Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 93778
Eingetragen
2.3.2018
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
die technische Gebäudeausrüstung, insbesondere die Errichtung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Kleinhubbert
seit 6.7.2018
Prokura
Ansbert Wallhorn
seit 2.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
75.10%
24.90%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GZS Technik GmbH
Germany
18.775 €
75.10%
ZECH Building SE
Germany
6.225 €
24.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wefers Technik GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 758.724,00 935
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.895,00 32
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 65.177,82 68
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.653.742,91 4.943
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.099.193,66 1.619.727,07 -3.922
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.666.113,11 2.168
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 112.982,53 94
3. Forderungen gegen Gesellschafter 9.277,24 2
4. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 2.738.916,31 123
5. sonstige Vermögensgegenstände 44.691,76 5.571.980,95 27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 236.100,73 124
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 4.515.169,40 6.336
12.733.597,15 10.930

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Verlustvortrag -6.360.261,42 -5.455
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.820.092,02 -906
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.515.169,40 0,00 6.336
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 136.442,00 0
2. sonstige Rückstellungen 667.585,65 804.027,65 892
C. VERBINDLICHKEITEN
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 217.584,20 491
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 577.059,38 660
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.175.901,37 229
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.850,40 27
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.428.808,37 4.229
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 3.143.196,17 3.893
7. sonstige Verbindlichkeiten 374.169,61 11.929.569,50 509
davon aus Steuern: EUR 244.874,29 (Vorjahr: TEUR 430)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 33.929,03 (Vorjahr: TEUR 18)
12.733.597,15 10.930

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 16.848.930,10 6.571
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -2.289.587,74 4.590
3. sonstige betriebliche Erträge 156.218,64 216
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -1.332.635,87 -2.745
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.551.421,70 -3.884.057,57 -1.367
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.396.578,36 -4.315
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -909.090,66 -5.305.669,02 -900
davon für Altersversorgung: EUR 8.625,61 (Vorjahr: TEUR 8)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -198.665,41 -205
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.976.219,45 -2.445
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.285,13 1
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 1.657,63 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -396.700,66 -394.415,53 -307
davon an verbundene Unternehmen: EUR 196.429,91 (Vorjahr: TEUR 112)
davon an Gesellschafter: EUR 200.000,00 (Vorjahr: TEUR 157)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
10. Ergebnis vor Steuern 1.956.534,02 -906
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -136.442,00 0
12. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 1.820.092,02 -906

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Wefers Technik GmbH
Sitz: Köln
Registergericht: Amtsgericht Köln
Registernummer: HRB 93778

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Gesellschaft zu behandeln. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.515 (Vorjahr: TEUR 6.335) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist nicht Tatbestand einer Überschuldung der Gesellschaft im Sinne der Insolvenzordnung. Ein insolvenzauslösender Tatbestand nach § 19 Abs. 2 Satz 1 InsO läge im Fall eines im Überschuldungsstatus ermittelten negativen Reinvermögens vor, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Mit Datum vom 28. März 2024 wurde zwischen der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG und der Wefers Technik GmbH eine Garantievereinbarung bis zu einer Höhe von TEUR 4.550 vereinbart. Hiernach hat sich die Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG gegenüber der Wefers Technik GmbH verpflichtet, diese jederzeit und auf erstes Anfordern der Geschäftsführung der Wefers Technik GmbH mit finanziellen Mitteln dergestalt auszustatten, dass die Wefers Technik GmbH in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern nachzukommen, ohne dass dadurch Rückzahlungsverpflichtungen bestehen.

Unter Berücksichtigung dieser Garantievereinbarung und der mittelfristigen Planungsrechnung ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gewährleistet, sodass der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde.

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Von größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht.

In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" sowie der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" und "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" weitergehend untergliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Abweichend zu Vorjahren wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Vorjahr: Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 307). Darüber hinaus sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert.

b) Anlagevermögen

Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren, da die voraussichtliche Nutzung nicht verlässlich geschätzt werden kann.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der Abgang wird nach 7 Jahren unterstellt.

c) Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung zuzüglich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Ermittlung erfolgte im Rahmen der Einzelbewertung. Abschreibungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren erforderlich.

Die erhaltenen Anzahlungen werden - soweit sie auf die aktivierten unfertigen Erzeugnisse entfallen - gemäß § 268 Abs. 5 HGB aktivisch vom Vorratsbestand abgesetzt. Soweit Anzahlungen nicht durch unfertige Erzeugnisse gedeckt sind, werden sie unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor.

e) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

f) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Beträge der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

g) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).

b) Angaben zu wesentlichen Beteiligungen

Die Gesellschaft ist an folgenden (noch nicht schlussgerechneten) Arbeitsgemeinschaften beteiligt:

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote
%
Ergebnis 2023
EUR
TGA EPHD Aalen 9,5 669,41
ARGE amprion Düsseldorf 40 835.662,98
ARGE FAIR ROM-Wefers Stuttgart 10 1.953.740,27
ARGE Gerling Garden Düsseldorf 10 0,00
ARGE JEP1 Düsseldorf 15 959.704,34

c) Vorräte

Bei den unfertigen Erzeugnissen waren Wertminderungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 48) erforderlich.

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 94).

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 2).

Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 42) sowie Forderungen aus bestehenden Ergebnisansprüchen von TEUR 3.847 (Vorjahr: TEUR 600). Diese Forderungen wurden saldiert mit Verbindlichkeiten aus Rückzahlungsverpflichtungen von Einlagen in Höhe von TEUR 1.294 (Vorjahr: TEUR 519).

e) Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 487) und personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 264) enthalten.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 3.176 (Vorjahr: TEUR 229).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 27).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 4.429 (Vorjahr: TEUR 4.229).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften betreffen Verbindlichkeiten aus Rückzahlungsverpflichtungen von Einlagen in Höhe von TEUR 3.725 (Vorjahr: TEUR 6.153). Diese Verbindlichkeiten wurden saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 232 (Vorjahr: TEUR 474) sowie mit Forderungen aus bestehenden Ergebnisansprüchen in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 1.786).

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

5. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:

gesamt
TEUR
fällig in 2024
TEUR
fällig in 2025 - 2028
TEUR
fällig ab 2029
TEUR
Mietverträge 2.913 199 794 1.920
Leasingverträge 292 158 134 0
3.205 357 928 1.920

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.913 (Vorjahr TEUR 3.111).

b) Angaben zu Mitarbeitern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 77 (Vorjahr: 79). Diese setzt sich wie folgt zusammen:

41 Angestellte
(Vorjahr: 39)
36 gewerbliche Arbeitnehmer
(Vorjahr: 40)

c) Angaben zur Geschäftsführung

Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitgliedern:

Herrn Dipl.-Ing. Ansbert Wallhorn, technischer Angestellter, Monheim

Herrn Jürgen Oberdörster, kaufmännischer Angestellter, Köln

Die Geschäftsführer sind gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

e) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 28. März 2024

gez. Ansbert Wallhorn, Geschäftsführer

gez. Jürgen Oberdörster, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Wefers Technik GmbH, ein Unternehmen der ZECH Group, hat am 19. März 2018, im Rahmen eines Asset-Deals wesentliche Geschäftsbereiche, den Kundenstamm, Referenzen sowie ausgewählte Projekte und 150 Mitarbeiter von der insolventen Wefers Gebäudetechnik GmbH übernommen.

Die Aktivitäten der ehemaligen Wefers Gebäudetechnik GmbH in den Bereichen Heizungs-, Kälte-, Lüftung-, Sanitäranlagen sowie Service und Facility-Management werden unter dem Namen Wefers Technik GmbH weitergeführt.

Die Wefers Technik GmbH hat sich seit der Aufnahme ihres Geschäftsbetriebs im Markt etabliert und genießt ein hohes Ansehen bei Kunden und Geschäftspartnern.

1.2 Organisation

Die Gesellschaft fokussiert sich auf ihr Kerngeschäft, das die technische Gebäude- und Anlagentechnik sowie Service und Dienstleistungen für Gebäude jeglicher Art umfasst. Klare Ablaufstrukturen in den operativen Bereichen, eindeutige Führungsverantwortlichkeit, ein strukturiertes Risikomanagement sowie eine klare und transparente Aufbauorganisation sichern die Effizienz des Unternehmens. Hochqualifizierte Mitarbeiter sichern eine nachhaltige Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, eine hohe Fertigungstiefe und somit ein höchstes Maß an eigener Wertschöpfung.

Die administrativen Organisationsfunktionen, wie Buchhaltung, Controlling, Personal, IT, Recht oder Steuern, werden über Servicevereinbarungen von der Zech Management GmbH, Bremen, zentral übernommen; der Einkauf wird über die Schwestergesellschaft Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG abgebildet. Hierdurch werden erhebliche Synergieeffekte ausgenutzt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche Wirtschaft Mühe, aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der rückläufige Konsum, ein schlechtes Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung hinzu.

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht negativen BIP-Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland aus.

Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar, dass die Inflationsrate im Dezember durch die Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird, insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen.

2.2 Geschäftsverlauf

Durch die strategische Partnerschaft mit der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG (ROM) konnten bereits in den Vorjahren gemeinsame Projekte erfolgreich akquiriert, abgewickelt und die Auslastung positiv stabilisiert werden. Bereits der Auftragsbestand zum Ablauf des vergangenen Geschäftsjahres 2022 lag auf zufriedenstellendem Niveau. Dieser Trend setzte sich im Geschäftsjahr 2023 fort.

Wir erwarten eine stabile Leistungsentwicklung und die Erreichung der Planziele für das Jahr 2024. Weitere erfolgversprechende Projekte werden aktuell verfolgt und befinden sich in der Akquisitions-, Kalkulations- oder Verhandlungsphase. Entsprechende Auftragszugänge werden zeitnah erwartet.

Im Bereich Service & Wartung wird sich die Gesellschaft weiterhin auf größere Einzelaufträge fokussieren. Eine detaillierte Analyse, insbesondere der kleineren Wartungs- und Serviceaufträge, hat ergeben, dass diese nicht zufriedenstellend abgewickelt werden konnten. Eine Vielzahl dieser Verträge wurde in 2023 gegenüber den Auftraggebern gekündigt. Die Organisation wurde bereits entsprechend angepasst und wird weiter optimiert und verschlankt.

Zusammenfassend wird die Entwicklung der Gesellschaft auch für das Geschäftsjahr 2023 als positiv angesehen.

2.3 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist auf der Aktivseite durch das Anlagevermögen, die unfertigen Leistungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt.

Dominierend im Anlagevermögen ist der fortgeschriebene derivative Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 759 (Vorjahr: TEUR 935), der im Rahmen des Asset-Deals im Rumpfgeschäftsjahr 2018 erworben wurde.

Das Umlaufvermögen setzt sich vorwiegend aus unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 2.654 (Vorjahr: TEUR 4.943), welche mit erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.099 (Vorjahr: TEUR 3.922) saldiert werden, sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.666 (Vorjahr: TEUR 2.168) zusammen.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.515 (Vorjahr: TEUR 6.335) ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 892) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 487) sowie verschiedene Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 264).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 3.176 (Vorjahr: TEUR 229). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen des laufenden Geschäftsbetriebes in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 94). Zudem weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften in Höhe von TEUR 3.143 (Vorjahr: TEUR 3.893) aus.

2.4 Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 236 (Vorjahr: TEUR 124).

Mit Datum vom 28. März 2024 hat die Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG zur Abdeckung der bilanziellen Überschuldung eine Garantieerklärung bis zu einem Betrag von TEUR 4.550 abgegeben. Die Garantievereinbarung ist befristet bis zum 31. März 2025. Wir gehen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer fristgerechten Verlängerung der Garantieerklärung aus.

Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich nachgekommen.

2.5 Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 16.849 (Vorjahr: TEUR 6.571).

Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert als die Umsatzerlöse zuzüglich der Bestandsveränderung sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen, beträgt im Geschäftsjahr TEUR 14.716 (Vorjahr: TEUR 11.377).

Die Gesamtleistung abzüglich der Materialaufwendungen von TEUR 3.884 (Vorjahr: TEUR 4.112) führen zu einem Rohergebnis in Höhe von TEUR 10.832 (Vorjahr: TEUR 7.265). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt 26 % (Vorjahr: 36 %).

Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 5.306 (Vorjahr: TEUR 5.214). Daraus resultiert eine Personalaufwandsquote (Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) von 36 % (Vorjahr: 46 %). Die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 77 Mitarbeiter (Vorjahr: 79 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.976 (Vorjahr: TEUR 2.445) bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für administrative Dienstleistungen, Mieten und Leasing, Kosten des Fuhrparks, Einzelwertberichtigungen, Beratungskosten und sonstigen Personalkosten sowie Avalgebühren.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 397 (Vorjahr: TEUR 307) betreffen im Wesentlichen Zinsen auf gewährte Darlehen.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.820 (Vorjahr Jahresfehlbetrag: TEUR 906).

3. Forschung und Entwicklung

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im Geschäftsjahr nicht vor.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Chancen- und Risikomanagement

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil sämtlicher Prozesse der Wefers Technik GmbH. Aufgrund der hohen Bedeutung ist dieser Prozess direkt der Geschäftsführung unterstellt.

Auf Grundlage fest vereinbarter Jahresbudgets werden revolvierend mittels monatlicher Soll-Ist-Vergleiche alle relevanten Chancen und Risiken überwacht. Ergänzende mittelfristige betriebswirtschaftliche und bilanzielle Planungen komplettieren das Bild.

Die Liquidität wird mit Hilfe von Instrumenten der Finanzplanung und -analyse gesteuert und überwacht.

Budgetbesprechungen, in denen Chancen und Risiken mit den Verantwortlichen diskutiert und analysiert werden, werden in einem monatlichen Rhythmus abgehalten.

4.2 Chancenbericht

Die Wefers Technik GmbH verfügt zum Ablauf des Geschäftsjahres 2023 über einen guten Auftragsbestand. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Positionierung im Geschäftsfeld Technische Gebäudeausstattung, unsere personelle Ausstattung und unsere Ausrichtung auf erfolgversprechende Segmente und Kunden richtig und dass unsere strategische Ausrichtung marktgerecht ist.

Auch aufgrund der aktuell in der Akquisition befindlichen Projekte zeichnet sich auch für das Geschäftsjahr 2024 eine gute Auslastung ab.

4.3 Risikobericht

Die klassischen latenten Risiken liegen im Bereich der Technischen Gebäudeausstattung im Claim Management und Störungen im Bauablauf. Darüber hinaus muss die Wefers Technik GmbH jedoch auch sicherstellen, dass Kundenerwartungen erfüllt werden. Dies kann nur mit dem Einsatz modernster technologischer und energetischer Standards sowie der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erfolgen.

Risiken in der Projektausführung, der Finalisierung von Projekten, der Wirtschaftlichkeit sowie im Vertrieb dürfen nicht vernachlässigt werden. Die Einhaltung zeitlicher und finanzieller Vorgaben in der Projektabwicklung hat oberste Priorität. Des Weiteren können sich Risiken aus der zeitlich verzögerten Realisierung und Abwicklung der Projekte ergeben, welche nicht in unserem Einflussbereich liegen. Hierbei kommen insbesondere fehlende Vorleistungen des Auftraggebers oder von ihm beauftragter Dritter in Betracht.

Möglichen Risiken, die sich aus Beschaffungs- und Absatzmärkten ergeben, wird durch ein Risikomanagement begegnet. Dabei kommen Bonitätsprüfung, kontinuierliche Liquiditätskontrollen und ein umfassendes Vertriebscontrolling zum Einsatz.

Der drohende Nachwuchs- und Fachkräftemangel, bedingt durch die demografische Entwicklung in Deutschland, ist eine zentrale Herausforderung, der die Wefers Technik GmbH mit intensiver Aufmerksamkeit begegnet. Unterstützt werden die Bemühungen durch eine strukturierte Personalentwicklung, durch ein Ausbildungsprogramm im eigenen Hause sowie durch zielgruppenspezifische Qualifizierungen.

5. Prognosebericht

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat in einer Presseinformation zum Jahresabschluss 2023 zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe in 2023/2024 Stellung genommen.

Die noch günstige Beurteilung der Geschäftslage wird durch den noch hohen Auftragsbestand gestützt. Zwei Drittel der Unternehmen bewerten diesen als gut bis ausreichend.

Die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung in den nächsten 6 Monaten reißen demgegenüber regelrecht ab. Hier schlagen sich die in 2023 bereits eingetretenen realen Rückgänge bei den Ordern offensichtlich nieder.

Die Bauwirtschaft rechnet mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe in Höhe von 138 Milliarden Euro in 2024 nach 144 Milliarden Euro in 2023 (nominal +7,0 Prozent, real -4,0 Prozent).

Für 2024 wird mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 138 Milliarden Euro gerechnet, was einem nominalen Rückgang um 2,5 Prozent und bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 Prozent einem realen Rückgang um 7,0 Prozent entspricht.

Bei den Beschäftigten erwartet die Branche einen leichten Rückgang um 16.800 Beschäftigte.

Wir gehen davon aus, dass der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten sich zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen auswirkt. Mit Blick auf die immensen Zukunftsaufgaben, denen sich die rund 370.000 Mitgliedsbetriebe gegenübersehen, mahnt der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft dringenden politischen Handlungsbedarf an.

Die Stützpfeiler des Erfolgs sind die Profitabilität sämtlicher Geschäftsbereiche und Projekte sowie ein intensives Kundenmanagement. Vorrangiges Ziel der Wefers Technik GmbH ist die Steigerung der Leistung und des Ertrags in allen Geschäftsbereichen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer betriebswirtschaftlichen Leistung von ca. TEUR 22.000 und einem betriebswirtschaftlichen Ergebnis von ca. TEUR 560.

 

Köln, den 28. März 2024

gez. Ansbert Wallhorn, Geschäftsführer

gez. Jürgen Oberdörster, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.950,00 0,00 0,00 4.950,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.760.494,38 0,00 0,00 1.760.494,38
1.765.444,38 0,00 0,00 1.765.444,38
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.136,38 22.587,41 0,00 154.723,79
1.897.580,76 22.587,41 0,00 1.920.168,17
kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.675,00 275,00 0,00 4.950,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 825.724,38 176.046,00 0,00 1.001.770,38
830.399,38 176.321,00 0,00 1.006.720,38
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 100.484,38 22.344,41 0,00 122.828,79
930.883,76 198.665,41 0,00 1.129.549,17
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 275,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 758.724,00 934.770,00
758.724,00 935.045,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.895,00 31.652,00
790.619,00 966.697,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von davon Art und Form der Sicherheit
EUR unter 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 217.584,20 217.584,20 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (490.980,04) (490.980,04) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 577.059,38 577.059,38 0,00 0,00 577.059,38 Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (660.267,00) (659.804,04) (462,96) (0,00) (660.267,00) Eigentumsvorbehalte
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.175.901,37 3.175.901,37 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (229.471,50) (229.471,50) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.850,40 12.850,40 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (26.699,53) (26.699,53) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.428.808,37 4.428.808,37 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (4.228.808,33) (4.228.808,33) (0,00) (0,00) (0,00)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 3.143.196,17 3.143.196,17 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.892.654,36) (3.892.654,36) (0,00) (0,00) (0,00)
7. sonstige Verbindlichkeiten 374.169,61 374.169,61 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (509.935,17) (509.935,17) (0,00) (0,00) (0,00)
11.929.569,50 11.929.569,50 0,00 0,00 577.059,38
(10.038.815,93) (10.038.352,97) (462,96) (0,00) (660.267,00)

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wefers Technik GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wefers Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wefers Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 6. September 2024

Nordwest Revision GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beering, Wirtschaftsprüfer

Dr. Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer

Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 09.10.2024 festgestellt.

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