Breitwieser GmbH
Hertzstraße 8, 69126 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Breitwieser seit 7.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnland Breitwieser GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Wohnland Breitwieser GmbH, HeidelbergDie Wohnland Breitwieser GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie betreibt in Heidelberg im Gewerbegebiet Rohrbach-Süd auf einer Verkaufsfläche von ca. 28.000 m 2 ein Möbelhaus, das neben Einrichtungsgegenständen aller Art auch Heimtextilien, Teppiche, Glas- und Porzellanwaren, Haushaltswaren, Geschenkartikel und Leuchten zum Verkauf anbietet. Neben dem Verkaufshaus betreibt die Gesellschaft ein in unmittelbarer Nähe befindliches Hochregallager. A. Darstellung des Geschäftsverlaufes I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Material- und Lieferengpässe und eine anhaltend hohe Inflationsrate prägten das Wirtschaftsjahr 2022. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im Jahresverlauf nachgelassen. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,9 % höher als im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt). Der gesamte Einzelhandelsumsatz (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) stieg 2022 nominal um 7,8 %. Preisbereinigt ging der Umsatz jedoch um 0,7 % zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Umsätze des Einzelhandels mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonst. Hausrat stiegen 2022 nominal um 13,8 %, preisbereinigt um 5,9 %, (Quelle: Statistisches Bundesamt) sowie der Einzelhandel mit Wohnmöbeln nominal um 13,6 % (preisbereinigt 5,6 %) (Quelle: Statistisches Bundesamt). Zählte der Versand- und Internethandel 2021 noch zu den Gewinnern, musste dieser im Wirtschaftsjahr 2022 einen nominalen Rückgang von 3,5 % (preisbereinigt 8,4 %) verbuchen. II. Ergebnis des Geschäftsjahres Das Jahresergebnis ist von TEUR 180 im Vorjahr auf TEUR 34 gesunken. Korrigiert um das Finanzergebnis von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 92) und die Ertragsteuern von TEUR -31 (Vorjahr: TEUR -79) ergibt sich daraus ein bereinigtes Ergebnis in Höhe von TEUR -36 gegenüber TEUR 167 im Vorjahr. III. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 sind unsere Umsatzerlöse um 2,3 % auf TEUR 24.484 gestiegen. Im Bereich Wohnland-Servicehaus stieg der Umsatz um ca. 7,7 %. Der Umsatz mit Mitnahmemöbeln fiel im Jahr 2022 um ca. 5,8 %. Der Umsatz mit Fachsortimenten fiel im Jahr 2022 um 2,5 %. IV. Produkte, Beschaffung Das Verkaufssortiment wurde im Wesentlichen beibehalten. Der Materialaufwand stieg um 5,4 % auf TEUR 12.913 (Vorjahr: TEUR 12.248). V. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen von rd. TEUR 122 vorgenommen. Davon entfielen TEUR 84 u. a. auf Softwareprodukte und TEUR 38 auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. VI. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cashflow. VII. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der durchschnittlich im Jahr 2022 beschäftigten Arbeitnehmer (einschließlich Geschäftsführer, ohne Auszubildende) betrug 100 (Vorjahr 107); es werden 16 Auszubildende beschäftigt. Zum Stichtag waren inkl. Geschäftsführer und Auszubildende 116 Mitarbeiter beschäftigt und damit 6 Mitarbeiter weniger als zum Vorjahresstichtag. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 5.949 (Vorjahr: TEUR 6.060), davon entfallen TEUR 4.974 auf Löhne und Gehälter und TEUR 975 auf soziale Aufwendungen. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 365 (Vorjahr: TEUR 399). B. Darstellung der Lage I. Ertragslage Das bereinigte Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -36 fiel im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 203, vor allem bedingt durch höhere Materialaufwendungen, Kosten für Fremdleistungen und Werbekosten. Der Rohertrag fiel um TEUR 74 auf TEUR 11.717 (Vorjahr: TEUR 11.791). Das Jahresergebnis fiel um TEUR 146 auf TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 180). Der Wareneinsatz ist um 5,4 % überproportional um TEUR 666 gestiegen. Die Abschreibungen sind weiterhin unerheblich, weil wir das wesentliche Anlagevermögen gepachtet haben. Dennoch stiegen sie um 18,5 %. Sie betrugen TEUR 77. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit rd. TEUR 5.720 um ca. 4,1 % gestiegen (Vorjahr: TEUR 5.495). Während die Raumkosten hierbei mit TEUR 1.833 (Vorjahr: TEUR 2.220) um TEUR 387 (17,4 %) fielen, stiegen die Aufwendungen für Werbung um TEUR 300 auf TEUR 1.348 (Vorjahr: TEUR 1.048). II. Finanzlage Mittel- und -langfristige Bankverbindlichkeiten fielen im Berichtszeitraum um TEUR 254 auf TEUR 603. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten fielen um TEUR 2 auf TEUR 254. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 1.469 auf TEUR 4.142 gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen fielen um TEUR 762 auf TEUR 1.812. Die Lieferantenverbindlichkeiten (TEUR 1.771) fielen um TEUR 172, die übrigen Verbindlichkeiten (TEUR 305) sanken um TEUR 532. Der von der Sparkasse Heidelberg eingeräumte Kontokorrentkredit in Höhe von TEUR 1.000 wurde im Wirtschaftsjahr 2021 nicht in Anspruch genommen, sichert aber zusammen mit dem vorhandenen Barguthaben die künftige Zahlungsfähigkeit. III. Vermögenslage Das Gesamtvermögen betrug TEUR 7.810 (Vorjahr: TEUR 9.768). Das Eigenkapital stieg um 1,5 % auf TEUR 2.383 und hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 30,5 % (Vorjahr: 24,0 %). C. Chancen- und Risikobericht Neben der kontinuierlichen Arbeit an der Präsentation unserer Ware ist nach wie vor die Beratungsqualität unserer Mitarbeiter für die Erwartungen und Anforderungen unserer Kunden in hohem Maße wichtig. Die dadurch generierten Mehrwerte für unsere Kunden können zu Steigerungen der Umsatzerlöse führen. Die Ertragsrisiken unserer Gesellschaft liegen vor allem in unerwarteten Umsatzeinbrüchen aufgrund von Konjunkturschwankungen. Aber auch zusätzliche Rabattzugeständnisse an unsere Kunden durch die enorme Konkurrenzsituation können zur Verringerung des Ertrags führen. Die Geschäftsführung bezieht diesen Umstand mit in ihre Planung ein. D. Prognosebericht I. Erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die nach wie vor hohe Inflation sowie ein Rückgang bei Bautätigkeiten kann sich negativ auf den Konsum der privaten Haushalte auswirken. Dennoch erwarten wir für dieses Jahr stabile Umsätze, da sich bei den Energiepreisen eine Stabilisierung abzeichnet und höhere Tarifabschlüsse in vielen Branchen den privaten Haushalten Entlastungen für die gestiegenen Preise bieten. Gleichzeitig planen wir Einsparungen bei den Werbekosten und den Fremdleistungen. Vor dem Hintergrund der bestehenden Planungsunsicherheit erwarten wir, dass sich der Umsatz 2023 bei ca. EUR 24,5 Mio. und das Jahresergebnis 2023 in dem Intervall von TEUR 50 bis TEUR 100 bewegt. Die Prognose des Vorjahres konnte nicht vollständig eingehalten werden. II. Investitions- und Finanzplanung Auch im Wirtschaftsjahr 2023 werden wir aufgrund der Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur geringe Investitionen vornehmen. In erster Linie werden wir in die Digitalisierung investieren, um Prozesse zu vereinfachen und kundenfreundlicher zu gestalten. Da in Folge der Corona-Pandemie Liquiditätsrückgänge zu erwarten waren, haben wir bereits 2020 bei unserer Hausbank einen Liquiditätskredit in Höhe von EUR 2,0 Mio. mit einem Rückzahlungshorizont von 10 Jahren abgeschlossen, der über Teilbürgschaften der Landesbank Baden-Württemberg gesichert wurde. Dies garantiert uns langfristige Liquiditätssicherheit trotz der konjunkturellen Unsicherheiten. III. Personalplanung Der Personalstand wird sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Aufgrund der konjunkturellen Unsicherheit sind ein Personalabbau und damit eine Anpassung des Personalbestandes an die wirtschaftliche Entwicklung nicht auszuschließen.
Heidelberg, den 5. Mai 2023 Wohnland Breitwieser GmbH Geschäftsführung Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2022der Wohnland Breitwieser GmbH, HeidelbergAKTIVA
PASSIVA
Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022der Wohnland Breitwieser GmbH, Heidelberg
Zur Offenlegung bestimmter Anhang für das Geschäftsjahr 2022der Wohnland Breitwieser GmbH, HeidelbergI. Allgemeines Der Jahresabschluss der Wohnland Breitwieser GmbH, Heidelberg, Amtsgericht Mannheim, HRB 334921, zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden Davon-Vermerke nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang angegeben. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung und den Fuhrpark kommen hierbei folgende jährliche Abschreibungssätze zum Ansatz: 33 1/3 %, 25 %, 20 %, 12 14 %, 14 2/7 %, 9 1/11 % und 16 2/3 %. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren aufgelöst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Soweit niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorliegen, werden diese unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer (insbesondere bei Ausstellungs- und Lagerware), gemindert durch Verwertbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten, ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte im Berichtsjahr unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Die Fluktuation wurde mit 0,00 %, der Rententrend mit 1,00 % angenommen. Es wurde ein Zinssatz von 1,78 % zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen sind unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem hierfür anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt EUR 51.981,00 (§ 253 Abs. 6 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlichen Betrachtungsweisen (§ 274 HGB). Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Einzelheiten über die Zusammensetzung der Forderungen ergeben sich aus dem nachfolgenden Forderungsspiegel:
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 158.742,00 resultieren aus der Abweichung zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Pensionsrückstellung. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,825 % zugrunde gelegt. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 14.802,64 (Vorjahr: EUR 16.776,32) enthalten. In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Verrechnungen mit Vermögensgegenständen vorgenommen:
Die beizulegenden Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen den fortgeführten Anschaffungskosten. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Pensionsverpflichtungen und Vermögensgegenständen folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub, Garantie, Jahresabschlusskosten und Beiträge zur Berufsgenossenschaft gebildet. Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 27.555,10 (Vorjahr: EUR 103.374,05) enthalten. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen EUR 18.170,00 (Vorjahr: EUR 23.398,00) auf den Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen in Höhe von EUR 1.805,00 (Vorjahr Ertrag: EUR 17.979,00) aus der Zuführung (2021: Auflösung) latenter Steuern enthalten. V. Ergänzende Angaben Zwischen dem Bilanzstichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wesentlichen Änderungen eingetreten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung wären. 1. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 waren
als Geschäftsführer bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 100 Mitarbeiter. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Pacht- und Leasingverträgen mit Laufzeiten von mehr als 12 Monaten liegen Zahlungsverpflichtungen von jährlich EUR 1.707.200,20 bzw. für die vertraglichen Restlaufzeiten von EUR 10.243.201,18 vor. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2029. 4. Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB Aus der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich in Höhe von EUR 158.742,00 gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre. Aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich eine weitere Gewinnausschüttungssperre von EUR 51.981,00 (Vorjahr: EUR 103.954,00). 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Um die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen, wurde in 2020 über das finanzierende Kreditinstitut eine Ausweitung der Betriebsmittelkredite um EUR 2,0 Mio. unter Nutzung von KfW-Sicherheiten vereinbart. Die zum Schluss des Geschäftsjahres aus diesem Betriebsmittelkredit noch ausstehenden EUR 1,0 Mio. wurden zum 30. März 2023 abgerufen. 6. Vorschlag/Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn 2022 in Höhe von EUR 34.470,59 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschriften der Geschäftsführung
Heidelberg, den 5. Mai 2023 René Breitwieser Claus Johann Peter Lazarus Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2022
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wohnland Breitwieser GmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wohnland Breitwieser GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wohnland Breitwieser GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 10. Mai 2023 FALK
GmbH & Co KG
Philip Roth, Wirtschaftsprüfer Gerhard Müller, Wirtschaftsprüfer" Feststellung des Jahresabschlusses der Wohnland Breitwieser GmbH, HeidelbergDer Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2022 wurde von der Gesellschafterversammlung am 14. Juni 2023 festgestellt. |
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