Aked Vorratsges. mbHLiquidiert

60325 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 87609
Vorher
Deka Asset Management 01 GmbHGesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe mbH
Eingetragen
5.3.2010
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe mbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

der Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe mbH, Frankfurt am Main

Aktivseite

EUR Stand 31.12.2013
EUR
EUR Stand 31.12.2012
EUR
A. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 99,60   0,00  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.856.305,06   1.982.220,76  
3. sonstige Vermögensgegenstände 141.536,23 1.997.940,89 21.613,27 2.003.834,03
B. Rechnungsabgrenzungsposten   33.085,97   30.434,18
Summe der Aktiva   2.031.026,86   2.034.268,21

Passivseite

       
  EUR Stand 31.12.2013
EUR
EUR Stand 31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00   100.000,00  
II. Kapitalrücklage 900.000,00   900.000,00  
III. Gewinnrücklagen        
a) satzungsmäßige Rücklagen 10.000,00   10.000,00  
IV. Gewinnvortrag 755.200,67   377.748,18  
V. Jahresüberschuss 36.531,66 1.801.732,33 377.452,49 1.765.200,67
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00   0,00  
2. Steuerrückstellungen 8.654,77   8.654,77  
3. Sonstige Rückstellungen 179.863,01 188.517,78 199.861,13 208.515,90
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.854,43   43.552,93  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 831,45   493,20  
3. Sonstige Verbindlichkeiten 18.090,87 40.776,75 16.505,51 60.551,64
davon aus Steuern EUR 18.090,87 (Vorjahr: EUR 16.505,51)        
Summe der Passiva   2.031.026,86   2.034.268,21

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften entsprechend den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft gilt als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den steuerlich anerkannten Sätzen bilanziert. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden, soweit zulässig, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Für Pensionsverpflichtungen wird der Verpflichtungsumfang durch unabhängige versicherungsmathematische Gutachter bewertet. Dabei wird zu jedem Abschlussstichtag der Barwert der erdienten Pensionsansprüche nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Für fondsgebundene Versorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des korrespondierenden Fondsvermögens bestimmt, werden die Pensionsverpflichtungen zum beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Fonds angesetzt, soweit dieser Wert einen zugesagten Mindestbetrag überschreitet.

Für die betriebliche Altersversorgung wurde durch ein Contractual Trust Arrangement (CTA) saldierungspflichtiges Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB geschaffen. Dieses wird durch einen rechtlich unabhängigen Treuhänder - den Deka Trust e.V. - gehalten. Das Deckungsvermögen besteht für die fondsgebundenen beitragsorientierten Versorgungszusagen im Wesentlichen aus dem pro Mitarbeiter individuell zugeordneten Fondsvermögen sowie weiterer Vermögensmittel zur Deckung der biometrischen Risiken aus vorzeitigen Versorgungsfällen und des Nachfinanzierungsrisikos. Das Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mindert den Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Die Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Des Weiteren besteht für die Mitarbeiter zusätzlich die Möglichkeit, in Arbeitszeitkonten einzubezahlen. Die Konten werden in Geld geführt und sind analog zu den leistungsorientierten Zusagen durch Deckungsvermögen im Deka Trust e.V. gedeckt. Der Bilanzansatz ergibt sich aus der Differenz von Verpflichtungsumfang und beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)

Anschaffungskosten 01.01.2013 Zugänge/
Abgänge
Anschaffungskosten 31.12.2013 Kumulierte Abschreibungen
Im materielle Vermögenswerte 0,7 - 0,7 0,7
Software und Lizenzen        
Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,8 0,4 4,2 4,2
Gesamt Anlagevermögen 4,5 0,4 4,9 4,9
Abschreibungen lfd. Jahr Buchwert 31.12.2013 Buchwert 31.12.2012
Im materielle Vermögenswerte 0,0 0,0 0,0
Software und Lizenzen      
Sachanlagen      
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,4 0,0 0,0
Gesamt Anlagevermögen 0,4 0,0 0,0

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen richten sich mit 206 TEUR (im Vorjahr 482 TEUR) an die Gesellschafterin DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main aus einem laufenden Bankguthaben und mit 1.650 TEUR an die DekaBank Deutsche Girozentrale Luxembourg S.A., Luxemburg aus einer Termingeldanlage.

Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden überwiegend Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt ausgewiesen, diese betreffen das Berichtsjahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 100 TEUR und hat sich ebenso wie die Kapitalrücklage in Höhe von 900 TEUR und die satzungsmäßige Rücklage von 10 TEUR gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Alleinige Gesellschafterin ist die DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main.

Das Jahresergebnis 2012 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Juni 2013 in Höhe von 377 TEUR als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen, der Gewinnvortrag beträgt nun 755 TEUR.

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 37 TEUR erwirtschaftet.

4. Rückstellungen

Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G auf der Basis folgender versicherungsmathematischer Parameter:

in % 31.12.2013 31.12.2012
Rententrend für Anpassungen nach § 16 Abs. 2 BetrAVG 1) 2,0 2,0
Rentenanpassung bei Gesamtrentenfortschreibung 1) 2,5 2,5
Gehaltstrend 1) 2,5 2,5

1) Für die Bewertung der fondsbasierten Zusagen nicht relevant, da diese nicht endgehaltsabhängig sind.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im November 2013 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, dieser Zinssatz beträgt 4,89 %. Für die verfallbaren Anwartschaften wird bei der Berechnung ein Fluktuationsprofil mit dem Faktor 1,5 angesetzt.

In dieser Position sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten, sofern der Verpflichtungsumfang den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt.

Die Rückstellungen nach der Verrechnung sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung des Deckungsvermögens 2013
(TEUR)
2012
(TEUR)
Pensionsrückstellungen    
Anschaffungskosten Deckungsvermögen 111 112
Zeitwert Deckungsvermögen 147 130
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 147 130
Erträge aus dem Deckungsvermögen -4 11
Aufwendungen aus der Aufzinsung 7 5
Passivierung des Unterdeckungsbetrages 0 0

Die Steuerrückstellungen entfallen auf Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von 4 TEUR und für Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 5 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 180 TEUR setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Tantiemezahlungen, Resturlaub, Ausgleichsstunden und sonstige Personalkosten in Höhe von 130 TEUR und aus Rückstellungen für Prüfungskosten in Höhe von 25 TEUR sowie 25 TEUR für ausstehende Rechnungen zusammen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten ergeben sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 22 TEUR und Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern sowie Solidaritätszuschlag von 18 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit 1 TEUR (im Vorjahr 1 TEUR) gegenüber der Gesellschafterin DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main aus der laufenden Verrechnung.

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

6. Erläuterungen zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft nimmt Leistungen einzelner Gesellschaften der Deka-Gruppe in Anspruch, die insbesondere die Bereitstellung von Büroräumen, Rechtsberatung, DV-Versorgung, Personalverwaltung, Rechnungswesen und Interne Revision betreffen. Die Höhe der zu leistenden Vergütung ist abhängig vom Umfang der in Anspruch genommenen Leistungen. Im Geschäftsjahr betrug sie 737 TEUR. Die entsprechenden Geschäftsbesorgungsverträge sind mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Geschäftsjahresende des Kündigenden kündbar.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe ist eine 100 %iges Tochterunternehmen der DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht.

Die Gesamtbezüge an die Geschäftsführung beliefen sich auf 391.418 Euro. Es wurden bisher keine Vergütungen für den Aufsichtsrat gezahlt.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 8 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 5 in Vollzeit beschäftigt.

AUFSICHTSRAT

Vorsitzender:

Josef Hastrich,
Stv. Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln, Köln

Stellvertretender Vorsitzender:

Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis,
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.V., Berlin

Mitglieder:

Michael Bläsius,
Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Reutlingen, Reutlingen

Frank Brockmann,
Mitglied des Vorstands der Hamburger Sparkasse, Hamburg

Dr. Walter Eschle,
Stv. Vorsitzender des Vorstands der Stadtsparkasse Augsburg, Augsburg

Prof. Dr. h.c. Rudolf Faltermeier (bis 31. März 2013),
Vizepräsident des Sparkassenverbandes Bayern, München (bis 31. März 2013)

Ulrich Franzen (ab 1. April 2013),
Mitglied des Vorstands der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Dresden

Joachim Hoof (bis 28. Februar 2013),
Vorsitzender des Vorstands der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Dresden

Uwe Johmann,
Mitglied des Vorstands der Sparkasse Saarbrücken, Saarbrücken

Hans Laven,
Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Paderborn-Detmold, Paderborn

Dr. Martin Lüdiger,
Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Holstein, Eutin

Frank Nickel,
Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Werra-Meißner, Eschwege

Michael M. Rüdiger (ab 16. November 2013)
Vorsitzender des Vorstands der DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main/Berlin

Roland Schmautz (ab 4. April 2013),
Vizepräsident des Sparkassenverbandes Bayern, München (ab 1. April 2013)

Peter Scholten,
Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Rhein-Nahe, Bad Kreuznach

Michael Senft,
Mitglied des Vorstands der Sparkasse Hildesheim, Hildesheim

Dr. Georg Stocker (bis 15. November 2013)
Mitglied des Vorstands der DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main

Jürgen Wannhoff,
Vizepräsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, Münster

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Herr Carsten Bolle
Laatzen
Vorsitzender der Geschäftsführung

Herr Karsten Wenige,
Frankfurt am Main

 

Frankfurt am Main, 27. März 2014

Bolle

Wenige

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