SWM Infrastruktur GmbHLiquidiert

Emmy-Noether-Straße 2, 80992 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 142950
Vorher
M-Energie Region GmbHSWM-Infrastruktur GmbH
Eingetragen
4.6.2002
Branche
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungWassergewinnung ohne Fremdbezug zur VerteilungBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Errichtung, Vorhaltung und Betrieb von im Zusammenhang mit der Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme stehenden Infrastruktureinrichtungen, Betriebsführung von Erzeugungsanlagen und Bädern sowie Telekommunikation, ferner Erfüllung weiterer damit zusammenhängender öffentlicher Zwecke. Die Gesellschaft kann die Abfall- und Klärschlammverbrennung besorgen. Bei der Aufgabenerfüllung sind Boden, Wasser und Luft als natürliche Lebensgrundlage zu beschützen, und es ist auf möglichst sparsamen Umgang mit Energie und Wasser zu achten. Neben Beschaffung und Verkauf von Energie und Wasser einschließlich Energiehandel tritt deshalb als gleichberechtigtes Unternehmensziel der Aufbau von Dienstleistungsangeboten, die geeignet sind, die natürlichen Ressourcen zu schonen und deren Verbrauch zu minimieren. Der gewerbsmäßige Betrieb von Immobiliengeschäften gehört nicht zum Gegenstand des Unternehmens nach Satz 1. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck unmittelbar und mittelbar gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe errichten, erwerben und pachten, ferner Interessengemeinschaften eingehen. Ziele im Energiebereich sind der sparsame, rationelle und umweltschonende Einsatz von Energie und anderen Ressourcen im Bereich der Gesellschaft und bei den Letztverbrauchern, ein hoher Anteil an Stromeigenerzeugung, die Erhöhung des Anteils der Strom- und Wärmeproduktion im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess, der vermehrte Einsatz regenerativer Energieträger, der Verzicht des aus Kernenergie stammenden Stroms. Ziele im Wasserbereich sind ein qualitativ hochwertiges Wasser für die Bevölkerung von München von der Quelle bis zur Übergabe an den Kunden zu gewährleisten, die bestehenden Wasserquellen im Mangfalltal, im Loisachtal sowie in der Münchner Schotterebene zu sichern und die ökologische Bewirtschaftung im Wassereinzugsgebiet beizubehalten bzw. auszubauen, der sparsame Umgang mit Wasser bei der SWM und deren Kunden.

Historie

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Management

NameRolle
Holger Dr. Birl
seit 26.1.2015
Geschäftsführer
Helge-Uve Braun
seit 12.2.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWM Infrastruktur GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014 und Tätigkeitsabschluss

Lagebericht 2014

SWM Infrastruktur GmbH, München

Gliederung

1. Geschäftsmodell

2. Wirtschaftsbericht

3. Nachtragsbericht

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Geschäftsmodell

Mit dem Ausbau und Betrieb der Verteilnetze für Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser leistet die SWM Infrastruktur GmbH einen wesentlichen Beitrag für die Daseinsvorsorge von München und etlichen Außengemeinden.

2. Wirtschaftsbericht

Energiemärkte

Die deutsche Konjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2014 abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach vorläufigen Zahlen nur noch um 1,0 %. Vor allem die schwächere Weltkonjunktur und eine verhaltene Investitionstätigkeit im Inland dämpften die wirtschaftliche Entwicklung.

Energiepolitik

Der Klimawandel stellt für die Energiebranche eine gewaltige Herausforderung dar. Sie ist gefordert, den angestrebten Umbau der über Jahrzehnte gewachsenen Energieversorgung ohne Einbußen bei der Versorgungssicherheit zu realisieren und gleichzeitig seine Finanzierbarkeit zu gewährleisten. Die Erträge der Energieunternehmen sind in den letzten Jahren jedoch in nahezu allen Wertschöpfungsstufen zurückgegangen:

Der Zubau erneuerbarer Energien, der durch deren gesetzlichen Einspeisevorrang auch die klassische Merit-Order (Einsatzreihenfolge der Kraftwerke) verschiebt, hat zu sinkenden Strompreisen an den Börsen geführt. Konventionelle Kraftwerke erreichen immer seltener ihre Grenzkosten und kommen deshalb auf deutlich weniger Betriebsstunden. Durch beide Einflüsse verringern sich die Ergebnisse aus der Stromerzeugung erheblich.

Das regulierte Netzgeschäft bietet zwar festgelegte Renditen, aber kein Potenzial, die Ergebnisrückgänge anderer Bereiche zu kompensieren.

Der Europäische Rat hat den von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen "Energie- und Klimarahmen 2030" im Oktober 2014 in großen Teilen bestätigt. Die darin formulierten drei Ziele 40 % CO2-Reduktion, 27 % erneuerbare Energien und 27 % Energieeffizienzfortschritt bis 2030 stehen jedoch noch unter dem Vorbehalt einer strategischen Neuorientierung der Staats- und Regierungschefs. Die neuen Ziele sollen in den nächsten Jahren umgesetzt und von legislativen Maßnahmen flankiert werden. Diese sind vor allem im Energieeffizienzbereich, z. B. bei der Gebäudeeffizienz, zu erwarten.

In Deutschland steht die Diskussion um die Einführung eines Kapazitätsmarkts im Vordergrund. Dabei geht es um die Frage, wie Erzeugung und Verbrauch bei steigenden Anteilen von Wind- und Sonnenenergie künftig synchronisiert werden können. Zum einen soll dafür gesorgt werden, dass ausreichend Kapazitäten vorhanden sind, und zum anderen sollen diese Kapazitäten zur richtigen Zeit und im erforderlichen Umfang eingesetzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dazu einen Grünbuchprozess gestartet, um das künftige Marktdesign und den Ordnungsrahmen für den Stromsektor so zu gestalten, dass die Stromversorgung sicher, kosteneffizient und umweltverträglich ist. Dabei erfordert die Vorhaltung ausreichender Kapazitäten eine Grundsatzentscheidung, die den künftigen Strommarkt entscheidend verändern kann. Für die langfristige Entwicklung des Strommarkts stehen zwei grundsätzliche Lösungsansätze zur Verfügung: Auf der einen Seite wird ein optimierter "Strommarkt 2.0" diskutiert, mit einem rechtlichen Rahmen, auf den Investoren vertrauen und in dem Stromkunden in eigener Verantwortung mittels ihrer Nachfrage bestimmen können, wie viele Kapazitäten vorgehalten werden. Andererseits ist auch ein zweiter Markt neben dem Strommarkt für die Vorhaltung von Kapazitäten (Kapazitätsmarkt) Bestandteil der Überlegungen.

Der Grünbuchprozess wird im Herbst 2015 in einem sogenannten Weißbuchprozess fortgesetzt werden, sodass frühestens 2016 mit einer Entscheidung über das künftige Strommarktdesign zu rechnen ist.

Geschäftsverlauf

Zentrale Aufgabe der SWM Infrastruktur GmbH ist es, die überdurchschnittlich hohe Versorgungsqualität und -sicherheit für SWM Kunden trotz des im Rahmen der Anreizregulierung weiter gestiegenen Kostendrucks zu gewährleisten. Eine wichtige Basis für die hohe Versorgungssicherheit bildet hierbei die SWM Investitions- und Instandhaltungsstrategie, die permanent weiterentwickelt und von einer ständigen Analyse der Kostenpositionen flankiert wird.

Dabei steht gerade die Anreizregulierung vor einem Wandel. Im Jahr 2014 wurde intensiv über die weitere Ausgestaltung des Regulierungsrahmens diskutiert. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat an einem Bericht über das Investitionsverhalten der Netzbetreiber und die Evaluierung der Anreizregulierung für das Bundeswirtschaftsministerium gearbeitet.

Im Rahmen dieser Evaluierung veranstaltete die BNetzA mehrere Workshops, in denen vier Modelle erarbeitet wurden, wie eine weitere Ausgestaltung der Anreizregulierung nach der 2. Regulierungsperiode vorstellbar wäre.

Trotz der noch ungewissen regulatorischen Zukunft arbeitet die SWM Infrastruktur GmbH an einer stetigen Verbesserung der Versorgungssicherheit und Optimierung ihrer Versorgungsstrukturen. So wurden 2014 zwei Entscheidungen getroffen, die den Anschluss des von der SWM Infrastruktur GmbH betriebenen Gasverteilnetzes an das vorgelagerte Übertragungsnetz der bayernets weiter verbessern und dadurch die hohe Versorgungssicherheit der Münchener Kunden sicherstellen werden. So wird neben der Ertüchtigung einer bereits bestehenden Übernahmestation eine weitere, vierte Übernahmestation an das vorgelagerte Netz im Münchner Süd-Westen errichtet werden.

Bei den Netzentgelten Strom wurde 2014 erstmalig wieder ein Grundpreis eingeführt. Damit wurde eine stärkere Leistungsorientierung bei den Netzentgelten geschaffen. Hintergrund der Einführung war, dass sich zukünftig die Netzentgelte, insbesondere im Bereich der Niederspannung, stärker an den Netzkosten orientieren sollen, damit bestehenden "Entsolidarisierungseffekten" besser begegnet werden kann.

Im Bereich des Forderungsmanagements konnten im Jahr 2014 die Außenstände und damit das Risiko hinsichtlich eines Forderungsausfalls im Insolvenzfall bei den im Netz tätigen Lieferanten und Netznutzungsselbstzahlern weiter minimiert werden.

Dem wachsenden Streben der Kommunen nach Rekommunalisierung im Zusammenhang mit der Energiewende und dem intensiveren Wettbewerb um Gas- und Stromkonzessionen begegnet die SWM Infrastruktur GmbH mit einer aktiven Betreuung von Gemeinden in der Region München. Ziel ist, bestehende Gaskonzessionen zu sichern und neue Stromkonzessionen zu gewinnen. Daneben werden technische und netzwirtschaftliche Betriebsführungen weiterverfolgt sowie kommunal gewünschte und wirtschaftlich sinnvolle Produkte bzw. Dienstleistungen rund um die Konzession entwickelt und angeboten.

Mit dem Flughafen München wurde ein Dienstleistungsvertrag über die komplette Netzentgeltkalkulation geschlossen. Außerdem wurden die Grundlagen geschaffen, um im Rahmen der Regionalstrategie netzwirtschaftliche Dienstleistungen auch für andere Netzbetreiber anbieten zu können.

Gemäß den europäischen Vorgaben wurde 2013 eine Kosten-Nutzen-Analyse für einen flächendeckenden Einsatz intelligenter Zähler durchgeführt und veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen bereits die Richtung für die Einführung von Smart Metering in Deutschland auf. Die Verordnungen und Konkretisierungen für die Umsetzung stehen weiterhin aus. Die SWM (Stadtwerke München) begleiten die Gesetzgebung und technische Ausgestaltung durch Gremientätigkeiten in Verbänden und führen seit 2009 ein konzernweites Smart Metering Projekt durch.

Die für 2014 gesetzlich geforderten Umrüstungen von Wechselrichtern, die sich aus der Verordnung zur Systemstabilität aus dem Jahr 2012 ergeben, wurden von der SWM Infrastruktur GmbH fristgerecht umgesetzt. Die Anforderungen zur Umsetzung der Systemstabilitätsverordnung werden fristgerecht vollständig erfüllt sein. Ergänzend zur Systemstabilitätsverordnung für Photovoltaikanlagen ist eine ähnliche gesetzliche Regelung für sonstige EEG Anlagen zu erwarten.

Beschreibung der Tätigkeitsbereiche

Nach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz -EnWG) vom 7. Juli 2005, zuletzt geändert am 21. Juli 2014, sind vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zur Kontentrennung in der internen Rechnungslegung (buchhalterisches Unbundling) verpflichtet. Hierunter ist die Aufstellung jeweils eines Tätigkeitsabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) für die in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG aufgeführten Tätigkeitsbereiche zu verstehen. Nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG ist zu den genannten Tätigkeitsabschlüssen jeweils ein so genannter Erläuterungsteil zu erstellen. In diesem sind die Regeln der Rechnungslegung einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind.

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG ist bei der SWM Infrastruktur GmbH zu trennen zwischen den Bereichen Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Gasspeicherung. Für diese wird jeweils ein Tätigkeitsabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) aufgestellt.

Die anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors liegen nicht vor.

Bei den Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors werden das Wasser- und Fernwärmegeschäft sowie die sonstigen Dienstleistungen erfasst.

Für die anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors werden gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 und 4 EnWG getrennte Konten geführt.

Die Umsatzerlöse im Bereich der Elektrizitätsverteilung betragen 459 Mio. €, in der Gasverteilung 115 Mio. € und in der Gasspeicherung 3 Mio. €.

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus erhaltenen Netznutzungsentgelten.

Dem gegenüber steht der Materialaufwand, der im Bereich Elektrizitätsverteilung 439 Mio. €, im Bereich Gasverteilung 122 Mio. € und im Bereich Gasspeicherung 7 Mio. € beträgt. Der Materialaufwand betrifft im Wesentlichen Aufwand für Wartung und Instandhaltung sowie die Pachtaufwendungen der Infrastrukturanlagen gegenüber der Stadtwerke München GmbH.

In dem Bereich Elektrizitätsverteilung ergibt sich ein Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich in Höhe von 62 Mio. €, im Bereich Gasverteilung ergibt sich ein Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich in Höhe von 11 Mio. € und im Bereich Gasspeicher ergibt sich ein Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich in Höhe von 1 Mio. €.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Tätigkeitsbereiche Elektrizitäts- bzw. Gasverteilung bestehen größtenteils aus der Forderung für noch nicht abgerechnete Netznutzungsentgelte gegen Fremde sowie aus inländischen Debitorenforderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren hauptsächlich aus den Forderungen für noch nicht abgerechnete Netznutzungsentgelte.

Die Rechnungsabgrenzungsposten der Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung betreffen überwiegend die Abgrenzung empfangener Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse. Diese werden mit 2,5% im Zugangsjahr bzw. 5% in den Folgejahren aufgelöst. Gleicher Sachverhalt betrifft den passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Der Rückgang der Rückstellungen im Bereich der Gasverteilung um 7,7 Mio. € begründet sich hauptsächlich in der Verwendung einer Rückstellung für die Anreizregulierung. Die Rückstellungen im Bereich der Gasspeicherung sind um 4,0 Mio. € gesunken, und die Rückstellungen im Bereich der Elektrizitätsverteilung um 0,8 Mio. € gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Bereich der Elektrizitätsverteilung um 59,3 Mio. € und im Bereich der Gasverteilung um 5,2 Mio. €.

Grund hierfür sind im Wesentlichen zu gewährende Gutschriften bezüglich der Netznutzung gegenüber der SWM Versorgungs GmbH. Darüber hinaus ergab die Abrechnung von Konzerndienstleistungen eine hohe Verbindlichkeit gegenüber der SWM Services GmbH.

Lage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der SWM Infrastruktur GmbH haben sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

Umsatzerlöse 2014
T€
2013
T€
Erhaltene Netznutzungsentgelte 751.512 745.595
Erhaltene Vergütungen aus EEG- und KWK Gesetz 28.394 26.689
Sonstige Umsatzerlöse 139.139 133.632
Gesamt 919.045 905.916

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Anstieg des Ergebnisses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um 4,6 Mio. € auf 21,6 Mio. €.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 13 Mio. € bzw. 1,4 % gestiegen. Die Umsatzerlöse aus erhaltenen Netznutzungsentgelten resultieren im Wesentlichen aus der Bereitstellung von Strom-, Fernwärme-, Erdgas- und Wassernetzen für die SWM Versorgungs GmbH. Die sonstigen Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus für andere Konzerngesellschaften erbrachten Dienstleistungen. Die Umsatzrentabilität belief sich im Jahr 2014 vor Steuern auf 2,35 % (Vorjahr: 1,88 %).

Der Materialaufwand erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Netznutzungsentgelte Strom, gestiegener Aufwendungen gem. EnWG sowie höherer Aufwendungen aus bezogenen Dienstleistungen anderer Konzerngesellschaften um 33 Mio. €.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 127 Mio. € auf 106 Mio. € ergibt sich vor allem durch im Jahr 2013 angefallene Einmaleffekte, die sich im Berichtsjahr nicht ergaben.

Es resultiert ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 14 Mio. €, das entsprechend dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Stadtwerke München GmbH abgeführt wird.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SWM Infrastruktur GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2014 um 66 Mio. € bzw. 32,7 % auf 270 Mio. € erhöht.

Das Umlaufvermögen stieg um 48 Mio. € auf 160 Mio. €, was vor allem aus einem Anstieg der Forderungen gegen die Gesellschafterin resultiert.

Im Geschäftsjahr wurden 25 Mio. € sowohl in den aktiven als auch in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten gegen Konzernunternehmen für empfangene Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse neu eingestellt. Zugleich wurden 5 Mio. € aufgelöst.

Die Rückstellungen gingen gegenüber dem Vorjahr um 11 Mio. € auf 14 Mio. € zurück. Dies ergibt sich in erster Linie durch die Reduktion der Drohverlustrückstellungen um 4 Mio. € auf 2 Mio. € sowie die Auflösung der Rückstellungen für Anreizregulierung in Höhe von 7 Mio. €. Die Rückstellungsquote sank demzufolge auf 5,3 % (Vorjahr: 12,6 %).

Die Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 60 Mio. €, was vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt dar:

  2014
T€
Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) 14.072
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 16.835
Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit 0
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -11.054
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 5.781
Finanzmittelbestand zum 01.01. -22.427
Finanzmittelbestand zum 31.12 -16.646

Liquidität

Die liquiden Mittel der SWM Infrastruktur GmbH werden im Rahmen des Cash-Poolings bei der Stadtwerke München GmbH angelegt und sind im Saldo der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin erfasst.

Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs bis zur Bilanzerstellung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausüben und die nicht Eingang in den Jahresabschluss 2014 gefunden haben, haben sich nicht ereignet.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Erwartete Entwicklung der Rahmenbedingungen

In ihrem Bericht vom Herbst 2014 prognostiziert die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose für 2015 ein gegenüber früheren Vorhersagen schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft von 3,0 %. Vor allem die schwächere Weltkonjunktur und eine verhaltene Investitionstätigkeit im Inland dämpfen die wirtschaftliche Entwicklung. Für Deutschland wird ein unverändert niedriges Wachstum von 1,2 % vorausgesagt.

Angesichts dieser Daten gehen die SWM von einer weiterhin expansiven Finanzpolitik aus und rechnen mit unverändert günstigen Finanzierungskonditionen für sehr gute Schuldner.

Die konjunkturelle Entwicklung hat aufgrund der großen industriellen Basis in Deutschland erheblichen Einfluss auf den Energie- und Verkehrsbedarf. Daher gehen die SWM für 2015 von einer kaum veränderten Nachfrage nach Strom und Erdgas aus.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Der SWM Konzern verfügt über ein unternehmensweites Frühwarn- und Risikomanagementsystem gemäß KonTraG. Mit diesem Risikomanagementsystem ist sichergestellt, dass alle innerhalb des SWM Konzerns existierenden Risiken systematisch erfasst, bewertet und in einem permanent fortgeschriebenen Risikokatalog umfassend dokumentiert werden. Die SWM Infrastruktur GmbH ist in dieses Risikomanagementsystem integriert.

Die SWM Infrastruktur GmbH ist in das Cash-Pooling bei der Stadtwerke München GmbH mit einbezogen, damit wird die Liquiditätssteuerung im Konzern optimiert und eine ausreichende Liquidität jederzeit sichergestellt.

Risikolage

Politische und regulatorische Risiken: Politische Initiativen auf europäischer, nationaler und bayerischer Ebene bergen zahlreiche Risiken für die SWM Infrastruktur GmbH: Durch die europäische Energiepolitik besteht das Risiko von Absatzminderungen bei gleichzeitig hohen Umsetzungsaufwendungen. Weitere Risiken können sich aus den europäischen Wettbewerbsordnungen (z. B. Förderung der erneuerbaren Energien) ergeben. Auch der neue Energie- und Klimarahmen für 2030 wird weitere ordnungspolitische Eingriffe bewirken. Auf nationaler Ebene stehen diverse tiefgreifende energiepolitische Entscheidungen bevor (KWKG-Novelle; Strommarktdesign; EEG 3.0), die alle jeweils Risiken für die SWM Infrastruktur GmbH bergen.

Für den Netzbetrieb legt die Bundesnetzagentur Erlösobergrenzen fest. Risiken können durch die Nichtanerkennung von Kosten sowie die Bildung von Effizienzwerten mit dem Ziel, über die Regulierungsperiode hinweg Netznutzungsentgelte zu senken, entstehen.

Den genannten Risiken treten die SWM durch eine intensive Begleitung der Arbeiten in den einschlägigen Verbänden und bei den entsprechenden Entscheidungsträgern entgegen.

Operative Risiken: Die SWM Infrastruktur GmbH setzt für die Verteilung von Strom, Gas, Fernwärme und Wasser technologisch komplexe Anlagen ein, die das Risiko ungeplanter Nichtverfügbarkeiten bergen.

Die bestehenden Risiken werden durch regelmäßige Wartungsarbeiten, hohe Sicherheitsstandards und Notfallpläne sowie viele weitere qualitätssichernde Maßnahmen minimiert. Maßnahmen gegen Sicherheits- und Umweltrisiken werden zudem im Rahmen jährlicher Audits (ISO, EMAS, TSM) von unabhängigen Gutachtern zertifiziert.

Rechtliche Risiken: Gesetzliche Risiken folgen insbesondere aus der Regulierung der Nutzung und des Betriebs von Gas- und Elektrizitätsversorgungsnetzen einschließlich der Netznutzungsentgelte und den daraus folgenden Aktivitäten der Regulierungsbehörden.

Chancenbericht

Künftige Ausrichtung der SWM Infrastruktur GmbH

Durch den langfristigen, schrittweisen Einsatz erneuerbarer Energien für die Fernwärmeversorgung wird die ohnehin schon sehr gute Umweltbilanz der Fernwärme in München noch weiter verbessert. Die SWM haben eine Fernwärme-Vision entwickelt, in der München bis 2040 als erste deutsche Großstadt die Fernwärme zu 100 % aus regenerativen Energien gewinnt. Um diese ambitionierte Vision zu realisieren, setzen die SWM in den nächsten Jahrzehnten in erster Linie auf die weitere Erschließung der Erdwärme.

Der zunehmende Bedarf an Klimatisierungslösungen generiert eine stabile Nachfrage nach Fernkälte als weiteres ressourcenschonendes Angebot der SWM. Insbesondere in hoch verdichteten innerstädtischen Gebieten gibt es in den nächsten Jahren zusätzliches Potenzial für weitere Erzeugungsstandorte und damit eine positive Entwicklung dieses noch jungen Geschäftsfelds.

Die Digitalisierung greift tief in die Wertschöpfungskette der Energiebranche ein: Insbesondere der sich abzeichnende Umstieg von analoger auf elektronische Messtechnik sowie die dezentrale Energieerzeugung werden erhebliche Auswirkungen auf die Energieanbieter haben. Mit M-Partnerkraft vernetzen die SWM dezentrale Erzeugungseinheiten und bündeln sie informationstechnisch zu einem virtuellen Kraftwerk, das an größere Leittechnik angebunden ist und am Regelmarkt Erlöse erzielt. Die Bedeutung virtueller Kraftwerke wird künftig weiter steigen, da sie unverzichtbare Bestandteile eines intelligenten Stromversorgungsnetzes (Smart Grid) sind.

Die Entwicklung intelligenter Stromnetze wird es künftig ermöglichen, Daten oder Zustandsinformationen einzelner Netzkomponenten in Echtzeit abzurufen bzw. zu verarbeiten und auf diese Weise den Netzbetrieb zu optimieren.

Die SWM Infrastruktur GmbH ist bestrebt, die zunehmende Reduzierung der Netznutzungsentgelte und die steigenden administrativen Anforderungen weiterhin durch Prozessverbesserungen zu kompensieren.

Die SWM Infrastruktur GmbH erwartet unter diesen Voraussetzungen auf dem Niveau von 2014 aufbauende Umsätze. Das EBIT wird auf dem Niveau des Vorjahres angestrebt.

Die SWM Infrastruktur GmbH wird bei stabiler Marktentwicklung auch weiterhin ihre solide Vermögens- und Finanzlage halten können.

 

München, den 23. März 2015

Geschäftsführer

Helge-Uve Braun

Dr. Holger Birl

Bilanz zum 31. Dezember 2014

der SWM Infrastruktur GmbH

Aktiva

  31.12.2014
T€
Vorjahr
T€
Anhang
Umlaufvermögen      
Vorräte 9.698 10.391 1
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 149.944 100.789 2
Flüssige Mittel 0 19  
  159.642 111.199  
Rechnungsabgrenzungsposten 110.671 92.507 3
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 2 1 4
  270.315 203.707  

Passiva

     
Eigenkapital     5
Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000  
Gewinnrücklagen 9 9  
  10.009 10.009  
Rückstellungen 14.266 25.580 6
Verbindlichkeiten 137.112 77.430 7
Rechnungsabgrenzungsposten 108.928 90.688 8
  270.315 203.707  

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

der SWM Infrastruktur GmbH

  2014
T€
Vorjahr
T€
Anhang
Umsatzerlöse 919.045 905.916 9
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -870 669  
Andere aktivierte Eigenleistungen 82 82  
Sonstige betriebliche Erträge 23.046 19.108 10
Materialaufwand 774.682 741.541 11
Personalaufwand 38.180 37.948 12
Sonstige betriebliche Aufwendungen 106.148 127.094 13
Finanzergebnis -668 -2.193 14
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21.625 16.999  
Ertragsteuern 6.931 5.444 15
Sonstige Steuern 622 501  
Aufwendungen aus Gewinnabführung 14.072 11.054 16
Jahresüberschuss 0 0  

Anhang 2014

SWM Infrastruktur GmbH, München

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und nach den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei werden die Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes beachtet.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit und besseren Information werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst, die im Anhang gesondert ausgewiesen werden.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, unter Berücksichtigung erforderlicher Wertberichtigungen, die sich am tatsächlichen Ausfallrisiko orientieren, bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB saldiert.

Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Gesellschaft ist nicht wirtschaftlicher Eigentümer des Netzes und hat daher die erhaltenen Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse an den Verpächter weiterzuleiten. Dieser wird jährlich mit 5,0 % (im Zugangsjahr mit 2,5 %) aufgelöst.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Für die Pensionsverpflichtungen an außertariflich Angestellte existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, die gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Sie sind teilweise an die Pensionäre verpfändet. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Übersteigt das zum Zeitwert bewertete Deckungsvermögen die Höhe der Verpflichtungen, wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 266 Abs. 2 HGB der Vermögensüberhang unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" aktiviert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen, sind laut § 253 Abs. 2 HGB mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß RückAbzinsV abgezinst worden.

Für Pensionsrückstellungen für außertariflich Angestellte liegen versicherungsmathematische Berechnungen nach der "Projected Unit Credit Method" (Methode der laufenden Einmalprämien) unter Verwendung der Richttafeln (Sterbetafeln) 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck und der Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,54 % (Vorjahr: 4,9 %) gemäß RückAbzinsV sowie einer Rentendynamik in Höhe von 1,5 % (Vorjahr: 1,75 %) vor.

Den Pensionsverpflichtungen an außertariflich Angestellte stehen zur Absicherung Rückdeckungsversicherungsverträge gegenüber, die gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet werden und teilweise an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden die Pensionsverpflichtungen und das Deckungsvermögen der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. In Summe ergeben sich im Geschäftsjahr sowohl ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung sowie ein Aktivwert, der unter den sonstigen Forderungen aktiviert wird.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln (Sterbetafeln) 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes von 4,54 % (Vorjahr: 4,9 %), eines Entgelttrends von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) und eines Trends für die Beitragsbemessungsgrenze von 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %).

Bei den Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen.

Die Effekte aus Änderungen der Abzinsungszinssätze werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Stichtag gebildet, die ertragsmäßig späteren Perioden zuzuordnen sind. Die Auflösung erfolgt entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen.

Die von der Gesellschaft erhaltenen Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und im Jahr des Zugangs mit 2,5 % und in den folgenden Jahren mit jeweils 5,0 % aufgelöst. Die erhaltenen Ertragszuschüsse werden an die Eigentümerin des Netzes übertragen.

Latente Steuern

Latente Steuern sind aufgrund der Einbeziehung in den ertragsteuerlichen Organkreis nicht zu bilden.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Vorräte

Stand 31.12.2014
T€
Stand 31.12.2013
T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.883 5.708
Unfertige Leistungen 3.815 4.683
  9.698 10.391

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.047 0 22.938 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.454 0 30.431 0
Forderungen gegen die Gesellschafterin 90.951 0 36.746 0
Sonstige Vermögensgegenstände 5.492 0 10.674 0
  149.944 0 100.789 0

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im Geschäftsjahr wurden 25.293 T€ in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gegen Konzernunternehmen für empfangene Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse neu eingestellt. Zugleich wurden 5.240 T€ mit 2,5 % bzw. 5,0 % aufgelöst.

4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird die Rückdeckungsversicherung für Pensionsrückstellungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient, mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Die fortgeführten Anschaffungskosten der Vermögenswerte betragen 161 T€, der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich auf 161 T€, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 159 T€. Es ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 2 T€, der gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB unter einem gesonderten Posten aktiviert wird.

Der Zinsertrag aus der Bewertung der Pensionsverpflichtung beträgt 1 T€. Der Aufwand aus den saldierungsfähigen Vermögenswerten beläuft sich auf 2 T€. In Summe ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsaufwand.

5. Eigenkapital

Stand 31.12.2013
T€
Zugang
T€
Abgang
T€
Stand 31.12.2014
T€
Gezeichnetes Kapital 10.000 0 0 10.000
Gewinnrücklagen 9 0 0 9
  10.009 0 0 10.009

Alleingesellschafterin ist die Stadtwerke München GmbH, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.

6. Rückstellungen

Stand 31.12.2014
T€
Stand 31.12.2013
T€
Sonstige Rückstellungen 14.266 25.580
  14.266 25.580

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird im Geschäftsjahr 2014 die Rückdeckungsversicherung im Rahmen einer Pensionszusage gegenüber außertariflich Angestellten, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient, mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Es ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für zu leistende Gutschriften gemäß § 19 Strom NEV (4.617 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (2.194 T€) sowie eine Drohverlustrückstellung (1.774 T€) für den Gasspeicher.

7. Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ bis 1 Jahr
T€
davon RLZ> 5 Jahre
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ bis 1 Jahr
T€
davon RLZ> 5 Jahre
T€
Erhaltene Anzahlungen 20.449 20.449 0 14.307 14.307 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 39.437 39.437 0 43.340 43.340 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.565 76.565 0 16.972 16.972 0
Sonstige Verbindlichkeiten 661 661 0 2.811 2.811 0
  137.112 137.112 0 77.430 77.430 0

8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Im Geschäftsjahr wurden 25.293 T€ in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten für empfangene Ertragszuschüsse für Leitungsnetz und Hausanschlüsse neu eingestellt. Zugleich wurden 5.240 T€ mit 2,5 % bzw. 5,0 % aufgelöst.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse

  2014
T€
2013
T€
Erhaltene Netznutzungsentgelte 751.512 745.595
Erhaltene Vergütungen aus EEG- und KWK-Gesetz 28.394 26.689
Sonstige Umsatzerlöse 139.139 133.632
  919.045 905.916

Die sonstigen Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus erbrachten Leistungen für den SWM Konzern.

10. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 14.341 T€ enthalten. Diese beinhalten u. a. Erträge aus Konzerndienstleistungen für Vorjahre (4.903 T€).

11. Materialaufwand

  2014
T€
2013
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 258.831 237.415
Aufwendungen für bezogene Leistungen 515.851 504.126
  774.682 741.541

12. Personalaufwand

  2014
T€
2013
T€
Löhne und Gehälter 10.068 9.430
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 28.112 28.518
- davon für Altersversorgung 24.194 24.706
  38.180 37.948

Während des Geschäftsjahres 2014 waren durchschnittlich 114 (Vorjahr: 108) Arbeitnehmer (davon sind 97 männlich und 17 weiblich) und 2 (Vorjahr: 4) Aushilfen (davon 1 männlich und 1 weiblich) beschäftigt .

13. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3.840 T€ enthalten.

14. Finanzergebnis

  2014
T€
2013
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 8
- davon aus verbundenen Unternehmen 1 0
(-) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 674 2.201
- davon an verbundene Unternehmen 669 1.724
- davon aus Aufzinsung 2 297
  -668 -2.193

Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Aufwendungen aus der Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Gesellschafterin.

15. Steuern

Die Steuer wird pauschal auf Basis des auf volle Prozent aufgerundeten nominellen kombinierten Steuersatzes (33 %) aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des BgA U-Bahnbau und -verpachtung umgelegt.

16. Aufwendungen aus Gewinnabführung

Entsprechend dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde der Gewinn in Höhe von 14.072 T€ (Vorjahr: 11.054 T€) an die Gesellschafterin abgeführt.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

- Mit der Stadtwerke München GmbH wurde am 30. Dezember 2003 mit Wirkung zum 01. Januar 2004 ein Pachtvertrag über die Infrastruktur Netze geschlossen. Zur Verpachtung gehören die Infrastruktureinrichtungen zur Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme (inkl. dem Gasspeicher Schmidhausen). Die Verpachtung umfasst auch die dem Pachtgegenstand zuzurechnende Betriebs- und Geschäftsausstattung. Dieser Vertrag läuft bis zum 31. Dezember 2018 und verlängert sich jeweils automatisch um fünf Jahre, wenn er nicht von einem Vertragspartner mit einem Vorlauf von einem Jahr gekündigt wird.

- Einschließlich des vorstehend genannten Pachtvertrages bestehen zum 31. Dezember 2014 finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. der Gesellschafterin in Höhe von 1.153.135 T€.

- Das Bestellobligo beträgt 33.827 T€.

- Für die Mitarbeiter der SWM Infrastruktur GmbH besteht, soweit sie nicht nach beamtenrechtlichen oder eigenversorgungsrechtlichen Grundsätzen einen Anspruch auf Altersversorgung haben und damit eine entsprechende Vorsorge über die Pensionsrückstellungen bei der Stadtwerke München GmbH getroffen wurde, eine Mitgliedschaft bei der Bayerischen Versorgungskammer, Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden. Der Regelumlagesatz zur Zusatzversorgungskasse zur Altersversorgung beträgt 7,75 % (seit 01. Januar 2013). Diese Arbeitgeberbeiträge sind im Gesamtbrutto enthalten. Im Jahre 2014 betrug die umlagepflichtige Gehaltssumme 5.735 T€ für 96 Anspruchsberechtigte.

Angaben nach § 6b Absatz 2 Energiewirtschaftsgesetz:

Im Berichtsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, getätigt:

SWM Infrastruktur GmbH empfängt Leistungen von verbundenen Unternehmen:
Vertragspartner Vertragsgegenstand T€
Stadtwerke München GmbH Dienstleistungsvertrag 25.146
SWM Services GmbH Dienstleistungsvertrag 251.807
SWM Versorgungs GmbH Dienstleistungsvertrag 435
Stadtwerke München GmbH Mietvertag 1.336
Stadtwerke München GmbH Pachtvertrag 131.639
Stadtwerke München GmbH Personalgestellung 181
SWM Services GmbH Personalgestellung 251
    410.795
SWM Infrastruktur GmbH erbringt Leistungen für verbundene Unternehmen:
Vertragspartner Vertragsgegenstand T€
Stadtwerke München GmbH Dienstleistungsvertrag 969
SWM Infrastruktur Region GmbH Dienstleistungsvertrag 27.859
SWM Services GmbH Dienstleistungsvertrag 203
SWM Versorgungs GmbH Dienstleistungsvertrag 1.378
    30.409

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH enthalten ist.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH, München (HRB 121920) einbezogen, der beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers zur Veröffentlichung eingereicht wird.

Die Organe der SWM Infrastruktur GmbH

Die Geschäftsführung

Kaufmännischer Geschäftsführer Dr. Jürgen Gay (bis 31. Dezember 2014)
Technischer Geschäftsführer Helge-Uve Braun
Kaufmännischer Geschäftsführer Dr. Holger Birl (seit 01. Januar 2015)

 

München, den 23. März 2015

Geschäftsführer

Helge-Uve Braun

Dr. Holger Birl

Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2014

der SWM Infrastruktur GmbH

Vorbermerkung

Nach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz ‒ EnWG) vom 7. Juli 2005, zuletzt geändert am 21. Juli 2014, sind vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zur Kontentrennung in der internen Rechnungslegung (buchhalterisches Unbundling) verpflichtet. Hierunter ist die Aufstellung jeweils eines Tätigkeitsabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) für die in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG aufgeführten Tätigkeitsbereiche zu verstehen. Nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG ist zu den genannten Tätigkeitsabschlüssen jeweils ein sogenannter Erläuterungsteil zu erstellen. In diesem sind die Regeln der Rechnungslegung einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind.

1. Erläuterung zu den Tätigkeiten

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG ist bei der SWM Infrastruktur GmbH zu trennen zwischen den Bereichen Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Gasspeicherung. Für diese wird jeweils ein Tätigkeitsabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) aufgestellt.

Die "anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors" liegen nicht vor.

Das Wasser- und Fernwärmegeschäft wird bei den "Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors" abgebildet.

Für die "anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" werden gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 und 4 EnWG getrennte Konten geführt.

Die im Anhang der SWM Infrastruktur GmbH genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden auf die Tätigkeitsabschlüsse entsprechende Anwendung. Unter Beachtung der Vorschriften des § 268 HGB sind Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten zu machen und die finanziellen Haftungsverhältnisse aufzugliedern.

2. Zuordnungs- und Schlüsselungsgrundsätze der Tätigkeitsabschlüsse

In den Bilanzen und den Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgt im Regelfall eine direkte Zuordnung der Aktiv- und Passivposten sowie der Aufwendungen und Erträge auf die verschiedenen Tätigkeiten. Dabei wird in Einzelfällen auch eine Einzelpostenanalyse durchgeführt. In den Fällen, in denen nur ein mittelbarer Sachbezug zu den einzelnen Aktivitäten vorliegt oder die weitere Zuordnung der Konten mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden wäre, werden Schlüsselungen und Kostenumlagen sachgerecht vorgenommen. Die Zuordnung erfolgt auf Basis eines Kostenschlüssels retrograd oder progressiv. Zusätzlich werden Informationen aus der internen Rechnungslegung in Form von sachgerechten Kostenstellenzuordnungen berücksichtigt.

Das Eigenkapital wird auf die Tätigkeiten anhand des ermittelten Kostenschlüssels verteilt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden soweit möglich direkt den Tätigkeiten zugeordnet, sofern das nicht weiter möglich ist, werden sachgerechte Schlüsselungen angewandt.

Die Aufteilung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfolgt in Abhängigkeit des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach den sonstigen Steuern. Es wird deshalb jährlich ein neuer Schlüssel ermittelt, nach dem die Steuern auf die einzelnen Geschäftsbereiche verteilt werden. Dadurch wird die Steuerbelastung proportional verteilt, so dass negative Ergebnisse zu Steuergutschriften führen können.

Die aufgrund der direkten und indirekten Aufteilung entstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den jeweiligen Unternehmenstätigkeiten werden in der Tätigkeitsbilanz als solche ausgewiesen und über die "Interne Aufrechnung" konsolidiert. Die sich in diesem Zusammenhang ergebenden Zinsaufwendungen und -erträge werden in der Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung gesondert gezeigt.

Bei der Zuordnung und bei der Wahl der Kostenschlüssel wurde das Stetigkeitsgebot beachtet. Wesentliche Änderungen bei den Zuordnungsregeln und bei der Wahl der Kostenschlüsselungen im Vergleich zum Vorjahr fanden nicht statt.

Die zwischen den einzelnen Unternehmenstätigkeiten bestehenden innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen werden in der Regel zu Marktpreisen bewertet. In der Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung ist der Umfang der innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen über die "Interne Aufrechnung" ersichtlich.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten sind im Lagebericht angegeben.

B. Tätigkeitsabschlüsse

1. Elektrizitätsverteilung

a) Bilanz des Bereichs Elektrizitätsverteilung

Aktiva

  31.12.2014
T€
Vorjahr
T€
A. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.556 2.517
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.298 1.760
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.567 15.964
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.028 9.756
3. Forderungen gegen Gesellschafter 65.074 51.838
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.625 10.177
III. Flüssige Mittel 0 10
B. Kapitalverrechnung 8.951 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.882 46.980
D. Aktiver Unterschiedsbetrag 2 1
  182.983 139.003

Passiva

   
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.400 5.400
II. Gewinnrücklage 5 5
  5.405 5.405
B. Kapitalverrechnung 0 29.075
C. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 8.332 7.516
D. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.423 7.601
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.405 27.739
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 73.360 14.023
4. Sonstige Verbindlichkeiten 81 1.605
E. Rechnungsabgrenzungsposten 52.977 46.039
  182.983 139.003

b) Gewinn- und Verlustrechnung des Bereichs Elektrizitätsverteilung

  2014
T€
Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 459.067 395.973
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -461 300
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8 6
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.492 5.303
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 198.815 156.088
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 239.835 227.065
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 5.437 5.092
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.181 15.400
davon für Altersversorgung 13.065 13.341
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 67.569 75.763
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 4
davon aus verbundenen Unternehmen 1 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 363 966
davon aus verbundenen Unternehmen 362 931
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -61.092 -78.788
11. Sonstige Steuern 407 248
12. Ergebnis nach Steuern -61.500 -79.036
13. Erträge aus Verlustübernahme 61.500 79.036
14. Jahresergebnis 0 0

c) Weitere Angaben des Bereichs Elektrizitätsverteilung

Restlaufzeiten der Forderungen des Bereichs Elektrizitätsverteilung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.567 0 15.964 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.028 0 9.756 0
Forderungen gegen Gesellschafter 65.074 0 51.838 0
Sonstige Vermögensgegenstände 4.625 0 10.177 0
  116.294 0 87.735 0

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Bereichs Elektrizitätsverteilung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Erhaltene Anzahlungen 12.423 12.423 7.601 7.601
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.405 30.405 27.739 27.739
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 73.360 73.360 14.023 14.023
Sonstige Verbindlichkeiten 81 81 1.605 1.605
  116.269 116.269 50.968 50.968

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mit mehr als fünf Jahren.

2. Gasverteilung

a) Bilanz des Bereichs Gasverteilung

Aktiva

  31.12.2014
T€
Vorjahr
T€
A. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.604 1.569
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 915 952
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.837 2.386
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.267 11.993
3. Forderungen gegen Gesellschafter 11.844 8.064
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0 100
III. Flüssige Mittel 0 4
B. Kapitalverrechnung 1.299 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.558 11.404
  33.324 36.472

Passiva

   
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.900 1.900
II. Gewinnrücklage 2 2
  1.902 1.902
B. Kapitalverrechnung 0 3.129
C. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 1.619 9.359
D. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.316 2.771
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.778 2.570
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.214 5.054
4. Sonstige Verbindlichkeiten 283 644
E. Rechnungsabgrenzungsposten 14.212 11.043
  33.324 36.472

b) Gewinn- und Verlustrechnung des Bereichs Gasverteilung

  2014
T€
Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 114.676 118.214
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -38 44
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 16 3
4. Sonstige betriebliche Erträge 10.303 4.651
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.246 21.125
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 96.526 90.646
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.913 1.792
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.341 5.418
davon für Altersversorgung 4.597 4.694
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.424 19.448
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129 473
davon aus verbundenen Unternehmen 127 328
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -10.621 -15.988
11. Sonstige Steuern 92 86
12. Ergebnis nach Steuern -10.713 -16.074
13. Erträge aus Verlustübernahme 10.713 16.074
14. Jahresüberschuss 0 0

c) Weitere Angaben des Bereichs Gasverteilung

Restlaufzeiten der Forderungen des Bereichs Gasverteilung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.837 0 2.386 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.267 0 11.993 0
Forderungen gegen Gesellschafter 11.844 0 8.064 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 100 0
  14.948 0 22.543 0

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Bereichs Gasverteilung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Erhaltene Anzahlungen 3.316 3.316 2.771 2.771
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.778 1.778 2.570 2.570
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.214 10.214 5.054 5.054
Sonstige Verbindlichkeiten 283 283 644 644
  15.591 15.591 11.039 11.039

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mit mehr als fünf Jahren.

3. Gasspeicherung

a) Bilanz des Bereichs Gasspeicherung

Aktiva

  31.12.2014
T€
Vorjahr
T€
A. Umlaufvermögen    
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 118 558
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.344 0
B. Kapitalverrechnung 312 7.467
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 3
  1.774 8.028

Passiva

   
A. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 1.774 5.812
B. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 707
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 1.509
  1.774 8.028

b) Gewinn- und Verlustrechnung des Bereichs Gasspeicherung

  2014
T€
Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 2.525 4.433
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.571 8.822
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0 841
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.114 8.109
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 533 5
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 297
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -551 4.003
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 195
8. Ergebnis nach Steuern -551 3.808
9. Erträge aus Verlustübernahme (Vorjahr: Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn) 551 -3.808
10. Jahresüberschuss 0 0

c) Weitere Angaben des Bereichs Gasspeicherung

Restlaufzeiten der Forderungen des Bereichs Gasspeicherung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ> 1 Jahr
T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 118 0 558 0
Forderungen gegen Gesellschafter 1.344 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0
  1.462 0 558 0

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Bereichs Gasspeicherung

Stand 31.12.2014
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Stand 31.12.2013
T€
davon RLZ < 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 707 707
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 0 1.509 1.509
  0 0 2.216 2.216

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mit mehr als fünf Jahren.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWM Infrastruktur GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtshat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SWM Infrastruktur GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

München, den 24. März 2015

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