Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 23891
Vorher
Deutsche Asset Management International GmbHDeutsche Asset & Wealth Management International GmbH
Eingetragen
9.11.1983
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Vermittlung von Krediten
Gegenstand
a) die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung) oder deren Nachweis und b) die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverarbeitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung) und c) die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) und d) die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung) und e) die Beratung natürlicher und juristischer Personen und Gesellschaften jeder Rechtsform im In- und Ausland bei der Anlage von Vermögenswerten jeder Art, mit Ausnahme der Rechts- und Steuerberatung, und f) die Verwaltung einzelner in Vermögenswerten jeder Art angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum, soweit hierfür nicht eine Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch erforderlich ist und g) die Erstellung, Verbreitung oder Weitergabe von Finanzanalysen oder anderen Informationen über Finanzinstrumente oder deren Emittenten, die direkt oder indirekt eine Empfehlung für eine bestimmte Anlageentscheidung enthalten, und h) die Anschaffung, Veräußerung und Verwaltung von Kreditforderungen im fremden Namen und für fremde Rechnung mit Entscheidungsspielraum und i) die Betreuung von Vertriebspartnern und ausländischen Investmentvermögen und j) der Vertrieb von Versicherungsverträgen und k) der Vertrieb von privaten Altersvorsorgeprodukten (z.B. Altersvorsorgeverträge nach § 1 Abs. 1 des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes, Verträge zum Aufbau einer eigenen kapitalgedeckten Altersversorgung im Sinne von § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b des Einkommensteuergesetzes), soweit hierfür nicht eine Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch erforderlich ist und l) die Auflegung und der Vertrieb von Produkten sowie die Administration von Leistungen aus dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge und Vergütungs-gestaltung (z.B. Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeit und Lebensarbeitszeitmodellen, Auslagerung von Pensionsverbindlichkeiten), soweit hierfür nicht eine Erlaubnis nach dem Gesetz über das Kreditwesen erforderlich ist und m) die Auflegung, der Vertrieb und die Verwaltung von Vermögensanlagen im Sinne des Vermögensanlagengesetzes, insbesondere von geschlossenen Fonds sowie damit verbundene Dienstleistungen und Tätigkeiten, soweit hierfür nicht eine Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch erforderlich ist und n) die Vermittlung des Abschlusses von Darlehensverträgen und o) das Durchführen von sonstigen nicht erlaubnispflichtigen Tätigkeiten in Zusammenhang mit der Erbringung von Finanzdienstleistungen oder den weiteren vorgenannten Tätigkeiten durch das Unternehmen oder durch Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Terry Ng
seit 17.11.2025
Prokura
Anne Tilmann
seit 6.11.2024
Prokura
Stefan Schroth
seit 2.9.2024
Prokura
Eric Stephenson
seit 21.5.2024
Prokura
Andrea Dr. Haeusler
seit 21.5.2024
Prokura
Leonie von Selzam
seit 8.11.2023
Prokura
Andrea Rothmund
seit 8.11.2023
Prokura
Stefan Alexander Aust
seit 10.2.2023
Prokura
Caroline Kühnel-Roß
seit 10.2.2023
Prokura
Gereon Kronenberger
seit 26.1.2023
Prokura
Carola Marx
seit 26.1.2023
Prokura
Hendrik Keith
seit 26.1.2023
Prokura
Prokura
Clemens von Drigalski
seit 26.1.2023
Prokura
Volker Beck
seit 17.10.2022
Prokura
Daniel Häckler
seit 20.6.2022
Prokura
Daniel Dr. Kieper
seit 22.12.2021
Prokura
Joerg Hupertz
seit 20.9.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Tschall
seit 4.9.2013
Prokura
Frank Grunwald
seit 4.9.2013
Prokura
Petra Elisabeth Gerth
seit 25.1.2006
Prokura
Georg Johann Schuh
seit 1.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
8.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DWS International GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS International GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DWS International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWS International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 21. März 2025

Forvis Mazars GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer

Marvin Strache, Wirtschaftsprüfer

Amtsgericht
Frankfurt am Main HRB 23891

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2024

Aktivseite

EUR Vorjahr
EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 58.632.951,14 53.801.249,66
2. Forderungen an Kunden 153.188.700,46 139.275.043,59
3. Immaterielle Anlagewerte Geschäfts- oder Firmenwert 6.557.934,93 8.387.896,37
4. Sachanlagen 433.007,15 653.882,58
5. Sonstige Vermögensgegenstände 93.447.775,36 110.483.493,34
6. Rechnungsabgrenzungsposten 938.835,14 649.060,13
Summe der Aktiva 313.199.204,18 313.250.625,67

Passivseite

EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 71.458.655,96 81.120.347,94
2. Passive latente Steuern 273.925,80 358.206,19
3. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 33.988.302,81 38.755.437,78
b) andere Rückstellungen 121.138.846,73 106.677.160,88
155.127.149,54 145.432.598,66
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 8.000.000,00 8.000.000,00
b) Kapitalrücklage 65.763.921,88 65.763.921,88
c) Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 12.575.551,00 12.575.551,00
86.339.472,88 86.339.472,88
Summe der Passiva 313.199.204,18 313.250.625,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Aufwendungen

EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Zinsaufwendungen 77.703,24 73.288,19
2. Provisionsaufwendungen 17.984.872,87 18.991.035,60
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 108.408.054,29 99.780.647,24
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 20.997.939,68 23.359.288,73
darunter: für Altersversorgung EUR 4.193.176,78 (Vorjahr TEUR 8.195) 129.405.993,97 123.139.935,97
b) andere Verwaltungsaufwendungen 170.434.641,87 164.357.437,24
299.840.635,84 287.497.373,21
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.053.927,62 2.165.143,21
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 169.148,65 1.884.938,47
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 262.136,88 0,00
7. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 1.640.510,46 1.714.445,67
8. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 33.057.911,12 29.897.993,99
Summe der Aufwendungen 355.086.846,68 342.224.218,34

Erträge

EUR Vorjahr
EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften
aa) laufende positive Zinserträge 4.355.943,47 3.116.841,16
2. Provisionserträge 346.977.448,21 327.621.839,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.753.455,00 11.485.537,69
Summe der Erträge 355.086.846,68 342.224.218,34

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die DWS International GmbH (DWS International) hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main in der Abteilung B mit der Nummer 23891 eingetragen.

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der DWS International ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzwährung ist EURO.

Verrechnungsverbot

Entsprechend § 246 Absatz 2 Satz 1 HGB werden grundsätzlich weder Aktivposten mit Passivposten noch Aufwendungen mit Erträgen verrechnet. Lediglich Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den entsprechenden Schulden im Sinne von§ 246 Absatz 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Sachanlagen und Immaterielle Anlagewerte

Die Bilanzierung der Sachanlagen und Immateriellen Anlagewerte erfolgt zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Für selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ein Sammelposten geführt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet. Der verwendete Zinssatz (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre) beträgt 1,90%, die Steigerung der anrechenbaren Bezüge wird mit 2,03%, die Anpassung der laufenden Renten mit 2,03% angenommen. Als Sterbetafeln werden die modifizierten Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die anderen Rückstellungen sind gemäß§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Erträge und Aufwendungen werden grundsätzlich periodengerecht abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Entwicklung des Anlagevermögens siehe Anlage.

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig. Der Ausweis umfasst im Wesentlichen Guthaben in laufender Rechnung über TEUR 55.306 (Vj. TEUR 50.337). Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 wurde mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA ein Cash Pool Vertrag abgeschlossenen. Der Anstieg ist auf die verbesserten Zahlungsmodalitäten der Weiterverrechnungen von Managementleistungen an Konzerngesellschaften zurückzuführen.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden sind kurzfristig fällig und resultieren im Wesentlichen aus der Verwaltung von Finanzportfolios.

Immaterielle Anlagewerte

Die unter den Immateriellen Anlagewerten ausgewiesenen fortgeschriebenen Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 6.558 (Vj. TEUR 8.388) betreffen den Erwerb von Rechten zur Erbringung von Vertriebsleistungen durch Filialen gegenüber verbundenen Unternehmen und stellen den Unterschiedsbetrag zwischen gezahltem Kaufpreis und den Werten der Vermögensgegenstände abzgl. Schulden dar.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Bilanzposten Sonstige Vermögensgegenstände enthält im Wesentlichen Guthaben aus dem Cash Pool Vertrag mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA in Höhe von TEUR 86.803, Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.551 (Vj. TEUR 456) sowie Forderungen aus der Verrechnung von Managementleistungen an Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 363 (Vj. TEUR 151).

Sonstige Verbindlichkeiten

Unter Sonstige Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen die Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft, der DWS Group GmbH & Co. KGaA, aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 33.058 (Vj. TEUR 29.898) und weitere Verbindlichkeiten aus der konzerninternen Leistungsverrechnung von TEUR 30.590 (Vj. TEUR 46.627) ausgewiesen. Diese sind allesamt kurzfristig und innerhalb eines Jahres fällig.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 274 (Vj. TEUR 358) umfassen im Wesentlichen latente Steuern aus den Unterschieden der Wertansätze höchstzulässiger Pensionsrückstellungen der Steuerbilanz.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat im Rahmen der erstmaligen Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) festgelegten neuen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln im Geschäftsjahr 2010 das Wahlrecht nach EGHGB Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 und 2 nicht angewendet.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde zum 31. Dezember 2024 nach der projizierten Einmalbeitragsmethode in Höhe von TEUR 145.591 (Vj. TEUR 146.584) berechnet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Stichtag TEUR -1.157 (Vj. TEUR 1.750).

Das Deckungsvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag unter Ansatz zu Zeitwerten auf TEUR 111.603 (Vj. TEUR 107.828). Die Erhöhung des Deckungsvermögens um TEUR 3.775 ist im Wesentlichen auf den positiven Ertrag aus dem Deckungsvermögen zurückzuführen.

Nach Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsrückstellung entsprechend den Vorgaben des BilMoG ergibt sich eine Rückstellung in Höhe von TEUR 33.988 (Vj. TEUR 38.755).

Das Deckungsvermögen besteht aus den folgenden Vermögensgegenständen:

2024
TEUR
2023
TEUR
Anteile an verschiedenen Pensionsfonds
Anschaffungskosten 107.584 103.894
Zeitwert 111.603 107.828

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen sind im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen (TEUR 52.348; Vj. TEUR 40.455), für an Mitarbeiter zu zahlende Sondervergütungen (TEUR 49.040; Vj. TEUR 42.468) und für Vorruhestandsverpflichtungen (TEUR 8.639; Vj. TEUR 10.017) gebildet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 86.339 (Vj. TEUR 86.339) und besteht aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 8.000 (Vj. TEUR 8.000), einer gemäß§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildeten Kapitalrücklage von TEUR 65.764 (Vj. TEUR 65.764) und den anderen Gewinnrücklagen von TEUR 12.576 (Vj. TEUR 12.576).

Fremdwährungsposition

Es liegen zum Bilanzstichtag auf ausländische Währung lautende Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 2.140 (Vj. TEUR 2.628) und an Kunden in Höhe von TEUR 5.898 (Vj. TEUR 5.678) vor. Die auf ausländische Währung lautenden Verbindlichkeiten betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Angaben zu verbundenen Unternehmen

Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen und Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen

2024
TEUR
2023
TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 26.161 24.272
Forderungen an Kunden 116.744 107.806
Sonstige Vermögensgegenstände 363 151
Sonstige Verbindlichkeiten 63.647 76.525

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin

Am Bilanzstichtag besteht gegenüber der alleinigen Gesellschafterin eine Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in Höhe von TEUR 33.058 (Vj. TEUR 29.898).

Termingeschäfte

Am Bilanzstichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Die Provisionserträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Finanzportfolioverwaltung in Höhe von TEUR 127.419 (Vj. TEUR 125.614), Erträge aus Vertriebsleistungen in Höhe von TEUR 107.903 (Vj. TEUR 112.633) und Erträge aus konzerninternen Servicedienstleistungen in Höhe von TEUR 86.398 (Vj. TEUR 64.642).

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen den Saldo aus dem Ertrag aus der Verzinsung von Pensionsverpflichtungen und ähnlichen langfristigen Verpflichtungen und dem Ergebnis aus der Bewertung der Vermögensgegenstände der zugehörigen Deckungsvermögen mit dem Zeitwert in Höhe von TEUR 3.047 (Vj. TEUR 9.433).

2024
TEUR
2023
TEUR
Zinsaufwand aus Personalverpflichtungen -1.278 -1.309
Der Zinsaufwand wird mit den Erträgen bzw. Aufwendungen der im Deckungsvermögen befindlichen Pensionsfonds verrechnet:
Ergebnis aus der Bewertung zum Zeitwert - Aufwand (-); Ertrag (+) - 4.325 10.742
Verbleibendes Zinsergebnis - Ertrag bzw. Aufwand(-) -nach Verrechnung mit den Erträgen (Aufwendungen) aus dem Deckungsvermögen 3.047 9.433

Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 9.411 (Vj . TEUR 7.084) Aufwendungen für Portfolioverwaltung sowie in Höhe von TEUR 3.467 (Vj. TEUR 3.831) Aufwendungen für den Bezug von Portfolio-Managementleistungen und in Höhe von TEUR 2.982 (Vj. TEUR 5.441) Aufwendungen für Vertriebstätigkeiten.

Andere Verwaltungsaufwendungen

Unter den anderen Verwaltungsaufwendungen werden im Wesentlichen Aufwendungen für konzerninterne Leistungen über TEUR 139.744 (Vj. TEUR 136.251), für elektronische Datenverarbeitung über TEUR 10.451 (Vj . TEUR 9.002) und für Werbung über TEUR 3.699 (Vj. TEUR 3.760) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Verluste aus Währungsabsicherungen (TEUR 145).

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr 2024 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 15 aus der Auflösung von Rückstellungen angefallen. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge für beanspruchte Dienstleistungen gab es keine (Vj . TEUR 0).

Steueraufwand

Auf Basis des in 2017 mit der alleinigen Gesellschafterin, der DWS Group GmbH & Co. KGaA, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages fallen ausschließlich in den EU Niederlassungen für das Geschäftsjahr laufende Steuern an.

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA verzichtet als Organträgerin auf eine Weiterbelastung des Ertragsteueraufwands an die Organgesellschaften.

Sonstige Angaben

Angaben zur Finanzportfolioverwaltung und Anlageberatung

Die Gesellschaft verwaltete oder beriet zum Bilanzstichtag 503 (Vj. 533) Portfolios bzw. Mandate mit einem Volumen von Mio EUR 129.557 (Vj. Mio EUR 118.191).

Zahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft einschließlich ihrer Filialen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 466 (Vj. 441) außertariflich angestellte und 205 (Vj. 206) tariflich angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführungsbezüge betrugen im Geschäftsjahr 2024 insgesamt TEUR 1.432 (Vj. TEUR 1.172), davon entfallen TEUR 3 77 (Vj. TEUR 311) auf aktienbasierte Vergütungen.

An ehemalige Geschäftsführer oder deren Hinterbliebene wurden Versorgungsbezüge in Höhe von TEUR 202 (Vj. TEUR 200) gezahlt. Die für ehemalige Geschäftsführer gebildeten Pensionsrückstellungen betrugen TEUR 2.928 (Vj. TEUR 3.069).

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres TEUR 101 (Vj. TEUR 99). Darüber hinaus entfallen TEUR 56 (Vj. TEUR 55) auf andere Bestätigungsleistungen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Dr. Matthias Liermann

Sprecher der Geschäftsführung der DWS International GmbH, Frankfurt am Main

Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main

Mitglied des Aufsichtsrates der DWS Investment S.A., Luxemburg

Jörg Hupertz

Geschäftsführer der DWS International GmbH, Frankfurt am Main

Geschäftsführer der DWS Global Business Services Inc., Taguig City (seit 23.09.2024)

Georg Schuh

Geschäftsführer der DWS International GmbH, Frankfurt am Main

Geschäftsführer der DWS Alternatives GmbH, Frankfurt am Main (seit 15.05.2024)

Geschäftsführer der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main (seit 15.03.2025)

Geschäftsführer der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main (seit 15.03.2025)

Mitglied des Vorstands der Sterbekasse für die Angestellten der Deutsche Bank Gruppe, Frankfurt am Main

Gero Schomann

Geschäftsführer der DWS International GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Mitglied des Verwaltungsrats der DB Vita S.A., Luxemburg (bis zum 31.12.2024)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutscher Pensionsfonds AG, Köln (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der Prof. Weber GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 16.01.2024)

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin ist die DWS Group GmbH & Co. KGaA GmbH, Frankfurt am Main, eine Konzerngesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main.

Die DWS International GmbH gehört zum Konzernverbund der Deutsche Bank Gruppe und wird deshalb befreiend in den Konzernabschluss der Deutsche Bank AG für den größten Kreis von Unternehmen der Deutsche Bank AG nach IFRS gemäß§ 340i HGB i.V. mit den Vorschriften nach Art. 57 Satz 1 Nr. 2 EGHGB sowie Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (AB 1. EG Nr. L 243 S.1) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die DWS International GmbH gehört als unmittelbare Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA auch zum Konzernverbund der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main.

Der Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Ergebnisabführung

Der Gewinn des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 33.057.911 ,12 (Vj. TEUR 29.898) wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DWS Group GmbH & Co. KGaA abgeführt.

 

Frankfurt am Main, 20. März 2025

Die Geschäftsführung

Dr. Liermann

Hupertz

Schuh

Anlagespiegel 2024

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2024
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2024
Euro
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.428.416,00 0,00 0,00 4.428.416,00
b) Geschäfts- oder Firmenwert 19.276.605,95 0,00 0,00 19.276.605,95
23.705.021,95 0,00 0,00 23.705.021,95
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.038.707,93 26.837,14 0,00 2.065.545,07
25.743.729,88 26.837,14 0,00 25.770.567,02
Abschreibungen
Stand 01.01.2024
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2024
Euro
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.428.416,00 0,00 0,00 4.428.416,00
b) Geschäfts- oder Firmenwert 10.888.709,58 1.829.961,44 0,00 12.718.671,02
15.317.125,58 1.829.961,44 0,00 17.147.087,02
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.825,35 247.712,57 0,00 1.632.537,92
16.701.950,93 2.077.674,01 0,00 18.779.624,94
Buchwert 31.12.2024
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
b) Geschäfts- oder Firmenwert 6.557.934,93 8.387.896,37
6.557.934,93 8.387.896,37
Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.007,15 653.882,58
6.990.942,08 9.041.778,95

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen der Gesellschaft - Geschäftsmodell

Die DWS International GmbH (DWS International) erbringt Vertriebstätigkeiten im Bereich der DWS Gruppe. Zusätzlich verwaltet sie im Rahmen der Vermögensverwaltung Portfolios und Beratungsmandate für deutsche und internationale institutionelle Anleger und betreut geschlossene Beteiligungsmodelle. Die Gesellschaft übernimmt darüber hinaus die Handelsaktivitäten/Dealing Desk für die DWS Gruppe.

Die Gesellschaft gehört zu dem Konzernverbund der DWS Gruppe und wird in den Konzern-Abschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA (DWS KGaA) nach IFRS einbezogen. Die Gesellschaft gehört weiterhin der Deutsche Bank Gruppe an und wird in den Konzern-Abschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS einbezogen.

Zur alleinigen Gesellschafterin, der DWS Group GmbH & Co. KGaA, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Seit dem 26. Juni 2021 unterliegt die Gesellschaft den Aufsichtsanforderungen an Wertpapierfirmen (EU) 2019/2033 (IFR) und der Beaufsichtigung von Wertpapierfirmen (EU) 2019/2034 (IFD), letztere wurde ins deutsche Recht in das Wertpapierinstitutsgesetz umgesetzt. Sie ist demnach seitdem ein mittleres Wertpapierinstitut.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 hat die Gesellschaft einen Cash Pool Vertrag mit der DWS KGaA abgeschlossen, wobei die Salden der bei der Deutsche Bank AG geführten Bankkonten transferiert werden.

Offenlegung gemäß Teil Sechs der Investment Firm Regulation (EU) 2019/2033 (IFR)
IFR Artikel 46 ff.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Inhalte der im Teil 6 der IFR bezogenen Offenlegungen innerhalb der Berichterstattung (hier: im Lagebericht der DWS International) angegeben, mit den Verweisen zu den jeweiligen Abschnitten in diesem Lagebericht, welche diese Informationen enthalten.

Rechchtsgrundlage Inhalt Abschnitt im Lagebericht Anwendbarkeit
Art 47 IFR Risikomanagementziele und -politik Risikomanagementziele und -politik ja
Risikorahmenwerk Risikorahmenwerk ja
Finanzielles und Nichtfinanzielles Risiko Nichtfinanzielle Risiken ja
Art 4B IFR Unternehmensführung (a) Anzahl der von Mitgliedern des Leitungsorgans bekleideten Leitungs- oder Aufsichtsfunktionen Lagebericht -Grundlagen der Gesellschaft Abschnitt 1 Überblick über die Geschäftsführung der DWS International ja
(b) Diversität im Bezug auf das Leistungsorgan Überblick über die Geschäftsführung der DWS International ja
(c) Risikoausschuss nicht anwendbar
Art 49(1) IFR Eigenmittel (a) Abgleich mit der Bilanz Lagebericht Anlagen -Pflichtangaben gemäß Teil 6 der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) Offenlegungstabelle IFCC1 -Zusammensetzung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel Offenlegungstabelle IF CC2 -Abstimmung der Eigenmittel mit den geprüften Bilanzen ja
(b) Hauptmerkmal nicht anwendbar
(c) Beschränkungen bei der Berechnung der Eigenmittel Lagebericht Anlagen - Pflichtangaben gemäß Teil 6 der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) Offenlegungstabelle IF CC1 -Zusammensetzung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel Ja
Art 50 IFR Eigenmittelanforderungen (a) Zusammenfassung über die Angemessenheit des internen Kapitals Kapitalmanagement ja
(c) Eigenmittelanforderungen Aufsichtsrechtliches Kapital ja
(d) Eigenmittelanforderungen Aufsichtsrechtliches Kapital ja
Art 51 IFR Vergütungspolitik Vergütungspolitik und -praxis Vergütungen, Geschlechter-Neutralität, geschlechtspezifischem Gehaltsgefälle für Manager die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil haben ja
Art 52 IFR Anlagestrategie (a) Stimmrechtsanteile nicht anwendbar nicht anwendbar
(b) Abstimmungsverhalten nicht anwendbar
(c) Stimmrechtsberater nicht anwendbar
(d) Abstimmungsleitlinien nicht anwendbar
Art 53 IFR Umwelt, Sozial- und Unternehmensführungsrisiken (a) Nachhaltigkeitsrisiken Nachhaltigkeitsrisiken ja

Um Konsistenz und Vergleichbarkeit der Offenlegung aufsichtsrechtlicher Eigenmittel von Wertpapierinstituten sicherzustellen, sind die als Anlagen zum Lagebericht beigefügten Tabellen diesbezüglich für die Gesellschaft verpflichtende Offenlegungen der IFR.

Die Tabelle Formular EU IF CC1.01 zeigt die Zusammensetzung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel und einen Quervermerk zu den relevanten Bezugspunkten in der Bilanz, die in der zweiten Tabelle aufgeführt sind.

Die Tabelle Formular EU IF CC2 - Eigenmittelabstimmung mit geprüften Abschlüssen besteht aus der Bilanz, wie sie im Berichtsjahr testiert und veröffentlicht wurde.

Die DWS International veröffentlicht jährlich ihren Jahresabschluss einschließlich dem Lagebericht im Unternehmensregister.

Überblick über die Geschäftsführung der DWS International
IFR Artikel 48 (a), (b) und (c)

Die Geschäftsführer werden von der Gesellschafterin der DWS International bestellt und werden nach persönlicher Integrität, Fachwissen, Expertise und Branchenerfahrung ausgewählt. Die derzeitige Geschäftsführung der DWS International besteht aus 3 Mitgliedern. Die Gesellschaft verfügt über keinen Aufsichtsrat und ist nach dem GmbHG zur Aufstellung nicht verpflichtet, deshalb entfällt auch die Aufstellung eines Risikoausschusses.

Vorgaben zur Frauenquote wurden noch nicht festgelegt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In der Eurozone hat die Sorge um ein zu geringes Wachstum die Sorge um hohe Inflationsraten abgelöst, da sich der Inflationsausblick insgesamt aufgehellt hat. Vor diesem Hintergrund hat die EZB im Juni mit Zinssenkungen begonnen und den Leitzins in vier Schritten auf nunmehr 3,00% gesenkt. Kurzfristig verlief die Entwicklung der Inflation in der Eurozone allerdings immer noch recht volatil. Laut Eurostat erreichte die Inflationsrate im September mit 1, 7% den tiefsten Stand des Jahres, sie zog allerdings im Dezember erneut auf 2,4% an. Einerseits ist die Inflation im Dienstleistungssektor seit Ende letzten Jahres bei rund 4% hoch geblieben, was weiterhin eine restriktive Geldpolitik erfordert. Andererseits hat sich die europäische Wirtschaft merklich abgekühlt.

In den vergangenen Jahren prägten angebotsseitige Probleme das Bild: Schwierigkeiten in den Lieferketten, drohende Gasknappheit und Fachkräftemangel. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt und Probleme auf der Nachfrageseite dominieren. Viele Engpässe haben sich aufgelöst und die Gaspreise sind stark gefallen. Dennoch hat die restriktive Geldpolitik ihre Wirkung entfaltet, so dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgekühlt hat. In diesem Jahr hat die europäische Konjunktur wieder Tritt gefasst, getragen vor allem von den Exporten, den Konsumausgaben des Staates und einer leichten Erholung der Konsumausgaben der privaten Haushalte. Die zinssensitiven Bau- und Ausrüstungsinvestitionen wirkten zuletzt eher bremsend.

In den USA ist das Wirtschaftswachstum laut dem Bureau of Economic Analysis bisher robuster als ursprünglich erwartet. Aufwärtskorrekturen früherer Wirtschaftsdaten präzisieren das Wirtschaftsbild, insbesondere die Lage der privaten Haushalte ist etwas besser als zuvor gemeldet. Die Federal Reserve Bank überraschte mit einer unerwartet starken Zinssenkung um 50 Basispunkte im September, gefolgt von einer weiteren Senkung um 25 Basispunkte im November. Dies war möglich, da sich die Arbeitsmärkte auf ein neues Gleichgewicht abgekühlt haben, bei dem die Nachfrage weitgehend dem Angebot entspricht. Gleichzeitig kühlten sich die Inflationsraten weiter ab. Die US-Präsidentschaftswahlen gingen zugunsten des designierten Präsidenten Donald Trump aus. Dies führte zu einer gewissen Unsicherheit über die künftige Finanz-, Handels- und Migrationspolitik.

In Japan führten laut Daten des japanischen Gewerkschaftsbundes ein Wiederaufleben der Inflation und ein zunehmender Arbeitskräftemangel zu einer durchschnittlichen jährlichen Lohnerhöhung von 5,1 % bei den jährlichen Lohnverhandlungen im Frühjahr. Dies ist die höchste Lohnerhöhung seit 1991 und war der Auslöser für die Bank of Japan, im März ihre Politik der Negativzinsen und der Steuerung der Zinsstrukturkurve zu beenden. Stattdessen steuert sie nun den Tagesgeldsatz als Leitzins in einer Bandbreite von null bis zehn Basispunkten. Ungeachtet dessen hat der Yen aufgrund des vorherrschenden globalen Zinsumfelds weiter an Wert verloren und ist gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn um 10% gefallen.

Die chinesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen, teilweise begünstigt durch die Wiedereröffnung nach der Pandemie. Nach einem ebenfalls starken ersten Quartal mit einem Wachstum von 5,3% kühlte sich die chinesische Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf jedoch deutlich ab. Insbesondere der anhaltend starke Rückgang der Aktivitäten im Immobiliensektor und eine Verlangsamung der Einzelhandelsumsätze ließen die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der Wirtschaft schwinden. Der Tiefpunkt der wirtschaftlichen Aktivität wurde im dritten Quartal erreicht (4,6%). Dieses löste eine umfassende Runde wirtschaftspolitischer Stützungsmaßnahmen aus. Am 24. September kündigte die chinesische Notenbank Zinssenkungen und andere geldpolitische Lockerungen an, gefolgt von der Ankündigung fiskalpolitischer Maßnahmen durch das Politbüro und einer gemeinsamen Initiative des Wohnungsbauministeriums und anderer Institutionen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus. Die jüngste Ankündigung erfolgte auf der Sitzung des Nationalen Volkskongresses am 8. November, auf der ein detaillierter Plan zur Verbesserung der Finanz- und Verschuldungssituation der Kommunen vorgestellt wurde. Inzwischen haben sich die Wirtschaftsdaten für Oktober und November verbessert. Dies war vor allem auf die bereits im zweiten Quartal eingeführten politischen Anreize zurückzuführen, wie z. B. das neue Subventionsprogramm für den privaten Konsum, das "Trade-in"-Programm. Die verbesserte Stimmung wurde jedoch bald durch den Ausgang der US-Wahlen überschattet, der die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen möglicher neuer Strafzölle gegen China lenkte.

Im Jahr 2024 profitierten die Vermögensverwalter vom nachlassenden Inflationsdruck und den Beginn der Zinssenkungen, die zu einer Erholung der (Aktien-)Märkte führten, was ein starkes Wachstum der verwalteten Vermögenswerte unterstützte. Auf der anderen Seite blieb die makroökonomische Unsicherheit aufgrund der anhaltenden politischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und des russisch-ukrainischen Konflikts, bestehen und kann ein Risiko für das Geschäft darstellen, wenn sie von nationalen oder subnationalen Regierungen oder Behörden nicht angemessen gehandhabt wird.

Die Nettomittelzuflüsse zeigten einen divergierenden Trend. Während ETFs weiterhin wuchsen und an Popularität gewannen, insbesondere beim aktiven ETF-Produktangebot, verzeichneten traditionelle aktive Fondsmanager weiterhin Abflüsse. Hochverzinsliche Bargeld- und Geldmarktprodukte weisen trotz der Änderung der Geldpolitik Zuflüsse auf, da die Anleger weiterhin vorsichtig blieben und die attraktiven Renditen mit den Marktunsicherheiten und den Änderungen der Zinspolitik abwogen. Im Gegensatz dazu wurde mit Beginn der Zinssenkungen die Nachfrage auf Alternative Vermögenswerte wieder geweckt, da die Anleger begannen, außerhalb der öffentlichen Märkte nach höheren Renditen zu suchen. Diese Nachfrage führte dazu, dass Vermögensverwalter wieder begannen, ihr Kapital für Immobilien-, Private-Debt- oder Infrastrukturprojekte einzusetzen.

Die Anpassung an neue Technologien durch generative Künstliche Intelligenz oder Automatisierung wird immer entscheidender, um die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Darüber hinaus blieben Produktinnovationen und ein größerer Fokus auf maßgeschneiderte Kundenlösungen ein wichtiger Hebel, um Kosten zu senken und die Geschäftseffizienz zu steigern.

Nachhaltigkeit blieb weiterhin ein zentrales Thema für die Vermögensverwaltungsbranche. Im Jahr 2024 verzeichneten globale nachhaltige Investmentfonds weiterhin positive Nettomittelzuflüsse, jedoch niedriger als im Jahr 2023 und niedriger als der breitere Markt mit großer Volatilität in den einzelnen Regionen. Das globale Vermögen nachhaltiger Fonds ist im Jahr 2024 um 8% auf3,2 Mrd USD gestiegen, wobei 84% des Vermögens auf Europa entfielen.

Der deutsche Markt für Investmentfonds und Vermögensverwaltung zeigt gemäß der BVI Investmentstatistik für Dezember 2024 mit EUR 1.441,2 Mrd (Vj. EUR 1.251,1 Mrd) verwalteten Vermögen für Publikumsfonds einen deutlichen Anstieg. Dies ist vor allem auf das stark verbesserte Marktumfeld im gesamten Jahresverlauf zurückzuführen, nachdem die Fed erste Zinssenkungen im Jahr 2024 in Aussicht gestellt hat. Der Bereich der Spezialfonds zeigt mit EUR 2.016,7 Mrd. (Vj. EUR 1.918,5 Mrd) verwalteten Vermögen ebenfalls einen Anstieg.

Gemäß BVI hat die DWS-Gruppe ihre Führungsrolle am deutschen Retailmarkt mit 30,1 % (Vj. 28,0%) ausgebaut und gehört auch im institutionellen Bereich weiterhin zu den führenden Anbietern.

2.2. Geschäftsverlauf

Die DWS International beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 671 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 64 7).

Die Gesellschaft verwaltete oder beriet zum Bilanzstichtag 503 (Vj. 533) Portfolios bzw. Mandate mit einem Volumen von EUR 129.557 Mio (Vj. EUR 118.191 Mio).

Zentraler Fokus der Asset Management Strategie für die Gesellschaft liegt weiterhin in der Steuerung des Produktangebotes und der nachhaltigen Verbesserung der Produktperformance. Neben der Stärkung unseres Geschäftsfeldes Active Asset Management stellt dabei auch der weitere Aufbau des Geschäftsfeldes Passive Asset Management eine wichtige Säule dar.

2.3. Ertragslage

Die bedeutsame finanzielle Ertragskomponente der Gesellschaft sind Provisionserträge aus der Verrechnung der Vertriebsaktivitäten innerhalb der DWS-Gruppe sowie der Verwaltung von Portfolios sowie Spezialfonds. Die Ertragslage der Gesellschaft hängt daher weitgehend von der Entwicklung der Kapitalmärkte, dem Anlageerfolg des Portfoliomanagements und dem Absatzerfolg ab.

Die Provisionserträge belaufen sich auf EUR 347,0 Mio (Vj. EUR 327,6 Mio). Für eine nähere Darstellung der Provisionserträge verweisen wir auf die Darstellung im Anhang. Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf das positive Kapitalmarktumfeld zurückzuführen.

Die Provisionsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für bestehende Vertriebs- und Beratungskooperationen. Sie belaufen sich auf EUR 18,0 Mio (Vj. EUR 19,0 Mio). Für eine nähere Darstellung der Provisionsaufwendungen verweisen wir auf die Darstellung im Anhang.

Das Nettoprovisionsergebnis - der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft - beläuft sich auf EUR 329,0 Mio (Vj. EUR 308,6 Mio). Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf das im Jahresverlauf positivere Marktumfeld zurückzuführen. In der Vorjahresprognose wurde bereits ein geringfügiger Anstieg des Nettoprovisionsergebnisses erwartet (Vorjahres-Prognose für 2024: "Im Zusammenhang mit dem erwarteten Anstieg der Assets under Management in 2024 gehen wir von einem leicht steigenden Nettoprovisionsergebnis in 2024 gegenüber 2023 aus").

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen liegen mit EUR 299,8 Mio über dem Vorjahr (EUR 287,5 Mio). Sie setzen sich aus Personalaufwand in Höhe von EUR 129,4 Mio (Vj. EUR 123,1 Mio) und anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 170,4 Mio (Vj. EUR 164,4 Mio) zusammen. Die Zunahme des Personalaufwands gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Mitarbeiteranzahl begründet. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund gestiegener Konzernumlagen höher als im Vorjahr.

Das nach HGB bestimmte Aufwand-Nettoprovision-Verhältnis der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr 91,8% gegenüber einem Vorjahreswert von 93,9%.

Das Zinsergebnis konnte erneut aufgrund der positiven Zinsentwicklung von EUR 3,0 Mio auf EUR 4,3 Mio gesteigert werden.

Die Ertragslage ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Nettoprovisionsergebnisses und durch die positiven Effekten aufgrund der Zinsentwicklung geprägt. Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Jahresergebnis von EUR 33,1 Mio ab (Vj. EUR 29,9 Mio). Dieses ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, abzuführen.

2.4. Finanz- und Vermögenslage

Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft war im Wesentlichen geprägt durch ausreichendes Eigenkapital und eine gute Liquiditätssituation. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

Die wesentlichen Vermögenspositionen der Gesellschaft bestehen aus kurzfristigen Sonstigen Vermögensgegenständen (hier im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash Pool Vertrag mit der DWS KGaA), Forderungen an Kunden und Kreditinstituten sowie aus Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von insgesamt EUR 311,8 Mio (Vj. EUR 311,9 Mio). Der Anteil dieser wesentlichen Vermögenspositionen beläuft sich auf 99,6% (Vj. 99,6%) der Bilanzsumme.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 71,5 Mio (Vj. EUR 81,1 Mio) bestehen im Wesentlichen aus mittelfristigen konzerninternen Verbindlichkeiten.

Die Rückstellungen in Höhe von EUR 155,l Mio (Vj. EUR 145,4 Mio) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen im Personalbereich und übrigen Rückstellungen. Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf EUR 86,3 Mio (Vj. EUR 86,3 Mio). Das Eigenkapital der Gesellschaft sowie der unterjährig erzielte Liquiditätsüberschuss werden seit Juli 2023 auf Grundlage des Cash Pool Vertrags durch die DWS KGaA in Guthaben bei konzernverbundenen und konzernexternen Kreditinstituten angelegt.

Bei einer Bilanzsumme von rd. EUR 313 ,2 Mio (Vj. EUR 313 ,3 Mio) beläuft sich der Anteil des Eigenkapitals auf 27,6% (Vj. 27,6%).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet und die Gesellschaft konnte ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. Der Überschuss der liquiden Mittel als Saldo der kurzfristigen Forderungen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag EUR 122,8 Mio (Vj. EUR 128,5 Mio).

Die Vermögens- und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet und vor dem Hintergrund des geschilderten Markt- und Branchenumfelds als insgesamt zufriedenstellend zu beurteilen.

2.5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft (Netto-Provisionsergebnis) wurde unter Punkt 2.3 - Ertragslage bereits diskutiert.

Bedeutsame nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind neben dem verwalteten Fondsvolumen (siehe hierzu auch Punkt 2.2 - Geschäftsverlauf) die Performance der Produkte und das Serviceangebot. Die Planung und Steuerung dieser nicht finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt jedoch auf gesellschaftsübergreifender Ebene der DWS Gruppe unter Einbindung der Geschäftsführung der DWS International GmbH.

Auch in 2024 erhielt die DWS Gruppe wieder mehrere Auszeichnungen für die Produktpalette und die Qualität des Serviceangebotes.

Eine weiterhin ziel- und leistungsbasierte Personalpolitik soll bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Ebenen der Gesellschaft ein unternehmerisches Denken fördern. Unterstützt wird dies durch variable Vergütungskomponenten, die sich an der Erreichung individueller und gruppenbezogener sowie langfristiger Leistungsziele orientieren. Darüber hinaus sind auch entsprechende Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft sowie der DWS Gruppe und der Deutsche Bank Gruppe zu nennen.

2.6. Vergütungspolitik und -praxis
IFR Artikel 51

Die Offenlegung der Vergütungspolitik und -praxis ist in Anlage 2 zum Lagebericht dargelegt.

2.7. Anlagestrategie
IFR Artikel 52

Artikel 52 (l)(a) IFR verlangt die Offenlegung der Stimmrechte an Gesellschaften in EU-Mitgliedsstaaten, die mit den von der Gesellschaft direkt oder indirekt gehaltenen Aktien verbunden sind. Die Offenlegungspflicht gilt nur in Bezug auf Unternehmen, deren Aktien zum Handel an einem regulierten Markt zugelassen sind, und nur in Bezug auf die Aktien, die mit Stimmrechten verbunden sind, sofern der Anteil der Stimmrechte, die die Gesellschaft direkt oder indirekt hält, mehr als 5% aller mit den vom betreffenden Unternehmen emittierten Aktien verbundenen Stimmrechte beträgt. Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft im verwalteten Vermögen an keinen Gesellschaften Aktien mit Stimmrechten von mehr als 5%. Demnach entfallen die Angaben nach Artikel 52 (l)(b-d) IFR.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein adäquates Risikomanagementsystem. Hierbei ist die Gesellschaft insbesondere in das konzernweite Risikomanagementsystem der DWS Gruppe und Deutsche Bank Gruppe einbezogen.

Risikomanagementziele und -politik
IFR Artikel 47

Die strategische Risikoausrichtung wird unter Berücksichtigung der konzernweiten Einbindung und Verantwortlichkeit der Geschäftsführung festgelegt. Die Risikoposition der Gesellschaft wird mittels systematischer Identifizierung von Risikopotentialen gesteuert. Zudem werden auf Basis regelmäßig durchgeführter Risikoanalysen und deren Kommunikation entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Zu den wesentlichen Unternehmensrisikokategorien der Gesellschaft zählen 1) operationelle Risiken und 2) Sonstige Risiken. Die Identifizierung, Bewertung und Minderung der wichtigsten Risiken erfolgt über einen internen Steuerungsprozess und die Verwendung von Risikomanagementinstrumenten und -verfahren. Die Gesellschaft verfolgt einen klar definierten Risikoappetit. Der Ansatz zur Identifizierung und Folgenabschätzung stellt sicher, dass die Auswirkungen dieser Risiken auf Finanzergebnisse, langfristige strategische Ziele und Reputation angemessen bewertet, gesteuert und gemindert werden. Der Abschnitt ,Risikorahmenwerk' enthält detaillierte Informationen über die Steuerung der wesentlichen Risiken der Gesellschaft.

Die Bewertung der potenziellen Auswirkungen dieser Risiken erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung und -überwachung. Die Ergebnisse dieser Bewertung zeigen, dass die Gesellschaft derzeit ausreichend Kapital vorhält, um die Auswirkungen dieser Risiken im Zusammenspiel mit den verfügbaren Risikominderungsmaßnahmen zu tragen, falls sie in Übereinstimmung mit den Testparametern eintreten. Darüber hinaus führt die Gesellschaft regelmäßig Stresstests durch.

Der Hauptrisikotreiber unseres Geschäfts ist das nichtfinanzielle Risiko. Die Gesellschaft ist auch in geringem Umfang anderen Risikoarten, wie beispielsweise dem finanziellen Risiko, ausgesetzt, da der Kapitalmarkt, die Zahlungsströme und die Wechselkurse die Unternehmensaktivitäten beeinflussen.

Das Risikorahmenwerk erfasst alle relevanten Risikoarten und den Risikomanagementprozess bestehend aus Risikostrategie, Identifizierung, Analyse, Kommunikation und Steuerung.

Die Gesellschaft hat die Compliance- und Audit-Funktionen an die DWS KGaA ausgelagert. Die Compliance und Audit-Abteilungen bei der DWS KGaA sind in das von der Deutsche Bank Gruppe entwickelte Konzept für Compliance und Audit eingebunden und nehmen ihre Aufgaben unabhängig, risikoorientiert und prozessunabhängig wahr.

Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind dabei nicht erkennbar.

Risikorahmenwerk
IFR Artikel 47

Die Vielfalt des Geschäftsmodells der Gesellschaft erfordert es, Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu modellieren, zu messen, zu aggregieren, zu mindern und zu überwachen.

Es ist das zentrale Ziel, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft zu stärken, indem ein ganzheitlicher Ansatz für die Steuerung von Risiken und Erträgen auf allen Ebenen der Organisation sowie das effektive Management unseres Risiko-, Kapital- und Reputationsprofils eingesetzt wird. Bei den Geschäftsaktivitäten werden Risiken bewusst eingegangen.

Die folgenden Prinzipien stützen dabei das Risikomanagement-Rahmenwerk:

Risiken werden im Rahmen eines definierten Risikoappetits eingegangen,

Risiken müssen angemessen bewertet werden,

Risiken sind fortlaufend zu überwachen und zu steuern,

Risiken und Kapital werden mithilfe eines Rahmenwerks von Grundsätzen, Organisationsstrukturen sowie Mess- und Überwachungsprozessen gesteuert, die eng an den Geschäftsaktivitäten ausgerichtet sind.

Die Kernaufgaben des Risikomanagements obliegen der Geschäftsführung und werden von dem Bereich Risikomanagement und dem Risk and Control Committee (RCC) der DWS Gruppe überwacht.

Es wird ein klares Risikomanagementmodell verfolgt: das Modell der drei Verteidigungslinien (LoD). Die drei LoD-Ansätze und die ihnen zugrunde liegenden Governance-Standards gelten auf allen Unternehmensebenen.

Der Risikoappetit der Gesellschaft ist Teil des Risikoappetits der DWS Gruppe und der Deutschen Bank Gruppe. Der Risikoappetit sowie die Geschäfts- und Risikostrategie werden jährlich von der Geschäftsführung genehmigt. Darüber hinaus legt die Deutsche Bank Gruppe den Risikoappetit für seinen Unternehmensbereich Asset Management, im Wesentlichen der DWS Gruppe, fest, zu dessen Einhaltung die Gesellschaft verpflichtet ist.

Kapitalmanagement
IFR Artikel 50 (a)

Die DWS Group unterhält einen zukunftsgerichteten Kapitalplan, um die Entwicklung des Kapitalangebots und -bedarfs sowie die prognostizierte Kapitalausstattung des Konzerns einschließlich der DWS International aus rechnungslegungsbezogener, aufsichtsrechtlicher und ökonomischer Perspektive zu bewerten. Die ökonomische Perspektive berücksichtigt alle relevanten Risken, die durch interne Definitionen und Berechnungsmethoden quantifiziert werden. Die Kapitalplanung ist in den Gesamtstrategieplanungsprozess des Konzerns eingebettet, um einen integrierten Finanz- und Risikoplanungsansatz sicherzustellen und berücksichtigt den definierten Risikoappetit. Die Ergebnisse des Planungsprozesses fließen in die Entscheidungen des Managements ein beziehungsweise ermöglichen Managemententscheidungen, wie etwa die strategische Ausrichtung des Konzerns und die Ausnutzung rentabler Chancen für die Geschäftsentwicklung und Beteiligungsmöglichkeiten.

Der Strategische Kapitalplan bildet die Grundlage für die Abstimmung von Risiko-, Kapital- und Leistungszielen für die regelmäßige Überwachung des Risikokapital-Profils.

Die Abteilung Risk der DWS Gruppe führt unternehmensweite risikoartenübergreifende Prüfungen durch, um sicherzustellen, dass angemessene Verfahren zur Risikosteuerung und ein Risikobewusstsein vorhanden sind.

Es werden alle wesentlichen Risiken durch spezifische Risikomanagementprozesse gesteuert. Modellierungs- und Messansätze zur Quantifizierung von Risiken und des Kapitalbedarfs sind über alle bedeutenden Risikoklassen hinweg implementiert. Darüber hinaus ist ein spezifisches Kontroll-Rahmenwerk für Reputationsrisiken eingerichtet, das auch einen Ausschuss zur Bewertung und Steuerung von Angelegenheiten des Reputationsrisikos vorsieht.

Für die wesentlichen Kapital- und Liquiditätsgrenzwerte und -kennziffern sind eine Überwachung, Stresstests sowie Eskalationsprozesse etabliert.

Systeme, Prozesse und Richtlinien sind kritische Komponenten der Risikomanagementfähigkeit. Sie ermöglichen eine umfassende Darstellung und Kommunikation der zugrunde liegenden Rollen und Verantwortlichkeiten.

3 .1.1. Nichtfinanzielle Risiken
IFR Artikel 47

Das nichtfinanzielle Risiko umfasst das operationelle Risiko sowie das Reputationsrisiko.

Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen und Systemen, durch menschliches Versagen oder infolge externer Ereignisse, einschließlich des Rechtsrisikos, eintreten. Diese Definition umfasst keine Geschäfts- und Reputationsrisiken.

Das Reputationsrisiko ist das Risiko möglicher Schäden an unserer Marke und unserem Ruf. Das damit verbundene Risiko beziehungsweise die Auswirkung auf unsere Erträge, unser Kapital oder unsere Liquidität entsteht durch Assoziationen, Handlungen oder Nichthandlungen, die von Stakeholdern als unangemessen, unmoralisch oder nicht mit unserem Verhaltenskodex (Code of Conduct) vereinbar wahrgenommen werden könnten.

Nichtfinanzielle Risiken sind unserem Geschäftsmodell inhärent. Wir haben interne Risikosteuerungs- und Kontrollprozesse implementiert, nutzen Risikosteuerungsinstrumente sowie -konzepte. Unser integrierter Ansatz über den Risikomanagement Lebenszyklus hinweg ermöglicht eine fundierte Identifizierung, Bewertung, Minderung und Überwachung der wichtigsten nichtfinanziellen Risiken. Jegliches Versagen in Bezug auf wichtige nichtfinanzielle Risiken, durch externe oder interne Faktoren beeinflusst, könnte erhebliche finanzielle, regulatorische oder Reputationsauswirkungen haben.

Unser Geschäft ist im Wesentlichen den nachfolgenden nichtfinanziellen Risiken ausgesetzt:

Treuhänderische Verpflichtungen: Als Vermögensverwalter sind wir dem Risiko ausgesetzt, dass wir unsere treuhänderischen Verpflichtungen, die Interessen unserer Kunden immer an erste Stelle zu stellen, nicht einhalten. Das erfordert eine Abwägung zwischen den verschiedenen Interessen, um unangemessene Konflikte zu vermeiden. Dabei müssen wir bestimmte Veröffentlichungsanforderungen, regulatorische Anforderungen, Prinzipien und vertragliche Vereinbarungen sowie bestimmte Veröffentlichungspflichten berücksichtigen.

Informationssicherheit: Wir sind dem Risiko ausgesetzt, dass unser Geschäft nicht ausreichend vor Informationssicherheitsrisiken wie etwa gezielten Cyberangriffen geschützt ist. Die Finanzindustrie ist einem weiterhin erhöhten Bedrohungspotential durch Cyberangriffe und anderen Formen der Internetkriminalität, auch vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklung und des technologischen Fortschritts, ausgesetzt. Direkte oder indirekte gezielte Angriffe können unsere Fähigkeit beeinträchtigen, unseren treuhänderischen Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden zuverlässig nachzukommen.

Transformation: Der Aufbau einer hybriden Infrastruktur mit der Deutschen Bank könnte wesentliche Auswirkungen auf unser Risikoprofil im Hinblick auf strategische wie auch operative Risiken haben. Im Hinblick auf nichtfinanzielle Risiken sind wir Transformationsrisiken ausgesetzt, da wir ausgewählte operative Plattformen ersetzen, neue Technologien (e einschließlich der Nutzung künstlicher Intelligenz) einführen und mit neuen externen Dienstleistern zusammenarbeiten. Alle Aktivitäten in diesem Zusammenhang werden engmaschig überwacht, um sicherzustellen, dass angemessene Kontrollen und Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz unseres Unternehmens, unserer Mitarbeitenden und unserer Kunden, im Einklang mit regulatorischen Vorgaben, vorhanden sind.

Regulatorische Entwicklungen: Die laufende Weiterentwicklung der regulatorischen Anforderungen für die Asset Management Industrie, wie z. B. in Bezug auf Nachhaltigkeit, Veröffentlichungen zur Informationstechnologie oder Aufbewahrungspflichten, stellen uns vor Herausforderungen hinsichtlich der zeitnahen Identifikation, Interpretation und Implementierung. Die Nichteinhaltung der für uns geltenden Gesetze und Vorschriften könnte uns einem materiellen nichtfinanziellen Risiko aussetzen.

Dienstleister: Dienstleister unterstützen uns dabei, erfolgreich unsere Geschäftsaktivitäten zu erbringen und unseren treuhänderischen Verpflichtungen nachzukommen. Die Abhängigkeit von unseren Zulieferern hat sich in den letzten Jahren erhöht. Unzureichende Überwachung von Zulieferern kann sich nachteilig auf unsere Geschäftsstabilität auswirken.

Die Steuerung nichtfinanzieller Risiken folgt dem Konzept der drei Verteidigungslinien (LoD) mit dem Ziel, den Konzern, unsere Kunden und Aktionäre vor dem Risiko wesentlicher finanzieller, regulatorischer oder Reputationsschäden zu schützen. Das Konzept soll sicherstellen, dass alle unsere nichtfinanziellen Risiken identifiziert und abgedeckt werden, die Verantwortlichkeiten für die Steuerung nichtfinanzieller Risiken klar zugeordnet sind und Risiken im besten und langfristigen Interesse unseres Geschäfts und unserer Stakeholder bewusst eingegangen und gesteuert werden. Das drei LoD-Konzept und seine Grundsätze gelten auf allen Ebenen der Organisation.

Die Identifizierung, Bewertung und Entscheidung zur aktiven Steuerung des Operationellen Risikos sind fortwährend zu gewährleisten. Die Gesellschaft unterliegt hierzu den Vorgaben der DWS Gruppe, die sich an den Vorgaben der Deutsche Bank Gruppe orientiert.

Zur Steuerung unserer nichtfinanziellen Risiken definiert das Operational Risk Management Framework zusammenhängende Instrumente und Verfahren, die auf das Rahmenwerk des Deutsche-Bank-Konzerns abgestimmt sind. Das Operational Risk Management Framework wurde entwickelt, um einen umfassenden Ansatz für das Management der wichtigsten nichtfinanziellen Risiken über den gesamten Lebenszyklus der Risikosteuerung hinweg bereitzustellen. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, unser nichtfinanzielles Risikoprofil vor dem Hintergrund unseres Risikoappetits zu bestimmen, nichtfinanzielle Risikobereiche und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und risikomindernde Maßnahmen und Prioritäten zu definieren. Unser Ansatz zur Identifizierung und Folgenabschätzung zielt darauf ab, sicherzustellen, dass wir die Auswirkungen dieser Risiken auf unsere Finanzergebnisse, langfristigen strategischen Ziele und unsere Reputation mindern. Schlüsselkonzepte und Prozesse für die Steuerung unserer nichtfinanziellen Risiken sind die Verlustdatensammlung, Lesson-Learned-Analysen, Szenario-Analysen, die Überwachung einer nachhaltigen Risikominderung, Transformationsrisikobewertungen sowie Risiko- und Kontrollbewertungen.

Zur Quantifizierung der Operationellen Risiken wird auf DWS Gruppenebene ein Loss-Distribution Ansatz verwendet.

Wir haben ein dezidiertes Rahmenwerk für das Management von Reputationsrisiken, welches den Prozess, inklusive der Rollen und Verantwortungen zur Unterstützung der Identifikation, Bewertung, Verwaltung und Berichterstattung von Reputationsrisiken darlegt. Das Reputational Risk Committee der DB Gruppe ist der Ausschuss, der für eine proaktive Entscheidungsfindung sowie Überwachung, Steuerung und Koordination des Managements von Reputationsrisiken zuständig ist.

Wir streben danach sicherzustellen, dass das Reputationsrisiko mit unserer Geschäftsstrategie und dem Gesamtrisikoprofil übereinstimmt. Das Reputationsrisiko kann nicht gänzlich verhindert werden und hängt unter anderem von unvorhersehbaren Änderungen in der Wahrnehmung von Praktiken durch verschiedene Stakeholder wie Öffentlichkeit, Kunden, Aktionäre und Aufsichtsbehörden ab. In Übereinstimmung mit unserer treuhänderischen Verantwortung bemühen wir uns, das Reputationsrisiko unseres Unternehmens gegen das wirtschaftliche Interesse unserer Kunden und abzuwägen. Wir haben keinen Appetit für Verstöße gegen Gesetze und Vorschriften, einschließlich Sanktionen und Embargos.

3.1.2. Umwelt, Sozial- und Unternehmensführungsrisiken (ESG-Risiken)
IFR Artikel 53

Nachhaltigkeitsrisiko ist definiert als potenzielles Risiko mit negativen Auswirkungen von Nachhaltigkeitsfaktoren auf den Wert einer Anlage. Nachhaltigkeitsfaktoren sind Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance. Dabei kann es sich entweder um "Outside-in"-Faktoren handeln, wie z. B. physische Klimafaktoren- oder Klimatransitionsfaktoren, oder um "Inside-out"-Faktoren, die durch uns oder eine Investition verursacht werden, wie z.B. Umweltauswirkungen durch unsere Unternehmenstätigkeit.

Nachhaltigkeitsrisiken sind mit unseren Geschäftsaktivitäten und unserer ESG-Strategie verbunden. Nachhaltigkeitsrisiken ergeben sich aus der Notwendigkeit, unsere Produktpalette und die entsprechenden Anlageprozesse weiterzuentwickeln, die einer erhöhten öffentlichen und regulatorischen Aufmerksamkeit unterliegen und durch Veränderungen in der Kundennachfrage beeinflusst werden. Darüber hinaus entwickelt sich die ESG-Regulierungslandschaft ständig weiter, da Regulierungsbehörden, Regierungen und andere Stellen, einschließlich Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt, weiterhin Maßnahmen ergreifen, um Anleger zu schützen, indem sie Transparenz, Konsistenz und Vergleichbarkeit fordern.

Auch im Jahr 2024 haben die Aufsichtsbehörden die Prüfung potenziell ungenauer, vager oder irreführender Aussagen in Bezug auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsfaktoren in Anlageprozessen oder Produktmerkmalen fortgeführt. Darüber hinaus führen regionale regulatorische Unterschiede und unterschiedliche Marktstandards zu einem erhöhten regulatorischen Risiko und höheren Kosten bei der Bearbeitung regulatorischer Anfragen und Anforderungen an erweiterte Offenlegungen. Die oben genannten ESG-bezogenen Auswirkungen können einen Einfluss auf verschiedene traditionelle Risikoarten haben, einschließlich, aber nicht beschränkt auf strategische und nichtfinanzielle Risiken (einschließlich Greenwashing-Risiken). Wenn der Eindruck entsteht, dass wir Stakeholder über unsere Geschäftsaktivitäten in die Irre führen oder wenn wir unsere erklärten Netto-Null-Ziele nicht erreichen, könnten wir einem Greenwashing-Risiko ausgesetzt sein, das zu Reputationsschäden führt und sich auf unsere mittelfristigen Wachstumsziele für verwaltetes Vermögen und unsere Fähigkeit zur Umsatzgenerierung auswirkt. Um diesen sich verändernden regulatorischen und Kundenerwartungen gerecht zu werden, implementieren und entwickeln wir ESG-bezogene Richtlinien, Daten, Methoden und Prozesse kontinuierlich weiter.

3 .1.3. Sonstige Risiken
IFR Artikel 47

Aufgrund der bestehenden Struktur der direkten Vermögenspositionen bestehen keine direkten besonderen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, die für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft nach dem jetzigen Kenntnisstand relevant sind. Insbesondere erfolgt die Anlage eines Teils des eigenen Vermögens im Rahmen von Tages- und Termingeldern bei konzernverbundenen und konzernexternen Kreditinstituten. Die Gesellschaft ist auch Teil des Cash Pools, der in 2023 in der DWS KGaA etabliert wurde, um die EUR Liquidität der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften zu konzentrieren. Dabei werden täglich die Guthaben auf den Konten bei der Deutsche Bank AG, Frankfurt, automatisch an die DWS KGaA übertragen bzw. ein etwaiger negativer Saldo ausgeglichen. Die Geschäftsleitung erhält regelmäßig eine Übersicht über die Bestände des Cash Pools.

Adressausfallrisiken ergeben sich primär aus den Bankguthaben und konzerninternen Forderungen an die DWS KGaA im Zusammenhang mit dem Cash Pooling. Adressausfallrisiken sind Teil der Risikotragfähigkeitsrechnung der Gesellschaft und werden durch die Risikodeckungsmasse abgedeckt. Diese werden regemäßig berechnet und an die Geschäftsleitung der Gesellschaft berichtet.

Die Gesellschaft hat zudem zur Deckung der Pensionsverpflichtungen Anteile an Investmentvermögen, die an einen Vermögenstreuhänder übertragen wurden, erworben. Hierbei handelt es sich überwiegend um Anlagen in Rentenfonds. Der beizulegende Zeitwert dieses Deckungsvermögens wird für Rechnungslegungszwecke mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen durch diese Vermögensgegenstände wird von der Gesellschaft regelmäßig überwacht. Zum Jahresende besteht wie im Vorjahr kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Auch hieraus sind aktuell keine wesentlichen Risiken zu erwarten.

Für die Gesellschaft liegen die Risiken der künftigen Ertragsentwicklung hauptsächlich in einer nicht erwartungsgemäßen Entwicklung ihrer Assets under Management. Ursache hierfür können sowohl ein möglicher Rückgang der Marktpreise als auch aktive Mittelabzüge durch unsere Kunden sein.

Die Entwicklung der Assets under Management und Mittelzu- bzw. -abflüsse werden seitens der Gesellschaft kontinuierlich überwacht und der Geschäftsführung kommuniziert. Hierbei werden im Rahmen regelmäßiger Stresstestanalysen auf Gesellschaftsebene die wesentlichen Risiken erfasst und quantifiziert.

Im Rahmen der Risikotragfähigkeit stellt die Gesellschaft das Risikodeckungskapital (hier: Höhe der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel) dem Risikokapitalbedarf regelmäßig gegenüber (hier: ökonomisches Kapital der Gesellschaft auf Basis der identifizierten Risiken). Die Abdeckung des Risikokapitalbedarfs durch das Risikodeckungskapital war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Zudem überwacht die Gesellschaft kontinuierlich die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen nach IFR/IFD und stellt deren Einhaltung über das Vorhandensein ausreichender Eigenmittel (EUR 78,0 Mio zum 31. Dezember 2024) sicher.

Seit dem 26. Juni 2021 hält die Gesellschaft die Eigenmittelanforderung gemäß der Verordnung über Aufsichtsanforderungen an Wertpapierfirmen (EU) 2019/203 3 (Investment Firm Regulation - IFR) ein, wie im Artikel 11 der IFR dargelegt. Das Kapital wird so gesteuert, dass die Höhe der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel eingehalten wird, die in Artikel 9 IFR und in den Artikeln 39 und 40 der Richtlinie (EU) 2019/2034 (Investment Firms Directive - IFD) festgelegt ist und von der zuständigen Behörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), vorgeschrieben wird, um die K-Faktoren-Anforderungen für das Kunden- und Marktrisiko zu erfüllen.

Zusätzlich hat die Gesellschaft Liquiditätsanforderungen gemäß Artikel 43 IFR einzuhalten. Die Gesellschaft muss liquide Mittel wie Bargeld, Bankguthaben und Staatsanleihen, halten, die mindestens einem Drittel des fixen Gemeinkostenbedarfs des Vorjahres plus 1,6% der für Kunden gewährten Garantien entsprechen. Zum 31. Dezember 2024 erfüllte die Gesellschaft diese Anforderung, da die Forderungen gegen Kreditinstitute in Form von täglich fälligen Einlagen in Höhe von EUR 55,3 Mio (Vj. EUR 50,3 Mio) die Liquiditätsanforderungen in Höhe von EUR 21,8 Mio (Vj. EUR 21,7 Mio) um EUR 33,5 Mio (Vj. EUR 28,7 Mio) übersteigen.

Das Management des Eigenmittelüberschusses und der k-Faktor-Metriken sind dabei Teil des ganzheitlichen Risikomanagements über die einzelnen Risikoarten hinweg. Als regulatorische Kennzahl hat die Gesellschaft die IFR-Liquiditätsanforderungen eingeführt. Zudem ist die Gesellschaft in den Liquiditätsrisiko Stresstest der DWS Gruppe eingebunden.

3 .1.4. Aufsichtsrechtliches Kapital
IFR Artikel 50(c), 50(d)

Die DWS International wird als Klasse 2 Wertpapierinstitut eingestuft.

Die relative Zusammensetzung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel ist in Artikel 9 der IFR definiert. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel der Gesellschaft sind identisch mit der Berechnung des Harten Kernkapitals (Common Equity Tier 1 - CETl), weil es keine zusätzlichen Tier 1 oder Tier 2 Kapitalinstrumente gibt.

Die Gesellschaft hat aufsichtsrechtliches Mindesteigenmittel vorzuhalten, das dem höheren entspricht von

der permanenten Mindestanforderung an die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel, welches der anfänglichen Kapitalanforderung entspricht,

einem Viertel der jährlichen fixen Gemeinkosten des vergangenen Jahres oder

der Summe der Anforderungen durch k-Faktoren, dem durch die IFR eingeführten Konzept.

Die Kapitalanforderung der Gesellschaft aus k-Faktoren basiert auf zwei Risikotypen: Kundenrisiko und Unternehmensrisiko. Jeder Risikotyp hat ihm zugeordnete k-Faktoren, die zusammengenommen die Kapitalanforderung aus k-Faktoren ergeben. Für die Gesellschaft sind nur bestimmte k-Faktoren relevant: k-AuM (verwaltete Vermögenswerte), k-ASA (verwahrte und verwaltete Vermögenswerte) und k-COH (bearbeitete Kundenaufträge) in Bezug auf Kundenrisiko. Die Berechnungen der Kapitalanforderungen aus k-Faktor für das Kundenrisiko basieren auf gleitenden Durchschnitten der jeweils zu Grunde liegenden Inputfaktoren, wie z.B. verwaltete Vermögenswerte (AuM), die mit einem festen Koeffizienten multipliziert werden, den die IFR vorgibt.

Zum 31. Dezember 2024 betrugen die Eigenmittelanforderungen EUR 65.3 Mio (Vj. EUR 65,0 Mio). Diese werden gemäß Artikel 11 IFR aus dem Maximalbetrag der Anforderungen aufgrund der K-Faktoren (EUR 26.3 Mio; Vj. EUR 23,6 Mio) und den Anforderungen aus 25% der fixen Gemeinkosten (EUR 65.3 Mio; Vj. EUR 65,0 Mio) bestimmt.

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel der Gesellschaft gemäß IFR zum 31. Dezember 2024 betrugen EUR 78,0 Mio (Vj. 76,0 Mio).

Demnach ergibt sich eine Relation nach Artikel 9 IFR in Höhe von 119,3% (Vj. 116,9%).

3.2. Prognosebericht (inkl. Chancenbericht)

Ausblick auf die Weltwirtschaft:

Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über unsere Erwartungen für die Gesellschaft und ihr Geschäftsumfeld im Geschäftsjahr 2025. Die Kapitel zum Ausblick für die Weltwirtschaft und die Vermögensverwaltungsbranche spiegeln unsere allgemeinen Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Wirtschafts- und Branchenentwicklung wider. Sie basieren im Wesentlichen auf unserem CIO View, einer internen Prognose unseres Chief Investment Office zu makroökonomischen Themen, Finanzmärkten, einzelnen Anlageklassen und Marktrisiken. Im Rahmen unserer treuhänderischen Verantwortung nutzen wir diese Sichtweise als Grundlage für unsere Produktinvestitions- und Entwicklungsentscheidungen und teilen sie mit unseren Kunden.

Wir gehen davon aus, dass die europäische Wirtschaft weiterhin nur schwach wachsen wird, wobei sich die Wachstumstreiber jedoch abwechseln werden. So dürften der robuste Arbeitsmarkt, steigende Löhne und Gehälter sowie eine niedrigere Inflation den privaten Konsum m diesem Jahr wieder zur Stütze des Wachstums machen. Die Ausrüstungsinvestitionen dürften von den niedrigeren Zinsen profitieren. Die rückläufigen Baugenehmigungen deuten darauf hin, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis auch von der Bauwirtschaft wieder positive Impulse für die Gesamtwirtschaft ausgehen. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten dürfte allerdings die europäische Wirtschaft belasten, zum einen wegen der angekündigten Zölle, die auch US-Importe aus Europa treffen würden, zum anderen wegen der gestiegenen Unsicherheit über die weitere Handelspolitik und der erhöhten geopolitischen Risiken, die zu einer gewissen Investitionszurückhaltung führen dürften. Insgesamt erwarten wir für die Eurozone ein Wirtschaftswachstum von 0, 7% in 2024 und knapp 1% in 2025. Die Inflationsrate dürfte in 2024 bei knapp 2,5% und in 2025 bei rund 2% liegen. Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB die im Sommer begonnene Normalisierung der Leitzinsen schrittweise fortsetzen.

Aufgrund des Wahlausgangs in den USA und zum Teil aufgrund der besseren Dynamik in der Vergangenheit erwarten wir für die Zukunft ein robustes Wirtschaftswachstum in den USA. Gleichzeitig sind wir nicht allzu optimistisch, da die meisten Vorhaben aus dem Wahlkampf wahrscheinlich nicht umgesetzt werden können. Mit Blick auf die wichtigsten fiskalpolitischen Vorschläge betonen wir, dass die vorgeschlagene Verlängerung des "Tax Cut and Jobs Act" eher den Status quo bis 2026 sichert als eine echte fiskalpolitische Unterstützung darstellt. Die anhaltende Unterstützung der Nachfrage und die wahrscheinlichen Auswirkungen der Zoll- und Migrationspolitik könnten weiterhin zu einer etwas höheren Inflation führen. Wir rechnen zwar nicht mit einer deutlichen Beschleunigung der Inflation, gehen aber auch nicht davon aus, dass die US-Notenbank in der Lage sein wird, die Leitzinsen auf ein neutrales Niveau in 2025 zu senken.

Nach einem instabilen Jahresbeginn wird erwartet, dass die japanische Wirtschaft über ihre potenzielle Wachstumsrate hinauswachsen wird, wobei der private Konsum dank der erwarteten Erholung der Realeinkommen der Wachstumsmotor sein dürfte. Die Bank of Japan dürfte ihren vorsichtigen Normalisierungskurs fortsetzen und nicht nur die Leitzinsen weiter anheben, sondern auch das Volumen der Käufe von Staatsanleihen reduzieren.

Der Übergang vom ehemals dominierenden, spekulativen und verschuldeten Wohnungsmarkt zu einem kleineren Sektor bedeutet eine Belastung des Wirtschaftswachstums in China durch den Immobiliensektor, der auch im kommenden Jahr anhalten wird. Während die im Herbst 2024 angekündigten politischen Stützungsmaßnahmen die Auswirkungen im Jahr 2025 abfedern werden, ist mit der neuen US-Regierung eine weitere Runde deutlich höherer US-Zölle auf Importe aus China vom Risiko- zum Hauptszenario geworden. Der Konjunkturausblick ist nun mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Wir gehen davon aus, dass die angedrohten neuen Zölle von 60% auf Waren aus China nicht in dieser extremen Höhe eingeführt werden. Wir unterstellen in unserer Prognose neue Zölle von 35%. Wir gehen davon aus, dass höhere Exporte in andere Länder sowie wirtschaftspolitische Stützungsmaßnahmen die negativen Auswirkungen auf die Wachstumsaussichten für 2025 auf etwa 0,5% geringeres BIP-Wachstum im Jahr 2025 begrenzen werden. Die Inflation dürfte gedämpft bleiben und von 0,5% im Jahr 2024 auf 1,3% im Jahr 2025 ansteigen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf Basiseffekte zurückzuführen. Da sich das politische Unterstützungsprogramm auf Strukturreformen konzentriert, dürfte es nicht gegenläufig wirken. Es sollte aber dazu beitragen, die Befürchtung einer Deflationsspirale zu zerstreuen.

Vermögensverwaltungsbranche:

Wir glauben, dass mehrere wichtige Trends weiterhin Wachstumsmöglichkeiten für die Vermögensverwaltungsbranche bieten, aber auch Herausforderungen darstellen werden:

Produktangebot: Die Nachfrage nach ETFs wächst weiter. Aktive ETF-Strategien verzeichnen ein weiteres deutliches Wachstum und einen Anstieg der Nettomittelzuflüsse, wodurch Vermögensverwalter ihr Produktangebot an ETFs zusätzlich zu ihren passiven Strategien ausweiten. Die Diversifizierung scheint der Haupttreiber für diese Verschiebung zu sein. Darüber hinaus investieren Vermögensverwalter auf der Suche nach höheren Renditen und Diversifikation weiterhin in alternative Anlageklassen, wobei insbesondere die Privatmärkte weiter an Dynamik gewinnen werden.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Merkmal der Vermögensverwaltungsbranche geworden. Viele institutionelle Anleger haben ESG-Ziele und -Erwägungen in ihre Anlageziele aufgenommen, wobei immer mehr Netto-Null-Ziele festgelegt haben. Neue Vorschriften und Berichtsstandards wie die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen, werden die Datenqualität weiter verbessern und die Entscheidungsfindung und das Vertrauen stärken in das ESG Label. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach ESG-Produkten weiter von europäischen Anlegern gestützt wird, während die Nachfrage in den USA stärker fragmentiert und politisiert ist.

Digitalisierung: Technologie steht für die meisten Vermögensverwalter nach wie vor im Fokus. Die breitere Einführung von künstlicher Intelligenz und Big Data erweitert die Produktauswahl und verbessert die Leistung und den Vertrieb, während der verstärkte Einsatz intelligenter Automatisierung dazu beiträgt, Prozesse zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Die Digitalisierung führt auch zum Aufkommen neuer Anlageklassen und könnte möglicherweise einige alternative Anlageklassen "demokratisieren", da Vermögensverwalter die Tokenisierung vorantreiben wollen.

Geographische Vermögensverlagerung: Schwellenländer, vor allem in Asien, werden weiterhin wichtige Treiber des künftigen Branchenwachstums sein und neue Möglichkeiten für Vermögensverwalter bieten, da lokale Anleger ihren Anlagehorizont weltweit erweitern und nach Anlagelösungen suchen.

Marktkonsolidierung: Die Skalierbarkeit und die Fähigkeit, vielfältige Investitionsmöglichkeiten anzubieten, sind zunehmend von zentraler Bedeutung für die Fähigkeit von Managern, sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Vermögensverwalter sind besonders bestrebt, ihre Größe zu erhöhen und/oder neue Fähigkeiten hinzuzufügen, insbesondere in alternativen Investitionen (private Märkte) und in Fintech durch Ergänzungen, sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen und Partnerschaften.

Margendruck: Der Druck auf Gebühren und Kosten wird anhalten, verursacht durch höhere Regulierungs- und Compliance-Kosten, verschärften Marktwettbewerb und die anhaltende Verlagerung von Anlegern hin zu groß angelegten passiven Produkten mit niedrigeren Gebühren.

Demografische Entwicklung: Die höhere Lebenserwartung erhöht die finanzielle Belastung für die Rentensysteme, insbesondere für leistungsorientierte Pläne. Die Regierungen versuchen, auf beitragsorientierte Modelle umzusteigen, bei denen das Risiko auf den Einzelnen übertragen wird. Folglich würden Reformen der Rentensysteme den Vermögensverwaltern die Möglichkeit bieten, maßgeschneiderte Altersvorsorgeprodukte anzubieten.

Angesichts dieser Herausforderung konzentrieren wir uns weiterhin auf innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, bei denen wir unsere Kunden im aktuellen anspruchsvollen Umfeld differenzieren und so am besten betreuen können, während wir weiterhin mit einer strengen Kostendisziplin arbeiten.

In Anbetracht der aktuellen makroökonomischen Aussichten und der Herausforderungen in der Vermögensverwaltungsbranche werden wir uns auf innovative Produkte und Dienstleistungen konzentrieren, mit denen wir uns von unseren Wettbewerbern abheben und unseren Kunden den besten Service bieten können. Gleichzeitig werden wir einen disziplinierten Kostenansatz verfolgen und in Wachstum und Transformation investieren. Wir gehen weiterhin davon aus, dass unser breit diversifiziertes Geschäftsmodell uns einen angemessenen Schutz vor den aktuellen Herausforderungen bietet.

Wir erwarten, dass unser verwaltetes Vermögen Ende 2025, getrieben von einem positiven Marktausblick und moderaten Nettomittelzuflüssen, weiter steigen wird.

Dies führt, trotz eines anhaltenden Margendrucks, ebenfalls zu einem moderaten Anstieg des erwarteten Nettoprovisionsergebnis in 2025 gegenüber 2024.

Gravierende Änderungen an den Märkten und in den Rahmenbedingungen können zu einer anderen Einschätzung führen. Dabei verweisen wir insbesondere auf die unter den sonstigen Risiken beschriebene politische und wirtschaftliche Unsicherheit und geopolitische Risiken.

Insgesamt gehen wir für 2025 aufgrund des anhaltenden generellen Kostendrucks von stagnierenden Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr aus.

Unter den derzeit gegebenen rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ist kein Gefährdungspotential für die Ertrags- und Vermögensentwicklung der Gesellschaft zu erkennen.

 

Frankfurt am Main, 20. März 2025

Die Geschäftsführung

Dr. Liermann

Hupertz

Schuh

ANLAGE 1

Tabelle Formular EU IF CCl.01
IFR Artikel 49 (1) (a+c)

Offenlegungstabelle IF CC 1: Zusammensetzung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel (a) (b)
Betrag
in Mio €
Grundlage basierend auf Referenznummer/Buchstaben in der Bilanz des geprüften Jahresabschlusses
Hartes Kernkapital: Instrumente und Rücklagen
1 Eigenmittel 78,0
2 Kernkapital 78,0
3 Hartes Kernkapital 78,0
4 Voll eingezahlte Kapitalinstrumente 8,0
5 Agio 0
6 Einbehaltene Gewinne 0
7 Kummuliertes sonstiges Ergebnis 0
8 Sonstige Rücklagen 78,3 Testierte Bilanz zum 31.12.2023, Passiva Nr. 3, b) + 3. c)
9 Zum harten Kernkapital zählende Minderheitsbeteiligungen (Minority lnterest) 0
10 Abzugs- und Korrekturposten aufgrund von Anpassungen des harten Kernkapitals (Prudentital Filters) 0
11 Sonstige Fonds 0
12 (-) Gesamtabzüge vom harten Kernkapital -8,4
13 (-) Eigene Instrumente des harten Kernkapitals 0
14 (-) Direkte Positionen in Instrumenten des harten Kernkapitals 0
15 (-) Indirekte Positionen in Instrumenten des harten Kernkapitals 0
16 (-) Synthetische Positionen in Instrumente des harten Kernkapitals 0
17 (-) Verluste des laufenden Geschäftsjahres 0
18 (-) Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) -8,4 Testierte Bilanz zum 31.12.2023, Aktiva Nr. 4. b)
19 (-) Sonstige Immaterielle Vermögenswerte 0,0 Testierte Bilanz zum 31.12.2023, Aktiva Nr. 4. a)
20 (-) Von der künftigen Rentabilität abhängige, nicht aus temporären Differenzen resultierende latente Steueransprüche, abzüglich der verbundenen Steuerschulden 0
21 (-) Qualifizierte Beteiligung außerhalb des Finanzsektors, deren Betrag 15 % der Eigenmittel überschreitet 0
22 (-) Gesamtbetrag der qualifizierten Beteiligungen an anderen Unternehmen als Unternehmen der Finanzbranche, der 60 % der Eigenmittel überschreitet 0
23 (-) Instrumente des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält 0
24 (-) Instrumente des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält 0
25 (-) Vermögenswerte aus Pensionsfonds mit Leistungszusage 0
26 (-) Sonstige Abzüge 0
27 Hartes Kernkapital: Sonstige Bestandteile des Kapitals, Abzüge und Anpassungen 0
28 Zusätzliches Kernkapital 0
29 Voll eingezahlte, unmittelbar ausgegebene Kapitalinstrumente 0
30 Agio 0
31 (-) GESAMTABZÜGE VOM ZUSÄTZLICHEN KERNKAPITAL 0
32 (-) Eigene Instrumente des zusätzlichen Kernkapitals 0
33 (-) Direkte Positionen in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals 0
34 (-) Indirekte Positionen in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals 0
35 (-) Synthetische Positionen in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals 0
36 (-) Instrumente des zusätzlichen Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält 0
37 (-) Instrumente des zusätzlichen Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche , an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält 0
38 (-) Sonstige Abzüge 0
39 Zusätzliches Kernkapital: Sonstige Bestandteile des Kapitals, Abzüge und Anpassungen 0
40 ERGÄNZUNGSKAPITAL 0
41 Voll eingezahlte, unmittelbar ausgegebene Kapitalinstrumente 0
42 Agio 0
43 (-) GESAMTABZÜGE VOM ERGÄNZUNGSKAPITAL 0
44 (-) Eigene Instrumente des Ergänzungskapitals 0
45 (-) Direkte Positionen in Instrumenten des Ergänzungskapitals 0
46 (-) Indirekte Positionen in Instrumenten des Ergänzungskapitals 0
47 (-) Synthetische Positionen in Instrumenten des Ergänzungskapitals 0
48 (-) Instrumente des Ergänzungskapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält 0
49 (-) Instrumente des Ergänzungskapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält 0
50 Ergänzungskapital: Sonstige Bestandteile des Kapitals, Abzüge und Anpassungen 0

Offenlegungstabelle IF CC 2: Abstimmung der Eigenmittel mit den geprüften Bilanzen

a b c
Bilanz gemäß testiertem und veröffentlichten Jahresabschlusses Nach regulatorischem Konsolidierungskreis Querverweis zu EU IF CCl
Am Periodenende
in Mio €
Am Periodenende
in Mio €
Aktiva - Gliederung nach Aktiva-Klassen gemäß der Bilanz des testierten und veröffentlichten Jahresabschlusses
1 Barreserven und Einlagen bei Kreditinstituten 54 54
2 Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0
3 Zum beizulegenden Zeitwert über die sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 0
4 Nach der Equitymethode bilanzierte Beteiligungen 0 0
5 Forderungen aus Krediten zu fortgeführten Anschaffungskosten 0 0
6 Sachanlagen 1 1
7 Vermögenswerte aus Nutzungsrechten 0 0
8 Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte 8 8 Summe aus Nr. 18, 19
9 Zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte 0 0
10 Sonstige Aktiva 250 250
11 Steuerforderungen aus laufenden Steuern 0 0
12 Steuerforderungen aus latenten Steuern 0 0
13 Summe der Aktiva 313 313
Passiva - Gliederung nach Passiva-Klassen gemäß der gemäß der Bilanz des testierten und veröffentlichten Jahresabschlusses
1 Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten insgesamt 0 0
3 Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen 0 0
4 Leasingverbindlichkeiten 0 0
5 Zum Verkauf bestimmte Verbindlichkeiten 0 0
6 Sonstige Passiva 81 81
7 Rückstellungen 145 145
8 Steuerverbindlichkeiten aus laufenden Steuern 0 0
9 Steuerverbindlichkeiten aus latenten Steuern 0 0
10 Langfristige Verbindlichkeiten 0 0
11 Summe der Verbindlichkeiten 227 227
Eigenkapital
1 Stammaktien, ohne Nennwert, rechnerischer Nominalwert 1,00 8 8 Nr. 4
2 Kapitalrücklage 66 66 Nr. 8
3 Gewinnrücklagen 13 13 Nr. 8
4 Kumulierte sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung, nach Steuern 0 0
5 Den DWS-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 0 0
6 Anteile ohne beherrschenden Einfluss 0 0
7 Eigenkapital insgesamt 86 86

Vergütungsbericht (ungeprüft)

IFR Artikel 51

Die Inhalte des Vergütungsberichts für das Jahr 2024 entsprechen den Anforderungen zur qualitativen und quantitativen Offenlegung der Vergütung gemäß Artikel 51 der Verordnung (EU) 2019/2033 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über die Aufsichtsanforderungen an Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1093/2010, (EU) Nr. 575/2013, (EU) Nr. 600/2014 und (EU) Nr. 806/2014 (IFR).

Im Einklang mit Artikel 51 der IFR konzentriert sich diese Offenlegung auf Mitarbeitende, deren berufliche Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft haben (d.h. Material Risk Takers oder MRTs).

Aufsichtsrechtliches Umfeld

Die DWS International GmbH (,,die Gesellschaft") ist ein Tochterunternehmen der DWS Group GmbH & Co. KGaA (DWS KGaA) und unterliegt der Europäischen Richtlinie über Wertpapierfirmen (IFD) und deren Umsetzung in nationales Recht im deutschen Wertpapierinstitutsgesetz und der Wertpapiervergütungs-Verordnung.

Die DWS KGaA qualifiziert als EU-Mutterinvestmentholdinggesellschaft und der DWS-Konzern als eine Wertpapierfirmengruppe im Sinne der IFR.

Identifizierung von Material Risk Takern (MRTs)

Die Gesellschaft hat, im Einklang mit den DWS-Konzerngrundsätzen, Mitarbeitende, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder der von ihr verwalteten Vermögenswerte auswirkt, als Material Risk Takers im Sinne der IFD (IFD MRTs) gemäß Art. 3 und 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2154 der Kommission identifiziert, die die IFD durch technische Regulierungsstandards, die geeignete Kriterien zur Ermittlung von entsprechenden Mitarbeitendenkategorien festgelegt ergänzt.

Vergütungs-Governance

Die Gesellschaft unterliegt der gruppenweiten Vergütungsrichtlinie und Vergütungs-Governance-Struktur, die die DWS KGaA für sich und alle ihre Tochterunternehmen (DWS-Konzern) unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben des § 46 WplG eingeführt hat.

Eine solide Governance-Struktur ermöglicht es dem DWS-Konzern, im Rahmen der Vorgaben seiner Vergütungsstrategie und -richtlinie zu handeln. Die Geschäftsführung der DWS KGaA ist für die Einführung und Umsetzung des Vergütungssystems für Mitarbeitende verantwortlich. Der Aufsichtsrat der DWS KGaA hat einen Vergütungskontrollausschuss eingerichtet, der ihn bei der Überwachung der angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme für die Konzernmitarbeitende unterstützt. Diese Überwachung erfolgt unter Berücksichtigung der Auswirkung des Vergütungssystems auf das konzernweite Risiko-, Kapital- und Liquiditätsmanagement sowie die Übereinstimmung der Vergütungsstrategie mit der Geschäfts- und Risikostrategie des Konzerns.

Das DWS Compensation Committee ist ein von der Geschäftsführung der DWS KGaA eingerichtetes Gremium, das mit der Entwicklung nachhaltiger Vergütungsgrundsätze, mit Empfehlungen zur Höhe der Gesamtvergütung und der Sicherstellung einer angemessenen Governance und Überwachung des Vergütungssystems betraut ist. Es legt die Vergütungsrichtlinie fest. Ferner bewertet dieses Gremium anhand quantitativer und qualitativer Faktoren die Ergebnisse des Konzerns und der Geschäftsbereiche als Basis für Vergütungsentscheidungen und unterbreitet der Geschäftsführung der KGaA Empfehlungen für den jährlichen Gesamtbetrag der variablen Vergütung und dessen Verteilung auf Geschäftsbereiche und lnfrastrukturfunktionen.

Im Jahr 2024 setzte sich das DWS Compensation Committee aus dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, dem Chief Financial Officer, dem Chief Administrative Officer, dem Leiter der Product Division und dem Global Head of Human Resources des DWS-Konzerns zusammen. Der Head of Reward des DWS-Konzerns ist ein nicht stimmberechtigtes Mitglied. Kontrollfunktionen wie Compliance, Anti-Financial Crime und Risk Management des DWS-Konzerns werden durch den CFO und den CAO im Gremium vertreten und sind im Hinblick auf ihre jeweiligen Aufgaben und Funktionen bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Vergütungssysteme des DWS-Konzerns angemessen einbezogen. Damit soll einerseits sichergestellt werden, dass es durch die Vergütungssysteme nicht zu Interessenkonflikten kommt, und andererseits die Auswirkungen auf das Risikoprofil des DWS-Konzerns überprüft werden.

Vergütungsgrundsätze

Das Vergütungsrahmenwerk, das grundsätzlich weltweit in allen Regionen und Geschäftsbereichen des DWS-Konzerns zur Anwendung kommt, betont eine angemessene Balance zwischen fixer und variabler Vergütung, die zusammen die Gesamtvergütung bilden. Es strebt an, Anreize für nachhaltige Leistung auf allen Ebenen des DWS-Konzerns einheitlich zu setzen, sowie Transparenz bezüglich Vergütungsentscheidungen und deren Auswirkungen auf Aktionäre, Investoren und Mitarbeitende zu schaffen. Die grundlegenden Prinzipien unseres Vergütungsrahmens gelten für alle Mitarbeitende gleichermaßen, ungeachtet der Unterschiede in Bezug auf Dienstalter, Betriebszugehörigkeit, Geschlecht oder ethnische Herkunft. Die Umsetzung einer geschlechtsneutralen Vergütungspolitik wird durch das DWS Compensation Committee überwacht.

Die fixe Vergütung entlohnt die Mitarbeitende entsprechend ihrer Qualifikation, Erfahrung und Kompetenzen sowie der Anforderung, der Bedeutung und des Umfangs ihrer Funktion. Die angemessene Höhe der fixen Vergütung wird unter Berücksichtigung der marktüblichen Vergütungsniveaus geschlechtsneutral für jede Rolle sowie auf Basis interner Vergleiche und geltender aufsichtsrechtlicher Anforderungen festgelegt.

Die variable Vergütung spiegelt die Tragfähigkeit und die Leistung auf Konzern-, Geschäftsbereichs- und individueller Ebene wider. Sie ermöglicht, zwischen individuellen Leistungsbeiträgen zu differenzieren und Verhaltensweisen, welche die Unternehmenskultur positiv beeinflussen, durch angemessene monetäre Anreize zu fördern. Außerdem ermöglicht sie dem DWS-Konzern, Kosten flexibel zu steuern. Grundsätzlich besteht die variable Vergütung aus zwei Elementen - der DWS-Komponente (im Englischen Franchise Variable Compensation) und der individuellen Komponente.

Die DWS-Komponente basiert auf einem der übergreifenden Ziele des Vergütungsrahmenwerks - die Verknüpfung zwischen variabler Vergütung und den Konzernergebnissen. Für die Bewertung unserer jährlichen Fortschritte bei der Umsetzung der strategischen Ziele werden drei Erfolgskennzahlen zur Ermittlung der DWS-Komponente für 2024 genutzt: Bereinigte Aufwand-Ertrag-Relation, langfristige Nettomittelaufkommen und ESG-Kennzahlen.

Die individuelle Komponente der variablen Vergütung berücksichtigt eine Reihe von finanziellen und nicht-finanziellen Faktoren, Relativitäten innerhalb der Vergleichsgruppe des Mitarbeitenden und Überlegungen zur Bindung von Mitarbeitenden. Variable Vergütung kann im Falle von negativen Erfolgsbeiträgen oder Fehlverhalten entsprechend reduziert oder komplett gestrichen werden. Sie wird grundsätzlich nur gewährt und ausgezahlt, wenn es für den DWS-Konzern tragfähig ist. Innerhalb des Vergütungsrahmenwerks gibt es im laufenden Beschäftigungsverhältnis keine Garantien für eine variable Vergütung. Garantierte variable Vergütung wird nur bei Neueinstellungen in eng begrenztem Rahmen und limitiert auf das erste Anstellungsjahr vergeben und unterliegt bei der Vergabe den festgelegten Regelungen zur aufgeschobenen variablen Vergütung.

Die Vergütungsstrategie ist darauf ausgerichtet, ein angemessenes Verhältnis zwischen fixer und variabler Vergütung zu erreichen. Dies trägt dazu bei, die Vergütung der Mitarbeitenden an den Interessen von Kunden, Investoren und Aktionären sowie an den Branchenstandards auszurichten und gleichzeitig sicherzustellen, dass die feste Vergütung einen ausreichend hohen Anteil an der Gesamtvergütung ausmacht, um dem Konzern volle Flexibilität bei der variablen Vergütung zu ermöglichen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat für IFD MRTs in Kontrollfunktionen ein maximales Verhältnis von 1:1 hinsichtlich der fixen zu den variablen Vergütungsbestandteilen festgelegt, für die übrigen IFD MRTs ein Verhältnis von 1:3.

Festlegung der leistungsabhängigen variablen Vergütung

Der Gesamtbetrag der variablen Vergütung unterliegt angemessenen Risikoanpassungsmaßnahmen, die Ex-ante- und Ex-post-Risikoanpassungen umfassen. Die solide Methodik soll sicherstellen, dass die Bestimmung der variablen Vergütung die risikobereinigte Performance sowie die Kapital- und Liquiditätsposition des DWS-Konzerns widerspiegelt. Die Ermittlung des Gesamtbetrags der variablen Vergütung orientiert sich primär an (1) der Tragfähigkeit des Konzerns (das heißt, was "kann" der Konzern langfristig an variabler Vergütung im Einklang mit regulatorischen Anforderungen gewähren) und (II) der Leistung (das heißt, was "sollte" der Konzern an variabler Vergütung gewähren, um für eine angemessene leistungsbezogene Vergütung zu sorgen und gleichzeitig den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern).

Bei der Bewertung der Leistung der Geschäftsbereiche werden eine Reihe von Überlegungen herangezogen. Die Leistung wird im Zusammenhang mit finanziellen und nicht-finanziellen Zielen auf der Grundlage von Balanced Scorecards bewertet. Die Zuteilung von variabler Vergütung zu den lnfrastrukturbereichen und insbesondere zu den Kontrollfunktionen hängt zwar vom Gesamtergebnis des DWS-Konzerns ab, nicht aber von den Ergebnissen der von ihnen überwachten Geschäftsbereiche.

Auf Ebene der individuellen Mitarbeitenden gelten Grundsätze für die Festlegung der variablen Vergütung. Diese sind geschlechtsneutral ausgestaltet und enthalten Informationen über die Faktoren und Messgrößen, die bei Entscheidungen zur individuellen variablen Vergütung berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Investmentperformance, Kundenbindung, Erwägungen zur Unternehmenskultur sowie Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen im Rahmen des Ansatzes der Ganzheitliche Leistung. Zudem werden Hinweise der Kontrollfunktionen und Disziplinarmaßnahmen sowie deren Einfluss auf die variable Vergütung einbezogen.

Struktur der variablen Vergütung

Die Vergütungsstrukturen sollen keine Anreize für eine übermäßige Risikobereitschaft bieten, sondern vielmehr einen Ansatz zur Förderung und Unterstützung der langfristigen Leistung von Mitarbeitenden und des Konzerns darstellen. Für MRTs wird ein Teil der variablen Vergütung direkt ausgezahlt und ein angemessener Teil aufgeschoben gewährt, um eine Ausrichtung an der nachhaltigen Konzernleistung oder sofern zulässig an den von der Gesellschaft verwalteten Fonds (DWS-Fonds) zu gewährleisten. Grundsätzlich wird die DWS-aktienbasierte Vergütung als wirksames Instrument genutzt, um die Vergütung an den nachhaltigen DWS-Konzernergebnissen auszurichten und mit den Interessen der Aktionäre zu verbinden. Sofern zulässig, erhalten Investment Professionals alternativ ein DWS-fondsgebundenes Instrument, um die Ausrichtung auf die lnvestoreninteressen zu fördern.

MRTs mit einer variablen Vergütung von mindestens 50.000 € oder einer variablen Vergütung, die ein Viertel der Gesamtvergütung beträgt, erhalten mindestens 40% bis 60% ihrer variablen Vergütung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren. Liegt die variable Vergütung unter 50.000 €, erhalten die MRTs ihre gesamte variable Vergütung direkt ausbezahlt.

Die Vergütungsinstrumente unterliegen einer 12-monatigen Sperrfrist, und alle aufgeschobenen Komponenten sind an eine Reihe von Leistungsbedingungen, eine fortgesetzte Beschäftigung innerhalb des Deutsche-Bank-Konzerns und Verfalls-/Rückforderungsbestimmungen geknüpft, die eine angemessene Ex-post-Risikoanpassung gewährleisten.

Vergütungsentscheidungen für 2024

2024 war das Jahr, in dem das Unternehmen die Grundlage für ein starkes und diszipliniertes Wachstum in der zweiten Hälfte des 2020er-Jahrzehnts gelegt hat. Nach der Trendwende beim Nettomittelaufkommen im Jahr 2023 hat die DWS ihre langfristigen Nettomittelzuflüsse im Jahr 2024 verdoppelt und damit ihre Stärke unter Beweis gestellt, organisch zu wachsen.

Das positive Marktumfeld gekoppelt mit starken Nettomittelzuflüssen führte im Jahr 2024 zu einem höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögen (AuM) und gestiegenen Erträgen.

Vor diesem Hintergrund hat das DWS Compensation Committee die Tragfähigkeit der variablen Vergütung für das Jahr 2024 kontrolliert und festgestellt, dass die Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns über den regulatorisch vorgeschriebenen Mindestanforderungen und dem internen Schwellenwert für die Risikotoleranz liegt.

Als Teil der im März 2025 für das Geschäftsjahr 2024 gewährten variablen Vergütung wird die DWS-Komponente auf Basis der Bewertung der festgelegten Leistungskennzahlen gewährt. Die Geschäftsführung hat für 2024 eine Auszahlungsquote der DWS-Komponente von 90,00% festgelegt.

Offenlegung der Vergütungen für wesentliche Material Risk Taker

10 Personen wurden als MRTs nach IFD für das Geschäftsjahr 2024 identifiziert. Die Vergütungselemente für IFD MRTs sind in den nachstehenden Tabellen gemäß Artikel 51 IFR detailliert aufgeführt.

Vergütung für 2024

Übrige Material Material Risk Taker
in Tsd. € (sofern nicht anders angegeben) Geschäftsführung Risk Taker insgesamt
Anzahl MRTs 1 4 6 10
Fixe Vergütungsbestandteile:
Barvergütung 1.335 1.824 3.159
In Aktien oder äquivalenten Kapitalanteilen 0 0 0
In aktienbasierten Instrumenten oder äquivalenten (Nicht-Bar-) Instrumenten 0 0 0
Andere Arten von Instrumenten gemäß Artikel 32 Absatz 1 (j) (iii) IFD 0 0 0
(Nicht-Bar-) Instrumente, welche die Instrumente des verwalteten Portfolios widerspiegeln 0 0 0
Alternativ zugelassene Vereinbarungen 0 0 0
In anderen Formen 325 224 549
Fixvergütung insgesamt 1.660 2.048 3.708
Variable Vergütungsbestandteile:
Barvergütung 719 1.109 1.828
davon: aufgeschoben gewährt 340 438 778
In Aktien oder äquivalenten Kapitalanteilen 0 0 0
davon: aufgeschoben gewährt 0 0 0
In aktienbasierten Instrumenten oder äquivalenten (Nicht-Bar-) Instrumenten 791 1.446 2.237
davon: aufgeschoben gewährt 412 776 1.188
Andere Instrumente gemäß Artikel 32 Absatz 1 (j) (iii) IFD 0 0 0
davon: aufgeschoben gewährt 0 0 0
(Nicht-Bar-)lnstrumente, welche die Instrumente des verwalteten Portfolios widerspiegeln 72 337 409
davon: aufgeschoben gewährt 72 337 409
Alternativ zugelassene Vereinbarungen 0 0 0
davon: aufgeschoben gewährt 0 0 0
In anderen Formen 0 0 0
davon: aufgeschoben gewährt 0 0 0
Variable Vergütungsbestandteile insgesamt 2 1.582 2.892 4.474
Vergütung insgesamt 3.242 4.940 8.182

1 Nur Begünstigte (Anzahl der Personen für Geschäftsführung; In Vollzeitkräfte (FTE) umgerechnet für Übrige MRTs, deshalb kann es Abweichungen zwischen der Anzahl MRTs in dieser Tabelle und der Personenanzahl der identifizierten MRTs im Text geben.
Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat.
2 Die variable Vergütung umfasst die leistungsbezogene variable Jahresendvergütung der DWS für 2024, sonstige variable Vergütung und Abfindungen. Sie enthält auch den Mitgliedern der Geschäftsführung gewährte Zusatzleistungen, die als variable Vergütung zu klassifizieren sind. Die Tabelle zeigt keine Ausgleichszahlungen an neu eingestellte Mitarbeitenden für entgangene Ansprüche gegenüber früheren Arbeitgebern (Buyouts).

Garantierte variable Vergütung und Abfindungen - Material Risk Taker

Übrige Material Material Risk Taker
in Tsd. € (sofern nicht anders angegeben) Geschäftsführung Risk Taker insgesamt
Garantierte variable Vergütung 0 0 0
Anzahl der Begünstigten 1 0 0 0
Vor dem Berichtsjahr gewahrte Abfindungen, die im Berichtsjahr ausgezählt wurden 0 0 0
Wahrend des Berichtsjahrs gewährte Abfindungen 0 0 0
Davon: aufgeschobene Abfindungszahlungen 0 0 0
Anzahl der Begünstigten 1 0 0 0
Im Berichtsjahr ausgezahlte Abfindungen 0 0 0
Höchste Einzelabfindung 0 0 0

1 Nur Begünstigte (Anzahl der Personen für alle Kategorien).

Aufgeschobene Vergütung - Material Risk Taker

Vor dem Berichtsjahr aufgeschoben gewährte Vergütung Im Berichtsjahr leistungsbezogenen Adjustierungen aufgeschobener Vergütung,
in Tsd. (sofern nicht anders angegeben) Im Berichtsjahr erdient In folgenden Berichtsjahren zu erdienen Insgesamt Die im Berichtsjahr erdient wurde Die in folgenden Berichtsjahren erdient werden Aufgeschobenen Vergütung die im Berichtsjahr erdient und ausgezahlt wurde
Geschäftsführung:
Barvergütung 83 243 326 0 0 83
Aktien oder äquivalente Kapitalanteilen 0 0 0 0 0 0
Aktienbasierte Instrumente oder äquivalente (Nicht-Bar-) Instrumente 210 306 516 0 0 210
Anderen Arten von Instrumenten gemäß Artikel 32 Absatz 1 (j) (iii) IFD 0 0 0 0 0 0
(Nicht-Bar-) Instrumente, welche die Instrumente des verwalteten 23 71 94 0 0 23
Alternativ zugelassene Vereinbarungen 0 0 0 0 0 0
Andere Formen der Vergütung 0 0 0 0 0 0
Geschäftsführung insgesamt 316 620 936 0 0 316
Übrige MRTs: 0 0
Barvergütung 415 1.214 1.629 0 0 415
Aktien oder äquivalente Kapitalanteilen 27 25 52 0 0 27
Aktienbasierte Instrumente oder äquivalente (Nicht-Bar-) Instrumente 445 1.350 1.795 0 0 445
Andere Arten von Instrumenten gemäß Artikel 32 Absatz 1 (j) (iii) IFD 0 0 0 0 0 0
(Nicht-Bar-) Instrumente, welche die Instrumente des veralteten Portfolios widerspiegeln 57 183 240 0 0 57
Alternativ zugelassene Vereinbarungen 0 0 0 0 0 0
Andere Formen der Vergütung 0 0 0 0 0 0
Übrige MRTs insgesamt 944 2.772 3.716 0 0 994
Insgesamt 1.260 3.392 4.652 0 0 1.260

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