BHD GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn-Hendrik Duphorn seit 26.4.2018 | Geschäftsführer |
Raimo Bunsen seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.60% | |
Messeprojekt GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Skyler Cool & Zackery GmbH | 9.40% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 19.38% | |
| 11.00% | |
| 10.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Messeprojekt GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Die "Bestände Warenvorräte" werden im Berichtsjahr unter dem Posten "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" ausgewiesen, da es sich um Messematerialien handelt, welche nicht selbst hergestellt werden. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter dem Posten "fertige Erzeugnisse und Waren" in Höhe von 1.035.148,29. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei der Bewertung der Waren wird wie bisher eine Aufteilung in wiederverwendbares Vermietmaterial (Messestände) und einmalig eingesetztes Verbrauchsmaterial vorgenommen. Das Verbrauchsmaterial wird als Wareneinkauf verbucht, das Vermietmaterial dem Warenbestand zugeführt und gemäß den Richtlinien der FAMA (Fachverband Messe- und Ausstellungsbau e.V.) über seine gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 77.791,27 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Geschäftsjahresabschreibung aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.520.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 152.696,43 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % mit dem Barwert bewertet. Berechnungsgrundlage hierzu sind die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherungen), die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen (§246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 22.077,00 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und ausstehende Rechnungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.548.358,14 EUR (Vorjahr: 3.042.657,84 EUR). Anlagespiegel zum 31.12.2023
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr.3 HGB Von den sonstigen bestehenden finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind innerhalb eines Jahres 490 TEUR fällig. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31,92 %. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht. Sonstige Angaben Gewährte Kredite an Unternehmensorgane An Unternehmensorgange wurde ein Kredit in Höhe von 1.520.000,00 EUR gewährt. Der Kredit wird mit 2,00% verzinst und ist am 31.12.2025 zur Rückzahlung fällig. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 153 Personen beschäftigt (im Vorjahr: 141) Die durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 151 und untergliedert sich wie folgt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Dipl.-BW (BA) Raimo Bunsen, Kaufmann Herr Dipl.-BW (FH) Björn-Hendrik Duphorn, Kaufmann Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 500.126,81 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 6.887.640,37 EUR, der zu verwenden ist. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Unterschrift der Geschäftsführung
02.09.2024 Raimo Bunsen Björn-Hendrik Duphorn Lagebericht für den Jahresabschluss des Jahres 2023Grundlagen des Unternehmens Die Messeprojekt GmbH gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland in den Bereichen des Messebaus. Das Unternehmen mit Sitz in Leipzig ist weltweit tätig und bietet Standard-Messestände in Form von Systemständen sowie Individualmessebau. Wir stehen für die Zukunft des Messebaus. Ob individueller Messe- und Eventbau für Unternehmen, Agenturen oder clevere Systemlösungen für Messegesellschaften und Veranstalter - mit ca. 150 Mitarbeitern und geballter Fachkompetenz begleiten wir unsere Kunden von der ersten Idee, über Projektmanagement bis zur fertigen Montage für Hallen und Außenflächen. Unsere eigene Produktionsstrecke sichert Qualität und Lieferzeiten und lässt uns auch kurzfristig auf Wünsche reagieren. Unsere digitalen Lösungen, wie Apps, Content Management Systeme und Hardware sind preisgekrönt und im Messebusiness nicht mehr zu entbehren. 2. Wirtschafts bericht a. Die deutsche Messewirtschaft 2023 Die Messewirtschaft in Deutschland hat die Coronakrise hinter sich gelassen. Die Branche verzeichnet fürs Gesamtjahr 2023 mehr als nur ein dickes Plus gegenüber 2022. Knapp 320 Messen haben 2023 insgesamt stattgefunden. Rund 183.000 Unternehmen stellten 2023 auf den rund 70 Messeplätzen in Deutschland aus. Das ergibt ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2022. Alle Messen zogen rund 11,4 Millionen Besucherinnen und Besucher an, über 3,8 Millionen (+ 50 Prozent) mehr als 2022. Die Standfläche stieg von 5,7 auf 6,34 Millionen Quadratmeter (+ elf Prozent). Knapp zwei Dutzend Messen feierten 2023 in Deutschland eine Premiere. Themen waren Bau- und Energiewirtschaft mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie das Gastgewerbe. Rein digital fand keine Messe mehr statt. Auf den 166 Messen mit internationaler oder nationaler Bedeutung in Deutschland trafen sich 147.000 ausstellende Unternehmen und 7,5 Millionen Besucherinnen und Besucher. Allein 5,2 Millionen Quadratmeter der gesamten Standfläche von 6,34 Millionen Quadratmeter entfallen auf die internationalen oder nationalen Leitmessen hierzulande. Nach Angaben des internationalen Messeverbandes UFI gibt es weltweit rund 1.360 Messeplätze und 31.000 Messen pro Jahr. Vier der zehn weltgrößten Messegelände befinden sich in Deutschland: Hannover, Frankfurt/Main, Köln und Düsseldorf. Von weltweit mehr als 40 Millionen Quadratmetern Messehallenfläche gibt es über drei Millionen in Deutschland. Im internationalen Umsatz-Ranking spielen einige deutsche Messeveranstalter unter den Top 10 mit 1. b. Geschäftsverlauf und Lage Die Messeprojekt GmbH konnte 2023 durch das Wiederanlaufen des Messegeschäfts aus 2022 das Umsatzniveau des Vorjahres nochmals erhöhen. Der Umsatz lag mit 26.658 T€ etwa 2.400 T€ über dem Vorjahresniveau (2022 = 24.233 T€). Der Gewinn vor Zinsen & Steuern beträgt 935 T€ (Vorjahr 137 T€). Ertragslage
Das Betriebsergebnis 2023 hat sich um 798 T€ erhöht. Dies ist insbesondere auf die auf breiter Basis erfolgten Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden zurückzuführen, welche seit Beginn 2023 umgesetzt, und mit denen die inflationären Kostensteigerungen zumindest teilweise kompensiert werden konnten. Das negative Finanzergebnis verringert sich im Vergleich zum Vorjahr um 77 T€ und beruht vorrangig auf Zinsaufwendungen aus langfristigen Verbindlichkeiten. Das Steuerergebnis hat sich entsprechend dem Betriebsergebnis erhöht. Auf Kundenseite konnte in 2023 als weiterer Vertragspartner der Messeveranstalter Messe Essen akquiriert werden.
1 Auszug aus dem Auma Bilanz 2023; www.auma.de
Finanzlage Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 4.572.684,07 €. Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr um 846 T€ auf 4.573 T€. Die Liquidität unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Wir gehen davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin termingerecht erfüllen zu können. Für Liquiditätsspitzen stehen in ausreichendem Maße Kreditlinien zur Verfügung. Vermögenslage
c. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Das Betriebsergebnis hat sich um 798 T€ auf 935 T€ erhöht. d. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 hat sich normalisiert und an die Vor-Coronazeit angenähert Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch die liquiden Mittel, die kurzfristigen Vermögensgegenstände und das Warenlager gedeckt. 3. Chancen- und Risikobericht Die Messeprojekt GmbH akquiriert seine Kundschaft national, international und insbesondere branchenübergreifend. Somit bestehen keine Abhängigkeiten zu einer bestimmten Klientel oder einem besonderen Wirtschaftssektor. Desweitern ist die Produktpalette vom kostengünstigen Systemmessestand bis hin zum hochpreisigen Individualmessebau breit gefächert. Dies macht die Messeprojekt GmbH unanfällig gegenüber den individuellen Entwicklungen einzelner Branchen. Bei inländischen Kunden holen wir uns regelmäßig Auskünfte über Creditreform ein. Bei ausländischen Kunden wird üblicherweise mit 100% Vorkasse gearbeitet. Wechselkursrisiken bestehen aufgrund der zeitnahen, vorwiegend in Euro erfolgenden Leistungsabrechnung nicht. Zur Absicherung von selbst verursachten Personen- und Sachschäden besteht eine Haftpflichtversicherung von 5 Mio. € pro Schadensfall. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. 4. Ausblick 2024 In 2024 erwarten wir eine weitere Verbesserung der Ertragssituation. Alle Messeveranstaltungen liefen in 2024 wieder im gewohnten Turnus. Der Abgang von Personal in der Corona-Zeit konnte durch Neueinstellungen kompensiert werden. Die Erfüllung aller Kundenverträge sowie eine volle Auslastung der personellen und materiellen Ressourcen ist bis zum Jahresende 2024 gewährleistet. In 2024 rechnen wir daher mit einem Umsatz von ca. 27 Mio. Euro. Auch beim Betriebsergebnis erwarten wir eine Steigerung auf ca. 700.000 Euro.
Leipzig, den 02.09.2024 Raimo Bunsen, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Messeprojekt GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Messeprojekt GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Messeprojekt GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Frankfurt am Main, den 9. September 2024 AUREN
GmbH
Spies, Wirtschaftsprüfer Amberg, Wirtschaftsprüfer |
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