Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 511520
Eingetragen
4.12.2000
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von umformtechnischen und artverwandten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bernecker Umformtechnik GmbH

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell

Das Leistungsspektrum der Bernecker Umformtechnik GmbH umfasst die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Stanz-, Biege- und Ziehteilen sowie die Fertigung und Montage von Baugruppen. Als Ausgangsmaterialien werden z.B. Aluminiumbleche, aber auch alle anderen metallischen Materialien eingesetzt. Dies umfasst auch Materialkombinationen bis hin zu kunststoffumspritzten Präzisionsteilen und Baugruppen.

Die Kunden der Bernecker Umformtechnik GmbH kommen aus allen Teilen der Industrie, hauptsächlich aus der Automobilindustrie.

2. Steuerungskennzahlen

Im Unternehmen werden folgende Steuerungskennzahlen verwendet:

• Umsatz

• Rohertrag

• Gewinn vor Steuern

3. Leistungsindikatoren

Die Ertragskennzahl EBITDA (Earnings before Interests,Taxes, Depreciation und Amortisation) stellt für unsere Gesellschaft den relevanten finanziellen Leistungsindikator für die operative Ertragskraft dar. Diese Kennzahl wird bereinigt um Sondereffekte und außerordentliche Erträge/Aufwendungen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Bernecker Umformtechnik GmbH ist in einer frühen Phase der Baugruppenentwicklung in die Produktgestaltung eingebunden. Zusammen mit ihren Kunden plant und entwickelt die Bernecker Umformtechnik GmbH das Realisierungsumfeld nach den Produktvorgaben.

Aufgrund der gestiegenen Komplexität der Baugruppen nutzt die Bernecker Umformtechnik GmbH aktuellste Entwicklungsprozesse.

5. Ziele und Strategien

Die Bernecker Umformtechnik GmbH hat das Ziel, für den Kunden einen Mehrwert zu erbringen, immer einen Schritt voraus sein und täglich besser werden. Hierzu werden neueste Techniken, modernste Methoden, Programme und Maschinen eingesetzt. Motivation, Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit sind unsere Werte.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der Rückgänge zum Jahresende nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe.

Städte, Gemeinden, Bund und Länder schlossen das Jahr 2023 mit einem Defizit ab. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024

2. Branchensituation

Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr stieg er um 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro. Ein Teil des Umsatzplus dürfte dabei auch der immer noch erhöhten Inflation geschuldet sein. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11 Prozent) und Auslandsgeschäft (+10 Prozent). Knapp 70 Prozent des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30 Prozent davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden in der Eurozone stieg dabei um 21 Prozent und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6 Prozent).

Das Umsatzplus erstreckte sich dabei über alle Herstellergruppen, wobei die Hersteller von Kraftwagen und -motoren ihren Umsatz um 11 Prozent auf 451,8 Milliarden Euro am stärksten steigern konnten. Damit wurden etwas mehr als vier Fünftel des insgesamt erzielten Umsatzes aus der Inlandsproduktion von den OEMs generiert. Die Hersteller von Karosserien, Aufbauten und Anhängern steigerten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um knapp 3 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro.

Die Zulieferer verbuchten 2023 ein Umsatzwachstum um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielten die Hersteller von Teilen für Kraftwagen und Kraftwagenmotoren einen Umsatz von 91,9 Milliarden Euro. Damit erwirtschafteten sie knapp 16 Prozent des Gesamtumsatzes der automobilen Inlandsproduktion.

Quelle: Verband der Automobilindustrie / Marktentwicklungen der Automobilindustrie / Umsatzdaten der Automobilindustrie in Deutschland

Im Jahr 2023 hat sich in der deutschen Automobilindustrie neben dem anhaltenden Anstieg des Umsatzes ein Fortschritt mit einer erstmaligen Zunahme der Beschäftigtenzahl seit fünf Jahren gezeigt. Im Mittel des vergangenen Jahres waren 779.700 Personen in den Betrieben der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg von rund 1 Prozent beziehungsweise 5.300 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. 2023 ist die Beschäftigung in der Automobilindustrie seit dem Beschäftigungsrekord in der Hochkonjunktur im Jahr 2018 dennoch um knapp 54.300 Personen zurückgegangen.

Quelle: Verband der Automobilindustrie / Marktentwicklungen der Automobilindustrie / Beschäftigungszahlen und Beschäftigungsentwicklung

3. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr ergaben sich keine grundlegenden rechtlichen oder organisatorischen Veränderungen. Betriebssitz der Gesellschaft ist Mühlacker. Es bestehen keine weiteren Zweigniederlassungen.

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war nur noch im ersten Quartal von der Corona-Pandemie beeinflusst. Die unmittelbaren Infektionsschutzmaßnahmen waren eingespielt und nur noch in den kälteren Jahreszeiten von Gewicht. Die aus der Pandemiezeit bekannten Materialengpässe und Materialpreissteigerungen hielten zwar teilweise an, jedoch traten nun andere Ursachen an die Stelle der Pandemie. Exemplarisch sei hier der russische Überfall auf die Ukraine genannt.

Es konnte im Jahr 2023 eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Jahr 2022 erzielt werden. Erstmals wurde dabei der Umsatz aus dem Vorkrisenjahr 2019 übertroffen.

Die Umsatzausweitung war mit einer Erhöhung der Personalkosten verbunden.

Dabei kam es nicht zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahlen. Vielmehr waren die inflationsbedingten starken Entgelterhöhungen die wesentliche Ursache für die Kostensteigerungen.

Insgesamt kann die Entwicklung im Berichtsjahr als gut bis zufriedenstellend angesehen werden.

4. Darstellung der Lage

a. Vermögenslage

Der Anstieg der Bilanzsumme beruht auf der Aktivseite auf der Zunahme der Sachanlagen, der Finanzanlagen, der Vorräte, der Forderungen, der Guthaben bei Kreditinstituten und der Rechnungsabgrenzungsposten, minimal kompensiert durch den Rückgang der immateriellen Wirtschaftsgüter.

Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten erhöht.

Per Saldo erhöhte sich der Bilanzgewinn.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist unverändert als sehr gut zu bezeichnen. Die Refinanzierung erfolgte, wie in den Vorjahren, durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Es stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

b. Finanzlage

Ausreichende Liquidität ist durch Eigenmittel vorhanden. Im Berichtsjahr wurde eine Ausschüttung vorgenommen. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit sichergestellt.

c. Ertragslage

aa) Entwicklung Umsatz/Rohergebnis

Im Jahr 2023 erhöhte der Umsatz. Beim Materialaufwand ergab sich eine Erhöhung. Somit erhöhte sich der Rohgewinn. Unter Berücksichtigung der Branchensituation war dies durchaus zufriedenstellend.

bb) Personal- und Sozialbereich

Insgesamt ist der Personalaufwand angestiegen.

Es wurden keine Auszubildenden beschäftigt.

cc) Investitionen und Abschreibung

Die Investitionen verteilen sich über sämtliche Unternehmenssparten. Betriebliche Schwerpunkte waren die maschinennahe Betriebsausstattung sowie die Geschäftsausstattung.

Diesen Investitionen stehen die Abschreibungen gegenüber.

Es ist geplant, die erforderlichen Investitionen entsprechend der bisherigen Vorgehensweise zu großen Teilen durch langfristiges Anmieten der Anlagen zu erbringen, so dass die finanziellen Belastungen ratierlich im Nutzungszeitraum anfallen.

dd) Finanzergebnis

Die Zinserträge sind entsprechend den Marktverhältnissen angestiegen, blieben insgesamt aber auf einem niedrigen Niveau.

In den Aufwendungen waren keine Verwahrentgelte enthalten. Insgesamt ist die Höhe der Aufwendungen nahezu unverändert geblieben.

d. Gesamtaussage

Die wirtschaftlichen Bedingungen für die Bernecker Umformtechnik GmbH im Jahr 2023 waren insgesamt als zufriedenstellend bis gut anzusehen.

Während in den Vorjahren einzelne Faktoren das Geschehen geprägt haben, etwa 2020 und 2021 die Corona-Pandemie oder 2022 der Ukrainekrieg, wurde das Jahr 2023 von verschiedenen negativen Einflüssen bestimmt, die zu einer Unsicherheit und zusätzlichen Belastungen der Wirtschaft geführt haben. Das Ergebnis war eine Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Unter diesen Umständen ist festzustellen, dass die Bernecker Umformtechnik GmbH relativ gut durch das Jahr 2023 gekommen ist. Ursächlich hierfür waren das Engagement der Mitarbeiter und die hohe technische Kompetenz bei der Umsetzung von Kundenprojekten.

Die Aussichten für den weiteren Geschäftserlauf in den Jahren 2024 und 2025 sind schwer abschätzbar. Es bestehen weiterhin große Herausforderungen, dennoch wird für 2024 und auch für 2025 mit einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf gerechnet.

C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Risikomanagement

Im Rahmen der Planung werden die Chancen und Risiken geschäftsbezogen und unternehmensübergreifend untersucht und bewertet. Im Berichtssystem wird der Erfüllungsgrad geprüft und gegebenenfalls angepasst. Sollte es zu möglichen Abweichungen kommen oder werden Veränderungen der Markt- und Wettbewerbslage festgestellt, werden diese erfasst und analysiert unter unmittelbarer Einbindung der Entscheidungsträger im Unternehmen.

Risiken der künftigen Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Corona Pandemie ist überwunden. Dafür haben sich zahlreiche andere Problemfelder aufgetan. Die zunehmenden politischen Krisen in der gesamten Welt führen zu einer Störung der wirtschaftlichen Entwicklung. Genannt seinen nur der Ukrainekrieg und der Nahost-Konflikt. Es ist eine Tendenz zu Abschottung der Märkte erkennbar, welche gerade für die exportabhängige deutsche Wirtschaft eine große Belastung darstellt.

Im politischen Raum fehlt es an dem Willen, sich einem wirtschaftlichen Abschwung entgegen zu stellen. An die Stelle geplatzter Wunschvorstellungen ist ein Verschließen der Augen vor der Realität getreten. Statt dessen wären pragmatische Lösungen für die anstehenden Probleme erforderlich. Die Vielzahl der politischen Akteure führt zu einer Verfestigung der Stagnation.

Branchenrisiken

Die Bernecker Umformtechnik GmbH produziert zu einem großen Teil für den Automobilbereich. Hier ist der Übergang zur Elektromobilität das entscheidende Thema.

In den letzten Jahren gab es in Politik und Gesellschaft eine Übereinstimmung, dass der Schritt vom Verbrennermotor zur Elektromobilität umfassend und kurzfristig erfolgen werde.

Bisherige Entwicklungen in der Motorentechnologie bei "Benziner" und "Diesel" wurde abrupt aufgegeben. Von der Automobilindustrie wurden große Anstrengungen unternommen, auf dem Feld der Elektromobilität konkurrenzfähig zu sein und bei der Batterietechnologie verlorenen Boden wieder gutzumachen.

Jedoch zeigt sich immer deutlicher, dass die Elektromobilität beim Verbraucher nicht in der erwarteten Weise angenommen wird. Ursachen hierfür sind sicherlich die mangelhafte Ladeinfrastruktur, die immer noch vergleichsweise geringe Reichweite der E-Autos, die Probleme beim Wiederverkauf von E-Autos sowie die hohen Preise für neue E-Fahrzeuge.

Für die Automobilwirtschaft führt dies zu mehreren Problemen. Zum einen führen die vorgenommenen Investitionen bei der Elektromobilität nicht zu entsprechenden Umsätzen und Erträgen zum anderen muss weiterhin "zweigleisig" gefahren werden und die Verbrennerfahrzeuge binden Kapazitäten.

Zudem zeigt sich, dass die Softwareentwicklung im Automobilbereich einen immer wichtigeren Stellenwert bekommt. Dies schwächt die klassischen Automobilproduzenten und deren Zulieferer. Gestärkt werden Softwarekonzerne, welche insbesondere in Asien und den USA angesiedelt sind.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Bernecker Umformtechnik GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erwarten.

Laufende und künftige Ersatzinvestitionen können aus dem laufenden Cash-Flow erwirtschaftet werden. Finanzierungsmaßnahmen sind auch im Jahr 2024 hierfür nicht notwendig. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Währungsrisiken bestehen aufgrund der globalen Vermarktung unserer Produkte. Sofern diese Risiken als wesentlich eingestuft werden sollten, werden entsprechende Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.

Personalrisiken

Die Bernecker Umformtechnik GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die in- und externe Weiterbildung für Mitarbeiter und deren Unterstützung bildet deshalb einen Schwerpunkt zur Sicherung der fachlichen Kompetenz des Personals.

Durch die immer noch erhöhte Inflation und den Fachkräftemangel steht zu befürchten, dass die Personalkosten in den nächsten Jahren weiter stark ansteigen werden. Dieser Entwicklung begegnet die Bernecker Umformtechnik GmbH mit weiteren Effizienzsteigerungen beim Personaleinsatz. Allerdings wird sich auch die Bernecker Umformtechnik GmbH den Kostensteigerungen nicht entziehen können.

Einer vorausschauenden und nachhaltigen Personalpolitik entsprechend, haben wir die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen fortgesetzt.

Risikofazit

Weitere Risiken für unser Unternehmen können wir nicht verifizieren. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sind keine bekannt. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Chancen

Die Auftraggeber sind in verstärktem Maß auf Produzenten angewiesen, die über ein sehr hohes Fertigungs-Knowhow und ausreichende Kapazitäten verfügen, um auch umfangreiche und komplizierte Neuprojekte realisieren zu können. In diesem Bereich ist die Bernecker Umformtechnik GmbH sehr gut aufgestellt.

Daneben werden Produkte hergestellt, die in den Diesel-Bereich fallen und stückzahlmäßig noch eine große Bedeutung haben.

Insgesamt wird die Bernecker Umformtechnik GmbH von den Kunden als ein sehr zuverlässiger und genauso innovativer Geschäftspartner empfunden. Es zeigt sich, dass die Auftraggeber die Leistungsfähigkeit des Unternehmens sehr hoch einschätzen und gerade bei technisch schwierigen Produkten auf die Bernecker Umformtechnik GmbH setzen. Hierdurch kann die Bernecker Umformtechnik GmbH weiterhin lukrative Aufträge erhalten.

Prognose

Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf der Bernecker Umformtechnik GmbH und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf den Einschätzungen, die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidliche Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in der Tendenz noch in ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.

Der Ausblick setzt voraus, dass sich die Weltwirtschaft nicht schwächer entwickelt als angenommen, keine weiteren gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen eintreten und die politischen Unsicherheiten nicht weiter zunehmen. Die bisherigen und zukünftig zu erwartenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der weiteren weltweiten bewaffneten Konflikte werden im Ausblick berücksichtigt. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die bisher aufgetretenen Schwierigkeiten nicht weiter verschärfen.

Unklar ist aus heutiger Sicht, wie stark die genannte Krise die Wirtschaft und den Handel im Gesamtjahr 2024 beeinträchtigen werden.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2024

Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Frühjahr 2024 nicht verbessert. Der Sachverständigenrat erwartet, dass sich die schwache Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2024 zunächst fortsetzt und im Jahresdurchschnitt das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt nur minimal um 0,2 % steigt. Im Jahr 2025 ist mit einem moderaten Wachstum der Gesamtwirtschaft um 0,9 % zu rechnen. Die Inflation dürfte im Jahr 2024 durchschnittlich 2,4 % betragen. Die konjunkturelle Entwicklung wird seit dem Herbst 2023 zunehmend durch die schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage gebremst.

Quelle: Frühjahrsgutachten 2024 des Sachverständigenrates zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage

Perspektiven für das Geschäftsjahr 2024

Für das Jahr 2024 rechnet die Bernecker Umformtechnik GmbH mit einer Umsatzsteigerung von rund 4 Prozent.

Eine Verbesserung der Ertragslage wird trotz der angepeilten Umsatzsteigerung nicht erwartet. Steigende Energie- und Transportkosten sowie inflationsbedingte Erhöhungen bei den Personalkosten können möglicherweise nicht in ausreichendem Maß an die Kunden weitergegeben werden. Daher wird für das Jahr 2024 ein positives Jahresergebnis erwartet, das jedoch hinter dem Vorjahresergebnis zurückbleibt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.149.748,68 1.298.391,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.415,00 8.509,00
II. Sachanlagen 482.308,88 352.246,88
1. technische Anlagen und Maschinen 31.206,00 50.028,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.102,88 302.218,88
III. Finanzanlagen 1.660.024,80 937.635,60
B. Umlaufvermögen 17.780.988,50 15.185.070,81
I. Vorräte 4.404.913,00 3.531.715,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.150.221,72 6.844.549,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.225.853,78 4.808.805,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 158.521,00 22.151,00
Aktiva 20.089.258,18 16.505.613,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.334.055,68 12.869.076,68
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 14.334.055,68 11.869.076,68
davon Gewinnvortrag 9.469.076,68 7.744.520,68
B. Rückstellungen 1.477.845,00 836.447,00
C. Verbindlichkeiten 3.277.357,50 2.800.089,61
Passiva 20.089.258,18 16.505.613,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.280.716,54 15.987.779,33
2. Personalaufwand 6.220.170,13 5.703.010,27
a) Löhne und Gehälter 5.193.350,95 4.769.038,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.026.819,18 933.971,72
davon für Altersversorgung 18.781,72 17.755,64
3. Abschreibungen 149.279,64 186.783,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 149.279,64 186.783,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.212.955,51 4.160.050,10
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 38.582,57
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37.601,55 15.663,10
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.466,63 12.363,08
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 42.670,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 42.670,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.117,18 18.209,81
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.901.283,26 1.780.525,77
10. Ergebnis nach Steuern 4.864.979,00 4.124.556,00
11. Jahresüberschuss 4.864.979,00 4.124.556,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.469.076,68 7.744.520,68
13. Bilanzgewinn 14.334.055,68 11.869.076,68

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Anwendung gesetzlicher Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Bernecker Umformtechnik GmbH im Handelsregister des Amtsgericht Mannheim unter der HRB Nr. 511520 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Mühlacker.

Der Jahresabschluss der Bernecker Umformtechnik GmbH in Mühlacker wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB:

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten bewertet, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sechs Jahren.

Die Position enthält Anschaffungskosten für die Homepage und für Software.

Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt mit den Anschaffungskosten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den handelsrechtlich zulässigen Sätzen.

Bei den beweglichen Wirtschaftsgütern werden die Zugänge des Berichtsjahres sämtlich linear abgeschrieben.

Soweit in den Vorjahren angeschafftes Anlagevermögen degressiv abgeschrieben wurde, wird diese Abschreibungsmethode beibehalten. In den vorgenannten Fällen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Berichtsjahr lagen solche Wertminderungen nicht vor.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Wert von € 800,00 im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt.

Für den Bestand an Werkzeugen wurde ein Festwert nach gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Berichtsjahr wurde wegen des teilweisen Wegfalls der dauernden Wertminderung eine Zuschreibung in Höhe von € 22.389,20 (Vorjahr: außerplanmäßige Abschreibung € 42.670,00) vorgenommen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten ohne Ansatz von allgemeinen Verwaltungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Im Geschäftsjahr 2023 bestand kein Anlass für eine außerplanmäßige Abschreibung (Vorjahr € 0,00).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigung berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,45 % (Vorjahr: 0,50 %) auf die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassen- und Bankguthaben

Der Ausweis des Kassenbestandes und der Bankguthaben erfolgt zum Nennwert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 1.000.000,00 und ist voll eingezahlt. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bei der Bemessung der Rückstellung wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Maße berücksichtigt. Abzinsungen waren nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Die auf ausländische Währung lautenden Geldkonten wurden mit dem Geldkurs (Euroreferenzkurs Mittelkurs) am Bilanzstichtag umgerechnet.

USA Währung US-Dollar (USD) 1 Euro = 1,1077

II. Angaben zur Bilanz

§ 284 Abs.3 HGB: Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem beigefügten Anlagenachweis ersichtlich.

§ 42 Abs. 3 HGB: Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestanden nicht.

§ 268 Abs. 1 Satz 2 HGB: Angabe des in den Bilanzgewinn einbezogenen Gewinnvortrags

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.869.076,68
abz. Ausschüttungen - 2.400.000,00
zuzüglich Jahresüberschuss 2023 4.864.979,00
14.334.055,68

§ 42 Abs. 3 GmbHG Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

- keine -

§ 285 Nr. 1 a HGB: Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren:

- siehe Ausweis in der Bilanz -

§ 285 Nr. 1 b HGB: Durch Pfand- oder ähnliche Rechte

gesicherte Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Weitere vertragliche Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestanden nicht.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

§ 277 Abs. 4 Satz 3 HGB Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Ein Ausweis von Erträgen und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, entfällt, da diese sowohl im Hinblick auf die Einzelbeträge als auch im Hinblick auf die Gesamtsumme für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

IV. Ergänzende Angaben

§ 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen

Es bestanden folgende Verpflichtungen:

EUR
a) aus Unternehmenspachtvertrag Jahresbetrag 120.000,00
davon mit einer Laufzeit von unter einem Jahr 0,00
dto. von mehr als fünf Jahren 0,00
EUR
b) aus Raummietverträgen
Jahresbetrag 758.700,00
davon mit einer Laufzeit von unter einem Jahr 0,00
dto. von mehr als fünf Jahren 0,00
c) aus Leasing- und Mietverträgen für bewegliche WG
Jahresbetrag 1.183.208,96
davon mit einer Laufzeit von unter einem Jahr 15.340,98
dto. von mehr als fünf Jahren 0,00
d) aus Bestellobligo 0,00

§ 285 Nr. 7 HGB: Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Durchschnittlich beschäftigt wurden im Berichtsjahr

2023 2022
Angestellte 26 24
gewerbliche Arbeitnehmer 77 81
103 105

§ 285 Nr. 10 HGB: Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Herr Horst Bernecker jun.

Der Geschäftsführer war einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen bestand im Berichtszeitraum für Herrn Bernd Stäbler, Ölbronn-Dürrn.

§ 285 Nr. 9 HGB: Angaben zu den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans

Die Angaben unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB, da sich bei der Angabe der Gesamtbezüge die Bezüge eines Mitglieds des Geschäftsführungsorgans feststellen ließe.

§ 285 Nr. 14 HGB: Muttergesellschaft

Mutterunternehmen ist die BEHOL-Verwaltungs-GmbH mit dem Sitz in Mühlacker und einem Anteilsbesitz von 100 %.

§ 285 Nr. 17 HGB Abschlussprüferhonorar

Eine Angabe zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar erfolgt mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht. Die entsprechende Angabe wird auf schriftliche Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer an diese übermittelt.

§ 285 Nr. 34 HGB: Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagenspiegel 31.12.2023

Anschaff.-/ Herstellungskosten Zugänge Geschäftsjahr Abgänge / Minderungen Umbuchungen Geschäftsjahr Anschaff.-/ Herstellungs- kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Geschäftsjahr kosten
EUR (+)
EUR
(-)
EUR
(+/-)
EUR
31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 262.592,13 4.195,12 0,00 0,00 266.787,25 254.083,13
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 262.592,13 4.195,12 0,00 0,00 266.787,25 254.083,13
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.760.134,43 0,00 59.702,60 0,00 4.700.431,83 4.710.106,43
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.742.374,24 283.102,52 29.671,76 0,00 1.995.805,00 1.440.155,36
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 6.502.508,67 283.102,52 89.374,36 0,00 6.696.236,83 6.150.261,79
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.000.084,40 700.000,00 0,00 0,00 1.700.084,40 62.448,80
Summe III. Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 7.765.185,20 987.297,64 89.374,36 0,00 8.663.108,48 6.466.793,72
Abschreibungen kumulierte Abschreibungen kumulierte Abschreibungen kumulierte Abschreibungen
Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen
EUR EUR (+/-)
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 5.289,12 0,00 0,00 259.372,25
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.289,12 0,00 0,00 259.372,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 10.975,00 51.855,60 0,00 4.669.225,83
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 133.015,52 28.468,76 0,00 1.544.702,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 143.990,52 80.324,36 0,00 6.213.927,95
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 62.448,80
Summe III. Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 149.279,64 80.324,36 0,00 6.535.749,00
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.
31.12.2023
(+)
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.415,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.415,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 31.206,00
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 0,00 451.102,88
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 0,00 482.308,88
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 22.389,20 1.660.024,80
Summe III. Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 22.389,20 2.149.748,68

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- u. Verlustrechnung, Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 ff. HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bernecker Umformtechnik GmbH, Mühlacker

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Bernecker Umformtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Bernecker Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus hat er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Ettlingen, 24. Oktober 2024

Manfred Hättig, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.