mrd. gesteigert werden. Zum Umsatzanstieg beigetragen haben auch die höheren Durchschnittspreise von +1,9%. Insgesamt war das abgelaufene Jahr 2020 komplett von der Flachbildschirm-Technologie geprägt. Hier kamen insbesondere die verschiedenen Ausprägungen der LCD-/ und LED Technologie zum Ausdruck. Insgesamt ging der Trend bei den TV Geräten generell hin zu großformatigeren Fernsehgeräten. Darüber hinaus waren Komponenten für die Heimvernetzung sowie insbesondere Geräte, die eine mobile Mediennutzung ermöglichen, besonders nachgefragt. Im Bereich der Elektro-Haushaltsgroßgeräte war insgesamt eine leicht ansteigende Entwicklung zu beobachten. Der Gesamtmarkt ist in 2020 umsatzbedingt um 10,2% auf € 8,8 Mrd. und absatzbedingt um 8,6% auf 17,0 Mio. Stück gestiegen. Wesentliche Umsatz- und Absatzträger waren Produkte aus dem Bereich Kühlen, gefolgt von Produkten aus dem Bereich Waschen und Geschirrspülen. Wachstumstreibend war hierbei der Trend zu energiesparenden Geräten. Daneben geht der Trend aber auch verstärkt zu Einbaugeräten. Gerade in diesem Segment lassen sich höhere Durchschnittspreise erzielen, da bei Einbauküchen höherwertige Geräte Verwendung finden. Insgesamt konnte der Markt für Haushaltsgroßgeräte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von der pandemischen Lage profitieren. Aufgrund des eingeschränkten öffentlichen Lebens und der geringen außerhäuslichen Freizeitmöglichkeiten haben die Konsumenten verstärkt in das häusliche Umfeld investiert, was auch insbesondere den Markt für Haushaltsgroßgeräte beflügelt hat. Insgesamt wird die Entwicklung in Deutschland von einem anhaltenden Trend hin zu energieeffizienten Geräten mit hochwertigen Features unterstützt. C. Wirtschaftsbericht der VESTEL Germany GmbH 1. Geschäftsverlauf Die finanziellen Leistungsindikatoren (KPI) der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Neben finanziellen Leistungsindikatoren werden auch nicht monetäre Indikatoren verwendet, um die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens laufend zu bestimmen. Bei den nicht monetären Indikatoren handelt es sich um die Ermittlung der Retourenquote für die jeweiligen Produktbereiche. Die Retourenquote soll eine erste Aussage über die Qualität der Produkte liefern und so dazu beitragen, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu beschreiten und damit sicherzustellen, dass die Akzeptanz und Zufriedenheit der Endverbraucher mit unseren Produkten gewährleistet wird. Die Retourenquote ist im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt gestiegen und lag für TV-Geräte bei 3,7% der abgesetzten Menge und für Haushaltsgroßgeräte bei 2,8%. Im Vorjahr lagen diese Werte bei 2,5% für TV-Geräte und 2,2% für Haushaltsgroßgeräte. Geprägt war der Geschäftsverlauf der VESTEL Germany GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem durch die Auswirkungen der Corona Pandemie. Die immer wieder durch den Lock-down bedingten Schließungen des stationären Einzelhandels haben sich sowohl auf den Umsatz- als auch den Absatz der Vestel Germany GmbH negativ ausgewirkt. Für den Geschäftsbereich TV-Geräte hat sich daneben auch die Knappheit der Panele negativ auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt. Durch die Preisdynamik, insbesondere für die kleineren Zollgrößen, konnten die Markenhersteller durch niedrigere Angebotspreise ihre Marktstellung ausbauen und Marktanteile hinzugewinnen. Daneben konnte jedoch der Geschäftsbereich Haushaltsgroßgeräte Zuwächse verzeichnen. Insgesamt hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,6% reduziert. Im Bereich TV-Geräte haben sich die Umsätze (KPI) um € 43,7 Mio. bzw. 25,8% verringert während sich die abgesetzten Mengen um 254.557 Geräte bzw. 35,6% reduziert haben. Der Umsatz- und Absatzrückgang begründet sich insbesondere mit einer pandemiebedingten, geringeren Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Daneben haben sich auch die geringere Verfügbarkeit der Panel für TV-Geräte rückläufig auf den Umsatz der Gesellschaft ausgewirkt. Für den Bereich Haushaltsgroßgeräte sind die Absatzzahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr hingegen signifikant gestiegen. Die abgesetzte Menge lag mit 6,3% über dem Vorjahreswert. Die Umsätze (KPI) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% erhöht. Der geringere Anstieg der Umsätze gegenüber der abgesetzten Mengen ist auf gesunkene Durchschnittspreise zurückzuführen. Insgesamt bleibt das Geschäftsumfeld aufgrund des allgemeinen Wettbewerbs insbesondere der asiatischen Hersteller angespannt, die mit höheren Effizienzklassen, gestiegener Qualität und niedrigeren Preisen nach wie vor den Markt durchdringen. D. Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2019 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der VESTEL Germany GmbH ist insgesamt durch eine um T€ 19.277 auf T€ 114.274 gesunkene Bilanzsumme gekennzeichnet. Auf der Aktivseite haben sich die langfristigen Vermögenswerte aufgrund einer leicht geringeren Investitionstätigkeit und bedingt um Abschreibungen um T€ 9 reduziert. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen umfassen ein Volumen von T€ 54. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Anschaffungen in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Dem Anlagevermögen lagen ausschließlich planmäßige Abschreibungen zugrunde. Die Vorräte sind stichtagsbedingt um T€ 763 auf T€ 35.564 leicht gestiegen. Im Wesentlichen begründet sich der Anstieg mit gestiegener unterwegs befindlicher Ware zum Bilanzstichtag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund zum einen aufgrund der rückläufigen Umsätze um T€ 18.607 auf T€ 60.431 reduziert. Daneben wurde im aktuellen Geschäftsjahr der Forderungsverkauf zum Ende des Geschäftsjahres ausgesetzt. Die an die Factoringbank angedienten Forderungen waren im Vorjahr im Gesamtbetrag der Forderungen enthalten. Zugleich wurde eine Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten in Höhe der angedienten Forderungen passiviert. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 12.699. Die Eigenkapitalquote beträgt 11,1%. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 39.234 resultiert ausschließlich aus zum Stichtag nicht angedienten Forderungen an die Factoring Bank. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 19.502 auf insgesamt T€ 72.166 ist wesentlich durch längere Zahlungsziele durch die Muttergesellschaft geprägt. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich im Wesentlichen aus Bonusrückstellungen (T€ 14.536) und Kulanz- und Garantierückstellungen (T€ 10.805) zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 1.623) zusammen. 2. Finanzlage Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 13.144. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch verlängerte Zahlungsziele gegenüber der Muttergesellschaft für den Bezug der Handelswaren als auch durch den Bestand an kurzfristig gebundenen Vermögensgegenständen in Form von Handelswaren (T€ 35.564) und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 60.431). Aufgrund der verlängerten Zahlungsziele für die bezogenen Handelswaren, können die Verpflichtungen gegenüber der Muttergesellschaft durch die Zahlungen der Kunden ohne die Aufnahme von Fremdmitteln beglichen werden. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr sichergestellt. 3. Ertragslage Die Ertragslage der VESTEL Germany GmbH ist durch einen Rückgang der Umsätze um T€ 34.184 bzw. 26,7% auf T€ 237.992 (i.V. T€ 272.176), einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von T€ 3.581 (i.V. T€ -3.654) und einem Jahresüberschuss von T€ 3.111 (i.V. Jahresfehlbetrag T€ -4.838) geprägt. Der Rückgang der Umsätze (nach Erlösschmälerungen) für den Bereich braune Ware um -25,7% auf T€ 111.264 ist insbesondere aufgrund der Auswirkungen der pandemischen Situation sowie der reduzierten Verfügbarkeit von Panel für TV-Geräte zurückzuführen. In der Warengruppe der Haushaltsgroßgeräte konnte ein Wachstum von 3,8% auf T€ 122.954 verzeichnet werden. Ursächlich hierfür waren vor allem die Neukundengewinnung bei den Küchenmöbelherstellern sowie die Erweiterung der Zusammenarbeit mit Möbel-discountern. Die Materialaufwendungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von T€ 254.243 um T€ 37.413 bzw. 14,7% auf T€ 216.830 reduziert. Der Rückgang der Materialaufwendungen entwickelte sich dabei unterproportional zu den gesunkenen Umsätzen. Grund hierfür waren niedrigere Beschaffungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich nahezu unverändert auf Vorjahresniveau und betrugen für das abgelaufene Geschäftsjahr T€ 3.417 (i.V. T€ 3.442). Die Personalaufwendungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 1.238 bzw. 20,2% auf T€ 4.899 reduziert. Der Rückgang der Personalaufwendungen ist mit einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Personalstand sowie von Kurzarbeit im Rahmen der Pandemie begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 1.827 bzw. 9,7% auf T€ 16.967 reduziert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aufgrund der pandemiebedingten geringeren Reise- und Veranstaltungskosten sowie geringerer KFZ-Kosten. Daneben waren auch die Vertriebs- und Distributionskosten aufgrund des rückläufigen Umsatzes niedriger. Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Zinsen aus dem Forderungsverkauf. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Rückerstattungen vom Finanzamt für im Vorjahr zu hoch geleistete vom Finanzamt festgesetzte Vorauszahlungen. E. Erläuterung der Chancen und Risiken für die künftige Geschäftsentwicklung 1. Risikomanagement Oberste Aufgabe des Managements und aller Mitarbeiter ist es, unternehmerische Chancen wahrzunehmen und damit verbundene Risiken zu minimieren. Die Risiken werden durch ein effizientes Überwachungssystem überschaubar gemacht. Dieses gliedert sich in ein gruppenweites System sowie zusätzliche lokale Bestandteile. Durch einen detaillierten Budgetprozess werden Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung abgeleitet und zielgerichtet verfolgt. Im Zuge der Erstellung der Monatsergebnisse werden "Soll-Ist-Vergleiche" durchgeführt und Abweichungen analysiert. Forderungsausfälle werden durch eine Kreditversicherung und strenge interne Regularien auf ein Minimum reduziert. 2. Chancen und Risiken aus dem Produktbereich Unterhaltungselektronik Risiken Durch die Umstrukturierung unseres Großkunden real besteht das konkrete Risiko, dass in der Vergangenheit über diesen Vertriebsweg realisierte Umsätze zukünftig deutlich reduziert werden und wir diesen Rückgang nicht an anderer Stelle vollständig kompensieren können. Darüber hinaus können fehlende Marktimpulse und technische Innovationen vor dem Hintergrund einer gewissen Marktsättigung zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage auch nach unseren TV-Geräten führen. Dies würde sich durch fehlende Deckungsbeiträge auch negativ auf unser Ergebnis auswirken. Die konkreten Auswirkungen können aktuell nicht beziffert werden. Nach wie vor bestand auch in 2020 für die VESTEL-Group die Abhängigkeit von den Panel- Herstellern. Technologische Neuerungen werden VESTEL erst mit einem gewissen Zeitversatz zugänglich. Die Veränderung der Technologie bei den TV-Geräten hin zur Digitalisierung der LCD TV-Geräte birgt Risiken aufgrund der Abhängigkeit von wenigen Herstellern wesentlicher Komponenten, die in den LCD TV-Geräten verbaut werden. Die Abhängigkeit von den Panel- Herstellern bestimmt den wirtschaftlichen Erfolg der Marktteilnehmer, da er sich sowohl auf die Preisentwicklung als auch auf Innovationen auswirkt. Da die VESTEL Group als "Fast-Follower" auch bei neuen Technologien vertreten ist und in diesem Zusammenhang auf die sogenannte "open-cell" Technologie umgestellt hat, um die Abhängigkeit von den Panel-Herstellern zu reduzieren, ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts als gering einzuschätzen. Bei diesem Verfahren werden die einzelnen Komponenten von der Gesellschaft zugekauft und das Panel dann in Eigenregie montiert. Die Auswirkungen dieser Risiken auf die Ertragslage des Unternehmens würden sich in Form geringerer Umsätze, aber auch geringerer Beschaffungs- und die Wertschöpfungskette betreffende Kosten widerspiegeln. Die Vermögenslage wäre dementsprechend durch eine verkürzte Bilanz geprägt. Bei der Finanzlage würden geringeren Zahlungsmittelzuflüssen entsprechend auch geringere Zahlungsmittelabflüsse gegenüber stehen. Chancen
3. Chancen und Risiken aus dem Produktbereich Elektro-Haushaltsgroßgeräte Risiken Im Produktbereich Elektro-Haushaltsgroßgeräte versuchen Anbieter aus dem asiatischen Raum vermehrt Marktanteile zu gewinnen. Mit aggressiver Preisgestaltung und verbesserter Produktausstattung und -qualität nehmen sie den etablierten Markenherstellern zunehmend Marktanteile ab. Durch die ergriffenen Maßnahmen ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts gering einzuschätzen. Die Auswirkungen dieser Risiken auf die Ertragslage des Unternehmens würden sich in Form geringerer Umsätze aber auch geringerer Beschaffungs- und die Wertschöpfungskette betreffende Kosten widerspiegeln. Aber auch könnte eine Beteiligung der Gesellschaft an diesem Preiskampf zu geringeren Ergebnisbeiträgen führen. Die Vermögenslage wäre dementsprechend durch eine verkürzte Bilanz geprägt. Bei der Finanzlage würden bei geringeren Zahlungsmittelzuflüssen gleichbleibende Zahlungsmittelabflüsse gegenüber stehen. Chancen Mit innovativen und energieeffizienten Produkten konnte die Vestel Germany GmbH weiter im Geschäftsbereich der Einbaugeräte bei Küchenmöbelherstellern wachsen. Hier eröffnet sich ein weiter wachsender Markt mit vielversprechenden Opportunitäten und einem positiven Effekt auf das weitere Wachstum der Gesellschaft im Bereich der Haushaltsgroßgeräte. 4. Finanzwirtschaftliche Risiken 4.1. Liquiditätsrisiken Als Vertriebsgesellschaft ist die VESTEL Germany GmbH dem Risiko ausgeliefert, dass Kunden verspätet zahlen oder Kundenforderungen teilweise oder vollständig ausfallen. Dies könnte sich auch auf die Liquiditätssituation der VESTEL Germany GmbH negativ auswirken. Um diese Risiken weitestgehend zu minimieren, hat die VESTEL Germany GmbH zum einen Warenkreditversicherungen auf ihre Forderungen abgeschlossen. Zum anderen werden nicht versicherte bzw. versicherbare Kunden, um das Risiko eines Forderungsausfalls zu vermeiden, nur gegen Vorkasse bzw. Bankbürgschaften beliefert. Die Auswirkungen dieser Risiken auf die Ertragslage des Unternehmens sind auf den Eigen- behalt bei der Warenkreditversicherung begrenzt und haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage. Die Vermögenslage wäre dementsprechend durch eine verkürzte Bilanz geprägt. Bei der Finanzlage würden bei geringeren Zahlungsmittelzuflüssen gleichbleibende Zahlungsmittelabflüsse in geringem Umfang gegenüberstehen. Ein weiteres Liquiditätsrisiko resultiert aus dem verspäteten Zahlungseingang der verkauften Waren. Um dieses Risiko zu minimieren, betreibt die Vestel Germany GmbH Factoring und sichert sich so eine ausreichende Liquidität. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Liquiditätsrisikos in Verbindung mit einem Bonitätsrisiko ist sehr gering. 4.2. Finanzierungsrisiken Die Sicherung der Finanzierung für die operative Geschäftstätigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln und die rechtzeitige Belieferung der Kunden der VESTEL Germany GmbH sowie der Bedienung der Kundenaufträge. Die VESTEL Germany GmbH ist in den Konzernverbund der VESTEL Dis Ticaret A.S., Manisa, Türkei, eingebunden und bezieht ausschließlich von der Muttergesellschaft die verkauften Waren. Dadurch kann eine ausreichende Sicherheit für die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der VESTEL Germany GmbH gewährleistet werden. Aufgrund der finanzstarken Vestel-Gruppe ist die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Finanzierungsrisikos gering. Es sind keine Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gegeben. 4.3. Bestandsrisiken Als Handelsunternehmen verfügt die VESTEL Germany GmbH über erhebliche Warenbestände. Es besteht folglich ein gewisses Risiko aufgrund von ungängigen oder technisch veralteten Waren. Um Wertverluste im Bestand zu vermeiden oder zu reduzieren werden die Warenbestände laufend analysiert; dabei werden erforderliche Abwertungen auch bilanziell berücksichtigt. Im Bereich braune Ware wird ein Großteil des Bestands zur Abwicklung von im Vorfeld definierten Kundenprojekten erworben und unterliegt somit nicht dem Risiko einer technischen Überalterung. Sonstige Bestände werden als Aktionsangebote über den Handel im Markt platziert. Im Bereich weiße Ware ist der technische Entwicklungsprozess weniger dynamisch, so dass auch die Wahrscheinlichkeit von Wertverlusten in diesem Bereich geringer ist. 4.4. Währungsrisiken Der Bezug der Handelswaren erfolgt ausschließlich von der in der Türkei ansässigen Muttergesellschaft. Wesentliche Währungsrisiken bestehen bei der VESTEL Germany GmbH keine, da die Fakturierung der von der Muttergesellschaft bezogenen Produkte ausschließlich in der Währung erfolgt, in der die VESTEL Germany GmbH auch ihre Kunden fakturiert. Dies betrifft insbesondere die Belieferung von Kunden im Schweizer Markt und ausschließlich den Bereich der Unterhaltungselektronik. Die Wechselkursrisiken werden somit ausschließlich von der Treasury-Abteilung der Konzerngesellschaft übernommen. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Risiken aus Währungsdifferenzen ist sehr gering. Es sind keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gegeben. 5. Chancen des Unternehmens Die Fokussierung auf die beiden Kernbereiche TV-Geräte und Haushaltsgroßgeräte hat die Abhängigkeit von sportlichen Großereignissen für die Ertragslage der Gesellschaft reduziert. Durch die Erschließung neuer Geschäfts- und Produktbereiche soll auch in Zukunft ein weiterhin stabiles und profitables Wachstum gewährleistet werden. Der Fokus der kommenden Jahre wird auf dem sukzessiven Ausbau des B2B-Geschäftes liegen, wo die VESTEL Germany insbesondere mit Produkten wie Ladestationen für Elektroautos erfolgreich den Markt durchdringen will. Daneben positioniert sich die Gesellschaft auch im Bereich der B2B-Displays, die ebenfalls interessante Absatzmöglichkeiten für Vestel eigene Produkte versprechen. Im Bereich Elektro-Haushaltsgroßgeräte wird insbesondere der weitere Ausbau der Kunden zu einem Anstieg der Umsätze führen. Daneben wird aber auch ein allgemeiner Anstieg der Nachfrage zu einem weiteren Wachstum führen. Insbesondere für den Markt der Einbau-Geräte wird ein weiterer Anstieg erwartet. Die Gewinnung neuer Kunden sowie die steigende Nachfrage nach Produkten der Marke SHARP für Haushaltsgroßgeräte werden auch für diesen Bereich neue Absatzmöglichkeiten schaffen. F. Zweigniederlassung In Dänemark wird eine Niederlassung betrieben, die im dänischen Markt den Vertrieb von Haushaltskühlgeräten organisiert. Der Betrieb der Niederlassung ist zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres eingestellt worden. Es ist noch ein wesentlicher Kunde verblieben, der künftig direkt von der Gesellschaft bedient wird. G. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Aufgrund der Zuspitzung der COVID-19 Pandemie, des nach wie vor schleppenden Impfgeschehens so wie anhaltender Schließungen des stationären Einzelhandels im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021, lassen sich zum derzeitigen Zeitpunkt keine validen Prognosen zur weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahresverlauf 2021 treffen. Nach wie vor hat das pandemische Geschehen massive Auswirkungen auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in ganz Europa und weltweit. Mit einer signifikanten Entspannung der allgemeinen Lage ist vor dem Frühsommer 2021 nicht zu rechnen. Von daher lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine seriösen Prognosen treffen, da aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens die Auswirkungen auf die weltweit vernetzten Lieferketten und damit der Verfügbarkeit von Produkten sowie der Kaufbereitschaft der Konsumenten, nicht abschließend beurteilt werden können. 2. Entwicklung der Branche Aufgrund der derzeitigen COVID-19 Pandemie und des weiterhin unsicheren Infektionsgeschehen sowie der weiteren politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung, können die Verbände für Elektronik derzeit keine belastbaren Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr geben. Der Markt für TV-Geräte ist weiterhin durch Panel-Knappheit und steigende Preise geprägt. Wesentliche technische Innovationen sind auch in 2021 nicht zu erwarten, so dass der Fokus bei den TV-Geräten insbesondere auf dem Content liegt. Nach wie vor werden flache und hochauflösende TV den Konsumentenmarkt prägen. Der Markt für Haushaltsgroßgeräte wird weiterhin von Ersatzinvestitionen und insbesondere von innovativen Produkten und dem weiterhin anhaltenden Trend zu höherer Energieeffizienz profitieren. Ein weiterer Trend in den nächsten Jahren wird die Vernetzung aller Geräte im Haushalt sein, an dem sich bereits alle Hersteller beteiligen. 3. Entwicklung der VESTEL Germany GmbH Die Entwicklung der VESTEL Germany GmbH für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres 2021 ist nach wie vor durch das Infektionsgeschehen bedingt durch die andauernde COVID-19 Pandemie und die damit einhergehende Entwicklung der allgemeinen konjunkturellen Lage geprägt. Die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres lagen sowohl beim Absatz mit 9,9% als auch beim Umsatz mit 10,0% unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Schließungen des stationären Handels in den ersten 3 Monaten des neuen Geschäftsjahres haben die Umsatzentwicklung der Gesellschaft negativ beeinträchtigt. Während sich die Produkte des Geschäftsbereiches Unterhaltungselektronik nur leicht rückläufig entwickelt haben, waren die Umsätze der Produkte im Bereich Elektro-Haushaltsgroßgeräte in den ersten drei Monaten insbesondere durch stärkere Umsatz- und Absatzrückgänge negativ beeinflusst. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die Schließungen des stationären Einzelhandels und damit, die davon betroffenen und für die Gesellschaft wichtigen Kunden im Bereich Möbel-Discounter und Küchenstudios. Im Bereich Elektro-Haushaltsgroßgeräte wird auch in 2021 der massive Wettbewerb mit den asiatischen Herstellern weiter anhalten. Vor allem koreanische und chinesische Hersteller wollen zusätzlich zu ihrer starken Stellung im Bereich der Unterhaltungselektronik ihre Marktanteile im Bereich der Haushaltsgroßgeräte weiter ausbauen. Impulse verspricht man sich auch vom sukzessiven weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit bei Möbel-Discountern und vor allem bei Küchenmöbelherstellern. Dieses Segment macht ca. 45% des Inlandsgeschäfts im gesamten heimischen Markt aus. Der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2021 wird auch weiterhin auf einem Ausbau der Geschäftstätigkeit mit den Küchenmöbelherstellern liegen. Darüber hinaus werden auch die Kunden- und Lieferbeziehungen zu den Möbel-Discountern weiter intensiviert. Das Management geht davon aus, dass in 2021 vor allem durch die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19 Pandemie und dem damit bereits im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres einhergehenden Lock-down sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis beeinflusst werden. Die weiterhin unsichere Lage und die schwer abschätzbaren Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung und den Konsum erschweren der Geschäftsleitung eine seriöse Prognose hinsichtlich des Umsatzes und des Ergebnisses. Aus heutiger Sicht geht die Geschäftsführung von einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem leicht positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus. Das Ergebnis wird wesentlich unter dem des Vorjahres erwartet.
Garching bei München, 9. Juli 2021 Özcan Karadogan, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020der VESTEL Germany GmbHGarching bei MünchenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020der VESTEL Germany GmbHGarching bei München
Anhang für das Geschäftsjahr 20201. Allgemeine Angaben Die VESTEL Germany GmbH, Garching b. München, wird vom Registergericht des Amtsgerichts München unter der Nummer HR B 175307 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. In Dänemark wird eine Niederlassung betrieben, die im dänischen Markt den Vertrieb von Haushaltskühlgeräten organisiert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Angaben gemäß § 268 Abs. 4 S.1 HGB und § 268 Abs. 5 S.1 HGB im Anhang dargestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend. 2.1. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr anteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 250,00; diese werden sofort in voller Höhe aufwandwirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. 2.2. Vorräte Die Vorräte werden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Grundsätzlich wird zum Bilanzstichtag der gewogene Durchschnittspreis zu Grunde gelegt. Wertminderungen aufgrund eingeschränkter Verwertbarkeit, gesunkener Wiederbeschaffungspreise oder unzureichender Veräußerungserlöse wurden gegebenenfalls berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. 2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Es besteht für alle Forderungen eine Warenkreditversicherung. Aufgrund der Erfahrungswerte der Vergangenheit wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. 2.4. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. 2.5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2.6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 2.7. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entfallen auf die aus der Mindestbesteuerung resultierende voraussichtliche Steuerbelastung für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie der Gewerbeertragsteuer. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Garantierückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden je Warengruppe erwartete Ausfallraten mit den erwarteten Reparaturkosten multipliziert. Für nicht reparierbare Artikel wird darüber hinaus ein pauschaler Prozentsatz der gewährleistungspflichtigen Umsätze herangezogen. Die Restlaufzeiten verteilen sich demnach wie folgt:
Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt unter der Berücksichtigung der gewichteten Restlaufzeiten. 2.8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die im Vorjahr ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrafen ausschließlich kurzfristige Finanzmittelaufnahmen im Rahmen eines mit einem Kreditinstitut durchgeführten Forderungsverkaufs. Zum Abschluss des laufenden Geschäftsjahres wurden keine Forderungen zum Verkauf an das Kreditinstitut angeboten. 2.9. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem maßgebenden Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Hierzu wird der amtliche Mittelkurs herangezogen. Die Umrechnung für die ausländische Betriebsstätte erfolgt nach der modifizierten Stichtagsmethode. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Posten des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum historischen Kurs bzw. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Posten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2.10. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerrechtlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt in Summe auf Basis des Ertragsteuersatzes der VESTEL Germany GmbH in Höhe von derzeit 27,38 % für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. 3. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten in der Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr von T€ 1.158 (Vorjahr T€ 1.178). Die übrigen Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 385 (Vorjahr: T€ 2.590) beruhen auf Lieferungen und Leistungen und enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 643). 3.3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Rückstellungen, die einen nicht unwesentlichen Umfang aufweisen:
3.4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Waren gesichert. Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 72.166 (Vorjahr T€ 52.663) beruhen auf Lieferungen und Leistungen und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 71.807 (Vorjahr T€ 52.476). 4. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsätze teilen sich wie folgt auf:
4.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von T€ 123 (Vorjahr T€ 1.140). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 146 (Vorjahr: T€ 203). 4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 151 (Vorjahr T€ 206). 5. Sonstige Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt T€ 1.219 (Vorjahr T€ 2.254). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operate-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit kein Anzeichen gibt.
5.2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr 2020 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer in Höhe von T€ 59 setzt sich wie folgt zusammen:
5.3. Niederlassung In Dänemark wird eine Niederlassung betrieben, die im dänischen Markt den Vertrieb von Haushaltskühlgeräten organisiert. 5.4. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren ohne Geschäftsführer und Auszubildende 63 (Vorjahr: 65) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 30 Mitarbeiter im Vertrieb und 33 Mitarbeiter in der Verwaltung tätig. 5.5. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt ist
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und einzelvertretungsberechtigt. Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 5.6. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschuss der VESTEL Elektronik Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul, Türkei, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Zorlu Holding A.S., Istanbul, Türkei, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden entsprechend den türkischen handelsrechtlichen Vorschriften jeweils auf den Internetseiten der beiden Gesellschaften veröffentlicht. 5.7. Gewinnverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.111 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 5.8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Garching bei München, 9. Juli 2021 Özcan Karadogan, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2020der VESTEL Germany GmbHGarching bei München
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vestel Germany GmbH, Garching bei München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vestel Germany GmbH, Garching bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vestel Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt, Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. Juli 2021 KPMG
AG
Alexander Thorsten Heinrich Hutzler, Wirtschaftsprüfer Damir Ratkovic, Wirtschaftsprüfer |
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