Pöhland Container Logistik GmbHLiquidiert

95182 Döhlau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 3283
Vorher
Pöhland Container Logistic GmbH
Eingetragen
2.8.2001
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Die Übernahme von Speditions- geschäften aller Art einschließlich der Zollabwicklung und Logistik sowie Transportleistungen mit eigenen Fahrzeugen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ingo Röttger
seit 2.11.2004
Geschäftsführer
Henry Schwittai
seit 8.4.2004
Prokura
Ilona Niessler
seit 8.4.2004
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pöhland Container Logistik GmbH

Döhlau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht zum 31. Dezember 2011

der Pöhland Container Logistik GmbH

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Einleitung und Struktur

Die Pöhland Container Logistik GmbH vormals Container-Verkehre Hans Blume Internationale Spedition -Schifffahrt wurde im Wege einer Gesellschafterversammlung am 04.03.2002 im Jahre 2004 ins Leben gerufen. Seitdem konnte die Gesellschaft ein stetiges Wachstum verzeichnen. Im Zuge der verteilten Geschäftstätigkeitsschwerpunkte wurde zudem eine Niederlassung in Hamburg errichtet. Die Container Logistik GmbH ist Anbieter von Containertransporten und logistischen Dienstleistungen. Tätigkeitsschwerpunkt der Container Logistik GmbH ist die termingerechte Abwicklung von Containertransporten per Schiene und Strasse von und zu deutschen und europäischen Seehäfen. Weiterhin verfügen wir über ein eigenes Containerterminal, dass durch die Tochtergesellschaft CTH GmbH Hof betrieben wird. Das Terminal ist seit August 2002 in Betrieb auf einer Fläche von 12.500 m². In 2008 haben wir ferner mit einem Partner die Sachsen-Franken-Logistik GmbH gegründet, die sich in 2009 mit 39,92 % an der GVZ-Entwicklungsgesellschaft Südwestsachen GmbH beteiligt hat, um das, seit Oktober 2010 fertiggestellte Containerterminal in Glauchau zu betreiben. Zur Sicherstellung und weiteren Entwicklung der Bahnverkehre und der Standorte Hof, Glauchau und Sonneberg hat sich die Pöhland Container Logistik GmbH an der NECOSS GmbH, Bremen mit 23,8 % in 2010 beteiligt. NECOSS ist ein Eisenbahnprovider, der bundesweite Bahnverkehre vermarktet und durchführt.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Wettbewerbs

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 transportierten in- und ausländische Eisenbahngesellschaften auf dem deutschen Schienennetz Güter im Umfang von 283 Millionen Tonnen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Plus von 7,1 % gegenüber den ersten drei Quartalen 2010. Damit ist der Einbruch im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend aufgeholt: Der Stand der Tonnage der ersten drei Quartale des Jahres 2011 lag nur noch 0,4 % unter dem Stand der ersten drei Quartale des Jahres 2008.

Allerdings hat sich der Zuwachs im Verlauf des Jahres 2011 abgeschwächt: Das Tonnageaufkommen stieg im ersten Quartal um 10,6 %, im zweiten Quartal um 5,8 % und im dritten um 5,2 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahreszeitraum (Quelle: destatis)

Die deutsche Logistikwirtschaft hat von der wachsenden Wirtschaft insbesondere in 2010 und 2011 unzweifelhaft profitiert. So lag der Gesamtumsatz des Logistikmarktes in Europa im Jahre 2010 bei 930 Milliarden Euro - darunter Deutschland mit dem größten Anteil und einem Umsatzvolumen von 210 Milliarden Euro, Tendenz wachsend. In 2011 wird der Logistikmarkt in Deutschland auf insgesamt 220 Milliarden Euro geschätzt und selbst für 2012 wird ein Volumen von bis zu 230 Milliarden Euro für möglich gehalten. Die Branche beschäftigt mehr als eine halbe Million Menschen. 60 Prozent der Betriebe verfügen über bis zu 50 Mitarbeiter, nur elf Prozent über mehr als 200 Beschäftigte. Selbst Großunternehmen der Speditionsbranche sind mit ihren Filialsystem dezentral organisiert. Insbesondere die regionalen Produktions- und Verbrauchsstrukturen prägen die Betriebsgrößen der Branche.

Das Wachstum der Frachtkapazität überstieg jedoch im vergangenen Jahr unter anderem im Containerseehandel um ein Vielfaches das immer noch stetige Wachstum beim Frachtvolumen. Die Marktführer im Seehandel haben in einem ruinösen Preiswettbewerb weiter ihre teilweise schon vorhandenen Überkapazitäten aufgestockt. Alle Container-Reedereien zusammen sollen 2011 sogar ein Minus von über 5 Milliarden Dollar eingefahren haben. (Quelle: Studie Drewry, London).

Die Hauptproduktionsstandorte der deutschen Kernbranchen Automobil, Maschinen- und Anlagenbau sowie der chemischen Industrie liegen nach wie vor in Deutschland, weil die Firmen hier eine Infrastruktur vorfinden, die es so auf der Welt kein zweites Mal gibt. Sollten jedoch notwendige Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserstraßen nicht getätigt werden, könnte Deutschland auf einen massiven Verkehrskollaps zusteuern, warnen Branchenvertreter. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums wächst das Transportaufkommen im Straßengüterverkehr bis zum Jahre 2025 um 55 Prozent und in der Verkehrsleistung sogar um 84 Prozent.

Eine weitere Aufgabe der Branche bleibt, dass sich der Engpass beim Fachpersonal weiter verstärkt hat - und zwar nicht nur im Fahrerbereich. Betroffen sind alle Berufsbilder in der Logistik. Die Branche leidet inzwischen sehr unter einem Fachkräftemangel. Und so hängt die Wettbewerbsfähigkeit der Branche von einer guten Infrastruktur, dem Einsatz modernster Technologie und gutem Fachpersonal ab. (Quelle: p.t.-magazin)

Der Markt für Logistikdienstleistungen wird mittelfristig in den nächsten Jahren, vor allem in der Containerlogistik, weiterhin wachsen. Das Containergeschäft ist durch die zunehmende Bedeutung logistischer Dienstleistungen im Speditionsgewerbe zu den wirtschaftlich bedeutendsten Leistungsbereichen geworden. Daher ist das Hauptaugenmerk der Pöhland-Unternehmensgruppe auf den Containersektor gerichtet, um die Infrastruktur des Unternehmens und das Netzwerk weiter organisch und mit strategischen Allianzen auszubauen. Die Pöhland Container Logistik GmbH verfügt ferner durch Synergievorteile in der Zusammenarbeit mit den weiteren Pöhland- Gesellschaften tendenziell über zusätzliche Ertragspotenziale durch integrierte Dienstleistungspakete und einer Wertschöpfung in mehreren Segmenten durch einen Auftrag.

Seit Ihrer Gründung konnte die Firma Pöhland Container Logistik GmbH Deutschland durch den immer größer gewordenen Containerbedarf und den damit verbundenen hohen Anforderungen einen beständigen Wachstumspfad und stetigen Aufwärtstrend aufnehmen, der bis heute anhält.

In der Pöhland Container Logistik GmbH obliegt die weitere Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines integrierten Managements der Geschäftsleitung. Sie bestimmt die Qualitäts- und die Umweltpolitik des Unternehmens. Sie legt die erforderlichen Maßnahmen zur Realisierung der Zielsetzungen fest, benennt die Zuständigen, stellt die benötigten Mittel bereit und ist für die jährliche Bewertung zuständig. Des Weiteren ist ein externer und interner Gefahrengutbeauftragter beauftragt. Das Umweltmanagementsystem ist im Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch dokumentiert. Dort sind alle umweltrelevanten Fakten beschrieben. Diese werden in regelmäßigen Abständen überprüft und angepasst.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt nach den üblichen Leistungsindikatoren in der Containerbranche, die im Rahmen einer detaillierten Kostenrechnungssystems intern ständig überwacht werden.

Dienstleistung und Produkte

Der Dienstleistungsbereich der Pöhland Container Logistik GmbH erstreckt sich vom internationalen Speditionsgeschäft, über die Transportlogistik, Lagerlogistik bis hin zu ergänzenden, individuellen

Dienstleistungen.

Es existiert ein integriertes Qualitätsmanagementsystem, welches nach der internationalen Norm ISO 9001-2000 zertifiziert ist.

Hinter diesem Dienstleistungsbereich verbirgt sich mehr als nur die Durchführung eines Containertransportes. Wir arbeiten Logistik-Konzepte aus, setzen diese um und führen Erfolgskontrollen durch interne und externe Audits durch. Dabei hat die Kundenzufriedenheit höchste Priorität. Wir sehen uns als Dienstleister in allen Bereichen.

EDV und Controlling

Im Jahr 2011 wurde das vorhandene EDV-System weiterhin ausgebaut und durch ständige Updates auf den neuesten Stand gebracht. Im Jahr 2012 werden weitere Investitionen in die EDV-Landschaft getätigt.

Das interne Controlling wird zusätzlich permanent weiterentwickelt und verfeinert, um die Geschäftsleitung mit zeitnahen und detaillierten Zahlenwerk zu informieren.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Unsere Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2011 mit einem Geschäftsergebnis von TEuro -454 (Vorjahresergebnis: Jahresüberschuss von TEuro 1.418) ab.

Im Jahr 2011 konnte die Pöhland Container Logistik GmbH zwar Ihren Umsatz erheblich steigern. Überkapazitäten auf dem Containermarkt drückten aber einerseits die Preisspannen, andererseits waren im Jahr 2011 vorhandene Zeitverzögerungen bei der Erweiterung und dem Aufbau der Containerterminale eine wesentliche Ursache für interne Kapazitätsengpässe und konsequenterweise für die daher kurzfristig überproportional gestiegenen Leistungserbringungskosten. Diese Hindernisse können aber mittelfristig beseitigt werden.

Im Geschäftsjahr 2010 konnten außerdem einmalige steuerpflichtige Zuschüsse vereinnahmt werden, die dort in den sonstigen Erträgen abgebildet sind.

Finanzlage

Die Pöhland Container Logistik GmbH erwirtschaftete im Jahr 2011 einen ordentlichen Cashflow aus Betriebsergebnis vor Abschreibungen von TEuro -483 (Vorjahr: TEuro 2.140).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist weiterhin positiv. Somit ist sichergestellt, dass wir unsere künftigen finanziellen Verpflichtungen weiterhin erfüllen können.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr nur geringfügige Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen getätigt. Den gesamten Investitionen stehen Normalabschreibungen in Höhe von TEuro 20 (Vorjahr TEuro 21) gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch Eigenmittel.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wurden im branchenüblichen Umfang, insbesondere durch die Anmietung notwendiger Reach Stacker, genutzt.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2011 stellt sich wie folgt dar: Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 8,3 % (Vorjahr: 7,9 %). Vorratsvermögen ist nicht vorhanden und notwendig. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2011 einen Anteil von 65,2 % (Vorjahr: 56,3 %), flüssige Mittel von 26,5 % (Vorjahr: 35,8 %).

Unsere Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2011 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 46,8 % (Vorjahr: 51,9 %) gekennzeichnet. Die Rückstellungen haben an der Bilanzsumme einen Anteil von 3,1 % (Vorjahr: 5,3 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden nicht eingegangen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 44,1 % (Vorjahr: 36,8 %) und sonstige Verbindlichkeiten von 6,0% (Vorjahr: 6,0 %).

Risikobericht

Das Erkennen von Chancen und Risiken im Unternehmen und die Entscheidung über Maßnahmen zur Abwehr von Risiken und Nutzen von Chancen unterliegt dem vornehmlichen Aufgabenbereich der Unternehmensführung und ist somit auch ein Arbeitsschwerpunkt der Geschäftsleitung der Pöhland Container Logistik GmbH.

Die Geschäftsführung wägt Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeiten sorgfältig ab, bevor Entscheidungen über wesentliche geschäftliche Maßnahmen getroffen werden. Die Geschäftsleitung analysiert insbesondere das abgelaufene Geschäft und die damit verbundenen Risiken. In allen Risikobereichen hat das Unternehmen sowohl externe wie auch interne spezifische Berater für diverse Themenkomplexe, um hier noch mehr Sicherheit in die Entscheidungsprozesse zu bekommen.

Risiken

Gerade für ein mittelständisches Unternehmen bestehen weitreichende Risiken, wenn es sich nicht permanent in Infrastruktur, Personal, Kommunikation, Umwelt, Sicherheit an die Anforderungen der Kunden, des Marktes und den Produkten anpasst und sich in diesen Bereichen nicht weiterentwickelt.

Auch politische und börsentechnische Einflüsse führen zu Risiken. In absehbarer Zeit wird sich zusätzlich der Mangel an qualifizierten Fachkräften in allen Bereichen noch stärker auswirken.

Die Dispositionsabteilungen im Containerbereich werden künftig noch mehr auf Flexibilität und Innovation achten müssen. Verkehrsströme müssen in Zukunft über langfristige Zeiträume durchgeplant werden. Um eine Tragfähigkeit für die anfallenden Kosten des Zuganbieters zu erhalten, ist nahezu eine Vollauslastung der Züge nötig. Ferner muss auf der Erlösseite besonders darauf geachtet werden, nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis und einem Preisdiktat der Kunden zu geraten.

Im Containerbereich werden die Frachtmengen mittelfristig weiter im großen Umfang steigen. Die Infrastrukturen in den Häfen, bei den Bahntrassen und den Inlandsterminals werden ihre Kapazitätsgrenzen erreichen. Das Wachstum wird sich dabei überwiegend auf die Straße abbilden, da die derzeitigen Ressourcen im Bahnbereich gering sind.

Auch hier sind intelligente Konzepte und Bypass-Lösungen gefordert. Man darf sich hier nicht nur auf einen Verkehrsträger und einen Hafen verlassen.

Trotz allen oben genannten Risiken wird die Pöhland Container Logistik GmbH diesem Trend und ihren Wachstumspfad weiter beschreiten.

Chancen

Der Logistikmarkt wird durch den zunehmenden Welthandel, der weiteren Öffnung Osteuropas, unabhängig von der deutschen Binnenkonjunktur noch einen weiteren Aufschwung erleben.

Unternehmen, denen es gelingt, die geschilderten Risiken in Chancen umzuwandeln, werden Erfolg haben. Man hat heute die Möglichkeit, sich trotz oder gerade wegen den immer größer werdenden Global Playern, als Mittelständler durch Kooperationen oder Nischen sehr erfolgreich zu entwickeln. Räumliche Ausdehnung, Produkterweiterung, Kapital- und Personalmanagement sollten homogen und nicht heterogen erfolgen.

Mit Wirkung zum 01.01.2012 konnte daher als strategischer Partner die Rhenus Logistik Gruppe, als weltweit operierender Partner, durch die Eingliederung der Pöhland -Gruppe in diesen Unternehmensverbund gewonnen werden. Hierdurch kann die Geschäftsentwicklung der Pöhland Container Logistik GmbH durch weitere Synergieeffekte profitieren und wachsen.

Prognosebericht

Da das globale Wachstum weiterhin ansteigen wird, wird auch für die kommenden Jahre eine stetige Steigerung beim Umsatz erwartet, obwohl auch hier die Sensibilität für Kursanpassungen bei eventuellen Problemen vorhanden ist.

Die Auftragslage hat sich in 2012 weiterhin positiv entwickelt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Risikomanagement ist so ausgelegt, dass potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden und entgegengesteuert werden kann.

Die Pöhland Container Logistik GmbH ist gut positioniert und stellt sich den Herausforderungen des Marktes, um daraus zu profitieren. Aus heutiger Sicht sind uns keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Diese Einschätzungen stellen die Sicht der Geschäftsleitung dar. Änderungen und Abweichungen aufgrund der schwer vorausplanenden, komplexen Umwelt können sich dabei jedoch ergeben.

Sonstige Angaben

Mit Wirkung zum 01.01.2012 ist die Contargo GmbH & Co. KG neuer Gesellschafter und strategischer Partner der Pöhland Container Logistik GmbH.

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 657.861,24 636.311,00
I. Sachanlagen 116.149,00 98.810,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.162,00 84.189,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.987,00 14.621,00
II. Finanzanlagen 541.712,24 537.501,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 25.001,00
2. Beteiligungen 182.711,24 178.500,00
3. sonstige Finanzanlagen 334.000,00 334.000,00
B. Umlaufvermögen 7.309.160,11 7.417.329,93
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.200.453,07 4.531.048,58
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.108.707,04 2.886.281,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.967.021,35 8.053.640,93

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 3.727.618,30 4.182.062,96
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
2. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
II. Bilanzgewinn 3.715.118,30 4.169.562,96
B. Rückstellungen 244.937,99 423.102,00
C. Verbindlichkeiten 3.994.465,06 3.448.475,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.967.021,35 8.053.640,93

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 2.399.055,54 4.764.932,71
2. Personalaufwand 911.611,59 691.759,87
a) Löhne und Gehälter 756.320,21 574.102,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 155.291,38 117.657,62
3. Abschreibungen 20.247,50 20.581,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.247,50 20.581,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.051.245,97 2.038.402,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.452,92 35.350,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.320,00 0,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -541.916,60 2.049.539,91
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -91.880,93 629.845,00
9. sonstige Steuern 4.408,99 1.798,99
10. Jahresfehlbetrag 454.444,66 -1.417.895,92

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
10. Jahresfehlbetrag 454.444,66 -1.417.895,92
11. Gewinnvortrag auf neue Rechnung (soweit nicht Aktiengesellschaft) -4.169.562,96 -2.751.667,04
12. Bilanzgewinn 3.715.118,30 4.169.562,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Pöhland Container Logistik GmbH, Döhlau, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Als solche ist sie nach § 316 ff. HGB prüfungspflichtig.

Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter wird steuerlich ab dem Jahr 2008 ein Sammelposten gebildet und auf 5 Jahre linear abgeschrieben. Aufgrund der geringfügigen handelsrechtlichen Abweichungen wurden keine Änderungen vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die sonstigen Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert bei dauernder Wertminderung angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert, unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Einzelrisiken und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos, angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2011 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden als Sammelposten eingestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen in Höhe von 192 TEuro (Vj.: 197 TEuro) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ansonsten sind alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, Kautionen, debitorische Kreditoren und Sonstige Forderungen.

Rechtlich nach dem Abschlussstichtag entstehen Steuerforderungen in Höhe von TEURO 157.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

- Abschluss- und Prüfungskosten

- Aufbewahrung von Unterlagen

- Urlaubsansprüche

- Bonivereinbarungen

- Berufsgenossenschaftsaufwendungen - Ausstehende Rechnungen

Von der Möglichkeit einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sowie die Art der Sicherung ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

  Gesamtbe- betrag
Euro
bis zu 1 Jahr
Euro
zwischen 1 und 5 Jahren
Euro
von mehr als 5 Jahren
Euro
gesicherte Beträge
Euro
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.558.523,10 2.558.523,10 0,00 0,00 0,00 -
2. Verbindlichkei ten ggü. verbund./beteiligt. Unternehmen. 956.188,69 956.188,69 0,00 0,00 0,00 -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 479.753,27 479.753,27 0,00 0,00 0,00 -
  3.994.465,06 3.994.465,06 0,00 0,00 453.747,82  

Es wurden bestehende Termineinlagen für Bürgschaften der HypoVereinsbank AG gegenüber dem Eisenbahnbundesamt verpfändet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen ein Darlehen des Eisenbahnbundesamtes (TEuro 31), Verbindlichkeiten aus Zuschüssen (TEuro 389) und Steuerzahlungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 436 Euro.

Ferner bestehen Bürgschaften für beteiligte Gesellschaften in Höhe von 936.799,18 Euro, um deren Kreditwürdigkeit zu erhöhen. Die Inanspruchnahme ist derzeit unwahrscheinlich.

Wesentliche nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Es besteht für den Containerbahnhof Hof ein Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Hof. Ferner wurden zwei Reach Stacker angemietet.

Gewinnverwendungsvorschlag

Gem. § 325 (1) S. 1 HGB wird auf die Angaben der Ergebnisverwendung verzichtet.

Geschäftsführung

Herr Klaus Pöhland, Döhlau

Herr Ingo Röttger, Wansdorf

Lediglich Herr Klaus Pöhland ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführerorgane wird Gebrauch gemacht.

Anteilsbesitz

Gem. § 286 Abs. 3 HGB wird auf die Angaben zum Anteilsbesitz verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres

Arbeitnehmer 28
Auszubildende 0
Gesamt 28

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellung- kosten 01.01.2011
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.129,19 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 51.129,19 0,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 171.224,18 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.207,60 37.586,50 0,00
Sachanlagen 350.431,78 37.586,50 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 178.500,00 4.211,24 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 334.000,00 0,00 0,00
  537.501,00 4.211,24 0,00
Gesamt 939.061,97 41.797,74 0,00
Umbuchungen
Euro
Anschaffung- Herstellung- kosten 31.12.2011
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.01.2011
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 51.129,19 51.129,19 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 51.129,19 51.129,19 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 171.224,18 87.035,18 12.027,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 216.794,10 164.586,60 8.220,50 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 388.018,28 251.621,78 20.247,50 0,00 0,00
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.001,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 182.711,24 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 334.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 541.712,24 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 0,00 980.859,71 302.750,97 20.247,50 0,00 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2011
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2011
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.129,19 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 51.129,19 0,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 99.062,18 0,00 72.162,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.807,10 0,00 43.987,00
Sachanlagen 271.869,28 0,00 116.149,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.001,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 182.711,24
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 334.000,00
  0,00 0,00 541.712,24
Gesamt 322.998,47 0,00 657.861,24

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pöhland Container Logistik GmbH, Döhlau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften lagen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss Pöhland Container Logistik GmbH, Döhlau, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Weiden, den 19.03.2012

defacto GmbH
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gez. Georg Schemela Wirtschaftsprüfer

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