Montblanc-Simplo GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Uhren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giorgio Sarné seit 11.3.2025 | Geschäftsführer |
Jasmin Beshir seit 2.7.2024 | Prokura |
Sascha Schneider seit 30.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Montblanc International GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/20241. Grundlagen des UnternehmensDie Gesellschaft koordiniert die Aktivitäten der Marke Montblanc und hält als wesentliche Beteiligungsgesellschaft die Montblanc-Simplo GmbH, Hamburg (im Folgenden Montblanc-Simplo GmbH). Da die Gesellschaft keine nennenswerten eigenen Erlöse hat, prägt das Ergebnis der Beteiligung wesentlich auch deren Ergebnis. Mit der Montblanc-Simplo GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Standort der Gesellschaft ist Hamburg. Hier befinden sich neben der Geschäftsführung auch zentrale Funktionen wie Marketing und Finanzen für die Marke. Die Gesellschaft wird von zwei Geschäftsführern geleitet. Die organisatorische Struktur der Gesellschaft und die Hauptaktivitäten haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich geändert. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023/24 sah sich die Weltwirtschaft erheblichem makro-ökonomischem und geopolitischem Gegenwind gegenüber. Dies umfasste anhaltend hohe Inflationsraten trotz straffer Geldpolitik, eine kurzzeitige globale Bankenkrise, eine gedämpfte Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern sowie zunehmende geopolitische Spannungen. Während die US-Wirtschaft einen Wirtschaftsabschwung vermeiden konnte, stand Europa weiterhin am Rande einer Rezession und auch die Erholung Chinas nach der COVID-19-Pandemie verlief langsamer als ursprünglich erwartet. Hingegen wirkten sich ein allmähliches Nachlassen des Inflationsdrucks im Jahresverlauf, die Erholung von pandemiebedingten weltweiten Produktions- und Lieferkettenunterbrechungen sowie die Robustheit der US-amerikanischen und europäischen Arbeitsmärkte positiv auf das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 aus. Insgesamt variierten die Wachstumsraten einzelner Sektoren und Regionen sehr stark, wobei die Abschwächung in den Industriestaaten ausgeprägter war als in den Schwellenländern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht daher in seinem im Januar 2024 veröffentlichten Bericht davon aus, dass sich das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2023 auf 3,1 % (2022: 3,4 %) verlangsamt hat, sich dabei jedoch als widerstandsfähiger erwies als ursprünglich erwartet. Das Geschäftsjahr 2023/2024 war durch ein hohes Maß an makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Nach Schätzungen des IWF verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone nach einer soliden Expansion im Vorjahr in 2023 spürbar auf 0,5 % (2022: 3,5 %). Trotz einer anhaltenden hohen, aber rückläufigen Inflationsrate und einer restriktiveren Geldpolitik blieben die Herausforderungen aufgrund einer insgesamt gedämpften Konsumnachfrage bestehen, wobei die Wachstumsraten in den wichtigsten Volkswirtschaften unterschiedlich ausfielen. Deutschland verzeichnete aufgrund schwacher Konsum- und Investitionstätigkeit einen Rückgang von -0,3 % (2022: +1,8 %), während Frankreich von einer relativ robusten Industrieproduktion und einer gestiegenen Nachfrage profitierte und daher im Jahr 2023 ein Wachstum von 0,8 % erzielte (2022: 2,6 %). Auch im Vereinigten Königsreich verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum merklich und erreichte 2023 ein Niveau von 0,5 % (2022: 4,0 %), wobei die Verlangsamung vor allem auf die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik zur Eindämmung der anhaltend hohen Inflation zurückzuführen ist. Gemäß IWF zeigte sich die US-Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 2,5 % (2022: 2,1 %) trotz der deutlichen Straffung der Geldpolitik bemerkenswert robust. Dies ist vor allem auf eine solide Inlandsnachfrage und einen starken Arbeitsmarkt zurückzuführen. In Lateinamerika verlangsamte sich das Wachstum im Jahr 2023 auf 2,5 % (2022: 4,0 %), da sich die Konjunktur in wichtigen Partnerländern abschwächte und die Rohstoffpreise sanken. Obwohl die Erholung in China nach dem Ende der Pandemiemaßnahmen Anfang 2023 schwächer ausfiel als ursprünglich erwartet, belief sich das Wachstum laut IWF dort dennoch auf 5,2 % (2022: 3,0 %). Die allmähliche Erholung des Konsums kompensierte die Auswirkungen der Krise im chinesischen Immobiliensektor. Das Wachstum in China fiel damit etwas geringer aus als in der Region Asien (ohne Japan) insgesamt, für die der IWF für 2023 ein Plus von 5,4 % (2022: 4,4%) annimmt. In Japan beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,9 %, was auf einen starken Außenhandel aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Exporte zurückzuführen ist (2022: 1,1 %). Da Montblanc als Luxusmarke im Bereich hochwertiger Schreibgeräte sehr eigenständig agiert, erscheint ein Branchenvergleich aus Sicht der Geschäftsführung nicht sachgerecht. Prognose-Ist-Vergleich Für das Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Geschäftsleitung damit gerechnet, dass der Umsatz der Gesellschaft in einer Bandbreite von +5% bis +10% über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Gleichzeitig wurde ein moderater Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) erwartet. Tatsächlich fiel das EBIT mit 5,8 Mio. Euro um 21,3 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr. Grund dafür waren im Wesentlichen die Erträge aus Gewinnübernahme der Montblanc-Simplo GmbH von 81,4 Mio. Euro (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro), basierend auf der rückläufigen Geschäftslage bei gleichzeitig gestiegenen Kosten der Montblanc-Simplo GmbH im Berichtsjahr. Dieses Entwicklung lag deutlich hinter der ursprünglichen Prognose; jedoch sind die Umsatzerlöse für die Regionen Japan, Mittlerer Osten und auch Latein Amerika niedriger ausgefallen als im Budget geplant. Geschäftsverlauf Wie eingangs dargestellt, wird die Entwicklung der Gesellschaft überwiegend vom Geschäftsverlauf der Montblanc-Simplo GmbH bestimmt. Daher wird im Folgenden über diesen berichtet. Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Regionen und Länder spiegelt sich auch in den Umsatzerlösen wider. Insgesamt sanken die Umsätze der Gesellschaft um 1,7 % in fast allen Märkten und Regionen. Einen gegenläufigen Trend verzeichneten nur die nordasiatischen Länder mit einem Umsatzwachstum von +48 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Lieferungen in europäische Länder entwickelten sich leicht negativ mit -2 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Verschiebungen zwischen den einzelnen Märkten zeigt sich erneut, dass sich der europäische Markt relativ stabil im Vergleich zu anderen Regionen entwickelt, die deutlich höhere Verluste verzeichneten. Die Märkte im Mittleren und Nahen Osten entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Vorjahr mit -13 %. Die Lieferungen auf den amerikanischen Kontinent, insbesondere in die USA, reduzierten sich um 20 %. Die Verkäufe nach Lateinamerika erreichten nur knapp 91 % des Vorjahreswerts. Auch die Märkte in Südostasien und Japan verzeichneten deutliche Umsatzrückgänge: Japan -32 % und Südostasien -37 %. Lediglich in China konnte aufgrund der gelockerten Einschränkungen nach der COVID-19-Pandemie ein deutliches Umsatzwachstum von +48 % verzeichnet werden. Bei den Produktkategorien verzeichneten die für die Gesellschaft besonders wichtigen Schreibgeräte einen Umsatzrückgang von -7 %. Die Umsätze mit Lederartikeln entwickelten sich hingegen positiv mit +4 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Montblanc-Simplo GmbH der Gesellschaft einen Gewinn von 81,4 Mio. Euro (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro) übertragen. Grund dafür waren vorrangig die deutlich gesunkene Umsatzerlöse im Berichtsjahr. Investitionstätigkeit Die Investitionen der Montblanc International GmbH, Hamburg, betrugen 1,0 Mio. Euro, hauptsächlich für immaterielle Vermögensgegenstände. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betreibt die Gesellschaft nicht. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter lag mit durchschnittlich 125 leicht über dem Niveau des Vorjahres (118 Mitarbeiter). Steuerungssysteme Zur frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Risiken nutzt die Gesellschaft eine Reihe von Instrumenten. Eines davon ist ein sogenanntes "Enterprise Risk Management Assessment". Dabei werden von der Geschäftsführung periodisch potentielle Risikofaktoren untersucht. Außerdem gibt es ein umfangreiches monatliches Reporting, das dem Management die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt. Daneben wurde über die letzten Jahre ein aufwendiges internes Kontrollsystem aufgebaut. Damit wird erreicht, dass möglichst alle kritischen Prozesse zusätzlichen Kontrollen unterworfen sind, um Risiken zu erkennen und rechtzeitig aufzufangen. Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator wird von der Gesellschaft das EBIT verwendet. Das Unternehmen verwendet zur Steuerung ausschließlich finanzielle Leistungsindikatoren. Ertragslage Der an die Montblanc International Holding GmbH, Hamburg, übertragene Gewinn betrug im Berichtsjahr 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 23,0 Mio. Euro). Grund dafür war in erster Linie das Ergebnis vor Ergebnisabführung der Montblanc-Simplo GmbH, woraus für die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Ertrag aus Gewinnübernahme in Höhe von 81,4 Mio. Euro resultierte (Vorjahr: 103,0 Mio. Euro). Die deutliche Ergebnisreduzierung der Montblanc-Simplo GmbH ist vorrangig auf die im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % gesunkenen Umsatzerlöse sowie auf eine geringere Produktmarge zurückzuführen, die sich aus dem veränderten Sortimentsmix ergeben hat. Darüber hinaus verzeichnete das Geschäftsjahr erhöhte Personalkosten (+6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr; die sich vor allem aus gestiegene Kosten im Bereich Produktion und eCommerce zusammensetzen) bei gleichbleibenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Gewinn nach Steuern wurde darüber hinaus auch aus einem positiven Saldo der Sonstigen Zinsen und ähnlich Erträge gespeist (+1 Mio. Euro vs Vorjahr); wesentlicher Treiber ist der Verkauf von Pensionsfondanteilen und die Neubewertung dieser Anteile zu höheren Marktpreisen am Bilanzstichtag. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro); die Reduzierung der Aufwendungen ergibt sich vor allem durch eine hohe negative Anpassungen aus der Neubewertung der Pensionsanteile im Vorjahr. Die Gleichzeitigkeit all dieser Faktoren führte zu einer Verschlechterung der Ertragslage. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/2024 stets gewährleistet. Die Gesellschaft ist Mitglied eines für alle Richemont Gesellschaften in Deutschland bestehenden Cash Pools der Deutschen Bank. Notwendige Mittel werden von diesem Cash Pool über eine Kreditlinie zur Verfügung gestellt, überschüssige Liquidität wird im Cash Pool angelegt. Die Cash Pool Verbindlichkeiten der Gesellschaft erhöhten sich zum Jahresende auf 70,5 Mio. Euro (Vorjahr: 64,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme) verbesserte sich im Geschäftsjahr auf 28,4% (Vorjahr: 26,5%). Vermögenslage Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 40,6 Mio. Euro. Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert und unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Wertpapiere, die im Rahmen eines Contractual Trust Agreements (CTA) zur Absicherung der Ansprüche auf Versorgungsleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung dienen. Weiterhin besteht Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen zur Absicherung der Zusagen. Das Umlaufvermögen reduzierte sich von 100,2 Mio. Euro auf 89,6 Mio. Euro, im Wesentlichen aufgrund der geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die von 99,4 Mio. Euro auf 87,5 Mio. Euro sanken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich hauptsächlich aufgrund des um 21,6 Mio. Euro niedrigeren Saldos aus Ergebnisabführungsverträgen. Der Saldo der sonstigen Vermögensgegenstände erhöhte sich von 605 TEUR auf 1,5 Mio. Euro im Wesentlichen durch eine Anzahlung für die Watches & Wonders Messe im April 2024. Außerdem ist der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von 2 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gestiegen, weil Werbekosten für die Watches & Wonders Messe angefallen sind. Darüber hinaus sind vorausgezahlte Hotelkosten für das Brand Event im Mai 2024 in Los Angeles entstanden. 3. Chancen- und RisikoberichtWie eingangs dargestellt, wird die Entwicklung der Gesellschaft überwiegend vom Geschäftsverlauf der Montblanc-Simplo GmbH bestimmt, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Der Chancen- und Risikobericht betrachtet daher die Chancen und Risiken der Montblanc-Simplo GmbH. Chancenbericht Produktneuheiten und Innovationen sollten auch im kommenden Geschäftsjahr Impulse geben und zu Umsatzsteigerungen führen. Ganz besonders hervorzuheben sind hier insbesondere die Produkte und die Marketing-Kampagne rund um das 100jährige Jubiläum des Montblanc Meisterstück als Aushängeschild der Schreibgeräte-Kollektion. Neben einem großen Launch-Event in Los Angeles verbunden mit einem Pop-up Store auf dem Rodeo Drive, wird die Meisterstück-Linie das gesamte Jahr über durch eine Kampagne zelebriert. Zudem werden im Bereich Lederwaren in den Kollektionen "Meisterstück" und "Meisterstück Soft" Produktneuheiten gelauncht. Chancen können sich zudem ergeben, wenn die aktuell vorherrschende Konsumflaute in dem wichtigen Absatzmarkt China sich deutlich abschwächt und wenn sich die Inflation in den Kernmärkten von Montblanc im Jahresverlauf weiter stabilisiert. Risikobericht Als global agierendes Unternehmen ist die Montblanc-Simplo GmbH gesamtwirtschaftlichen Risiken hinsichtlich der globalen Konjunkturentwicklung ausgesetzt. So geht ein konjunktureller Abschwung in der Regel mit einer rückläufigen Nachfrage nach Luxusgütern einher, was sich negativ auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirken kann. Konjunkturell bedingte Effekte können dabei sowohl global als auch regional begrenzt auftreten und sich gegenseitig beeinflussen. Um die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen zu reduzieren, wird eine ausgewogene regionale Umsatzverteilung angestrebt. Grundsätzlich werden die Risiken für das laufende und das folgende Geschäftsjahr betrachtet. Mögliche kurzfristige Auswirkungen des Klimawandels werden dabei berücksichtigt. In seiner Veröffentlichung von Januar 2024 erwartet der IWF für das Geschäftsjahr 2024 ein globales Wachstum in Höhe von 3,1 % und damit auf dem Niveau des Vorjahres (2023: 3,1 %; 2022: 3,5 %). Diese Prognose spiegelt das anhaltend hohe Inflations- und Zinsniveau, die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die insgesamt schwachen globalen Handels- und Investitionsströme wider, die allesamt die globalen Konjunkturaussichten belasten. Da die Zinssätze in den meisten Volkswirtschaften nahe ihren Höchstständen verbleiben, dürfte die Geldpolitik so lange restriktiv sein, bis es klare Anzeichen für einen dauerhaften Rückgang des Inflationsdrucks gibt. Die künftige Verfassung der Weltwirtschaft hängt demnach entscheidend von der erfolgreichen Kalibrierung der Geldpolitik im Laufe des Jahres ab, während auch der weitere Verlauf militärischer Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten für anhaltende Unsicherheit sorgen dürfte. Die potentiell negativen Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung kann im Geschäftsjahr 2024/2025 grundsätzlich hoch sein. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird durch die Geschäftsführung dabei als wahrscheinlich eingeschätzt. Die Montblanc-Simplo GmbH ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit politischen und gesellschaftlichen Risiken ausgesetzt. So können sich beispielsweise Änderungen des politischen und regulatorischen Umfelds, geopolitische Spannungen, militärische Auseinandersetzungen, Regierungswechsel oder terroristische Anschläge negativ auf das Konsumklima auswirken. Angesichts der globalen Geschäftstätigkeit stellen die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens in über 100 Märkten eine natürliche Absicherung gegen unvorteilhafte Entwicklungen in einzelnen Ländern oder Regionen dar. Aufgrund der Verkäufe in nahezu alle Länder der Welt können Wechselkursänderungen einen erheblichen externen Einflussfaktor für das Ergebnis der Gesellschaft darstellen. Ebenso können sich steigende Rohstoffpreise, Energiepreise, Frachtraten sowie Veränderungen der Edelmetallpreise auswirken. Dem aktuell hohen Kostenniveau wird durch eine agile Preispolitik entgegengewirkt. Klimabezogene Chancen und Risiken Montblanc ergreift Maßnahmen, um den Klimawandel einzudämmen und sich an Klimaveränderungen anzupassen. Dazu gehört auch, klimabezogene Risiken und Chancen zu identifizieren und in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu berücksichtigen. Montblanc reagiert fortwährend auf die Herausforderungen des Umweltschutzes und möchte die begrenzten Ressourcen, mit denen wir arbeiten, schützen, um unseren Planeten positiv zu beeinflussen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir daran, unseren Kohlendioxidausstoß zu minimieren, eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen und unsere Materialien verantwortungsbewusst zu beschaffen. Bei der Betrachtung der klimabezogenen Risiken wird unterschieden nach physischen und transitorischen Risiken. Physische Risiken beziehen sich auf die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels, während sich transitorische Risiken aus dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ergeben. Die Veränderungen, die sich aus dem Übergang in eine kohlenstoffarme Zukunft ergeben, sehen wir gleichzeitig als Chance, da sich hieraus innovative Produkte ergeben können, die neue Geschäftsfelder erschließen. Physische Klimarisiken können sich im Rahmen von Extremwetterereignissen niederschlagen, die wichtige Transportrouten blockieren und somit die Distribution unserer Produkte oder auch die Zulieferung einschränken könnte. Zudem können physische Klimarisiken das Wirtschaftswachstum in einer betroffenen Region negativ beeinflussen und volkswirtschaftliche Auswirkungen (z.B. Einkommenseinbußen bei den Konsumenten) nach sich ziehen. Transitorische Risiken können gegeben sein, wenn die Lieferketten aufgrund grober Verstöße gegen Nachhaltigkeits- oder Qualitätsstandards durch Lieferanten unterbrochen werden. Gesamtbeurteilung von Chancen und Risiken Die mit den vorgenannten Annahmen verbundenen Risiken und Unsicherheiten sind grundsätzlich weiterhin groß. Es wird allerdings erwartet, dass durch neue Kollektionen und vor allem die groß angelegte Kampagne rund um 100 Jahre Meisterstück die mediale Präsenz von Montblanc steigen wird und ein Umsatzanstieg erzielt werden kann. Darüber hinaus ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass das Risikobewertungssystem geeignet ist, um Risiken angemessen zu identifizieren und zu steuern, sodass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, wenn die Geschäftslage dies erfordert. 4. PrognoseberichtKonjunkturelle Entwicklungen beeinflussen maßgeblich die operative und finanzwirtschaftliche Entwicklung von Montblanc. Die im weiteren Verlauf dieses Kapitels getroffenen Aussagen zum erwarteten Geschäftsverlauf basieren folglich auf bestimmten Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der Weltwirtschaft. Im Jahresverlauf wird die Gesellschaft die Entwicklung dieser Rahmenbedingungen fortlaufend überwachen, um möglichst schnell und umfassend auf eventuelle Veränderungen zu reagieren. Für das Jahr 2024 wird ein insgesamt nur schwaches Wachstum der Weltwirtschaft erwartet, da sich diese weiterhin mit wesentlichen Herausforderungen konfrontiert sieht. Dazu zählen das hohe Inflations- und Zinsniveau, zunehmende geopolitische Spannungen sowie insgesamt schwache globale Handels- und Investitionsströme. Diese These wird auch vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gestützt, der in seiner Veröffentlichung vom 30. Januar 2024 davon ausgeht, dass sich die makroökonomischen Herausforderungen und geopolitischen Spannungen zunehmend negativ auf das weltweite Geschäfts- und Verbrauchervertrauen auswirken und somit die Weltwirtschaft belasten werden. Da die Zinssätze in den meisten Volkswirtschaften bis auf weiteres nahe ihren Höchstständen verbleiben dürften, wird erwartet, dass die Geldpolitik so lange restriktiv sein wird, bis es klare Anzeichen für einen dauerhaften Rückgang des Inflationsdrucks gibt. Die künftige Verfassung der Weltwirtschaft hängt demnach entscheidend von der erfolgreichen Kalibrierung der Geldpolitik im Laufe des Jahres ab. Gleichzeitig dürfte auch der weitere Verlauf militärischer Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten für anhaltende Unsicherheit sorgen. Nach Einschätzung des IWF wird das globale Wachstum 2024 demnach auf einem Niveau von 3,1 % verweilen (2023: 3,1 %). Regional betrachtet rechnet der IWF für die Eurozone im Jahr 2024 mit einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums auf 0,9 % (2023: 0,5 %), da die Inlandsnachfrage aufgrund von Reallohnsteigerungen und einer sich erholenden Auslandsnachfrage anziehen dürfte. Angesichts einer Verlangsamung des Lohnwachstums, des Abbaus der während der Pandemie gebildeten Ersparnisse und der Beibehaltung der restriktiven Geldpolitik der US-Notenbank wird erwartet, dass sich das Wachstum in den USA im Jahr 2024 auf 2,1 % (2023: 2,5 %) verlangsamen wird. Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft wird laut IWF im Jahr 2024 4,6 % betragen, damit jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen (2023: 5,2 %), da die Investitionen angesichts der Krise des chinesischen Immobiliensektors zurückgehen und die Sparquote der privaten Haushalte steigen dürfte. Die mit diesen Annahmen verbundenen Risiken und Unsicherheiten bleiben grundsätzlich hoch. Geopolitische Spannungen sind nach wie vor eine Hauptquelle der Unsicherheit, die infolge des sich entwickelnden Konflikts im Nahen Osten und der damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten weiter zugenommen hat. Darüber hinaus könnten angespannte Arbeitsmärkte und Lohnforderungen zum Ausgleich von Lebenshaltungskostensteigerungen zum anhaltenden Inflationsdruck beitragen und das Wirtschaftswachstum bremsen. Die Finanzierungskonditionen für Schwellen- und Entwicklungsländer sind weiterhin hoch und schränken somit wichtige Investitionsausgaben ein, was grundsätzlich zu einer allgemeinen Schuldenkrise in den Schwellenländern führen könnte. Für China zählen der Abschwung im Immobiliensektor sowie ein schwächerer Konsum vor dem Hintergrund des gedämpften Verbrauchervertrauens zu den wesentlichen Risiken. Positiv hingegen könnte sich ein robusteres Konsumverhalten auswirken, falls Haushalte die während der COVID-19-Pandemie gebildeten Ersparnisse stärker als erwartet nutzen. Dies würde jedoch auch die Hartnäckigkeit der Inflation erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein moderater Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Berichtsjahr erwartet, was mit einem entsprechenden Anstieg von Umsatz und Ergebnis der Tochtergesellschaft Montblanc-Simplo GmbH einhergeht. 5. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGBFür die Geschäftsführung der Montblanc International GmbH beträgt die Zielgröße für den Frauenanteil 0%, da die Geschäftsführung nur aus zwei Personen besteht, lediglich rechtliche Vorgaben erfüllt und keine operativen Aufgaben hat. Die Führung der Gesellschaft erfolgt operativ über die erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Daher ist es sinnvoller, Frauenquoten von >0% für die Führungsebenen 1 und 2 festzulegen, als für die Geschäftsführung selbst. Auf den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung beträgt die Frauenquote derzeit 25% (Führungsebene 1) bzw. 67% (Führungsebene 2). Für die Führungsebenen 1 und 2 unterhalb der Geschäftsführung wird eine Frauenquote von 40% für die Führungsebene 1 und von 50% in der Führungsebene 2 angestrebt. Die Zielgrößen sollen bis spätestens zum 31. März 2027 erreicht werden.
Hamburg, den 14. November 2024 Sascha Schneider Denis Axel Meyer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. März 20241. AllgemeinesDie Montblanc International GmbH, Hamburg, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 40106 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.04.2023 bis 31.03.2024. Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs- und Bilanzierungsmethoden vorgenommen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren, im Zugangsjahr zeitanteilig, linear abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen Die Zugänge werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren ab dem Zugangsmonat bemessen; sie werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nennbetrag € 250 nicht übersteigt, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurden in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Die Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Eigenkapital Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,79 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 3,5 % (Vorjahr 3,7 %) für die dynamischen Zusagen und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (Vorjahr 2,2 %) zugrunde gelegt. Für die Mitarbeiter im Alter von 20 bis 40 Jahren wurde eine mit dem Lebensalter abnehmende Fluktuationsrate zwischen 1 % und 5 % p.a. unterstellt. Zur Absicherung der Ansprüche auf Versorgungsleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung im Falle der Insolvenz (Sicherungsfall) wurde die Einrichtung einer doppelseitigen Treuhand zwischen der Gesellschaft als Treugeber und der Deutschen Treuinvest Stiftung bzw. der Allianz Treuhand GmbH als Treuhänder vereinbart. Weiterhin besteht Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen zur Absicherung der Zusagen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für die Verpflichtung aus Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,15 % p.a. (Vorjahr 0,70 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und berücksichtigen einen Gehaltstrend von 3,5 % p.a. (Vorjahr 3,7 %). Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potentielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Zur Absicherung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 141 im Falle der Insolvenz (Sicherungsfall) wurden mit der R + V Versicherung, Wiesbaden, entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Begünstigten verpfändet wurden. Deshalb wurden die Rückstellungen mit dem bestehenden Deckungsvermögen von T€ 83 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Konzernumrechnungskurs) zum Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft in dem Abschluss der Organträgerin (Montblanc International Holding GmbH, Hamburg; im Folgenden Montblanc International Holding GmbH) erfasst. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Der Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen vorgenommen. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 87,5 Mio. (Vorjahr € 99,4 Mio.) betreffen mit € 82,7 Mio. (Vorjahr € 98,6 Mio.) Forderungen gegenüber der Montblanc-Simplo GmbH, bestehend aus der Ergebnisabführung von € 81,4 Mio. zuzüglich € 1,3 Mio. aus dem Verrechnungsverkehr. Daneben betrifft der Ausweis mit € 4,8 Mio. (Vorjahr T€ 66) Salden mit in- und ausländischen Konzerngesellschaften aus dem Verrechnungsverkehr. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 490 (Vorjahr T€ 569). Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Unter dem Posten aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der Aktivüberhang aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen mit dem saldierungspflichtigen Deckungsvermögen ausgewiesen. Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Die im Geschäftsjahr ermittelten Beträge für die Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen lauten wie folgt:
Daraus ergeben sich zum 31. März 2024 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 35.242. Diese liegen um T€ 79 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. März 2024 in Höhe von T€ 79 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Der ermittelte Unterschiedsbetrag wird jedoch gesetzeskonform auf Ebene der Gesellschaft zusammen mit dem restlichen Jahresergebnis an die Muttergesellschaft Montblanc International Holding GmbH im Rahmen des gültigen Ergebnisabführungsvertrages abgeführt. Eine endgültige Ausschüttungssperre ist auf Ebene der Organträgergesellschaft Montblanc International Holding GmbH zu betrachten. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 35.242. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 33.271) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: doppelseitige Treuhand (Contractual Trust Agreement) und Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert der im CTA gehaltenen Wertpapiere wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht dem Aktivwert gemäß Mitteilung des Versicherers. Die historischen Anschaffungskosten der im CTA gehaltenen Wertpapiere betragen T€ 21.599, der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag beträgt T€ 31.597. Aus dem Unterschiedsbetrag von T€ 9.998 unterliegen T€ 2.695 keiner Abführungssperre. Der verbleibende Wert i.H. von T€ 7.303 ist abführungsgesperrt. Diesen abführungsgesperrten Beträgen stehen verrechenbare, vororganschaftliche Gewinnvorträge in Höhe von T€ 36.645 gegenüber. Aus diesem Grund wird der gesamte Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.796 an die Montblanc International Holding abgeführt. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 2.774) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 1.779) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebenden Saldo von T€ 995 ist unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (T€ 4.172) und Personalkosten (T€ 3.026, darunter T€ 141 für Altersteilzeit, die mit T€ 83 Deckungsvermögen saldiert wurden). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 82,2 Mio. (Vorjahr € 85,9 Mio.) beinhalten mit € 70,5 Mio. (Vorjahr € 82,2 Mio.) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Montblanc International Holding GmbH aus Gewinnabführung, dem Cash Pool und dem Verrechnungsverkehr. Daneben betreffen € 4,8 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber der Richemont International SA aus der Payment Factory sowie weitere € 6,9 Mio. (Vorjahr € 3,7 Mio.) Salden mit Konzerngesellschaften aus dem Verrechnungsverkehr. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten T€ 4.523 (Vorjahr T€ 3.708) aus der französischen Betriebsstätte in Paris, die Designer-Leistungen für die Marke Montblanc erbringt. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 342 (Vorjahr: T€ 44), weitere periodenfremde Erträge sind nicht angefallen. Erträge aus Gewinnübernahme aufgrund von Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführung beinhalten ausschließlich die Gewinnübernahme von der Montlanc-Simplo GmbH in Höhe von € 81,4 Mio. (Vorjahr € 103,0 Mio.). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Zwischen der Montblanc International GmbH, Hamburg (im Folgenden Montblanc International GmbH), und ihrer Tochtergesellschaft Montblanc-Simplo GmbH bestand im Geschäftsjahr 2023/24 eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Mit dieser Gesellschaft besteht ein Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 AktG. Zwischen der Montblanc International Holding GmbH und der Montblanc International GmbH bestand im Geschäftsjahr eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Zwischen der Montblanc International GmbH und der Muttergesellschaft Montblanc International Holding GmbH wurde mit Wirkung ab 1. April 2007 ein Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 AktG abgeschlossen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von T€ 135 ausländische Steuern für die Betriebsstätte in Paris. 5. Sonstige AngabenGeschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren:
Auf die Veröffentlichung der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich 125 (Vorjahr: 118) ausschließlich angestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon 114 (Vorjahr: 107) in Vollzeit und 11 (Vorjahr: 11) in Teilzeit. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 1.850 (davon T€ 1.591 fällig vor Ablauf eines Jahres; T€ 248 fällig nach Ablauf eines Jahres und vor Ablauf von fünf Jahren sowie T€ 11 nach Ablauf von fünf Jahren). Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen T€ 759 gegenüber verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus abgeschlossenen Werbe-, Sponsoring- und Dienstleistungsverträgen sowie um Mietverträge für Büroflächen, Kraftfahrzeuge und Büromaschinen. Liste des Anteilsbesitzes
1 Ergebnisabführungsvertrag unter Berücksichtigung der Abführungssperre 2 aus IFRS Reporting Package zum 31. März 2024 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrug T€ 44 und betraf mit T€ 28 die Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vollständig an die Montblanc International Holding GmbH abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst. Eine Abführungssperre kommt nicht zur Anwendung, weil der vorhandene Gewinnvortrag den abführungsgesperrten Betrag von T€ 7.303 übersteigt. Konzernbeziehungen Unsere alleinige Gesellschafterin ist die Montblanc International Holding GmbH. Diese wird ebenso wie unsere Gesellschaft mit den zum Konsolidierungskreis zählenden Tochtergesellschaften gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Compagnie Financière Richemont SA, Genf/Schweiz einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Compagnie Financière Richemont SA wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger unter der Montblanc International Holding GmbH veröffentlicht. Im befreienden Konzernabschluss führen die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beim Bilanzposten Pensionsrückstellungen zu einem wesentlichen Unterschied im Vergleich zur Bilanzierung und Bewertung nach deutschem Recht. Weiterhin ergeben sich Unterschiede zwischen HGB und IFRS im Hinblick auf die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Darüber hinaus ergaben sich keine nennenswerten Unterschiede. Die Gesellschaft nimmt als Mutterunternehmen des kleinsten Kreises von Unternehmen die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 292 Abs. 1 HGB i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 4 KonBefrV in Anspruch. Für das Berichtsjahr geht die Gesellschaft von der vollständigen Erfüllung der in Anspruch genommenen Befreiungsvorschrift des § 292 HGB aus. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Hamburg, den 14.11.2024 Montblanc International GmbH Sascha Schneider, Geschäftsführer Denis Axel Meyer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Montblanc International GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Montblanc International GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Montblanc International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer Harald van Voorst, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLLder Gesellschafterversammlung der Montblanc International GmbH vom 15. Dezember 2024Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. HRB 40106 eingetragenen Montblanc International GmbH (nachfolgend: die Gesellschaft) ist die Gesellschaft deutschen Rechts Montblanc International Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 22203. Unter Verzicht auf Einhaltung aller gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Frist- und Formvorschriften für die Einberufung und Abhaltung von Gesellschafterversammlungen beschließen die Gesellschafter einstimmig was folgt:
Hamburg, 15. Dezember 2024 Montblanc International Holding GmbH Denis Axel Meyer Wilhelm Schmid Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 15.12.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Uhren
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Graugießereien
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Public-Relations-Beratung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen