Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 768994
Vorher
B.E.S.T. Fluidsysteme Transition GmbHB.E.S.T. Fluidsysteme GmbH
Eingetragen
10.4.2019
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von Fluidsystemen und die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Ekard Messmer
seit 10.4.2019
Prokura
Eva-Maria Schuster
seit 10.4.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AMS Invest GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AMS Invest GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde am 14.03.2019 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Fluidsystemen, Präzisionsarmaturen, Rohren, Ventilen, Verschraubungen und Zubehör aus Edelstahl, Stahl, Teflon, Plastik und anderen Materialien so wie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit den vorgenannten Waren. Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Reutlingen. Daneben wird eine weitere Betriebsstät te in Ludwigshafen unterhalten. Das Unternehmen entwickelte sich in den letzten Jahren von einem reinen Komponentenlieferanten zu einem Lösungsanbieter. Dadurch erhöht sich auch die Wertschöpfungstiefe.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist im Wesentlichen im Handel tätig. Die Kunden werden mit innovativen Lösungen unterstützt und beraten. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht. Das Unternehmen ist insoweit von Innovationen des Hauptlieferanten Swagelok abhängig. Das Unternehmen arbeitet daran, die Produkte des Hauptlieferanten durch innovative Dienstleistungen zu ergänzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland, gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandspro dukt, liegt im Jahr 2023 bei ca. -0,2 %. Damit schrumpft die deutsche Wirtschaft zum Vorjahr 2022. Diese Entwicklung im Hinblick auf das Wirtschafts wachstum spiegelt sich im Geschäftsverlauf nicht wider, da der Umsatz und das Jahresergebnis deutlich gestiegen sind. Das Unternehmen vertreibt Produkte des Qualitäts- und Innovationsführers, hat aber seit Jahren mit Konkurrenz aufgrund aggressiver Preispolitik der insbesondere asiatischen und zunehmend auch der osteuropäischen Konkurrenz zu kämpfen. Das Wirtschaftswachstum ist durch diverse wirtschaftliche Faktoren, z.B dem Ölpreis, Sanktionen mit Russland und Iran, dem Handelsstreit mit den USA, der Transformation in der Energiewirtschaft und der weiteren Entwicklung der globalen Wirtschaft beeinflusst.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 21,8 % gestiegen. Parallel dazu stieg der Materialaufwand unterproportional um 12,5 %. Der relative Rückgang des Materialaufwands resultiert im Wesentlichen aus verbesserten Margen bei den Kunden der Gesellschaft und aus Skaleneffekten. Im Ergebnis ist daher das Rohergebnis absolut um TEUR 3.433 und re la tiv um 33,4 % angestiegen.

Die weiteren zwei wesentlichen Kostenbereiche Personal und sonstige betriebliche Aufwen dungen entwickelten sich im Berichtsjahr nach oben. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % gestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich deutlich um 15,7 %.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, da die Zinsaufwendungen reduziert wurden. Das Ergebnis nach Steuern ist trotz deutlich höherer Steueraufwendungen aufgrund der höheren Um sätze um TEUR 2.002 bzw. 64,7 % angestiegen.

Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die wesentlichen Umsatzerlöse und Ergebnisquellen sind im Komponentengeschäft zu sehen. Hierbei spielen Großprojekte keine unwesentliche Rolle und beeinflussen in hohem Maße die Umsatzerlöse der Gesellschaft. Ein finanzieller Leistungsindikator ist der Rohertrag, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt in 2023 EUR 13.709.968,49 im Vergleich zu EUR 10.276.967,11 im Jahr 2022 und hat sich damit im Berichtsjahr um EUR 3.433.001,38 bzw. 33,4% erhöht.

Der Materialeinsatz hat sich aufgrund von optimierter Beschaffung und besseren Margen bei den Kunden leicht verbessert. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr durch Erweiterung der Mitarbeiterzahlen gestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wes entlichen durch Investitionen im IT-Bereich und allgemeine Preissteigerungen angestiegen.

Im Ergebnis haben diese Faktoren zu einer Erhöhung bei dem Ergebnis nach Steuern von EUR 3.094.246,09 auf EUR 5.096.043,74 geführt.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund von Ausschüttungen trotz des positiven Ergebnisses von 67,1 % auf 58,4 % gesunken.

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen ggü. Lieferanten und um Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzver wal tung aus Lohn- und Umsatzsteuer.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag eine Kreditverbindlichkeit gegen über Kreditinstituten in Höhe von TEUR 131.

Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt.

c) Vermögenslage

Die Aktiva der Gesellschaft untergliedern sich vor allem in immaterielle Vermögensgegen stände und Sachanlagen (Anlagevermögen), sowie Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag EUR 9.529.194,77 und ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR -112.042,90 leicht gesunken. Diese Entwicklung geht vor allem auf den Aufbau bei den Finanzanlagen und der flüssigen Mitteln sowie den Rückgängen bei den Vorräten, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zurück. Auf der Passivsei te steht dem im Wesentlichen das niedrigere Eigenkapital und die weitere Tilgung des Darlehens sowie erhöhte Rückstellungen gegen über.

Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.470.389,96 (Vorjahr EUR 1.351.518,08). Wichtigste Posten sind die Finanzanlagen mit EUR 1.314.829,28 (Vorjahr EUR 1.163.186,98) und die Sachanlagen mit EUR 155.560,68 (Vorjahr EUR 188.331,10).

Vorräte waren zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 2.691.025,23 (Vorjahr EUR 2.960.869,54) vorhanden. Dies bedeutet eine Reduktion um EUR -269.844,31.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag EUR 2.090.681,56 (Vorjahr EUR 1.639.812,65). Dies ist ein Anstieg um EUR 450.868,91 bzw. 27,50 % im Vergleich zum Vorjahresstand und erklärt sich durch die deutliche Umsatzsteigerung zum Jahresende.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag EUR 19.500,00 (Vorjahr EUR 471.914,72). Die Reduktion geht auf den Ausgleich von Darlehensforderungen zu rück.

Die Passiva untergliedern sich in das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten. Wesentliche Positionen sind hier das Eigenkapital in Höhe von EUR 5.563.552,60 (Vorjahr EUR 6.471.330,82) und die Rückstellungen in Höhe von EUR 2.936.085,25 (Vorjahr EUR 1.772.929,77).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 13.709.968,49 im Vergleich zu EUR 10.276.967,11 im Jahr 2022.

Den Cash Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) der Rückstellungen. Er beträgt TEUR 6.373 und ist damit um TEUR 2.617 höher als im Vorjahr.

Die wirt schaftliche Lage kann im Berichtsjahr insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatzentwicklung war im Berichtsjahr durch eine deutliche Steigerung gekennzeichnet - was zu einer positiven Ergebnisentwicklung geführt hat.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es sind mehr als ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen und zur Deckung der kurz fristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten vorhanden.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Eine Betriebsstätte wird von der Gesellschaft neben dem Hauptsitz in Reutlingen in Ludwigshafen unter halten. Dort wurde der Betrieb am 01.10.2022 aufgenommen.

IV. Prognosebericht

Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch die Auftragslage bei den Hauptkunden im Industriebereich beeinflusst. Ziel ist es, sich weiter zu einem Lösungspartner weiterzuentwickeln, um dem Kunden das große Know-How-Potential näher zu bringen. Für 2024 wird aufgrund des angespannten konjunkturellen Umfelds und einer, von dieser Grundstimmung geprägten, vorsichtigen Investitionsbereitschaft der Hauptbranchen mit einem deutlichen Umsatzund Ergebnisrückgang gerechnet. Dies gilt insbesondere für unsere stärksten Branchen Chemie und Semiconductor.

Weiterer Einflussfaktor bleibt auch im Jahr 2024 die Lieferkonditionen des Hauptlieferanten. Vor allem die Laufzeit der Lieferbedingungen und die Höhe der Einkaufpreise bzw. die Höhe des Lieferantenrabattes wirken sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis aus.

Insgesamt wird für das Jahr 2024 wieder mit einem positiven Ergebnis jedoch deutlich unter dem Vorjahr gerechnet.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen vor allem das allgemeine Marktrisiko, die Marktrisiken in der Ventil- und Fittingbranche, Gewährleistungsrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken.

Allgemeine Markt- und branchenspezifische Risiken:

Das allgemeine Markt- bzw. Konjunkturrisiko lässt sich von der Gesellschaft nicht beeinflussen. Die Gesellschaft ist aber aufgrund des Vertriebs der Produkte in einer Vielzahl von Branchen an die unterschiedlichsten Kunden gut positioniert, bliebe aber auch im laufenden Jahr von den möglichen Auswirkungen und Folgen eines Konjunktureinbruchs nicht verschont.

Ertragsorientierte Risiken:

Bezüglich der Absatzmarktrisiken lässt sich festhalten, dass eine breite Streuung hinsichtlich der Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen stattfindet, so dass damit das Zusammenballungsrisiko zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch stark reduziert wird. Den Risiken, die mit dem Beschaffungsmarkt verbunden sind, wird durch optimierte Lagerhaltung und durch ein auftragsbezogenes Bestellwesen Rechnung getragen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft ihre Waren im Wesentlichen von einem Hauptlieferanten bezieht und damit eine enge Verflechtung und Abhängigkeit besteht.

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung und ist hier vollständig von der beim Hauptlieferanten durchgeführten Entwicklung und Innovationen abhängig. Die vertriebenen Produkte unterliegen einem stetigen Wandel, der ebenfalls eine hohe Innovationsbereitschaft und Qualität notwendig macht.

Risiko der Datensicherheit:

Seit Mitte 2022 werden alle unternehmensrelevanten Daten und Prozesse cloudbasiert verwaltet. Hierdurch erreichen wir die maximale Sicherheit gegen Angriffe von außen. Die interne Datensicherheit wird durch eine gesteuerte Zugangsberechtigung mit individuellen Paßwörtern und einer 2 Faktor Authentifizierung gewährleistet.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vor handen. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe absehbar.

Währungsrisiken werden minimiert, indem große Teile von Einkauf und Vertrieb in Euro ab gewickelt werden. Auf der Beschaffungsseite ist zu berücksichtigen, dass die Waren im Wesentlichen von einem Hauptlieferanten in den USA bezogen werden und damit eine hohe Abhängigkeit hinsichtlich der Lieferkonditionen besteht.

Die Gewährleistungsrisiken werden im Wesentlichen vom Produzenten übernommen. Durch ein professionelles Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen werden Bonitätsrisiken begrenzt.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist um fassend implementiert. Hierzu zählen insbesondere eine Bonitätsprüfung von neuen Kunden und professionelles Forderungsmanagement bei vorhandenen Kunden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme.

Ferner ist ein Risikomanagementsystem vorhanden anhand dessen frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir uns auf einen starken Partner verlassen, der uns bei der Fortentwicklung der Produkte und der Suche nach Lösungen für neue Branchen durch qualitativ hochwertige Produkte unterstützt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz anderer Anbieter, werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, innovative Lösungen, konsequente Weiterentwicklung und Fortbildung der Mitarbeiter, Zuverlässigkeit und hohe Qualität unserer Produkte und Ausbau unserer Serviceleistungen begegnen.

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert. Die zu künftigen Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem weiteren Ausbau der Dienstleistungen und der Wahrnehmung als "Solution-Provider" gut.

Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Reutlingen, den 20.03.2024

Alexander Schuster

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.470.389,96 1.351.518,08
I. Sachanlagen 155.560,68 188.331,10
II. Finanzanlagen 1.314.829,28 1.163.186,98
B. Umlaufvermögen 7.968.059,81 8.220.318,86
I. Vorräte 2.691.025,23 2.960.869,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.110.181,56 3.021.844,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.166.853,02 2.237.605,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.745,00 69.400,73
Summe Aktiva 9.529.194,77 9.641.237,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.563.552,60 6.471.330,82
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.538.552,60 6.446.330,82
davon Gewinnvortrag 446.330,82 3.383.079,78
B. Rückstellungen 2.936.085,25 1.772.929,77
C. Verbindlichkeiten 1.029.556,92 1.396.977,08
Summe Passiva 9.529.194,77 9.641.237,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.781.066,58 10.367.510,65
2. Personalaufwand 4.561.258,78 4.283.169,23
a) Löhne und Gehälter 3.986.740,41 3.746.730,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 574.518,37 536.438,71
davon für Altersversorgung 9.413,68 20.037,88
3. Abschreibungen 117.897,33 85.921,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.897,33 85.921,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.809.526,51 1.563.928,28
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -2,10
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.313,47 830,42
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.753,12 6.143,33
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.001,22 19.312,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 12.937,00 13.128,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.220.405,59 1.327.906,76
9. Ergebnis nach Steuern 5.096.043,74 3.094.246,09
10. sonstige Steuern 3.821,96 30.995,05
11. Jahresüberschuss 5.092.221,78 3.063.251,04
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 446.330,82 3.383.079,78
13. Bilanzgewinn 5.538.552,60 6.446.330,82

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergän zenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Reutlingen-Altenburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 768994

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Da die Gängigkeit der vertriebenen Produkte sehr stark von der Entwicklung des technischen Fortschritts abhängig ist, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Warengruppen wurden in Altersgruppen eingeteilt und es wurden entsprechende Abschreibungssätze ermittelt.

Forderungen, Wertpapiere

Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1,0 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 705.755,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanz stichtag bewertet. So weit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Ver bindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im We sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 952.068,99

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.049.418,31

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 19.000,00 Euro (Vorjahr: 19.000,00 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 910.116,67 Euro).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 7.052,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Euro 0,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellung 7- und 10-Jahreszins 7.052,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 7.052,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode (Projected Unit Method) angewen det.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehalts- bzw. Rentensteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.052,00 Euro.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Si cherungen durch Eigentumsvorbehalte.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 Gesamtbetrag
TEuro
bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 131,6 131,6 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 43,2 43,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 245,1 245,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 609,6 609,6 0,0 0,0
Summe 1.029,5 1.029,5 0,0 0,0

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.029.556,92 Euro (Vorjahr: 1.396.977,08 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Gesellschaft hat gegenüber Ihrer Schwestergesellschaft, der AMS Immobilien GmbH mit Sitz in Reutlingen, am 21.09.2023 eine harte Patronatserklärung abgegeben, bis die Darlehen mit den Vertragsnummern 6256238785 und 6256238792 der Kreissparkasse Göppingen vollständig getilgt sind. Zudem erklärt die Gesellschaft einen qualifizierten Rangrücktritt für Forderungen gegenüber der Schwestergesellschaft.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen. Aus den abgeschlossenen Mietverträgen ergibt sich eine jährliche Belastung von Euro 322.818,66. Hinsichtlich der Leasingverträge besteht eine jährliche Belastung von Euro 118.913,25 mit einer durch schnittlichen Laufzeit von 3 Jahren. Der Zweck und Vorteil der Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: -2,10 Euro).

4. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2023 im Jahresdurchschnitt 47,5 Arbeitnehmer. Es handelt sich hierbei um Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Alexander Schuster ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 450.916,67
Rückzahlungen im Berichtsjahr 500.916,67
Neuvergaben im Berichtsjahr 50.000,00
= neuer Kreditbestand Kreditkonditionen neu vergebener Kredite 0,00
Auszahlungsbetrag 100%
Rückzahlungsbetrag 100%
Zinssatz 2%
Laufzeit kurzfristig
Sicherheiten keine

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Reutlingen-Altenburg, den 20.03.2024

gez. Alexander Schuster

Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.376,63 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.376,63 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.307,62 13.922,86 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.018.716,84 71.204,05 20.549,01
Summe Sachanlagen 1.067.024,46 85.126,91 20.549,01
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.163.186,98 151.642,30 0,00
Summe Finanzanlagen 1.163.186,98 151.642,30 0,00
Summe Anlagevermögen 2.303.588,07 236.769,21 20.549,01
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 73.376,63
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 73.376,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 62.230,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.069.371,88
Summe Sachanlagen 0,00 1.131.602,36
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.314.829,28
Summe Finanzanlagen 0,00 1.314.829,28
Summe Anlagevermögen 0,00 2.519.808,27
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.376,63 0,00 0,00 0,00 73.376,63
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.376,63 0,00 0,00 0,00 73.376,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.775,31 7.011,10 0,00 0,00 37.786,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.918,05 110.886,23 20.549,01 0,00 938.255,27
Summe Sachanlagen 878.693,36 117.897,33 20.549,01 0,00 976.041,68
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 952.069,99 117.897,33 20.549,01 0,00 1.049.418,31
Zuschreibungen
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.444,07 17.532,31
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 131.116,61 170.798,79
Summe Sachanlagen 0,00 155.560,68 188.331,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.314.829,28 1.163.186,98
Summe Finanzanlagen 0,00 1.314.829,28 1.163.186,98
Summe Anlagevermögen 0,00 1.470.389,96 1.351.518,08

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Alexander Schuster

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgende Bestätgungsvermerk erteilt:

"An die B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Singen, 20.03.2024

WENGERT GmbH
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Wengert, Wirtschaftsprüfer

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