ECE Real Estate Partners GmbH

Heegbarg 30, 22391 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 112031
Vorher
PANTA 107 Grundstücksgesellschaft m.b.H.ECE Real Estate Partners G.m.b.H.
Eingetragen
18.12.2009
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten und Verwalten von Beteiligungen, die Übernahme der Stellung als persönlich haftender Gesellschafter in anderen Gesellschaften sowie das Erbringen von Beratungs- und sonstigen Unterstützungsleistungen innerhalb der ECE-Gruppe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Volker Dr. Kraft
seit 7.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ECE Group GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ECE Real Estate Partners GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. Juni 2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ECE Real Estate Partners GmbH, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ECE Real Estate Partners GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECE Real Estate Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 28. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reese, Wirtschaftsprüfer

Oleski, Wirtschaftsprüferin

Amtsgericht Hamburg, HR B 112031

Bilanz

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.182,08 10.359,69
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 687.000,00 687.000,00
2. Beteiligungen 1.843.750,00 2.500.000,00
2.530.750,00 3.187.000,00
2.547.932,08 3.197.359,69
B. UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.980.091,48 4.365.299,73
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 55.466,08 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 76.849,42 1.105.270,73
2.112.406,98 5.470.570,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 47.150,00 0,00
4.707.489,06 8.667.930,15

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 717.627,00 717.627,00
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
742.627,00 742.627,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 1.705.122,55 1.508.293,54
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.121,93 1.555,68
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 19.121,93 (Vorjahr: EUR 1.555,68)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.881.366,03 5.997.083,61
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.881.366,03 (Vorjahr: EUR 5.997.083,61)
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 1.878.490,74 (Vorjahr: EUR 5.994.359,95)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 359.251,55 418.370,32
davon aus Steuer EUR 357.575,15 (Vorjahr: EUR 413.497,03)
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 359.251,55 (Vorjahr: EUR 418.370,32)
2.259.739,51 6.417.009,61
4.707.489,06 8.667.930,15

(in EUR)

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 17.789.469,23 19.162.132,41
2. Sonstige betriebliche Erträge 60.353,38 7.117,82
davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 31,56 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 122.093,64 293.057,02
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.234.445,56 4.847.096,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 311.263,98 265.252,20
5.545.709,54 5.112.348,84
5. Abschreibungen
auf Sachanlagen 2.402,39 1.941,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 914.332,05 1.024.265,02
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 101,46 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Erträge aus Beteiligungen 1.152.942,73 1.250.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 1.250.000,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 407.468,32 45.972,77
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 394.167,62 (Vorjahr: EUR 38.701,78)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.302,90 50,74
davon an verbundene Unternehmen EUR 1.302,90 (Vorjahr: EUR 50,74)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,97 -0,26
11. Ergebnis nach Steuern 12.824.386,17 14.033.560,48
12. Sonstige Steuern 132,00 160,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 12.824.254,17 14.033.400,48
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeines

Die ECE Real Estate Partners GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 112031 im Handelsregister eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Im Berichtsjahr erfüllt die Gesellschaft zum ersten Mal die Größenkriterien für eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Daher treten die entsprechenden Rechtsfolgen im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 noch nicht ein.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abzuführenden Gewinne seit 2023 unter dem Posten 13. "Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter 8. · "Aufwendungen aus Ergebnisabführung". Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung wird linear mit einer Nutzungsdauer von 8 bis 13 Jahren vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen entsprechend dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert abzüglich erforderlicher Abschreibungen und Wertberichtigungen bilanziert.

Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen werden in vollem Umfang in den Rückstellungen berücksichtigt. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

(in EUR)

- Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.834,50 9.224,78 0,00 0,00 28.059,28
18.834,50 9.224,78 0,00 0,00 28.059,28
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 687.000,00 0,00 0,00 0,00 687.000,00
2. Beteiligungen 2.500.000,00 0,00 0,00 656.250,00 1.843.750,00
3.187.000,00 0,00 0,00 656.250,00 2.530.750,00
Gesamt 3.205.834,50 9.224,78 0,00 656.250,00 2.558.809,28
- kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.474,81 2.402,39 0,00 0,00 10.877,20
8.474,81 2.402,39 0,00 0,00 10.877,20
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 8.474,81 2.402,39 0,00 0,00 10.877,20
- Buchwert Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.182,08 10.359,69
17.182,08 10.359,69
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 687.000,00 687.000,00
2. Beteiligungen 1.843.750,00 2.500.000,00
2.530.750,00 3.187.000,00
Gesamt 2.547.932,08 3.197.359,69

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 1.980 (Vorjahr: TEUR 4.365) auf Leistungsforderungen.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der Cash-Pool-Vereinbarung wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Ergebnisabführung saldiert.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Das Eigenkapital beläuft sich unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von TEUR 718 (Vorjahr: TEUR 718) auf insgesamt TEUR 743 (Vorjahr: TEUR 743).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.705 (Vorjahr: TEUR 1.508).

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Sonstige Rückstellungen
Berufsgenossenschaft 0,00 35.788,92
Personalrückstellungen 1.603.415,96 1.399.325,83
Prüfungskosten 14.875,00 20.000,00
ausstehende Rechnungen 86.831,59 53.178,79
Summe 1.705.122,55 1.508.293,54

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.881 (Vorjahr: TEUR 5.997) sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen mit TEUR 12.824 (Vorjahr: TEUR 14.033) sonstige Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung, saldiert mit den Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus der Cash-Pool-Vereinbarung in Höhe von TEUR 10.946 (Vorjahr: TEUR 8.039), insgesamt TEUR 1.878 (Vorjahr: TEUR 5.994).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus Honorarabrechnungen.

Personalaufwand

Die Personalkosten betragen TEUR 5.546 (Vorjahr: TEUR 5.112), davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 205,68).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 39) aus verbundenen Unternehmen und in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 7) aus Darlehen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Bei den Zinsen und ähnliche Aufwendungen handelt es sich um Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin ECE Group GmbH & Co. KG ab dem 01.01.2022.

5. Sonstige Angaben

Anteilsbesitzliste

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil Währung letzer vorliegender Jahresabschluss per Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres gesamt
ECE HCL Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H.& Co. KG, Hamburg, Deutschland 35% TEUR 31.12.2023 5.283 158
ECE Real Estate Partners S.à.r.l., Contem, Luxemburg 100% TEUR 31.12.2023 4.481 1.848
ECE-EPEF Issuer SPV S.à.r.l., Contem, Luxemburg 100% TEUR 31.12.2022 12 2.512

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 20,3 Mitarbeiter (davon weiblich 12,5/ männlich 7,8) (Vorjahr 16,8 davon weiblich 6,8/ männlich 10).

Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Personen:

Dr. Volker Kraft, Kaufmann

Markus Oskar Schmitt-Habersack, Kaufmann

Bezüglich der Angabe von Geschäftsführungsgehältern wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die Prüfungskosten betragen TEUR 15 (Vorjahr TEUR 20) und betreffen ausschließlich das Honorar für die Abschlussprüfung.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtung aus Leasingverträgen ergibt sich ein Betrag von TEUR 24 bis zu einem Jahr (Vorjahr TEUR 15), über ein bis 5 Jahre eine Verpflichtung von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 45).

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis, in den das Unternehmen einbezogen wird, ist die ECE Group GmbH & Co.KG, Hamburg. Das Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die KG CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H. & Co, Hamburg. Der Konzernabschluss wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften im Unternehmensregister veröffentlicht. Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss der KG CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H. & Co. ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

 

Hamburg, 29. März 2024

Dr. Volker Kraft

Markus Oskar Schmitt-Habersack

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

der ECE Real Estate Partners GmbH

Hamburg

I. Grundlagen des Unternehmens

Als wesentliche Tochter der ECE Group GmbH & Co. KG (nachfolgend ECE Group) besteht der Gegenstand der ECE Real Estate Partners GmbH (nachfolgend ECE REP), Hamburg im Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie dem Erbringen von Beratungs- und sonstigen Unterstützungsleistungen, speziell im Fonds- und Asset Management in den Asset-Klassen Shopping und Lodging (Hotel).

Die zentrale Kennzahl für die interne Unternehmenssteuerung der ECE REP sind die Umsatzerlöse.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Mit einer leicht beruhigten Inflationsrate von +3,7% zum Ende des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr, rutschte die größte Volkswirtschaft Europas dennoch im selben Zeitraum in eine Rezession. 1 Dies wird auf eine deutlich geringere Wirtschaftsdynamik, geopolitische Spannungen sowie die Folgen der massiven Kaufkraftverluste zurückgeführt, die durch die Energiekrise verursacht wurden und insbesondere den privaten Konsum beeinträchtigt haben. Daher verzeichnet die deutsche. Wirtschaft am Ende des Jahres 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3%. 2 Trotz dieser Situation zeigt sich der Arbeitsmarkt als stabil und widerstandsfähig. 3

2. Rahmenbedingungen

Marktumfeld

Institutionelle Investoren zögern weiterhin, sich an Neuzeichnungen von Immobilienfonds im Core- und Value-Add-Segment zu beteiligen. Dies resultiert hauptsächlich aus der Steigerung der langfristigen Zinsen, welche konventionelle Anlagevehikel wie Staats- und Unternehmensanleihen erneut attraktiver gestalten. Die Investoren zeigen Zurückhaltung infolge steigender Zinsen und der antizipierten Preisunsicherheit im Immobiliensektor, ergänzt durch bereits ausgeschöpfte Immobilienquoten aufgrund gesunkener Anleihebewertungen sowie erforderliche Nachschussverpflichtungen im bestehenden Portfolio infolge auslaufender Finanzierungen und einem zunehmenden Investitionsbedarf aufgrund von ESG- Maßnahmen.

Trotz dieser Zurückhaltung bleiben opportunistische Strategien und Investitionen in Wachstumssektoren wie Data Centers und Health Care gefragt. Auch das Interesse an Handelsimmobilien nimmt wieder zu. Dies liegt besonders an der vergleichsweisen günstigen Bewertung von Shopping-Centern im Vergleich zu anderen Branchen, dem Schutz vor Inflation durch Index- und Umsatzmietklauseln sowie den Möglichkeiten zur Wertsteigerung durch Asset Management. 4 In Deutschland besteht jedoch die Sorge vor einer anhaltenden Zurückhaltung beim Konsum aufgrund einer schwächeren Gesamtwirtschaftslage.

1 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-indeutschland-im-januar-2024.html (Stand: 08.02.2024)
2 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_038_811.html#:~: text=Wie%20das%20Statistische%20Bundesamt%20(Destatis,Nr.%2019%2F2024). (Stand:08.02.2024)
3 Vgl. https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2024/arbeitsmarktzahlen-dezember-2023.html. (Stand: 08.02.2024)
4 Vgl. https://www.jll.de/de/trends-and-insights/research/investmentmarktueberblick (Stand: 24.01.2024)

3. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 wurden Umsatzerlöse von TEUR 17.789 (Vorjahr: TEUR 19.162) erzielt, die unter den im Vorjahr gemachten Erwartungen lagen.

Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus Beratungs- und Akquisitionshonoraren zusammen.

4. Lage

4.1 Gesamtertragslage

In folgender Tabelle ist die Gesamtertragslage der ECE REP in TEUR dargestellt:

in TEUR 2023 2022 Δ Vorjahr
Umsatzerlöse 17.789 19.162 -1.373
Aufwendungen für bezogene Leistungen -122 -293 171
Rohertrag 17.667 18.869 -1.202
Sonstige betriebliche Erträge 60 7 53
Personalaufwand -5.546 -5.112 -433
Abschreibungen -2 -2 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -914 -1.024 110
Operatives Ergebnis 11.265 12.738 -1.472
Beteiligungsergebnis 1.153 1.250 -97
Finanzergebnis 406 46 360
Betriebsergebnis 12.824 14.034 -1.209
Steuern 0 0 0
Aufwendungen aus Ergebnisabführung -12.824 -14.033 1.209
Jahresüberschuss 0 0 0

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Umsatzerlöse. Demgegenüber verringerten sich die Kosten für externe Leistungen deutlich. Die Rohertragsmarge blieb mit 99,3 % im Vergleich zum Vorjahr, welches bei 98,5 % lag, stabil.

Die Haupttreiber für die Veränderung des operativen Ergebnisses sind die gesunkenen Umsatzerlöse, aufgrund niedrigerer Honorare für Beratung und Akquisition, kombiniert mit einem Anstieg der Personalkosten durch eine höhere Mitarbeiterzahl.

Das Beteiligungsergebnis wird primär durch die Ausschüttung der Dividende der ECE Real Estate Partners S.à.r.l. beeinflusst, während die Entwicklung des Finanzergebnisses durch bedeutend gesteigerte Zinserträge im Vergleich zum Vorjahr aus Cash-Pooling erklärt werden kann.

4.2 Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur wird in nachfolgender Tabelle veranschaulicht (in TEUR):

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 Δ Vorjahr
Bilanzsumme 4.707 8.668 -3.960
Langfristiges Vermögen 2.548 3.197 -649
Kurzfristiges Vermögen 2.160 5.471 -3.311
Eigenkapital 743 743 0
Kurzfristige Schulden 3.965 7.925 -3.960
Eigenkapitalquote in % 15,8% 8,6%
Fremdkapitalquote in % 84,2% 91,4%

Die Reduktion des langfristigen Vermögens resultiert aus einem Abgang von Finanzanlagen, während die Verringerung des kurzfristigen Vermögens hauptsächlich auf eine Senkung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Die Verminderung der kurzfristigen Schulden resultiert hauptsächlich aus geringeren Verbindlichkeiten im Saldo aus der Gewinnabführung und der Cashpool-Forderungen gegenüber der ECE Group im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Entwicklungen führen dazu, dass die Eigenkapitalquote der Gesellschaft zum Bilanzstichtag auf 15,8 % ansteigt (Vorjahr: 8,6 %) und die Fremdkapitalquote auf 84,2 % sinkt (Vorjahr: 91,4 %). Das Eigenkapital bleibt im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der ECE Group unverändert.

4.3 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird maßgeblich von den operativen zahlungswirksamen Einnahmen und Ausgaben der Beratungsleistungen beeinflusst.

Die Liquidität der Gesellschaft blieb während des gesamten Geschäftsjahres gesichert und war zu keiner Zeit gefährdet, da die ECE REP Teil des Cash-Pooling der ECE Group ist. Dadurch konnte stets allen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachgekommen werden.

Hinsichtlich eventueller Veränderungen bei außerbilanziellen Verpflichtungen wird auf den Anhang verwiesen.

4.4 Gesamtaussage

Die anfängliche Prognose der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 sah eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse vor, welche sich nicht bewahrheitete. Trotz der Umsatzabweichung konnte das Geschäftsjahr 2023 dennoch erfolgreich abgeschlossen werden.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die ökonomische Schwächeperiode setzt sich auch zu Beginn des Jahres 2024 fort. Neben einem bereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3% zum Ende des Jahres 2023 zeigen die aktuellen Frühindikatoren zusätzlich keine Anzeichen einer schnellen wirtschaftlichen Erholung. 5 Jedoch dürften die Hauptbelastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft im Laufe dieses Jahres abnehmen, da die Inflation zurückgeht 6 , die Reallöhne steigen und eine langsame Erholung der Weltwirtschaft einsetzt. 7 Dies wird voraussichtlich zu einer Erholung führen, die hauptsächlich von der Binnennachfrage getrieben wird.

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Marktumfeld

In den letzten Jahren hat sich das Marktumfeld für Immobilieninvestitionen signifikant verändert, was institutionelle Anleger vor neue Herausforderungen stellt. Die Zinswende hat zu einem Anstieg der Finanzierungskosten geführt, was die Rentabilität von Immobilienprojekten beeinträchtigt. Trotz dieser Entwicklung deutet die erwartete geringe Nachfrage im Baugewerbe für das Jahr 2024 darauf hin, dass ein Rückgang der Baupreise bevorstehen könnte, was als positiver Aspekt betrachtet werden kann.

1.3 Gesamtaussage

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die komplexe wirtschaftliche Umgebung die Betriebsaktivitäten der ECE REP maßgeblich beeinträchtigt. Die Unternehmensführung antizipiert für das Jahr 2024 eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Es gestaltet sich jedoch schwierig, die vollständigen Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf die Geschäftstätigkeit der ECE REP zu quantifizieren, da sie von der unvorhersehbaren Entwicklung der folgenden Geschäftsjahre abhängen.

2. Chancen- und Risikobericht

2.1 Risikomanagementsystem

Die ECE REP ist in das zentrale Risikomanagement der ECE-Gruppe eingebunden. Mit dem Ziel der Identifikation und Bewertung aller für die ECE-Gruppe wesentlichen Risiken wird in regelmäßigen Abständen über die relevanten Einzelrisiken und den Gesamtrisikoumfang an die Geschäftsleitung berichtet. Neben dem systematischen Management von Risiken werden im jährlichen Planungsprozess der ECE REP ebenso Chancen identifiziert und bewertet, die langfristig den Unternehmenserfolg sichern.

5 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=WIESBA- DEN%20%E2%80%93%20Das%20preisbereinigte%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP,der%20Wirtschaftsleistung%200%2C1%20%25. (Stand: 13.02.2024)
6 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_051_611.html (Stand: 13.02.2024)
7 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html#:~:text=Der%20Welthandel%20w%C3%A4chst%20sehr%20langsam,2019%20von%204%2C9%20%25%20. (Stand: 13.02.2024)

2.2 Risiken

Zur Bewältigung von Umsatzrisiken setzt das Unternehmen auf eine Strategie, die auf zwei wesentlichen Prinzipien beruht: der Diversifizierung des Leistungsangebots und der Streuung des Kundenportfolios. Diese Ansätze zielen darauf ab, die Abhängigkeit von einzelnen Produkten oder Kunden zu reduzieren und dadurch die Anfälligkeit des Unternehmens für Umsatzschwankungen zu verringern.

Die ECE REP hat zur Absicherung gegen Ausfall- und Bonitätsrisiken ein wirksames Mahnwesen etabliert. Zur proaktiven Vermeidung von Liquiditätsrisiken wurde eine Vereinbarung über die Bereitstellung von Krediten durch einen Cashpool mit der Gesellschafterin zu marktgerechten Zinssätzen getroffen.

2.3 Chancen

Potenzielle Chancen ergeben sich aus der Expansion des verwalteten Vermögens durch die Diversifizierung des Produktportfolios und die Erweiterung der Investorenbasis.

Trotz der Herausforderungen in einem anspruchsvollen Marktumfeld betrachtet das Unternehmen die zukünftige Entwicklung insgesamt weiterhin positiv, basierend auf einer umfassenden Bewertung von Chancen und Risiken.

3. Gesamteinschätzung

Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit zahlreichen Herausforderungen wie geopolitischen Spannungen, Inflation, Zinswende und der Energiekrise konfrontiert war und schrumpfte, bleibt der Ausblick für 2024 trübe. Eine mögliche Erholung des privaten Konsums im kommenden Jahr könnte durch eine nachlassende Inflation und steigende Reallöhne begünstigt werden. Dennoch werden viele Unternehmen angesichts der anhaltend hohen Zinsen, ungewisser Geschäftsaussichten und der geopolitischen Turbulenzen zögern, wenn es um Investitionen geht. Auch das Exportgeschäft, ein bedeutender Treiber des deutschen Wirtschaftswachstums, dürfte 2024 aufgrund der sich nur langsam erholenden Weltwirtschaft kaum Impulse erhalten. Trotz dieser düsteren Aussichten könnten erwartete Zinssenkungen im Laufe des Jahres als Hoffnungsschimmer dienen und die Konjunktur ankurbeln, was möglicherweise zu einer positiven Entwicklung im späteren Verlauf des Jahres führen könnte.

Zum Bilanzstichtag bestehen weder für das Unternehmen selbst noch für die Gruppe, zu der das Unternehmen gehört, unmittelbare bestandsgefährdende Risiken oder finanzielle Beschränkungen, die das Tagesgeschäft und die Leistung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Die Geschäftsführung setzt sich eingehend mit der aktuellen wirtschafts- und geopolitischen Lage auseinander und evaluiert deren potenzielle Auswirkungen auf das Unternehmen. Eine definitiv abschließende Bewertung der Auswirkungen gestaltet sich derzeit äußerst herausfordernd, da sowohl günstige Perspektiven wie die Lösung geopolitischer Konflikte und eine Senkung der Inflationsrate als auch ungünstige Szenarien wie die Fortdauer geopolitischer Spannungen in Betracht gezogen werden müssen. Die Unternehmensleitung ist jedoch zuversichtlich, dass das Unternehmen in der Lage sein wird, seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen.

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

 

Hamburg, 29.03.2024

Dr. Volker Kraft

Markus Oskar Schmitt-Habersack

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