Erbringung von Logistikdienstleistungen
Autohaus Lessingstraße GmbHLiquidiert
Lessingstraße 12, 46149 Oberhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Rickmann seit 9.6.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Martin Rickmann | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Lessingstraße GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGeschäftsverlauf und Lage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Autohaus Lessingstraße GmbH trotz deutlichen Umsatzrückgangs (-19%) sein Vorjahresergebnis erfolgreich bestätigen. Mit 447 TEUR liegt das Jahresergebnis leicht über Vorjahr (+0,8%) und damit deutlich über der ursprünglichen Planung. Die Umsatzrentabilität konnte um 0,5%. auf 2,8% gesteigert werden. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichem aus dem rückläufigen Direktgeschäft mit Neuwagen. Hier wurden bedingt durch Veränderungen im Nachfrageverhalten und Lieferverzögerung ~30% weniger Neuwagen verkauft. Der deutliche Nachfragerückgang und der damit verbundene Ertragsausfall konnte durch das zunehmend lukrativere Gebrauchtwagengeschäft jedoch vollständig kompensiert werden. So gelang es durch nachfrageorientiertes Pricing die Bruttoerträge bei Gebrauchtwagen auf ~15% zu verbessern und somit gegenüber dem Vorjahr nahezu zu verdoppeln. Planmäßige Kostensteigerungen bei den betrieblichen Aufwendungen gegenüber Vorjahr (+8%), insbesondere bedingt durch den Wegfall der Corona-bedingten Kurzarbeit und den damit deutlichen Personalkostensteigerungen (+15%) belasteten das Ergebnis zusätzlich zum Umsatzrückgang. Das in 2022 neue aufgebaute Agenturgeschäft hat sich jedoch bereits im ersten vollwirksamen Geschäftsjahr zum Erfolgsmodell entwickelt. Mit über 300 Vermittlungen und einer durchschnittlichen Vermittlungsprovision von ~6% Bruttomarge, konnten die Kostensteigerungen bei den betrieblichen Aufwendungen vollständig kompensiert werden. Somit hat die in 2022 erstmals neu geschaffene Agententätigkeit für die Marke MG die betriebswirtschaftlichen Erwartungen deutlich übertroffen und soll nun konsequent weiterverfolgt werden. Im Bereich After Sales wurde durch weitere Personalumstellungen und Qualitätsverbesserungsmaßnahmen eine gesteigerte Arbeitsqualität bei den Montagearbeiten erreicht. Die resultierende geringere Fehlerquote in der Werkstatt bei gleichzeitiger Steigerung der Leistung der Mechaniker trug dazu bei, den positiven Ergebnisbeitrag des Vorjahres weiter auszubauen. Die Kundenzufriedenheit und die Kundenloyalität konnten wie bereits in den Vorjahren weiter gesteigert werden. Durch Kundeneroberungen im Wettbewerberumfeld und gezielte Gewerbekundenstrategien, konnte die Werkstattauslastung erhöht und saisonale Schwankungen reduziert werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (6.676 TEUR) um 1.834 TEUR auf 8.510 TEUR. Den größten Anteil hierfür nimmt der Warenbestandsaufbau ein, hier insbesondere der Gebrauchtwagenbestand. Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 446 TEUR hat das Eigenkapital von 1.266 TEUR (Stand 31.12.2021) auf 1.713 TEUR (Stand 31.12.2022) erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 20,1 % (Stand 31.12.2022) gegenüber dem Vorjahr (31.12.2021: 19,0%) erhöht. Gegenüber dem Gesellschafter Herrn Martin Rickmann besteht zum 31. Oktober 2023 eine Darlehensforderung in Höhe von 39 TEUR. Das Unternehmen ist weitestgehend durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten finanziert. Das Anlagevermögen hat sich von 1.120 TEUR auf 1.227 TEUR erhöht. Der Vermögenszuwachs um 107 TEUR ist durch den Zugang von Vorführwagen hervorgerufen worden, da diese seit dem Jahr 2020 dem Anlagevermögen zugeordnet werden. Dem Warenbestand stehen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Fahrzeug-Refinanzierungsbanken gegenüber. Langfristige Verbindlichkeiten (Betriebsmittelkredite) bestehen in Höhe von 700 TEUR (Saldo per 31.12.2022) bei unserer Hausbank. Das Kontokorrentkontenguthaben bei Kreditinstituten beträgt zum Stichtag 31.12.2022 977 TEUR (31.12.2021 558 TEUR). Gesamtaussage Der Umsatzrückgang im Direktgeschäft und die gestiegene Kostenbelastung aufgrund des Wegfalls der Kurzarbeit stellt zwar eine Herausforderung dar, aber die eingeleiteten strategischen Maßnahmen des Unternehmens haben dazu beigetragen, die Ertragslage zu verbessern und die Rentabilität zu sichern. Der Aufbau des Agenturgeschäftes hat sich als Erfolgsgarant bewiesen und soll in den kommenden Jahren stetig weiterentwickelt werden. Prognosebericht Branchenentwicklung Der spürbare Trend zur Elektrifizierung von Fahrzeugen setzte sich auch in 2022 fort, wobei das zunehmende herstellerübergreifende Angebot zu einem steigenden Wettbewerb zwischen den Marken führt. Ein stetig steigendes Angebot an Alternativen trifft auf eine nun stagnierende Nachfrage (insbesondere durch Wegfall von Subventionen beim Umweltbonus), was den Preis-/ Konkurrenzkampf zwischen den Akteuren verschärft. Weiterhin sah sich die Automobilindustrie mit Lieferproblemen und einem Mangel an Halbleitern konfrontiert, was weiterhin zu Produktionsausfällen und längeren Lieferzeiten führte. Dies hatte Auswirkungen auf den Verkauf und die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen. Davon wiederum konnte der Gebrauchtwagenmarkt profitieren, da viele Verbraucher aufgrund der Lieferprobleme vermehrt auf gebrauchte Fahrzeuge auswichen. Dies führte zu steigenden Preisen für Gebrauchtwagen aufgrund des Nachfrageüberhangs. In 2022 gab es zahlreiche Markteintritte chinesischer/ asiatischer Automobilmarken. Die importierte Produkt-und Preisstrategie insbesondere im Bereich der Elektromobilität setzt die europäischen Automobilkonzerne zunehmend unter Druck. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis bereits etablierter großvolumiger Importmarken, trifft auf deutlich mehr Verbraucherakzeptanz als die bisherige Premiumstrategie deutscher Hersteller. Ausblick für Autohaus Lessingstraße GmbH Der 2022 erstmalig vollwirksame Ergebnisbeitrag der neu geschaffenen Agententätigkeit hat die Erwartungen deutlich übertroffen und somit die von der Geschäftsführung eingeschlagene Strategie mehr als bestätigt. Als besonders erfolgsrelevant zeichnet sich hier die Partnerwahl ab. Mit der Marke MG konnte die derzeit am schnellsten wachsende Automobilmarke in Europa als Partnermarke gewonnen werden. Die Dachmarke SAIC hat sich aufgrund der jüngsten Erfolge dazu entschlossen, das Europageschäft in den Bereichen Angebotsvielfalt, Produktverfügbarkeit, Logistikkapazitäten bis hin zur Schaffung von Produktionskapazitäten deutlich auszubauen. Folgerichtig investiert die Autohaus Lessingstraße GmbH in den kommenden Monaten in den MG Markenauftritt, um den Standort Oberhausen als DER MG Standort im Ruhrgebiet zu positionieren. Als weiterer Erfolgsgarant hat sich die bereits seit 2020 im Aufbau befindliche Multimarken-Strategie erwiesen. Mit aktuell 6 Markenvertretungen (Mazda, MG, Suzuki, e.GO, Dreems, XBUS) deckt die Autohaus Lessingstraße GmbH nahezu die gesamte Bedürfnisstruktur im Bereich der Individualmobilität ab. Mit den neugewonnenen Newcomer-Marken e.GO und Dreems und den nun kurz bevorstehenden Produktlaunches, reagiert die Autohaus Lessingstraße GmbH auf die stetig steigende Nachfrage nach nachhaltiger und elektrifizierter Mobilität in urbanen Ballungsgebieten. Neben dem Zusatzgeschäft im Privatkundensegment, ergeben sich neue Möglichkeiten für die Akquise und den Ausbau des Großkundengeschäfts. Die Etablierung der eigens dafür geschaffenen Marke "Ruhrmobilität" als Business-Partner für betriebliche Mitarbeitermobilität genießt im Rahmen der Marktbearbeitungsstrategie eine übergeordnete Bedeutung. Chancen- und Risikobereicht Risiken aus operativer Tätigkeit Die Liefersituation hat sich im Jahresverlauf 2022 spürbar entspannt. Zwar konnten weiterhin keine umfangreichen Lagerbestände aufgebaut werden, jedoch sind die Wartezeiten bei Neubestellungen deutlich gesunken. Kurzfristige Mobilitätsbedarfe unserer Kunden konnten durch nachfragegerechte Gebrauchtwagenbestände vollständig gedeckt und somit Kundenabwanderungen vermieden werden. Das stetig steigende Restwertrisiko bei gebrauchten E-Autos konnte durch Rückkauf-Abtretungen bei Leasings und durch den wachsenden Anteil an Agenturgeschäften risikoneutral ausgelagert werden. Politische Risiken/ Marktrisiken Die gestaffelte rückläufige Förderpolitik für Elektromobilität (Umweltprämie) bremst die Nachfrage nach E-Autos spürbar. Es wird erwartet, dass die durch staatliche Anreize hervorgerufene Marktverzerrung ab dem Folgejahr deutlich abnimmt und somit die Nachfrage nach Verbrenner-Autos wieder zunimmt. Unsicherheiten bestehen weiterhin durch den weiteren Verlauf des Ukraine-Kriegs. Zwar gibt es keine direkten Auswirkungen auf die Distribution unserer Partnermarken, jedoch wirkt sich die dadurch getriebene Inflation und die damit verbundene Zinsentwicklung negativ auf die Kaufkraftentwicklung unserer Kunden aus. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Trotz aktuell schwierigen Zeiten in der gesamten Branche sind die Wachstumsaussichten der Autohaus Lessingstraße für die kommenden Jahre vielversprechend. Der Umbau der Gesellschaft hin zu einem Mobilitätsdienstleister mit klarem erkennbarem Fokus auf E-Mobilität hat sich als folgerichtig erwiesen und soll mit den anstehenden Sortimentserweiterungen im Bereich der urbanen Mobilität zu einer weiteren Steigerung der Nachfrage und damit des Geschäftserfolgs führen.
Oberhausen, den 23. November 2023 Martin Rickmann Geschätsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Autohaus Lessingstraße GmbH hat ihren Sitz in 46149 Oberhausen. Die Gesellschaft ist im HR des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer 22277 in der Abteilung B eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach § 242 ff. sowie § 264 ff. (Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften) des HGB aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung wurden daher teilweise die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Des Weiteren weichen beim Anlagespiegel die Vorträge der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die der kumulierten Abschreibung zum 01.01.2022 von den Endständen im Anlagespiegel des Vorjahres ab. Zum Bilanzstichtag wurden die Vortragswerte entsprechend des Anlageverzeichnisses angepasst. Die Buchwerte des Vorjahres im Anlagespiegel bleiben unverändert. II.Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz- und Bewertungswahlrechte Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Zinsen angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit niedrigere Tageswerte bestanden, zu diesen angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Für ausgewählte Forderungen wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet. Darüber hinaus wurden für allgemeine Risiken bei den verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt. Die Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen weniger als ein Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsansprüche, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungspflicht. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten betragen: in TEUR:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind komplett durch entsprechende Grundpfandrechte und persönliche Bürgschaften gesichert. Zum 31.12.2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen mit einer jährlichen Belastung in Höhe von 438,9 TEUR und in Form von Leasingverträgen in Höhe von 24,8 TEUR. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es wurden Vorauszahlungen für die Körperschaftsteuer in Höhe von 0,00 Euro geleistet. Die Vorauszahlungen für den Solidaritätszuschlag beliefen sich auf 0,00 Euro. Die Gewerbesteuervorauszahlungen beliefen sich auf 0,00 Euro. Es wurde keine Rückstellung für Steuern eingestellt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden 68 Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 Angestellte und 42 gewerbliche Mitarbeiter. Geschäftsleitung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Martin Rickmann, wohnhaft in 45721 Haltern am See, geführt. Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung. Auf Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf § 286 4 HGB verzichtet. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber dem Geschäftsführer-Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag 31.12.2022 folgende Rechte und Pflichten: Forderung aus Darlehen in Höhe von 48,9 TEUR. VII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresabschluss in Höhe von 446.902,85 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. VI. Nachtragsbericht Die befürchteten, negativen Auswirkungen der Covids-19-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind abschließend ausgeblieben. Die Situation der zuvor resgtirktiven Neuwagenauslieferungen hat sich im Verlauf des Wirtschatjahres 2023 bereits soweir entspannt, dass sich hieraus keine negativen Einflüsse mehr ergeben werden. Die 2023 jedoch anhaltend hohe Inflationsrate hat mittlerweile spürbaren Einfluss auf das Kaufverhalten sowohl privater. wie auch bewerblicher Konsumenten genommen und zu deutlicher Kaufzurückhaltung in vielen Fahrzeugsegmenten geführt. Nach Abbau der noch bestehenden hohen Auftragsbestände könnte diese Kaufzurückhaltung daher perspektivisch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben.
Oberhausen, 23. November 2023 Martin Rickmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
BestätigungsvermerkAn die Autohaus Lessingstraße GmbH, Oberhausen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresschluss der Autohaus Lessingstraße GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Lessingstraße GmbH, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bottrop, 23. November 2023 Ingolf Müller, Wirtschaftsprüfer |
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