Fondsmanagement
Aked Vorratsges. mbHLiquidiert
60325 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
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Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe mbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013der Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe mbH, Frankfurt am MainAktivseite
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften entsprechend den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft gilt als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den steuerlich anerkannten Sätzen bilanziert. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden, soweit zulässig, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Für Pensionsverpflichtungen wird der Verpflichtungsumfang durch unabhängige versicherungsmathematische Gutachter bewertet. Dabei wird zu jedem Abschlussstichtag der Barwert der erdienten Pensionsansprüche nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Für fondsgebundene Versorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des korrespondierenden Fondsvermögens bestimmt, werden die Pensionsverpflichtungen zum beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Fonds angesetzt, soweit dieser Wert einen zugesagten Mindestbetrag überschreitet. Für die betriebliche Altersversorgung wurde durch ein Contractual Trust Arrangement (CTA) saldierungspflichtiges Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB geschaffen. Dieses wird durch einen rechtlich unabhängigen Treuhänder - den Deka Trust e.V. - gehalten. Das Deckungsvermögen besteht für die fondsgebundenen beitragsorientierten Versorgungszusagen im Wesentlichen aus dem pro Mitarbeiter individuell zugeordneten Fondsvermögen sowie weiterer Vermögensmittel zur Deckung der biometrischen Risiken aus vorzeitigen Versorgungsfällen und des Nachfinanzierungsrisikos. Das Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mindert den Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Die Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen verrechnet. Des Weiteren besteht für die Mitarbeiter zusätzlich die Möglichkeit, in Arbeitszeitkonten einzubezahlen. Die Konten werden in Geld geführt und sind analog zu den leistungsorientierten Zusagen durch Deckungsvermögen im Deka Trust e.V. gedeckt. Der Bilanzansatz ergibt sich aus der Differenz von Verpflichtungsumfang und beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen richten sich mit 206 TEUR (im Vorjahr 482 TEUR) an die Gesellschafterin DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main aus einem laufenden Bankguthaben und mit 1.650 TEUR an die DekaBank Deutsche Girozentrale Luxembourg S.A., Luxemburg aus einer Termingeldanlage. Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden überwiegend Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt ausgewiesen, diese betreffen das Berichtsjahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 100 TEUR und hat sich ebenso wie die Kapitalrücklage in Höhe von 900 TEUR und die satzungsmäßige Rücklage von 10 TEUR gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Alleinige Gesellschafterin ist die DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main. Das Jahresergebnis 2012 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Juni 2013 in Höhe von 377 TEUR als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen, der Gewinnvortrag beträgt nun 755 TEUR. Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 37 TEUR erwirtschaftet. 4. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G auf der Basis folgender versicherungsmathematischer Parameter:
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im November 2013 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, dieser Zinssatz beträgt 4,89 %. Für die verfallbaren Anwartschaften wird bei der Berechnung ein Fluktuationsprofil mit dem Faktor 1,5 angesetzt. In dieser Position sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten, sofern der Verpflichtungsumfang den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt. Die Rückstellungen nach der Verrechnung sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Die Steuerrückstellungen entfallen auf Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von 4 TEUR und für Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 5 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 180 TEUR setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Tantiemezahlungen, Resturlaub, Ausgleichsstunden und sonstige Personalkosten in Höhe von 130 TEUR und aus Rückstellungen für Prüfungskosten in Höhe von 25 TEUR sowie 25 TEUR für ausstehende Rechnungen zusammen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten ergeben sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 22 TEUR und Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern sowie Solidaritätszuschlag von 18 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit 1 TEUR (im Vorjahr 1 TEUR) gegenüber der Gesellschafterin DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main aus der laufenden Verrechnung. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 6. Erläuterungen zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft nimmt Leistungen einzelner Gesellschaften der Deka-Gruppe in Anspruch, die insbesondere die Bereitstellung von Büroräumen, Rechtsberatung, DV-Versorgung, Personalverwaltung, Rechnungswesen und Interne Revision betreffen. Die Höhe der zu leistenden Vergütung ist abhängig vom Umfang der in Anspruch genommenen Leistungen. Im Geschäftsjahr betrug sie 737 TEUR. Die entsprechenden Geschäftsbesorgungsverträge sind mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Geschäftsjahresende des Kündigenden kündbar. V. Sonstige AngabenDie Gesellschaft für Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe ist eine 100 %iges Tochterunternehmen der DekaBank Deutsche Girozentrale, Berlin/Frankfurt am Main und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht. Die Gesamtbezüge an die Geschäftsführung beliefen sich auf 391.418 Euro. Es wurden bisher keine Vergütungen für den Aufsichtsrat gezahlt. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 8 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 5 in Vollzeit beschäftigt. AUFSICHTSRAT Vorsitzender: Josef Hastrich,
Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis,
Mitglieder: Michael Bläsius,
Frank Brockmann,
Dr. Walter Eschle,
Prof. Dr. h.c. Rudolf Faltermeier (bis 31. März
2013),
Ulrich Franzen (ab 1. April 2013),
Joachim Hoof (bis 28. Februar 2013),
Uwe Johmann,
Hans Laven,
Dr. Martin Lüdiger,
Frank Nickel,
Michael M. Rüdiger (ab 16. November 2013)
Roland Schmautz (ab 4. April 2013),
Peter Scholten,
Michael Senft,
Dr. Georg Stocker (bis 15. November 2013)
Jürgen Wannhoff,
GESCHÄFTSFÜHRUNG Herr Carsten Bolle
Herr Karsten Wenige,
Frankfurt am Main, 27. März 2014 Bolle Wenige |
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