Autohaus Müller Leipzig GmbH

Schongauerstraße 29, 04328 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 7489
Eingetragen
16.6.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel von Neu- und Gebrauchtwagen, Kfz-Reparaturen, -Karosseriebau, -Lackierungen, Kfz- Vermietung, Abschleppund Bergeleistungen sowie der Handel mit Textilien. Die Vermittlung von Reisen von Großveranstaltern (Reisebüro).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elke Müller
seit 6.5.2002
Geschäftsführer
Frank Müller
seit 6.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG

Lutherstadt Wittenberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 27.244,00 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.316.628,98 13.966
2. Technische Anlagen und Maschinen 589.044,00 614
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.188.259,82 1.055
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.338.463,00 2.559
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0
17.432.395,80 18.194
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 417
17.459.639,80 18.613
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 271.180,45 121
2. Unfertige Leistungen 76.664,23 35
3. Waren 14.274.640,89 11.442
4. Geleistete Anzahlungen 131.175,07
14.753.660,64 11.598
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.241.266,42 3.262
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.777.725,10 1.419
6.018.991,52 4.681
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.068.981,69 1.550
21.841.633,85 17.829
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 121.722,58 158
39.422.996,23 36.600

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile der Komplementärin 0,00 0
II. Kapitalanteile der Kommanditisten 1.000,00 1
III. Kapitalrücklage 1.559.114,80 1.559
IV. Gewinnrücklage 2.915.000,00 2.595
V. Bilanzgewinn 4.394.150,70 3.912
8.869.265,50 8.067
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 26.199,41 32
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 200.835,00 390
2. Sonstige Rückstellungen 794.075,49 710
994.910,49 1.100
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.601.760,85 22.961
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 503.759,32 466
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.279.786,58 1.379
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 889.860,33 877
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.223.007,24 1.708
- davon aus Steuern: EUR 613.391,10 Vorjahr: TEUR 784
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 24.956,98 Vorjahr: TEUR 24
29.498.174,32 27.391
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 34.446,51 10
39.422.996,23 36.600

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022

DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 88.457.336,85 80.410
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 42.142,24 -17
3. Sonstige betriebliche Erträge 415.029,54 287
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 69.237.642,82 63.494
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.425.058,77 1.104
18.251.807,04 16.082
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.231.259,64 7.195
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.807.797,03 1.625
- davon für Altersversorgung: EUR 98.371,39 Vorjahr: TEUR 93
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.234.777,53 1.239
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.633.852,74 3.755
15.907.686,94 13.814
8. Zuschreibungen auf Finanzanlagen 803,62 0
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.245,10 14
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 757.288,63 636
-754.239,91 -622
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 403.087,84 401
12. Ergebnis nach Steuern 1.186.792,35 1.245
13. Sonstige Steuern 44.315,70 44
14. Jahresüberschuss 1.142.476,65 1.201
15. Gewinnvortrag 3.911.699,76 3.708
16. Einstellung in Gewinnrücklage -320.000,00 -620
17. Gutschrift auf den Darlehenskonten der Kommanditisten -340.025,71 -377
18. Bilanzgewinn 4.394.150,70 3.912

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

I. Allgemeine Angaben

Die Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG mit Sitz in Lutherstadt Wittenberg wird beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRA 857 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Betriebsgrundstücken und Beteiligungen an Unternehmen der Kfz-Branche.

II. Darstellung der Konzernverhältnisse

1. Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Abschlüsse

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag 31. Dezember 2022 für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 aufgestellt.

2. Allgemeine Angaben zum Konsolidierungskreis

Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgte nach den Grundsätzen der §§ 294 und 296 HGB. In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, als Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen.

3. Anteilsliste

Konsolidierte Tochterunternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 HGB) sind:

Anteil am Kapital
- Autohaus Müller Leipzig GmbH, Leipzig 100 %
- Autohaus Müller Paunsdorf GmbH, Leipzig 100 %
- Autohaus Müller Reudnitz GmbH, Leipzig 100 %
- Autohaus Müller Eilenburg GmbH, Eilenburg 100 %
- Autohaus Müller Wittenberg GmbH, Lutherstadt Wittenberg 100 %
- Autohaus Müller Wurzen GmbH, Wurzen 100 %
- Car - La GmbH, Leipzig 100 %

Über diese Unternehmen hinaus ist die Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, an keinem weiteren Unternehmen beteiligt.

4. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB

Sämtliche Tochterunternehmen machen - bezogen auf die Vorschriften der §§ 325 - 329 HGB - von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. Das Mutterunternehmen Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, macht - gleichfalls bezogen auf die Vorschriften der §§ 325 - 329 HGB - von der Befreiung gemäß § 264b HGB Gebrauch.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß § 298 HGB i. V. m. den für die Konzerngesellschaften geltenden Regelungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Konzerngesellschaften maßgebend.

Bilanz

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend §§ 297 ff. HGB i. V. m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Bewertung im Konzern erfolgte nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften. Bei den Tochterunternehmen lagen keine wesentlichen Bewertungsunterschiede vor, sodass hieraus keine Überleitung (Handelsbilanz II) auf die Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens vorzunehmen war.

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. Einbringungswerten, vermindert um planmäßige der jeweiligen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen, bewertet.

Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden linear und zeitanteilig abgeschrieben.

Die Abgänge wurden zu Restbuchwerten im Zeitpunkt des Ausscheidens (Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen) ausgebucht.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Die Gebäude und Außenanlagen werden über einen Zeitraum von fünf bis vierzig Jahren linear abgeschrieben. Die technischen Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von drei bis dreiundzwanzig Jahren, Geschäfts- und Vorführfahrzeuge über eine solche von sechs bzw. sieben Jahren linear abgeschrieben.

Gemäß §§ 297 ff. HGB i. V. m. § 265 Abs. 5 HGB wurden für aktivierte Geschäfts- und Vorführfahrzeuge eine gesonderte Position beim Sachanlagevermögen gebildet. Der Erlös aus dem Verkauf der Vorführfahrzeuge wird vor dem Hintergrund der tatsächlichen Branchengegebenheiten (typisches Verkaufsgeschäft) und einem besseren Ausweis der Ertragslage unter Ziffer 1. "Umsatzerlöse" ausgewiesen. Der Ausweis des korrespondierenden Wareneinsatzes, welcher dem Restbuchwert der Vorführfahrzeuge im Veräußerungszeitpunkt entspricht, erfolgt unter Ziffer 4. a) "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren".

Die im Vorjahr unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ansprüche gegenüber einer Lebensversicherung wurden mit dem Rückkaufswert bewertet.

Vorräte

Grundlage für die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind die durchschnittlichen Einstandspreise oder die niedrigeren Einstandspreise der letzten Bezüge vor dem Bilanzstichtag.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt unter Berücksichtigung der Material- und Fertigungseinzelkosten, zuzüglich notwendiger Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Bewertung der Neufahrzeuge erfolgt zu den jeweiligen Einstandspreisen; die Gebrauchtfahrzeuge sind mit den laut aktuellen Bewertungslisten für Gebrauchtfahrzeuge zum Prüfungszeitpunkt ausgewiesenen Händlereinkaufspreisen oder mit den niedrigeren Anschaffungskosten bzw. einem aus den Veräußerungspreisen im Folgejahr abgeleiteten retrograden Wert bewertet.

Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt ausgehend vom Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 4 HGB Rechnung getragen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält Zuschüsse von staatlichen Förderbanken und Fahrzeugherstellern für Investitionen. Die Auflösung erfolgt linear über die Restnutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde - wie in Vorjahren - entsprechend § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu den Konsolidierungsmethoden

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB durch Verrechnung des Buchwerts der Anteile mit dem Eigenkapital im Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen am 31. Dezember 2003.

Die aus der Erstkonsolidierung stammenden und nach § 301 Abs. 3 HGB auszuweisenden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 2.001 wurden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB offen mit der Kapitalrücklage verrechnet. Passive Unterschiedsbeträge haben sich nicht ergeben.

2. Steuerabgrenzung

Eine Abgrenzung für latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB oder aus abweichenden Bewertungen im Rahmen der konzerneinheitlichen Bewertung war nicht vorzunehmen.

V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, zum Konzerneigenkapitalspiegel sowie zur Konzernkapitalflussrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres stellen sich wie folgt dar:

2. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022:

davon Restlaufzeiten davon
Gesamt unter 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.601.760,85 18.053.102,85 4.959.334,80 1.589.323,20 24.601.760,85
Vorjahr 22.960.579,68 15.371.939,70 4.835.857,35 2.752.782,63 22.860.852,09
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 503.759,32 503.759,32 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 466.659,17 466.659,17 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.279.786,58 1.278.712,93 1.073,65 0,00 0,00
Vorjahr 1.378.638,28 1.376.044,23 2.594,05 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 889.860,33 510.194,95 379.665,38 0,00 0,00
Vorjahr 876.889,77 497.224,39 379.665,38 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.223.007,24 1.963.007,24 260.000,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.707.776,95 1.447.776,95 260.000,00 0,00 0,00
Gesamt 29.498.174,32 22.308.777,29 5.600.073,83 1.589.323,20 24.601.760,85
Vorjahr 27.390.543,85 19.159.644,44 5.478.116,78 2.752.782,63 22.860.852,09

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf die im Anlagevermögen befindlichen Grundstücke, durch Forderungsabtretungen, Raumsicherungsübereignung von Waren und die Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen besichert.

Die unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesenen Beträge sind sowohl im laufenden Jahr als auch im Vorjahr vollumfänglich den sonstigen Verbindlichkeiten zugehörig.

3. Haftungsverhältnisse

Die Konzerngesellschaften haften und bürgen für Darlehensverbindlichkeiten eines den Gesellschaftern nahestehenden Unternehmens. Diese Darlehen valutieren zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 6.505.777,43 (i. Vj. EUR 6.910.700,91).

Die mit diesen Verbindlichkeiten in Zusammenhang stehende Besicherung erfolgt durch Bestellung von Grundschulden auf im Eigentum der Gesellschaften stehende Grundstücke.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der oben dargestellten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Nach unserer Einschätzung bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, uns aus den oben genannten Haftungsverhältnissen in Anspruch zu nehmen.

4. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich entsprechend der operativen Segmente wie folgt zusammen:

2022 Vorjahr
TEUR TEUR
Verkauf Automobile 65.442 61.129
Service, Teilevertrieb 23.015 19.281
88.457 80.410

5. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 70, welche in Höhe von TEUR 10 aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. In den Materialaufwendungen sind periodenfremde Erträge aus Herstellerboni in Höhe von TEUR 26 enthalten.

6. Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 36. Die Personalaufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 13.

7. Konzerneigenkapitalspiegel

Zum Bilanzstichtag stehen TEUR 4.394 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Nach der Satzung der Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG ist am Bilanzstichtag die Möglichkeit der Ausschüttung jedoch auf einen Betrag in Höhe von TEUR 340 beschränkt.

8. Konzernkapitalflussrechnung

Der in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus den in der Konzernbilanz unter der Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen Betrag in Höhe von TEUR 1.069 einerseits sowie aus den nicht mit der Finanzierung des Fahrzeugbestands korrespondierenden kurzfristigen Bankschulden in Höhe von TEUR -811 andererseits. Die Veränderung der kurzfristigen Bankschulden aus der Fahrzeugfinanzierung ist dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zuzurechnen.

Unter der Position sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen werden im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und dem Ausbuchen von Verbindlichkeiten ausgewiesen.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB

TEUR
Mieten und Pachten 1.856
Leasing 95
1.951

Der Konzern ist verpflichtet, Fahrzeuge aus Finanzierungsverträgen ihrer Kunden mit den Herstellerbanken nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit zu erwerben. Die Rückkaufsverpflichtungen betragen zum 31. Dezember 2022 TEUR 18.061.

2. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB

Die Konzerngesellschaften beschäftigten im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 221 Mitarbeiter, davon 62 gewerbliche Angestellte (i. Vj. 221 Mitarbeiter).

3. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB

Gemäß der Satzung der Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG ist der von dieser erzielte Jahresüberschuss zur Hälfte den Darlehenskonten der Kommanditisten zuzuweisen. Der verbleibende Betrag wird entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsleitung auf neue Rechnung vorgetragen. Einem gesonderten Gesellschafterbeschluss zufolge war jedoch vom Jahresüberschuss 2022 vorab ein Betrag in Höhe von TEUR 320 den Gewinnrücklagen der Gesellschafter zuzuführen.

4. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR
Abschlussprüfung 67
Steuerberatungsleistungen 23
Sonstige Leistungen 1
91

5. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge eingetreten, welche bedeutsame Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens haben.

Inwieweit der in der Ukraine geführte Krieg aufgrund von Einflüssen auf Lieferketten der Fahrzeughersteller und auf die Entwicklung von Preisen für Fahrzeuge, Ersatzteile, Treibstoffe sowie Dienstleistungen und damit auf den Absatz und die Nutzung von Kraftfahrzeugen hat, lässt sich weiterhin nicht mit Bestimmtheit sagen. Auch hinsichtlich dieses Sachverhalts analysiert die Geschäftsleitung fortlaufend die Lage und ist bestrebt, einer ggf. eintretenden nachteiligen Entwicklung mit entsprechenden Gegenmaßnahmen zu begegnen.

 

Lutherstadt Wittenberg, den 5. Mai 2023

Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG Lutherstadt Wittenberg

Müller Besitz und Beteiligungen Verwaltungsgesellschaft mbH Lutherstadt Wittenberg

Die Geschäftsführer

gez. Elke Müller

gez. Frank Müller

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

Mutterunternehmen
Kapitalanteile
Komplementärin Kommanditisten Kapitalrücklage
EUR EUR EUR
Stand 31.12.2020 0,00 1.000,00 1.799.114,80
Konzern-Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00
Bildung
Gewinnrücklage 0,00 0,00 0,00
Gutschrift auf Darlehenskonten der Kommanditisten 0,00 0,00 -240.000,00
Stand 31.12.2021 0,00 1.000,00 1.559.114,80
Konzern-Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00
Bildung
Gewinnrücklage 0,00 0,00 0,00
Gutschrift auf Darlehenskonten der Kommanditisten 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 0,00 1.000,00 1.559.114,80
Mutterunternehmen
erwirtschaftetes Eigenkapital
Gewinnrücklage Bilanzgewinn Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR
Stand 31.12.2020 1.975.000,00 3.707.944,73 7.483.059,53
Konzern-Jahresergebnis 0,00 1.201.415,79 1.201.415,79
Bildung
Gewinnrücklage 620.000,00 -620.000,00 0,00
Gutschrift auf Darlehenskonten der Kommanditisten 0,00 -377.660,76 -617.660,76
Stand 31.12.2021 2.595.000,00 3.911.699,76 8.066.814,56
Konzern-Jahresergebnis 0,00 1.142.476,65 1.142.476,65
Bildung
Gewinnrücklage 320.000,00 -320.000,00 0,00
Gutschrift auf Darlehenskonten der Kommanditisten 0,00 -340.025,71 -340.025,71
Stand 31.12.2022 2.915.000,00 4.394.150,70 8.869.265,50

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022 DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

Bei der Ermittlung des Jahres-Cashflow nach DVFA/SG werden auch die zahlungsunwirksamen Veränderungen aufgrund von Abschreibungen auf Fahrzeuge des Anlage- sowie Umlaufvermögens berücksichtigt. Die korrespondierenden Veränderungen der Aktiva wurden um diese Abschreibungen entsprechend gemindert.

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung entspricht den Empfehlungen des Deutschen Standardisierungsrats nach DRS 21/Kapitalflussrechnung.

2022 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 1.142 1.201
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 927 866
Zuschreibungen auf Gegenstände des Finanzanlagevermögens 0 0
Abschreibungen auf Geschäfts- und Vorführwagen 308 374
Abschreibungen auf Fahrzeuge des Umlaufvermögens 307 358
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 37 -215
Jahres-Cashflow 2.721 2.584
Gewinn/ Verlust aus Anlagenabgängen 3 0
Zunahme/Abnahme des Bestandes an Geschäfts- und Vorführwagen sowie an Fahrzeugen im Vorratsvermögen vermindert um zahlungsunwirksame Abschreibungen -87 -749
Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.410 -123
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 270 -855
Zinserträge -2 -14
Zinsaufwendungen 757 636
Ertragssteueraufwand 403 401
Ertragssteuerzahlungen -686 -268
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (1) -1.031 1.612
Einzahlungen aus Anschaffungs- und Herstellungskostenminderungen 9 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -28 -1
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1 0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -395 -977
Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen 431 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -14 -46
Zinserträge 2 14
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (2) 6 -1.010
Zunahme/Abnahme Fahrzeugfinanzierung 1.975 2.282
Auszahlungen aus Kapitalherabsetzungen 0 -240
Gutschriften auf Verrechnungskonten der Gesellschafter -340 -378
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 870 445
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -1.713 -1.203
Zinsaufwendungen -757 -636
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (3) 35 270
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (1) + (2) + (3) -990 872
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.248 376
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 258 1.248

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:

31.12.2022 Vorjahr
TEUR TEUR
Liquide Mittel 1.069 1.550
Kurzfristige Bankschulden -811 -302
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 258 1.248

In der Konzernkapitalflussrechnung werden die kurzfristigen Bankschulden aus der Fahrzeugfinanzierung zwecks zutreffenderer Darstellung bei der Ermittlung des Finanzmittelfonds außer Acht gelassen. Die Veränderung der kurzfristigen Bankschulden aus der Fahrzeugfinanzierung ist dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zuzurechnen.

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DER MÜLLER BESITZ UND BETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG, LUTHERSTADT WITTENBERG

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Unternehmen der Unternehmensgruppe "Automobile Müller" sind als Handels- und Dienstleistungsunternehmen in der Kfz-Branche und vorwiegend in der Region Leipzig tätig. Sie sind für mehrere Automobilmarken tätig und mit Händlervollverträgen der Marken BMW, BMW-Motorrad, Skoda, Seat und Yamaha Motorrad ausgestattet.

Dazu kommt ein Servicevertrag der Marke Mini. Im Einzelnen leisten die Unternehmen der Unternehmensgruppe neben dem Verkauf von Neuwagen, Motorrädern, Gebrauchtwagen und Gebrauchtmotorrädern den gesamten Service.

Der Service besteht aus Fahrzeugreparatur, Fahrzeugwartung und Fahrzeugpflege für alle der genannten Marken. Das sind Fahrzeugmechanik, Karosserie- und Fahrzeugbau, Lackierung, Fahrzeugelektrik sowie Leistungen im Sattlergewerk.

Die Unternehmen sind darauf ausgerichtet, die Mobilität des Kraftfahrzeughalters optimal zu gewährleisten. Kundennähe und Kundenfreundlichkeit ist dabei selbstverständlich.

1.2. Steuerungssystem

Die Steuerung erfolgt über den regelmäßigen Abgleich der unterjährigen Leistungen und der Kostenentwicklung mit den Planwerten. Die Abweichungen sind somit transparent. Es finden regelmäßig Auswertungen der Unternehmenszahlen statt.

1.3. Forschung und Entwicklung

Die Unternehmen der Unternehmensgruppe sind nicht in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig.

2. Wirtschaftsbericht

1.4. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2022 hat sich in Folge des Ukraine-Krieges drastisch verändert: Aufgrund der wirtschaftlichen Lage, der Rekordinflation und den sehr hohen Fahrzeugpreisen hätte man vermutet, dass insbesondere die Endverbraucher zurückhaltender geworden wären, was die Anschaffung von Neufahrzeugen anbelangt. Allerdings zeigt die Jahresbilanz des KBA, dass gegenüber dem Vorjahr mehr Neuwagen zugelassen wurden.

Die nach wie vor beschränkte Lieferfähigkeit von Neufahrzeugen strahlt auf das Gebrauchtwagengeschäft aus. Hier fehlen vor allem die "jungen Gebrauchtwagen".

Die Preise im Gebrauchtwagenbereich erhöhten sich auch im Jahr 2022. Der Grund für die umfassende Teuerung im Gebrauchtwagenmarkt ist auf das deutlich zu geringe Angebot zurück zu führen. Erst im November 2022 haben sich die Preissteigerungen im Gebrauchtwagengeschäft wieder auf ein moderates Niveau eingependelt.

Die weiterhin hohe Förderung von elektrifizierten Personenkraftwagen (Pkw) führte in diesem Sektor zu sehr hohen Zulassungszahlen. Leider erschwerte die sehr geringe Preisdifferenz zwischen neuen und gebrauchten E-Autos den Absatz der gebrauchten E-Autos auch in 2022.

Im Jahr 2022 wurden 2.651.357 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. 1

1 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (863.445/-11,2 %) lag mit 32,6 % unter dem Vorjahresniveau (37,1 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (472.274/-9,9 %) wies in der Jahresbilanz 17,8 % (Vorjahr: 20,0 %) aus. 2

2 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2022 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 827.321 hybridangetriebene Pkw (9,6 %) erreichten einen Anteil von 31,2 %, darunter bildeten 362.093 Plug-In-Hybride (+11,3 %) einen Anteil von 13,7 %. 470.559 Elektro Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 17,7 % eine Steigerung von 32,2 % auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (15.006/+48,3 %) waren mit einem Anteil von 0,6 % und erdgasangetriebene Pkw (1.846/-52,9 %) mit 0,1 % im Jahr 2022 vertreten. 3

3 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Im Jahr 2022 wurden 64,1 % (-0,9 %) der Neuwagen gewerblich und 35,9 % (+4,9 %) privat zugelassen. 4

4 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Die Jahresbilanz im Gebrauchtwagengeschäft wies eine Besitzumschreibung von 5.641.516 Pkw (-15,8 % gegenüber Vorjahr) aus. 5

5 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Für den Service haben sich positive Auswirkungen ergeben. Die hohen Gebrauchtwagenpreise und auch das teilweise fehlende Angebot an Neufahrzeugen, gepaart mit der wirtschaftlichen Situation führen in Summe dazu, dass die Autos länger gefahren werden. Der erhöhte Service und Reparaturbedarf des alten Fahrzeugbestandes führt zu einer hohen Auslastungsquote der Werkstätten. Somit ist der Service und Teilevertrieb eine wichtige Säule im Automobilgeschäft. Die Werkstattauslastung liegt wieder auf Vorkrisenniveau.

Eine Herausforderung stellt der Fachkräftemangel dar. Hier muss um jeden ausgebildeten Facharbeiter oder Meister geworben werden. Daraus entstehen erhöhte Personalkosten, welche sich in den Regionen mit Automobilwerken und Zulieferern umso deutlicher erhöhen.

Der Absatz der von uns vertretenen Marke BMW hat sich in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 5,7 % auf 209.722 Einheiten verringert; die Marke Mini musste ein Minus von 6,5 % auf 40.142 Einheiten hinnehmen. Dies bedeutet, dass BMW einen Marktanteil von 7,9 % und Mini einen solchen von 1,5 % erreicht. 6

6 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Bei Seat stiegen die Zulassungen auf 111.646 Einheiten. Dies bedeutet ein Plus von 2,7 %. Der Marktanteil beträgt bundesweit 4,2 %. 7

7 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Die Marke Skoda musste einen Rückgang verzeichnen. Hier gingen die Zulassungszahlen auf 143.928 Einheiten zurück. Dies ist ein Minus von 3,9 %. Skoda hat damit einen Marktanteil von 5,4 % erreicht. 8

8 vgl. Kraftfahrtbundesamt, Statistik Neuzulassungen in 2022, Pressemitteilung 01/2023

Der Durchschnittspreis je Neuwagen stieg von EUR 37.790 im Jahr 2021 auf EUR 42.790 im Jahr 2022. Das ist eine Steigerung von 13 % oder EUR 5.000 gegenüber dem Vorjahr. Erstmalig durchbricht der Preis damit die 40.000er-Schwelle. Dieser um einiges erhöhte Neuwagenpreis gegenüber dem Vorjahr ist dem höherem Aufwand an zu verbauenden aktiven und passiven Sicherheitsmerkmalen geschuldet, aber auch der komplexer gewordenen Abgasnachbehandlung bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren (inkl. aller Hybridfahrzeuge). 9

9 vgl. DAT-Report 2023, Seite 56

Im Gebrauchtwagenbereich war das Jahr 2022 von einer starken Angebotsknappheit geprägt. Die geringere Produktion von Neuwagen in den vergangenen zwei bis drei Jahren sorgte für einen spürbaren Mangel an jungen Gebrauchtwagen, und bei einer anhaltend hohen Nachfrage wirkte sich dies deutlich auf die Transaktionspreise aus. Sie erreichten mit durchschnittlich EUR 18.800 ein neues Allzeithoch. 10

10 vgl. DAT-Report 2023, Seite 44

Die Haltedauer ehemaliger Neuwagen betrug 131 Monate, bei ehemaligen Gebrauchtwagen 74 Monate. Der Tachostand geht weit in den sechsstelligen Bereich. Die Haltedauer der Pkws hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich erhöht. 11

11 vgl. DAT-Report 2023, Seite 31

Insgesamt betrug die durchschnittliche Umsatzrendite der Branchenunternehmen ca. 3,3 % und hat sich somit gegenüber Vorjahr fast verdoppelt. 12

12 vgl. Autohaus 1-2/2023, Seite 17

1.5. Geschäftsverlauf

Die Unternehmensgruppe "Automobile Müller" ist Markenhändlerin von BMW, BMW Motorrad, Mini sowie von Skoda und Seat. Daher wirkt sich die Entwicklung dieser Marken natürlich auch auf unsere Handelsbetriebe aus.

Die Absatzzahlen der Neu- und Vorführfahrzeuge in 2022 der Firmengruppe haben sich wie folgt verändert:

BMW Skoda Seat
Veränderung in % +3,8 +6,2 -12,9

Der Konzern hatte insgesamt eine Umsatzsteigerung (Automobilhandel einschließlich Service- und Teilebereich) von TEUR 80.410 auf TEUR 88.457 zu verzeichnen.

Bei den Neuwagen haben wir bei gestiegenen Erlösen pro Einheit auf Grund nahezu gleichbleibender Absatzzahlen einen Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.038 auf TEUR 24.201 zu verzeichnen, was einer Zunahme von 14,4 % entspricht.

Im Gebrauchtwagengeschäft konnte - bei ebenfalls gestiegenen Erlösen je Einheit - trotz deutlichem Rückgang der verkauften Fahrzeuge eine Erhöhung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. In dieser Sparte haben wir bei um 14,6 % gesunkenen Absatzzahlen eine 3,7 %ige Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.577 auf TEUR 44.228 zu verzeichnen.

Durch den Mangel an Neufahrzeugen hat sich der Käufermarkt zum Verkäufermarkt entwickelt. Die allgemeinen Preissteigerungen der Zulieferer konnten zum Großteil an die Endkunden weitergereicht werden.

Die Umverlagerung von Kosten, die eigentlich zum Hersteller gehören, wirkt sich weiterhin negativ auf den Handel aus. Im Neuwagengeschäft konnten wir den Umsatz als auch den DB III dennoch sehr gut ausbauen und stabilisieren. Dies ist dem konstanten Neuwagenangebot und unserem weiterhin konsequenten Bestandsmanagement in Bezug auf die Einheiten im Bestand, auf die Standzeiten und den Lagerumschlagsfaktor geschuldet.

Die Vernetzung unserer Betriebe und der rationelle Einsatz und die Besetzung der zweiten Führungsebene lassen Synergieeffekte zum Tragen kommen, die allen Standorten Vorteile verschafft.

Nachfolgende Darstellung zeigt die Umsatzentwicklung aus dem Automobilgeschäft an den einzelnen Standorten im Zwei-Jahresvergleich:

2022 2021
Automobilhandel Service/Teilevertrieb Automobilhandel Service/Teilevertrieb
EUR EUR EUR EUR
Leipzig-Paunsdorf (einschl. Car - La) 29.147 15.797 26.357 12.230
Leipzig-Reudnitz 6.922 2.292 7.014 2.135
Lutherstadt Wittenberg 9.611 1.894 7.687 2.031
Eilenburg 10.080 1.319 8.537 1.296
Wurzen 9.682 1.277 11.534 1.194
65.442 22.579 61.129 18.886
88.021 80.015

Die Abschreibungen verringerten sich im Berichtsjahr um TEUR 4 zum Vorjahreswert, wobei auch bei den im Anlagevermögen geführten Geschäfts- und Vorführfahrzeugen verminderte Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 66 zu verzeichnen waren.

Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen lagen unter Außerachtlassung der Zugänge bei den im Anlagevermögen geführten Geschäfts- und Vorführfahrzeugen um TEUR 555 unter dem Vorjahresniveau.

Die Personalkosten haben sich bei gegenüber dem Vorjahr gleichgebliebenem Personalbestand um TEUR 1.219 gegenüber dem Vorjahr erhöht, was vor allem auf erhöhte Bonifizierungen der Beschäftigten, die Erhöhung des Mindestlohnes und daraus folgender weiterer Lohn- und Gehaltserhöhungen beim Bestandspersonal sowie auf höhere Löhne und Gehälter neu eingestellter Beschäftigter zurückzuführen ist.

Der Kostenblock "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 879. Ausschlaggebend hierfür waren die gestiegenen Vertriebsaufwendungen um TEUR 173 sowie die Betriebsaufwendungen mit einer Steigerung um TEUR 644. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus der in 2023 beginnenden Anmietung eines neuen Werkstattgebäudes und dem damit verbundenen Mietaufwand (ca. TEUR 500 mehr gegenüber dem Vorjahr).

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 1.546 erzielt, was eine Verminderung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 57 darstellt. Er verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 somit einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.142 gegenüber TEUR 1.201 im Vorjahr.

1.6. Lage

Das Anlagevermögen und die Vorräte sind durch Eigenkapital und durch Bankdarlehen nahezu vollumfänglich finanziert. Dem bilanzierten Fahrzeugbestand im Anlage- und Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 16.613 stehen zum Bilanzstichtag Händlerfinanzierungen bei den Herstellerbanken in Höhe von TEUR 15.837 und darüber hinaus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Fahrzeugherstellern gegenüber.

Die betrieblichen Investitionen wurden im Wesentlichen durch Investitionskredite der Herstellerbanken und im Übrigen innenfinanziert.

Kurz- und langfristige Liquiditätsplanungen werden mit den Banken vertrauensvoll kommuniziert.

Alle unsere gegenüber den Banken bestehenden, zur Finanzierung der Investitionen aufgenommenen Darlehensverbindlichkeiten sind langfristig zu einem festen Zinssatz prolongiert und im Wesentlichen bei unserer Muttergesellschaft, Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, gebündelt.

Die in Vorjahren erreichte Reduzierung unseres langfristigen Bankenengagements sowie die daraus resultierende Verminderung unserer Zinsaufwendungen für langfristige Bankdarlehen konnte im Berichtsjahr weiter fortgesetzt werden.

Auf Grund der im Saldo positiven Ergebnisse der letzten 5 Geschäftsjahre stellt sich die Ergebnis- und Eigenkapitalentwicklung des Konzerns wie folgt dar:

2018 2019 2020 2021 2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Konzernergebnis 356 657 1.077 1.201 1.142
Konzerneigenkapital 6.251 6.702 7.483 8.067 8.869

In der nachfolgenden Übersicht werden die Vermögens- und Kapitalposten der Bilanz zum 31. Dezember 2022 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit am Bilanzstichtag von mehr als einem Jahr sind als langfristig ausgewiesen.

Vermögen 31.12.2022 Vorjahr
TEUR % TEUR
Immaterielle Vermögens- gegenstände/Sachanlagen 17.459 44,3 18.613
Vorräte 14.754 37,4 11.598
Andere Vermögensgegenstände 6.141 15,6 4.839
Liquide Mittel 1.069 2,7 1.550
39.423 100,0 36.600
Vermögen Vorjahr Veränderung
% TEUR %
Immaterielle Vermögens- gegenstände/Sachanlagen 50,9 -1.154 -6,2
Vorräte 31,7 3.156 27,2
Andere Vermögensgegenstände 13,2 1.302 26,9
Liquide Mittel 4,2 -481 -31,0
100,0 2.823 7,7
Kapital 31.12.2022 Vorjahr
TEUR % TEUR
Eigenkapital 8.869 22,5 8.067
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 26 0,1 32
Langfristige Schulden
Langfristige Bankverbindlichkeiten 6.549 16,6 7.589
Übrige langfristige Schulden 641 1,6 642
7.190 18,2 8.231
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten 18.053 45,8 15.372
Rückstellungen 995 2,5 1.100
Übrige kurzfristige Schulden 4.256 10,8 3.788
Rechnungsabgrenzung 34 0,1 10
23.338 59,2 20.270
39.423 100,0 36.600
Kapital Vorjahr Veränderung
% TEUR %
Eigenkapital 22,0 802 9,9
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 0,1 -6 -18,8
Langfristige Schulden
Langfristige Bankverbindlichkeiten 20,7 -1.040 -13,7
Übrige langfristige Schulden 1,8 -1 -0,2
22,5 -1.041 -12,7
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten 42,0 2.681 17,4
Rückstellungen 3,0 -105 -9,6
Übrige kurzfristige Schulden 10,4 468 12,4
Rechnungsabgrenzung 0,0 24 240,0
55,4 3.068 15,1
100,0 2.823 7,7

Der Konzern-Cashflow beträgt im Berichtsjahr mit TEUR 2.721 TEUR 137 mehr als im Vorjahr.

Unserem Konzern stehen ausreichend Einkaufskreditlinien zur Verfügung mit einer marktüblichen Verzinsung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Banken gliedern sich wie folgt auf:

31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
Kontokorrent 811 302
Fahrzeugfinanzierungen 15.837 13.862
Darlehen 7.954 8.797
24.602 22.961

Als Händler von Automobilen setzt sich der Konzern aktiv mit dem Thema Umweltschutz auseinander. Dazu gehört, dass wir mit unserer Umwelt und den begrenzten natürlichen Ressourcen gewissenhaft umgehen, die geltenden Umweltschutzregelungen strikt einhalten und unsere Mitarbeiter entsprechend schulen. Auch beschäftigen wir uns weiterhin umfassend mit den Möglichkeiten, die sich auf dem Feld der Elektromobilität ergeben, um unseren Kunden Alternativen zu den herkömmlichen Fahrzeugen bieten zu können.

Unser Familienunternehmen legt darüber hinaus hohen Wert auf die Förderung von langjährig Beschäftigten und gut ausgebildeten Mitarbeitern. Die Unternehmensgruppe "Automobile Müller" hat das Ziel, ihren Mitarbeitern einen Weg zur persönlichen Weiterentwicklung zu bieten. Nur durch die Erfahrung und Fachkenntnisse unserer Mitarbeiter können auch die Ziele des Unternehmens erreicht werden.

Die Kundenstruktur der Unternehmensgruppe "Automobile Müller" ist stabil und von hohem Vertrauen in die Leistungsfähigkeit geprägt.

Zudem arbeitet der Konzern seit Jahren zuverlässig und partnerschaftlich mit den gleichbleibenden Lieferanten und Kreditinstituten zusammen und pflegt mit diesen einen engen und vertrauensvollen Kontakt.

2. Nachtragsbericht

Im Zeitraum vom Schluss des Konzern-Geschäftsjahres 2022 bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses für das Konzern-Geschäftsjahr 2023 haben sich keine Vorgänge ereignet, die eine veränderte Darstellung der Lage unseres Konzerns im Konzernabschluss erfordern.

Wir hofften auf ein Ende des Bestellstaus bei Neuwagen und in Folge auf eine Beruhigung des turbulenten Gebrauchtwagenmarktes in 2022. Durch den Ukraine-Krieg musste sich jedoch die gesamte Automobilbranche einer völlig neuen Realität stellen. Lieferengpässe ausgelöst durch die fehlenden Kabelbäume aus dem Kriegsgebiet, steigende Energiepreise, Rekordinflation und ein stark gestiegenes Zinsniveau prägen das Umfeld in welchen sich der Handel in 2022 und in der Folge zurechtfinden musste und muss.

Auch unsere Unternehmensgruppe wird von diesen Auswirkungen nicht unbeeinflusst bleiben, jedoch wird hier seitens der Geschäftsleitung die Lage ständig analysiert und es werden Maßnahmen getroffen, welche geeignet sind, die negativen Einflüsse zu vermindern.

Aufgrund der für uns guten Jahre 2021 und 2022 rechnen wir grundsätzlich aber nicht damit, dass die Krise existenzgefährdende Auswirkungen auf unser Unternehmen haben wird.

Das Risiko aus dem in der Ukraine geführten Krieg ist weiterhin allgegenwärtig. Der Einfluss unterbrochener Lieferketten auf die Produktion von Fahrzeugen und steigende Preise für Fahrzeuge, Ersatzteile, Treibstoffe und Dienstleistungen auf den Absatz und die Nutzung der Fahrzeuge durch die Verbraucher könnten bzw. werden ebenfalls Bestand haben. Auch hier analysieren wir fortlaufend die Entwicklung und versuchen, sofern erforderlich und möglich, entsprechend gegenzusteuern.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war auch im Jahr 2022 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen, vor allem aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und der Folgen des Krieges in der Ukraine ist die wirtschaftliche Entwicklung mit größeren Unsicherheiten als sonst üblich behaftet. 13

13 vgl. statistisches Bundesamt DESTATIS, Pressemitteilung vom 30.01.2023 - 037/22

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2022 verliefen noch unter den erheblichen Auflagen der Corona-Schutzmaßnahmen.

Der seit 24. Februar 2022 laufende Ukraine-Krieg beeinträchtigt die Automobilindustrie sehr stark. Dabei ist die Lieferung von Kabelbäumen für Neufahrzeuge besonders stark betroffen. Ebenso wird die eingeschränkte Lieferung von Rohstoffen aus Russland und der Ukraine, wie zum Beispiel Stahl, Palladium usw. die Automobil- und Elektroindustrie beeinflussen.

Die Liefersituation bei neuen Automobilen wird sich voraussichtlich erst zum Ende des III. bzw. zum Anfang des IV. Quartals 2023 etwas entspannen.

Der derzeitige Auftragseingang im Neuwagenbereich ist auf dem Vorjahresniveau. Bei Motorrädern von BMW und Yamaha starten wir gerade in die Saison, aber auch hier sind wir auf dem Vorjahresauftragseingangsniveau.

Nun ist abzuwarten, wie sich der Lieferengpass bei den jeweiligen Herstellern bzw. Importeuren wieder auflöst.

Im Gebrauchtwagengeschäft sind wir mit einem gut sortierten Bestand ins Jahr 2023 gestartet. Dieser gute Bestand hat uns sehr geholfen, in den ersten drei Monaten viele Gebrauchtfahrzeuge zu veräußern, weil viele Neuwagenkäufer sich in den ersten Monaten des Jahres für gebrauchte Fahrzeuge entschieden hatten, da diese sofort lieferbar waren. Aufgrund der derzeitigen Inflation und des Wertverfalls des Geldes ist der Kauf eines wertbeständigen Fahrzeuges eine gute Chance für unsere Kunden, welche diese auch rege nutzen.

Unser Servicebereich ist momentan gut ausgelastet. Die Ersatzteillieferungen der Hersteller sind sichergestellt. Wir starten im April in die Räderwechselsaison. Hier sind schon zahlreiche Termine vergeben und durch unser neues Räder- und Reifenlager können wir zusätzlichen Kunden und auch Großkunden mit einem Räderwechsel und der Einlagerung schnell helfen.

Die Unternehmen der Unternehmensgruppe "Automobile Müller" sind bestrebt ihre Ertragssituation durch eine permanente Optimierung des Bestandmanagements im Neu- und Gebrauchtwagenverkauf sowie im Personaleinsatz ständig zu optimieren.

Der Fokus liegt in diesem Jahr sowohl auf dem Servicegeschäft als auch im Gebrauchtwagenhandel. Trotz des seit Januar 2022 neuen Kaufrechts wollen wir unseren Absatz der gebrauchten Automobile an Endkunden forcieren. Hier ist die Ausrichtung auf die Qualität bei der Hereinnahme und auch bei dem Absatz der Gebrauchtfahrzeuge entscheidend.

Wir werden das gesamte Jahr im Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen auf Sicht fahren, da wir ganz genau den Absatz und die Gebrauchtwagenpreise im Auge behalten müssen, um nicht den Punkt des Wandels am Markt zu verpassen und somit die Umsatz- und Ertragserhöhung in diesem Jahr zu gefährden.

Unsere Planung für das Jahr 2023 basiert auf der Planung des Vorjahres mit einer leichten Steigerung. Die weiteren sich u. U. ergebenden Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges sind allerdings in dieser Planung noch nicht berücksichtigt worden.

Das im Jahr 2021 begonnene Projekt "Strategische Ausrichtung des Unternehmens" wurde im Jahr 2022 von uns fortgeführt und ist ebenso Gegenstand im Jahr 2023. Es hat folgende Agenda:

Strategische Ausrichtung für den Automobilvertrieb und -service der Zukunft

Zukunftsorientierte Unternehmensstruktur

Entlastung der Geschäftsführung bei der operativen Betriebssteuerung

Etablierung einer 2. Führungsebene zur Steuerung der einzelnen Betriebe und Marken

Zukunftsorientierte Personalentwicklung - Mindset

Weiterentwicklung der Unternehmensnachfolge

Im I. Quartal 2023 haben die Konzerngesellschaften unkonsolidiert Umsätze in Höhe von insgesamt TEUR 25.265 und damit gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um etwa 16 % höhere Umsätze erzielt.

Dabei hat sich der für unsere Branche wichtige Deckungsbeitrag III des I. Quartals 2023 gegenüber dem Vorjahresvergleichswert um etwa 33 % erhöht.

Das operative Konzern-Ergebnis vor Ertragsteuern des I. Quartals 2023 lag bei TEUR 299 und damit über unserer Bestplanung.

Wir gehen davon aus, dass dieses Jahr für uns eine Herausforderung darstellt und zwar insbesondere deshalb, weil wir, wie alle Branchen und Unternehmen, die ggf. weiteren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des Ukraine-Krieges für das restliche Geschäftsjahr und die Zukunft nicht genau abschätzen können.

Die Liquiditätssicherung des Unternehmens und der schrittweise Ausbau der Umsatz- und Ertragszahlen auf das Vorjahresniveau ist unser Ziel.

Monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen stellen sicher, dass Kennziffern abteilungsbezogen zum Steuern der kurzfristigen und mittelfristigen Entscheidungen den Geschäftsführern und verantwortlichen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe "Automobile Müller" ist durch ihr unternehmerisches Handeln den verschiedensten Risiken ausgesetzt.

Die von uns durchgeführte umfassende Planung von Umsatz, Deckungsbeiträgen, Unternehmensergebnissen und Liquidität und deren Kontrolle im Wege des Soll-Ist-Vergleichs sind eine geeignete Basis zur Erkennung von Risiken und Einleitung von Gegenmaßnahmen. Aufgeschlüsselt auf Abteilungen bis hin zum einzelnen Monteur und Verkäufer kann eine genaue Analyse der Prozesse erfolgen.

Zusätzlich zum allgemeinen Geschäftsrisiko ist der Konzern folgenden Risiken, welche durch die Folgen der Covid-19-Pandemie und den Ukraine-Krieg verschärft werden, ausgesetzt:

Risiken aus gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

produkt- und wettbewerbsspezifische Risiken

finanzwirtschaftliche Risiken

Die Unternehmensgruppe "Automobile Müller" hat den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit im Großraum Leipzig. Die von den Konzerngesellschaften vertriebene Premium-Marke BMW wird in einem Markt angeboten, in dem potenzielle Käufer über ein geringeres Einkommen verfügen als in anderen Teilen Deutschlands. Daher ist es für uns von großem Vorteil, weitere Marken wie Skoda und Seat im Angebot zu haben. Ebenso ist die Hinzunahme der Motorrad-Marke Yamaha eine Grundlage, um das Motorradgeschäft auch im Rollersegment und bei den Modellen mit 125 ccm weiter auszubauen.

Der Unsicherheit im Kundenverhalten wird durch die Erstellung von verschiedenen Szenarien und unterjähriger Prognosefortschreibung Rechnung getragen.

Wir sind optimistisch und gehen weiterhin von einer langjährig guten Entwicklung unserer Unternehmensgruppe aus.

 

Lutherstadt Wittenberg, den 5. Mai 2023

Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG

Lutherstadt Wittenberg

Müller Besitz und Beteiligungen Verwaltungsgesellschaft mbH

Lutherstadt Wittenberg

Die Geschäftsführer

gez. Elke Müller

gez. Frank Müller

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Müller Besitz und Beteiligungen GmbH & Co. KG, Lutherstadt Wittenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 5. Mai 2023

BANSBACH GmbH
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Michael A. Schnase, Wirtschaftsprüfer

Hans-Peter Spengler, Wirtschaftsprüfer

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