K & D Aviation Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Srihari Gopal Kulkarni seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Sven Uwe Deunert seit 16.8.2019 | Geschäftsführer |
Eric Pieters seit 18.7.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NPTG Netherlands Holding II B.V. | 74.91% |
NPTG Holding I Corporation | 25.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tektronix GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis A. Prüfungsauftrag B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks C. Grundsätzliche Feststellungen I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter II. Falsche Darstellungen und sonstige Verstöße D. Prüfungsdurchführung I. Gegenstand der Prüfung II. Art und Umfang der Prüfung III. Unabhängigkeit E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Bewertungsgrundlagen 2. Zusammenfassende Beurteilung F. Schlussbemerkung Anlagen 1 Bilanz 2 Gewinn- und Verlustrechnung 3 Anhang 4 Lagebericht Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Abkürzungsverzeichnis
A. Prüfungsauftrag Die Geschäftsführung der Tektronix GmbH, Köln, (im Folgenden kurz: "Gesellschaft" oder "Tek Köln") hat mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. November 2022 mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung und des Lageberichts beauftragt. Für diesen Auftrag gelten, auch im Verhältnis zu Dritten, unsere als Anlage beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017. Wir verweisen ergänzend auf die dort in Ziffer 9 enthaltenen Haftungsregelungen und auf den Haftungsausschluss gegenüber Dritten sowie die weiteren Bestimmungen der beigefügten Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt". Der vorliegende Prüfungsbericht richtet sich an die Gesellschaft. B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsver- merk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tektronix GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tektronix GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tektronix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lage- berichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risi- ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebe- richt beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlus- ses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kriti- sche Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge- planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststel- lungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." C. Grundsätzliche Feststellungen I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse halten wir die Darstellung und Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraus- sichtlichen Entwicklung durch die gesetzlichen Vertreter im Jahresabschluss und im Lagebericht für zutreffend. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Hervorzuheben sind insbesondere folgende Aspekte:
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht ba- siert auf Annahmen, bei denen Beurteilungsspielräume vorhanden sind. Wir halten diese Darstellung für plausibel. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf fol- gende Kernaussagen hinzuweisen:
II. Falsche Darstellungen und sonstige Verstöße Sonstige Verstöße Bei der Durchführung der Abschlussprüfung haben wir die im Folgenden aufgeführten Tatsachen festgestellt, die schwerwiegende Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften darstellen oder erkennen lassen (sonstige Verstöße): Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss nicht innerhalb der gesetzlichen Aufstel- lungsfrist gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB aufgestellt. Wir haben die Geschäftsführung auf die Aufstellungsfrist hingewiesen. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss nicht innerhalb der gesetzlichen Offenle- gungsfrist gemäß § 325 Abs. 1a Satz 1 HGB offengelegt. Wir haben die Geschäftsführung auf die Offenlegungsfrist hingewiesen. D. Prüfungsdurchführung I. Gegenstand der Prüfung Im Rahmen des uns erteilten Auftrags haben wir gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften geprüft. Die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze für unsere Prüfung des Jahresabschlusses waren die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie die Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes. Ergänzende Bilanzierungsbestimmungen aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Prüfungskriterien für den Lagebericht waren die Vorschriften des § 289 HGB. II. Art und Umfang der Prüfung Unsere Prüfung haben wir in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung erstreckt sich nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Grundlage unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes ist die Entwicklung einer Prüfungsstrategie und eines darauf abgestimmten Prüfungsprogramms, mit dem Ziel, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu erlangen, um das Prüfungsrisiko auf ein vertretbar niedriges Maß zu reduzieren. Das Prüfungsprogramm enthält die von den Mitgliedern des Prüfungsteams durchzuführenden Prüfungshandlungen nach Art, zeitlicher Einteilung und Umfang. Bei der Identifizierung und Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern auf Abschluss- und Aussageebene erlangen wir ein Verständnis von dem Unternehmen und dessen Umfeld, einschließlich des internen Kontrollsystems und ggf. der für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen. Diese Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung ergänzen wir um Datenanalysen. Darauf aufbauend führen wir ggf. Funktionsprüfungen durch, um die Wirksamkeit von relevanten Kontrollen zu beurteilen. Die Erkenntnisse aus diesen Prüfungshandlungen haben wir bei der Festlegung der aussagebezogenen analytischen Prüfungshandlungen und der Einzelfallprüfungen berücksichtigt, die da- rauf ausgerichtet sind, wesentlich falsche Darstellungen aufzudecken. Bei der Planung und Durchführung der Prüfung als auch bei der Beurteilung der Auswirkungen von identifizierten falschen Darstellungen auf die Prüfung und von etwaigen nicht korrigierten falschen Darstellungen auf den Jahresabschluss und ggf. den Lagebericht haben wir das Konzept der Wesentlichkeit beachtet. Unser Prüfungsprogramm hat folgende Schwerpunkte umfasst:
Weiterhin haben wir u. a. folgende Standardprüfungshandlungen vorgenommen:
Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erbracht worden. Die gesetz- lichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit dieser Aufklärungen und Nachweise so- wie der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestä- tigt. III. Unabhängigkeit Bei unserer Abschlussprüfung haben wir die anwendbaren Vorschriften zur Unabhän- gigkeit beachtet. E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent- spricht die Buchführung den gesetzlichen Vorschriften. Die aus weiteren geprüften Un- terlagen entnommenen Informationen haben zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht geführt. Als zusammenfassendes Ergebnis unserer Prüfung, die sich auf
Die gesetzlichen Vertreter haben die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhang unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nach unserer pflichtgemäßen Beurtei- lung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse berechtigterweise eingeschränkt. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Bewertungsgrundlagen Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den für die Be- wertung von Vermögensgegenständen und Schulden maßgeblichen Faktoren ein- schließlich etwaiger Auswirkungen von Änderungen an diesen Methoden machen wir folgende Angaben: Forderungen Die TIS hat sich zur Übernahme des Forderungsausfallrisikos verpflichtet, daher wer- den in den Büchern der Tek Köln keine Einzelwert- oder Pauschalwertberichtigungen gebildet, da durch die Verpflichtung der TIS für die Tek Köln kein Kreditrisiko besteht. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Berücksichtigung zukünftiger Rententrends sowie Fluktuationswahrscheinlich- keiten ausgewiesen. Die Wertermittlung zum 31. Dezember 2022 basiert auf einem versicherungsmathematischen Gutachten, in dem ein Rechnungszinsfuß (10-Jahres- Durchschnitt) von 1,78 % p. a. (Vorjahr 1,87 % p. a.) und die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt wurden. Zudem flossen in die Bewertung An- nahmen über den Lohn- und Gehaltstrend (+ 3,00 % p. a.) sowie den Rententrend (+ 2,50 % p. a.), unverändert gegenüber dem Vorjahr ein. Der Unterschiedsbetrag ge- mäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 2.723. Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen Die Gesellschaft zahlt Prämien in Abhängigkeit von dem Erreichen bestimmter Be- triebszugehörigkeiten. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Berücksichtigung zukünftiger Anwartschafts- entwicklung sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten ausgewiesen. Die Wertermittlung zum 31. Dezember 2022 basiert auf einem versicherungsmathematischen Gutachten, in dem ein Rechnungszinsfuß von 1,44 % p. a. (Vorjahr 1,35 % p. a.) und die "Richtta- feln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt wurden. Rückstellung für Garantieverpflichtungen Für die Verpflichtung der Gesellschaft zur Erbringung von Reparatur- bzw. Austausch- leistungen während der Garantiezeit der vertriebenen Produkte hat die Gesellschaft bilanzielle Vorsorge getroffen, indem sie eine Rückstellung unter Zugrundelegung der Aufwendungen für Garantieleistungen im Berichtsjahr gebildet hat. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu weiteren Bewertungs- grundlagen. 2. Zusammenfassende Beurteilung Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir zu der in unserem Bestä- tigungsvermerk getroffenen Beurteilung gelangt, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ge- sellschaft vermittelt. F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 der Tektronix GmbH, Köln, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. 10.2021).
Berlin, 31. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Wehner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20221. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Tektronix GmbH mit Sitz in Köln ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 12146 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 wurde entsprechend den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Ebenso haben wir die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den beweglichen Sachanlagen werden die Zugänge im Geschäftsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Die Fertige Erzeugnisse und Waren, die Ersatzteile und Exchange-Boards sowie Messgeräte umfassen, sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten angesetzt. Anschaffungsnebenkosten sind in angemessenem Umfang aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen, deren Fälligkeit über das übliche Zahlungsziel hinausgeht, werden abgezinst. Da die Tektronix International Sales GmbH, Neuhausen am Rheinfall, Schweiz, als verbundenes Unternehmen eine Ausgleichszahlung in Höhe erwarteter bzw. eingetretener Forderungsausfälle leistet, unterbleibt bei der Tektronix Köln die Bildung von Einzelwertberichtigungen, da ein Ausfallrisiko nicht gegeben ist. Die Bewertung der anderen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens erfolgt zum Nennwert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Anwendung der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % zum 31. Dezember 2022 (per 31. Dezember 2021 - 15 Jahre 1,87 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,50 % berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und un- gewisse Verpflichtungen und sind zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Nach § 253 Abs. 2 HGB werden langfristige sonstige Rückstellungen mit einer Restablaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem durchschnittlichen fristen- kongruenten Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gemäß Rückstellungs- abzinsungsverordnung abgezinst. Die innerhalb der sonstigen Rückstellungen bilanzierten Rückstellungen für Jubi- läumsverpflichtungen wurden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Anwen- dung der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,44 % zum 31. Dezember 2022 (per 31. Dezember 2021 - 15 Jahre 1,35 %) verwendet. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschluss- stichtag für in Folgejahren zu erfassende Erträge. Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen aus Bezügen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden zum Tektronix- internen Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Verbuchung der Geschäftsvorfälle bestimmt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum Tektronix-internen Umrechnungskurs des Bilanzstichtags umgerechnet, der an den amtlichen Devisenkassamittelkurs angelehnt ist. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wird das Imparitätsprinzip beachtet. Die latenten Steuern der Tektronix GmbH, Köln, sind in den ertragsteuerlichen Organkreis der TGA Germany3 GmbH, Aldingen, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs- abgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um Ausleihungen in Höhe von TEUR 58.186 (Vj: TEUR 57.821) gegen den Gesellschafter, die TGA Germany3 GmbH, Aldingen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 4.022; Vj: TEUR 1.879) betreffen Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 6.549 (Vj: TEUR 6.920) ist im Wesentlichen der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung "Alte Leipziger" (TEUR 5.594; Vj. TEUR 5.951) für Pensionsansprüche von Mitarbeitern aus der im Geschäftsjahr 2012 auf die Tektronix GmbH, Köln, verschmolzenen Keithley Instruments GmbH, Germering, enthalten. Des Weiteren enthalten ist ein Sicherungskonto aus der Übernahme von Pensionsverpflichtungen der Kollmorgen Europe GmbH, Ratingen (TEUR: 915; Vj: TEUR 915). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel (TEUR 18.609; Vj. TEUR 20.425) enthalten ausschließlich Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten. Stammkapital Das Stammkapital über TEUR 7.670 (Vj. TEUR 7.670) wird in voller Höhe von der TGA Germany3 GmbH, Aldingen, gehalten. Gewinnrücklagen Die ausgewiesene Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 102 (Vj. TEUR 102) setzt sich wie folgt zusammen: TEUR 50 aus der Übernahme der Rohde & Schwarz GmbH, München, durch die Tektronix Inc. Beaverton, Oregon, USA, die auf die Gesellschaft übertragen wurden und TEUR 52 gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 HGB aus der erstmaligen Abzinsung der sonstigen Rückstellungen im Zuge der BilMoG-Umstellung zum 1. Januar 2010. Gewinnvortrag Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der TGA Germany3 GmbH, Aldingen, abgeschlossen. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Ver- pflichtungen (TEUR 55.030; Vj: TEUR 51.123) nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 2.723 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.707; Vj. TEUR 2.008) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 485 (Vj: TEUR 460), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 454 (Vj: TEUR 217) sowie Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 191 (Vj: TEUR 186). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Ihre Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeiten- spiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.193 (Vj. TEUR 4.120) bestehen in Höhe von TEUR 3.013 (Vj. TEUR 3.987) gegenüber der Tektronix International Sales GmbH und in Höhe von TEUR 180 (Vj. TEUR 133) gegenüber der Fluke Deutschland GmbH. Hierbei handelt es sich vollständig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Steuern (TEUR 881 Vj: TEUR 623), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 132; Vj: TEUR 124). Rechnungsabgrenzungsposten Passivisch werden erhaltene Gebühren für Wartungsverträge und Serviceleistungen abgegrenzt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Materialaufwand
Personalaufwand
Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurden durchschnittlich 92 (Vj: 92) Angestellte beschäftigt. Diese sind in den folgenden Bereichen tätig: 3 in der Verwaltung, 37 im Vertrieb, 2 im Marketing und 50 im Service. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 43) betreffen mit TEUR 18 Erträge (Vj. TEUR 43) aus Währungsdifferenzen und mit TEUR 6 (Vj. TEUR 1) aus Anpassungen aus Ausgangsrechnungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 452 (Vj: TEUR 697) betreffen i.W. mit TEUR 106 (Vj: TEUR 92) die Berechnung von "Global Insurance Allocation", Aufwendungen für Stockoptions von TEUR 258 (Vj: TEUR 61) und RSU 2021 von TEUR 25 (Vj: TEUR 0), sowie Bankgebühren TEUR 35 (Vj: TEUR 35). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 998 (Vj: TEUR 1.198) betreffen im Wesentlichen Zinsen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen (TEUR 998; Vj: TEUR 1.093). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen ausschließlich gegen- über Konzernfremden. Sie resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und stellen sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt dar:
Die Verpflichtungen entstehen, weil die Gesellschaft weder eigene Räume besitzt noch einen eigenen Fuhrpark unterhält. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt. Mitglieder der Geschäftsführung Rohit Bansal, Geschäftsführer, Bangalore, Indien (seit 10. April 2024) Sven Uwe Deunert, Geschäftsführer, Köln Srihari Gopal Kulkarni, Geschäftsführer, Bangalore, Indien (seit 10. April 2024) Mahboob Rashid, Geschäftsführer, Reading/Berkshire, UK (bis 10. April 2024) Susanne Schmitz, Geschäftsführerin, Hamburg (bis 25. April 2024) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 Bezüge von der Gesellschaft erhielten. Vorschüsse an Organmitglieder wurden nicht gewährt, Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern wurden nicht eingegangen. Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sowie ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 510. Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von der TGA Germany3 GmbH, Aldingen, gehalten. Diese Gesellschaft ist mittelbares Tochterunternehmen der Fortive Corpo- ration, Everett, Washington, USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Fortive Corporation, Everett, Washington, USA, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die TGA Germany3 GmbH, Aldingen, die sämtlichen Anteile der Gesellschaft unmittelbar hält. Der Konzernabschluss der Fortive Corporation, Everett, Washington, USA, wird im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert. Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die TGA Germany3 GmbH von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2022 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in deutscher Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Fortive Corporation, Everett, (USA)) nach US-GAAP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Unternehmensregister ein. Nachtragsbericht Für die Gesellschaft sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.
Köln, den Rohit Bansal, Geschäftsführer Sven Uwe Deunert, Geschäftsführer Srihari Gopal Kulkarni, Geschäftsführer Anlagengitter für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Gliederung 1. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Risikomanagementsystem 6. Chancenbericht 7. Risikobericht 8. Prognosebericht 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Tektronix GmbH, Köln, ist seit dem 26. Oktober 2019 eine 100% ige Tochtergesellschaft der TGA Germany3 GmbH, Aldingen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in gemieteten Räumlichkeiten in Köln. Die Geschäftstätigkeit des deutschen Unternehmens umfasst den Vertrieb und Service von Mess- und Prüfgeräten sowie von Überwachungssystemen. Die Vertriebsaktivitäten der Tektronix GmbH in Köln konzentrieren sich auf die Marktsegmente des Instruments Business (IB) des Tektronix Inc. Konzerns in Deutschland. Der Vertrieb und die Kundenbetreuung erfolgen sowohl über den Direktvertrieb als auch über den indirekten Vertrieb (Distributoren, Vertragspartner). Insgesamt ist das Kerngeschäft sehr beratungsintensiv und erfordert daher eine kontinuierliche Betreuung der Kunden sowohl im Pre-Sales als auch im After-Sales Support. Der Geschäftsbereich Instruments Business umfasst die Produktbereiche Oszilloskope, Echtzeit-Spektrumsanalyse, Logikanalyse und Signalgeneratoren. Außerdem ist die Video-/Audio-Signalanalyse Teil des Videotestgeschäfts im Portfolio. Abgerundet wird die Produktpalette durch verschiedene Beratungsdienste, spezielle Lösungen und Zubehör. Die ebenfalls in Köln ansässige Europazentrale für Service und Reparaturen sorgt dafür, dass verschiedenen Kundenanforderungen in diesen Bereichen so schnell und professionell wie möglich bearbeitet werden. Intensive Anstrengungen und Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung des Tektronix-Konzerns, die konsequente Verfolgung von Optimierungsprogrammen in allen Funktionsbereichen sowie kundenorientiertes Denken und Handeln haben es der Tektronix GmbH unseres Erachtens ermöglicht, in vielen Bereichen die Marktführerschaft im Hinblick auf die Wettbewerbssituation zu erlangen (z.B. in den Bereichen Video/Audio-Signalanalyse und Scopes). Die wichtigsten Wettbewerber im Instrumentengeschäft sind Keysight, Le Croy, Rohde & Schwarz und Yoko Gawa. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 belaufen sich auf TEUR 34.545 (Vorjahr: TEUR 29.031). In den Umsatzerlösen sind Konzernumlagen und die Weiterberechnung von Kostenstellen in Höhe von TEUR 2.219 (Vorjahr: TEUR 2.057) enthalten. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Umsatzanstieg von 19%. 2. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -2.178 (Vorjahr: TEUR -772) und damit ein um TEUR 1.406 schlechteres Ergebnis als im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr höheren Pensionsaufwendungen zurückzuführen (TEUR 3.160; Vorjahr: TEUR 1.520). Treibende Faktoren dafür waren geänderte Annahmen in Bezug auf die zukünftige Rentenentwicklung von 2,5 % (Vorjahr: 1,75 %) sowie die Gehaltsentwicklung von 3,0 % (Vorjahr: 2,25 %). Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.178 realisiert, der gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag von der TGA Germany3 GmbH, Aldingen, ausgeglichen wird. 3. Finanzlage Die Finanzlage war im Berichtsjahr stabil. Der Cashflow war mit TEUR 1.816 (Vorjahr: TEUR 3.862 positiv) negativ. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 1.341 negativ und resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen (TEUR 3.606), einer Verminderung der Verbindlichkeiten (TEUR 698), der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.473) und der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 2.143). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war aufgrund der Investitionen im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 475 negativ. Das Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Gesellschaft ist mit liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 18.609 zum Bilanzstichtag ausreichend finanziert. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 57.942 auf TEUR 58.358. Den Zugängen im Sachanlagevermögen (TEUR 110) stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 33 gegenüber. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 2.718 auf TEUR 35.682. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.601) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 4.022) zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme um TEUR 3.189 auf TEUR 94.137. Das Fremdkapital erhöhte sich von TEUR 59.338 auf TEUR 62.527. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 3.907 höheren Pensionsrückstellungen, deren Anstieg hauptsächlich auf veränderte versicherungsmathematische Annahmen zurückzuführen ist, und aus um TEUR 927 niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr als stabil angesehen werden. 5. Risikomanagementsystem Das Risikomanagement des Unternehmens ist in das Risikomanagementsystem der Fortive Corporation, einem an der SEC notierten, international tätigen Konzern, integriert. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten, die ausschließlich innerhalb der Gesellschaft bestehen, basieren auf verzinslichen Darlehensverträgen. Bevor die entsprechenden Verträge abgeschlossen werden, findet ein Genehmigungsverfahren statt. Währungssicherungsgeschäfte zur Absicherung der Geschäfte im Gesellschaftsgebiet wurden nicht abgeschlossen, so dass das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt ist. Alle Anteile an verbundenen Unternehmen, Darlehen, Forderungen und Verbindlichkeiten im Gesellschaftsbetrieb werden monatlich abgestimmt. Der Bedarf an möglichen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wird jährlich überprüft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden anhand der Altersstruktur analysiert und laufend verfolgt. Falls erforderlich, werden die notwendigen Wertberichtigungen vorgenommen. Das Risikomanagementsystem umfasst die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Erkennung von Risiken und zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Tätigkeit. Es zielt darauf ab, Risiken systematisch zu erfassen, um geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung möglicher Risiken einzuleiten. Die einzelnen Bereiche des Risikomanagementsystems werden auf der Ebene des Geschäftsführers zusammengeführt und dort laufend überwacht. Die Geschäftsleitung wird regelmäßig über Ereignisse und Ergebnisse informiert. Das System wird ständig überprüft, erweitert und an die Entwicklung des Unternehmens angepasst. Insbesondere werden die eingeleiteten Maßnahmen regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie die entsprechenden Risiken kontrollieren oder vermeiden. Im Rahmen des Risikomanagements werden bei strategischen Entscheidungsprozessen insbesondere die folgenden Maßnahmen durchgeführt: Das Controlling erstellt Soll-Ist-Vergleiche und kurzfristige Planungen, die in regelmäßigen Abständen mit den verantwortlichen Führungskräften besprochen werden. Es legt gemeinsam mit dem Management wichtige finanzielle und andere Kennzahlen fest und überwacht laufend deren Einhaltung. Bei Abweichungen werden mit dem Management kurz- und langfristige Korrekturmaßnahmen beschlossen und umgesetzt. Diese werden regelmäßig mit den Instrumenten des Fortive Business System überwacht. In Absprache mit den Abteilungen sorgt die Personalabteilung für die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter und die adäquate Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit erfolgskritischem technologischem Fachwissen. Die IT-Abteilung hat Notfallverfahren koordiniert und installiert, um ein hohes Maß an Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Rechts- und IP-Abteilung der Gruppe überwacht kontinuierlich die geistigen Eigentums- und Markenrechte des Unternehmens und prüft neue Entwicklungen auf Verletzungen der geistigen Eigentumsrechte Dritter. 6. Chancenbericht Tektronix Deutschland nutzt Module aus den konzerninternen Fortive Business Systems (FBS) zur Effizienzsteigerung. Diese Tools ermöglichen eine langfristige Optimierung der Prozesse und der damit verbundenen Kosten. Im Einzelnen konzentriert sich Tektronix auf die folgenden Marktsegmente und deren Anwendungen, die eine Chance für zusätzliche Umsatzsteigerungen darstellen:
7. Risikobericht Da unser Unternehmen seinen Umsatz im Wesentlichen durch den Verkauf von High-Tech-Produkten erzielt, die im Tektronix-Konzern hergestellt werden, bestehen Abhängigkeiten sowohl von den im Konzern entwickelten Technologien als auch von den entsprechenden Absatzmärkten (insbesondere Forschung und Entwicklung, Automobil-, Halbleiter- und Optik- und Telekommunikationsmarkt). Auch die Entwicklungen in Europa und die Volatilität des Euro beeinflussen den Markt. Eine ungünstige Wechselkursentwicklung, insbesondere zwischen dem Euro und dem US$, kann sich negativ auf die Gewinnmargen auswirken. Tektronix ist in Bezug auf die Bilanzstrukturen und die Liquiditätsversorgung robust aufgestellt. Aus heutiger Sicht gibt es keine Anhaltspunkte für eine mögliche rechtliche Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens. 8. Prognosebericht Auf der Grundlage der Vorjahresprognose kann festgestellt werden, dass die Umsatzprognose erreicht wurde. Im Jahr 2022 wurde ein negatives Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 2.178 erzielt. Obwohl der Umsatz stieg, führten mehrere Faktoren zu höheren Kosten und einem Rückgang der Marge. Dazu gehörten die Einstellung eines kaufmännischen Direktors, höhere Pensionsbeiträge und eine Zunahme der Geschäftsreisen nach der Aufhebung der COVID-Beschränkungen. Im Jahr 2023 verzeichnete Tektronix Deutschland ein Umsatzwachstum, das um 5 % auf ca. TEUR 36.329 stieg, was zu einem positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 2.083 führte. Dies ist aufgrund der Langsamkeit der deutschen Konjunktur geringer als erwartet, starke Fluktuation im deutschen Team in der zweiten Jahreshälfte 2023 führte zu einem Rückgang der Auftragseingänge. Für das Jahr 2024 prognostizieren wir einen Umsatzrückgang von ca. 5 % und erwarten ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 1.979 bei gleichbleibender Profitabilität. Diese Prognose wird in erster Linie durch die nachlassende Nachfrage in der deutschen Wirtschaft beeinflusst, die sich weiterhin auf unsere Umsatzentwicklung auswirkt. Tektronix ist weltweit erfolgreich positioniert und wird durch die konsequente Verfolgung strategischer und operativer Ziele, verbunden mit professionellen Lösungen, seine Marktführerschaft weiter ausbauen. Know-how, innovative Produkte und Lösungen sowie der im Unternehmen verankerte Wille, für unsere Kunden die "beste Leistung" zu erzielen, werden auch in Zukunft die wesentlichen Erfolgsfaktoren sein, die eine erfolgreiche Zukunft der Tektronix-Gruppe garantieren.
Köln, den Rohit Bansal, Geschäftsführer Sven Uwe Deunert, Geschäftsführer Srihari Gopal Kulkarni, Geschäftsführer Das Feststellungsdatum ist der 31. Mai 2024 |
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