FUNKE ONE GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Josef Clemens Maria Schoo seit 9.12.2019 | Prokura |
Matthias Rolff seit 9.12.2019 | Prokura |
Ove Saffe seit 8.6.2018 | Geschäftsführer |
Tim Dr. Mundhenke seit 19.2.2018 | Prokura |
Axel Dr. jur. Kroll seit 3.11.2015 | Prokura |
Gerrit Dr. Hempelmann seit 3.11.2015 | Prokura |
Michael Diplom-Finanzwirt Wüller seit 24.9.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaAEssenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018A. Allgemeine Angaben 1. Gesetzliche Grundlagen Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA (FUNKE MEDIENGRUPPE) wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung erfolgt nach § 266 (2)/(3) bzw. § 275 (2) HGB iVm § 298 (1) HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 (2) HGB iVm § 298 (1) HGB zur Anwendung. Die FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Essen wird beim Amtsgericht Essen unter HRB 25935 geführt. 2. Konsolidierungskreis/assoziierte Unternehmen In den Konzernabschluss wurden gem. § 290 HGB neben der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA (Mutterunternehmen) die in- und ausländischen Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie assoziierte Unternehmen wie folgt einbezogen:
Der gesamte Anteilsbesitz ist der Anteilsbesitzliste zu entnehmen, welche zusätzlich auch Angaben zur Art der Einbeziehung enthält. Die Anzahl der Gesellschaften des Konsolidierungskreises hat sich im Geschäftsjahr insgesamt um eine Gesellschaft erhöht: 4 Gesellschaften, die im Geschäftsjahr gegründet oder erworben wurden, werden erstmalig vollkonsolidiert; 1 erworbene Gesellschaft wird mangels Wesentlichkeit nicht einbezogen. Aufgrund von Verkäufen und einer Löschung hat sich die Zahl der at equity einbezogenen Unternehmen um 3 verringert. Außerdem ist 1 Gesellschaft verschmolzen worden. Aus den Veränderungen des Konsolidierungskreises ergeben sich nachfolgend aufgeführte ausschließlich die Gewinn- und Verlustrechnung betreffende nennenswerte Auswirkungen:
3. Abschlussstichtag Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, den 31. Dezember 2018, aufgestellt. 4. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gem. § 301 HGB für Unternehmen, die aufgrund eines Zukaufs/Erwerbs erstmals konsolidiert werden, nach der Erwerbsmethode zu dem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs- und Sonderposten entspricht. Ein nach Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und nach § 309 (1) HGB über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Kapitalkonsolidierungen von Gesellschaften oder zugekauften Kapitalanteilen, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde die Buchwertmethode gem. § 301 (1) Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden den jeweiligen Bilanzpositionen zugeordnet. Ein verbleibender Restbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert oder als passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die passivischen Unterschiedsbeträge haben sich bereits realisiert. Nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile von Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen wurden, werden gem. § 307 (1) HGB unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden gem. § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet. Zeitliche Buchungsdifferenzen werden erfolgsneutral in die sonstigen Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten gebucht. Echte Aufrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwand bzw. Ertrag gebucht. Zwischengewinneliminierung Auf eine Eliminierung der Zwischengewinne wird nach § 304 (2) HGB grundsätzlich verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Umsatzerlöse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen nach § 305 HGB verrechnet. Gemeinschaftsunternehmen Sechs inländische Gemeinschaftsunternehmen wurden gem. § 310 HGB quotal entsprechend ihrer Beteiligungsquote in den Konzernabschluss einbezogen. Die gemeinsame Führung beruht auf faktischen Verhältnissen der Höhe der Beteiligungsquote. Die Grundsätze der Konsolidierung entsprechen denen der vollkonsolidierten Unternehmen. Assoziierte Unternehmen, die nach § 312 HGB bewertet wurden Beteiligungen an diesen Unternehmen werden gemäß § 312 (1) HGB nach der Buchwertmethode angesetzt. Die Erstkonsolidierungen erfolgen nach § 312 (3) HGB n. F. zum Erwerbszeitpunkt. Erstkonsolidierungen, die vor dem 1. Januar 2010 durchgeführt wurden, erfolgten nach § 312 HGB a. F. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung bzw. zum Zeitpunkt des Erwerbs. Auf Grund der Inanspruchnahme des § 312 (5) HGB wird auf eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungsmethoden verzichtet. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Equity-Bilanzierung zum 31. Dezember 2018 in Höhe von 4,9 Mio. € entfallen auf Firmenwerte. Unternehmen, die nach § 296 HGB nicht einbezogen und assoziierte Unternehmen, die nach § 311 (2) HGB nicht nach der Equity-Methode bewertet wurden Unternehmen, die nach § 296 (2) HGB nicht einbezogen wurden und assoziierte Unternehmen, die nach § 311 (2) HGB nicht nach der Equity-Methode bewertet wurden, sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Insgesamt betragen die Bilanzsummen und Jahresumsatzerlöse nicht mehr als 1% der Konzernbilanzsumme bzw. der Konzernumsatzerlöse. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen vermindert. Bei einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Es wurden Nutzungsdauern zwischen vier und fünfzehn Jahren angesetzt. Für die entgeltlich erworbenen Geschäfts - oder Firmenwerte wurden die Begründungen der jeweiligen Nutzungsdauer in der folgenden Tabelle dargestellt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden hier aufgrund von Erfahrungswerten nach gleichartigen Gründen und gleicher Nutzungsdauer in Gruppen zusammengefasst:
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um lineare, bei Zugängen vor dem 31. Dezember 2009 auch um degressive Abschreibungen bewertet. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung wurde beachtet. Bei einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn, bei Gebäuden zwischen 25 und 50 Jahren. Für Zugänge zum Sachanlagevermögen wurden im Jahr 2018 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG Sammelposten gebildet, sofern ihre jeweiligen Anschaffungskosten zwischen 250 € und 1.000,00 € liegen. Der Sammelposten wird über 5 Jahre aufgelöst. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € wurden im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, die Ausleihungen mit dem Nominalwert angesetzt. Bei einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den beizulegenden Wert. Soweit die Gründe für vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. Bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung werden keine Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Bestandsrisiken werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten grundsätzlich auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen (soweit durch die Fertigung veranlasst) berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Börsen- oder Marktpreis bilanziert. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Guthaben in ausländischen Währungen werden zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbeund -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des Ansatzwahlrechts. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Teilwertverfahrens ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" (im Vorjahr: 2005 G) von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 3,20% (im Vorjahr 3,67%). Zinsänderungseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden bei Pensionen mit bis zu 2,00% und bei Entgeltumwandlung mit 1,50% berücksichtigt. Erwartete Rentensteigerungen wurden bei den Pensionen mit 1,75% und bei Entgeltumwandlung mit 1,00% kalkuliert. Die Rückstellungen für Sterbegeld werden nach versicherungsmathematischen Methoden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" (im Vorjahr: 2005 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal ein durchschnittlicher Marktzinssatz bei einer Laufzeit von 15 Jahren von 2,32% gem. der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 1,5% berücksichtigt, erwartete Rentensteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem laufzeitkongruenten Zinssatz abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" (im Vorjahr: 2005 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Unter Zugrundelegung der tatsächlichen Laufzeit wurde für die Abzinsung pauschal ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 0,88% gem. der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen sowie Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen wurden mit 1,50% berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 (2) Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere, deren beizulegender Zeitwert sich aus Börsenpreisen ergibt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Im Geschäftsjahr 2018 sind Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 7,9 Mio. € entstanden. Davon resultieren 1,2 Mio. € aus den Geschäfts- oder Firmenwerten, die in den einbezogenen Einzelabschlüssen entstanden sind. Weitere 6,7 Mio. € resultieren aus den Kapitalkonsolidierungen aufgrund von Kaufpreisanpassungen. Der Buchwert der Geschäfts- und Firmenwerte resultiert in Höhe von 95,4 Mio. € aus Kapitalkonsolidierungen und in Höhe von 395,9 Mio. € aus einbezogenen Einzelabschlüssen. Bei den Firmenwerten aus Kapitalkonsolidierung erfolgten insgesamt Abschreibungen in Höhe von 39,7 Mio. EUR, außerplanmäßige Abschreibungen wurden in Höhe von Mio. € 8,5 vorgenommen. Bei den Firmenwerten aus einbezogenen Einzelabschlüssen erfolgten Abschreibungen in Gesamthöhe von 39,9 Mio. €. Die Gesellschaft hält im Sinne von § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Verbindung mit § 271 Abs. 1 HGB die folgenden wesentlichen Beteiligungen:
*) es handelt sich um die Zahlen des
Jahresabschlusses zum 31.12.2017
Forderungen
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von 7,6 Mio. €, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um Vorsteuerforderungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind solche gegen verbundene Unternehmen. In den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 16,3 Mio. € (Vorjahr 17,3 Mio. €) enthalten. Latente Steuern Latente Steuern sind im Wesentlichen in den folgenden Positionen enthalten:
Bei den inländischen Gesellschaften sind regionale Steuersätze von 27,38% bis 32,63% angewendet worden. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag des Vorjahres resultiert aus der Saldierung nach § 298 (1) HGB i. V. m. § 246 (2) Satz 2 HGB von Altersteilzeitverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 (2) Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere, die mit dem Börsenwert am Bilanzstichtag angesetzt wurden. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 60,0 Mio. € und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 60,0 Mio. nennwertlose Stückaktien. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt 309,9 Mio. €. Entnahmen aus sowie Einstellungen in die Kapitalrücklage haben im Geschäftsjahr nicht stattgefunden. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen bestehen insgesamt aus anderen Rücklagen. Im Geschäftsjahr wurden Einstellungen in die Gewinnrücklagen in Höhe von 1,1 T€ vorgenommen. Entnahmen sind nicht erfolgt. Konzernbilanzgewinn In dem Konzernbilanzgewinn ist ein Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 342,6 Mio. € enthalten. Nicht beherrschende Anteile Im Posten "Nicht beherrschende Anteile" wurden 16,4 Mio. € Passivposten mit 7,9 Mio. € Aktivposten verrechnet. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten ist als Gegenposten zum Anlagevermögen gebildet worden und wird in Höhe der anteiligen Abschreibung aufgelöst. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Die zum 31. Dezember 2018 gebildeten Rückstellungen entfallen mit 233,2 Mio. € auf Pensionen, mit 31,7 Mio. € auf Entgeltumwandlung und mit 0,7 Mio. € auf Übergangs- und Sterbegelder. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 30,0 Mio. €. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt. Für die Entgeltrückstellung beträgt der Unterschiedsbetrag 0,5 Mio. €. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 44,5 Mio. €, die überwiegend für Tantiemen, ausstehende Urlaube sowie Altersteilzeit gebildet wurden. 13,5 Mio. € wurden für die Restrukturierung zurückgestellt, von denen ein Großteil auf die Harmonisierung/Neuausrichtung der FUNKE MEDIENGRUPPE entfällt. Weitere Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 15,3 Mio. €, Remittenden in Höhe von 29,1 Mio. € sowie Rabatte und Boni in Höhe von 3,7 Mio. €. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 493,1 Mio. € sind durch verschiedene erst- und zweitrangige Sicherheiten abgesichert. Dies sind unter anderem Anteilsverpfändungen, Grundschulden, Kontoverpfändungen und Forderungsabtretungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) enthalten. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Jahres 2018 teilen sich wie folgt auf:
Die Umsätze wurden ausnahmslos in Deutschland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, periodenfremde Erträge, Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus Kostenerstattungen (z. B. Mahn- und Gerichtskostenerstattungen) sowie Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung in Höhe von 16,0 Mio. € entstanden. Sie resultieren mit 7,4 Mio. € aus dem Verkauf der Grundstücke in Essen. Weitere 8,5 Mio. € betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Harmonisierung, sowie 0,1 Mio. € für Rückerstattungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 19,3 Mio. €, im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellungen, enthalten. Aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen sind Erträge in Höhe von 0,1 Mio. € entstanden. Materialaufwand Im Materialaufwand bei den Aufwendungen für bezogenen Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr Zustellkosten im Zeitungsbereich in Höhe von rd. 16 Mio. € enthalten, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen waren. Personalaufwand Für das Harmonisierungsprojekt sind im abgelaufenen Geschäftsjahr Personalaufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung in Höhe von 15,0 Mio. € angefallen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr sind außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 (3) Satz 5 HGB in Höhe von 8,6 Mio. € erfolgt. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position sind überwiegend Zustellkosten im Zeitschriftenbereich, Werbekosten, Provisionen, Mieten und Pachten sowie Reparaturkosten enthalten. Im Vorjahr waren in dieser Position Zustellkosten im Zeitungsbereich in Höhe von rd. 16 Mio. € enthalten, die im laufenden Geschäftsjahr unter dem Materialaufwand bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen sind. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung in Höhe von 19,0 Mio. € angefallen. In Höhe von 8,2 Mio. € resultieren sie aus der Auflösung des aktiven Rechnungsabrechnungspostens infolge der im September 2018 durchgeführten Erneuerung der Finanzierung. Mit 4,6 Mio. € entfallen sie auf den Neubau des FUNKE Medienhauses in Essen. In Höhe von 2,3 Mio. € stehen sie im Zusammenhang mit der Einstellung für Rückstellungen für Restrukturierung (Harmonisierungsprojekte) sowie mit weiteren 2,8 Mio. € im Zusammenhang mit Beratungskosten für Akquisitionsvorhaben. 0,9 Mio. € betreffen sonstige Aufwendungen in Bezug auf die Harmonisierung. Die restlichen 0,2 Mio. € resultieren aus dem Rückzug aus Süd-Osteuropa. Ebenfalls enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3,6 Mio. €, die im Wesentlichen im Zusammenhang mit Provisionen und Mietanpassungen stehen. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Im Geschäftsjahr sind außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 (3) Satz 5 HGB in Höhe von 2,3 Mio. € erfolgt. D. Sonstige Angaben Vermögensverrechnung Zur Verrechnung nach § 298 (1) i. V. m. §§ 246 (2) Satz 2 HGB und 314 Nr. 17 HGB ergeben sich folgende Beträge:
Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 0,8 Mio. € sowie aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 0,6 Mio. €. Aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen der Begünstigten, für die die Erklärungen abgegeben wurden, wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften als gering eingeschätzt. Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen für die liquide Ausstattung eines ehemaligen assoziierten Unternehmens, damit ein Mitgesellschafter dieser Gesellschaft die Möglichkeit erhält, Entnahmen aus der Gesellschaft zu tätigen. Da diese Entnahmen in der Vergangenheit stets durch das ehemalige assoziierte Unternehmen selbst getragen werden konnten, wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als sehr gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns aus Miet-, Pacht-, Leasing- oder ähnlichen Dauerschuldverhältnissen sowie Bestellobligos betrugen zum Bilanzstichtag 428,4 Mio. €, berechnet auf das Mindestlaufzeitende bzw. auf die geschätzte Vertragslaufzeit. Davon betreffen 176,7 Mio. € Verpflichtungen aus Objektmietverträgen, 164,6 Mio. € aus Dienstleistungsverträgen, 16,5 Mio. € aus Leasingverpflichtungen sowie 70,6 Mio. Verpflichtungen aus Bestellobligos. Sie wurden im Wesentlichen zum Zwecke der Liquiditätsschonung sowie zur Vermeidung von Risiken durch Wertschwankungen abgeschlossen. Risiken können im Einzelfall durch eine langfristige Vertragsbindung bestehen. Die konkreten Risiken hieraus werden als gering eingeschätzt. Verpflichtungen gegenüber assoziierten Unternehmen bestehen nicht. Zusätzlich ergibt sich durch die Ausgliederung von Abonnentenverträgen aus der Springer Akquisition ab Oktober 2014 über 5 Jahre eine Nachhaftung gemäß § 133 Abs. 3 Satz 1 Umwandlungsgesetz für den jeweiligen übernehmenden Rechtsträger. Dabei handelt es sich um die FUNKE Frauenzeitschriften Kundenservice GmbH, die FUNKE Programmzeitschriften Kundenservice GmbH sowie die Hamburger Abendblatt Kundenservice GmbH. Eine weitere 5 jährige Nachhaftung resultiert aus den im März 2018 ausgegliederten Abonnentenverträgen der "DONNA"- Akquisition für die FUNKE Zeitschriften GmbH. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Im Berichtszeitraum wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Bezüge der Geschäftsführung sowie früherer Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen Im Geschäftsjahr waren insgesamt vier Geschäftsführer (z.T. zu unterschiedlichen Zeitpunkten) bei der FUNKE Management GmbH bestellt: Die Herren Manfred Braun (bestellt bis 31. März 2018), Ove Saffe (bestellt ab 16. April 2018) und Andreas Schoo (bestellt ab 1. April 2018) sowie - durchgehend für das gesamte Geschäftsjahr bestellt - Herr Michael Wüller (nachstehend die "Gruppengeschäftsführung"). Insgesamt beliefen sich die Bezüge inkl. Abfindungszahlungen für die Gruppengeschäftsführung im Geschäftsjahr auf 3.514 T€. Die Bezüge früherer Mitglieder der Gruppengeschäftsführung sowie deren Hinterbliebenen betrugen 2.360 T€. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Gruppengeschäftsführung wurden 32.069 T€ zurückgestellt. Den aktiven Mitgliedern des Aufsichtsrates der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA wurden in 2018 Bezüge in Höhe von 43,8 T€ gewährt. Den früheren Mitgliedern des Aufsichtsrates und deren Hinterbliebenen wurden keine Bezüge gewährt. Für die Tätigkeit im Gesellschafterausschuss der FUNKE Management GmbH erhielten die Mitglieder im Geschäftsjahr 2018 Bezüge in Höhe von 168,8 T€. Vorschüsse oder Kredite wurden Mitgliedern der Geschäftsführung nicht gewährt. Abschlussprüferhonorar nach § 314 Nr. 9 HGB Das Abschlussprüferhonorar umfasst Abschlussprüfungsleistungen für die Konzernabschlussprüfung sowie für die Prüfung der Jahresabschlüsse der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA und ihrer inländischen Tochterunternehmen durch den Konzernabschlussprüfer RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft in Höhe von 1,7 Mio. €. Für andere Bestätigungsleistungen wurden 0,1 Mio. € aufgewendet, für Steuerberatungsleistungen 0,0 Mio. €. Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr waren bei vollkonsolidierten Unternehmen durchschnittlich 6.148 Mitarbeiter beschäftigt, davon 5.624 Angestellte und 524 gewerbliche Mitarbeiter. Weiterhin sind anteilsmäßig 123 Mitarbeiter (Angestellte) von quotal einbezogenen Unternehmen für den Konzern tätig. Zusätzlich waren 15.929 Zusteller für den Konzern tätig. Geschäftsführung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens erfolgt durch die FUNKE Management GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer: Manfred Braun, Aumühle (bis 31. März 2018)
Ove Saffe, Hamburg (ab dem 16. April 2018)
Andreas Schoo, Hamburg (ab dem 1. April 2018)
Michael Wüller, Marl
Befreiung für Gesellschaften nach § 264 b bzw. § 264 (3) HGB Eine Übersicht der Unternehmen, die eine Befreiung nach § 264 b bzw. § 264 (3) HGB nutzen, ist der Anteilsbesitzliste zu entnehmen. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der FUNKE Management GmbH (kleinster und größter Kreis) (HRB 25920, Amtsgericht Essen) einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Nachtragsbericht Der Umzug ins neue FUNKE Media Office am Jakob-Funke-Platz 1 wurde im Januar 2019 vollzogen. Anfang Februar 2019 wurde außerdem das Zukunftsprogramm FUNKE 2022 vorgestellt, das Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen soll. U.a. werden die Druckaktivitäten in NRW am größeren Standort Hagen zusammengeführt. Einem größeren Teil der Mitarbeiter der Druckerei Essen wird ein Arbeitsplatz in der Druckerei in Hagen angeboten. Die Aufgabe des Standortes Essen zieht zunächst Abfindungszahlungen nach sich, gegenläufig verringern sich die Personalaufwendungen in den Folgegeschäftsjahren.
Essen, den 17. Mai 2019 Ove Saffe Andreas Schoo Michael Wüller - Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2018
1) Zugang/Veränderung Konsolidierungskreis
Aufstellung des Anteilsbesitzes der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA (Stand per 31.12.2018)Nachfolgend aufgeführte Unternehmen sind aufgrund verschiedener Vorschriften in den Konzernabschluss einbezogen worden: Die mit 1) gekennzeichneten Unternehmen nehmen die Erleichterungen des § 264 b HGB in Anspruch. Die mit 2) gekennzeichneten Unternehmen nehmen die Erleichterungen des § 264 (3) HGB in Anspruch. Die mit 3) gekennzeichneten Unternehmen wurden gem. § 290 (2) Nr. 3 HGB einbezogen Die mit 4) gekennzeichneten Unternehmen wurden gem. § 296 (2) HGB nicht einbezogen Die mit 5) gekennzeichneten Unternehmen wurden gem. § 311 (2) HGB nicht einbezogen
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2018
Der Finanzmittelfonds wird definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Zahlungsmittel sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen. Unter Zahlungsmitteläquivalenten werden als Liquiditätsreserve gehaltene kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel verstanden, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen. Sie weisen eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal 3 Monaten auf. Im Geschäftsjahr sind Investitionen in Höhe von Mio. EUR 4,6 für Zugänge zum Konsolidierungskreis erfolgt, die erst im Folgejahr zu Auszahlungen führen. Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2018
Konzernlagebericht 2018Inhalt:
1. Grundlagen des Konzerns 1.1 Konzernstruktur, Geschäftstätigkeit Die FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA - im Folgenden FUNKE MEDIEN-GRUPPE bzw. Konzern - ist einer der größten Medienkonzerne Deutschlands. Ihr Fokus liegt auf den Geschäftsbereichen Regionalmedien, Frauen- und Programmzeitschriften sowie Digitales. Ziel ist es hochwertigen, serviceorientierten und unterhaltenden Journalismus crossmedial anzubieten. Interessen, Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten der Leser und User stehen dabei jederzeit im Mittelpunkt. Die Konzernzentrale hat ihren Sitz in Essen, Nordrhein-Westfalen (NRW). Weitere Standorte befinden sich unter anderem in den Bundesländern Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen. Der Konzern ist in nachfolgende Sparten unterteilt:
Der im Vorjahr separat geführte Bereich "Druck" wird ab 2018 in der Sparte "Sonstiges" ausgewiesen. Zeitungen: In der Sparte "Zeitungen" werden neben Regionalzeitungen auch zahlreiche regionale Anzeigenblätter inklusive der Lokalausgaben sowie der regionale Hörfunk gebündelt. Sämtliche Zeitungstitel informieren ihre Leser zusätzlich über digitale Kanäle und verstärken durch Premiuminhalte das redaktionelle Angebot der Tageszeitungen:
In einigen Regionen werden die digitalen Zeitungsangebote erweitert um sogenannte "Reichweitenportale", die ein Angebot insbesondere für junge Leser darstellen. Hierzu gehört unter anderem das regionale Onlineportal "DerWesten.de" als Nachrichten- und Unterhaltungsangebot für eine junge Zielgruppe im Ruhrgebiet. Es besteht zudem eine Beteiligung an dem Zeitungsvermarkter Score Media Group GmbH & Co. KG. Hinter dem Unternehmen stehen neben der FUNKE MEDIENGRUPPE viele weitere renommierte regionale Verlagshäuser mit dem Ziel ihre Kräfte im Anzeigengeschäft zu bündeln. Die FUNKE MEDIENGRUPPE ist zusammen mit der Axel Springer SE an der Media Impact GmbH & Co. KG beteiligt. Diese bündelt die Vermarktung der nationalen Medienangebote in Print, Online, Mobile und ist damit einer der größten crossmedialen Vermarkter Deutschlands. Das Printportfolio der FUNKE MEDIENGRUPPE wird durch Anzeigenblätter ergänzt. Diese gibt der Konzern an all seinen Tageszeitungsstandorten heraus und bildet mit ihnen den größten Anzeigenblattverbund Deutschlands. Im Bereich Hörfunk hält der Konzern in NRW Beteiligungen an den Betriebsgesellschaften der folgenden lokalen Hörfunksender:
Die 10 Betriebsgesellschaften mit Mehrheitsbeteiligungen der FUNKE MEDIENGRUPPE werden von der "Westfunk GmbH & Co. KG" (Westfunk) betreut und vermarktet. Zudem ist die Westfunk Dienstleister für den Sender "Radio Vest". Neben der Buchung von Werbezeiten für Einzelsender besteht ebenso die Möglichkeit, Werbezeiten für mehrere Sender z. B. in der sogenannten "Westfunk Kombi Ruhr" (Kombination aus zwölf Sendern) zu buchen. Des Weiteren besteht mit "Radio38" eine Beteiligung an einem Radiosender in den Regionen Braunschweig und Wolfsburg. Zeitschriften Zum Kerngeschäft der FUNKE MEDIENGRUPPE zählt neben den Tageszeitungen und Anzeigenblättern auch ein vielfältiges Angebot an Publikums- und Fachzeitschriften. Diese werden in der Sparte "Zeitschriften" abgebildet. Produziert wird im Wesentlichen an den Standorten in Ismaning bei München sowie in Hamburg. Das Portfolio umfasst über 170 Titel, zu den Wichtigsten gehören:
Mit einem breiten Angebot an Frauen-, Programm- und Lifestyle-Zeitschriften ist die FUNKE MEDIENGRUPPE in den für den Leser- und Anzeigenmarkt wichtigen Themenfeldern Gesundheit, Reise, Ratgeber, Food, Mode und Beauty vertreten. Im Segment der Rätselzeitschriften ist der Konzern mit mehr als 60 verschiedenen Titeln der größte inländische Anbieter. Das breite Sortiment an Publikumszeitschriften runden zahlreiche Fachmagazine ab, speziell in den Segmenten Eisenbahn, Motorrad, Hifi und Klassik. Die entsprechenden Online-Angebote ergänzen dabei die gedruckten Zeitschriften. Im inländischen Vertriebsgeschäft der Zeitschriften hält der Konzern unter anderem Beteiligungen an der Pressevertriebsgesellschaft "Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. Kommanditgesellschaft" (MZV). Aufgrund der mit der Hubert Burda Media Holding KG eingegangenen strategischen Allianz konnte ein Marktanteil von ca. 27 % im Grosso erreicht werden (Quelle: statista). Damit gehört die MZV zu den größten nationalen Vertriebsgesellschaften. Die Vermarktung des Anzeigengeschäfts im Bereich Zeitschriften erfolgt wie im Bereich Zeitungen über die Media Impact GmbH & Co. KG. Digitale Medien In der Sparte "Digitale Medien" werden Online-Aktivitäten der FUNKE MEDIENGRUPPE gebündelt. Zum einen unterstützt die FUNKE DIGITAL GmbH in Berlin die Zeitungs- und Zeitschriftentitel bei der Weiterentwicklung ihrer Online-Angebote und erarbeitet innovative journalistische Digitalprodukte. Zum anderen gehören zum Aufgabenspektrum die Vermarktung von Digitalprodukten und die Akquise von produktnahen digitalen Angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Online-Services, Digitales Publishing oder der Betrieb von Internet-Plattformen. Des Weiteren koordiniert und paketiert FUNKE DIGITAL digitale Services und Tools für lokale klein- und mittelständische Unternehmen in den FUNKE-Regionen. Die lokalen Marken und Medien des Konzerns unterstützen den Aufbau von Vertrauen im B2B-Vertrieb vor Ort. AZUBIYO GmbH, Absolventa GmbH und Joblocal GmbH sind Tochterunternehmen der FUNKE DIGITAL GmbH und betreiben Jobportale für unterschiedliche Zielgruppen. Sie verdeutlichen die Transformation von Printangeboten in digitale Angebote: Stellenanzeigen werden mittlerweile vermehrt digital angeboten und nicht mehr in der Printausgabe der Tageszeitungen. Wirtschaftliches Wachstum und gute Geschäftsentwicklungen steigern die Nachfrage nach qualifiziertem Personal bei stagnierendem Angebot. Unternehmen müssen Recruiting-Aktivitäten und Employer Branding intensivieren. Die dynamische Entwicklung basiert auf dem Wechsel von Offline zu Online und dem steigenden Wettbewerb bei jungen Talenten. Mit dem Zukauf der trendence Institut GmbH als unabhängiges Beratungs- und Marktforschungsunternehmen hat FUNKE DIGITAL sein Angebot im Marktsegment Human Resources weiter ausgebaut. Online-Aktivitäten in den Bereichen temporäres Wohnen und Social Publishing (Veröffentlichung auf Social Media-Kanälen) werden ebenfalls in der Sparte Digitale Medien ausgewiesen. Sonstiges In der Sparte "Sonstiges" werden diverse Dienstleistungs- und Grundstücksgesellschaften zusammengefasst. Hier erfolgt unter anderem der Ausweis von Druckleistungen, Konzernservices und Holdingfunktionen. Die Druckereien an den Standorten Essen, Hagen, Braunschweig und Erfurt bedienen konzerninterne und konzernfremde Kunden. Zum Produktportfolio gehört der Druck von Zeitungen, Zeitschriften, Beilagen und Anzeigenblättern sowie Akzidenzdruckaufträgen. 1.2 Unternehmensziele und -strategie Die FUNKE MEDIENGRUPPE hat sich folgende Unternehmensziele gesetzt:
FUNKE ist bereits heute einer der führenden Publisher von Regional- und Lokalmedien in Deutschland. Um die Position weiter zu stärken und auszubauen, hat der Konzern mit FUNKE 2022 ein umfassendes Zukunftsprogramm für den Bereich Regionalmedien aufgestellt. FUNKE 2022 umfasst u. a.:
Dreh- und Angelpunkt des Zukunftskurses ist der Ausbau digitaler journalistischer Bezahlangebote. Ein Pilotprojekt beim Hamburger Abendblatt hat gezeigt, dass es eine wachsende Bereitschaft gibt, für regionalen und lokalen Qualitätsjournalismus im Netz zu bezahlen. Daran knüpft die Neuausrichtung der FUNKE MEDIENGRUPPE im Bereich der Regionalmedien konsequent an. Höhere Qualität, größere Geschwindigkeit, bessere Ergebnisse: Entlang dieser Kriterien stellt sie ihre digitalen Aktivitäten im Newsbereich neu auf. Ziel ist die wirkungsvolle digitale Transformation der Zeitungstitel und damit der konsequente Ausbau digitaler Abo-Modelle für die Portale der Tageszeitungsmarken (z. B. "waz.de", "abendblatt.de", "morgenpost.de" etc.). Im Zuge dieser Digitaloffensive wird eine gemeinsame Strategie unter den Regionalmedien verfolgt - "User First". Sie soll die Attraktivität der journalistischen Angebote stärken. Dazu richtet FUNKE die Arbeit in den Redaktionen konsequent auf die Interessen, Bedürfnisse und veränderten Nutzungsgewohnheiten der Leser aus. Die Absicht ist, die Markenportale journalistisch noch relevanter, interessanter und aktueller zu machen und so den Ausbau der digitalen Bezahlangebote zu beschleunigen. Dem Konzept vorangegangen ist eine datenbasierte Analyse der Nutzungsgewohnheiten der Leser auf den Online-Portalen. Die Eckpunkte der Strategie:
Ziel ist es, in drei Jahren ein umsatz- und ertragsstarkes digitales Newsgeschäft aufzubauen. Teil von FUNKE 2022 ist ein forcierter Wachstumskurs, mit dem Schwerpunkt auf digitalen Aktivitäten. Doch nicht nur: Zusätzlich besteht der Grundgedanke, Produkte zu akquirieren, die zum Regional- und Lokalportfolio des Konzerns passen. Den Weg zu mehr Wachstum sieht der Konzern in der Verfolgung von drei Punkten: Qualität, Innovation und Kosteneffizienz. FUNKE 2022 beinhaltet somit auch ein strategisches Kostensenkungsprogramm an allen Standorten. Mit Umsetzung dieser Maßnahmen werden finanzielle Mittel für Investitionen und damit für neue Wachstumsschritte freigesetzt. Darüber hinaus ist FUNKE einer der führenden Zeitschriftenpublisher in Deutschland. Um auch diese Position zu stärken, setzt das Unternehmen auf die Bündelung von Stärken. Mit einem zentralen Content Hub in Ismaning verbessern die Titel der FUNKE Zeitschriften ihre Inhaltstiefe in den für den Leser- und Anzeigenmarkt wichtigen Themenfeldern Gesundheit, Reise, Ratgeber, Food, Mode und Beauty. Die FUNKE Programmtitel werden nicht mehr an zwei Standorten, sondern allesamt in Hamburg produziert. Mit diesem Schritt bündelt FUNKE die bestehenden Kompetenzen der Programmtitel und stellt sich aktiv für die sich wandelnden Märkte der Zukunft auf. Die erfolgreichen Portalgeschäfte (z. B. LifeLine oder die Electronic Program Guides) werden in den nächsten Jahren ebenfalls weiter ausgebaut. FUNKE will wachsen - organisch wie anorganisch. In Zukunft sollen bestehende Produkte und Marken kanalübergreifend weiterentwickelt sowie neue Geschäftsfelder identifiziert und erschlossen werden. Drittes anzustrebendes Standbein für FUNKE ist die Spitze der digitalen Cluster. Dazu gehört, die Erfolgsgeschichten der bestehenden Cluster (z.B. des Young-Professional-Bereiches mit Marken wie Absolventa, trendence und Azubiyo) fortzuschreiben, auf ihnen aufzubauen und neue digitale Cluster zu entwickeln. 1.3 Forschung und Entwicklung Aufgrund zunehmender Digitalisierung, verändertem Leseverhalten, erhöhter Mobilität und demographischer Veränderung konzentriert sich die FUNKE MEDIENGRUPPE mehr denn je darauf, Wachstumspotenziale zu eruieren und zusätzliche Lesergruppen sowie Werbekunden durch die Entwicklung neuer Produkte unter Nutzung aller Kommunikationskanäle zu gewinnen. So beginnen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei der Analyse der Kundenbedürfnisse und reichen über die Entwicklung neuer innovativer Produkte bis hin zur Etablierung dieser auf dem Markt. Zur Identifizierung der Kundenwünsche betreibt der Konzern qualitative und quantitative Marktforschungen. Systematische Befragungen und Blattreviews spielen dabei genauso eine Rolle wie das kontinuierliche Benchmarking und der Abgleich mit Best Practice. Quantitative Untersuchungen nehmen das sich wandelnde Leseverhalten in den Blick. Anhand von Preisstudien wird die Preissensitivität der Kunden überprüft. Mit modernen Marktforschungsinstrumenten wird kontinuierlich an der Verstärkung der Leserbindung gearbeitet. Dazu ist die FUNKE MEDIENGRUPPE seit dem Geschäftsjahr 2015 an der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung mbH & Co. KG (GiK) beteiligt. Diese hat die Werbewirkungsforschung "best for tracking" (b4t) sowie die Markt-Media-Studie "best4planning" (b4p) herausgebracht. Für die Entwicklung im Digitalbereich führt das Tochterunternehmen FUNKE DIGITAL GmbH regelmäßig Marktforschungen durch. Trends werden aufgenommen und als Grundlage für den Ausbau des digitalen Angebots herangezogen. Des Weiteren betreut sie interne Projektteams bei der Konzeption moderner Produkte sowie der Erschließung neuer Geschäftsfelder, und entwickelt Apps und Software-Lösungen. Die im Berichtsjahr neu gegründeten Bereiche "New Business" und "Digitale Transformation" entwickeln bestehende Produkte und Marken kanalübergreifend weiter, identifizieren neue Geschäftsfelder und für ein umsatz- und ertragsstarkes Digitalgeschäft treiben sie die Digitaloffensive des Konzerns weiter voran. Zentrale Aufgaben der Einheit "Digitale Transformation" sind die Steuerung und Koordination der digitalen Transformation in sämtlichen Redaktions- und Verlagsbereichen der Standorte sowie der konsequente Ausbau des digitalen Geschäfts. Ausgehend von einer datenbasierten Analyse der Nutzungsgewohnheiten der Leserinnen und Leser auf den Online-Portalen wurde in Zusammenarbeit mit den Chefredakteuren der Regionalzeitungen und FUNKE Digital das Konzept "User-First" entworfen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist in 2018 gestiegen. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,5 % an (nach 2,2 % im Vorjahr) (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote sank von 5,7 % in 2017 auf 5,2 % in 2018. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. Personen und liegt im Jahresdurchschnitt 2018 bei rund 44,8 Mio. Personen. Die Nettogehälter stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die wirtschaftlichen Grunddaten haben Einfluss auf die Entwicklung der Werbe- und Anzeigenumsätze. Ein Ansteigen der Arbeitslosenquote oder ein Sinken der Realeinkommen könnte einen Rückgang der verkauften Auflagen von Tageszeitungen und Zeitschriften hervorrufen, da die privaten Konsumausgaben sinken könnten. Branchenspezifische Rahmenbedingungen In Deutschland blieben die Bruttowerbeinvestitionen über alle Medien mit rund 31,86 Mrd. Euro nahezu unverändert zum Vorjahr (31,85 Mrd. Euro). Wie schon in Vorjahren erzielte die Online-Werbung den größten prozentualen Umsatzzuwachs am Bruttowerbemarkt. Auch der Hörfunk konnte beim Umsatz wieder zulegen (Quelle: Nielsen Media Research). Die Bruttowerbeaufwendungen im Bereich Zeitungen blieben weitestgehend auf Vorjahresniveau (2018: 4,94 Mrd. Euro, 2017: 4,92 Mrd. Euro). Lokale und regionale Abo-Zeitungen bilden mit 65 % den mit Abstand größten Teil an der Gesamtauflage an Tageszeitungen (Quelle: Nielsen Media Research, BDVZ). Die Umsätze (Vertrieb und Werbung) der Zeitungen in Deutschland sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken (Quelle: statista). Es ist davon auszugehen, dass sich der Branchentrend fortsetzt. Bedingt durch einen weiter anhaltenden deutschlandweiten Rückgang von Titeln und Verlagen mussten die Anzeigenblätter analog zum Vorjahr leichte Verluste in ihrer Gesamtauflage hinnehmen (Auflagenhöhe 84,3 Mio. Exemplare im Vergleich zu 86,8 Mio. Exemplaren in 2017) (Quelle: Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)). Die Tagesreichweiten im deutschen Hörfunkbereich lagen bei 77,6 % der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahre (Quelle: ag.ma 2018 Audio II). Publikums- und Fachzeitschriften mussten im Berichtsjahr rückläufige Werbe- und Auflagenzahlen hinnehmen (Quelle: IVW; nielsen). Die Internetnutzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht, rund 85 % (Vorjahr: 80 %) der Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren nutzen das Internet. Zu den Top 10 der meist genutzten Anwendungen gehören Nachrichten zum Weltgeschehen (Platz 4 mit 72,0 %) und regionale oder lokale Nachrichten (Platz 6 mit 65,1 %) (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF)). 2.2. Geschäftsverlauf Im Konzern verwendete bedeutsame Steuerungskennzahlen sind die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA (earnings before interest, tax, depreciation and amortisation). Die FUNKE MEDIENGRUPPE definiert EBITDA als Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen sowie außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträgen. Für die Kennzahl EBITDA war ein Wert analog zum Geschäftsjahr 2017 prognostiziert. Mit einer Verminderung um 6,0 % wurde die Erwartung nicht erreicht. Rückläufige sonstige betriebliche Aufwendungen sowie höhere sonstige betriebliche Erträge konnten die Umsatzverluste nicht mehr vollständig ausgleichen. Zudem erhöhten sich zusätzlich die Personalkosten in geringem Umfang. Für 2018 wurde ein Anstieg des Konzernumsatzes im unteren einstelligen Prozentbereich erwartet. Tatsächlich sank der Umsatz um rund 3,3 % (41,1 Mio. Euro). Im Wesentlichen entfällt der Umsatzrückgang auf die Produktbereiche Zeitungen (-32,3 Mio. Euro), Zeitschriften (-15,7 Mio. Euro) und Druckerei (-6,4 Mio. Euro). Erneut positiv und gegen den Trend im Printbereich entwickeln sich die Onlineerlöse, die um 17,4 Mio. Euro angestiegen sind. Das Berichtsjahr war insbesondere gekennzeichnet durch ein unter den Erwartungen liegendes Werbevolumen. Zeitungen Das Jahr 2018 war für die FUNKE MEDIENGRUPPE vor allem gekennzeichnet durch ein rückläufiges Werbevolumen. So verloren die Tageszeitungstitel und Anzeigenblätter Werbeumsätze in Höhe von 27,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzeinbußen sind über alle Verlagsregionen zu beobachten. Die Titel in NRW, Thüringen, Braunschweig und Hamburg haben im Vorjahresvergleich auch an Vertriebsumsätzen verloren. In Berlin blieben die Vertriebsumsätze auf Vorjahresniveau. Der Umsatz der Online-Angebote bei den Regionalmedien beträgt rund ein Zehntel des Zeitungsumsatzes und ist im Berichtsjahr im unteren einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Digitalangebote werden ständig weiterentwickelt um die Attraktivität für die Werbekunden zu steigern. Die Umsatzerlöse des Hörfunkbereiches in NRW befinden sich annähernd auf Vorjahresniveau. Zeitschriften Im Bereich Zeitschriften kam es im Vergleich zum Vorjahr analog zur Branchenentwicklung zu einem leichten Umsatzrückgang im unteren einstelligen Prozentbereich, was insbesondere auf die Verringerung der Werbeerlöse zurückzuführen ist. Digitale Medien Steigende Bruttowerbeinvestitionen in Online-Werbung und die kontinuierlich steigende Internetnutzung der Gesamtbevölkerung führen bei der FUNKE MEDIENGRUPPE zu positiven Ergebnissen in der Sparte Digitale Medien. Äußerst positiv entwickelten sich die Umsätze der Neuen Medien, was sich in sämtlichen Beteiligungen widerspiegelt. Die Umsätze in den digitalen Geschäftsfeldern Online-Services, Digitales Publishing sowie dem Betrieb von Internet-Plattformen haben sich im Geschäftsjahr 2018 um 58 % erhöht. Sonstiges Der Umsatz in der Sparte Sonstiges ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % gesunken. Insbesondere rückläufige Akzidenzdruckaufträge führten zu einem Umsatzrückgang im Druckbereich. Als Reaktion auf das veränderte Leserverhalten verlagern Werbetreibende ihr Marketing verstärkt von Print zu Online. Wesentliche Ereignisse Seit Mitte April 2018 verantworten die Herren Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller gemeinsam die Geschäftsführung der FUNKE MEDIENGRUPPE. Die beiden Erstgenannten sind neu in der Gruppengeschäftsführung, der Michael Wüller bereits seit 2015 angehört. Ove Saffe ist zuständig für den Bereich Regionalmedien, Andreas Schoo für die Bereiche Zeitschriften und Digital, die Bereiche Druck, Logistik, Finanzen und Verwaltung liegen im Zuständigkeitsbereich von Michael Wüller. Ebenso wurde die Führungsstruktur einiger Regionalmedien neu formiert mit internen Kompetenzen. Mitte des Berichtsjahres stieg die FUNKE MEDIENGRUPPE mit der neu entwickelten Marke Globista in das Geschäft der Reisevermittlung ein. In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Dienstleistungsunternehmen Galapedia GmbH können exklusive Fernreisen, aber auch Kurz- und Städtetrips über Globista gebucht werden. Neben dem Onlineauftritt wird monatlich ein Reiseprospekt den Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblättern des Konzerns beigelegt. Darüber hinaus werden diverse Anzeigen geschaltet. Ende 2017 wurde der Verkauf des Verlagsgebäudes in Essen vertraglich fixiert. Der Übergang von Nutzen und Lasten erfolgte im Dezember 2018. Im Geschäftsjahr konnte der Konzern Sondertilgungen der Bankverbindlichkeiten vornehmen, unter anderem aufgrund von Zuflüssen aus Kaufpreisforderungen. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die FUNKE MEDIENGRUPPE konnte im Geschäftsjahr 2018 ihre Stellung als eines der größten Medienunternehmen weiter festigen. Das Geschäftsjahr lief für den Konzern insgesamt aber angesichts der Marktlage eher durchwachsen. Insbesondere rückläufige Werbeumsätze waren hierfür kennzeichnend. Sinkende Werbeumsätze mussten allerdings auch viele andere deutsche Medienhäuser verkraften, obwohl das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 % wuchs. Für die Branche ist von einem durchschnittlichen Minus von rund 10 % auszugehen. Mit -8,4 % ist der Rückgang des Werbeumsatzes bei der FUNKE MEDIENGRUPPE ein wenig geringer als im Branchenschnitt. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Konzernbilanz (Kurzfassung)
Im Vergleich zum 31.12.2017 hat sich die Konzernbilanzsumme um 183,2 Mio. Euro auf 1.798,1 Mio. Euro verringert. Die Verringerung des Anlagevermögens um 116,1 Mio. Euro ist größtenteils verursacht durch Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen (insbesondere Abschreibungen auf Firmenwerte) und Sachanlagen in Höhe von 139,8 Mio. Euro. Dem gegenüber stehen Zugänge in Höhe von 37,3 Mio. Euro. Der Großteil der Investitionen wurde am Standort Essen im Zusammenhang mit der neuen Unternehmenszentrale getätigt. Deren Innenausbau wurde im Berichtsjahr vollendet. Ferner fielen Ausgaben für neue Einrichtungsgegenstände sowie neuer Hard- und Software an. Weitere Investitionen entfielen auf M&A-Aktivitäten und betreffen unter anderem Kaufpreisanpassungen (Earn-Out-Zahlungen) bei bereits erfolgten Akquisitionen aus dem Digitalbereich. Diese Investitionen wirkten sich in den Zugängen der immateriellen Vermögensgegenstände aus. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt (Anlage I/3). Die Reduzierung des Umlaufvermögens um 65,2 Mio. Euro resultiert hauptsächlich aus einem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände (79,1 Mio. Euro). Dies wurde wesentlich verursacht durch eine Teilzahlung einer Kaufpreisforderung. Das Eigenkapital liegt bei 706,9 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Mio. Euro vermindert, was im Wesentlichen durch den Konzernjahresfehlbetrag begründet ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 39,3 % (Vorjahr 36,6 %). Die Entwicklung des Eigenkapitals ist aus dem Eigenkapitalspiegel ersichtlich (Anlage I/5). Die Gesamthöhe des Fremdkapitals ist mit 1.079,9 Mio. Euro um 166,1 Mio. Euro gesunken. Dies ist überwiegend begründet durch Regel- und Sondertilgung des Kreditbestandes (137,5 Mio. Euro). Die Fremdkapitalquote liegt damit bei 60,1 % im Vergleich zu 62,9 % im Vorjahr. Konzernkapitalflussrechnung (Kurzfassung)
Die Kapitalflussrechnung wurde nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS 21) erstellt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus geringeren Einnahmen aus Umsatzerlösen. Die Veränderung beim Cashflow aus Investitionstätigkeit resultiert überwiegend aus einer Teilzahlung einer Kaufpreisforderung an die FUNKE MEDIENGRUPPE. In diesem Zusammenhang leistete der Konzern eine Sondertilgung von Bankkrediten, die im Wesentlichen zu der Veränderung gegenüber dem Vorjahr beim Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit führte. Im Berichtsjahr gab es im Rahmen der Refinanzierung Kreditaufnahmen in Höhe von 580 Mio. Euro, außerdem erfolgten Rückzahlungen in Höhe von 717,5 Mio. Euro. Per Saldo wurden somit 137,5 Mio. Euro im Rahmen von Regel- und Sondertilgungen an die Banken zurückgeführt. Die Finanzmittel des Konzerns werden im Inland grundsätzlich über eine zentrale Finanzierungsgesellschaft bereitgestellt (Cash-Pooling). Auf diese Weise ist eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Konzerngesellschaften gewährleistet. Ziel ist eine kostengünstige Bereitstellung von Liquidität durch verfügbare Mittel aus dem operativen Geschäft sowie durch zentral gesteuerte Kreditaufnahmen. Mittels kurzfristiger Kreditlinien bei Banken können evtl. kurzfristige Engpässe überwunden werden. Die FUNKE MEDIENGRUPPE nutzte die günstigen Rahmenbedingungen am Kreditmarkt und sicherte sich mit dem Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrages finanzielle Spielräume für die Umsetzung der Wachstumsstrategie im Print- und Digitalgeschäft. So hat sie im dritten Quartal 2018 ihren im Dezember 2013 abgeschlossenen und im April 2016 angepassten Konsortialkreditvertrag vorzeitig refinanziert. Durch den neuen Kreditvertrag ist der Konzern bereits jetzt in der Lage, das bisherige Fälligkeitenprofil über das Jahr 2021 hinaus deutlich zu verlängern und Fremdkapitalkosten zu senken. Die Verzinsung bleibt auf variabler Basis. Die ergänzend zur Verfügung gestellte und um 25 Mio. Euro erhöhte revolvierende Kreditlinie (75 Mio. Euro) wurde nur sehr geringfügig durch Avale beansprucht. 34,4 % der Gesamtverbindlichkeiten des Konzerns haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Wesentliche Investitionsverpflichtungen des Konzerns betreffen Kaufpreisanpassungen bei bereits erfolgten Akquisitionen. Maximal ergeben sich für die nächsten Jahre Investitionsverpflichtungen in Höhe von 15,9 Mio. Euro, die aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden sollen. Ertragslage Konzernergebnis (Kurzfassung)
Im Berichtsjahr erzielte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.216,6 Mio. Euro (Vorjahr 1.257,7 Mio. Euro). Der Umsatzrückgang entfällt im Wesentlichen auf die Produktbereiche Zeitungen (-32,3 Mio. Euro), Zeitschriften (-15,7 Mio. Euro) und Druckerei (-6,4 Mio. Euro). Onlineerlöse entwickelten sich erneut positiv und stiegen um 17, 4 Mio. Euro. Ausgehend vom EBITDA liegt die Umsatzrendite im Berichtsjahr bei 14,0 % (Vorjahr 14,4 %). Nach dem Verkauf der restlichen Auslandsaktivitäten Mitte des Jahres 2016 erzielt der Konzern auch im Geschäftsjahr 2018 ausschließlich Umsätze im Inland.
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 22,7 Mio. Euro erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Verkaufserlöse aus der Veräußerung von Finanzanlagen und außergewöhnliche Erträge aus dem Verkauf diverser Grundstücke in Essen. Der Materialaufwand ist um 10,9 Mio. Euro auf 288,9 Mio. Euro gestiegen:
Während Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe annährend auf Vorjahresniveau gehalten wurden, stiegen im Berichtsjahr Aufwendungen für bezogene Leistungen, im Wesentlichen durch erhöhte Zustellkosten. Der größte Aufwandsposten der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert der Personalaufwand mit 483,9 Mio. Euro. Für Restrukturierungsmaßnahmen sind 2018 außergewöhnliche Personalaufwendungen in Höhe von 15 Mio. Euro (im Vorjahr 3,3 Mio. Euro) angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich insgesamt um -34,0 Mio. Euro auf 344,9 Mio. Euro:
Der überwiegende Grund dafür ist ein Rückgang der Vertriebskosten in Höhe von -41,2 Mio. Euro. Die Vertriebskosten setzten sich aus Zustellkosten und Provisionen zusammen. Ein Großteil dieser Aufwendungen hat sich in die Positionen Herstellungs- und sonstigen Fremdleistungen sowie Umsatzerlöse verschoben. Der Posten beinhaltet ebenfalls außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 19 Mio. Euro (im Vorjahr 13,7 Mio. Euro). Darin enthalten sind Kosten für Harmonisierung, Refinanzierung, Beratungskosten sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Standortaufgabe der alten Hauptverwaltung. Nachfolgend werden einige wichtige Positionen unterhalb des EBITDA dargestellt: Die Abschreibungen in Höhe von 139,8 Mio. Euro haben sich gegenüber 2017 um 10,7 Mio. Euro erhöht. Die Erhöhung ist durch höhere Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung verursacht. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-16,1 Mio. Euro) um 0,2 Mio. Euro leicht verbessert. Das Mutterunternehmen der FUNKE MEDIENGRUPPE sowie nahezu all ihre Tochterunternehmen sind Teil eines ertragsteuerlichen Organkreises, sodass Ertragssteuern für den Konzern eine untergeordnete Rolle spielen. Die zuvor genannten Effekte führen zu einem Konzernergebnis vor Gewinnabführung von -6,5 Mio. Euro (Vorjahr 16,8 Mio. Euro). Mitarbeiter, Auflagen und Medienreichweite Zu den bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen für die FUNKE MEDIENGRUPPE ihre Mitarbeiter und die Reichweite ihrer Medien. Mitarbeiter Der Konzern beschäftigte in 2018 durchschnittlich:
Die FUNKE MEDIENGRUPPE investiert konsequent in die Personalentwicklung, Nachwuchsförderung, Fachkräfterekrutierung und Mitarbeiterbindung. Als gruppenweite Plattform für Seminarangebote, Wissensaustausch und Sonderformate modernen Lernens fungiert die FUNKE AKADEMIE. Sie ist nicht nur ein wichtiger Baustein in der Professionalisierung der Personalentwicklung, sie leistet auch einen bedeutenden Beitrag zur Zukunftssicherung der FUNKE MEDIENGRUPPE. Annähernd 120 Seminare zu acht verschiedenen Themenbereichen bot der Qualifizierungskatalog 2018. Mehr als 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an einem oder mehreren Seminaren erfolgreich teil. Erstmalig wurde im Berichtsjahr das sogenannte "Blended Learning" angeboten. Eine Lernform, bei der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert werden. Und auch das E-Learning selbst wird weiter ausgebaut und erfreut sich bei Mitarbeitern großer Beliebtheit. Mit der Einführung des FUNKE Feedback- und Entwicklungsgesprächs konnte ein weiterer wichtiger Baustein der zielgerichteten Mitarbeiterentwicklung an den ersten Standorten etabliert werden. Mit diesem Dialogformat wird unter Beachtung der Unternehmensziele die individuelle Entwicklung und die Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter gefördert. Als neues Element einer modernen Nachwuchsförderung und -gewinnung wurde das Juniorprojektleiter/-innen Programm erfolgreich realisiert. Darüber hinaus bietet der Konzern eine 24-monatige Volontärausbildung in den Bereichen Print, Online und Bildmanagement an. Diese ist inhaltlich und strukturell an zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Diverse Trainee-Programme für Hochschulabsolventen, Praktikanten- und Stipendiaten-Programme sowie eine breit gefächerte Ausbildung für kaufmännische und technische Berufe runden das Angebot ab. Verschiedenste gesundheitsfördernde Angebote und Maßnahmen werden von den Mitarbeitenden an allen Standorten sehr positiv angenommen. Hervorzuheben ist hier die Gesundheitswoche. Mit aktiven Mittagspausen und Teamwettbewerben sowie spannenden Tipps, Tricks und Rezepten rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Work-Life-Balance im FUNKE Intranet bietet die Gesundheitswoche on- wie offline viele einfache Ideen um im Berufsalltag fit und gesund zu bleiben. Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FUNKE MEDIENGRUPPE die Möglichkeit, sich bei der Organisation der Betreuung ihrer Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger qualifiziert beraten und aktiv unterstützen zu lassen Auflage und Medienreichweite Zeitungen Durchschnittlich wurden im Berichtsjahr pro Erscheinungstag rund 1.133 Tsd. Tageszeitungen gedruckt:
In Deutschland nehmen diese 12 regionalen Tageszeitungen führende Positionen auf den jeweiligen Zeitungsmärkten ein. So ist sie in Hamburg, NRW und Thüringen unangefochtener Marktführer. In Berlin und Niedersachen gehören die Tageszeitungen der FUNKE MEDIENGRUPPE zu den dortigen Top 5. Im Onlinebereich ist "DerWesten.de" mit einer Reichweite von gut einer halben Million Unique User pro Tag im Dezember 2018 deutschlandweit das reichweiten-stärkste regionale Onlinenachrichtenportal und nimmt in den Top-100-Rankings von redaktionellen Medienmarken regelmäßig einen Platz im oberen Drittel ein. Die digitalen Kanäle der nordrhein-westfälischen Zeitungstitel (u. a. "waz.de", "nrz.de") kamen im Dezember 2018 täglich auf 320.000 Unique User. 150.000 bzw. 270.000 Unique User täglich begrüßten die Onlineableger von "Hamburger Abendblatt" und "Berliner Morgenpost" auf ihren Webseiten (mobile und stationär). Die Auflage der Anzeigenblätter reduzierte sich insbesondere durch die Veräußerung einer Beteiligung im Berichtsjahr geringfügig von 11 Mio. Exemplaren auf 10,7 Mio. Exemplare:
In NRW publiziert der Konzern Anzeigenblätter über die "WVW Westdeutsche Verlags-und Werbegesellschaft mbH" (WVW) und die als Joint-Venture betriebene "Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft mbH & Co. KG" (ORA). Dabei wird im Rhein-Ruhr-Gebiet sowie im mittleren und südlichen Westfalen eine nahezu flächendeckende Verteilung erreicht. Der "Allgemeine Anzeiger" in Thüringen ist mit rund 2,2 Mio. Exemplaren das führende Anzeigenblatt in den östlichen Bundesländern. Die publizierte Auflage von Anzeigenblättern in Hamburg beläuft sich auf 0,7 Mio. Exemplare. Zusätzlich werden weitere 0,3 Mio. Exemplare über Beteiligungsgesellschaften verteilt. Die Lokalradios sind die wichtigste Informationsquelle für viele Menschen in NRW. Gemäß einer bundesweiten Reichweitenerhebung schalteten durchschnittlich rund 1,5 Mio. Hörer täglich einen der zwölf Sender im Ruhrgebiet und Hochsauerlandkreis ein (Quelle: ma Radio 2018 II, E.M.A. NRW 2018 II). Die fünf Sender Radio Bochum, Radio Essen, 107.7 Radio Hagen, Radio Herne und Radio Sauerland sind Marktführer in ihrem Sendegebiet vor den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen des WDR (Quelle: E.M.A. NRW 2018 II). Auflage und Medienreichweite Zeitschriften Die im Jahresdurchschnitt verkauften Auflagen der herausgegebenen Programm- und Frauenzeitschriften belaufen sich auf rund 7,5 Mio. Exemplare (davon entfallen auf die Programmzeitschriften 4,9 Mio. Exemplare und auf die Frauenzeitschriften 2,6 Mio. Exemplare) und liegen damit auf einem ähnlichen Niveau wie in 2017. Unter den Top 10 der auflagenstärksten Publikumszeitschriften finden sich drei Titel der FUNKE MEDIENGRUPPE, die Programmzeitschriften: "TV Digital", "TV direkt" und "Hörzu". Insgesamt ist bei Programmzeitschriften wie im Vorjahr ein Auflagenverlust zu verzeichnen. Entgegen diesem Trend gehört die Lifestyle-Zeitschrift LandIDEE zu den größten prozentualen Gewinnern mit einem Plus von 11,8 % (Quelle: IVW). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach dem Wirtschaftswachstum der letzten Jahre wird in Deutschland auch für das Jahr 2019 mit einem steigenden Wachstum gerechnet. Es wird eine Steigerung des realen Bruttoinlandsproduktes von 1,2 % erwartet (Quelle: ifo Institut). Auf dem Arbeitsmarkt rechnet das ifo Institut in 2018 mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 %. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Für den Werbemarkt in Deutschland wird ein Wachstum von knapp einem Prozent für 2019 erwartet (Quelle: Agenturgruppe JOM). Die Auflagen und Werbeerlöse im Printbereich der Tageszeitungen werden sich gemäß einer Analyse von Schickler und BDZV im Branchentrend um 3,4 % bzw. 2,9 % verringern. Die Umsätze im Zeitschriftenbereich werden sich in den nächsten Jahren kontinuierlich moderat verringern (Quelle: PwC). Die Nettowerbeumsätze digitaler Medien wachsen fortwährend dank immer neuer Spielarten, wie zum Beispiel Influencer Marketing. Für 2019 wird ein Online-Anteil der Nettowerbeumsätze von 38 % erwartet (Schickler Media Index 2019). Für die Hörerzahlen der Radiosender in 2019 wird ein Verweilen auf dem hohen Niveau von 2018 erwartet. Bei den Tagesreichweiten des 1. Quartals 2019 ergab sich nur eine leichte Verschlechterung von 0,7 %-Punkten auf 77 % (Quelle: ag.ma 2019 Audio I). Prognose der FUNKE MEDIENGRUPPE Der Ausblick basiert auf Annahmen, die aus heutiger Sicht hinreichend bestimmbar und überwiegend wahrscheinlich sind. Die tatsächliche Entwicklung kann aufgrund verschiedener Einflussfaktoren deutlich abweichen. Die Entwicklung der Branchenumsätze spiegelt sich auch in der Umsatzprognose der FUNKE MEDIENGRUPPE wider: Bedingt durch weiter sinkende Auflagen wird sich die Verringerung der Vertriebs- und Werbeumsätze im Printbereich der FUNKE MEDIENGRUPPE auch in 2019 fortsetzen. Für das Online- bzw. Digitalgeschäft wird mit weiterhin deutlich steigenden Umsatzerlösen gerechnet. Der Konzern setzt auf Vermarktungsintensivierung in Rubrikenmärkten sowie einer konsequenten Überführung des Kerngeschäfts in die digitale Welt. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2019 mit einem leicht rückläufigen Konzernumsatz im unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Bei konstanter Kostenstruktur wird das EBITDA im Vergleich zum Berichtsjahr 2018 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sinken. Bei den Personalkosten wird mit zusätzlichen Belastungen in den Bereichen Mindestlohn und Nachtzuschlag gerechnet, gegenläufig wirken die im Rahmen des Projekts "Funke 2022" eingeleiteten Personalmaßnahmen kostensenkend, können die Mehrbelastungen aber nicht vollständig ausgleichen. Die sinkenden Materialaufwendungen resultieren u. a. aus den rückläufigen Auflagen. 3.2. Chancenbericht Chancenidentifizierung Die für das Unternehmen wesentlichen identifizierten Chancen wurden zu den folgenden gleichartigen Kategorien zusammengefasst:
Chancenanalyse Wirtschaftliche Entwicklung: Ein über den Erwartungen liegender wirtschaftlicher Aufschwung verbunden mit sinkenden Arbeitslosenzahlen vor allem im Inland könnte zu höheren Investitionen auf dem Werbemarkt führen, die sich positiv auf den Umsatz sowie das Ergebnis auswirken können. Veränderte Mediennutzung, Digitalisierung: Die FUNKE MEDIENGRUPPE als zukunftsorientiertes Unternehmen setzt weiterhin auf den laufenden Ausbau ihres medialen Angebots und eruiert kontinuierlich die Tendenzen der relevanten Medien- und mediennahen Dienstleistungsmärkte. Aus jedem frühzeitig aufgenommenen und umgesetzten Trend kann sich Umsatzpotenzial entwickeln. Die digitalen Projektteams des Konzerns bieten die Möglichkeit, in enger Verzahnung mit den Standorten Trends aufzuspüren und neue Ideen schnell umzusetzen. Neue Geschäftsfelder sollen aufgebaut und das Kerngeschäft (Printmedien und Zeitschriften) konsequent in die digitale Welt überführt werden. Leistungsschutzrecht: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger ist am 1. August 2013 in Kraft getreten. Es soll die Leistung von Verlegern und Journalisten wirksam vor den Wettbewerbsnachteilen der ungerechtfertigten Verbreitung und Vervielfältigung der Erzeugnisse insbesondere im Internet schützen. Im Zeitalter der sich immer mehr beschleunigenden digitalen Entwicklung erscheint dies unverzichtbar und gibt auch der FUNKE MEDIENGRUPPE ein Mittel an die Hand, Dritte, die keine Nutzungsrechte der Presseerzeugnisse von den Verlegern erworben haben, von deren Nutzung auszuschließen. Ihre Leistungsschutzrechte hat die FUNKE MEDIENGRUPPE an die Verwertungsgesellschaft "VG Media" übertragen. Dort sollen Tarife für die Nutzung der Leistungsschutzrechte der vertretenen Medienhäuser festgelegt werden. Durch die Bündelung der Leistungsschutzrechte diverser Medienhäuser bei nur einer Verwertungsgesellschaft wird eine stärkere Position gegenüber Google angestrebt. Das EU-Parlament beschloss jüngst eine neue Urheberrechtsreform. Bestätig durch den Rat der Europäischen Union, beginnt nun die zweijährige Frist für die Umsetzung in nationales Recht. Inhalt der Reform ist neben dem Leistungsschutzrecht auch die Verpflichtung zur Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Inhalte und damit verbundener Upload-Filter. Das deutsche Leistungsschutzrecht wird damit stark ausgeweitet. Kernpunkt ist, dass es nicht nur für Suchmaschinenbetreiber gelten soll, sondern für alle Unternehmen, die online Inhalte verbreiten, und zwar nicht nur für einen kurzen Anreißer, sondern für den gesamten Artikel. Wettbewerbsrecht: Der Bundesrat hat Ende März 2017 der 9. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zugestimmt. Das Gesetz erlaubt in § 30 IIb GWB Verlagen - unter bestimmten Voraussetzungen - eine Zusammenarbeit im Werbegeschäft, im Vertrieb, bei der Herstellung und Zustellung (Sektorfreigabe). So können Werbepakete jetzt zwischen Wettbewerbern auch im Kombipaket angeboten werden. Diese kartellrechtliche Sektorfreigabe ermöglicht Verlagen zudem Synergien zu heben und Kosten zu senken, um im Wettbewerb zum Internet zu bestehen. IT-Strukturen, Technik: Künftig sollen die Erneuerung im Bereich Drucktechnik und die Nutzung von Verbesserungspotenzialen in den IT-Strukturen zu einer gesteigerten Effizienz und zu weiteren Kostenreduktionen führen. Zusätzlich werden diverse Verwaltungsprozesse auch auf der Basis von Benchmarks permanent einer intensiven Überprüfung unterzogen. Auch im Bereich der Neuen Medien sieht der Konzern zusätzliche Marktchancen. Die Online-Portale sowie die Paid-Content-Angebote werden permanent weiter ausgebaut. Ebenso ermöglichen neue elektronische Vertriebswege ("Digitaler Kiosk") Absatzchancen für digitale Versionen konzerneigener Produkte. Zusätzlich soll versucht werden über Corporate-Publishing-Produkte neue Kunden zu gewinnen und dadurch auf dem digitalen Mediensektor Marktanteile zu gewinnen. Künftig sollen umfangreiche Erneuerungen sowohl der Druckanlagen als auch der Versandstraßen im Bereich Drucktechnik zu einer gesteigerten Effizienz führen. Darüber hinaus wird die Harmonisierung der IT-Strukturen im Rahmen des sogenannten "Bebauungsplanes" intensiv vorangetrieben. Die Harmonisierung von Anzeigen- und Vertriebssystemen sowie von Honorar- und Redaktionssystemen soll standortübergreifende Konzernstandards setzen. Ein vereinfachtes Handling und verringerte Supportaufwendungen gepaart mit gruppenweit vergleichbaren Datenstrukturen führen zur Hebung von Verbesserungspotenzialen und zu weiteren Kostenreduktionen. Synergieeffekte, Akquisitionen: Weitere Unternehmenszukäufe und das Heben von Synergien durch Konsolidierung können zu Kosteneinsparungen führen. Neben der Umsetzung diverser Restrukturierungsmaßnahmen werden laufend weitere Effizienzsteigerungspotenziale und Prozessverbesserungen mit dem Ziel einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung untersucht. Lokaloffensive: Der Konzern setzt weiterhin auf die Chance seine starke lokale und regionale Verankerung auf den heimischen Märkten zu festigen. Nähe und Bindung zu Lesern und Usern gilt es zu stärken und neue Anzeigenkunden zu gewinnen. 3.3. Risikobericht Risikomanagement Für die FUNKE MEDIENGRUPPE bedeutet unternehmerisches Handeln stets Chancen zu nutzen und damit verbundene Risiken zu erkennen und zu begrenzen. Der Konzern versucht, die Chancen seiner relevanten Märkte optimal zu nutzen, um Kunden langfristig zu binden und durch fairen Wettbewerb gegenüber Konkurrenten auf Dauer zu bestehen. Dazu ist es erforderlich, vorausschauend Risiken und Veränderungen der Märkte zu erkennen, um erforderliche strategische Entscheidungen rechtzeitig einleiten zu können. So verfügt die FUNKE MEDIENGRUPPE über ein bereits etabliertes Risikomanagement, zu dessen Bestandteilen neben den Erkenntnissen aus der Rechnungslegung und dem Controlling, auch Compliance und Revision zählen. Diese Stabsbereiche flankieren die internen Kontrollsysteme der operativen Bereiche. Die Revision legt dabei das Hauptaugenmerk auf die Prüfung des Vorhandenseins sowie der Effektivität und Effizienz des internen Kontrollsystems. In diesem Rahmen verfolgt die Revision einen risikoorientierten Prüfungsansatz, aus welchem auch die jährliche Planung entwickelt wird. Ferner koordiniert die Interne Revision gemeinsam mit Compliance gruppenweite Richtlinien, welche wesentliche Handlungsgrundlagen innerhalb der FUNKE MEDIENGRUPPE dokumentieren. Im Compliance Bereich ist auch die disziplinarische Verantwortung für den Datenschutz angesiedelt, der nach Inkrafttreten der DSGVO von zunehmender Bedeutung für datenbasierte Geschäftsmodelle ist. Die Compliance-Arbeit unterstützt die Geschäftsführung dabei, präventiv Umfeldrisiken zu erkennen und diesen durch geeignete Maßnahmen in der Organisation entgegenzusteuern. Compliance ist Ansprechpartner bei Fragen und Verstößen zu behördlichen Regelungen, unternehmensinternen Richtlinien, der Einhaltung von Rechtsvorschriften und Gesetzen. Auf der Basis von Risikoanalysen werden zusammen mit der Internen Revision Kontrollmaßnahmen formuliert, welche durch die Fachbereiche implementiert werden. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachbereichen die erforderlichen internen Richtlinien ausgearbeitet bzw. angepasst, ggf. Prozesse auf ihre Rechtssicherheit hin hinterfragt sowie Compliance-Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte und Mitarbeiter durchgeführt. Im Hinblick auf Transparenz und Risikovorsorge sowie die Überwachung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sind speziell folgende Maßnahmen relevant:
Risikoidentifizierung Die für das Unternehmen wesentlichen identifizierten Risiken wurden zu den folgenden gleichartigen Risikogruppen zusammengefasst:
Risikoanalyse Allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken: Grundsätzlich besteht immer die Gefahr, dass allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken zu sinkenden Einnahmen führen, die kurzfristig nicht durch eine Reduzierung von Kosten aufzufangen sind. Ebenso könnten mögliche Abwertungen der Kreditwürdigkeit einzelner europäischer Länder in Deutschland zu negativen konjunkturellen Auswirkungen führen, die sich auch auf den Werbemarkt niederschlagen und zu sinkenden Werbeeinnahmen führen. Politische und rechtliche Risiken: Durch die Europäische Union verhängte Werbeverbote für bestimmte Produktgruppen können zu rückläufigen Werbeeinnahmen führen. Neue Gesetzeslagen (wie zum Beispiel die EU-Datenschutzgrundverordnung, die drohende ePrivacy-Verordnung) können sich mittel- und unmittelbar negativ auf die Wirtschaftlichkeit auswirken. Die Erhöhung des Mindestlohns sowie die Ausweitung der Nachtarbeitszeitentlohnung führen zum deutlichen Kostenanstieg in der Logistik. Veränderte Mediennutzung, Digitalisierung: Das vornehmliche Risiko der veränderten Mediennutzung und der damit verbundenen verstärkten Orientierung hin zu digitalen Medien führt dagegen bereits heute zu einer Verschiebung der Werbemärkte. Die veränderte Mediennutzung bedingt zusammen mit dem demographischen Wandel sinkende Auflagen der klassischen Medien, verbunden mit dem Rückgang von Vertriebserlösen. Die Entwicklung auf den elektronischen Märkten wird daher kontinuierlich analysiert, um aktuelle Trends frühzeitig zu erkennen. So wird das Kerngeschäft konsequent in die digitale Welt überführt und neue Geschäftsfelder werden aufgebaut. Entwicklung Papierpreis: Die Branche ist stark von der Entwicklung des Papierpreises abhängig. Eine Erhöhung kann unter Umständen nicht an die Leser weitergegeben werden. Liquiditätsrisiko: Eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung ermöglicht es, eventuelle Engpässe rechtzeitig aufzudecken. Frei verfügbare Kreditlinien, ein Basisbestand liquider Mittel sowie ein fest integriertes Cash-Pooling-System garantieren, dass der Konzern jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Die Geldanlage von nicht benötigten liquiden Mitteln wird durch eine Richtlinie vorgegeben. Diese beinhaltet Anlagerichtlinien und Limits zur Risikobegrenzung. Das derzeit sehr niedrige Zinsniveau führt zu stark reduzierten Zinserträgen. Bisher konnte weitgehend vermieden werden, dass der Konzern Zahlungen aufgrund negativer Anlagezinsen leisten muss. Für die Zukunft kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB die Belastung steigt. Forderungsausfälle: Ein aktives Debitorenmanagement und Mahnwesen ermöglichen es, Forderungsausfällen frühzeitig entgegen zu wirken. Das Risiko von Forderungsausfällen wird als gering eingestuft, da die Kundenbasis breit gestreut ist. Das Risiko wird bilanziell durch Wertberichtigungen auf Basis von Altersstruktur und Mahnstufen abgebildet. Zinsänderungsrisiko: Aufgrund der überwiegend variabel aufgenommenen Bankdarlehen ist der Konzern einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Dieses wird gemäß internen Richtlinien zentral überwacht. Auswirkungen von möglichen Zinsänderungen auf das Finanzergebnis werden regelmäßig mittels einer Sensitivitätsanalyse geprüft sowie die Zinsentwicklungen beobachtet. Sofern es notwendig erscheint, werden derivative Sicherungsinstrumente zur Absicherung genutzt. Währungsrisiko: Währungsrisiken sind überschaubar, da die Ergebnisse hauptsächlich im Euroraum erzielt werden. Verbleibende Risiken aus Wechselkursschwankungen sind für den Konzern unwesentlich. Eine Absicherung erfolgt daher nicht, gleichwohl werden mögliche Risiken aus Wechselkursänderungen überwacht. Der Einkauf von Papier erfolgt in der Regel auf Euro-Basis. Technikausfälle: Die Wertschöpfungskette der FUNKE MEDIENGRUPPE ist erheblich von der eingesetzten Technik abhängig. Ein eventueller Ausfall könnte den reibungslosen Produktionsablauf gefährden. Deshalb sind zur Risikominimierung effiziente Backup- und Notfall-Systeme, Viren- und Zugangsschutzprogramme sowie Datensicherungs- und Verschlüsselungssysteme fest integriert, um die Betriebsbereitschaft jederzeit zu gewährleisten. Zudem investiert der Konzern laufend in die Weiterentwicklung der eingesetzten Hard- und Software, um diese auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Im Hinblick auf steigende Nutzerzahlen bei den digitalen Inhalten kommt speziell den IT-Risiken eine große Bedeutung zu. Durch die Zusammenführung der gruppenweiten IT-Aktivitäten unter einer einheitlichen Leitung und durch Kooperation mit der "circ IT GmbH & Co. KG" können die bestehenden effizienten Prozesse und Abläufe weiter gesichert, und somit die Risiken minimiert werden. Rechtsstreitigkeiten: Letztendlich kann es im Zuge der journalistischen Berichterstattung zu Rechtsstreitigkeiten und damit verbundenen Schadenersatzansprüchen kommen. Ebenso können Kartell- oder Wettbewerbsverletzungen zu Rechtsansprüchen fremder Dritter führen. Etwaige Kosten sind grundsätzlich durch Versicherungen und Rückstellungen für Prozessrisiken abgedeckt. Verstöße gegen interne Richtlinien, Datenschutzbestimmungen, Gesetze: Der Verstoß gegen Gesetze und interne Richtlinien kann nicht nur für den betroffenen Mitarbeiter Konsequenzen nach sich ziehen. Auf Unternehmensseite können unter anderem Bußgelder oder Strafverfahren drohen. Außerdem können auf das Unternehmen erhebliche Reputationsverluste zukommen. Insbesondere im Hinblick auf die sich ausweitenden digitalen Aktivitäten der FUNKE MEDIENGRUPPE ist die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen sehr wichtig. Der Diebstahl von Kundendaten könnte Vertrauensverluste auf Seiten der Kunden nach sich ziehen und damit das digitale Wachstum erschweren. Der Compliance- und Rechtsbereich tragen aktiv dazu bei, solche Risiken zu mindern und mögliche Verstöße entsprechend zu verfolgen. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation der FUNKE MEDIENGRUPPE Die Gesamtrisiko- und Chancensituation ergibt sich für die FUNKE MEDIENGRUPPE aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken und -chancen. Um die Beherrschung dieser Risiken zu gewährleisten, wurde ein Risikomanagementsystem geschaffen. Risikopotenziale werden kontinuierlich aufgedeckt und analysiert, um gegebenenfalls rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Im Geschäftsjahr 2018 war der Konzern wie im Vorjahr mit einer überschaubaren Risikosituation konfrontiert. Zum aktuellen Zeitpunkt sind dem Konzern keine über die bereits im Konzernabschluss abgebildeten Risiken hinaus bekannt. Für das laufende Geschäftsjahr sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für den Konzern bekannt.
Essen, den 17. Mai 2019 Ove Saffe Andreas Schoo Michael Wüller Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 17. Mai 2019 RLT
Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Hagelschur, Wirtschaftsprüfer Fooke, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaADas Geschäftsjahr 2018 war für die FUNKE MEDIENGRUPPE geprägt durch Optimierungsprozesse in den Bereichen Logistik und Vermarktung sowie die Weiterentwicklung des Digitalbereichs. Die FUNKE MEDIENGRUPPE konnte im Geschäftsjahr 2018 ihre Stellung als eines der größten Medienkonzerne in Deutschland weiter festigen. Tätigkeit des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2018 die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat die persönlich haftende Gesellschafterin, die FUNKE Management GmbH, und deren Geschäftsführer bei der Leitung der FUNKE MEDIENGRUPPE regelmäßig beraten und die Geschäftsführung sorgfältig und kontinuierlich überwacht. Im Rahmen seiner Tätigkeit hat sich der Aufsichtsrat fortwährend über den Geschäftsverlauf, die Lage des Unternehmens und die beabsichtigte Geschäftspolitik anhand der mündlichen und schriftlichen Berichte der Geschäftsführung unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hielt im Geschäftsjahr 2018 acht Sitzungen ab, nämlich am 20. Februar 2018, am 21. März 2018, am 25. April 2018, am 21. Juni 2018, am 4. Juli 2018, am 26. September 2018, am 31. Oktober 2018 und am 12. Dezember 2018. Frau Petra Grotkamp fehlte entschuldigt bei der Aufsichtsratssitzung am 21. März 2018 und genehmigte die Beschlussfassung über die Wahl von Herrn Dr. Georg Scheid zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Frau Petra Grotkamp und Herr Dipl.-Kfm. Christian Eigen fehlten entschuldigt bei der Aufsichtsratssitzung und der anschließenden Bilanzaufsichtsratssitzung am 4. Juli 2018 und genehmigten die getroffenen Beschlüsse. Sonst haben sämtliche Aufsichtsratsmitglieder an allen Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen. Ausschüsse des Aufsichtsrats sind nicht eingerichtet worden. Im Geschäftsjahr 2018 haben mehrere personellen Veränderungen in der Besetzung des Aufsichtsrats stattgefunden. Herr Lambert Lensing-Wolff wurde am 20. Februar 2018 und Herr Karl Hans Arnold am 21. Juni 2018 durch die Hauptversammlung der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Martin Kall hat sein Aufsichtsratsmandat im Februar 2018 niedergelegt. Schwerpunkte der Aufsichtsratstätigkeit Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat in seinen Sitzungen regelmäßig über die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen einschließlich der wesentlichen aktuellen Kennzahlen unterrichtet. Hierbei wurden auch konkrete mittelfristige Planungen sowie der kurz- und mittelfristige Handlungsbedarf und bestehende Optionen besprochen. Im Mittelpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats standen die Zentralisierung der Logistikstrukturen, die Neuausrichtung der Vermarkungsorganisation und die Weiterentwicklung des Digitalbereichs. Der Aufsichtsrat hat sich über die jeweiligen Fortschritte mit ihren Auswirkungen auf die Kennzahlen der FUNKE MEDIENGRUPPE von der Geschäftsführung eingehend unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat ferner über mögliche Akquisitionen im Zeitschriftengeschäft und Kooperationen mit anderen Medienhäusern sowie verschiedene Harmonisierungs- und Integrationsmaßnahmen beraten. Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 eine Geschäftsordnung gegeben. Im Zusammenhang mit der Wahl von Herrn Lensing-Wolff hat der Aufsichtsrat zudem auf der Grundlage der neuen Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat spezielle Leitlinien über die Zusammenarbeit mit Herrn Lensing-Wolff im Aufsichtsrat verabschiedet. Gem. Ziffer 1.6 der speziellen Leitlinien hat die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat über die wettbewerblichen Überschneidungsbereiche zwischen der FUNKE Mediengruppe und dem Medienhaus Lensing Bericht erstattet. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Informations- und Kommunikationsleitlinien für den Aufsichtsrat der FUNKE Mediengruppe GmbH & Co. KGaA beschlossen, welche den Informationsaustausch zwischen Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Mitarbeitern der FUNKE Mediengruppe regeln. Die Vorsitzende des Aufsichtsrats und ihr Stellvertreter haben zum Teil mit weiteren Mitgliedern des Aufsichtsrats auch zwischen den Gremiensitzungen in einem engen und regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch mit der Geschäftsführung gestanden und sich über wesentliche Entwicklungen informiert. Jahresabschlüsse und Konzernabschluss Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2018 wurden von der persönlich haftenden Gesellschafterin nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. In der Hauptversammlung der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA vom 4. Juli 2018 wurde RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft (RLT), Essen, zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2018 bestellt. Die RLT hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 geprüft. Die Prüfung erfolgte in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung. Der Jahres- und Konzernabschluss wurden jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehen. Der Jahres- und Konzernabschluss und die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen hat der Aufsichtsrat geprüft und in einer gesonderten Sitzung im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert. Die Berichte des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind gegen die vorgelegten Unterlagen keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Die von der persönlich haftenden Gesellschafterin getroffene Einschätzung der Lage der Gesellschaft und des Konzerns stimmt mit der Einschätzung des Aufsichtsrats überein. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss in der gesonderten Sitzung gebilligt. Die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 obliegt gem. § 286 Abs. 1 AktG der Hauptversammlung der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat dankt den Geschäftsführern der persönlich haftenden Gesellschafterin sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FUNKE MEDIENGRUPPE für ihre Leistungen und Beiträge im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Essen, im Juli 2019 Für den Aufsichtsrat: Julia Alexandra Becker, Vorsitzende |
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Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene Dienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
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Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene Dienstleistungen
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Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer Dienstleistungen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
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Beteiligungsgesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Beteiligungsgesellschaften
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Beteiligungsgesellschaften
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Anstrichmitteln
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
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