Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83376
Vorher
MIRKA Schleifmittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
1.7.2008
Branche
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Vertrieb von Schleifmitteln, Schleifmaschinen und verwandten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Mirbach
seit 19.2.2026
Prokura
Geschäftsführer
Ute Boldewin
seit 1.7.2013
Prokura
Theo Sakalis
seit 1.7.2008
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mirka GmbH

Sulzbach (Taunus)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens [1]

1. Geschäftsmodell des Unternehmens Mirka GmbH

Mirka GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des finnischen Unternehmens Mirka Ltd.

Mirka GmbH konzentrieren sich auf die Vermarktung von Schleifmitteln, Schleifmaschinen, Polituren und verwandten Produkten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Zu unseren Kunden zählen Groß- und Fachhandels-Unternehmen, Industrie Kunden, Farben- und Lackhersteller sowie OEM und AOEM-Kunden.

Mirka GmbH ist die größte Tochtergesellschaft in Europa und ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

Die Organisationsform ist in vier Bereiche gegliedert: Marketing, Vertrieb, Kundenservice & Logistik sowie Controlling und somit für die Zukunft optimal aufgestellt.

Alle Bereiche berichten direkt an die Geschäftsführung.

2. Forschung und Entwicklung (F+E)

Eine eigene F&E-Abteilung in Deutschland gibt es nicht. Unsere Forschung und Entwicklung Abteilung ist zentral in Finnland angesiedelt.

Die F&E-Abteilung befindet sich in unserem finnischen Hauptsitz, wo wir uns auf die Entwicklung innovativer Produkte für die Oberflächenbearbeitung fokussieren. Aktuell sind dort mehr als 160 Mitarbeiter tätig. Zudem arbeiten wir eng mit der lokalen Vertriebs- und Marketingabteilung zusammen.

Unser innovatives Schleifsortiment wird kontinuierlich weiterentwickelt. In den letzten Jahren haben wir es erfolgreich um Polituren, Folienschleif-Produkte sowie moderne Schleifmaschinen erweitert, die sich durch neue Technologien und patentierte Innovationen klar vom Wettbewerb abheben. Dadurch können wir unseren Kunden perfekt abgestimmte Schleifsysteme anbieten - von der Maschine über das Schleifmittel bis hin zum Zubehör.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich derzeit in einer herausfordernden Phase. Eine anhaltende konjunkturelle Schwäche geht mit abnehmenden Wachstumsimpulsen einher. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist derzeit durch das Zusammenspiel von konjunkturellen und strukturellen Faktoren geprägt. Dennoch wird für das Frühjahr eine allmähliche Erholung erwartet, auch wenn diese möglicherweise nicht die volle Dynamik erreicht.

Aktuell liegt die Wirtschaftsleistung auf einem Niveau, das nur geringfügig über dem vor der Pandemie liegt. Seitdem stagniert die Produktivität, und die inzwischen um über 600.000 gestiegene Zahl der Erwerbstätigen gleicht im Wesentlichen die verringerte durchschnittlich geleistete Arbeitszeit aus. Dabei spielt auch der weiterhin erhöhte Krankenstand eine Rolle.

Das von den Instituten im vergangenen Herbst erwartete Anziehen der Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr blieb zwar aus, aber der private Konsum hat sich als leichte Stütze erwiesen. Insgesamt gab es sowohl im In- als auch im Ausland mehr Gegen- als Rückenwind. So gingen die deutschen Exporte zurück, obwohl die weltwirtschaftliche Aktivität insgesamt zugenommen hat. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern, die für deutsche Exportunternehmen wichtig ist, schwach blieb. Vor allem bei energieintensiven Gütern hat die preisliche Wettbewerbsfähigkeit gelitten, und Teile der Produktion wurden ins Ausland verlagert.

Die Institute gehen jedoch weiterhin davon aus, dass sich das Verhältnis von Welthandel und Weltproduktion allmählich normalisiert. Mit einer verstärkten Synchronisation der globalen Wirtschaft könnten sich auch die Absatzchancen für deutsche Exporteure, insbesondere in den für sie wichtigen Güterkategorien, verbessern. Diese positiven Impulse für die Konjunktur werden jedoch voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte spürbar sein. Während in diesem Jahr konsumbezogene Auftriebskräfte dominieren, die auch durch einen robusten Arbeitsmarkt unterstützt werden, dürfte im kommenden Jahr das Auslandsgeschäft die Konjunktur stärker vorantreiben.

Insgesamt haben die Institute ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr im Vergleich zu ihrem Herbstgutachten um 1,2%-Punkte nach unten korrigiert und erwarten nun ein Wachstum von 0,1%. Die Prognose für das kommende Jahr bleibt mit 1,4% weitgehend unverändert (eine geringfügige Reduktion um 0,1%-Punkte), was jedoch mit einem um über EUR 30 Mrd. geringeren Volumen der Wirtschaftsleistung einhergeht.

Die Phase sehr hoher Inflationsraten hat ihren Höhepunkt Mitte 2023 überschritten. Mit rückläufigen Preisen für Energierohstoffe wird die Inflation im Prognosezeitraum (2024 bis 2025) vor allem durch den inländischen Preisauftrieb bestimmt.

Zudem wirken sich steuerliche Änderungen (Umsatzsteuer auf Gas und in der Gastronomie, CO 2 -Abgabe) und der Wegfall von Subventionen (Netzentgelte, Energiepreisbremsen) preiserhöhend aus. Die Institute erwarten insgesamt einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3% im laufenden Jahr und um 1,8% im kommenden Jahr. Bereinigt um den dämpfenden Effekt der Energiepreise ergeben sich Kerninflationsraten von 2,8% (2024) und 2,3% (2025).

Als wesentliche Risiken werden geopolitische Spannungen, anhaltend hohe Inflation sowie Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Transformationsprozess zur Dekarbonisierung genannt.

Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024

2. Branchenentwicklung

Die Automobilindustrie, und auch ihre Zulieferer stehen vor einer Reihe bedeutender Herausforderungen. Die Einführung des WLTP-Prüfverfahrens sowie die technologischen Trends zur Digitalisierung, Elektrifizierung und Autonomisierung der Fahrzeuge haben zu erheblichen Absatzproblemen bei den deutschen Herstellern geführt, was auch den Automobilsektor der Mirka GmbH spürbar belastet.

Ab 2020 kamen zusätzliche Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie hinzu. Produktionsstätten der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer wurden zeitweise stillgelegt, und Autohäuser mussten schließen. Im Jahr 2021 wurden Liefer- und Versorgungsketten erheblich gestört, da die Produktion unter Einschränkungen stattfand, während die weltweite Nachfrage stark anstieg.

Im Jahr 2022 verbesserte sich die Liefersituation bei Zuliefererkomponenten zwar etwas, aber die Produktionsmengen blieben deutlich hinter der aufgestauten Nachfrage zurück. Besonders der Mangel an Halbleitern führte dazu, dass die wenigen verfügbaren Komponenten vorwiegend in Premium-Modelle statt in weniger margenträchtige Volumenmodelle verbaut wurden.

Im Jahr 2023 setzte sich der Erholungsprozess fort, jedoch bleibt die Branche weiterhin unter Druck. Zwar normalisierten sich die Lieferketten allmählich, doch die steigenden Kosten für Rohstoffe und Energie sowie die Herausforderungen bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge erschweren weiterhin den Weg zu einer vollständigen Erholung. Die Nachfrage nach Premium-Modellen bleibt stabil, während das Volumensegment weiterhin von den Belastungen durch hohe Preise und unsichere Konsumentenstimmung betroffen ist.

Die durch Lockdowns und Homeoffice stark reduzierte Mobilität führte zu einem Rückgang von Reparaturen, was sich negativ auf die Umsätze im Automotive-Bereich auswirkte. Die Umsätze konnten sich zwar 2021 und 2022 teilweise erholen, aber das Niveau von vor der Pandemie wurde noch nicht vollständig erreicht. Die Auslastung der Werkstätten hat sich im Laufe des Jahres 2023 weiter stabilisiert und liegt nun wieder nahe dem Vor-Corona-Niveau.

Das Segment der Holzhandwerker und Maler steht 2023 weiterhin vor wachsenden Herausforderungen. Neben den anhaltend steigenden Materialpreisen belasten die seit 2022 stark anziehenden Zinsen das Geschäft weiterhin.

Dies führte zu einem Rückgang der Neubauprojekte um etwa 26,0% im Vergleich zu 2022. Auch die Aussichten für die kommenden Jahre sind aufgrund der weiter steigenden Zinsen und der fehlenden Förderung von Neubauten wenig optimistisch.

Mirka wird sich daher verstärkt auf die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien und die Ausweitung der Distribution konzentrieren, um Marktanteile zu gewinnen. Im Holzsegment liegt der Fokus weiterhin auf hochwertigen Möbelschreinern, die vom Konjunkturrückgang weniger stark betroffen sind.

Das Ziel, uns kontinuierlich positiv zu entwickeln, konnten wir den widrigen Marktbedingungen zum Trotz, auch im Jahr 2023 fortsetzen.

Insgesamt ist es Mirka im Jahr 2023 gelungen eine Preissteigerung am Markt durchzusetzen.

3. Geschäftsverlauf

Unsere positive Ertragslage ist das Ergebnis einer erfolgreichen Vermarktungs- und Preisstrategie sowie dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiter.

Der Automotive-Sektor, insbesondere der Bereich ART (Auto Refinish and Trade), erweist sich dank unserer starken Marktpräsenz als Säule für eine stabile Umsatzentwicklung. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern trägt zusätzlich zu diesem Erfolg bei.

Der Maler-Bereich verzeichnete ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung, begünstigt durch die Einführung neuer Produkte und die Gewinnung neuer Kunden. Jedoch konnten die für das Jahr 2023 prognostizierten Umsätze nicht erreicht werden.

Im Industriebereich konnten wir durch eine gezielte Umstrukturierung im Unternehmen stabile Ergebnisse erzielen und den Umsatz weiter steigern. Er bleibt jedoch hinter den von uns für das Jahr 2023 gesteckten Zielen zurück.

Die für das Jahr 2023 geplanten Ziele wurden nicht erreicht. Der im Jahr 2023 realisierte Umsatz liegt um -7,5% unter dem prognostizierten Wert in Höhe von TEUR 64.000, was insbesondere auf den Umsatzrückgang im Holzbereich (Woold-Sektor) zurückzuführen ist, welcher bei Erstellung der Vorjahresprognose nicht erkennbar war. Das Ziel das Jahr 2023 mit einer Umsatzrendite gemessen am EBIT in Höhe von 3,6% abzuschließen konnten wir mit 3,5% (im Vorjahr 2,8%) nahezu erreichen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland ist die Geschäftsleitung mit dem erzielten Ergebnis zufrieden.

4. Lage

a. Ertragslage

Wir konnten den im Jahresabschluss ausgewiesenen Umsatz auch im Jahr 2023 steigern. Nach einem bemerkenswerten Wachstum von +11,8% im Vorjahr, konnten wir den Umsatz im Jahr 2023 um weitere +2,7% steigern. Durch eine erfolgreiche Preisanpassung im Frühjahr um +6,2% haben wir auf die Inflation reagiert und unsere Position am Markt gestärkt.

Im ersten Quartal des Jahres 2023 konnten wir unsere Planziele erreichen. Allerdings stellte sich das Jahr insgesamt als herausfordernd dar. Während der Holzbereich (Wood-Sektor) hinter unseren Erwartungen zurückblieb, konnten wir in allen anderen Sektoren den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern.

Insbesondere die Sektoren Transport und Industrie profitierten von den Lieferengpässen im Vorjahr und trugen positiv zur Umsatzentwicklung bei.

Der Onlinehandel erlebte aufgrund einer nachlassenden Nachfrage eine Abschwächung, da die außerordentlich positiven Jahre während der Pandemie zu Ende gingen. Zusätzlich wurde die Nachfrage durch den Rückgang bei Neubauten und die stark gestiegenen Baukosten beeinflusst.

Der Wareneinsatz stieg im Vergleich zu 2022 leicht um 1,1% an.

Der Personalaufwand im Jahr 2023 erhöhte sich um 5,8% gegenüber dem Vorjahr, was auf Gehaltsanpassungen zurückzuführen ist.

Messen fanden 2023 wieder statt und wurden erfolgreich zur Kontaktaufnahme und zur Vorstellung neuer Produkte genutzt. Die Nachfrage blieb dabei allerdings hinter den Erwartungen zurück.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten betragen 44,6% (im Vorjahr 34,5%) der Bilanzsumme. Gegenüber dem Vorjahr sind sie stichtagsbedingt um 53,3% angestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft befindet sich weiterhin auf einem sehr guten Niveau.

Die Bilanzsumme hat sich um +18,6% (TEUR 1.226) gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Hierzu haben auf der Aktiv-Seite insbesondere der um TEUR 1.487 erhöter Finanzmittelbestand beigetragen, dem TEUR 336 niedrigere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände entgegenstehen. Die Erhöhung der flüssigen Mittel ist auf eine zurückhaltende Dividendenpolitik zurückzuführen. Die Verminderung der Forderungen wurde durch das Forderungsmanagement ermöglicht.

Die Erhöhung der Bilanzsumme zeigt sich auf der Passivseite insbesondere in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 2.460, im Vorjahr TEUR 902) aus Warenlieferungen.

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 203 ist weiterhin vollständig durch Eigenkapital (TEUR 964) gedeckt.

Die Eigenkapitalquote hat sich bei einer um +18,6% höheren Bilanzsumme und einer Ausschüttung, von 22,3% auf 12,2% vermindert.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung nutzen wir ein umfassendes Kennzahlensystem, dass in einer Balanced Scorecard (BSC) zusammengefasst wird. Dieses System geht weit über herkömmliche Instrumente wie Umsatzentwicklung und Deckungsbeitrag hinaus.

Die Umsatzrendite berechnen wir anhand des EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, während der Cashflow aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibungen und der Dotierung (bzw. Auflösung) langfristiger Rückstellungen ermittelt wird.

6. Gesamtaussage

Das Unternehmen verfügt insgesamt über eine stabile Finanz- und Vermögensstruktur sowie eine zufriedenstellende Ertragslage. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen bleibt unsere wirtschaftliche Lage insgesamt stabil und gut.

III. Prognosebericht

Wir werden unsere strategische Ausrichtung beibehalten und planen keine Änderungen in der Geschäftspolitik.

Zukünftig werden wir verstärkt in die digitale Transformation unserer Geschäftsprozesse investieren. Die Mirka-Gruppe hat eine Plattform entwickelt, um die Verkaufsniederlassungen schrittweise zu digitalisieren, sodass wesentliche Geschäfts- und Verwaltungsprozesse nahezu vollständig digital abgebildet werden. Dabei werden sukzessive folgende Bereiche digitalisiert:

Vertrieb

Marketing

Kundenservice

Administration (Finanzen, Personalabteilung).

Die Digitalisierung wurde auch 2023 weiter vorangetrieben. Wir haben das Training unserer Mitarbeiter, Händler und Kunden in digitalen Prozessen und Anwendungen intensiviert.

Neue Produkte bleiben ein zentraler Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Maschinen, Schleifmitteln auf verschiedenen Unterlagen sowie der Umstellung auf umweltfreundliche Produkte.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Mirka GmbH einen Gesamtumsatz zwischen TEUR 56.000 und TEUR 59.000 bei einer Umsatzrendite gemessen am EBIT von 2,4 % zu realisieren. Hierbei wurden die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten berücksichtigen.

Auch in Zukunft werden wir unseren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Unser Risikomanagement konzentriert sich auf die Optimierung von Planungs-, Geschäfts- und Vertriebsprozessen sowie die effektive Nutzung von Marktchancen.

Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt bei den jeweiligen Bereichsverantwortlichen, die vom internen Controlling und der Konzernzentrale überwacht werden.

Die Geschäftsleitung wird kontinuierlich und frühzeitig über alle wesentlichen Risiken informiert. Zudem führen wir regelmäßige Kontrollen und Berichte durch, um die Entwicklung relevanter Finanz- und Umsatzkennzahlen intern zu überwachen.

Unternehmerische Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen zentraler Ziele gefährden könnten, werden direkt von der Geschäftsführung kontrolliert.

Aktuell identifizieren wir folgende Risiken:

Branchenspezifische Risiken:

Die Mirka GmbH ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in den Bereichen Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau sowie dem Autoreparaturmarkt. Risiken bestehen insbesondere bei Kunden, die stark vom Export und der Konjunktur abhängig sind. Ein potenzieller Nachfragerückgang in diesen Bereichen könnte sich negativ auf unseren Umsatz und unser Ergebnis auswirken.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbssituation verschärft sich, da der Markt für Schleifmittel in den letzten Jahren kaum gewachsen ist. Der verstärkte Wettbewerb und damit verbundene Preisnachlässe üben Druck auf unser Ergebnis aus. Dennoch sind wir zuversichtlich, unseren Marktanteil durch Innovationen, aktive Marktbearbeitung, neue Produkte und die Erschließung neuer Vertriebssektoren weiter ausbauen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens minimiert derzeit das Risiko von Liquiditätsengpässen. Allerdings erwarten wir Preisschwankungen, insbesondere bei Rohstoffen und Energie, die die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, die Nachfrage nach unseren Produkten und die Umsatzrendite der Mirka GmbH negativ beeinflussen könnten.

2. Chancenbericht

Neue Schleifmittel, Maschinen und Zubehör erweitern unser Produktsortiment und eröffnen uns neue Chancen, in zusätzlichen Marktsegmenten aktiv zu werden. Mit dieser erweiterten Produktpalette können wir zudem unsere Marktdurchdringung steigern.

Dem wachsenden Wettbewerb begegnen wir mit Erfahrung, geschulten Mitarbeitern, Innovationen, Lieferzuverlässigkeit, Service und Qualität.

Auch der Ausbau in die Präzisionsschleifindustrie bietet Umsatzpotenziale.

3. Gesamtaussage

Risiken sind immer vorhanden, und derzeit sind sie insbesondere durch die schwache Nachfrage und Lieferkettenprobleme sowie den Konflikt in der Ukraine verstärkt.

Die stark gestiegenen Preise für Rohstoffe, Dienstleistungen und insbesondere Energie (für Rohöl, Gas und Strom) sind auf einem Niveau, das seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurde. Diese Entwicklungen könnten erheblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Exports haben, was sich sowohl bei unseren Kunden als auch bei uns negativ auswirken könnte.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind jedoch derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weiterhin die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden und damit eine hohe Loyalität sowie ein wirksames Frühwarnsystem.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken.

Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Sulzbach (Taunus), den 2. Dezember 2024

gez. Stefan Mikael Sjöberg

gez. Theodoros Sakalis

[1] Lageberichtsfremder Bestandteil, der nicht Prüfungsgegenstand ist (IDW PS 350 n.F.)

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 202.534,24 164.941,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.908,72 57.964,72
II. Sachanlagen 113.625,52 106.977,18
B. Umlaufvermögen 7.569.044,00 6.417.172,74
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.499.298,21 4.834.890,33
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.069.745,79 1.582.282,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.087,38 4.082,00
Summe Aktiva 7.812.665,62 6.586.196,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 965.160,90 1.472.749,68
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnvortrag 219.362,12 179.346,13
III. Jahresüberschuss 592.411,22 1.140.015,99
B. Rückstellungen 3.365.194,88 2.843.693,35
C. Verbindlichkeiten 3.482.309,84 2.269.753,61
Summe Passiva 7.812.665,62 6.586.196,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.228.441,66 13.943.251,87
a) Materialaufwand 45.510.679,73 44.996.558,04
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.475.845,05 44.964.971,86
Aufwendungen für bezogene Leistungen 34.834,68 31.586,18
2. Personalaufwand 8.109.196,59 7.546.296,70
a) Löhne und Gehälter 6.935.906,89 6.451.683,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.173.289,70 1.094.613,19
3. Abschreibungen 89.174,05 73.212,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.956.175,03 4.708.265,61
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis 1.712,71 6.549,00
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.197,71 6.549,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.485,00 0,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.452.740,10 462.531,60
7. Ergebnis nach Steuern 622.868,60 1.159.493,99
8. sonstige Steuern 30.457,38 19.478,00
Jahresüberschuss 592.411,22 1.140.015,99

Anhang für das Geschäftsjahr 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firma: Mirka GmbH
Sitz: Sulzbach (Taunus)
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 83376

Die Mirka GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB für die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen (§ 285 Nr. 4 HGB) sowie die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) in Anspruch genommen. Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB sind mit Hinweis auf die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht erforderlich.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben, die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- oder Verlustrechnung gemacht werden können, in der Regel im Anhang aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 2 und 4 Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren) bilanziert.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die nicht wertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Ansonsten werden Vermögensgegenstände in fremder Währung mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs sowie Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Stichtagskurs umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage III a) dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Sämtliche und im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Hier werden auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 131.327,67 (Vorjahr EUR 168.049,66) aus Lieferungen und Leistungen, ausgewiesen.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt und wird vollständig von der Mirka Ltd. (Limited bzw. haftungsbeschränkte, nicht öffentliche Kapitalgesellschaft), Jepua/Finnland gehalten.

Die Steuerrückstellungen wurden für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer gebildet. Sie betreffen jeweils den aktuellen Veranlagungszeitraum sowie Anpassungen für Vorjahre aufgrund einer Betriebsprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten gebildet.

Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist fällig. Hier werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.459.709,33 (Vorjahr EUR 901.647,57) ausgewiesen. Diese resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG auszuweisenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag EUR 2.440.374,40 (Vorjahr EUR 860.632,12). Sie werden unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 835.637,82 (Vorjahr EUR 859.538,43) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 102.620,05 (Vorjahr EUR 61.362,95).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte:

Der Nutzung des Fuhrparks liegen am Bilanzstichtag 64 (Vorjahr: 63) Operating Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 474 (Gesamtverpflichtung TEUR 1.439; Restverpflichtung TEUR 711); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 1 und 35 Monaten und belasten in diesem Zeitraum die Liquidität der Gesellschaft.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag für das Grundstück in Sulzbach in Höhe von TEUR 1.071; davon werden TEUR 132 innerhalb eines Jahres fällig. Der Vertrag hat noch eine Restlaufzeit von 97 Monaten. Für Verpflichtungen aus dem Mietvertrag hat sich die Gesellschaft gegenüber dem Vermieter in Höhe von TEUR 44 verbürgt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr TEUR 22) enthalten. Diese betreffen, wie im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 24 für eine Nachzahlungen an die Dt. Rentenversicherung enthalten.

Die Personalaufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 123; insgesamt EUR 42.462,33 (Vorjahr EUR 38.257,10) betreffen Altersversorgung.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 726 enthalten.

Von den sonstigen Steuern sind TEUR 15 periodenfremd.

V. Sonstige Angaben

1. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 83 (im Vorjahr 83) Mitarbeiter beschäftigt.

2. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Herren

Stefan Mikael Sjoeberg, Managing Director, Jakobstad / Finnland

Theodoros Sakalis, Managing Director, Bad Soden am Taunus

Thomas Marniok, Managing Director, Hochheim am Main (bis zum 10. August 2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

3. Herr Sjoeberg hat keinen Anstellungsvertrag bei der Mirka GmbH. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist daher gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht erforderlich, da sich hierdurch die Bezüge eines einzelnen Mitglieds des Geschäftsführungsorgans feststellen ließe.

4. Die KWH Group Ltd S.A.S., Vaasa, Finnland, stellt als Konzernobergesellschaft einen Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Mirka GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist bei der Gesellschaft erhältlich.

5. Alle Geschäfte mit verbundenen Unternehmen oder nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB, IAS 24) werden grundsätzlich gemäß den geltenden Konzernbilanzierungsvorschriften zu marktüblichen Bedingungen und unter Beachtung eines Fremdvergleichs (Dealing at Arm`s Length-Prinzip) geschlossen.

6. Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

7. Unterschriften der Geschäftsführer

 

Sulzbach (Taunus), den 2. Dezember 2024

gez. Stefan Mikael Sjoeberg

gez. Theodoros Sakalis

Anlagenspiegel Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.115,65 39.057,08 0,00 127.172,73
88.115,65 39.057,08 0,00 127.172,73
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 474.313,91 87.406,31 39.318,91 522.401,31
474.313,91 87.406,31 39.318,91 522.401,31
562.429,56 126.463,39 39.318,91 649.574,04
Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.150,93 8.113,08 0,00 38.264,01
30.150,93 8.113,08 0,00 38.264,01
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 367.336,73 81.060,97 39.621,91 408.775,79
367.336,73 81.060,97 39.621,91 408.775,79
397.487,66 89.174,05 39.621,91 447.039,80
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.908,72 57.964,72
88.908,72 57.964,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 113.625,52 106.977,18
113.625,52 106.977,18
202.534,24 164.941,90

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mirka GmbH, Sulzbach (Taunus)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mirka GmbH, Sulzbach (Taunus) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mirka GmbH, Sulzbach (Taunus) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als ungeprüft gekennzeichneten, inhaltlich nicht geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Offenbach am Main, den 2. Dezember 2024

Haackschubert GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer

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