UI Information Technologies GmbH

Europa-Allee 90, 60486 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 78073
Vorher
Universal-IT Services-Gesellschaft mbH
Eingetragen
31.5.1994
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Übernahme von IT Dienstleistungen für die konzernangehörigen Gesellschaften und Kunden der Universal Investment Gruppe, wie die Ausübung der IT Governance, des IT Managements, der Unternehmensberatung im IT Bereich, des Projektmanagements, des IT Architekturmanagements, des IT Servicemanagements, die Durchführung von IT Projekten, die Wartung und der Betrieb von Hard- und Software, Datenbanken sowie Rechenzentren, Netzwerk- und anderen IT Infrastrukturen und die Steuerung von externen IT Dienstleistern und Lizenzvereinbarungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Kollmer
seit 27.12.2025
Prokura
, Spyridon Athanasakis
seit 27.12.2025
Prokura
Markus Kolöchter
seit 19.12.2025
Geschäftsführer
Patrick Dahm
seit 7.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Universal-Investment-Gesellschaft mbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UI Information Technologies GmbH (vormals: Universal-IT Services-Gesellschaft mbH)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1. Grundlagen

Die UI Information Technologies GmbH ("UI IT", vormals Universal-IT Services Gesellschaft mbH) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 die Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften an zwei aufeinander folgenden Stichtagen erstmalig überschritten und ist daher nunmehr zur Aufstellung eines Lageberichtes nach § 289 HGB verpflichtet.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme von IT Dienstleistungen für die konzernangehörigen Gesellschaften und Kunden der Universal Investment Gruppe. Neben der Ausübung der IT Governance, des IT Managements, der Unternehmensberatung im IT Bereich zählen hierzu das Projektmanagement, IT Architekturmanagement und IT Servicemanagements. Andere Aktivitäten umfassen die Durchführung von IT Projekten, die Wartung und der Betrieb von Hard- und Software, Datenbanken sowie Rechenzentren, Netzwerk- und anderen IT Infrastrukturen sowie die Steuerung von externen IT Dienstleistern und Lizenzvereinbarungen.

Zwischen der Universal-Investment-Gesellschaft mbH und der Ul Information Technologies GmbH besteht ein Beherrschungsvertrag mit Geltung ab dem 12. Juli 2017.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 stabilisierten sich die konjunkturellen und markttechnischen Ausschläge nach dem Jahr 2022. Diesmal lag der Fokus über den gesamten Zeitraum auf den geldpolitischen Entscheidungen der großen Zentralbanken FED und EZB. Diese schafften es immer wieder die Finanzwelt mit weiter ansteigenden und längerfristig hoch bleibenden Zinsen zu überraschen, da insbesondere die Kerninflationsraten hoch blieben und die Arbeitsmärkte sich sehr stark zeigten. Auch die Konjunkturerwartungen schwankten ständig zwischen Optimismus und Pessimismus von US-Rezessionsängsten zu einem US "Soft-Landing"-Szenario und auf der anderen Seite von einer chinesischen Super-Erholung nach Corona zu einer chinesischen Abbremsung über alle Wirtschaftssektoren. Auch die Eurozone erlebte ein Wechselbad der Gefühle - von gaspreisgetriebenen Kollaps-Erwartungen über eine Warmwettergestützte gute Erholung bis hin zu einem leichten Wachstum in einer Welt mit auseinanderdriftenden Wirtschaftsblöcken.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

IT-Dienstleistungen werden weiterhin stark nachgefragt. Der allgemeine Fachkräftemangel trifft den IT-Sektor im Besonderen und bleibt eine ständige Herausforderung. Des Weiteren wirken sich auch die gestiegenen Preise am Energiemarkt und die vergleichbar hohe Inflation auf die Unternehmen aus. Die Erhöhung von Infrastrukturkosten kann nicht immer vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Die Dienstleister sehen sich mit einer Fülle an Regulierungen konfrontiert, die die IT-Bereiche regulierter Unternehmen wie Banken, Finanzdienstleister und Kapitalverwaltungsgesellschaften vor hohe Herausforderungen stellen, die weiter zunehmende Regulierung trotz Fachkräftemangel zu erfüllen.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 vor Gewinnverwendung betrug TEUR 534.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse gingen im Berichtszeitraum leicht um 5% auf 12.540 TEUR zurück. Ursache hierfür war eine geringere Anzahl an verrechenbaren Personalleistungen aufgrund von Langzeitkranken sowie der konsequente Abbau von Urlaubstagen .

Hinsichtlich des Personalaufwandes ist eine Erhöhung um 6% auf 9.700 TEUR zu verzeichnen, was der allgemeinen Kostensteigerung am deutschen Arbeitsmarkt und der einmaligen Bonuszahlungen im Rahmen des Verkaufs eines Anteils an der Ul Gruppe an den Canada Pension Plan (CPP) geschuldet ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 159 auf TEUR 1.908. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die Reduzierung von Personaldienstleistungen.

b) Finanz- Vermögenslage

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 1.799 TEUR Forderungen gegen Gesellschafter und mit 72 TEUR Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Diese resultieren aus im Geschäftsjahr erbrachten IT Dienstleistungen.

Die UI IT ist in das Cash-Pooling der UI-Gruppe integriert und konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die flüssigen Mittel der Gesellschaft betrugen zum Stichtag 112 TEUR.

Die Bilanzsumme beträgt 2.220 TEUR. Dies entspricht einer Minderung um 569 TEUR bzw. 20%. Hauptsächlich resultiert dies aus der Reduzierung der Guthaben bei Kreditinstituten im Rahmen des Cash-Poolings.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten um 200 TEUR auf 502 TEUR. Ursächlich hierfür sind die gestiegenen Kosten bei der Inanspruchnahme von internen Dienstleistungen. Zugleich sind die Rückstellungen im Berichtszeitraum um TEUR 105 auf TEUR 1.158 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen.

Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital 560 TEUR (Vorjahr: 1.433 TEUR).

Als wesentliche finanzielle Leitungsindikatoren der Gesellschaft gelten auf der Erlösseite die Anzahl der verrechenbaren Stunden und darauf aufbauend der Umsatz der Gesellschaft.

Die wirtschaftliche Lage der UI IT kann insgesamt als stabil bezeichnet werden.

4. Risikobericht

Der wesentliche Risikofaktor der Ul IT, der auch gleichzeitig den entscheidenden nicht finanziellen Leistungsindikator darstellt, ist die Sicherstellung der permanenten Verfügbarkeit, der für den Geschäftsbetrieb notwendigen IT-Plattformen der Kunden der Ul IT. Durch ein vergleichbar ausgestattetes Notfall-Rechenzentrum, doppelte Auslegung aller erforderlichen Datenleitungen, permanente Spiegelung aller Daten sowie vollständige, tägliche Datensicherungen wird dieser Notwendigkeit Rechnung getragen. Zudem sind alle Arbeitsplätze flexibel auch aus dem Homeoffice nutzbar.

Auf Grundlage der Risikostrategie und der "Risk Management Policy" der Gesellschaften werden Marktrisiken, Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken durch den Bereich RISK der UI Gruppe sowie zusätzliche verantwortliche Gremien fortlaufend überwacht. Die dabei verwendeten Risikomanagement-Methoden orientieren sich an den regulatorischen Anforderungen und werden regelmäßig den Markterfordernissen angepasst. Dies gilt auch für das Management von Nachhaltigkeitsrisiken.

Durch unser Risikomanagement-System stellen wir die Überwachung, Identifizierung, Beurteilung und Steuerung unserer wesentlichen Risiken zu jedem Zeitpunkt sicher.

Bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken können einen negativen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung nehmen. Bestandsgefährdende Risiken existieren aktuell nicht.

5. Chancenbericht

Chancen ergeben sich aus den Herausforderungen der Tätigkeit für die Finanzdienstleistungsbranche. Neue Regelwerke wie DORA bringen verschärfte Regelungen insbesondere für die IT von Finanzdienstleistern und erweitern damit deren Servicebedarfe. UI IT wird hier ihren Beitrag leisten, die Muttergesellschaft in diesen Umsetzungsprojekten zu unterstützen und die IT- Infrastruktur erfolgreich weiterentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten.

6. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir auf Basis unseres wesentlichen finanziellen Leistungsindikators, d.h. die Anzahl der verrechenbaren Stunden, mit einer gleichbleibenden Anzahl dieser Größe und daher mit einem vergleichbaren Umdatz in Höhe des aktuellen Geschäftsjahres. Die Ausgaben dürften auf mittelfristiger Sicht angesichts der gegebenen Inflationserwartungen geringfügig steigen. Um den Anforderungen der Ul-Gruppe und deren Kunden gerecht zu werden, arbeiten wir verstärkt an der Weiterentwicklung von unseren Dienstleistungs- und Serviceangeboten.

 

Frankfurt am Main, den 10. November 2023

UI Information Technologies GmbH

Die Geschäftsführung

Ralf Alex

Patrick Dahm

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023 Vorjahr 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.580,47 4
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.788,89 41.369,36 54
58
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.870.522,01 2.086
2. sonstige Vermögensgegenstände 50.343,02 23
II. Guthaben bei Kreditinstituten 112.468,38 2.033.333,41 575
2.684
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.344,39 20
D. Aktive latente Steuern 28.385,46 27
Summe der Aktiva 2.220.432,62 2.789

Passiva

30.09.2023 Vorjahr 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Bilanzgewinn 534.356,06 560.356,06 1.407
1.433
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 24.765,20 23
2. sonstige Rückstellungen 1.133.485,95 1.158.251,15 1.030
1.053
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.536,52 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.882,01 149
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 282,246,95 29
4. Sonstige Verbindlichkeiten 146.159,93 501.825,41 125
303
Summe der Passiva 2.220.432,62 2.789

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

01.10.2022 30.09.2023 Vorjahr 01.10.2021 30.09.2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 12.540.007,34 13.244
2. Sonstige betriebliche Erträge 35.098,05 105
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.302.065,41 -7.831
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.398.106,73 -1.348
-davon für Altersversorgung EUR 220.892,60 (im Vj. TEUR 214)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -40.892,46 -42
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.908.382,48 -2.067
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -156.483,36 -7
davon an verbundene Unternehmen EUR 155.240,38 (im Vorjahr: TEUR 4)
7. Betriebsergebnis 769.174,95 2.054
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -252.277,80 -657
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 516.897,15 1.397
10. Gewinnvortrag 17.458,91 10
11. Bilanzgewinn 534.356,06 1.407

Anhang zum Jahresabschluss auf den 30. September 2023

HRB Frankfurt am Main 78073

Allgemeine Angaben

Die Ul Information Technologies GmbH (vormals Universal-IT Services-Gesellschaft mbH) hat ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in der Theodor-Heuss-Allee 70 in 60486 Frankfurt am Main. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main erfolgte unter der Nummer HRB 78073.

Die Gesellschaft stellt den Jahresabschluss nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG auf. Die Gesellschaft hat die Größenklassen gemäß § 267 HGB überschritten und ist erstmalig im Berichtszeitraum eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Des Weiteren nimmt sie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Mit der Universal-Investment-Gesellschaft mbH als herrschendem Unternehmen wurde am 12. Juli 2017 ein Beherrschungsvertrag geschlossen.

Herr Stefan Krapf wurde im laufenden Geschäftsjahr als Geschäftsführer abberufen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 21.07.2023. Infolgedessen wurde mit der Eintragung im Handelsregister am 07.09.2023 Herr Patrick Dahm als Geschäftsführer bestellt.

Der Einzelabschluss der Ul Information Technologies GmbH wird in den Konzernabschluss der Universal- Beteiligungs- und Servicegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, einbezogen. Die Universal-Beteiligungs- und Servicegesellschaft mbH wird unter der Nummer HRB 106142 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main geführt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Darüber hinaus wird kein weiterer Konzernabschluss erstellt.

Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen sowie, soweit erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Dabei sind grundsätzlich die steuerlich zulässigen AfA-Sätze zugrunde gelegt, soweit die voraussichtlich tatsächliche Nutzungsdauer nicht davon abweicht. Steuerliche Regelungen zur Bewertung beweglicher Anlagegüter werden angewendet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Aufwendungen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Die übrigen Aktiva sind zum Nennwert bilanziert.

Latente Steueransprüche und -verpflichtungen entstehen aus der unterschiedlichen Bewertung der bilanzierten Vermögenswerte und Verpflichtungen in der Handelsbilanz und ihrem steuerlichen Wertansatz. Hieraus resultieren in der Zukunft voraussichtliche Ertragsteuerbelastungs- oder -entlastungseffekte (temporäre Unterschiede). Diese sind mit den Steuersätzen bewertet, die für den Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen erwartet werden, und nicht abgezinst.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach dem versicherungsmathematischen Barwert berechnet. Dabei wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:

Rechnungszins: 0,90% zum Ende des Geschäftsjahres

Dynamik der anrechenbaren Bezüge: 0,00% für außertarifliche Mitarbeiter und 2% für tarifliche Mitarbeiter

Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen: 2,50% p.a.

Biometrische Rechnungsgrundlagen: Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Sonstige Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung:

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 1.921 (Vorjahr: TEUR 2.109) enthalten mit TEUR 1.799 (Vorjahr: TEUR 1.436) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter, mit TEUR 72 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 12) sowie mit TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 14) Forderungen gegenüber dem Finanzamt. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute betreffen Bankguthaben von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 575).

Für 2022/2023 ergibt sich ein Ausweis aktiver latenter Steuern i. H. v. TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 27). Der Betrag ist nach § 268 Abs. 8 HGB bei der Ermittlung des zur Ausschüttung gesperrten Betrages vollständig zu berücksichtigen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 20) beinhaltet vorausgezahlte Beträge für künftige Aufwendungen.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Personalverpflichtungen, wie variable Vergütungsbestandteile von TEUR 493 (Vorjahr: TEUR 579) und andere personalbezogene Aufwendungen, wie beispielsweise Urlaub i. H. v. TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 179). Des Weiteren wurden im Berichtszeitraum Rückstellungen für Abfindungen i. H. v. TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 0) gebildet. Bei der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde der Erfüllungsbetrag i. H. v. TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 297) mit dem dazugehörigen Deckungsvermögen i. H. v. TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 219) verrechnet und führte zu einem Bilanzansatz von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 77). Das Deckungsvermögen umfasst Guthaben bei Kreditinstituten, das mit dem Nennwert zum Abschlussstichtag bewertet wurde. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen TEUR 23, der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

In den Verbindlichkeiten von TEUR 502 (Vorjahr: TEUR 303) sind im Wesentlichen mit TEUR 243 (Vorjahr: TEUR 13) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, mit TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 140) Verbindlichkeiten aus Sozialversicherung und Lohnsteuer sowie mit TEUR 69 sonstige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 149) und mit TEUR 39 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 16) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Umsatzerlöse von TEUR 12.540 (Vorjahr: TEUR 13.244) resultieren aus EDV- Beratungsleistungen, die im Wesentlichen gegenüber der Universal-Investment- Gesellschaft mbH erbracht wurden.

Insgesamt belaufen sich die sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 105) und beinhalten mit TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 45) sonstige Projekterträge sowie mit TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 6) Mark-Up Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen gegenüber Universal-Investment Gesellschaft mbH. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

Der Personalaufwand von TEUR 9.700 (Vorjahr: TEUR 9.179) beinhaltet mit TEUR 8.302 (Vorjahr: TEUR 7.831) Löhne und Gehälter sowie mit TEUR 1.398 (Vorjahr: TEUR 1.348) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon TEUR 221 für Altersversorgung - TEUR 214 im Vorjahr).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.908 (Vorjahr: TEUR 2.067) resultieren im Wesentlichen aus Kosten gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Universal TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 423), IT-spezifischen Beratungskosten TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 415) sowie Raum- und Mietnebenkosten TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 330). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 534 eine Dividende von TEUR 500 auszuschütten. Der darüber hinausgehende Betrag von TEUR 34 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden neben den Raum- und Mietnebenkosten i. H. v. derzeit TEUR 330 keine weiteren wesentlichen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB.

Organbezüge und Haftungsverhältnisse

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans im Berichtszeitraum betragen TEUR 560. Beim Vorjahreswert wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Gegenüber den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt bzw. keine Haftungsverhältnisse für diese eingegangen.

Geschäftsführung:

Stefan Krapf, Wiesbaden (bis 21.07.2023)

Ralf Alex, Greifenberg

Patrick Dahm, Dietz (seit 07.09.2023)

Zahl der Mitarbeiter:

Im Durchschnitt beschäftigten wir im Berichtszeitraum insgesamt 77 Mitarbeiter (davon 65 männliche und 12 weibliche Angestellte).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die den Verlauf des neuen Geschäftsjahres wesentlich beeinflussen könnten, sind gegenwärtig nicht bekannt.

 

Frankfurt am Main, den 10. November 2023

Ul Information Technologies GmbH

Die Geschäftsführung

Ralf Alex

Patrick Dahm

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UI Information Technologies GmbH (bis zum 7. März 2023: Universal-IT Services-Gesellschaft mbH), Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ul Information Technologies GmbH (bis zum 7. März 2023: Universal-IT Services-Gesellschaft mbH), Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ul Information Technologies GmbH (bis zum 7. März 2023: Universal-IT Services-Gesellschaft mbH), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 10. November 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

René Rumpelt, Wirtschaftsprüfer

Abelardo Rodriguez Gonzalez, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss (im Umlaufverfahren)

der Ul Information Technologies GmbH

I. Vorbemerkung

1. Im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main ist unter HR B 780 73 die Ul Information Technologies GmbH, geschäftsansässig Theodor-Heuss-Allee 70, 60486 Frankfurt am Main, eingetragen ("Gesellschaft").

2. Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist laut der zuletzt zum Handelsregister der Gesellschaft eingereichten Gesellschafterliste vom 14.10.2008 die im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HR B 99 37 eingetragene Universal-Investment-Gesellschaft mbH (zusammen "Gesellschafterin").

II. Gesellschafterbeschluss im Umlaufverfahren

Die Gesellschafterin beschließt im Umlaufverfahren und unter Verzicht auf alle durch Gesetz, Geschäftsordnung oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung der Gesellschaft was folgt:

1. Feststellung des Jahresabschlusses und Lageberichtes

Der im Anhang A angehängte Jahresabschluss und angehängte Lagebericht, entahlten im Prüfungsbericht, jeweils für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird hiermit festgestellt.

2. Verwendung des Bilanzgewinns

Der ausgewiesene Bilanzgewinn von 534.356,06 EUR ist wie folgt zu verwenden:

EURO
1. Ausschüttung einer Dividende 500.000,00
2. Vortrag auf neue Rechnung 34.356,06
534.356,06

Der Termin für die Ausschüttung der Dividende wird auf den 20. November 2023 festgelegt.

3. Entlastung der Geschäftsführung

Den Herrn Ralf Alex, Herr Patrick Dahm wird für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023 jeweils die Entlastung erteilt.

4. Wahl des Abschlussprüfers

Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird als Abschlussprüfer für die Gesellschaft und das Geschäftsjahr 2023/2024 gewählt.

5. Weisung an die Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft werden angewiesen die für die Umsetzung der hier getroffenen Beschlüsse notwendigen Schritte zu ergreifen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

III. Verzichtserklärungen

Die Gesellschafterin der Gesellschaft erklärt hiermit höchst vorsorglich - außerhalb einer formalen Gesellschafterversammlung - dass auf die Anfechtung der gefassten Beschlüsse verzichtet wird und die gefassten Beschlüsse als rechtmäßig und wirksam anerkannt werden.

IV. Form

Satzungsgemäß können Beschlüsse auch schriftlich, fernmündlich, telegrafisch oder fernschriftlich gefasst werden, wenn sich sämtliche Gesellschafter einverstanden erklären. Dieses Erfordernis wird auch durch eine qualifizierte elektronische Signatur im Sinne des § 126a des Bürgerlichen Gesetzbuches ("BGB") oder eine einfache elektronische Signatur im Sinne des § 127 BGB erfüllt. Zur Umsetzung des elektronischen Zeichnungsprozesses wird aktuell bei der Gesellschaft ausschließlich das System DocuSign ® der DocuSign Inc. verwendet.

Anhang A - Jahresabschluss und Lagebericht, enthalten im Prüfungsbericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023

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