Injex Pharma Aktiengesellschaft

Buckower Damm 114, 12349 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 110828
Vorher
Paketeria Aktiengesellschaft
Eingetragen
7.12.2007
Branche
Einzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
(1) Die Vermittlung und Erbringung von Dienstleistungen der Versand- und Verpackungslogistik, die Erstellung von Pass- und Bewerbungsfotos, Digitalisierung von Fotos und Filmen, Onlinedruck, Befüllungs-, Fax- und Kopierservice, Betrieb von e-bay-Agenturen, Verkauf von Büround Verpackungsmaterialien, Medizintechnik und medizinischen Bedarfsartikeln, Zeitschriften, Spielwaren, alkoholfreien Getränken, Lebensmitteln (jedoch nicht zum Verzehr an Ort und Stelle) und Tabak, die Annahme von Lotto/Toto und ähnlichen von den zuständigen Behörden genehmigten Sportwetten, die Vermittlung von Telekommunikationsverträgen sowie die Erbringung von anderen mit dem Vorstehenden in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, jeweils für gewerbliche Kunden und Privathaushalte, alles Vorstehende sowohl in eigenen Ladengeschäften wie auch als Franchise-Geber in Ladengeschäften der Franchise-Nehmer. (2) Die Beförderung und Zustellung von Briefen. Der Gesellschaft sind Lizenzen hierzu von der Deutschen Bundesnetzagentur erteilt worden. Darüber hinaus sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten nicht Gegenstand der Gesellschaft. (3) Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von medizintechnischen Produkten und Produkten für therapeutische Anwendungen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Injex Pharma Aktiengesellschaft

(vormals: Paketeria Aktiengesellschaft)

Berlin

Geänderter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 17.08.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011(Rumpfgeschäftsjahr)

INJEX PHARMA AG (ehemals Paketeria AG)

I. Vorwort

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde zu diesem Zeitpunkt aufgestellt und geprüft. Die Betrachtungen und Bewertungen im Jahresabschluss wurden aus heutiger Sicht vorgenommen. Am 05. Mai 2009 hat die Paketeria AG Insolvenz beim Amtsgericht Charlottenburg anmelden müssen. Durch Beschluss des Amtsgerichtes Charlottenburg vom 16. August 2011 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben worden. Zuvor hatte die Gläubigerversammlung der Gesellschaft einen vom Insolvenzverwalter Rosenmüller vorgelegten Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 16. Dezember 2011 einen Fortführungsbeschluss gefasst, die Namensänderung in INJEX PHARMA AG und eine Kapitalerhöhung gegen Sachkapitaleinlage sowie eine Reihe weiterer Beschlüssen gefasst.

Die Betrachtung des Geschäftsjahres 2011 gliedert sich in zwei Zeiträume:

- 1. Januar bis 16. August 2011: In diesem Zeitraum war Herr Rechtsanwalt C. Rosenmüller, Berlin, Insolvenzverwalter der Paketeria AG.

- 17. August bis zum 31. Dezember 2011: Zeitraum nach der Insolvenzaufhebung, in dem die Vertretung der Gesellschaft allein ihrem Vorstand Andy Rösch oblag.

Der Jahresabschluss 2011 wurde für das ganze Jahr erstellt. Das Rumpfgeschäftsjahr 17. August bis 31. Dezember 2011 wurde geprüft.

Schwerpunkt der Arbeit der Gesellschaft in diesem Zeitraum stellte die Aufarbeitung des Insolvenzzeitraumes, die Rekapitalisierung der Gesellschaft, die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Vorbereitung der Ordentlichen Hauptversammlung am 16. Dezember 2011 dar.

II. Geschäftsverlauf einschließlich Ergebnisse mit Analyse des Rumpfgeschäftsjahres

1. Abschreibungen

Die Abschreibungen sind als nicht relevant.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rumpfgeschäftsjahr 2011 betragen insgesamt 293,2 T€ (Vorjahr 185,8 T€). Diese beinhalten im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. 81,8 T€, Börsen /Finanzkosten i.H.v. 54,6 T€ sowie Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten i.H.v. 149,4 T€.

3. Genehmigtes Kapital

Die Gesellschaft verfügte nach der Beendigung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen über ein Grundkapital in Höhe von EUR 1.303.278,00, eingeteilt in 1.303.278 auf den Inhaber lautenden Stückaktien.

Gemäß § 3 Abs. 6 der Satzung war der Vorstand ermächtigt, dass Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. September 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 592.722 neuen Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage ganz oder in Teilbeträgen einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 592.722,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital I).

Daneben bestand ein weiteres genehmigtes Kapital, nach dem der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt war, in der Zeit bis zum 30. September 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 48.000,00 durch Ausgabe von bis zu 48.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen („genehmigtes Kapital II“). Die Ausgabe der Aktien hatte dabei unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an professionelle Dienstleister der Gesellschaft zu erfolgen.

a) Am 18. September 2011 beschloss der Vorstand das genehmigte Kapital I gegen Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um EUR 592.722,00 durch Ausgabe von 592.722 Aktien zu erhöhen. Der Aufsichtsrat stimmte diesem Beschluss am 19. September 2011 zu. Die Sacheinlage erfolgte durch Einbringung von Geschäftsanteilen der INJEX Pharma GmbH mit Sitz in Berlin mit einem Nennbetragswert in Höhe von EUR 6.000,00. Zeichnungsberechtigt war allein die MMB Medical Marketing Berlin GmbH, Sitz und Anschrift Buckower Damm 114 in 12349 Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg HRB 122997 B.

Die Kapitalerhöhung wurde am 13. Dezember 2011 in das Handelsregister eingetragen. Das Kapital der Gesellschaft betrug zu diesem Zeitpunkt EUR 1.896.000,00 eingeteilt in 1.896.000 Stückaktien. Der Ausweis erfolgt unter Berücksichtigung einer ausstehenden nicht eingeforderten Einlage i.H.v. EUR 66.037.

Da die Gesellschaft bereits zuvor eine Beteiligung an der INJEX Pharma GmbH mit einem Nominalwert in Höhe von EUR 5.000,00 erworben hatte, war sie nach der Durchführung der vorbezeichneten Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital an der INJEX Pharma AG mit Anteilen in einem nominalen Gesamtwert in Höhe von EUR 11.000,00 beteiligt.

b) Am 1. Juni 2012 beschloss der Vorstand das genehmigte Kapital II in Höhe von EUR 48.000,00 durch Bareinlage vollständig auszuschöpfen. Der Aufsichtsrat stimmte dem Beschluss des Vorstandes zu. Zur Zeichnung wurde allein die die ACON Actienbank AG, München, eine Dienstleisterin der Gesellschaft zugelassen. Am 29. Juni 2012 wurde die Kapitalerhöhung im Handelsregister eingetragen.

Sachkapitalerhöhung

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 wurde das Grundkapital gegen Sacheinlage um 1.407.278 EUR auf 3.303.278 EUR erhöht.

Die Sacheinlage erfolgte durch Einbringung von Geschäftsanteilen an der INJEX Pharma GmbH mit Sitz in Berlin mit einem Nennbetragswert in Höhe von EUR 14.000,00. Zeichnungsberechtigt war allein die MMB Medical Marketing Berlin GmbH.

Die Kapitalerhöhung wurde am 17. Februar 2012 in das Handelsregister eingetragen. Das Kapital der Gesellschaft betrug zu diesem Zeitpunkt EUR 3.303.278,00 eingeteilt in 3.303.278 Stückaktien. Der Ausweis erfolgt hier unter Berücksichtigung eines nicht ausgewiesenen Betrages i.H.v. EUR 475.375.

Seit der Durchführung der vorbezeichneten Kapitalerhöhung ist die Gesellschaft alleinige Gesellschafterin der INJEX Pharma GmbH.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Dezember 2016 um bis zu 900.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011/I).

Organe der Gesellschaft

Herr Andy Rösch ist zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt und gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Aufsichtsrat besteht gemäß Satzung aus drei Mitgliedern:

- Herrn Alexander Ruckdäschel, Kaufmann, New York, USA – Vorsitzender

nach der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Dezember 2011: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates

- Herr Dr. Ulrich Franz, Ingenieur, Plauen

nach der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Dezember 2011: Vorsitzender des Aufsichtsrates

- Herr Dr. Andreas Spiegl, Zahnarzt, München

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig im Geschäftsjahr vom Vorstand über den Status vor der Aufhebung der Insolvenz informieren lassen, diskutiert und Abstimmungen zur weiteren, möglichen Vorgehensweise nach dem Inkrafttreten des Insolvenzplanes usw. vorgenommen.

Der Aufsichtsrat der Paketeria AG hat sich im unmittelbaren Anschluss der ersten Ordentlichen Hauptversammlung nach Inkrafttreten des Insolvenzplanes der Paketeria AG am 16. Dezember 2011 zusammen gefunden und als neuen Vorsitzenden Herrn Dr. Ulrich Franz einstimmig sowie als Stellvertretender Vorsitzender Herrn Alexander Ruckdäschel gewählt.

Nach Eintragung der Fortsetzung der Gesellschaft im Handelsregister am 17. Februar 2012 wurde dem Aufsichtsrat zu seiner Sitzung am 31. März 2012 das Budget für das Geschäftsjahr 2012 vorgelegt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben insgesamt eine Vergütungen für das Rumpfgeschäftsjahr 2011 i.H.v. 5,0T€ erhalten, der Aufsichtsratsvorsitzende 2,5 T€ und die beiden ordentlichen Mitglieder des Aufsichtsrates je 1,25 T€.

Prokura hat Herr Ralf Budde. Er vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Vorstand.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Bei der INJEX PHARMA AG stehen einer Anzahl von Chancen auch Risiken bei der Produktion, des weltweiten Vertriebs sowie bei der Weiterentwicklung der Produktlinien INJEX 30 System und SHIREEN gegenüber.

Chancen und Risiken bestehen aber auch beim Mehrwertkonzept.

Das Unternehmen ist wesentlich abhängig vom Erfolg ihrer Produktlinien INJEX30 Systeme und Beauty (SHIREEN). Die Gesellschaft hat erste Lieferaufträge hierzu abgeschlossen.

Bisher kann die Gesellschaft bzw. ihre Tochter INJEX Pharma GmbH den bei ihr vorhandenen Bestand verkaufen und kurzfristig liefern.

Ein Risiko neben den hohen Leistungsanforderungen aus der Produktion ergibt sich aus den länderbezogenen, exklusiven Vertriebsverträgen. Der Wegfall eines Vertrages in einem der umsatzstarken Länder kann zu kurz- und mittelfristigen Umsatz- und Ertragseinbußen führen.

Hinsichtlich der Produktion bestehen die Risiken darin, dass die Gesellschaft bzw. ihre Tochter derzeit nur über eine einzige Produktionsanlage für die Herstellung Ampullen verfügt. Bis eine zweite Anlage errichtet wäre, können Mängel an der Produktionsanlage die Lieferfähigkeit der Gesellschaft sehr beeinträchtigen.

Ferner ist die Entwicklung der Rohstoffpreise aufgrund von allgemeinen weltweiten Rohstoffverknappungen nicht vorhersehbar. Auch die stetig steigenden Energiekosten stellen ein Risiko auf Seiten der Produktionskosten dar.

Vor Übernahme der INJEX Pharma GmbH durch die Gesellschaft ist das Patent für das INJEX 30 System ausgelaufen, da das vormalige Management notwendige Anträge zur Patentverlängerung nicht gestellt hat.

Das INJEX 30 ist CE zertifiziert und hat die FDA 510 Registrierung. Es gibt diverse nationale Zulassungen. Weitere wichtige Zulassungen in China und Russland sind inzwischen erfolgt.

Ein weiteres Risiko resultiert aus den Folgen des von der Gläubigerversammlung genehmigten Insolvenzplans. In seinen Ausführungen zum Insolvenzplan vom 21. Juli 2010 (Az. 36p IN 1869/09) sah der Insolvenzverwalter als Risiko für die Gläubiger, dass der durch den Insolvenzplan entstehende Sanierungsgewinn zu erheblichen Steuerverbindlichkeiten führen würde und diese von der Finanzverwaltung nicht gestundet oder nicht erlassen würden.

Durch die Zustimmung der Gläubiger zu dem Insolvenzplan wird vertraglich geregelt, dass die Altschulden der Gesellschaft erlassen werden. Insoweit entsteht ein Sanierungsgewinn. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine nachträgliche tatsächliche oder rechtliche Bewertung der Finanzverwaltung zu einer anderen Auffassung führt und dementsprechend eine Steuerstundung bzw. ein vollkommener Steuererlass der Sanierungsgewinne nicht in Frage kommt. Dies könnte zu erheblichen Steuernachforderungen seitens der Finanzverwaltung gegen die Gesellschaft führen und nachteilige Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Bis heute gibt es keinen Logistiker, der bereit ist, die Post- und Paketsendungen zu transportieren.

Bei allen Risiken ist aber auch eine Anzahl von Chancen bei den beiden Produktlinien INJEX 30 und SHIREEN gegeben.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung in 2011

Die Paketeria AG hat am 5. Mai 2009 beim Amtsgericht Charlottenburg Berlin Eigenantrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Aufhebung des Insolvenzverfahrens erfolgte durch Beschluss des Amtsgerichtes Charlottenburg vom 16. August 2011 (AZ: 36p IN 1869/09), nachdem die Bestätigung des Insolvenzplanes vom 31. August 2010 rechtskräftig geworden ist. Der späte Eintritt der Rechtskraft des Beschluss resultierte aus einem Rechtsmittel eines Gläubigers der Gesellschaft.

Am 2. September 2011 erfolgte die vollständige Übernahme der INJEX Pharma GmbH (Spritze ohne Nadel) zunächst durch die MMB Medical Marketing Berlin GmbH. Die INJEX Pharma GmbH produziert und vertreibt weltweit zur Spritze ohne Nadel. Sie verfügt über eine vollautomatische Produktionsanlage für Ampullen und über Inventurbestände.

Die MMB Medical Marketing Berlin GmbH hat am 8. September 2011 zunächst 20% Geschäftsanteile an der der INJEX Pharma GmbH in die Paketeria AG als Leistung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft an diese abgetreten, weitere 24% wurden aufgrund eines Einbringungsvertrages vom 10. November 2011 sowie die restlichen Anteile der INJEX Pharma GmbH aufgrund eines Einbringungsvertrages vom 24. Januar 2012 im Rahmen von Sachkapitalerhöhungen an diese abgetreten.

Per 21. September 2011 hat Paketeria AG das Gutachten erhalten, dass das Eigenkapital der Gesellschaft zum diesem Zeitpunkt mindestens 500.000,00 EUR beträgt und die Aktien einen Mindestnennwert von 0,10 EUR aufweisen. Dieser Schritt war zeitlich notwendig, um ein Delisting am Frankfurter Markt zum 30. September 2011 zu verhindern.

Per Handelsregistereintragung vom 13. Dezember 2011 wurde die Erhöhung des Grundkapitals von 1.303.278 EUR um 592.722 EUR auf 1.896.000 EUR wirksam.

Eine Mitteilung nach §20 AktG erfolgte am 13. Dezember 2011. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die MMB Medical Marketing Berlin GmbH über 632.034 Aktien, was einem Anteil von 33,34% am Grundkapital der Paketeria AG entsprach.

Am 16. Dezember 2011 fand die Ordentliche Gesellschafterversammlung statt. Folgende wesentliche Beschlüsse wurden gefasst:

§ Fortsetzungsbeschluss der Gesellschaft

§ Umfirmierung in INJEX PHARMA AG

§ Erhöhung des Grundkapital von 1.896.000,00 EUR um 1.407.278,00 EUR auf 3.303.278,00 EUR

§ Ermächtigung des Vorstandes, das Grundkapital bis zum 15. Dezember 2016 um bis zu 900.000,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011/I).

Die eintragungsfähigen Beschlüsse der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 wurden am 17. Februar 2012 im Handelsregister eingetragen.

Mit der Übernahme der INJEX PHARMA GmbH durch die INJEX PHARMA AG gestaltet sich die Aufgabenverteilung seit Anfang 2012 wie folgt:

Bei der Muttergesellschaft sind alle Mitarbeiter angestellt. Von hier aus werden der weltweite Vertrieb mit entsprechender Rechnungslegung und die entsprechende Logistik geführt sowie alle administrativen Dinge gesteuert. Die Tochtergesellschaft verfügt über alle medizintechnischen Zulassungen. Daher ist hier die Produktion angesiedelt.

V. Sonstiges

Im Berichtszeitraum wurde die Aufarbeitung der Produkte und der (Absatz-)Märkte, die Wiedererlangung der Zulassungen und die Wiedereinführung eines Qualitätsmanagements gemäß der rechtlichen Vorgaben erbracht: Alle Mitarbeiter, die bei der MMB Medical Marketing Berlin GmbH zum 31. Dezember 2011 beschäftigt waren, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2012 unter Anrechnung der Betriebszugehörigkeit bei der MMB Medical Marketing Berlin GmbH in die INJEX Pharma AG übernommen. Am Ende des Berichtszeitraumes beschäftigte die INJEX Pharma AG zum Stichtag 31.12.2011 insgesamt 14 Mitarbeiter.

Die Büroräume am Stammsitz der Gesellschaft sind angemietet. Seit dem 1. Oktober 2012 hat die AG eine weitere Etage und damit die Bürofläche verdoppelt.

Das Börsensegment First Quotation Standard wird lt. BaFin-Beschluss zum Ende 2012 eingestellt. Die Gesellschaft plant daher den Wechsel in den organsierten Markt in das Segment General Standard. Die Gesellschaft hat einen Börsenprospekt erstellt, um die rechtlichen Voraussetzung zu erfüllen. Die im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten 2012 festgestellten besonderen Sachverhalte - die auch zur Veränderung dieses vorliegenden Abschlusses 2011 führten - sind zunächst zu klären, bevor ein neuer Anlauf zur Billigung eines Prospektes bei der BaFin erfolgen kann.

Der Jahresabschluss der INJEX Pharma AG wurde nach bestem Wissen erstellt und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild wieder.

 

Berlin, 21. September 2012/Berlin, 11. Juni 2014

INJEX PHARMA AG (ehemals Paketeria AG)

Dr. Thomas Klaue, Vorstand

Bilanz

Aktivseite

scroll
31.12.2011
EUR
16.08.2011
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen 10.908,00 0,00
II. Finanzanlagen 526.686,00 1,00
  537.594,00 1,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 223.778,37 178.863,40
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 587,19 2.358,09
  224.365,56 181.221,49
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 156.777,51
  761.959,56 338.000,00

Passivseite

   
31.12.2011
EUR
16.08.2011
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.896.000,00 1.303.278,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen - 66.037,00 -
  1.829.963,00 1.303.278,00
II. Kapitalrücklagen 549.779,00 549.779,00
III. Bilanzverlust - 2.303.109,07 - 2.009.834,51
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 156.777,51
  76.632,93 0,00
B. Rückstellungen 61.384,83 8.000,00
C. Verbindlichkeiten 623.941,80 330.000,00
  761.959,56 338.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung

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EUR Vorjahr
EUR
1. Abschreibungen    
- auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -92,00 0,00
2. sonstige betriebliche Aufwendungen -293.182,56 -185.835,88
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 391,14
(davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00)    
(Vorjahr: TEUR 0)    
4. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -293.274,56 -185.444,74
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -103,15
6. Jahresfehlbetrag -293.274,56 -185.547,89
7. Verlustvortrag -2.009.834,51 -1.824.286,62
8. Bilanzverlust -2.303.109,07 -2.009.834,51

Anhang Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 (Rumpfgeschäftsjahr)

INJEX PHARMA AG (ehemals Paketeria AG), Berlin

Vorwort

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 (Rumpfgeschäftsjahr vom 17. August bis 31. Dezember 2011) wurde zu diesem Zeitpunkt aufgestellt und, aufgrund vorliegender Erkenntnisse in 2014 geändert und geprüft.

Am 05. Mai 2009 hat die Paketeria AG. Am 5. Mai 2009 hat die Gesellschaft, damals firmierend unter Paketeria AG, Insolvenz beim Amtsgericht Charlottenburg anmelden müssen. Durch Beschluss des Amtsgerichtes Charlottenburg vom 16. August 2011 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben worden, nachdem ein zuvor von der Gläubigerversammlung beschlossener Insolvenzplan rechtskräftig geworden ist.

Die ordentliche Hauptversammlung mit dem erforderlichen Fortführungsbeschluss, der Namensänderung in INJEX Pharma AG sowie einer Kapitalerhöhung durch Sachkapitaleinlage erfolgte am 16. Dezember 2011. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Dezember 2016 um bis zu 900.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011/I). Die entsprechenden Eintragungen im Handelsregister erfolgten am 17. Februar 2012.

Aus der Umsetzung weist die Gesellschaft im Jahresabschluss eine nicht eingeforderte Einlage i.H.v. 66.037,00 Euro aus, die offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt wird. Es ist beabsichtigt, aus den Einbringungen und Kapitalerhöhungen in 2011 und 2012 eine Differenzhaftung ggü. den Einbringenden geltend zu machen.

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Bezug auf die Angaben im Anhang wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist als Dienstleister in mehreren Dienstleistungsbereichen tätig. Die unterschiedlichen Dienstleistungsbereiche stellen keine separaten Geschäftszweige dar, sondern einen einheitlichen Geschäftszweig. Weitere Untergliederungen oder zusätzliche Angaben für „mehrere“ Geschäftszweige sind aus dem genannten Grund in dem vorliegenden Jahresabschluss nicht anzugeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufgrund der vorgesehenen Fortführung des Unternehmens wurde der Bilanzierung und der Bewertung die „going concern“-Prämisse zugrunde gelegt, wobei jedoch die Auswirkungen der Insolvenz auf Ausweis und Wertansätze übernommen worden sind.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren daher im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 410,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Wertansätze orientieren sich an den erzielten Verwertungserlösen des Insolvenzverwalters. Der Ansatz der Beteiligungen erfolgt zum Restwert.

Der Ausweis der Finanzanlagen erfolgt auf Basis einer Bewertung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz - Rumpfgeschäftsjahr

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens i.H.v. T€ 10,9 ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtszeitraumes im Anlagespiegel dargestellt.

Die Position Beteiligungen an der INJEX Pharma GmbH, Berlin, stellt nunmehr einen Wert i.H.v. T€ 526,7 dar.

Am 2. September 2011 erfolgte die vollständige Übernahme der INJEX Pharma GmbH (Spritze ohne Nadel) durch die MMB Medical Marketing Berlin GmbH. Die INJEX Pharma GmbH produziert und vertreibt weltweit Spritze ohne Nadel namens INJEX 30. Sie verfügt über eine vollautomatische Produktionsanlage für Ampullen und Inventurbestände. Die MMB Medical Marketing Berlin GmbH hat zunächst am 8. September 2011 20% der Geschäftsanteile an der INJEX Pharma GmbH im Rahmen einer Leistung in die Kapitaleinlage an die Paketeria AG abgetreten, Weitere 24% Geschäftsanteile an der INJEX Pharma GmbH erwarb die Gesellschaft aufgrund eines Einbringungsvertrages vom 10. November 2011 sowie die restlichen Anteile an der INJEX Pharma GmbH aufgrund eines weiteren Einbringungsvertrages vom 24. Januar 2012 jeweils im Rahmen von Sachkapitalerhöhungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind in Höhe ihrer Nennbeträge aktiviert. Zur Berücksichtigung bestehender Kreditrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war, wobei auch die Insolvenzumstände berücksichtigt worden sind.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände von insgesamt T€ 223,8 enthalten im Wesentlichen i. H. v. T€ 173,1 Forderungen (Vorjahr T€ 178,9) und Steuerpositionen i.H.v. T€ 50,7. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Kassenguthaben beträgt zum Jahresultimo T€ 0,6(Vorjahr T€ 2,4).

Genehmigtes Kapital

Die Gesellschaft verfügte nach der Beendigung des Insolvenzverfahrens über ein Grundkapital in Höhe von 1.303.278,00 Euro, eingeteilt in 1.303.278 auf den Inhaber lautenden Stückaktien.

Am 18. September 2011 beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Kapital der Gesellschaft gegen Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital um 592.722,00 Euro durch Ausgabe von 592.722 Aktien zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung wurde am 13. Dezember 2011 in das Handelsregister eingetragen. Das Kapital der Gesellschaft betrug zu diesem Zeitpunkt 1.896.000,00 Euro eingeteilt in 1.896.000 Stückaktien. Die nicht eingeforderte ausstehende Einlage i.H.v. 66.037,00 Euro wird offen vom gezeichneten Kapital ausgewiesen.

Am 1. Juni 2012 beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gezeichnete Kapital um 48.000,00 Euro durch Bareinlage im Wege einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zu erhöhen. Am 29. Juni 2012 wurde die Kapitalerhöhung im Handelsregister eingetragen.

Gezeichnetes Kapital

Im Geschäftsjahr 2011 wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 das Grundkapital um 1.407.278,00 Euro auf 3.303.278,00 Euro erhöht. Die entsprechende Handelsregistereintragung wurde am 17. Februar 2012 vorgenommen.

Aufgrund der Ermächtigung vom 25. Oktober 2007 ist die Erhöhung des Grundkapitals um 48.000,00 Euro auf 3.351.278,00 Euro durchgeführt und am 29. Juni 2012 im Handelsregister eingetragen worden.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Dezember 2016 um bis zu 900.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011/I).

Insbesondere durch die Neubewertung ergibt sich ein reduziertes Eigenkapital, dadurch kommt es zu einer Unterdeckung von mehr als der Hälfte des gezeichneten Grundkapitals.

Kapitalrücklage

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesene Kapitalrücklage i.H.v. T€ 549,8 (Vorjahr T€ 549,8) wurde gemäß den Vorschriften des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB gebildet und resultiert aus Aufgeldern, die im Zusammenhang mit der Erhöhung des Gezeichneten Kapitals in den früheren Geschäftsjahren über den Nominalbetrag hinaus gezahlt wurden sowie aus sonstigen Zuzahlungen von Gesellschaftern in das Eigenkapital der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Verlustvortag

Der Verlustvortag beträgt T€ 2.303,1 (Vorjahreswert T€ 2.009,8 zzgl. Verlustvortag aus lfd. Rumpfgeschäftsjahr i.H.v. T€ 293,3).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. T€ 61,4 (Vorjahr T€ 8,0) schließen T€ 28,4(u.a. Notariatskosten i.H.v. T€ 18,7 und T€ 5,0 für die anteilige Vergütung des Aufsichtsrates in 2011) sowie für den Abschluss und die Prüfung des Jahresabschlusses nach HGB und für die Jahre 2009, 2010, 2011 nach IFRS i.H.v. T€ 33 ein.

Verbindlichkeiten

Die Altverbindlichkeiten der Gesellschaft sind mit der Erfüllung des Insolvenzplanes erloschen.

Die Verbindlichkeiten von T€ 623,9 (Vorjahr T€ 330,0) beinhalten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 291,4. Im Wesentlichen betreffen die Positionen Rechts- und Beratungskosten i.H.v. T€ 149,4 sowie alle notwendigen und rechtlichen Auf-/Vorbereitungen und Durchführung der Ordentlichen Hauptversammlung wie z.B. Abschluss und Prüfkosten der Jahresabschlüsse 2008, 2009 und 2010 i.H.v. T€ 81,8 und die Kosten der Ordentlichen Hauptversammlung i.H.v. T€ 54,6. Sonstige Verbindlichkeiten, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, betragen T€ 332,5 (Vorjahr T€ 330,0) und beinhalten das Darlehen von der MMB Medical Marketing Berlin GmbH i.H.v. T€ 330,0.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung - Rumpfgeschäftsjahr

Abschreibungen

Die Abschreibungen im Rumpfgeschäftsjahr sind als nicht nennenswert anzusehen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 293,2 (Vorjahr: T€ 185,4). Die wesentlichen Ausgaben der Paketeria AG resultieren aus dem Bereich Rechts- und Beratungskosten i.H.v. T€ 149,4, die Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. T€ 81,8 sowie den Börsen/Finanzkosten i.H.v. T€ 54,6.

Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2011 war Herr Andy Rösch als alleiniger Vorstand der Paketeria AG bestellt. Herr Rösch ist gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt.

Als Mitglieder des Aufsichtsrates, gemäß Satzung aus drei Mitgliedern bestehend, waren im Geschäftsjahr 2011:

- Herr Alexander Ruckdäschel, Kaufmann, New York, USA – Vorsitzender

nach der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Dezember 2011: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates

- Herr Dr. Ulrich Franz, Ingenieur, Plauen

nach der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Dezember 2011: Vorsitzender des Aufsichtsrates

- Herr Dr. Andreas Spiegl, Zahnarzt, München

bestellt.

Des Weiteren hatte im Geschäftsjahr 2011 Herr Ralf-Dieter Budde, Glienicke, Prokura. Er vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit dem Vorstand.

 

Berlin, 21. September 2012/Berlin, 11. Juni 2014

INJEX PHARMA AG

Dr. Thomas Klaue, Vorstand

Bestätigungsvermerk

An die Injex Pharma AG:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Injex Pharma Aktiengesellschaft, Berlin, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 17. August bis zum31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, den 25. Oktober 2012

Knoll, Wirtschaftsprüfer

Änderung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 – Wiedergabe des Bestätigungsvermerks:

Meine Nachtragsprüfung der geänderten Bilanzpositionen Finanzanlagen, Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage hat zu keinen Einwendungen geführt. Der am 25. Oktober 2012 erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk bleibt erhalten.

 

Mannheim, den 12. Juni 2014

Knoll, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Berichtes bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/ oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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