Voypost GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dane Joella seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Adam S. Medros seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Plaputta seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Markus Bähr seit 27.9.2023 | Prokura |
Frederic Atcheson Beckley seit 11.8.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Spark Networks Holdings LP | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spark Networks Services GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und LageberichtLagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Spark Networks Services GmbH betreibt Premium-Online-Dating-Webseiten in 29 Ländern. Von ihrem Hauptsitz in Berlin aus werden die vier Marken EliteSingles, eDarling, AttractiveWorld und SilverSingles unterhalten. Das Produktangebot richtet sich an Singles mit Hochschulausbildung, die nach einer ernsthaften, langfristigen Beziehung suchen. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von Abonnements an Premium-User, denen das Abonnement ermöglicht, in unbegrenzte Kommunikation mit anderen Mitgliedern der Plattform zu treten. Die Mission der Gesellschaft ist es, das "weltweit führende Premium Dating-Unternehmen" zu werden. 1.2. Forschung und Entwicklung Investitionen in Produkt- und Entwicklungsinitiativen sind ein wichtiger Teil unserer Strategie. Wir entwickeln derzeit eine neue, skalierbare und einheitliche Technologieplattform, die das zukünftige Wachstum des Unternehmens unterstützen soll. Unsere neue Plattform wird mit besonderem Schwerpunkt auf Unterstützung mobiler Anwendungen geplant und entwickelt, welche viele unserer Kunden nutzen, um auf unsere Produkte zuzugreifen. Wir erhoffen uns von dieser Investition i) Effizienzgewinne bei der Weiterentwicklung unseres bestehenden Produktportfolios sowie ii) Vorteile beim Start neuartiger Produkte. Die aktivierten Eigenleistungen umfassen i. W. Entwicklungsprojekte und betragen TEUR 2.530 (TEUR 1.948 im Vorjahr). 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der globale Online-Dating-Markt wird auf 4,7 Milliarden EUR für 2019 geschätzt mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. [1] Der Wachstumstrend wird sowohl von technologischen Entwicklungen (steigende Verbreitung von Internet und Smartphones) als auch von Veränderungen im Konsumentenverhalten (höhere Akzeptanz und Nutzung von Online-Dating-Angeboten) getrieben. Die größten Märkte sind die USA (1,7 Milliarden EUR), gefolgt von China (0,9 Milliarden EUR) und Großbritannien (0,2 Milliarden EUR). Was das regionale Profil anbelangt, ist Spark Networks in sieben der zehn größten Märkte vertreten. Die Branchenstruktur begünstigt größere Firmen, die Skaleneffekte ausnutzen und somit mehr in Marketing und Technologie investieren können. Dies wiederum führt zu höheren Nutzerzahlen und letztlich zu größerem wirtschaftlichen Erfolg. Die Kombination aus diesen strukturellen Faktoren und einer großen Anzahl von kleinen Firmen führt zu einer hohen Konsolidierungsdynamik in der Branche. Spark Networks hat sich seit 2016 aktiv an diesem Konsolidierungstrend beteiligt und hatte im September 2016 zunächst den französischen Wettbewerber AttractiveWorld übernommen. Seit 2017 gehört die Spark Networks Services GmbH zum Konzernverbund der Spark Networks SE. Im Rahmen der Reorganisation und dem Zusammenschluss mit der Spark Networks Inc. wurden in 2018 die operativen Geschäftstätigkeiten unter dem Dach der rechtlichen Einheit Spark Networks Services GmbH gebündelt. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive war 2018 ein relativ stabiles Jahr in den meisten Märkten, in denen Spark Networks präsent ist. Historisch betrachtet scheinen moderate makroökonomische Fluktuationen keinen nennenswerten Einfluss auf den Erfolg der Online-Dating-Branche im Allgemeinen oder auf den wirtschaftlichen Erfolg der Spark Networks Services GmbH zu haben. Trotz eines sehr ausdifferenzierten regionalen Profils waren Wechselkursschwankungen ein Faktor, der 2018 einen dezidierten Einfluss in einigen Schlüsselmärkten hatte, insbesondere in den USA. Nach der Präsidentschaftswahl in den USA hatten Äußerungen und Entscheidungen der neuen Regierung zu einer Schwächung des USD beigetragen. Dieses Phänomen wirkte sich auch negativ auf die Geschäftsentwicklung der Spark Networks Services GmbH aus. 2.2. Geschäftsverlauf Die Spark Networks Services GmbH hatte ein erfolgreiches operatives Jahr 2018 mit fortgesetztem Umsatzwachstum, jedoch rückläufiger Profitabilität. Hervorzuheben ist die außerplanmäßige Abschreibung der Anteile an dem verbundenen Unternehmen Samadhi SAS von TEUR 6.959, die das Ergebnis erheblich beeinträchtigt hat. 2.3. Ertragslage Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2018 stellte die Gesellschaft fest, dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 3.572 zu hoch ausgewiesen sind. Des Weiteren sind die Umsatzerlöse mit TEUR 2.108 und der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEHR 1.113 zu hoch ausgewiesen. Ein Betrag in Höhe von TEUR 351 resultiert aus zu hohen Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2016. Das Management entschied sich, die Fehlerkorrektur in laufender Rechnung vorzunehmen, welche zu einer Verminderung der Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von TEUR 2.459 führt. Die Vorjahreszahlen sind somit nur eingeschränkt vergleichbar. Die Spark Networks Services GmbH hat einen neuen Umsatzrekord aufgestellt mit TEUR 79.968 (+6,5%) verglichen mit TEUR 75.111 im Vorjahr. Das Ziel eines Wachstums im niedrigen zweistelligen Prozentbereich wurde damit nicht erfüllt. Das Wachstum wurde hauptsächlich getrieben durch die starke Performance in den englischsprachigen Märkten, allen voran den USA/Kanada. Der Deckungsbeitrag I (Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für bezogene Leistungen) ist im Geschäftsjahr um 1,1% von TEUR 20.465 auf TEUR 20.249 gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 2.597 resultiert im Wesentlichen aus Erträgen gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Vorjahr aufgrund der Weiterreichung von Rechts- und Beratungskosten, die im Rahmen der Reorganisation und des Börsengangs des Mutterunternehmens Spark Networks SE entstanden sind, außergewöhnlich hoch waren. Bei den Kosten stellen weiterhin die Marketingkosten die größte Position dar mit TEUR 59.720 (+9,3% verglichen mit dem Vorjahr). Diese Marketingkosten sind notwendig, um neue Kunden zu werben, vor allem für die starke Expansion in den relativ neuen englischsprachigen Märkten und den Aufbau der neuen Marke SilverSingles. Gleichzeitig sind die Personalkosten deutlich um 22,1% auf TEUR 15.520 gestiegen. Dies ist ein Resultat der verstärkten Investitionen in Produkt und Technologie, welche notwendig sind, um das Serviceangebot der Spark Networks Services GmbH weiterhin aktuell zu halten. Hierfür werden sehr erfahrene und spezialisierte Mitarbeiter benötigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.336 auf TEUR 9.668 (-12,1% im Vergleich zum Vorjahr) gesunken. Die deutlich höheren Aufwendungen im Vorjahr resultierten im Wesentlichen aus den Rechts- und Beratungskosten für die Reorganisation und den Börsengang des Mutterunternehmens. Im Geschäftsjahr wurde aufgrund einer dauerhaften Wertminderung die Beteiligung an dem verbundenen Unternehmen Samadhi SAS, Paris, in Höhe von TEUR 6.959 abgeschrieben. Das Management geht davon aus, dass der verbleibende Beteiligungsbuchwert von TEUR 1.700 dem aktuellen Marktwert der Gesellschaft entspricht. Der Jahresfehlbetrag für das aktuelle Wirtschaftsjahr beträgt TEUR -9.948 (verglichen mit dem Jahresüberschuss von TEUR 1.250 im Vorjahr). Ausschlaggebend für den Ergebnisrückgang war die außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Samadhi SAS, Paris, und Investitionen in die neue Marke SilverSingles sowie in Produkt und Technologie und der Effekt aus der Fehlerkorrektur der Vorjahre. 2.4. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist - wie bereits in den Vorjahren - positiv. Das Wachstum in 2018 wurde aus der operativen Tätigkeit sowie über die Weiterreichung von vorhandenen liquiden Mitteln innerhalb des Konzernverbunds finanziert. Basierend auf den aktuellen Intercompany Cash Pooling Vereinbarungen sowie auf der aktuellen Finanzplanung ist die Gesellschaft weiterhin in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Mechanismen und Prozesse zur Liquiditätsplanung haben sich in der Vergangenheit als effektiv erwiesen. Daher wird nicht erwartet, dass die Firma in absehbarer Zukunft in Liquiditätsengpässe gerät. 2.5. Vermögenslage Die täglich verfügbaren liquiden Mittel der Spark Networks Services GmbH betragen zum Jahresende 2018 TEUR 5.402 (liquide Mittel abzüglich verpfändete Mittel), eine Erhöhung um 132,8% im Vergleich zu 2017. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.552 (-58,6% im Vergleich zum Vorjahr) und beinhalten im Wesentlichen Geldforderungen gegen Payment-Provider der Spark Networks Services GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 1.545 gesunken (-58,9%). Der Rückgang ist durch geringere Sicherheitseinlagen bei Payment-Providern sowie geleistete Anzahlungen begründet. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 6.597 (im Vorjahr TEUR 4.510) und verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 888 (im Vorjahr TEUR 245), die aus Ausleihungen und Intercompany Service Fees resultieren. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist auf TEUR 15.071 (im Vorjahr TEUR 5.123) gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 62,5% auf TEUR 3.194 angestiegen. In 2018 wurden verschiedene Kreditvereinbarungen mit verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin Spark Networks SE geschlossen. Die Darlehen dienen dem Cash Pooling innerhalb der Gruppe. Die Verbindlichkeiten aus den Darlehen inklusive aufgelaufener Zinsen betragen TEUR 1.659 gegenüber Gesellschaftern und TEUR 8.172 gegenüber verbundenen Unternehmen. Im März 2018 hat die Spark Networks SE ein Darlehen über TEUR 15.000 bei der Silicon Valley Bank aufgenommen. Mit dem erhaltenen Darlehen wurde unter anderem das Akquisitionsdarlehen für Samadhi SAS, Paris, in Höhe von TEUR 5.850 frühzeitig abgelöst. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.668 (im Vorjahr TEUR 0) und gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 308 (im Vorjahr TEUR 11). Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Intercompany Service Fees. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 9.748 auf TEUR 1.308 gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die frühzeitige Ablöse des Akquisitionsdarlehens, der Umgliederung der Darlehensverbindlichkeit (TEUR 1.850) gegenüber Samadhi SAS in die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und geringeren Steuerverbindlichkeiten begründet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist auf TEUR 17.230 (-4,0%) gesunken. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognose In 2019 hatte die Spark Networks Services GmbH ein erfolgreiches operatives Jahr mit einem leicht höheren Umsatz von TEUR 80.080 verglichen mit TEUR 79.968 im Berichtsjahr, sowie mit einer höheren Profitabilität. Der Deckungsbeitrag I (Umsatzerlöse ./. Aufwendungen für bezogene Leistungen) stieg per 31.12.2019 um TEUR 5.823 (+28,8%) auf TEUR 26.072 verglichen mit TEUR 20.249 im Berichtsjahr. Unter der Annahme, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Märkten, in denen Spark Networks präsent ist, relativ stabil bleiben und das Wettbewerbsumfeld sich nicht dramatisch ändert, geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Gesellschaft 2020 einen einstelligen Umsatzrückgang (in Prozent) im Vergleich zu 2019 verzeichnen wird. Allerdings wird davon ausgegangen, dass sich die Marketingeffizienz im einstelligen Bereich verbessert. Der Deckungsbeitrag I soll nach Planung der Geschäftsführung in 2020 stabil bleiben. Die Finanzlage hat sich in 2019 leicht verbessert und wird sich vermutlich moderat weiterhin verbessern entsprechend der steigenden Profitabilität. Aufgrund der verbesserten Effizienz und der fortwährenden Optimierung von Prozessen, plant die Spark Networks Services GmbH, ihr angestrebtes Wachstum mit dem bestehenden Mitarbeiterstamm zu erreichen, bzw. die Mitarbeiterzahl leicht zu reduzieren. 3.2. Chancen Die Geschäftsführung sieht drei große Chancen für 2020. Erstens gibt es in den bestehenden Märkten ein hohes Potential, die Profitabilität weiter zu verbessern. Dies resultiert sowohl aus höherer Marketingeffizienz als auch durch Verbesserungen im IT- und Produktbereich. Zweitens besteht ein wesentliches noch unerschlossenes Wachstumspotential in den englischsprachigen Märkten, insbesondere in den USA. Drittens ergeben sich weitere Möglichkeiten zu anorganischem Wachstum durch Firmenübernahmen und Zusammenschlüsse, wodurch sich Skaleneffekte und letztlich eine höhere Profitabilität ergeben. 3.3. Risiken Die Geschäftsführung sieht zurzeit die folgenden beiden Hauptrisiken: Größere Störungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld könnten sowohl zu einem Abfall im privaten Konsum als auch zu starken Fremdwährungsschwankungen führen. Beide Phänomene könnten die Geschäftstätigkeit der Firma negativ beeinflussen. Das größte Risiko wird derzeit in einem potentiellen Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion gesehen, was nachteilige Auswirkungen auf die VFE-Lage des Unternehmens hätte. Zusätzlich besteht das Risiko, dass der Wettbewerbsdruck weiter steigt - entweder aufgrund der Ausdehnung bestehender Wettbewerber in Kernmärkten der Spark Networks Services GmbH oder durch den Eintritt neuer Wettbewerber. Technische Innovationen könnten als Katalysator für einen erhöhten Wettbewerb wirken, z. B. das Aufkommen einer neuen Plattform, die sich von bisherigen technischen Lösungen stark unterscheidet. Diese Entwicklung könnte zu einem Rückgang der Gewinnspanne des Unternehmens führen. Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie wird allgemein ein Rückgang der Konjunktur erwartet. In dem derzeit volatilen Umfeld sind die aktuellen Schätzungen nur Momentaufnahmen, die im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung mit großer Unsicherheit behaftet sind. Dasselbe gilt für die Online-Dating-Branche. Mögliche Auswirkungen auf die Marktentwicklung, die durch den vorübergehenden Lockdown in 2020 einerseits und die drohende globale Rezession andererseits ausgelöst werden, sind weitaus schwieriger vorherzusagen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Für das Geschäftsjahr 2020 wird sich Spark auf die Stabilisierung der Rentabilität, die Stärkung seiner Produkte für Kunden und die Sicherung der erforderlichen finanziellen Liquidität konzentrieren, insbesondere in den unsicheren Zeiten, die durch die COVID-19-Krise verursacht wurden. Weiterhin wurden den folgenden Risiken geringe Wahrscheinlichkeit und geringe finanzielle Auswirkungen zugeordnet: Das Unternehmen schätzt das Risiko, dass Konsumenten plötzlich keine ernsthaften Online-Dating-Angebote mehr nutzen wollen, als sehr gering ein. In der schnelllebigen heutigen Welt verändert sich die Verbraucherhaltung grundsätzlich sehr schnell. Nichtsdestotrotz ist das Bedürfnis, Menschen kennenzulernen, um langfristige Beziehungen aufzubauen, so alt wie die Menschheit selbst. Es ist daher die Auffassung der Geschäftsführung, dass Verbraucher auch weiterhin langfristige Beziehungen über das Internet oder Apps suchen werden. Zudem besteht ein mögliches Risiko darin, dass manche der Hauptmarketinganbieter des Unternehmens wie etwa Google, Facebook oder TV-Sender überall auf der Welt der Online-Dating-Branche im Allgemeinen keine Werbemöglichkeiten mehr anbieten könnten. Die Firma bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Risiko eintritt, als sehr gering aufgrund der langjährigen Beziehungen, die sie zu diesen Anbietern hat, und der zunehmenden Akzeptanz von Online-Dating in der Gesellschaft. Um die oben genannten Risiken (gesamtwirtschaftlich und branchenbezogen) abzuschwächen, behält das Unternehmen seine Strategie bei, sein hoch ausdifferenziertes regionales Profil zu pflegen. Zusätzlich bietet ein Portfolio aus verschiedenen Marken mit einer breiten Marketingmischung der Firma die Möglichkeit, verschiedene Zielgruppen anzusprechen, falls sich die Wettbewerbslandschaft drastisch verändern sollte. Um betriebliche und finanzielle Risiken abzuschwächen, hat die Gesellschaft ein Kontroll-, Prozess- und Risikomanagementsystem nach den Regeln des "Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission" (COSO) implementiert. Zudem werden Fremdwährungsrisiken durch die Kombination von Natural Hedging (lokale Marketingpartner werden in lokaler Währung bezahlt) mit der aktiven Überwachung der Fremdwährungskurse abgeschwächt. Im Rahmen einer Akquisition auf Konzernebene in 2019 hat die Konzernmutter ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 1. Juli 2023 und ist gesichert mit den Vermögensgegenständen der gesamten Gruppe der Spark Networks SE. Die Aufrechterhaltung des Darlehens ist an verschiedene Covenant Kriterien auf Basis des Konzernabschluss der Muttergesellschaft gebunden. Ein Verstoß gegen diese Covenant Kriterien kann, gemäß den kreditvertraglichen Bestimmungen, zur Folge haben, dass der Kreditbetrag von der Bank zurückgefordert wird. Die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes der Gruppe und damit auch der Gesellschaft könnte dadurch gefährdet werden. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2018 in Höhe von TEUR 15.071 bilanziell überschuldet. Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 3.378 erzielt. Die Geschäftsführung schätzt zusammenfassend ein, dass eine positive Fortführungsprognose besteht. Die positive Fortbestehensprognose begründet sich durch die Liquiditätslage, die positive Entwicklung im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch bei der Marketingeffizienz und durch die Finanzplanung für 2020. [1] Quelle: Statista: Digital Market Outlook: Dating Services 2019. https://de.statista.com/outlook/370/100/dating-services, abgerufen am 05.07.2019.
Berlin, 2. November 2020 Geschäftsführer Gitte Bendzulla Bert Althaus Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft Spark Networks Services GmbH mit Sitz in Berlin ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer HRB 115958 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2018 mit TEUR 15.071 (Vorjahr: TEUR 5.123) bilanziell überschuldet. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt nicht vor, da die Voraussetzungen des § 19 Abs. 2 InsO erfüllt sind. Wir gehen von einer positiven Fortbestandsprognose aus. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten 3.1 bis 3.3. Aufgrund der aufgestellten positiven Fortbestandsprognose wurde bei der Bewertung von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Dementsprechend wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB). Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Im Berichtsjahr wurde das Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Anspruch genommen. Die Softwarelösungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer 3-6 Jahre). Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Den Forderungsausfallrisiken ist in Form von Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird auf Basis der Erfahrung aus der Vergangenheit mit einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die angewandten Zinssätze basieren auf den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen resultiert im Geschäftsjahr eine Erhöhung der Rückstellungen um TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0,5), dieser Betrag wurde ergebniswirksam erfasst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (30,18%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Differenzen resultieren aus den aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Zusätzlich werden auch steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, wenn mit deren Nutzung in den folgenden 5 Jahren gerechnet werden kann. Im Saldo ergibt sich ein Aktiv-Überhang, welcher in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 HGB nicht aktiviert wird. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Zugänge, für die im Berichtsjahr aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betragen (inkl. Fremdarbeiten) TEUR 2.615 (Vorjahr TEUR 1.765). Der Gesamtbetrag der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt am Stichtag insgesamt TEUR 4.343 (Vorjahr TEUR 2.500). In Höhe dieser selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 4.343. Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.700 stellen die Beteiligung an der französischen Tochter Samadhi SAS, Paris, dar, die am 30.09.2016 zu 100% erworben wurde. Nach lokaler Rechnungslegung betrug das Eigenkapital der Samadhi SAS zum 31.12.2018 TEUR 2.199 bei einem Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 von TEUR 927. Im Geschäftsjahr wurde aufgrund einer dauerhaften Wertminderung die Beteiligung an dem verbundenen Unternehmen Samadhi SAS um TEUR 6.959 auf TEUR 1.700 abgeschrieben. Die Ermittlung der Wertminderung basierte auf dem beizulegenden Zeitwert der erwarteten Cashflows der folgenden 5 Jahre. Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus der Weiterberechnung von Rechnungen Dritter in Höhe von TEUR 4.563 (Vorjahr TEUR 4.510), Darlehensforderungen (TEUR 1.557, i. Vj: TEUR 0) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 699 (Vorjahr TEUR 70). Zum Bilanzstichtag sind Bankguthaben in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 259) verpfändet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 15.071 (Vorjahr TEUR 5.123) aus. Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden primär Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 5.312 (Vorjahr TEUR 5.112) sowie personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 367 (Vorjahr TEUR 598) ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen in TEUR dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 308 (Vorjahr TEUR 11). In 2018 wurden verschiedene Kreditvereinbarungen mit verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin Spark Networks SE geschlossen. Die Darlehen dienen dem Cash Pooling innerhalb der Gruppe. Die Verbindlichkeiten aus den Darlehen betragen TEUR 1.659 gegenüber Gesellschaftern und TEUR 8.172 gegenüber verbundenen Unternehmen. Im März 2018 hat die Spark Networks SE ein Darlehen über TEUR 15.000 bei der Silicon Valley Bank aufgenommen. Mit dem erhaltenen Darlehen wurde unter anderem das Akquisitionsdarlehen für Samadhi SAS in Höhe von TEUR 5.850 frühzeitig abgelöst. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.668 (Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 669 aus Lieferungen und Leistungen im Wesentlichen aus Intercompany Service Fees. Die sonstigen Verbindlichkeiten im Vorjahr beinhalteten eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.850 gegenüber Samadhi SAS, welche im Geschäftsjahr 2018 in die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umgegliedert wurde. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die über die Laufzeit der jeweiligen Abonnementverträge abgegrenzten Kundenvorauszahlungen. Diese werden für jedes Abonnement ratierlich über die Vertragslaufzeit erfolgswirksam aufgelöst. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Die Umsatzerlöse, welche im Wesentlichen aus dem Verkauf von Abonnements an Kunden resultieren, entfallen auf folgende geografisch bestimmte Märkte:
Im Geschäftsjahr 2018 wurde die Bilanzierung der Umsatzerlöse nach Eintritt von Kundenrücklastschriften geändert. Im Vorjahr wurden nach Eintritt von Kundenrücklastschriften weiterhin Umsatzerlöse über einen Zeitraum von acht Wochen über die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens realisiert. Bei Nichterhalt der daraus resultierenden Kundenforderung wurde die Forderung als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgebucht. Im Gegensatz dazu wurde im Geschäftsjahr 2018 nach Eintritt von Kundenrücklastschriften kein Umsatz mehr realisiert, sondern erst bei Erhalt der Zahlung. Die Anwendung der neuen Bilanzierungsmethode im Vorjahr führte zu einer Umgliederung bzw. Reduzierung der Umsatzerlöse von TEUR 3.031. Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2018 stellte die Gesellschaft fest, dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 3.572 zu hoch ausgewiesen sind. Des Weiteren sind die Umsatzerlöse mit TEUR 2.108 und der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEHR 1.113 zu hoch ausgewiesen. Ein Betrag in Höhe von TEUR 351 resultiert aus zu hohen Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2016. Das Management entschied sich, die Fehlerkorrektur in laufender Rechnung vorzunehmen, welche zu einer Verminderung der Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von TEUR 2.459 führt. Im Geschäftsjahr sind innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 237 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 7). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 174 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 156). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen im Geschäftsjahr TEUR 317 (Vorjahr TEUR 266) Verluste aus der Währungsumrechnung aus. Zinserträge aus verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 220 (i. Vj TEUR 0), Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen auf TEUR 438 (i. Vj TEUR 13). HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Eventualverbindlichkeiten oder noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB liegen nicht vor. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführer
Die Bezüge, inkl. des Arbeitgeberanteils für Renten- und Sozialversicherung und variabler Vergütung, der Geschäftsführung betrugen für 2018 TEUR 230. Im Geschäftsjahr 2018 wurden der Geschäftsführung keine neuen Aktienoptionen gewährt. Im Rahmen der Fusion mit der Spark Networks SE wurde das virtuelle Mitarbeiteraktienoptionsprogramm der Gesellschaft gekündigt und durch einen virtuellen Aktienoptionsplan der Spark Networks SE ersetzt. Die Geschäftsführung erhielt infolgedessen in 2018 eine Zahlung in Höhe von TEUR 2.242 für bereits vergebene Aktienoptionen in 2017. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 215 Personen (Vorjahr: 226 Personen). Zum Stichtag werden 111 männliche und 93 weibliche Mitarbeiter beschäftigt. Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen zum Stichtag keine außerbilanziellen Geschäfte, die Einfluss auf die Beurteilung der Finanzlage haben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zahlungsverpflichtungen aus dem Mietvertrag für Geschäftsräume bestehen in Höhe von TEUR 1.018. Der Mietvertrag endet am 31. Januar 2022. Darüber hinaus bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 881 für 2019 bis 2020. Honorar des Abschlussprüfers Die Vergütung für Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres beträgt TEUR 40 (Vorjahr TEUR 30). Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Andere Geschäftsvorfälle oder Ereignisse, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 haben, traten nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ein. Konzernzugehörigkeit Das Stammkapital wird zu 100% von der Spark Networks SE, München, gehalten. Spark Networks Services GmbH wird in deren Konzernabschluss, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und auf der Webseite http://investor.spark.net veröffentlicht wird, als oberste Konzernspitze einbezogen. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Spark Networks SE und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis, den Jahresfehlbetrag von EUR 9.948.505,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 2. November 2020 Geschäftsführer Gitte Bendzulla Bert Althaus Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spark Networks Services GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spark Networks Services GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spark Networks Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. November 2020 KPMG
AG
Kniese, Wirtschaftsprüfer Falke, Wirtschaftsprüfer |
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