Montblanc International GmbH

Hellgrundweg 100, 22525 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 40106
Eingetragen
30.12.1983
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Gegenstand
Tätigkeit als geschäftsleitende Holding, mithin die Koordination der Geschäftsleitung der Montblanc-Simplo GmbH, Hamburg, und der Karl Seeger-Lerderwarenfabrik GmbH, Offenbach, und ähnlicher Unternehmen innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, deren Hauptzweck die Herstellung und/oder der Vertrieb sowie der Im- und Export von Markenartikeln des gehobenen Bedarfs, insbesondere von Schreibgeräten und Accessoires, Lederwaren, Reise- und ähnlichen Artikeln, ist. Dabei darf es sich überwiegend nur um solche Waren handeln, die dem Image der Firmen und Marken "MONTBLANC" und "KAR SEEGER" entsprechen und geeignet sind, das betreffende Image und seine Bedeutung zu stärken. Weltweite Koordination der geschäftlichen Ausnutzung der Markennamen "MONTBLANC" und KARL SEEGER" und der zugunsten der genannten Unternehmen sowie der zu eigenen Gunsten der Gesellschaft eingetragenen Marken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Giorgio Sarné
seit 11.3.2025
Geschäftsführer
Jasmin Beshir
seit 2.7.2024
Prokura
Sascha Schneider
seit 30.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Montblanc International Holding GmbH
Germany
1.775.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Montblanc International GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft koordiniert die Aktivitäten der Marke Montblanc und hält als wesentliche Beteiligungsgesellschaft die Montblanc-Simplo GmbH, Hamburg (im Folgenden Montblanc-Simplo GmbH). Da die Gesellschaft keine nennenswerten eigenen Erlöse hat, prägt das Ergebnis der Beteiligung wesentlich auch deren Ergebnis. Mit der Montblanc-Simplo GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Standort der Gesellschaft ist Hamburg. Hier befinden sich neben der Geschäftsführung auch zentrale Funktionen wie Marketing und Finanzen für die Marke.

Die Gesellschaft wird von zwei Geschäftsführern geleitet. Die organisatorische Struktur der Gesellschaft und die Hauptaktivitäten haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich geändert.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023/24 sah sich die Weltwirtschaft erheblichem makro-ökonomischem und geopolitischem Gegenwind gegenüber. Dies umfasste anhaltend hohe Inflationsraten trotz straffer Geldpolitik, eine kurzzeitige globale Bankenkrise, eine gedämpfte Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern sowie zunehmende geopolitische Spannungen. Während die US-Wirtschaft einen Wirtschaftsabschwung vermeiden konnte, stand Europa weiterhin am Rande einer Rezession und auch die Erholung Chinas nach der COVID-19-Pandemie verlief langsamer als ursprünglich erwartet. Hingegen wirkten sich ein allmähliches Nachlassen des Inflationsdrucks im Jahresverlauf, die Erholung von pandemiebedingten weltweiten Produktions- und Lieferkettenunterbrechungen sowie die Robustheit der US-amerikanischen und europäischen Arbeitsmärkte positiv auf das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 aus. Insgesamt variierten die Wachstumsraten einzelner Sektoren und Regionen sehr stark, wobei die Abschwächung in den Industriestaaten ausgeprägter war als in den Schwellenländern.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht daher in seinem im Januar 2024 veröffentlichten Bericht davon aus, dass sich das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2023 auf 3,1 % (2022: 3,4 %) verlangsamt hat, sich dabei jedoch als widerstandsfähiger erwies als ursprünglich erwartet. Das Geschäftsjahr 2023/2024 war durch ein hohes Maß an makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt.

Nach Schätzungen des IWF verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone nach einer soliden Expansion im Vorjahr in 2023 spürbar auf 0,5 % (2022: 3,5 %). Trotz einer anhaltenden hohen, aber rückläufigen Inflationsrate und einer restriktiveren Geldpolitik blieben die Herausforderungen aufgrund einer insgesamt gedämpften Konsumnachfrage bestehen, wobei die Wachstumsraten in den wichtigsten Volkswirtschaften unterschiedlich ausfielen. Deutschland verzeichnete aufgrund schwacher Konsum- und Investitionstätigkeit einen Rückgang von -0,3 % (2022: +1,8 %), während Frankreich von einer relativ robusten Industrieproduktion und einer gestiegenen Nachfrage profitierte und daher im Jahr 2023 ein Wachstum von 0,8 % erzielte (2022: 2,6 %). Auch im Vereinigten Königsreich verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum merklich und erreichte 2023 ein Niveau von 0,5 % (2022: 4,0 %), wobei die Verlangsamung vor allem auf die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik zur Eindämmung der anhaltend hohen Inflation zurückzuführen ist.

Gemäß IWF zeigte sich die US-Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 2,5 % (2022: 2,1 %) trotz der deutlichen Straffung der Geldpolitik bemerkenswert robust. Dies ist vor allem auf eine solide Inlandsnachfrage und einen starken Arbeitsmarkt zurückzuführen. In Lateinamerika verlangsamte sich das Wachstum im Jahr 2023 auf 2,5 % (2022: 4,0 %), da sich die Konjunktur in wichtigen Partnerländern abschwächte und die Rohstoffpreise sanken.

Obwohl die Erholung in China nach dem Ende der Pandemiemaßnahmen Anfang 2023 schwächer ausfiel als ursprünglich erwartet, belief sich das Wachstum laut IWF dort dennoch auf 5,2 % (2022: 3,0 %). Die allmähliche Erholung des Konsums kompensierte die Auswirkungen der Krise im chinesischen Immobiliensektor. Das Wachstum in China fiel damit etwas geringer aus als in der Region Asien (ohne Japan) insgesamt, für die der IWF für 2023 ein Plus von 5,4 % (2022: 4,4%) annimmt. In Japan beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,9 %, was auf einen starken Außenhandel aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Exporte zurückzuführen ist (2022: 1,1 %).

Da Montblanc als Luxusmarke im Bereich hochwertiger Schreibgeräte sehr eigenständig agiert, erscheint ein Branchenvergleich aus Sicht der Geschäftsführung nicht sachgerecht.

Prognose-Ist-Vergleich

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Geschäftsleitung damit gerechnet, dass der Umsatz der Gesellschaft in einer Bandbreite von +5% bis +10% über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Gleichzeitig wurde ein moderater Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) erwartet.

Tatsächlich fiel das EBIT mit 5,8 Mio. Euro um 21,3 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr. Grund dafür waren im Wesentlichen die Erträge aus Gewinnübernahme der Montblanc-Simplo GmbH von 81,4 Mio. Euro (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro), basierend auf der rückläufigen Geschäftslage bei gleichzeitig gestiegenen Kosten der Montblanc-Simplo GmbH im Berichtsjahr. Dieses Entwicklung lag deutlich hinter der ursprünglichen Prognose; jedoch sind die Umsatzerlöse für die Regionen Japan, Mittlerer Osten und auch Latein Amerika niedriger ausgefallen als im Budget geplant.

Geschäftsverlauf

Wie eingangs dargestellt, wird die Entwicklung der Gesellschaft überwiegend vom Geschäftsverlauf der Montblanc-Simplo GmbH bestimmt. Daher wird im Folgenden über diesen berichtet.

Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Regionen und Länder spiegelt sich auch in den Umsatzerlösen wider. Insgesamt sanken die Umsätze der Gesellschaft um 1,7 % in fast allen Märkten und Regionen. Einen gegenläufigen Trend verzeichneten nur die nordasiatischen Länder mit einem Umsatzwachstum von +48 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lieferungen in europäische Länder entwickelten sich leicht negativ mit -2 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Verschiebungen zwischen den einzelnen Märkten zeigt sich erneut, dass sich der europäische Markt relativ stabil im Vergleich zu anderen Regionen entwickelt, die deutlich höhere Verluste verzeichneten.

Die Märkte im Mittleren und Nahen Osten entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Vorjahr mit -13 %.

Die Lieferungen auf den amerikanischen Kontinent, insbesondere in die USA, reduzierten sich um 20 %. Die Verkäufe nach Lateinamerika erreichten nur knapp 91 % des Vorjahreswerts.

Auch die Märkte in Südostasien und Japan verzeichneten deutliche Umsatzrückgänge: Japan -32 % und Südostasien -37 %. Lediglich in China konnte aufgrund der gelockerten Einschränkungen nach der COVID-19-Pandemie ein deutliches Umsatzwachstum von +48 % verzeichnet werden.

Bei den Produktkategorien verzeichneten die für die Gesellschaft besonders wichtigen Schreibgeräte einen Umsatzrückgang von -7 %. Die Umsätze mit Lederartikeln entwickelten sich hingegen positiv mit +4 % im Vergleich zum Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Montblanc-Simplo GmbH der Gesellschaft einen Gewinn von 81,4 Mio. Euro (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro) übertragen. Grund dafür waren vorrangig die deutlich gesunkene Umsatzerlöse im Berichtsjahr.

Investitionstätigkeit

Die Investitionen der Montblanc International GmbH, Hamburg, betrugen 1,0 Mio. Euro, hauptsächlich für immaterielle Vermögensgegenstände.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betreibt die Gesellschaft nicht.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag mit durchschnittlich 125 leicht über dem Niveau des Vorjahres (118 Mitarbeiter).

Steuerungssysteme

Zur frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Risiken nutzt die Gesellschaft eine Reihe von Instrumenten. Eines davon ist ein sogenanntes "Enterprise Risk Management Assessment". Dabei werden von der Geschäftsführung periodisch potentielle Risikofaktoren untersucht. Außerdem gibt es ein umfangreiches monatliches Reporting, das dem Management die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt. Daneben wurde über die letzten Jahre ein aufwendiges internes Kontrollsystem aufgebaut. Damit wird erreicht, dass möglichst alle kritischen Prozesse zusätzlichen Kontrollen unterworfen sind, um Risiken zu erkennen und rechtzeitig aufzufangen.

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator wird von der Gesellschaft das EBIT verwendet.

Das Unternehmen verwendet zur Steuerung ausschließlich finanzielle Leistungsindikatoren.

Ertragslage

Der an die Montblanc International Holding GmbH, Hamburg, übertragene Gewinn betrug im Berichtsjahr 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 23,0 Mio. Euro). Grund dafür war in erster Linie das Ergebnis vor Ergebnisabführung der Montblanc-Simplo GmbH, woraus für die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Ertrag aus Gewinnübernahme in Höhe von 81,4 Mio. Euro resultierte (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro).

Die deutliche Ergebnisreduzierung der Montblanc-Simplo GmbH ist vorrangig auf die im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % gesunkenen Umsatzerlöse sowie auf eine geringere Produktmarge zurückzuführen, die sich aus dem veränderten Sortimentsmix ergeben hat. Darüber hinaus verzeichnete das Geschäftsjahr erhöhte Personalkosten (+6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr; die sich vor allem aus gestiegene Kosten im Bereich Produktion und eCommerce zusammensetzen) bei gleichbleibenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Der Gewinn nach Steuern wurde darüber hinaus auch aus einem positiven Saldo der Sonstigen Zinsen und ähnlich Erträge gespeist (+1 Mio. Euro vs Vorjahr); wesentlicher Treiber ist der Verkauf von Pensionsfondanteilen und die Neubewertung dieser Anteile zu höheren Marktpreisen am Bilanzstichtag. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro); die Reduzierung der Aufwendungen ergibt sich vor allem durch eine hohe negative Anpassungen aus der Neubewertung der Pensionsanteile im Vorjahr.

Die Gleichzeitigkeit all dieser Faktoren führte zu einer Verschlechterung der Ertragslage.

Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/2024 stets gewährleistet. Die Gesellschaft ist Mitglied eines für alle Richemont Gesellschaften in Deutschland bestehenden Cash Pools der Deutschen Bank. Notwendige Mittel werden von diesem Cash Pool über eine Kreditlinie zur Verfügung gestellt, überschüssige Liquidität wird im Cash Pool angelegt.

Die Cash Pool Verbindlichkeiten der Gesellschaft erhöhten sich zum Jahresende auf 70,5 Mio. Euro (Vorjahr: 64,8 Mio. Euro).

Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme) verbesserte sich im Geschäftsjahr auf 28,4% (Vorjahr: 26,5%).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 40,6 Mio. Euro. Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert und unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Wertpapiere, die im Rahmen eines Contractual Trust Agreements (CTA) zur Absicherung der Ansprüche auf Versorgungsleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung dienen. Weiterhin besteht Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen zur Absicherung der Zusagen.

Das Umlaufvermögen reduzierte sich von 100,2 Mio. Euro auf 89,6 Mio. Euro, im Wesentlichen aufgrund der geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die von 99,4 Mio. Euro auf 87,5 Mio. Euro sanken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich hauptsächlich aufgrund des um 21,6 Mio. Euro niedrigeren Saldos aus Ergebnisabführungsverträgen. Der Saldo der sonstigen Vermögensgegenstände erhöhte sich von 605 TEUR auf 1,5 Mio. Euro im Wesentlichen durch eine Anzahlung für die Watches & Wonders Messe im April 2024. Außerdem ist der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von 2 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gestiegen, weil Werbekosten für die Watches & Wonders Messe angefallen sind. Darüber hinaus sind vorausgezahlte Hotelkosten für das Brand Event im Mai 2024 in Los Angeles entstanden.

3. Chancen- und Risikobericht

Wie eingangs dargestellt, wird die Entwicklung der Gesellschaft überwiegend vom Geschäftsverlauf der Montblanc-Simplo GmbH bestimmt, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Der Chancen- und Risikobericht betrachtet daher die Chancen und Risiken der Montblanc-Simplo GmbH.

Chancenbericht

Produktneuheiten und Innovationen sollten auch im kommenden Geschäftsjahr Impulse geben und zu Umsatzsteigerungen führen. Ganz besonders hervorzuheben sind hier insbesondere die Produkte und die Marketing-Kampagne rund um das 100jährige Jubiläum des Montblanc Meisterstück als Aushängeschild der Schreibgeräte-Kollektion. Neben einem großen Launch-Event in Los Angeles verbunden mit einem Pop-up Store auf dem Rodeo Drive, wird die Meisterstück-Linie das gesamte Jahr über durch eine Kampagne zelebriert. Zudem werden im Bereich Lederwaren in den Kollektionen "Meisterstück" und "Meisterstück Soft" Produktneuheiten gelauncht.

Chancen können sich zudem ergeben, wenn die aktuell vorherrschende Konsumflaute in dem wichtigen Absatzmarkt China sich deutlich abschwächt und wenn sich die Inflation in den Kernmärkten von Montblanc im Jahresverlauf weiter stabilisiert.

Risikobericht

Als global agierendes Unternehmen ist die Montblanc-Simplo GmbH gesamtwirtschaftlichen Risiken hinsichtlich der globalen Konjunkturentwicklung ausgesetzt. So geht ein konjunktureller Abschwung in der Regel mit einer rückläufigen Nachfrage nach Luxusgütern einher, was sich negativ auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirken kann. Konjunkturell bedingte Effekte können dabei sowohl global als auch regional begrenzt auftreten und sich gegenseitig beeinflussen. Um die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen zu reduzieren, wird eine ausgewogene regionale Umsatzverteilung angestrebt. Grundsätzlich werden die Risiken für das laufende und das folgende Geschäftsjahr betrachtet. Mögliche kurzfristige Auswirkungen des Klimawandels werden dabei berücksichtigt.

In seiner Veröffentlichung von Januar 2024 erwartet der IWF für das Geschäftsjahr 2024 ein globales Wachstum in Höhe von 3,1 % und damit auf dem Niveau des Vorjahres (2023: 3,1 %; 2022: 3,5 %). Diese Prognose spiegelt das anhaltend hohe Inflations- und Zinsniveau, die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die insgesamt schwachen globalen Handels- und Investitionsströme wider, die allesamt die globalen Konjunkturaussichten belasten. Da die Zinssätze in den meisten Volkswirtschaften nahe ihren Höchstständen verbleiben, dürfte die Geldpolitik so lange restriktiv sein, bis es klare Anzeichen für einen dauerhaften Rückgang des Inflationsdrucks gibt. Die künftige Verfassung der Weltwirtschaft hängt demnach entscheidend von der erfolgreichen Kalibrierung der Geldpolitik im Laufe des Jahres ab, während auch der weitere Verlauf militärischer Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten für anhaltende Unsicherheit sorgen dürfte.

Die potentiell negativen Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung kann im Geschäftsjahr 2024/2025 grundsätzlich hoch sein. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird durch die Geschäftsführung dabei als wahrscheinlich eingeschätzt.

Die Montblanc-Simplo GmbH ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit politischen und gesellschaftlichen Risiken ausgesetzt. So können sich beispielsweise Änderungen des politischen und regulatorischen Umfelds, geopolitische Spannungen, militärische Auseinandersetzungen, Regierungswechsel oder terroristische Anschläge negativ auf das Konsumklima auswirken. Angesichts der globalen Geschäftstätigkeit stellen die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens in über 100 Märkten eine natürliche Absicherung gegen unvorteilhafte Entwicklungen in einzelnen Ländern oder Regionen dar.

Aufgrund der Verkäufe in nahezu alle Länder der Welt können Wechselkursänderungen einen erheblichen externen Einflussfaktor für das Ergebnis der Gesellschaft darstellen. Ebenso können sich steigende Rohstoffpreise, Energiepreise, Frachtraten sowie Veränderungen der Edelmetallpreise auswirken. Dem aktuell hohen Kostenniveau wird durch eine agile Preispolitik entgegengewirkt.

Klimabezogene Chancen und Risiken

Montblanc ergreift Maßnahmen, um den Klimawandel einzudämmen und sich an Klimaveränderungen anzupassen. Dazu gehört auch, klimabezogene Risiken und Chancen zu identifizieren und in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu berücksichtigen. Montblanc reagiert fortwährend auf die Herausforderungen des Umweltschutzes und möchte die begrenzten Ressourcen, mit denen wir arbeiten, schützen, um unseren Planeten positiv zu beeinflussen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir daran, unseren Kohlendioxidausstoß zu minimieren, eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen und unsere Materialien verantwortungsbewusst zu beschaffen.

Bei der Betrachtung der klimabezogenen Risiken wird unterschieden nach physischen und transitorischen Risiken. Physische Risiken beziehen sich auf die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels, während sich transitorische Risiken aus dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ergeben. Die Veränderungen, die sich aus dem Übergang in eine kohlenstoffarme Zukunft ergeben, sehen wir gleichzeitig als Chance, da sich hieraus innovative Produkte ergeben können, die neue Geschäftsfelder erschließen.

Physische Klimarisiken können sich im Rahmen von Extremwetterereignissen niederschlagen, die wichtige Transportrouten blockieren und somit die Distribution unserer Produkte oder auch die Zulieferung einschränken könnte. Zudem können physische Klimarisiken das Wirtschaftswachstum in einer betroffenen Region negativ beeinflussen und volkswirtschaftliche Auswirkungen (z.B. Einkommenseinbußen bei den Konsumenten) nach sich ziehen. Transitorische Risiken können gegeben sein, wenn die Lieferketten aufgrund grober Verstöße gegen Nachhaltigkeits- oder Qualitätsstandards durch Lieferanten unterbrochen werden.

Gesamtbeurteilung von Chancen und Risiken

Die mit den vorgenannten Annahmen verbundenen Risiken und Unsicherheiten sind grundsätzlich weiterhin groß. Es wird allerdings erwartet, dass durch neue Kollektionen und vor allem die groß angelegte Kampagne rund um 100 Jahre Meisterstück die mediale Präsenz von Montblanc steigen wird und ein Umsatzanstieg erzielt werden kann. Darüber hinaus ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass das Risikobewertungssystem geeignet ist, um Risiken angemessen zu identifizieren und zu steuern, sodass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, wenn die Geschäftslage dies erfordert.

4. Prognosebericht

Konjunkturelle Entwicklungen beeinflussen maßgeblich die operative und finanzwirtschaftliche Entwicklung von Montblanc. Die im weiteren Verlauf dieses Kapitels getroffenen Aussagen zum erwarteten Geschäftsverlauf basieren folglich auf bestimmten Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der Weltwirtschaft. Im Jahresverlauf wird die Gesellschaft die Entwicklung dieser Rahmenbedingungen fortlaufend überwachen, um möglichst schnell und umfassend auf eventuelle Veränderungen zu reagieren.

Für das Jahr 2024 wird ein insgesamt nur schwaches Wachstum der Weltwirtschaft erwartet, da sich diese weiterhin mit wesentlichen Herausforderungen konfrontiert sieht. Dazu zählen das hohe Inflations- und Zinsniveau, zunehmende geopolitische Spannungen sowie insgesamt schwache globale Handels- und Investitionsströme. Diese These wird auch vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gestützt, der in seiner Veröffentlichung vom 30. Januar 2024 davon ausgeht, dass sich die makroökonomischen Herausforderungen und geopolitischen Spannungen zunehmend negativ auf das weltweite Geschäfts- und Verbrauchervertrauen auswirken und somit die Weltwirtschaft belasten werden. Da die Zinssätze in den meisten Volkswirtschaften bis auf weiteres nahe ihren Höchstständen verbleiben dürften, wird erwartet, dass die Geldpolitik so lange restriktiv sein wird, bis es klare Anzeichen für einen dauerhaften Rückgang des Inflationsdrucks gibt. Die künftige Verfassung der Weltwirtschaft hängt demnach entscheidend von der erfolgreichen Kalibrierung der Geldpolitik im Laufe des Jahres ab. Gleichzeitig dürfte auch der weitere Verlauf militärischer Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten für anhaltende Unsicherheit sorgen. Nach Einschätzung des IWF wird das globale Wachstum 2024 demnach auf einem Niveau von 3,1 % verweilen (2023: 3,1 %).

Regional betrachtet rechnet der IWF für die Eurozone im Jahr 2024 mit einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums auf 0,9 % (2023: 0,5 %), da die Inlandsnachfrage aufgrund von Reallohnsteigerungen und einer sich erholenden Auslandsnachfrage anziehen dürfte. Angesichts einer Verlangsamung des Lohnwachstums, des Abbaus der während der Pandemie gebildeten Ersparnisse und der Beibehaltung der restriktiven Geldpolitik der US-Notenbank wird erwartet, dass sich das Wachstum in den USA im Jahr 2024 auf 2,1 % (2023: 2,5 %) verlangsamen wird. Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft wird laut IWF im Jahr 2024 4,6 % betragen, damit jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen (2023: 5,2 %), da die Investitionen angesichts der Krise des chinesischen Immobiliensektors zurückgehen und die Sparquote der privaten Haushalte steigen dürfte.

Die mit diesen Annahmen verbundenen Risiken und Unsicherheiten bleiben grundsätzlich hoch. Geopolitische Spannungen sind nach wie vor eine Hauptquelle der Unsicherheit, die infolge des sich entwickelnden Konflikts im Nahen Osten und der damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten weiter zugenommen hat. Darüber hinaus könnten angespannte Arbeitsmärkte und Lohnforderungen zum Ausgleich von Lebenshaltungskostensteigerungen zum anhaltenden Inflationsdruck beitragen und das Wirtschaftswachstum bremsen. Die Finanzierungskonditionen für Schwellen- und Entwicklungsländer sind weiterhin hoch und schränken somit wichtige Investitionsausgaben ein, was grundsätzlich zu einer allgemeinen Schuldenkrise in den Schwellenländern führen könnte. Für China zählen der Abschwung im Immobiliensektor sowie ein schwächerer Konsum vor dem Hintergrund des gedämpften Verbrauchervertrauens zu den wesentlichen Risiken. Positiv hingegen könnte sich ein robusteres Konsumverhalten auswirken, falls Haushalte die während der COVID-19-Pandemie gebildeten Ersparnisse stärker als erwartet nutzen. Dies würde jedoch auch die Hartnäckigkeit der Inflation erhöhen.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein moderater Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Berichtsjahr erwartet, was mit einem entsprechenden Anstieg von Umsatz und Ergebnis der Tochtergesellschaft Montblanc-Simplo GmbH einhergeht.

5. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB

Für die Geschäftsführung der Montblanc International GmbH beträgt die Zielgröße für den Frauenanteil 0%, da die Geschäftsführung nur aus zwei Personen besteht, lediglich rechtliche Vorgaben erfüllt und keine operativen Aufgaben hat. Die Führung der Gesellschaft erfolgt operativ über die erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Daher ist es sinnvoller, Frauenquoten von >0% für die Führungsebenen 1 und 2 festzulegen, als für die Geschäftsführung selbst.

Auf den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung beträgt die Frauenquote derzeit 25% (Führungsebene 1) bzw. 67% (Führungsebene 2). Für die Führungsebenen 1 und 2 unterhalb der Geschäftsführung wird eine Frauenquote von 40% für die Führungsebene 1 und von 50% in der Führungsebene 2 angestrebt.

Die Zielgrößen sollen bis spätestens zum 31. März 2027 erreicht werden.

 

Hamburg, den 14. November 2024

Sascha Schneider

Denis Axel Meyer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.345.361,71 1.783.428,00
1.345.361,71 1.783.428,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.150,13 305.417,20
2. Geleistete Anzahlungen 166.131,30 0,00
443.281,43 305.417,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 40.642.949,13 40.642.149,98
42.431.592,27 42.730.995,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 0,00 4.732,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 5.461,66
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 87.494.093,21 99.358.889,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.473.877,78 604.880,07
88.967.970,99 99.969.231,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 610.855,85 274.790,51
89.578.826,84 100.248.754,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.469.628,76 1.963.423,73
135.480.047,87 144.943.173,69

Passiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.775.000,00 1.775.000,00
II. Gewinnvortrag 36.644.772,49 36.644.772,49
38.419.772,49 38.419.772,49
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.970.704,00 3.187.331,00
2. Steuerrückstellungen 42.151,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 7.248.292,40 5.427.079,52
9.261.147,40 8.614.410,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.960.866,78 10.972.282,71
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 82.166.354,77 85.889.338,90
4. Sonstige Verbindlichkeiten 671.906,43 1.047.365,77
(davon aus Steuern € 341.068,28; Vorjahr € 691.211,33)
(davon im Rahmen sozialer Sicherheit € 184.561,10; Vorjahr € 259.466,32)
87.799.127,98 97.908.990,68
135.480.047,87 144.943.173,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/24
2022/23
1. Umsatzerlöse 4.893.274,87 4.314.145,27
2. Sonstige betriebliche Erträge 820.438,83 123.483,75
(davon aus Währungsumrechnung € 177.310,69; Vorjahr € 45.046,29)
3. Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen 61.042,43 87.010,31
4. Personalaufwand
a) Gehälter 19.219.777,59 15.257.003,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.149.966,06 5.199.228,66
(davon für Altersversorgung € 571.730,47; Vorjahr € 2.897.486,57)
22.369.743,65 20.456.232,03
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.280.923,27 1.060.344,65
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 57.499.285,79 58.447.346,20
(davon aus Währungsumrechnung € 206.024,31; Vorjahr € 123.012,79)
7. Erträge aus Gewinnübernahme aufgrund von Gewinnabführungsverträgen 81.406.588,14 102.976.415,17
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.003.247,39 11.088,04
(davon von verbundenen Unternehmen € 7.080,00; Vorjahr € 9.032,96)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.981.228,32 4.278.293,53
(davon an verbundene Unternehmen € 1.957.451,21; Vorjahr € 808.008,72)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 135.258,00 99.356,00
11. Ergebnis nach Steuern 4.796.067,77 22.996.549,51
12. Sonstige Steuern 0,00 1.086,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 4.796.067,77 22.995.463,51
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. März 2024

1. Allgemeines

Die Montblanc International GmbH, Hamburg, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 40106 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.04.2023 bis 31.03.2024.

Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs- und Bilanzierungsmethoden vorgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren, im Zugangsjahr zeitanteilig, linear abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen

Die Zugänge werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren ab dem Zugangsmonat bemessen; sie werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nennbetrag € 250 nicht übersteigt, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurden in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,79 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 3,5 % (Vorjahr 3,7 %) für die dynamischen Zusagen und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (Vorjahr 2,2 %) zugrunde gelegt. Für die Mitarbeiter im Alter von 20 bis 40 Jahren wurde eine mit dem Lebensalter abnehmende Fluktuationsrate zwischen 1 % und 5 % p.a. unterstellt.

Zur Absicherung der Ansprüche auf Versorgungsleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung im Falle der Insolvenz (Sicherungsfall) wurde die Einrichtung einer doppelseitigen Treuhand zwischen der Gesellschaft als Treugeber und der Deutschen Treuinvest Stiftung bzw. der Allianz Treuhand GmbH als Treuhänder vereinbart. Weiterhin besteht Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen zur Absicherung der Zusagen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen für die Verpflichtung aus Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,15 % p.a. (Vorjahr 0,70 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und berücksichtigen einen Gehaltstrend von 3,5 % p.a. (Vorjahr 3,7 %). Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potentielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Zur Absicherung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 141 im Falle der Insolvenz (Sicherungsfall) wurden mit der R + V Versicherung, Wiesbaden, entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Begünstigten verpfändet wurden. Deshalb wurden die Rückstellungen mit dem bestehenden Deckungsvermögen von T€ 83 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Konzernumrechnungskurs) zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft in dem Abschluss der Organträgerin (Montblanc International Holding GmbH, Hamburg; im Folgenden Montblanc International Holding GmbH) erfasst.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Der Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen vorgenommen.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 87,5 Mio. (Vorjahr € 99,4 Mio.) betreffen mit € 82,7 Mio. (Vorjahr € 98,6 Mio.) Forderungen gegenüber der Montblanc-Simplo GmbH, bestehend aus der Ergebnisabführung von € 81,4 Mio. zuzüglich € 1,3 Mio. aus dem Verrechnungsverkehr. Daneben betrifft der Ausweis mit € 4,8 Mio. (Vorjahr T€ 66) Salden mit in- und ausländischen Konzerngesellschaften aus dem Verrechnungsverkehr.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 490 (Vorjahr T€ 569).

Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Unter dem Posten aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der Aktivüberhang aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen mit dem saldierungspflichtigen Deckungsvermögen ausgewiesen.

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Die im Geschäftsjahr ermittelten Beträge für die Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen lauten wie folgt:

 

1,83 % (10 Jahresdurchschnitt): T€ 35.242

 

1,80 % (7 Jahresdurchschnitt): T€ 35.321

Daraus ergeben sich zum 31. März 2024 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 35.242. Diese liegen um T€ 79 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. März 2024 in Höhe von T€ 79 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F.

Der ermittelte Unterschiedsbetrag wird jedoch gesetzeskonform auf Ebene der Gesellschaft zusammen mit dem restlichen Jahresergebnis an die Muttergesellschaft Montblanc International Holding GmbH im Rahmen des gültigen Ergebnisabführungsvertrages abgeführt.

Eine endgültige Ausschüttungssperre ist auf Ebene der Organträgergesellschaft Montblanc International Holding GmbH zu betrachten.

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 35.242. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 33.271) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: doppelseitige Treuhand (Contractual Trust Agreement) und Rückdeckungsversicherungen.

Der beizulegende Zeitwert der im CTA gehaltenen Wertpapiere wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht dem Aktivwert gemäß Mitteilung des Versicherers.

Die historischen Anschaffungskosten der im CTA gehaltenen Wertpapiere betragen T€ 21.599, der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag beträgt T€ 31.597. Aus dem Unterschiedsbetrag von T€ 9.998 unterliegen T€ 2.695 keiner Abführungssperre. Der verbleibende Wert i.H. von T€ 7.303 ist abführungsgesperrt. Diesen abführungsgesperrten Beträgen stehen verrechenbare, vororganschaftliche Gewinnvorträge in Höhe von T€ 36.645 gegenüber. Aus diesem Grund wird der gesamte Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.796 an die Montblanc International Holding abgeführt.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 2.774) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 1.779) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebenden Saldo von T€ 995 ist unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (T€ 4.172) und Personalkosten (T€ 3.026, darunter T€ 141 für Altersteilzeit, die mit T€ 83 Deckungsvermögen saldiert wurden).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 82,2 Mio. (Vorjahr € 85,9 Mio.) beinhalten mit € 70,5 Mio. (Vorjahr € 82,2 Mio.) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Montblanc International Holding GmbH aus Gewinnabführung, dem Cash Pool und dem Verrechnungsverkehr. Daneben betreffen € 4,8 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber der Richemont International SA aus der Payment Factory sowie weitere € 6,9 Mio. (Vorjahr € 3,7 Mio.) Salden mit Konzerngesellschaften aus dem Verrechnungsverkehr.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten T€ 4.523 (Vorjahr T€ 3.708) aus der französischen Betriebsstätte in Paris, die Designer-Leistungen für die Marke Montblanc erbringt.

Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 342 (Vorjahr: T€ 44), weitere periodenfremde Erträge sind nicht angefallen.

Erträge aus Gewinnübernahme aufgrund von Gewinnabführungsverträgen

Die Erträge aus Gewinnabführung beinhalten ausschließlich die Gewinnübernahme von der Montlanc-Simplo GmbH in Höhe von € 81,4 Mio. (Vorjahr € 103,0 Mio.).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Zwischen der Montblanc International GmbH, Hamburg (im Folgenden Montblanc International GmbH), und ihrer Tochtergesellschaft Montblanc-Simplo GmbH bestand im Geschäftsjahr 2023/24 eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Mit dieser Gesellschaft besteht ein Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 AktG.

Zwischen der Montblanc International Holding GmbH und der Montblanc International GmbH bestand im Geschäftsjahr eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Zwischen der Montblanc International GmbH und der Muttergesellschaft Montblanc International Holding GmbH wurde mit Wirkung ab 1. April 2007 ein Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 AktG abgeschlossen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von T€ 135 ausländische Steuern für die Betriebsstätte in Paris.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren:

 

Herr Nicolas Francis Baretzki (bis zum 14.12.2023), Geschäftsführer der Montblanc International GmbH, Hamburg,

 

Herr Hendrik Bitterschulte, Executive Vice President Finance der Montblanc International GmbH, Hamburg. (bis zum 30.04.2024)

 

Herr Sascha Schneider (ab dem 15.12.2023), Geschäftsführer & Chief People Office der Montblanc International GmbH, Hamburg

 

Herr Denis Axel Meyer (ab dem 01.05.2024), Geschäftsführer der Montblanc Simplo GmbH

Auf die Veröffentlichung der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich 125 (Vorjahr: 118) ausschließlich angestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon 114 (Vorjahr: 107) in Vollzeit und 11 (Vorjahr: 11) in Teilzeit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 1.850 (davon T€ 1.591 fällig vor Ablauf eines Jahres; T€ 248 fällig nach Ablauf eines Jahres und vor Ablauf von fünf Jahren sowie T€ 11 nach Ablauf von fünf Jahren). Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen T€ 759 gegenüber verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus abgeschlossenen Werbe-, Sponsoring- und Dienstleistungsverträgen sowie um Mietverträge für Büroflächen, Kraftfahrzeuge und Büromaschinen.

Liste des Anteilsbesitzes

Name und Sitz Anteilshöhe
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis des Geschäftsjahres
T€
Montblanc-Simplo GmbH, Hamburg (davon 5,1% als mittelbare Beteiligung gehalten) 100,0 21.896 2.777 1
Montblanc Real Estate B.V. &Co. KG, Hamburg 100,0 38.913 -1
Montblanc Deutschland GmbH, Hamburg (mittelbare Beteiligung) 100,0 1.967 316 1
Montblanc Ferdinand Wagner GmbH L'Éstamperie gegr. 1849, Hamburg (mittelbare Beteiligung) 100,0 250 0 1
Montblanc Simplo Ges.m.b.H, Wien/Österreich (mittelbare Beteiligung) 100,0 709 2 227 2

1 Ergebnisabführungsvertrag unter Berücksichtigung der Abführungssperre

2 aus IFRS Reporting Package zum 31. März 2024

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrug T€ 44 und betraf mit T€ 28 die Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vollständig an die Montblanc International Holding GmbH abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst. Eine Abführungssperre kommt nicht zur Anwendung, weil der vorhandene Gewinnvortrag den abführungsgesperrten Betrag von T€ 7.303 übersteigt.

Konzernbeziehungen

Unsere alleinige Gesellschafterin ist die Montblanc International Holding GmbH. Diese wird ebenso wie unsere Gesellschaft mit den zum Konsolidierungskreis zählenden Tochtergesellschaften gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Compagnie Financière Richemont SA, Genf/Schweiz einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Compagnie Financière Richemont SA wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger unter der Montblanc International Holding GmbH veröffentlicht. Im befreienden Konzernabschluss führen die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beim Bilanzposten Pensionsrückstellungen zu einem wesentlichen Unterschied im Vergleich zur Bilanzierung und Bewertung nach deutschem Recht. Weiterhin ergeben sich Unterschiede zwischen HGB und IFRS im Hinblick auf die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Darüber hinaus ergaben sich keine nennenswerten Unterschiede.

Die Gesellschaft nimmt als Mutterunternehmen des kleinsten Kreises von Unternehmen die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 292 Abs. 1 HGB i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 4 KonBefrV in Anspruch.

Für das Berichtsjahr geht die Gesellschaft von der vollständigen Erfüllung der in Anspruch genommenen Befreiungsvorschrift des § 292 HGB aus.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Hamburg, den 14.11.2024

Montblanc International GmbH

Sascha Schneider, Geschäftsführer

Denis Axel Meyer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2023
Zugänge
Umbuchung
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.908.966,18 697.207,03 0,00 0,00 12.606.173,21
11.908.966,18 697.207,03 0,00 0,00 12.606.173,21
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.223.148,14 138.493,15 0,00 12.190,08 4.349.451,21
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 166.131,30 0,00 0,00 166.131,30
4.223.148,14 304.624,45 0,00 12.190,08 4.515.582,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.642.149,98 799,15 0,00 0,00 40.642.949,13
56.774.264,30 1.002.630,63 0,00 12.190,08 57.764.704,85
Abschreibungen
01.04.2023
Zugänge
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.125.538,18 1.135.273,32 0,00 11.260.811,50
10.125.538,18 1.135.273,32 0,00 11.260.811,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.917.730,94 166.760,22 12.190,08 4.072.301,08
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.917.730,94 166.760,22 12.190,08 4.072.301,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
14.043.269,12 1.302.033,54 12.190,08 15.333.112,58
Buchwerte
31.03.2024
31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.345.361,71 1.783.428,00
1.345.361,71 1.783.428,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.150,13 305.417,20
2. Geleistete Anzahlungen 166.131,30 0,00
443.281,43 305.417,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.642.949,13 40.642.149,98
42.431.592,27 42.730.995,18

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Montblanc International GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Montblanc International GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Montblanc International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 2. Dezember 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

Harald van Voorst, Wirtschaftsprüfer

PROTOKOLL

der Gesellschafterversammlung der Montblanc International GmbH vom 15. Dezember 2024

Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. HRB 40106 eingetragenen Montblanc International GmbH (nachfolgend: die Gesellschaft) ist die Gesellschaft deutschen Rechts Montblanc International Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 22203.

Unter Verzicht auf Einhaltung aller gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Frist- und Formvorschriften für die Einberufung und Abhaltung von Gesellschafterversammlungen beschließen die Gesellschafter einstimmig was folgt:

1.

Der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers GmbH, Hamburg, geprüfte und vorgelegte Jahresabschluss der Montblanc International GmbH für das am 31. März 2024 abgelaufene Geschäftsjahr wird in der vorliegenden Form festgestellt.

2.

Danach beträgt der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/2024 EUR 4.796.067,77, welcher aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 31.07.2007 an die Montblanc International Holding GmbH abgeführt wurde.

3.

Der Geschäftsführung der Gesellschaft wird für das am 31. März 2024 abgelaufene Geschäftsjahr Entlastung erteilt.

4.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers GmbH, Hamburg, wird als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024/2025 bestellt.

5.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Hamburg, 15. Dezember 2024

Montblanc International Holding GmbH

Denis Axel Meyer

Wilhelm Schmid

Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 15.12.2024 festgestellt.

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